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510.710

Verordnung über den militärischen Strassenverkehr
(VMSV)

vom 11. Februar 2004 (Stand am 1. März 2014)

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf die Artikel 2, 8, 43, 55, 57, 106 des Strassenverkehrsgesetzes vom19. Dezember 19581 (SVG) und auf Artikel 150 Absatz 1 des Militärgesetzes vom3. Februar 19952 (MG),3 verordnet:

1. Kapitel:4 Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Gegenstand

Diese Verordnung enthält ergänzende Vorschriften zur zivilen Strassenverkehrsgesetzgebung, Ausnahmen von den zivilen Verkehrsregeln und Bestimmungen insbesondere über technische Anforderungen an Militärfahrzeuge sowie über den militärischen Strassenverkehr auf öffentlichen und ausserhalb öffentlicher Strassen.

Art. 25 Geltungsbereich

Die Verordnung gilt für:

  1. Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerinnen sowie Fussgänger oder Fussgängerinnen, die im Militärdienst oder für die ausserdienstlichen militärischen Tätigkeiten eingesetzt werden;

  2. militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit Militärfahrzeuge führen;

  3. Fahrzeuge sowie Reit-, Zug- und Tragtiere, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden.

Für den Einsatz im Ausland gilt diese Verordnung sinngemäss, falls die Vorschriften des Gastlandes oder des Einsatzgebietes die Sicherheitsstandards der AS 2004 945

Dieses Kapitel beinhaltete im ursprünglichen Entwurf sechs Artikel.

Schweizer Armee unterschreiten. Für den jeweiligen Einsatz im Ausland sind mittels staatsvertraglicher Regelungen besondere Bestimmungen zu vereinbaren.

Ziviles Personal der Gruppe Verteidigung sowie Mitarbeitende der Armasuisse unterstehen der zivilen Strassenverkehrsgesetzgebung und den Bestimmungen der VFBF6. Für das Führen von Militärfahrzeugen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit gelten zudem die Artikel 13 Absatz 2, 17, 39–42,54, 56, 91 und 91a dieser Verordnung.

Art. 37 Wald-, Fuss- und Wanderwege

Die bundesrechtlichen Bestimmungen über Wald-, Fuss- und Wanderwege gelten nicht für Fahrzeuge sowie Reit-, Zug- und Tragtiere, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden.

Vor dem Befahren und Begehen von Fuss- und Wanderwegen durch Fahrzeuge sowie solche Tiere muss immer die Zustimmung der zuständigen Behörden eingeholt werden.

Art. 4 Definitionen

Es gelten folgende Definitionen:

  1. 8 Militärfahrzeuge sind Fahrzeuge, die für die Armee gekauft, gemietet, geleast, geliehen oder requiriert werden;

  2. Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin ist, wer im Besitz einer militärischen Fahrberechtigung ist.

  3. Militärdienst ist der besoldete Truppendienst.

  4. ...9

  5. Werkinterner Verkehr ist der Fahrverkehr auf militärischen Arealen oder auf öffentlichen Strassen zwischen benachbarten Teilen der militärischen Areale.

  6. Militärische Areale sind Immobilien oder Gelände, die als solche gekennzeichnet sind oder mit baulichen Massnahmen (Schranken, Zäune etc.) abgesperrt oder absperrbar sind.

  7. Verkehrsmassnahmen sind Verkehrsbeschränkungen, Anordnungen zur Regulierung oder Sicherung des Verkehrs und weitere Vorkehrungen, die sich auf den Verkehr auswirken.

Art. 5 Abkürzungen

Es werden folgende Abkürzungen für Behörden verwendet:

  1. UVEK für das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation;

  2. ASTRA für das Bundesamt für Strassen;

  3. VBS für das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport;

  4. 10 LBA für die Logistikbasis der Armee und ihr unterstellten Logistikbetriebe der Armee;

  5. 11 LVb Log für den Lehrverband Logistik;

  6. SVSAA für das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt Armee.

Es werden folgende Abkürzungen für Erlasse verwendet:

  1. SVG für das Strassenverkehrsgesetz vom19. Dezember 195812;

  2. SDR für die Verordnung vom29. November 200213 über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse;

  3. ADR für das Übereinkommen vom 30. September 195714 über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse;

  4. MG für das Militärgesetz vom3. Februar 199515;

  5. MStG für das Militärstrafgesetz vom13. Juni 192716;

  6. BetmG für das Bundesgesetz vom3. Oktober 195117 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe;

  7. VVA für die Verordnung vom29. November 199518 über die Verwaltung der Armee;

  8. VTS für die Verordnung vom19. Juni 199519 über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge;

  9. 20 VFBF für die Verordnung vom23. Februar 200521 über die Fahrzeuge des Bundes und ihre Führer und Führerinnen.

