AS 2016 2267
Verordnung
über die Einschränkung der Zulassung von
Leistungserbringern zur Tätigkeit zulasten der
obligatorischen Krankenpflegeversicherung
Änderung vom 22. Juni 2016
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Verordnung vom 3. Juli 20131 über die Einschränkung der Zulassung von Leistungserbringern zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung wird wie folgt geändert:
Art. 1 Abs. 2
Von der Beschränkung nach Absatz 1 ausgenommen sind Personen nach Artikel 55a Absatz 2 KVG und nach den Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 17. Juni 20162 des KVG.
Art. 7 Abs. 1 Bst. b Ziff. 2 und 3 sowie 3 Bst. a
Die Kantone melden:
b. den Versicherern: 2. die Personalien der Ärztinnen und Ärzte, die ihre Tätigkeit in Einrichtungen nach Artikel 36a KVG gestützt auf Absatz 2 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 17. Juni 20163 des KVG weiter ausüben, 3. wenn sie von der Kompetenz nach Artikel 2 Absatz 1 Gebrauch gemacht haben, die Personalien der Ärztinnen und Ärzte, die ihre Tätigkeit im ambulanten Bereich von Spitälern gestützt auf Absatz 2 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 17. Juni 2016 des KVG weiter ausüben.
AS 2016 2265 zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. V
Macht der Kanton von der Kompetenz nach Artikel 2 Absatz 1 Gebrauch, so melden ihm die Spitäler nach Artikel 39 KVG:
a. innerhalb eines Monats nach Inkrafttreten der kantonalen Regelung die Personalien der Ärztinnen und Ärzte, die in ihrem ambulanten Bereich gestützt auf Absatz 2 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 17. Juni 2016 des KVG ihre Tätigkeit weiter ausüben, die Fachgebiete nach Anhang 1, in denen diese Ärztinnen und Ärzte tätig sind, sowie das Pensum, das sie für den ambulanten Bereich aufwenden;
Art. 8 Abs. 2
Die Geltungsdauer dieser Verordnung wird bis zum 30. Juni 2019 verlängert.
II
Diese Verordnung tritt am1. Juli 2016 in Kraft.
22. Juni 2016 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates |
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Der Bundespräsident: Johann N. Schneider-Ammann |
Der Bundeskanzler: Walter Thurnherr |