Standing: How later courts treated this decision has not been analysed. None of the 1 citing decisions has been analysed.

63 II 14

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Rubrum

5. Urteil der I, Zivilabteilung vom 19. Pebruar 1937

Sachverhalt

I.

Ss. Escher und Konsorten gegen Verband der Genozzenschaften Konkordia der Schweiz.

1. Berufungsstreitwert. Zusammenrechnung mehrerer in einer Klage geltend gemachter Anesprüche, Art. 60, Abs. 10G Erw. 1.

2. Widerrechtliche Schadensstiftung. Eine - Haftung besteht, gesetzliche Sonderbestimmungen vorbehalten, nur für unmittelbaren Schaden, Art. 41 OR. Haftung von Genossenschaftsorganen gegenüber den Gläubigern. Erw. 2-5.

A. — Am 16. April 1931 wurde über die Konsumgenossenschafs Konkordia Raron der Konkurs eröffnet. Dabei kam der Verband der Genossenschaften Konkordia der Schweiz als Gläubiger mit Fr. 39,032.65 zu Verlust. Hieran erhielt er von Bürgen zusammen Fr. 30,000. —, und aus zwei ersteigerten Forderungen löste er Fr. 459.75. Den verbleibenden Saldo im Betrage von Fr. 8572.90 macht er gegenüber Moritz Salzgeber, Eduard Werlen, Viktor Zumoberbaus, Joseph Salzgeber und Hermann Escher geltend. Er hält dafür, die Genannten geien in ihrer Eigenschaft als Präsident, bezw. Mitglieder des Verwaltungsrates verantwortlich für den Schaden, der zufolge unerhörter Misswirtschaft in der Konsumgenossenschaft Raron entstanden - B. — Das Kantonsgericht Wallis hat am 24. März 1936 folgendes Urteil gefällt :

1. Die Beklagten zahlen an den Verband Genossenschaften Konkordia der Schweiz folgende Entschädigungen : Moritz Salzgeber Fr. 2400.—, Hermann Escher Fr. 800.—, Eduard Werlen Fr. 400.—, Viktor Zumoberhaus und Joseph, Salzgeber je Fr. 200. —, sämtlich mit Zins zu 5 % seit dem 1. April 1933.

2. Die Klägerin trägt die Hälfte der sämtlichen Kosten. Von der andern Hälfte werden 3/5 dem Moritz Salzgeber, 1/5 dem Hermann Escher, 1/10 dem Eduard Werlen und der letzte Zehntel den beiden übrigen Beklagten zusammen auferlegt.

3. Alle weitern Begehren werden abgewiesen. » C. — Gegen dieses Urteil haben alle Beklagten die Berufung erklärt mit dem Antrag auf gänzliche Abweisung der Klage.

Die Klägerschaft verlangt auf dem Wege der Anschlussberufung Verurteilung der Beklagten in der von der Vorinstanz festgelegten Proportion zur Bezahlung eines Betrages von Fr. 8572.90 nebst Zins zu 5 seit 1. April 1933. Eventuell beantragt sie solidarische Verurteilung der Beklagten zur Bezahlung der genannten Summe.

Provisions amended since

This decision construes provisions whose act has since been consolidated again. Whether the article itself changed is not recorded.

  • Federal Act on the Amendment of the Swiss Civil Code, Art. 41 — the act was consolidated again on January 1, 2000, May 1, 2000, January 1, 2001, May 1, 2001, June 1, 2001, June 1, 2002, July 1, 2002, January 1, 2003, April 1, 2003, June 1, 2003, January 1, 2004, May 1, 2004, July 1, 2004, January 1, 2005, June 1, 2005, July 1, 2005, December 1, 2005, January 1, 2006, April 1, 2006, January 1, 2007, May 1, 2007, January 1, 2008, August 1, 2008, October 1, 2009, January 1, 2010, January 1, 2011, January 1, 2012, March 1, 2012, October 1, 2012, January 1, 2013, May 28, 2013, January 1, 2014, July 1, 2014, July 1, 2015, January 1, 2016, July 1, 2016, January 1, 2017, April 1, 2017, November 1, 2019, January 1, 2020, April 1, 2020, January 1, 2021, February 1, 2021, May 1, 2021, July 1, 2021, January 1, 2022, January 1, 2023, February 9, 2023, September 1, 2023, January 1, 2024, January 1, 2025, July 8, 2025, October 1, 2025, and January 1, 2026.

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