AS 2000 2546

Verordnung
über Leistungen in der obligatorischen
Krankenpflegeversicherung
(Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV)

Änderung vom 10. Juli 2000

Das Eidgenössische Departement des Innern
verordnet:

I

Die Krankenpflege-Leistungsverordnung vom 29. September 19951 wird wie folgt geändert:

Art. 4 Einleitungssatz und Bst. d

Die Versicherung übernimmt die Kosten der folgenden von Chiropraktoren und Chiropraktorinnen verordneten Analysen, Arzneimittel, der Untersuchung oder Behandlung dienenden Mittel und Gegenstände sowie bildgebenden Verfahren:

d. Bildgebende Verfahren: 1. Röntgen des Achsenskeletttes, 2. Computertomographie (CT) des Achsenskelettes, 3. Magnetische Kernresonanz (MRI) des Achsenskelettes, 4. Skelettszintigrafie.

Art. 12 Bst. c und s

Die Versicherung übernimmt neben den Kosten für die Diagnose und die Behandlung auch die Kosten der folgenden Massnahmen der medizinischen Prävention Massnahme Voraussetzung

c. Gynäkologische Vorsorgeunter- Die ersten beiden Untersuchungen inklusuchung inklusive Krebsabstrich sive Krebsabstrich im Jahresintervall und danach alle drei Jahre. Dies gilt bei normalen Befunden; sonst Untersuchungsintervall nach klinischem Ermessen.

Massnahme Voraussetzung

s. In-vitro-Muskelkontraktur-Test zur Bei Personen nach einem Anästhesie- Erkennung einer Prädisposition für zwischenfall mit Verdacht auf maligne maligne Hyperthermie Hyperthermie und bei deren Blutsverwandten ersten Grades. In einem Zentrum, das von der European Malignant Hyperthermia Group anerkannt ist.

II

Der Anhang 1 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.

III

Diese Änderung tritt unter Vorbehalt der Absätze2 und 3 am1. Januar 2001 in Kraft.

Artikel 12 Buchstaben c und s tritt rückwirkend auf den1. Juli 2000 in Kraft.

Folgende Änderungen in Anhang 1 der KLV treten rückwirkend auf den1. Juli 2000 in Kraft:

  1. Elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven mit einem implantierbaren Gerät zur Behandlung der Harninkontinenz oder von Blasenentleerungsstörungen (Ziff.1.4).

  2. Stereotaktische Operationen zur Behandlung der chronisch therapieresistenten parkinsonschen Krankheit (Radiofrequenläsionen und chronische Stimulationen im Pallidum, Thalamus und Subthalamus) (Ziff.2.3).

  3. Dünnschicht-Zytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (Ziff. 3)

  4. Photodynamische Therapie der Makuladegeneration mit Verteporfin (Ziff. 6).

10. Juli 2000 Eidgenössisches Departement des Innern: Ruth Dreifuss

Anhang 1

(Art. 1) Vergütungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für bestimmte ärztliche Leistungen Einleitende Bemerkungen Dieser Anhang stützt sich auf Artikel 1 der Leistungsverordnung. Er enthält keine abschliessende Aufzählung der ärztlichen Pflicht- oder Nichtpflichtleistungen. Er enthält: – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit durch die Leistungskommission geprüft wurde und deren Kosten demgemäss übernommen, allenfalls nur unter bestimmten Voraussetzungen übernommen oder gar nicht übernommen werden; – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit noch abgeklärt wird, für die jedoch die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen und in einem festgelegten Umfang übernommen werden; – besonders kostspielige oder schwierige Leistungen, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nur vergütet werden, wenn sie von hierfür qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis von Anhang 1

1 Chirurgie

1.1 Allgemein

1.2 Transplantationschirurgie

1.3 Orthopädie, Traumatologie

1.4 Urologie

2 Innere Medizin

2.1 Allgemein

2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin

2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie

2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie

2.5 Krebsbehandlung

3 Gynäkologie, Geburtshilfe

4 Pädiatrie, Kinderpsychiatrie

5 Dermatologie

6 Ophthalmologie

7 Oto-Rhino-Laryngologie

8 Psychiatrie

9 Radiologie

9.1 Röntgendiagnostik

9.2 Andere bildgebende Verfahren

9.3 Interventionelle Radiologie

Komplementärmedizin Alphabetischer Index

Chirurgie 1.1 Allgemein Massnahmen bei Ja Eingeschlossen sind.1.9.1967 Herzoperationen Herzkatheterismus; Angiokardiograpie einschliesslich Kontrastmittel; Unterkühlung; Verwendung einer Herz-Lungen-Maschine; Verwendung eines Cardioverters als Pacemaker, Defibrillator oder Monitor; Blutkonserven und Frischblut; Einsetzen einer künstlichen Herzklappe einschliesslich Prothese; Implantation eines Pacemakers einschliesslich Gerät Endoprothesen Ja 27.6.1968 Operative Mamma- Ja Zur Herstellung der physischen und psychi- 23.8.1984/ rekonstruktion schen Integrität der Patientin nach medizi-1.3.1995 nisch indizierter Amputation Eigenbluttransfusion Ja1.1.1991 Operative Adipositas- Ja a. Nach Rücksprache mit dem Vertrauens-1.1.2000 behandlung (Gastric arzt oder der Vertrauensärztin. Roux-Y Bypass, b. Der Patient oder die Patientin darf nicht Gastric Banding, Ver- älter sein als 60 Jahre. tical Banded Gastro- c. Der Patient oder die Patientin hat einen plasty) Bodymass Index (BMI) von mehr als 40.

  1. Eine zweijährige adäquate Therapie zur Gewichtsreduktion war erfolglos.

  2. Vorliegen einer der folgenden Komorbiditäten: Arterielle Hypertonie mit breiter Manschette gemessen; Diabetes mellitus; Schlafapnoe-Syndrom; Dyslipidämie; degenerative behindernde Veränderungen des Bewegungsapparates; Koronaropathie; Sterilität mit Hyperandrogenismus; polyzystische Ovarien bei Frauen in gebärfähigem Alter.

  3. Durchführung der Operation in einem Spitalzentrum, das über ein interdisziplinäres Team mit der notwendigen Erfahrung verfügt (Chirurgie, Psychotherapie, Ernährungsberatung, Innere Medizin).

  4. Das Spital muss ein Evaluationsregister führen.

Adipositasbehandlung Nein 25.8.1988 mit Magenballons 1.2 Transplantationschirurgie Nierentransplantation Ja Eingeschlossen ist die Operation beim 25.3.1971 Spender samt der Behandlung allfälliger 23.3.1972 Komplikationen und eine angemessene Entschädigung für den effektiv erlittenen Erwerbsausfall. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders.