2. Kapitel Verkehrsmassnahmen

1. Abschnitt Verkehrsmassnahmen für den zivilen Strassenverkehr

Art. 7 Zuständigkeit

Die verantwortlichen Truppenkommandanten oder Truppenkommandantinnen, die Militärpolizei oder die Kader von Verkehrsformationen können auf öffentlichen Strassen, ausgenommen auf Autobahnen und Autostrassen, Verkehrsmassnahmen anordnen, die nicht länger als 8 Tage dauern.22

Die Militärpolizei kann ausserdem Verkehrsmassnahmen anordnen bei Verschiebungen:

  1. auf Autostrassen und Autobahnen;

  2. von Raupenfahrzeugen;

  3. von Ausnahmefahrzeugen bzw. Ausnahmetransporten.

Art. 823 Anhörung der zivilen Behörden

Die anordnenden Organe nehmen vor Ausführung der Verkehrsmassnahmen mit den zuständigen zivilen Behörden des Bundes, der Kantone und der Gemeinden Rücksprache.

Art. 9 Signalisation, Zeichen und Weisungen

Trifft eine militärische Stelle gegenüber zivilen Strassenbenützern eine Verkehrsmassnahme, sorgt sie für die Verkehrsregelung oder Absperrung. Müssen dazu Signale oder Markierungen angebracht werden, so sind damit nach Möglichkeit die zivilen Behörden zu beauftragen.

Die Truppe hat das zivile Signal «Andere Gefahren» aufzustellen oder andere geeignete Mittel einzusetzen, wenn sie im Fahrbahnbereich tätig ist und die Verkehrs- oder Witterungsverhältnisse es erfordern. Zwingend müssen Verkehrsregelungsorgane im Einsatz ab1.-Klass-Strassen mittels Triopan-Warnsignal, nachts und bei schlechten Witterungsverhältnissen zusätzlich mit Blinkleuchten abgesichert sein.

Art. 10 Anordnung durch zivile Behörden

Sind Verkehrsmassnahmen erforderlich, deren Anordnung nicht in die Zuständigkeit der militärischen Organe fällt, ist auf dem Dienstweg ein Gesuch um Anordnung der entsprechenden Massnahmen über das SVSAA an die zuständige zivile Behörde zu richten.

Art. 11 Beschwerdeführung durch das VBS

Soweit gegen kantonale Verfügungen über Verkehrsmassnahmen, bei denen militärische Interessen tangiert werden, die Beschwerde zulässig ist, ist das VBS für die Beschwerdeführung zuständig.

Art. 12 Strassen und Areale des Bundes

Verkehrsmassnahmen für den öffentlichen Verkehr auf Strassen und Arealen im Eigentum des Bundes, die das VBS verwaltet, werden durch das SVSAA verfügt.

Wird durch Verkehrsmassnahmen der öffentliche Verkehr eingeschränkt oder ausgeschlossen, so muss die Verfügung im Bundesblatt und im kantonalen Amtsblatt veröffentlicht werden. Die Bestimmungen über die Geheimhaltung bleiben vorbehalten.

2. Abschnitt Verkehrsmassnahmen für den militärischen Strassenverkehr

Art. 13 Ausnahmen von zivilen Verkehrsmassnahmen

Ausnahmen von zivilen Verboten und Beschränkungen dürfen für militärische Strassenbenützer nur angeordnet werden, wenn militärische Bedürfnisse es erfordern und die nötigen Sicherheitsmassnahmen sowie Vorkehrungen im Interesse des übrigen Verkehrs getroffen worden sind.

Das zivile Vorschriftssignal «Höchstbreite2,3 m» gilt nicht für Militärfahrzeuge.

Art. 14 Zuständigkeit für vorübergehende Verkehrsmassnahmen

Verkehrsmassnahmen, die nicht länger als 30 Tage dauern (vorübergehende Verkehrsmassnahmen), können von den Verkehrs- und Transportoffizieren, von den Truppenkommandanten oder den Chefs Verkehr und Transport der Lehrverbände getroffen werden. Ausgenommen sind Verkehrsmassnahmen auf Autostrassen und Autobahnen sowie Ausnahmen von Verboten für Fahrzeuge, die den Vorgaben der SDR/ADR unterstehen. Die vorübergehenden Ausnahmen werden von der Truppe mit militärischen Signalen gekennzeichnet.

