AS 2006 4659

Verordnung
über die Zollansätze für Waren im Verkehr
mit der EFTA und der EG
(Freihandelsverordnung)

Änderung vom 8. November 2006

Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:

I

Die Freihandelsverordnung vom 8. März 20021 wird wie folgt geändert:

Art. 3 Abs. 2

Die Zollanmeldung von Waren im Rahmen der Zollkontingente gemäss Anhang 2 hat mittels elektronischer Datenverarbeitung zu erfolgen.

Art. 4 Abs. 1

Für Einfuhren im Rahmen von Zollkontingenten nach Anhang 2 wird der Präferenz-Zollansatz nach Anhang 1 in der Reihenfolge der Annahme der Deklaration durch die Eidgenössische Zollverwaltung gewährt, bis das entsprechende Kontingent ausgeschöpft ist. Vorbehalten bleiben besondere Bestimmungen nach der Agrareinfuhrverordnung vom 7. Dezember 19982 (AEV) und den entsprechenden Marktordnungen der Landwirtschaftsgesetzgebung.

Art. 5

Aufgehoben

Art. 6 Veröffentlichung der Ausschöpfung der Zollkontingente

Die Oberzolldirektion veröffentlicht den Stand der Ausschöpfung der Zollkontingente Nr. 32, 101, 102, 104–112, 115–116, 119–150 und 201 bei Änderungen täglich auf elektronischem Weg zur Information.

Anhang 1

Tarif-Nr.3 Präferenz-Zollansatz in Fr. je 100 kg brutto für EG-Staaten für EFTA-Staaten anwendbar Normaltarif minus anwendbar Normaltarif minus … 2402. 1000/2010 frei 2020 frei 9000 frei 2403. 1000 frei 9100/9930 frei …

Anhang 2

Nr. 117 und 118 Aufgehoben

III

Diese Änderung tritt unter Vorbehalt von Absatz 2 am1. Januar 2007 in Kraft.

Artikel 5 tritt am1. April 2007 in Kraft.

8. November 2006 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Der Bundespräsident: Moritz Leuenberger

Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz

SR 632.10 Anhang