Herztransplantation Ja Bei schweren, unheilbaren Herzkrankheiten 31.8.1989 wie insbesondere ischämischer Kardiopathie, idiopathischer Kardiomyopathie, Herzmissbildungen und maligner Arrhythmie. Isolierte Lungen- Ja Bei Patienten im Endstadium einer chroni-1.4.1994 transplantation schen Lungenerkrankung. In folgenden Zentren: Universitätsspital Zürich, Hôpital cantonal universitaire de Genève in Zusammenarbeit mit dem Centre hospitalier universitaire vaudois, wenn ein Evaluationsregister geführt wird. Herz-Lungentrans- Nein 31.8.1989/ plantation1.4.1994 Lebertransplantation Ja Durchführung in einem Zentrum, das über 31.8.1989/ die nötige Infrastruktur und Erfahrung ver-1.3.1995 fügt (Mindestfrequenz: durchschnittlich zehn Lebertransplantationen pro Jahr). Kombinierte Pan- Ja In folgenden Zentren: Universitätsspital1.4.1994 kreas- und Nieren- Zürich, Hôpital cantonal universitaire de transplantation Genève, wenn ein Evaluationsregister geführt wird. Isolierte Pankreas- Nein 31.8.1989/ transplantation1.4.1994 (Pancreas Transplantation Alone, Pancreas After Kidney) Hautautograft mit ge- Ja Duchführung in den Universitätsspitälern1.1.1997 züchteten Keratino- Zürich und am Centre hospitalier universi- bis zyten taire vaudois. 31.12.2000 Allogene Ja, in Bei schwer heilendem Ulcus cruris nach er- 1.1.2001 Transplantation mit Evaluation folgloser Behandlung mit konventionellen bis zweischichtigem Behandlungsmethoden während 6–12 Mo- 31.1.2002 menschlichem leben- naten. dem Hautäquivalent Nach den Richtlinien der Swiss Tissue (bestehend aus Dermis Repair Society von September 2000. und Epidermis) 1.3 Orthopädie, Traumatologie Behandlung von Ja Leistungspflicht nur bei eindeutig therapeu- 16.1.1969 Haltungsschäden tischem Charakter, d.h. wenn durch Röntgenaufnahmen feststellbare Strukturveränderungen oder Fehlbildungen der Wirbelsäule manifest geworden sind. Prophylaktische Massnahmen, die zum Ziel haben, drohende Skelettveränderungen zu verhindern, namentlich Spezialgymnastik zur Stärkung eines schwachen Rückens, gehen nicht zu Lasten der Krankenversicherung.

Arthrosebehandlung Nein 25.3.1971 mit intraarticulärer Injektion eines künstlichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12.5.1977 mit intraarticulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Mischinjektion mit Nein1.1.1997 Jodoformöl zur Arthrosebehandlung Stosswellentherapie Nein1.1.1997 / in der Orthopädie1.1.2000 Viskosupplementation Nein1.1.1998 / mit Hylaninjektion zur1.1.2000 Behandlung der Kniearthrose Hüftprotektor zur Nein1.1.1999 / Verhinderung von1.1.2000 Schenkelhalsfrakturen 1.4 Urologie Uroflowmetrie Ja Bei Erwachsenen3.12.1981 (Messung des Urinflusses mit kurvenmässiger Registrierung) Extrakorporale Stoss- Ja Indikationen: 22.8.1985 wellenlithotripsie ESWL eignet sich (ESWL), Nierenstein- a. bei Harnsteinen des Nierenbeckens, zertrümmerung b. bei Harnsteinen des Nierenkelches,

c. bei Harnsteinen des proximalen Ureters, falls die konservative Behandlung jeweils erfolglos geblieben ist und wegen der Lage, der Form und der Grösse des Steines ein Spontanabgang als unwahrscheinlich beurteilt wird. Die mit der speziellen Lagerung des Patienten verbundenen erhöhten Risiken bei der Narkose erfordern eine besonders kompetente fachliche und apparative Betreuung während der Narkose (spezielle Ausbildung der Ärzte und Narkosegehilfen und adäquate Überwachungsgeräte). Operative Behandlung bei Erektionsstörungen – Penisprothese Nein1.1.1993/ 1.4.1994 – Revaskularisations- Nein1.1.1993/ chirurgie1.4.1994 Implantation eines Ja Bei schwerer Harninkontinenz 31.8.1989 künstlichen Sphinkters Laser bei Tumoren der Ja1.1.1993 Blase und des Penis Embolisationsbehandlung bei Varikozele testis – mittels Verödungs- Ja1.3.1995 oder Coilmethode – mittels Balloons Nein1.3.1995 oder Mikrocoils Transuretrale ultra- Nein1.1.1997 schallgesteuerte laserinduzierte Prostatektomie Elektrische Neu-romo- Ja. in An einer anerkannten Institution mit uro-1.7.2000 dulation der sakralen Evaluation dynamischer Abteilung zur vollständigen bis Spinal-nerven mit ei- urodynamischen Untersuchung und einer 31.12.2004 nem implantierbaren Abteilung für Neuromodulation zur peri- Gerät zur Behandlung pheren Nerven-Evaluation (PNE-Test). von Harninkontinenz Nach erfolgloser konservativer Behandlung oder Blasenent- (inklusive Rehabilitation). leerungsstörungen Nach einem positiven peripheren Nerven- Evaluationstest (PNE). Führung eines Evaluationsregisters.

Innere Medizin 2.1 Allgemein Ozon-Injektions- Nein 13.5.1976 therapie Hyperbare Sauer- Ja Bei stofftherapie – Chronischen Bestrahlungsschäden und 1.4.1994 Bestrahlungsspätschäden – Osteomyelitis am Kiefer1.9.1988 – Chronischer Osteomyelitis Frischzellentherapie Nein1.1.1976 Serocytotherapie Nein3.12.1981 Impfung gegen Ja Bei Behandlung eines bereits von einem 19.3.1970 Tollwut tollwütigen oder der Tollwut verdächtigen Tier gebissenen Patienten. Behandlung der Ja – Bei Übergewicht von 20 Prozent oder 7.3.1974 Adipositas mehr. – Bei Übergewicht und konkomittierender Krankheit, welche durch die Gewichtsreduktion günstig beeinflusst werden kann. – durch Ampheta- Nein1.1.1993 minderivate – durch Schilddrü- Nein 7.3.1974 senhormon – durch Diuretica Nein 7.3.1974 – durch Chorion- Nein 7.3.1974 Gonadotropin- Injektionen Hämodialyse Ja1.9.1967 («künstliche Niere») Hämodialyse in Ja 27.11.1975 Heimbehandlung Peritonealdialyse Ja1.9.1967 Enterale Ernährung Ja Wenn eine ausreichende perorale sonden-1.3.1995 zu Hause freie Ernährung ausgeschlossen ist. Parenterale Ernährung Ja1.3.1995 zu Hause Insulintherapie mit Ja Unter folgenden Voraussetzungen: 27.8.1987/ einer Infusionspumpe – Der Patient ist ein extrem labiler Diabe-1.1.2000 tiker. – Er kann auch mit der Methode der Mehrfachinjektion nicht befriedigend eingestellt werden. – Die Indikation des Pumpeneinsatzes und die Betreuung des Patienten erfolgen durch ein qualifiziertes Zentrum oder, nach Rücksprache mit dem Vertrauensarzt, durch einen frei praktizierenden Facharzt mit entsprechender Erfahrung. Ambulante parenterale Ja1.1.1997 antibiotische Gabe mit Infusionspumpe Plasmapherese Ja Indikationen: 25.8.1988 – Hyperviskositätssyndrom – Krankheiten des Immunsystems, bei denen die Plasmapherese sich als wirksam erwiesen hat, wie insbesondere – myastenia gravis – trombotisch trombozytopenische Purpura – immunhämolytische Anämie – Leukämie – Goodpasture-Syndrom – Guillain-Barré-Syndrom – Akute Vergiftungen – Familiäre Hypercholesterinämie homozygoter Form. LDL-Apherese Ja Bei homozygoter familiärer Hypercholeste- 25.8.1988 rinämie. Nein Bei heterozygoter familiärer Hypercholeste- 1.1.1993/ rinämie.1.3.1995 Hämatopoïetische Stammzell-Transplantation – autolog Ja Bei Lymphomen1.1.1997 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei akuter myeloischer Leukämie.

Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab Ja Beim myelo-dysplastischen Syndrom1.1.1997 Beim multiplen Myelom bis 31.12.2001 Beim primären Mammakarzinom mit ho-hem Rezidivrisiko. In qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Swiss Transplant Arbeitsgruppe für Blood and Marrow Transplantation (STABMT). Beim Keimzell-Tumor in fortgeschrittenem Stadium Beim Ovarialkarzinom Beim Medulloblastom Beim Neuroblastom Beim Ewing-Sarkom Beim Wilms-Tumor Beim Rhabdomyosarkom Bei der chronisch myeloischen Leukämie. In Universitätskliniken Beim kleinzelligen Bronchuskarzinom Im Centre Hospitalier Universitaire Vaudois Die Leistungserbringer müssen ein Evaluationsregister führen. Nein Im Rückfall einer akuten myeloischen1.1.1997 Leukämie Im Rückfall einer akuten lymphatischen Leukämie Beim Mammakarzinom mit fortgeschrittenen Knochenmetastasen Bei kongenitalen Erkrankungen. – allogen Ja Bei akuter myeloischer Leukämie1.1.1997 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei der chronischen myeloischen Leukämie Beim myelo-dysplastischen Syndrom Bei der aplastischen Anämie Bei Immundefekten und Inborn errors Bei der Thalassämie und der Sichelzellanämie (HLA-identisches Geschwister als Spender). Ja Beim multiplen Myelom.1.1.1997 bis 31.12.2001 In qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Swiss Transplant Arbeitsgruppe für Blood and Marrow Transplantation (STABMT). Bei der chronisch lymphatischen Leukämie. Im Hôpital Cantonal Universitaire de Genève und im Kantonsspital Basel. Beim Non-Hodgkin-Lymphom. In den Universitätskliniken. Beim Hodgkin-Lymphom. Im Hôpital Cantonal Universitaire de Genève und im Kantonsspital Basel.

Die Leistungserbringer müssen ein Evaluationsregister führen. Die Kosten des Eingriffs beim Spender1.1.1997 samt der Behandlung allfälliger Komplikationen und eine angemessene Entschädigung für den effektiv erlittenen Erwerbsausfall gehen zu Lasten des Versicherers des Empfängers. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders. Nein Bei soliden Tumoren1.1.1997 Gallenstein- Ja Intrahepatische Gallensteine; extrahepati-1.4.1994 zertrümmerung sche Gallensteine im Bereich des Pankreas und des Choledokus. Gallenblasensteine bei inoperablen Patienten (auch laparoskopische Cholezystektomie ausgeschlossen). Polysomnographie Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: Polygraphie – Schlafapnoesyndrom1.3.1995 – periodische Beinbewegung im Schlaf1.1.1997 – Narkolepsie, wenn die klinische Diagnose unsicher ist, – ernsthafte Parasomnie (z.B. epileptische nächtliche Dystonie oder gewalttätiges Verhalten im Schlaf), wenn die Diagnose unsicher ist und wenn daraus therapeutische Konsequenzen erwachsen. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 1999. Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf:1.1.1997 – eine Ein- und Durchschlafstörung, wenn bis die initiale Diagnose unsicher ist und 31.12.2001 nur wenn die Behandlung, ob verhaltensmässig oder medikamentös, nicht erfolgreich ist; – persistierende zirkadiane Rhythmusstörung, wenn die klinische Diagnose unsicher ist. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 1999. Nein Routineabklärung der vorübergehenden1.1.1997 und der chronischen Insomnie, der Fibrositis und des Chronic fatigue syndrome. Messung des Melato- Nein1.1.1997 ninspiegels im Serum Multiple-Sleep Ja Indikationsstellung und Durchführung in1.1.2000 Latency-Test qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- Maintenance of Ja linien der Schweizerischen Gesellschaft für WakefullnessTest Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 1999. Aktigraphie Ja Atemtest mit Harn- Ja Die Vergütung des Harnstoffes (13C) rich-1.9.1998 stoff 13C zum Nach- tet sich nach der Spezialitätenliste (SL); die weis von Helicobacter Vergütung

der Analyse richtet sich nach pylori-Elimination der Analysenliste (AL). 2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin Sauerstoff-Insufflation Nein 27.6.1968 Sequentielle peristal- Ja 27.3.1969/ tische Druckmassage1.1.1996 EKG-Langzeit- Ja Als Indikationen kommen vor allem Rhyth- 13.5.1976 registrierung mus- und Überleitungsstörungen, Durchblutungsstörungen des Myokards (Koronarerkrankungen) in Frage. Das Gerät kann auch der Überwachung der Behandlungseffizienz dienen. Implantierbares Ja Gemäss den Richtlinien der Arbeitsgruppe1.1.2001 Ereignisrekorder- Herzschrittmacher und Elektrophysiologie system zur Erstellung der Schweizerischen Gesellschaft für Kareines subkutanen diologie vom 26. Mai 2000. Elektrokardiogramms Telefonische Über- Nein 12.05.1977 wachung von Pacemaker-Patienten Rehabilitation für Ja – Patienten mit Status nach Myokardin- 12.5.1977/ Patienten mit Herz- farkt, mit oder ohne PTCA.1.1.1997 / Kreislauferkrankun- – Patienten mit Status nach Bypass-Opera-1.1.2000 gen tion. – Status nach anderen Interventionen am Herzen oder an den grossen Gefässen. – Patienten nach PTCA, vor allem bei vorgängiger Inaktivierung und/oder Vorliegen multipler Risikofaktoren. – Patienten mit chronischer Herzkrankheit und multiplen therapierefraktären Risikofaktoren und sonst guter Lebenserwartung. – Patienten mit chronischer Herzkrankheit und mit schlechter Ventrikelfunktion. Die Therapie kann ambulant oder stationär in einer ärztlich geleiteten Institution durchgeführt werden, welche bezüglich Programmablauf, Personal und Infrastruktur dem Anforderungsprofil der Schweiz. Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation der Schweiz. Gesellschaft für Kardiologie von 1990 entspricht. Eher für eine stationäre Rehabilitation sprechen:

– erhöhtes kardiales Risiko – verminderte Leistung des Myokards – Komorbidität (Diabetes mellitus, COPD usw.). Die Dauer eines ambulanten Rehabilitationsprogramms beträgt je nach Intensität des Behandlungsangebotes zwischen zwei und sechs Monaten. Die Dauer der stationären Behandlung beträgt in der Regel vier Wochen, kann aber in weniger komplexen Fällen auf zwei bis drei Wochen verkürzt werden. Implantation eines Ja 31.8.1989 Defibrillators Intraaortale Ballon- Ja1.1.1997 pumpe in der interventionellen Kardiologie Transmyokardiale La- Nein In Evaluation1.1.2000 ser-Revaskularisation 2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie Massagen bei Ja 23.3.1972 Lähmungen infolge Erkrankung des Zentralnervensystems Visuelle evozierte Ja 15.11.1979 Potenziale als Gegenstand neurologischer Spezialuntersuchungen Elektrostimulation des Ja Behandlung schwerer chronischer 21.4.1983/ Rückenmarkes durch Schmerzzustände, vor allem Schmerzen1.3.1995 die Implantation eines vom Typ der Deafferentation (Phantom- Neurostimulations- schmerzen), Status nach Diskushernie mit systems Wurzelverwachsungen und entsprechenden Sensibilitätsausfällen in den Dermatomen, Kausalgie, vor allem auch Plexusfibrosen nach Bestrahlung (Mammakarzinom), wenn eine strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflichtleistung. Elektrostimulation Ja Behandlung schwerer chronischer Schmer-1.3.1995 tiefer Hirnstrukturen zen vom Typ der Deafferentation zentraler durch Implantation Ursache (z.B. Hirn-/Rückenmarksläsionen, eines Neurostimula- intraduraler Nervenausriss), wenn eine tionssystems strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflichtleistung.

Stereotaktische Ope- Ja Etablierte Diagnose einer idiopathischen1.7.2000 rationen zur Behand- parkinsonschen Krankheit. lung der chronischen Progredienz der Krankheitssymptome über therapieresistenten mindestens 2 Jahre. parkinsonschen Ungenügende Symptomkontrolle durch Krankheit (Radiofre- Do-pamin-Behandlung (off-Phänomen, quenzläsionen und on/off-Fluktuationen, on-Dyskinesien). chronische Stimula- Abklärung und Durchführung in spezialitionen im Pallidum, sierten Zentren, welche über die notwendi- Thalamus und Subth- gen Infrastrukturen verfügen (funktionelle alamus) Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie). Transkutane elektri- Ja Wendet der Patient selber den TENS-Sti- 23.8.1984 sche Nervenstimu- mulator an, so vergütet ihm der Versicherer lation (TENS) die Mietkosten des Apparates unter folgenden Voraussetzungen: – der Arzt oder auf seine Anordnung der Physiotherapeut muss die Wirksamkeit der TENS am Patienten erprobt und ihn in den Gebrauch des Stimulators eingewiesen haben; – der Vertrauensarzt muss die Selbstbehandlung durch den Patienten als indiziert bestätigt haben; – Die Indikation ist insbesondere gegeben bei: – Schmerzen, die von einem Neurom ausgehen; so z.B. durch Druck auslösbare lokalisierte Schmerzen im Bereiche von Amputationsstümpfen. – Schmerzen, die von einem neuralgischen Punkt aus durch Stimulation (Druck, Zug oder elektrische Reizung) ausgelöst oder verstärkt werden können, wie z.B. ischialgieforme Schmerzzustände oder Schulter-Arm- Syndrome. – Schmerzzustände nach Nervenkompressionserscheinungen; z.B. weiter bestehende Schmerzausstrahlungen nach Diskushernieoperation oder Carpaltunneloperation. Baclofen-Therapie mit Ja Therapierefraktäre Spastizität1.1.1996 Hilfe eines implantierten Medikamenten- Dosierers Intrathekale Behand- Ja1.1.1991 lung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medikamenten-Dosierers Motorisch evozierte Ja Diagnostik neurologischer Krankheiten.1.1.1999 Potenziale als Gegen- Die verantwortliche untersuchende Person stand neurologischer besitzt das Zertifikat bzw.

den Fähigkeits- Spezialuntersuchun- ausweis für Elektroencephalographie oder gen Elektroneuromyographie der Schweizerischen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie. Resektive kurative Ja Indikation:1.1.96 «Herdchirurgie» der – Nachweis des Vorliegens einer «Herd- Epilepsie epilepsie» – Schwere Beeinträchtigung des Patienten durch das Anfallsleiden. – Nachgewiesene Pharmakotherapieresistenz. – Abklärung und Durchführung an einem Epilepsiezentrum, das über die nötige diagnostische Infrastruktur, insbesondere Elektrophysiologie, MRI, PET, über Neuropsychologie sowie über die chirurgisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmöglichkeiten verfügt. Palliative Chirurgie Ja – Sofern die Ablärung ergibt, dass eine1.1.1996 der Epilepsie durch: kurative «Herdchirurgie» nicht indiziert – Balkendurch- ist und mit einem palliativen Verfahren trennung eine verbesserte Anfallskontrolle und – Selektive Lebensqualität ermöglicht wird. Amygdalohippo- – Abklärung und Durchführung an einem kampektomie Epilepsiezentrum, das über die nötige – Multiple subapiale diagnostische Infrastruktur, insbesonde- Operation nach re Elektrophysiologie, MRI, PET, über Morell-Whisler Neuropsychologie sowie über die chirur- – Vagusstimulation gisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmöglichkeiten verfügt. – Führung eines Evaluationsregisters. Laser-Diskushernien- Nein1.1.1997 operation; Laser-Diskusdekompression Kryoneurolyse Nein Bei der Behandlung von Schmerzen der1.1.1997 lumbalen intervertebralen Gelenke. Spondylodese mittels Ja, in – Degenerative Instabilität der Wirbelsäule 1.1.1999 Diskuskäfigen Evaluation mit Diskushernie, Diskushernienrezidiv bis oder Stenose bei Patienten mit therapie- 31.12.2001 resistenten invalidisierenden spondylogenen oder radikulären Schmerzen, bedingt durch klinisch und radiologisch nachgewiesene instabile, degenerative Pathologien der Wirbelsäule. – Nach Misserfolg einer hinteren Spondylodese mit Pedikelschraubensystem.