Die vorübergehenden Verkehrsmassnahmen für die Schiess- und Übungsplätze sowie die Gewässerübersetzstellen werden vom zuständigen Lehrverband oder der zuständigen Einsatzbrigade angeordnet.

Art. 15 Zuständigkeit für dauernde Verkehrsmassnahmen

Verkehrsmassnahmen, die länger als 30 Tage dauern (dauernde Verkehrsmassnahmen), können vom SVSAA verfügt werden. Dieses sorgt für die Signalisation; es kann andere Dienst- oder Kommandostellen damit beauftragen.

In begründeten Einzelfällen kann das SVSAA auf eine Signalisation der dauernden Verkehrsmassnahmen oder der Ausnahmen von Verboten für Fahrzeuge mit gefährlicher oder wassergefährdender Ladung verzichten.

Verkehrsmassnahmen für militärische Strassenbenützer und Ausnahmen von zivilen Fahrverboten sowie von Mass- und Gewichtsbeschränkungen sind im Bundesblatt und im kantonalen Amtsblatt oder Amtsanzeiger zu veröffentlichen. Die Bestimmungen über die Geheimhaltung bleiben vorbehalten.

Art. 16 Anhörung

Die anordnende Stelle hört vorgängig die betroffenen zivilen Behörden und Grundeigentümer an und erlässt die notwendigen Auflagen und Sicherheitsmassnahmen. Die Verkehrs- und/oder Transportoffiziere oder die Truppenkommandanten und Truppenkommandantinnen können auf die vorgängige Anhörung verzichten, wenn die Umstände eine solche nicht zulassen.

Erteilt das SVSAA Ausnahmen von Verboten für Fahrzeuge mit gefährlicher oder wassergefährdender Ladung, so ist vorgängig das ASTRA anzuhören.

Art. 1724 Militärische Strassensignalisation

Die militärischen Strassensignale richten sich an alle Lenker und Lenkerinnen von Fahrzeugen mit Militärkontrollschildern. Sie gehen den zivilen Signalen vor.

Die militärischen Vorschriftssignale, ausgenommen Höchstgeschwindigkeitssignale, gelten nicht für die Lenker und Lenkerinnen von Militärfahrzeugen nach

Artikel 2 Absatz 3.

3. Kapitel Militärische Fahrberechtigungen

1. Abschnitt Allgemeine Bestimmungen

Art. 1825 Militärische Fahrberechtigung

Wer im Militärdienst oder während der ausserdienstlichen militärischen Tätigkeit Militärfahrzeuge führt, benötigt eine militärische Fahrberechtigung. Sie ist in den zivilen Führerausweis integriert und nur mit diesem gültig. Zivile Auflagen gelten auch für den militärischen Bereich.

Militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit Militärfahrzeuge führen, benötigen:

  1. einen zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie; oder

  2. einen zivilen Führerausweis mit der entsprechenden militärischen Fahrberechtigung.

Keine militärische Fahrberechtigung benötigen:

  1. militärisches Personal, wenn es im Militärdienst oder während seiner ausserdienstlichen militärischen Tätigkeit Militärfahrzeuge mit einem zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie führt;

  2. aktive Angehörige der Polizei, der Feuerwehr, der Sanität und der Zollverwaltung, wenn sie während ihrer ausserdienstlichen militärischen Tätigkeit Militärfahrzeuge mit einem zivilen Führerausweis der entsprechenden Ausweiskategorie führen.

Wer Militärfahrzeuge mit einem Ausweis nach den Absätzen 1‒3 führt, ist auch dann zum Personen- und Sachtransport berechtigt, wenn der zivile Führerausweis diese Berechtigung nicht umfasst.

Art. 19 Fahrberechtigungskategorien

Die militärische Fahrberechtigung26 wird für folgende Hauptkategorien erteilt: Code

  1. Motorräder; 910

  2. Leichte Motorwagen bis 3500 kg Gesamtgewicht; 920

  3. Schwere Motorwagen über 3500 kg Gesamtgewicht; 930

  4. Motorfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h; 940

  5. Gepanzerte Raupenfahrzeuge; 950

  6. Gepanzerte Radfahrzeuge; 960

  7. Spezialfahrzeuge; 970

  8. Anhänger. E 2 Das SVSAA kann:

  1. die Hauptkategorien unterteilen;

  2. die militärischen Fahrberechtigungen auf bestimmte Kategorien oder Fahrzeugtypen erweitern oder beschränken.

