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Export von bituminösen Abfällen nach Holland. Welche nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Alternativen gibt es?
Salzmann Werner · 1VP-M · Ständerat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Präsident (Salzmann Werner, erster Vizepräsident): Der Interpellant hat sich von der schriftlichen Antwort des Bundesrates nicht befriedigt erklärt. Er verlangt Diskussion. - Dem wird nicht opponiert.
Broulis Pascal · Mit-M · Ständerat · Waadt · FDP-Liberale Fraktion
Il s'agit ici de la question des circuits courts et du réemploi sur le territoire suisse. De plus en plus, il y aura du dégrappage de routes - on n'en construit plus, d'ailleurs, de routes -, et l'objectif est de pouvoir réutiliser sur le territoire suisse les matériaux qu'on récupère. Dans ce secteur, une des particularités est que ce qu'on souhaite récupérer, c'est le gravier. Pour pouvoir isoler le gravier du bitume, il faut des techniques. Aujourd'hui, les différents secteurs qui sont en lien avec ce dossier ont mis en place un plan de construction et d'installation à l'échelle suisse, mais cela prend du temps.
Je profite de remercier le Conseil fédéral pour les réponses qu'il a apportées aux cinq questions posées. Il est vrai que le délai a été prolongé jusqu'en 2027, mais cela a pris du temps pour que les différents secteurs se mettent d'accord. Maintenant, l'objectif est de pouvoir avoir un plan de développement. Je crois que les secteurs concernés souhaitent mettre en place une stratégie d'ouverture d'entreprises sur le territoire suisse et éviter que nos bitumes soient exportés en Hollande pour qu'ils reviennent ensuite sous la forme de cailloux pour être réinstallés sur le territoire suisse ; c'est ce qui est demandé par ces secteurs.
Il faut savoir que les quantités seront en très forte augmentation ces prochaines années. L'idée est simplement d'avoir un peu plus de temps. En fonction de l'échange que nous avons aujourd'hui, je présume que les secteurs concernés entendront les paroles du Conseil fédéral. Cela permettra ensuite de prendre langue et qu'ils puissent développer une stratégie sur le territoire suisse. La demande formelle, après les réponses apportées par le Conseil fédéral, est donc qu'on ait une prolongation de l'ordonnance, qui arrive à échéance en 2027. Cela peut être 2030 ou 2032, mais je comprends bien que, du côté de l'administration et du Conseil fédéral, pour maintenir la pression, il faut également qu'il y ait une bonne volonté de la part des milieux concernés pour que l'on puisse investir en Suisse, avoir ces circuits courts de réemploi et avoir des projets territoriaux cohérents.
Je demande l'examen potentiel d'un prolongement du délai.
Rösti Albert · BR-M · Bundesrat · Bern
Vorliegende Fragen haben folgenden Hintergrund: Ab Anfang 2028 darf Asphalt mit einem hohen Gehalt an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nicht mehr deponiert werden. PAK haben grundsätzlich gesundheits- und umweltschädliche Eigenschaften und müssen demzufolge vor dem Deponieren entfernt werden. Dafür trennt man das mit PAK belastete Bitumen von Gesteinsmaterial. Das belastete Bitumen wird thermisch verwertet, und die PAK werden dabei zerstört. Das Gesteinsmaterial bleibt im Kreislauf und kann wieder eingesetzt werden. Für diese Behandlung und Verwertung braucht es entsprechende Anlagen. Im Moment gibt es in der Schweiz noch keine solchen Anlagen.
Einerseits sind wir uns der Anliegen des Interpellanten sehr bewusst und möchten natürlich auch die Kreislaufwirtschaft gestärkt haben. Andererseits wurde uns immer wieder gesagt, diese Anlagen würden dann bestehen. Man hat die Übergangsfristen in der Verordnung mehrfach verlängert. Die Branche ist daran, das haben Sie von Herrn Ständerat Broulis gehört, Anlagen zur Behandlung und Verwertung von Asphalt aufzubauen. Herr Ständerat Broulis hat allerdings darauf hingewiesen, dass beim Ablauf der Frist Anfang 2028 keine Schweizer Anlage in Betrieb sein wird - dies trotz der Fristverlängerung, die 2022 erfolgte.
Es ist mir ein Anliegen, die Schweizer Kreislaufwirtschaft zu stärken und die Behandlung und Verwertung von Asphalt möglichst in unserem Land zu belassen. Wenn wir erneut eine Fristverlängerung prüfen, brauchen wir eine ausreichende Sicherheit, dass diese dann auch reicht und wir danach wirklich eine Anlage haben. Herr Ständerat Broulis, hier braucht es eine gewisse Verbindlichkeit seitens der Branche, dass sie bereit ist und uns zusichert, dass in den nächsten Jahren auch tatsächlich eine Anlage gebaut wird. Man müsste dann noch diskutieren, wann genau, aber wir bräuchten ein Zeichen seitens der Branche, dass in diesem Zeitraum eine Anlage kommt. Dann ist mein Departement auch bereit, dann bin ich bereit, das zu prüfen und eine erneute Fristverlängerung von ein paar Jahren in die Wege zu leiten. Die Branche muss uns sagen, ab wann die Anlage vorhanden sein wird, damit wir das konkret einmal klären können.
Zusammengefasst: Wir erwarten ein Signal von der Branche, wie viel Zeit sie braucht. Aber es sollte in vertretbaren Dimensionen sein. Dann schauen wir uns an, bis wann die Frist verlängert werden kann. Wir würden das dann im Jahr 2027 dem Bundesrat vorlegen.
Salzmann Werner · 1VP-M · Ständerat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Präsident (Salzmann Werner, erster Vizepräsident): Damit ist das Geschäft erledigt.