2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie Arthrosebehandlung Nein 25.3.1971 mit intraartikulärer Injektion eines künstlichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12.5.1977 mit intraartikulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Synoviorthese Ja 12.5.1977 Low-Level-Laser- Nein1.1.2001 Therapie 2.5 Krebsbehandlung Krebsbehandlung mit Ja 27.8.1987 Infusionspumpen (Chemotherapie) Laser bei palliativer Ja1.1.1993 minimaler Chirurgie Isolierte Glied- Ja Durchführung in einem Universitätsspital1.1.1997 massenperfusion mit bis Hyperthermie und 31.12.2000 Einsatz des Tumor- Necrosis-Factors alpha Extrakorporelle Ja Beim kutanen T-Zell-Lymphom1.1.1997 Photochemotherapie (Sézary-Syndrom)

Gynäkologie, Geburtshilfe Ultraschalldiagnostik Ja Vorbehalten bleibt Artikel 13 Buchstabe b 23.3.1972/ in der Geburtshilfe KLV für Ultraschallkontrollen während der1.1.1997 und Gynäkologie Schwangerschaft Künstliche Ja Mittels intrauteriner Insemination. Höchs-1.1.2001 Insemination tens drei Behandlungszyklen pro Schwangerschaft. In-vitro-Fertilisation Nein1.4.1994 zur Abklärung der Sterilität In-Vitro-Fertilisation Nein 28.8.1986/ und Embryotransfer1.4.1994 Sterilisation: – bei der Frau Ja Im Rahmen der ärztlichen Behandlung 11.12.1980 einer Frau in gebärfähigem Alter ist die Sterilisation eine Pflichtleistung, wenn eine Schwangerschaft wegen eines voraussichtlich bleibenden krankhaften Zustandes oder einer körperlichen Anomalie zu einer Gefährdung des Lebens oder zu einer voraus sichtlich dauernden gesundheitlichen Schädigung der Patientin führen müsste, und andere Methoden der Schwangerschaftsverhütung aus medizinischen Gründen (im Sinne weitherziger Interpretation) nicht in Betracht kommen. – beim Ehemann Ja Wo die zu vergütende Sterilisation der Frau1.1.1993 nicht möglich oder vom Ehepaar nicht erwünscht ist, hat der Versicherer der Frau für die Kosten der Sterilisation des Ehemannes aufzukommen. Laser bei Cervix- Ja1.1.1993 Carcinom in situ Nicht chirurgische Ja Bei therapieresistenten funktionellen1.1.1998 Ablation des Endome- Menorrhagien in der Prämenopause. triums Papanicolau-Test zur Ja1.1.1996 Früherkennung des Zervixkarzinoms (Art. 12 Bst. c KLV) Dünnschicht-Zytolo- Ja, in Mit den Methoden Thinprep oder Autocyte1.7.2000 gie zur Früherkennung Evaluation Prep. bis des Zervixkarzinoms 31.12.2002 (Art. 12 Bst. c KLV)

Pädiatrie, Kinderpsychiatrie Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7.3.1974 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt. Behandlung bei Ja Nach dem vollendeten fünften Altersjahr1.1.1993 Enuresis mit Weckapparaten Elektrostimulation der Ja Bei organischen Miktionsstörungen. 16.2.1978 Harnblase Gruppenturnen für Nein 18.1.1979 übergewichtige Kinder Atemmonitoring; Ja Bei Risikosäuglingen auf Anordnung eines 25.8.1988/ Atem- und Herz- Arztes oder einer Ärztin einer regionalen1.1.1996 frequenzmonitoring SIDS-Abklärungsstelle.

Dermatologie PUVA-Behandlung Ja 15.11.1979 dermatologischer Affektionen Selektive Ultraviolett- Ja Sofern unter verantwortlicher Aufsicht und 11.12.1980 Phototherapie (SUP) Kontrolle eines Arztes durchgeführt. Embolisationsbehand- Ja Es dürfen höchstens die gleichen Kosten 27.8.1987 lung von Gesichts- wie für eine operative Behandlung hämangiomen (Excision) in Rechnung gestellt werden. (interventionelle Radiologie) – Naevus Ja1.1.1993 teleangiectaticus – Condylomata Ja1.1.1993 acuminata Klimatherapie am Nein1.1.1997/ Toten Meer1.1.2001

Ophthalmologie Sehschule Ja Sofern vom Arzt selbst oder unter dessen 27.3.1969 unmittelbarer Aufsicht durchgeführt Visuelle evozierte Ja 15.11.1979 Potenziale als Gegenstand ophtalmologischer Spezialuntersuchungen Ultraschallbiometrie Ja 8.12.1983 des Auges vor Staroperationen Protonen-Strahlen- Ja 28.8.1986 therapie intraokulärer Melanome am Paul- Scherrer-Institut – diabetischer Ja1.1.1993 Retinopathie – Retinaleiden (inkl. Ja1.1.1993 Apoplexia retinae) – Kapsulotomie Ja1.1.1993 – Trabekulotomie Ja1.1.1993 Excimer-Laser- Nein1.3.1995 Behandlung zur Myopie-Korrektur Radiäre Keratotomie Nein1.3.1995 zur Myopie-Korrektur Refraktive Chirurgie Ja Wenn die Anisometropie nicht durch1.1.1997 zur Behandlung der Brillen korrigiert werden kann und eine Anisometropie Kontaktlinsenunverträglichkeit besteht. Implantation von Nein In Evaluation1.1.2000 Myopie-Linsen Deckung von Cornea- Ja1.1.2001 Defekten mittels Amnionmembran Photodynamische Ja, in Bei der exsudativen, prädominant klassi-1.7.2000 Therapie der Makula- Evaluation schen Form der altersbedingten Makula- bis degeneration mit degeneration. 31.12.2002 Verteporfin Maximal vier Behandlungen pro Jahr. Führung eines Evaluationsregisters.

Oto-Rhino-Larynologie Sprachheilbehandlung Ja Wenn sie vom Arzt selbst vorgenommen 23.3.1972 oder unter dessen unmittelbarer Leitung und Aufsicht durchgeführt wird (vgl. aber auch Art. 10 und 11 der KLV).

Ultraschallvibrations- Ja 7.3.1974 aerosole Behandlung mit Nein 18.1.1979 «Elektronischem Ohr» nach Methode Tomatis (sog. Audio- Psychophonologie) Stimmprothese Ja Implantation anlässlich einer totalen1.3.1995 Laryngektomie oder nach erfolgter totaler Laryngektomie. Der Wechsel einer implantierten Stimmprothese gehört zur Pflichtleistung. – Papillomatose der Ja1.1.1993 Atemwege – Zungenresektion Ja1.1.1993 Cochlea-Implantat Ja Bei peri- und postlingual ertaubten Kindern1.4.1994 zur Behandlung beid- und spät ertaubten Erwachsenen. seitiger Taubheit ohne In folgenden Zentren: Hôpital cantonal uninutzbare Hörreste versitaire de Genève, Universitätsspitäler Basel, Bern und Zürich, Kantonsspital Luzern; wenn ein Evaluationsregister geführt wird. Das Hörtraining im Zentrum ist als Bestandteil der Therapie zu übernehmen. Implantation eines Ja Indikationen:1.1.1996 knochenverankerten – chirurgisch nicht korrigierbare Erkranperkutanen Hörgerätes kungen und Missbildungen von Mittelohr und äusserem Gehörgang – Umgehung eines riskanten chirurgischen Eingriffes am einzig hörenden Ohr – Intoleranz eines Luftleitungsgerätes – Ersatz eines konventionellen Knochenleitungsgerätes bei Auftreten von Beschwerden, ungenügendem Halt oder ungenügender Funktion. Laser-Vaporisierte Nein1.1.1997 Palatoplastik Speichelsteinlitho- Ja In spezialisierten Zentren, die ein Evalua- 1.1.1997 tripsie tionsregister führen. bis 31.12.2000

Psychiatrie Behandlung von 25.3.1971 Rauschgiftsüchtigen – ambulant Ja Leistungskürzungen zulässig bei nachgewiesenem schweren Selbstverschulden. – stationär Ja Substitutionsbehand- Ja1. Einhaltung folgender Bestimmungen,1.1.2001 lung bei Richtlinien und Empfehlungen: Opiatabhängigkeit a. Bei der methadongestützten Behandlung: Methadonbericht «Suchtmittelersatz in der Behandlung Heroinabhängiger in der Schweiz» (dritte Auflage) Dezember 1995.