Art. 20 Ausbildungskontrolle

Anstelle eines Lernfahrausweises besitzen die militärischen Motorfahrzeugführer oder Motorfahrzeugführerinnen bis zur Ausstellung der militärischen Fahrberechtigung die Ausbildungskontrolle für Motorfahrzeugführer oder Motorfahrzeugführerinnen.

Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom14. Juni 2013, in Kraft seit1. Juli 2013 (AS 2013 1801). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.

Art. 21 Gesellschaftswagen; Kranwagen

Die Fahrberechtigungskategorie 930 mit entsprechendem PISA- Ausbildungscode berechtigt zum Führen von Gesellschaftswagen, sofern die zu transportierenden Personen:

  1. Militärdienst absolvieren; oder

  2. als militärisches Personal oder Fachlehrer und Fachlehrerin ihre berufliche Tätigkeit ausüben.27 2 Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen von militärisch immatrikulierten Kranwagen benötigen keinen Kranführerausweis der Kategorie A gemäss der Kranverordnung vom27. September 199928.

Art. 2229

2. Abschnitt Ausbildung

Art. 23 Voraussetzungen

Angehörige der Armee werden zur Ausbildung als Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin zugelassen, wenn:

  1. ein militärisches Bedürfnis besteht;

  2. sie den medizinischen Mindestanforderungen genügen;

  3. sie die Eignungsprüfung für Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerinnen bestanden haben;

  4. sie den geforderten zivilen Führerausweis30 besitzen;

  5. 31 ihnen der zivile Führerausweis der Kategorie A, A1, B, B1, C, C1, D oder D1 in den letzten zwei Jahren nicht entzogen wurde: 1. für mehr als drei Monate, oder 2. wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand oder unter Betäubungsmitteleinfluss.

Art. 24 Eignungsprüfung

Zum Führen von Fahrzeugen ist eine Eignungsprüfung zu bestehen:

Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom14. Juni 2013, in Kraft seit1. Juli 2013 (AS 2013 1801). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.

  1. A-Test für Motorräder und Fahrzeuge über7,5 t;

  2. B-Test für Fahrzeuge bis 7,5 t.32 1bis Für die militärischen Fahrberechtigungen zum Führen von nicht geländegängigen Personenwagen und Gabelstaplern muss keine Eignungsprüfung bestanden werden.33 2 Der Führungsstab der Armee bestimmt den Inhalt der Eignungsprüfung sowie die Anforderungen an die Prüfung.34

Art. 25 Ziviler Führerausweis

Wer sich zum Fahrzeugführer oder zur Fahrzeugführerin ausbilden lassen will, muss grundsätzlich im Besitz des zivilen Führerausweises der Kategorie B ohne Auflage78 (nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe) sein.

Für die Ausbildung auf Motorrädern genügt ein ziviler Führerausweis der Kategorie A oder der Unterkategorie A1.

Für die Ausbildung auf Motorfahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis

km/h genügt ein ziviler Führerausweis der Kategorie A bis G.

Art. 2635 Ausbildungsverantwortung

Der LVb Log trägt die Aus- und Weiterbildungsverantwortung für das im Bereich Verkehr und Transport eingesetzte Lehrpersonal.

Art. 27 Ausbilder und Ausbilderinnen

Wer Fahrschüler oder Fahrschülerinnen der Fahrberechtigungskategorie 910, 930 oder 930E individuell ausbildet, benötigt die Fahrlehrerbewilligung der betreffenden Kategorie.36

Das SVSAA regelt die Berufsausübung und die Weiterbildung von Fahrlehrern und Fahrlehrerinnen, die ausschliesslich in der Armee eingesetzt werden.37

Die für die Fahrausbildung eingesetzten Begleiter oder Begleiterinnen müssen die militärische Fahrberechtigung oder den zivilen Führerausweis der entsprechenden Kategorie besitzen und eine entsprechende Ausbildung absolviert haben.

Art. 28 Fahrschule, Fahrausbildung

Als Fahrschule gilt die Fahrt, auf welcher der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin, der oder die den entsprechenden zivilen Führerausweis noch nicht besitzt, durch einen Inhaber oder eine Inhaberin der Fahrlehrerbewilligung der entsprechenden Kategorie begleitet und individuell ausgebildet wird. Für dieses Fahren ist am Fahrzeug die blaue Tafel mit weissem L anzubringen.38

Als Fahrausbildung gelten die übrigen begleiteten oder unbegleiteten militärisch angeordneten Fahrten zu Ausbildungs- und Übungszwecken. Für diese Fahrten darf die blaue Tafel mit dem weissen L nicht angebracht werden.

