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Indemnisation des prestations de transport régional de voyageurs (TRV) pour les années 2026 à 2028. Crédit d’engagement
Engler Stefan · P-M · Conseil des Etats · Grisons · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Bundesbeschluss über einen Verpflichtungskredit für die Abgeltung von Leistungen des regionalen Personenverkehrs für die Jahre 2026-2028
Arrêté fédéral portant allocation d'un crédit d'engagement destiné à l'indemnisation des prestations de transport régional de voyageurs pour les années 2026-2028
Art. 1
Antrag der Mehrheit
Festhalten
Antrag der Minderheit
(Friedli Esther, Brüngger, Dittli, Germann, Wicki, Würth)
Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Art. 1
Proposition de la majorité
Maintenir
Proposition de la minorité
(Friedli Esther, Brüngger, Dittli, Germann, Wicki, Würth)
Adhérer à la décision du Conseil national
Maret Marianne · Mit-F · Conseil des Etats · Valais · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Lors de la session d'automne, notre conseil a décidé, par 26 voix contre 14 et 2 abstentions, d'augmenter de 160,2 millions de francs le crédit d'engagement de 3364,5 millions de francs.
Mercredi dernier, le Conseil national a décidé, par 97 voix contre 94 et 5 abstentions, de soutenir le projet du Conseil fédéral. Le Conseil national rejette ainsi l'augmentation décidée par notre conseil.
Il ne subsiste donc qu'une seule divergence et la commission de notre conseil s'est réunie hier pour la traiter. La commission de notre conseil a décidé, par 7 voix contre 6, de maintenir la position du Conseil des États. Un petit rappel des arguments de la commission ; pourquoi un tiers ? Car la commission estime qu'un tiers, en plus de la proposition du Conseil fédéral, peut être compensé en mettant en place des mesures d'efficience et d'économie. Le deuxième tiers peut être compensé par l'augmentation des recettes. Actuellement, la fréquentation des transports publics est en croissance, et tout doit être mis en oeuvre pour que cela continue. Le dernier tiers est naturellement couvert par l'augmentation proposée par la majorité de la commission.
Ces 160 millions de francs sont répartis sur trois ans. Il s'agit d'un crédit d'engagement. Il s'agirait maintenant de le répartir sur ces trois années. Cependant, le Conseil fédéral nous a dit que cela n'aurait aucune incidence pour 2026, car cette réduction n'est pas prise en compte dans le budget. Le plan financier devrait donc être adapté pour les années 2027 et 2028. Si le conseil approuvait cette augmentation pour les trois prochaines années, on n'y reviendrait pas dans le cadre du programme d'allègement. En conséquence, l'allègement de 5 pour cent ne devrait s'appliquer qu'à partir de 2029 au plus tôt, et seulement si le Parlement suivait alors le programme d'allègement sur cet élément.
De plus, dans le paquet de mesures d'allègement qui doit encore être soumis à notre conseil et à l'ensemble du Parlement, il a été décidé, à une nette majorité de la Commission des finances, de réclamer dès 2027 les 40 millions de francs provenant du remboursement des droits de douane sur les carburants afin de financer les motorisations alternatives. Cela devrait entraîner une charge supplémentaire pour le transport régional de voyageurs et le trafic local. Cela devrait coûter environ 20 millions de francs par an à la Confédération. Cette diminution s'ajouterait à la pénalisation déjà proposée par le Conseil fédéral en regard des demandes des cantons.
Rappelons enfin que, pour la majorité de la commission, le transport régional de voyageurs constitue le coeur du système suisse de transport public. Il ne doit pas être trop affaibli, une baisse de ces moyens risquant de péjorer en particulier les régions périphériques et/ou les petites localités.
Enfin, je terminerai en rappelant que les entreprises de transport demandaient 350 millions de francs en plus. Donc, la demande de la majorité de la commission est modérée et je vous enjoins de la soutenir.
Il y a une minorité - six personnes se sont opposées à cette proposition - qui va s'exprimer incessamment pour nous transmettre ses arguments.