  1. Bei der buprenorphingestützten Behandlung: Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) an die kantonalen Gesundheitsbehörden für die Anwendung von Buprenorphin (Subutex) zur Behandlung von Opioidabhängigen, Januar 2000.

  2. Bei der heroingestützten Behandlung: Die Bestimmungen der Verordnung über die ärztliche Verschreibung von Heroin vom 8. März 1999 (SR 812.121.6) sowie die Richtlinien und Empfehlungen des Handbuches des BAG zur heroingestützten Behandlung «Richtlinien, Empfehlungen, Information», September 2000. 2. Die verwendete Substanz oder das verwendete Präparat muss in der Arzneimittelliste mit Tarif (ALT) oder in der Spezialitätenliste (SL) in der von der IKS genehmigten therapeutischen Gruppe (IT) aufgeführt sein. 3. Die Substitutionsbehandlung umfasst die folgenden Leistungen:

  3. ärztliche Leistungen: – Eintrittsuntersuchung inkl. Suchtanamnese, Psycho- und Somatostatus mit besonderem Augenmerk auf suchtbedingte und der Sucht zu Grunde liegende Störungen. – Einholen von Zusatzinformationen (Familie, Lebenspartner, frühere Behandlungsstellen). – Erstellen der Diagnose und der Indikation. – Erstellen eines Behandlungsplanes. – Einleiten des Bewilligungsverfahrens und Erstellen von Berichten an den Krankenversicherer. – Einleiten und Durchführung der Substitutionsbehandlung. – Qualitätssicherung. – Behandlung von Störungen durch den Gebrauch weiterer psychotroper Substanzen. – Evaluation des therapeutischen Prozesses. – Rückfragen bei der Abgabestelle.

– Überprüfung der Diagnose und der Indikation. – Anpassung der Behandlung und daraus resultierender Schriftverkehr mit Behörden. – Berichterstattung an Behörden und Krankenversicherer. – Qualitätskontrolle.

b. Leistungen des Apothekers oder der Apothekerin: – Herstellen von peroralen Lösungen nach ALT, inklusive Qualitätskontrolle. – Überwachte Abgabe der Substanz oder des Präparates. – Buchhaltung über den Wirkstoff und Berichterstattung an die Behörde. – Berichterstattung an den verantwortlichen Arzt oder die verantwortliche Ärztin. – Beratung. 4. Die Leistung muss von der nach Ziffer 1 zuständigen Einrichtung erbracht werden. 5. Für die Substitutionsbehandlung wird eine pauschale Vergütung vereinbart. Opiatentzugseilver- Ja – Bei entzugswilligen mono-opiatabhängi-1.1.1998 fahren (UROD) unter gen Patienten oder Patientinnen. bis Sedation – Im Rahmen einer umfassenden körperli- 31.12.2000 chen Entzugsbehandlung. – In einer vom Kanton anerkannten Institution, die an einer multizentrischen Studie mit gemeinsamem Protokoll unter der Koordination einer Universitätsklinik teilnimmt. Opiatentzugseilver- Nein In Evaluation1.1.1998 fahren (UROD) unter Narkose Ambulanter Opiatent- Nein1.1.1999 zug nach der Methode: Endorphine Stimulated Clean & Addiction Personality Enhancement (ESCAPE) Gruppenpsycho- Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 25.3.1971/ therapie1.1.1996 Entspannungstherapie Ja In einer ärztlichen Praxis oder in einem 22.3.1973 mit der Methode nach Spital unter direkter ärztlicher Aufsicht. Ajuriaguerra Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7.3.1974 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt.

Psychodrama Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 13.5.1976/ 1.1.1996 Therapiekontrolle Nein 16.2.1978 durch Video Musiktherapie Nein 11.12.1980

Radiologie 9.1 Röntgendiagnostik Computertomographie Ja Keine Routineuntersuchungen (Screening) 15.11.1979 (Scanner) Knochendensitometrie – mit Doppelenergie- Ja – Bei einer klinisch manifesten Osteopo-1.3.1995 Röntgen-Absorp- rose und nach einem Knochenbruch bei tiometrie (DEXA) inadäquatem Trauma. – Bei Langzeit-Cortisontherapie oder Hypogonadismus. – Gastrointestinale Erkrankungen1.1.1999 (Malabsorption, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). – Primärer Hyperparathyreoïdismus (sofern keine klare Operationsindikation besteht). – Osteogenesis imperfecta. Die DEXA-Untersuchungskosten werden1.3.1995 nur in einer Körperregion übernommen. Spätere DEXA-Untersuchungen werden nur übernommen, wenn eine medikamentöse Behandlung erfolgt, und höchstens jedes zweite Jahr. – mit Ganzkörper- Nein1.3.1995 Scanner Knochendensitometrie Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der1.1.1.1996 zur Osteoporoseprä- Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis vention mit Doppel- komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 energie-Röntgen- lichen Bewertung des osteoporotischen Absorptiometrie Frakturrisikos durchgeführt werden und (DEXA) – Vornahme in Zentren, die an der Studie Knochendensitometrie Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der1.1.1996 zur Osteoporoseprä- Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis vention mittels peri- komperativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 pherem quantitativem lichen Bewertung des osteoporotischen CT (pQCT) Frakturrisikos durchgeführt werden und Ultraschallmessung Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der1.1.1996 des Knochens Evaluation schweizerischen Multizenterstudie zur bis Leistungen einen gesamtschweizerischen Knochenanalytische Methoden: – Knochenresorp- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der1.1.1996 tionsmarker Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis – Knochenforma- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der1.1.1996 tionsmarker Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis 9.2 Andere bildgebende Verfahren Magnetische Kern- Ja1.1.1999 resonanz (MRI) Positron-Emissions- Ja, in1. Durchführung in Zentren, welche die1.1.2001 Tomographie (PET) Evaluation Richtlinien der Schweizerischen Gesell- bis schaft für Nuklearmedizin (SGNM) 31.12.2005 vom1. Juni 2000 über die Qualitätsvoraussetzungen für PET erfüllen. 2.