Bis zum Erreichen der Prüfungsreife sind in der Fahrschule und Fahrausbildung Personentransporte untersagt. Ab Erreichen der Prüfungsreife kann ein militärischer Verkehrsexperte oder eine militärische Verkehrsexpertin der entsprechenden Kategorie die Berechtigung zum Personentransport in der Ausbildungskontrolle für Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin eintragen.

Art. 29 Militärische Verkehrsexperten Verkehrsexpertinnen

Wer eine militärische Führerprüfung abnimmt, muss den entsprechenden militärischen Verkehrsexpertenausweis besitzen.

Das SVSAA erlässt mit Zustimmung des ASTRA Weisungen für die Aus- und Weiterbildung sowie die Prüfung der militärischen Verkehrsexperten und Verkehrsexpertinnen und führt die Prüfungen durch.

Das SVSAA erteilt und entzieht den militärischen Verkehrsexpertenausweis.

Art. 30 Ausbildungs- und Prüfungsfahrzeuge

Das SVSAA bestimmt im Einvernehmen mit dem ASTRA die einzelnen Kategorien der Ausbildungs- und Prüfungsfahrzeuge sowie deren Ausrüstung.

3. Abschnitt Führerprüfung

Art. 31

Das SVSAA legt im Einvernehmen mit dem ASTRA, auf Basis der Verordnung vom27. Oktober 197639 über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr, die Anforderungen für die theoretische und praktische Prüfung fest.

Die Führerprüfungen sind von militärischen Verkehrsexperten und Verkehrsexpertinnen abzunehmen. Das SVSAA ernennt diese nach Rücksprache mit dem LVb Log.40

Zur Abnahme der Führerprüfung für nicht geländegängige Personenwagen sind bei Vorliegen der Führerausweiskategorie B auch die Verantwortlichen für Verkehr und Transport berechtigt.41

...42

4. Abschnitt Erteilung der militärischen Fahrberechtigung und Nachkontrollen

Art. 32 Zuständigkeit

Das SVSAA erteilt die militärische Fahrberechtigung und trägt sie im zivilen Fahrberechtigungsregister ein. Es verfügt allfällige militärische Auflagen und Beschränkungen.

Art. 33 Gültigkeit; Eintragung

Die militärische Fahrberechtigung wird unbefristet erteilt und im zivilen Führerausweis im Kreditkartenformat (FAK) eingetragen. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen im Artikel 34. Sie behält ihre Gültigkeit auch nach dem Ausscheiden des Fahrzeugführers oder der Fahrzeugführerin aus der Armee für die ausserdienstliche militärische Tätigkeit.

Art. 34 Militärische Fahrberechtigung auf Probe

Dem Inhaber oder der Inhaberin eines zivilen Führerausweises auf Probe wird die militärische Fahrberechtigung mit gleicher Befristung wie im zivilen Recht erteilt.

Die Verlängerung der Probezeit des zivilen Führerausweises auf Probe gilt auch für die militärische Fahrberechtigung.

Absatz 2 findet keine Anwendung bei Wegfall der Voraussetzungen zur Erteilung der militärischen Fahrberechtigung oder bei Widerhandlungen, die zu deren Entzug führen.

Art. 35 Vertrauensärztliche Kontrolluntersuchung

Inhaber und Inhaberinnen einer militärischen Fahrberechtigung der Hauptkategorie 930 werden gemäss den zivilen Vorschriften durch die zuständige zivile Behörde zur vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung aufgeboten. Unterstehen sie nicht oder nicht mehr der zivilen Kontrolluntersuchungspflicht, so werden sie durch das SVSAA alle fünf Jahre bis zur Entlassung aus der Militärdienstpflicht zur Kontrolluntersuchung durch den Truppenarzt aufgeboten.43

Inhaber und Inhaberinnen einer militärischen Fahrberechtigung der Hauptkategorien 950 und 960 werden durch das SVSAA alle fünf Jahre bis zur Entlassung aus der Militärdienstpflicht zur Kontrolluntersuchung durch den Truppenarzt aufgeboten.