Friedli Esther · Mit-F · Conseil des Etats · St-Gall · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Wir sind nun in der Differenzbereinigung zum Verpflichtungskredit für die Abgeltung von Leistungen des regionalen Personenverkehrs (RPV) für die Jahre 2026 bis 2028. Ich habe bereits in einer ersten Runde die Minderheit vertreten, die fordert, dass wir hier dem Bundesrat folgen. Diese Meinung ist jetzt auch die Mehrheitsmeinung des Nationalrates. Als wir in der Herbstsession darüber beraten haben, habe ich die Argumente der Minderheit bereits ausführlich vorgetragen. Daher nur kurz:
Der vorliegende Verpflichtungskredit gemäss Bundesrat stellt gegenüber dem letzten eine Erhöhung um 2,3 Prozent dar. Die Kantone und die Betreiber haben eine Erhöhung um 9 Prozent gefordert. Dies ist aber angesichts der angespannten finanziellen Lage des Bundes aus Sicht der Minderheit nicht realistisch. Die Mehrheit fordert nun etwas, das dazwischenliegt. Wir werden nächste Woche das Entlastungspaket 27 beraten. Der vorliegende Entwurf des Bundesrates entspricht dem Antrag gemäss EP 27 und stellt im Vergleich zum Finanzplan eine leichte Kürzung dar. Im Vergleich zu den Planzahlen ist es aber immer noch eine leichte Erhöhung. Die Mehrheit der Finanzkommission wird Ihnen nächste Woche empfehlen, dass sich auch der ÖV an der Konsolidierung des Finanzhaushaltes beteiligen soll. Meine Minderheit steht hinter dem Regionalverkehr. Dieser ist für unser Land von grosser Bedeutung. Aber gleichzeitig ist es für uns auch wichtig, dass wir einen Bundeshaushalt haben, der einigermassen ausgeglichen ist.
Nun gilt es, einen Ausgleich zwischen der Verkehrs- und der Finanzpolitik zu finden. Mit dem vorliegenden Verpflichtungskredit von etwa 3,4 Milliarden Franken sprechen wir seitens des Bundes eine sehr hohe Summe für den öffentlichen Regionalverkehr. Bei einer solch hohen Summe stellt sich die Frage, ob es nicht möglich sein wird, weitere gewünschte Erhöhungen der Subventionen anderweitig zu kompensieren. Meine Minderheit ist überzeugt, dass es zum Beispiel mit verschiedenen Massnahmen möglich ist, beim öffentlichen Verkehr den Kostendeckungsgrad zu erhöhen, Kosten einzusparen oder das Angebot zu optimieren. Gerade die steigende Nachfrage auf einigen Linien ist sehr erfreulich, so haben die Unternehmen auch mehr Einnahmen.
Der Bundesrat beantragt beim RPV einen Verpflichtungskredit, der gemäss der Minderheit nachvollziehbar ist und den Kantonen und Transportunternehmen Verlässlichkeit gibt. Es handelt sich dabei nicht um effektives Sparen, sondern um eine Abflachung des Wachstums.
Wir bitten Sie daher, gemäss Entwurf des Bundesrates und Beschluss des Nationalrates zu stimmen.
Wicki Hans · Mit-M · Conseil des Etats · Nidwald · Groupe libéral-radical
Sie sehen meinen Namen bei der Minderheit aufgelistet. Ich darf Sie kurz informieren, dass ich heute nicht mit der Minderheit stimmen werde, sondern mit der Mehrheit, und ich gebe Ihnen gerne auch die Begründung, wieso das so ist.
Wir wurden in der Kommission informiert, dass die Reduktion um 160 Millionen Franken selbstverständlich in vernünftigem Mass erfolgt und dort erfolgt, wo es bereits weitgehend ausgebaute Linien gibt. Die Linien in den Bergregionen, die vielleicht eh schon etwas knapp wären, wären nicht betroffen.
Ich habe gestern etwas in Erfahrung gebracht und darf Sie darüber informieren: Es gibt eine Linie Luzern-Engelberg. Ihnen allen ist Engelberg als Destination bekannt, am Fusse des Titlis gelegen, und die Titlis-Region hat eine gute Performance in der Tourismusbranche. Damit ich vielleicht auch noch meine Interessenbindung bekannt geben kann: Ich bin Präsident des Verwaltungsrates der Titlis-Bahnen. Wir von den Titlis-Bahnen werden, selbstverständlich zu Recht, aufgefordert, wir sollten den Modalsplit verbessern, wir müssten schauen, dass weniger Autos nach Engelberg fahren und mehr Touristen mit dem Zug nach Engelberg kommen. Ich darf Sie informieren: Das ist uns schon längstens bei Weitem gelungen. Über 60 Prozent der internationalen Touristen kommen mit dem Zug. Nur haben wir das grosse Problem, und das seit Längerem, dass wir von Luzern nach Engelberg nur einen Stundentakt haben, und der Zug ist meistens sehr stark besetzt, auch nicht nur zur Freude der Nidwaldner Bevölkerung. Aber das ist nun einmal so, und wir fordern schon länger, dass es einen Halbstundentakt geben soll. Ich spreche jetzt von einem Ausbau von einem Stundentakt auf einen Halbstundentakt, nicht von einem Viertelstundentakt auf einen 8-Minuten-Takt. Ich musste erfahren, dass dieser Ausbau eben nicht kommt, wenn wir hier diese Erhöhung um 160 Millionen Franken ablehnen.
