Parliamentary business: Intempéries (05.5201)

05.5201

Intempéries

Leuenberger Moritz · VPBR-M · Conseil fédéral · Zurich

BO 2005 N 1330Der Einfluss der Bodenversiegelung auf das Überschwemmungsrisiko ist nur bei kleinen Gebieten mit hoher Bebauungsdichte und nur bei Gewitterniederschlägen mit hohen Intensitäten nachweisbar. Beim Unwetter vom 21./22. August dieses Jahres gab es langdauernde, grossflächige Niederschläge, bei denen die Bodenversiegelung kaum eine Rolle spielt. Der Wasserabfluss erfolgte vor allem in Gebieten ohne nennenswerte Versiegelung. Aus diesem Ereignis lässt sich somit kein Handlungsbedarf bei der Bodenversiegelung herleiten.

Menétrey-Savary Anne-Catherine · Mit-F · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S

Monsieur le conseiller fédéral, il ne vous a sans doute pas échappé que vous étiez l'objet d'un tir groupé de questions sur les intempéries de la part du groupe des Verts. Ceci est dû au fait que les Verts ont été extrêmement déçus, choqués que le Bureau de notre conseil refuse d'organiser un débat urgent alors même que la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie avait souhaité, à l'unanimité, que ce débat ait lieu. Je vous remercie donc BO 2005 N 1331 d'avoir pris le temps de nous répondre. Je pense que les victimes des intempéries apprécieront que le Conseil national ait consacré quelques-unes des précieuses minutes de son temps à leur malheur.

J'ai toutefois une question complémentaire: vous avez parlé tout à l'heure des moyens qui sont mis à disposition pour mener une politique climatique en disant que la responsabilité en revenait au Parlement. Jusqu'à maintenant, le Conseil fédéral a toujours proposé de rejeter les motions demandant de mener une politique climatique d'ensemble et cohérente. Le Conseil fédéral a refusé d'introduire rapidement la taxe sur le CO2 qui est pourtant nécessaire. Comment faire pour créer une véritable politique en matière de climat qui réponde à l'urgente nécessité d'agir?

Leuenberger Moritz · VPBR-M · Conseil fédéral · Zurich

Frau Menétrey, ich möchte zunächst betonen, dass der Bundesrat - ich betone: der Gesamtbundesrat - sich sofort mit der betroffenen Bevölkerung solidarisiert hat, dass der Bundespräsident am allerersten Tag bereits Schadensgebiete besucht hat, dass er zwei Tage später nochmals Schadensgebiete besucht hat und dass er im Namen des gesamten Bundesrates das Mitgefühl des ganzen Landes mit den Betroffenen zum Ausdruck gebracht hat. Ich selbst als Infrastrukturminister und als der für Hochwasserverbauungen zuständige Bundesrat habe in derselben Woche auch ein Gebiet besucht, wo ich namentlich darauf hingewiesen und gezeigt habe, dass dort, wo tatsächlich Prävention gemacht wurde, Schäden vermieden werden konnten. Das ist die erste Reaktion, die eine Landesregierung in einer solchen Situation zeigt. Ich finde, wir haben das genügend und richtig zum Ausdruck gebracht.

Das Zweite, das wir machen müssen, ist, der betroffenen Bevölkerung zu helfen. Ganz abgesehen davon, dass während der Katastrophe durch Einsätze der Armee geholfen worden ist, geht es um unsere finanziellen Verpflichtungen. Darüber wird das Parlament gewiss eine Debatte führen. Wir sind daran, die tatsächlichen Schäden aufzunehmen. Zum Teil kann man sie noch nicht richtig beziffern, zum Teil weiss man auch noch nicht genau, welche Massnahmen notwendig sind. Wir werden mit einer Vorlage in geeigneter Form wieder zu Ihnen kommen, sodass Sie diese Debatte, welche Sie in dieser Session vermissen, tatsächlich auch führen können. Ob das eine spezielle Botschaft, ob das ein Nachtragskredit sein wird, weiss ich noch nicht genau. Ich denke eher an eine Botschaft, aber es wird so sein, dass Sie sich, zusammen mit uns, darüber äussern können. Das ist die unmittelbare Wiedergutmachung des Schadens.

Darüber hinaus gibt es, wie Sie richtigerweise sagen, eine langfristige Klimapolitik, obwohl die Kausalitäten ja nicht bis in jedes Detail feststehen. Aber es ist unsere Aufgabe, doch immerhin unsere internationalen Verpflichtungen einzuhalten. Zu diesem Zweck haben wir Ihnen die CO2-Abgabe - wenn Sie mich fragen: rechtzeitig - zugesandt. Es ist in dieser Session entschieden worden, welcher Rat Erstrat ist. Ich lese in den Zeitungen, dass es schon Strategien gebe, diese CO2-Abgabe dann nicht zu übernehmen. Wir werden uns ab der nächsten Session - ich weiss jetzt nicht, welcher Rat zuerst - über die CO2-Abgabe unterhalten. Aber der Bundesrat hat sie beschlossen.

Meyer Thérèse · P-F · Conseil national · Fribourg · Groupe démocrate-chrétien

Nous interrompons ici l'heure des questions. Celles et ceux qui n'ont pas reçu une réponse orale recevront une réponse écrite.