Nicht militärdienstpflichtige Inhaber und Inhaberinnen einer militärischen Fahrberechtigung, die im Rahmen von ausserdienstlichen militärischen Tätigkeiten schwere Motorwagen lenken, müssen sich alle fünf Jahre einer Kontrolluntersuchung unterziehen.44

Das SVSAA erlässt im Einvernehmen mit dem LVb Log Weisungen über die Kontrolluntersuchung nach Absatz 3, insbesondere über die ärztliche Zuständigkeit.45

Art. 36 Repetitorium

Zu Beginn jeder Dienstleistung haben die Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen aller Kategorien eine funktionsbezogene Repetitionsausbildung zu absolvieren. Diese beinhaltet neben der Übernahme des Fahrzeuges eine theoretische und praktische Ausbildung und Angewöhnung.

Der LVb Log erlässt die dafür notwendigen Vorgaben und Anforderungen.46

Die Truppenkommandanten und Truppenkommandantinnen sind für die Durchführung verantwortlich.

5. Abschnitt Entzug des zivilen Führerausweises und der militärischen

Fahrberechtigung

Art. 37 Entzug des zivilen Führerausweises

Wem der zivile Führerausweis entzogen ist, darf auch im Militärdienst keine Motorfahrzeuge führen. Lenker und Lenkerinnen müssen dem Truppenkommandanten oder der Truppenkommandantin den Entzug unverzüglich melden, wenn dieser in eine Dienstleistung fällt.47

Tritt im Militärdienst ein Grund für den möglichen Entzug des zivilen Führerausweises ein, so verständigt entweder der Truppenkommandant oder die Truppenkommandantin die militärischen Polizeiorgane oder die Organe der Militärjustiz das SVSAA.

Das SVSAA benachrichtigt die zuständigen zivilen Administrativbehörden des Wohnsitzkantons.

Art. 38 Entzug der militärischen Fahrberechtigung

Das SVSAA entzieht dem oder der Angehörigen der Armee die militärische Fahrberechtigung, wenn:

  1. ihm oder ihr der zivile Führerausweis wiederholt oder dauernd entzogen wurde;

  2. er oder sie den Anforderungen als militärischer Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerin nicht mehr genügt;

  3. 48 er oder sie die militärischen Vorschriften bezüglich Alkohol- oder Betäubungsmittelkonsum missachtet;

  4. er oder sie die Anforderungen und Voraussetzungen zur Erteilung des zivilen Führerausweises oder der militärischen Fahrberechtigung nicht mehr erfüllt;

  5. 49 er oder sie den medizinischen Anforderungen nicht mehr genügt.

Die militärische Fahrberechtigung wird für immer und für alle Kategorien entzogen. Eine Wiedererteilung ist ausgeschlossen.50

Gegen den Entzug der militärischen Fahrberechtigung kann Dienstbeschwerde geführt werden.

4. Kapitel Fahrzeuge

1. Abschnitt Ausnahmen von den zivilen technischen Anforderungen

an Strassenfahrzeuge

Art. 39 Grundsatz

Das SVSAA kann in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung des ASTRA für Militärfahrzeuge Ausnahmen von der VTS51 sowie von den Vorschriften über Masse und Gewichte der Fahrzeuge und deren Ladung anordnen.

Art. 40 Raupenfahrzeuge

Raupenfahrzeuge benötigen kein Datenaufzeichnungsgerät und keinen Fahrtschreiber.52

Die periodische Prüfungspflicht der Raupenfahrzeuge entfällt; an ihre Stelle treten die regelmässigen technischen Kontrollen im Rahmen der Instandhaltung.

Art. 41 Übrige Fahrzeuge

Die Vorschriften über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge sowie über Bau, Ausrüstung, Masse und Gewichte der Fahrzeuge (Motorleistung, Rauch-, Abgas- oder Geräuschwerte etc.), die zum Zeitpunkt der Erstellung der Typengenehmigung des Fahrzeuges gelten, finden auch auf später erstmals in Verkehr gesetzte Militärfahrzeuge desselben Typs Anwendung.

Bei schweren Motorwagen, insbesondere bei Lastwagen, können zusätzliche Sitzeinrichtungen im Laderaum bewilligt werden.53

Die Vorschriften des ADR54 sowie der SDR55, die den Bau und die Ausrüstung von Fahrzeugen betreffen, gelten nicht für Militärfahrzeuge für den Stückgutverkehr, die vor dem1. Januar 2000 in Verkehr gesetzt wurden und deren Verwendungszweck in den Geltungsbereich der Anhänge1 und 2 dieser Verordnung fällt. Sie sind jedoch anwendbar für Fahrzeuge mit festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge), Aufsetztanks, Tankcontainern, Tankwechselaufbauten (Tankwechselbehältern) oder ortsbeweglichen Tanks sowie für Batterie-Fahrzeuge und Fahrzeuge mit Gascontainern mit mehreren Elementen (MEGC). Ausnahmen sind im Anhang 1 aufgeführt.56

Gepanzerte Rad- und Raupenfahrzeuge, die über eine Bordfeuerlöschanlage oder über einen Feuerlöscher von mindestens2,5 Kilogramm verfügen, sind von der Ausrüstungspflicht mit Feuerlöscher gemäss Artikel 114 VTS57 befreit.