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, dem Antrag der Mehrheit zuzustimmen, und ich würde mich freuen, wenn vielleicht die eine oder andere Stimme aus der Minderheit auch noch zur Mehrheit switchen würde.
Broulis Pascal · Mit-M · Conseil des Etats · Vaud · Groupe libéral-radical
Il y a encore des incohérences entre les deux plans. Tout d'abord, je soutiens la proposition de la majorité de la commission. Je suis membre de différents conseils d'administration dans le domaine du transport régional. C'est un enjeu majeur pour la cohésion territoriale.
Je reviens à ma courte intervention simplement pour dire que la semaine prochaine nous traiterons du plan d'économie de la Confédération et je ferai une proposition, si la majorité passe le cap ce matin, ce que je souhaite, pour mettre en coordination et en cohérence ces deux plans : le plan de ce matin et le plan d'économie.
Rösti Albert · BR-M · Conseil fédéral · Berne
Hier vorliegend ist der Entwurf des Bundesrates für einen Verpflichtungskredit im Umfang von knapp 3,4 Milliarden Franken. Im Vergleich zu dem vom Parlament im November 2021 beschlossenen Verpflichtungskredit entspricht dies einer Erhöhung um 2,3 Prozent. Auch wenn Sie also die zusätzlichen 160 Millionen Franken, wie es die Minderheit beantragt, jetzt nicht beschliessen, haben wir innerhalb dieser Periode mehr Geld, nämlich 2,3 Prozent mehr.
Für die Festlegung des Verpflichtungskredits 2026-2028 war die Finanzplanung des Bundes massgebend. Aus Gründen der Kohärenz wurden die bekannten Werte des Entlastungspakets 2027 hier berücksichtigt. Im RPV erwartet der Bund eine Erhöhung des Kostendeckungsgrades, sodass die Abgeltungen von Bund und Kantonen gegenüber den Werten des Voranschlags 2025 in der Periode 2026-2028 um 5 Prozent reduziert werden. Das ist die Einsparung. Die Achse wird weiterhin steigend sein, aber etwas weniger. Aus Sicht des Bundesrates ist eine einmalige Kürzung um 5 Prozent ohne wesentliche Einschnitte in das bestehende Angebot des RPV möglich.
Hier möchte ich gerade eine Reaktion auf das Votum von Herrn Ständerat Wicki geben. Ich habe das schon verschiedentlich gesagt: Wir sprechen von einem bestehenden Angebot. Und dieses bestehende Angebot kann mit dem Entwurf des Bundesrates mehrheitlich erhalten werden, wenn einerseits auf der Tarifseite und andererseits auf der Effizienzseite etwas getan wird. Herr Ständerat Wicki spricht natürlich von einem neuen Angebot. Dass es neue Angebote angesichts der Sparmassnahmen, die wir über das Entlastungspaket 27 umsetzen müssen, in dieser Zeit schwer haben, ist, glaube ich, letztlich nachvollziehbar. Das ändert aber nichts an meiner Aussage, die ich auch in der Kommission gemacht habe, dass in den ländlichen Regionen, obwohl gerade dort die Auslastung meist relativ tief ist, im Rahmen dieses Bundesratsantrags durch das BAV nicht korrigiert wird. Denn das BAV will dort die Kosteneffizienz verbessern, wo man noch mehr als Halbstundentakte hat. Aber dieses gute Beispiel von Herrn Wicki ist, wie gesagt, ein Ausbau.
Das Erreichen der Abgeltungskürzung erfordert natürlich Massnahmen. Die Besteller, also insbesondere die Kantone, müssen Prioritäten beim Angebot setzen und schlecht ausgelastete Angebote eben optimieren, wie ich das soeben gesagt habe. Es sollte vermieden werden, dass Angebote mit einem Halbstundentakt oder noch dichteren Takten Kostendeckungsgrade ausweisen, die deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 50 Prozent liegen. Hier sieht der Bundesrat doch auch Handlungsbedarf, und ich glaube, das ist vertretbar. Von den Transportunternehmen erwartet der Bundesrat eine weitere Steigerung der Effizienz. Es gilt, Synergien durch eine Vertiefung der Zusammenarbeit zu nutzen. Die Transportunternehmen haben es zudem selber in der Hand, die Abgeltungen und die Kostendeckung mit der Ausgestaltung der Tarife zu beeinflussen.
Ich möchte Sie zudem daran erinnern, dass der Ständerat letzte Woche im Rahmen der Beratung des Budgets 2026 keine Erhöhung der Mittel für den RPV beschlossen hat.
Entsprechend beantrage ich Ihnen, dem Beschluss des Nationalrates bzw. dem Antrag der Minderheit zuzustimmen.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit ... 29 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit ... 12 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Präsident (Engler Stefan, Präsident): Das Geschäft geht an den Nationalrat zurück.