Bei folgenden Indikationen:

a. In der Kardiologie: – Bei einem nuklearkardiologisch, echographisch oder koronarangiographisch dokumentierten Infarkt und Verdacht auf «hibernating myocardium» vor einer Intervention (PTCA/CABG) zum Nachweis oder Ausschluss einer Ischämie bei angiographisch dokumentierter Dreigefässerkrankung, z.B. nach Bypass bei komplexer Koronaranatomie.

– Präoperativ vor einer Herztransplantation.

  1. In der Onkologie: – Bei malignen Lymphomen: Staging, Resttumordiagnostik, Rezidivdiagnostik. – Tumorstaging von nicht kleinzelligen Lungenkarzinomen und vom malignen Melanom. – Beim Keimzellentumor des Mannes: Staging, Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim kolorektalen Karzinom: Restaging auf Lokalrezidiv, Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen bei begründetem Verdacht (z.B. Tumormarkererhöhung); Diagnose zur Differenzierung einer Narbe gegenüber einem Tumor. Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim Mammakarzinom: Lymphknotenstaging; Diagnose von Fernmetastasen bei Hochrisikopatientinnen.

  2. In der Neurologie: – Präoperativ bei Hirntumoren. – Präoperativ vor einer aufwendigen Revaskularisationschirurgie bei zerebraler Ischämie. – Abklärung von Demenzen bei Personen, die jünger als 70 Jahre sind. – Bei therapieresistenter fokaler Epilepsie. 3. Die Untersuchungen müssen im Rahmen der schweizerischen PET-Outcome- Studie zur Erfassung der Kostenauswirkung und des Nutzens beim Patientenmanagement durchgeführt werden.

9.3 Interventionelle Radiologie Pionen-Strahlen- Nein In Evaluation1.1.1993 therapie Radiochirurgie Ja Indikationen:1.1.1996 – Akustikusneurinome – Rezidive von Hypophysenadenomen oder Kraniopharyngeomen – nicht radikal operable Hypophysenadenome oder Kraniopharyngeome – arterio-venöse Missbildungen – Meningeome.

Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab – Bei Hirnmetastasen mit einem Volumen1.1.1999 von maximal 25 ccm bzw. einem Durch- bis messer von maximal3,5 cm, wenn nicht 31.12.2002 mehr als drei Metastasen vorliegen und das Grundleiden unter Kontrolle ist (keine systemischen Metastasen nachweisbar), zur Beseitigung nicht anders behandelbarer Schmerzen. Die Leistungserbringer (Gamma Knife und LINAC) müssen ein Evaluationsregister führen und die Kosten erfassen. – Bei primären malignen Hirntumoren mit einem Volumen von maximal 25 ccm bzw. einem Durchmesser von maximal 3,5 cm, wenn der Tumor auf Grund der Lokalisation nicht operabel ist. Die Leistungserbringer (Gamma Knife und LINAC) müssen ein Evaluationsregister führen und die Kosten erfassen. Nein In Evaluation1.1.1996 – bei funktionellen Störungen.

Komplementärmedizin Akupunktur Ja Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter-1.7.1999 bildung in dieser Disziplin durch die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist. Anthroposophische Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter-1.7.1999 Medizin Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die Ver- bis Chinesische Medizin Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter-1.7.1999 Homöopathie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter-1.7.1999 Neuraltherapie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter-1.7.1999 Phytotherapie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter-1.7.1999 Alphabetischer Index A Adipositasbehandlung – durch Amphetaminderivate (2.1) – durch Chorion-Gonadotropin-Injektionen (2.1) – durch Diuretica (2.1) – mit Magenballons (1.1) – operative Behandlung (1.1) – durch Schilddrüsen-Hormon (2.1) Allogene Transplantation mit zweischichtigem menschlichem lebendem Hautäquivalent (1.2) Aktigraphie (2.1) Akupunktur (10) Ambulante parenterale antibiotische Gabe mit Infusionspumpe (2.1) Ambulanter Opiatentzug (nach der ESCAPE-Methode) (8) Anthroposophische Medizin (10) Arthrosebehandlung – intraartikuläre Injektion eines Gleitmittels (1.3,2.4) – intraartikuläre Injektion von Teflon oder Silikon als Gleitmittel (1.3,2.4) Atemmonitoring (4) Atem- und Herzfrequenzmonitoring (4) Atemtest mit natürlichem Kohlenstoffisotop 13 zur Bestimmung der Helicobacterpylori-Elimination (2.1) Autozyte (s. Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms) (3) B Baclofen-Therapie bei Spastik mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) Blasenentleerungsstörungen (s. elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven) (1.4) Buprenorphingestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8)

C

Chinesische Medizin (10) Cochlea-Implantat zur Behandlung beidseitiger Taubheit ohne nutzbare Hörreste (7) Computertomographie (Scanner) (9.1) Cornea-Defekte (Deckung von Cornea-Defekten mittels einer Amnionmembran) (6)

D

Deckung von Cornea-Defekten mittels einer Amnionmembran (6) Defribillator-Implantation (2.2) Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (3) E Eigenbluttransfusion (1.1) Elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven mit einem implantierbaren Gerät zur Behandlung der Harninkontinenz oder von Blasenentleerungsstörungen (1.4) Elektrokardiogramm-Langzeitregistrierung (2.2) Elektrokardiogramm (implantierbares Ereignisrekordersystem zur Erstellung eines subkutanen EKG) (2.2) «Elektronisches Ohr» (Tomatis) (7) Elektrostimulation der Harnblase (4) Elektrostimulation des Rückenmarks durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) Embolisationsbehandlung von Gesichtshämangiomen (5) Embolisationsbehandlung bei Varikozele testis (1.4) Endoprothesen (1.1) Enterale Ernährung zu Hause (2.1) Entspannungstherapie nach Ajuriaguerra (8) Epilepsie – Resektive kurative «Herdchirurgie» (2.3) – Palliative Chirurgie (2.3) Erektionsstörungen – Penisprothese (1.4) – Revaskularisationschirurgie (1.4) ESCAPE-Methode, ambulanter Opiatentzug (8) Excimer-Laser-Behandlung zur Myopie-Korrektur (6) Extrakorporelle Photochemotherapie (2.5) Extrakorporale Stosswellenlithotripsie bei Nierensteinen (ESWL) (1.4) F Frischzellentherapie (2.1) Früherkennung des Zervixkarzinoms (3) G Gallensteinzertrümmerung (2.1) Gruppenpsychotherapie (8) Gruppenturnen für übergewichtige Kinder (4) H Haltungsschäden – Behandlung von Haltungsschäden (1.3) Hämatopoïetische Stammzell-Transplantation (2.1) Hämodialyse (künstliche Niere) (2.1) Hämodialyse in Heimbehandlung (2.1) Harninkontinenz (s. elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven) (1.4) Hautautograft mit gezüchteten Keratinozyten (1.2) Heileurythmie (s. anthroposophische Medizin) Heroingestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Herz-Lungen-Tansplantation (1.2) Herzoperationen (1.1) Herztransplantation (1.2) Hörgerät; Implantation eines knochenverankerten perkutanen Hörgerätes (7) Homöopathie (10) Hüftprotektor zur Verhinderung von Schenkelhalsfrakturen (1.3) Hyperbare Sauerstofftherapie (2.1)