Gepanzerte Radfahrzeuge sind für die Rauch-, Abgas- und Verdampfungsmessung den Raupenfahrzeugen gleichgestellt. Andere Militärfahrzeuge müssen die Vorschriften über Rauch-, Abgas- und Verdampfungsmessung so weit erfüllen, als ihr Einsatz dies zulässt.58

Die periodischen Prüfungsintervalle von Militärfahrzeugen werden durch das SVSAA festgelegt.

Art. 42 Typengenehmigung

Das SVSAA ist für die Typengenehmigung zuständig, sofern das Fahrzeug nicht einer zivilen Typengenehmigung entspricht.

2. Abschnitt Fahrzeugimmatrikulation und Kennzeichnung

Art. 43 Militärfahrzeuge

Militärfahrzeuge verkehren in der Regel mit Militärkontrollschildern. Sie sind bei Benützung durch die Truppe mit den Kennzeichen des Verbandes zu beschriften.

DieAbgabe von Militärfahrzeugen an Dritte richtet sich nach Artikel 8

Art. 44 Requisitionsfahrzeuge

Requisitionsfahrzeuge verkehren mit kantonalen Kontrollschildern.

Fehlen Fahrzeugausweis und Kontrollschilder, werden sie für Fahrten, die der Stellung des Fahrzeuges dienen, durch die Requisitionsverfügung ersetzt.

Nach der Übernahme durch die Truppe wird die Stammnummer des Fahrzeuges zur Militärkontrollschildnummer.

Requisitionsfahrzeuge sind als Militärfahrzeuge zu kennzeichnen und mit dem Kennzeichen des Verbandes zu beschriften.

Art. 45 Eingemietete Fahrzeuge

Eingemietete Fahrzeuge verkehren mit kantonalen Kontrollschildern. Der zivile Halter trägt die Haftpflicht nach SVG. Ansprüche des Haftpflichtversicherers gegen den Halter aus Unfällen während der Einmietung werden durch den Bund übernommen. Vorbehalten bleiben Ansprüche gemäss MG.

Art. 46 Eintragungen im Fahrzeugausweis

Das SVSAA kann bei Militärfahrzeugen die notwendigen Verfügungen im Fahrzeugausweis eintragen.

Die Bewilligung für gelbe Gefahrlichter ist nur einzutragen, wenn die Lichter fest und dauernd am Militärfahrzeug angebracht sind.

3. Abschnitt Verwendung der Fahrzeuge

Art. 46a61 Verwendung der Militärfahrzeuge

Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen dürfen Militärfahrzeuge nur führen, wenn sie ausdrücklich oder nach den Umständen zur Fahrt berechtigt sind.

Art. 47 Privatfahrten; Mitführen von Zivilpersonen

Militärfahrzeuge dürfen nicht für private Fahrten verwendet werden.

In Militärfahrzeugen dürfen keine Zivilpersonen mitgeführt werden. Ausgenommen sind Zivilpersonen, die:

  1. bei einer militärischen Übung, einer dienstlichen Verrichtung der Truppe oder bei ausserdienstlichen militärischen Veranstaltungen mitwirken;

  2. als Besucher oder Besucherin bei militärischen Übungen, Besuchstagen, Fahnen- oder Standartenübergaben, Beförderungsfeiern oder ausserdienstlichen militärischen Veranstaltungen transportiert werden müssen;

  3. an organisierten militärischen Führungen teilnehmen oder im Rahmen von bewilligten Truppeneinsätzen nach der Verordnung vom8. Dezember 199762 über den Einsatz militärischer Mittel für zivile und ausserdienstliche Tätigkeiten transportiert werden müssen;

  4. aus anderen dienstlichen oder militärischen Gründen mitfahren müssen;

  5. in Notfällen oder zur Hilfeleistung mitgeführt werden.63 3 ...64

Art. 48 Private Verwendung ziviler Fahrzeuge

Die private Verwendung ziviler Fahrzeuge im Militärdienst ist nur zum Einrücken, im Urlaub und nach der Entlassung gestattet. Der Kommandant oder die Kommandantin kann in begründeten Einzelfällen Ausnahmen bewilligen.