I

Impfung gegen Tollwut (2.1) Implantation eines Defibrillators (2.2) Implantation eines knochenverankerten perkutanen Hörgerätes (7) Implantation eines künstlichen Sphinkters (1.4) Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) – zur Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen (2.3) – zur Elektrostimulation des Rückenmarks (2.3) Implantation von Myopie-Linsen (6) Implantierbares Ereignisrekordersystem zur Erstellung eines subkutanen Elektrokardiogramms (2.2) Insulintherapie mit einer Infusionspumpe (2.1) Intraaortale Ballonpumpe in der interventionellen Kardiologie (2.2) Intrathekale Behandlung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) In-vitro-Fertilisation (3) In-vitro-Fertilisation und Embryotransfer (3) Iscadortherapie (s. anthroposophische Medizin) Isolierte Gliedmassenperfusion mit Hyperthermie und Einsatz des Tumor-Necrosis-Faktors alpha (2.5) K Kardiale Rehabilitation (2.2) Klimatherapie am Toten Meer (5) Knochenanalytische Methoden zur Osteoporoseprävention – Knochenresorptionsmarker (9.1) – Knochenformationsmarker (9.1) Knochendensitometrie (9.1) Komplementärmedizin (10) Krebsbehandlung mit Infusionspumpen (2.5) Kryoneurolyse (2.3) Künstliche Insemination (3)

L

– Cervix-Ca in situ (3) – Condylomata acuminata (5) – Diabetischer Retinopathie (6) – Kapsulotomie (6) – Naevus teleangiectaticus (5) – palliativer minimaler Krebschirurgie (2.5) – Papillomatose der Atemwege (7) – Retinaleiden (6) – Trabekulotomie (6) – Tumoren der Blase und des Penis (1.4) – Zungenresektion (7) Laser-Diskushernienoperation / Laserdiskusdekompression (2.3) Laservaporisierte Palatoplastik (7) LDL-Apherese (2.1) Lebertransplantation (1.2) Low-Level-Laser-Therapie (2.4) Lungentransplantation (1.2)

M

Magnetische Kernresonanz als bildgebendes Verfahren (MRI) (9.2) Maintenance of Wakefullness Test (2.1) Makuladegeneration (Photodynamische Therapie mit Verteporfin) (6) Massagen bei Lähmungen infolge Erkrankung des Zentralnervensystems (2.3) Messung des Melatoninspiegels im Serum (2.1) Methadongestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Mischinjektion mit Jodoformöl zur Arthrosebehandlung (1.3) Motorisch evozierte Potenziale als Gegenstand neurologischer Spezialuntersuchungen (2.3) Multiple Sleep Latency Test (2.1) Musiktherapie (8) Myopie-Korrektur – durch Excimer-Laser-Behandlung (6) – durch radiäre Keratotomie (6) – Implantation von Myopie-Linsen (6) N Neuraltherapie (10) Neurostimulationssystem (2.3) Nicht chirurgische Ablation des Endometriums (3) Nierensteinzertrümmerung (1.4) Nierentransplantation (1.2) O Operative Adipositasbehandlung (1.1) Operative Behandlung bei Erektionsstörungen – Penisprothese (1.4) – Revaskularisationschirurgie (1.4) Operative Mammarekonstruktion (1.1) Opiatabhängigkeit (Substitutionsbehandlung) (8) Opiatentzug, ambulant (nach der ESCAPE-Methode) (8) Opiatentzugseilverfahren (UROD) (8) Ozon-Injektionstherapie (2.1) P Pacemaker (telefonische Überwachung) (2.2) Palliative Chirurgie der Epilepsie (2.3) Pankreastransplantation (1.2) Papanicolau-Test zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (3) Parenterale antibiotische Gabe mit Infusionspumpe (ambulant) (2.1) Parenterale Ernährung zu Hause (2.1) Parkinsonsche Krankheit (stereotaktische Operationent) (2.3) Peritonealdialyse (2.1) Photodynamische Therapie der Makuladegeneration mit Verteporfin (6) Phytotherapie (10) Pionen-Strahlentherapie (9.3) Plasmapherese (2.1) Polygraphie (2.1) Polysomnographie (2.1) Positron-Emissions-Tomographie (PET) (9.2) Protonen-Strahlentherapie (6) Psoriasisbehandlung – mittels PUVA (5) – mittels selektiver Ultraviolett-Phototherapie (SUP) (5) Psychodrama (8) PUVA-Behandlung dermatologischer Affektionen (5) R Radiäre Keratotomie zur Myopie-Korrektur (6) Radiochirurgie (9.3) Rauschgiftsuchtbehandlung (8) Refraktive Chirurgie zur Behandlung der Anisometropie (6) Rehabilitation für Patienten mit Herz- und Kreislauferkrankungen (2.2) Resektive kurative «Herdchirurgie» der Epilepsie (2.3) S Sauerstoff-Insufflation (2.2) Sauerstofftherapie (hyperbare) (2.1) Scanner (Computertomographie) (9.1) Schmerztherapie – Elektrostimulation

des Rückenmarks durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) – Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) – Intrathekale Behandlung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) – Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) (2.3) Sehschule (6) Selektive Ultraviolett-Phototherapie (SUP) (5) Sequenzielle peristaltische Druckmassage (2.2) Serocytotherapie (2.1) Speichelsteinlithotripsie (7) Sphinkter – Implantation eines künstlichen Sphinkters (1.4) Spiel- und Maltherapie bei Kindern (4, 8) Spondylodese mit Diskuskäfigen (2.3) Sprachheilbehandlung (7) Sterilisation – bei der Frau (3) – beim Ehemann (3) Stereotaktische Operationen zur Behandlung der chronisch therapieresistenten parkinsonschen Krankheit (Radiofrequenzläsionen und chronische Stimulationen im Pallidum, Thalamus und Subthalamus) (2.3) Stimmprothese (7) Stosswellentherapie in der Orthopädie (1.3) Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Synoviorthese (2.4) T Telefonische Überwachung von Pacemaker-Patienten (2.2) Therapiekontrolle durch Video (8) Thinprep (s. Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms) (3.) Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) (2.3) Transmyokardiale Laser-Revaskularisation (2.2) Transuretrale ultraschallgesteuerte laserinduzierte Prostatektomie (1.4) U Ultra Rapid Opiate Detoxification (UROD) (8) Ultraschallbiometrie des Auges vor Staroperationen (6) Ultraschalldiagnostik – in der Geburtshilfe und Gynäkologie (3) Ultraschallmessung des Knochens (9.1) Ultraschallvibrationsaerosole (7) Uroflowmetrie (1.4)

V

Viscum-album-Therapie (s. anthroposophische Medizin) Viskosupplementation mit Hylaninjektion zur Behandlung der Kniearthrose (1.3) Visuelle evozierte Potenziale (2.3, 6) W Weckapparate bei Enuresis (4) Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.

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