Art. 49 Dienstliche Verwendung ziviler Fahrzeuge

In besonderen Fällen kann die vorübergehende dienstliche Verwendung ziviler Personenwagen bewilligt werden. Für diese gelten im Übrigen die Artikel 144 ff.

Die Verwendungsbeschränkungen für zivile Arbeitsfahrzeuge und zivile landwirtschaftliche Fahrzeuge gelten nicht, wenn die Fahrzeuge von der Truppe eingesetzt werden.

Art. 50 Mitfahrende auf Militärfahrzeugen

Auf der Ladebrücke von Militärfahrzeugen dürfen Personen nur mitgeführt werden, wenn sie durch genügend hohe Seitenwände geschützt sind. Stehen und hinauslehnen sowie sitzen auf Seiten- und Rückwänden sind verboten. Es ist für genügend Lüftung zu sorgen.

Der Personentransport auf Ladebrücken von Militärfahrzeugen mit Hebebühnen oder Wechselabrollaufbauten ist verboten.66

Mitfahrende dürfen nicht durch mitgeführte Gegenstände oder Stoffe gefährdet werden.

...67

Das Mitführen von Personen auf dem Oberbau gepanzerter Rad- und Raupenfahrzeuge ist verboten. Auf den übrigen Ausnahme- und Arbeitsfahrzeugen dürfen sich Mitfahrende nötigenfalls während der Fahrt ausserhalb der Führerkabine aufhalten. Sie müssen sich genügend festhalten können.

...68

Angehörige der Armee dürfen zum Abrollen und Einziehen von Feuerwehrschläuchen auf dem Fahrzeug auch stehend mitfahren, sofern sie sich festhalten können und nicht schneller als 30 km/h gefahren wird.

Auf Fahrzeugen, die mit aufgesetzter Schutzmaske, geschlossenen Luken, Nachtsichtgeräten oder Restlichtverstärkern geführt werden, dürfen Angehörige der Armee nur mitfahren, wenn die Sicherheitsmassnahmen nach Artikel 69 ergriffen worden sind.69

Art. 51 Bau von Truppenleitungen

Das Mitfahren auf einem besonders eingerichteten, hinten am Motorfahrzeug oder Anhänger angebrachten Trittbrett ist während des Einsatzes (Leitungsbau) gestattet. Wird ein Anhänger mitgeführt, darf kein Trittbrett am Zugfahrzeug montiert werden.

Fährt der Leitungsbauwagen im Schritttempo, so darf mit der nötigen Vorsicht vom Trittbrett auf- und abgesprungen werden.

Wird beim Leitungsbau nicht schneller als mit 30 km/h gefahren, gilt folgendes:

  1. Der Beifahrer oder die Beifahrerin und Mitfahrende auf dem Bauwagen sowie im Anhänger dürfen stehend mitfahren; sie müssen sich jedoch festhalten können.

  2. Auf dem Anhänger des Bauwagens dürfen höchstens vier Personen mitfahren.

Art. 52 Anhänger an Militärfahrzeugen; Schleppen

Das Mitführen von mehr als einem Anhänger ist nur mit Bewilligung des SVSAA gestattet.

Flugzeuge dürfen mit Militärfahrzeugen im werkinternen Verkehr geschleppt werden.

Art. 53 Ziehen von Skifahrern

Schneepistenfahrzeugedürfen höchstens zehn Skifahrer oder Skifahrerinnen mitziehen. Hinten am Fahrzeug muss ein Schutzbügel angebracht sein, der ein Auffahren verhindert.

Motorschlitten dürfen zwei Skifahrer oder Skifahrerinnen zum Anlegen einer Langlaufspur mitziehen.

Die Skifahrer oder Skifahrerinnen müssen sich am Zugseil so festhalten, dass sie sich sofort loslösen können. Der Lenker oder die Lenkerin informiert die Skifahrer oder Skifahrerinnen vor der Fahrt, wie sie sich zu verhalten haben.70

4. Abschnitt Ausnahmefahrzeuge und Ausnahmetransporte

Art. 54 Bewilligungspflicht

Fahrten mit gepanzerten Radfahrzeugen und militärischen Ausnahmefahrzeugen sowie Ausnahmetransporte ausserhalb von Kasernenarealen, Übungsplätzen und dergleichen sind ohne Bewilligung gestattet, wenn folgende Masse und Gewichte nicht überschritten werden:71

  1. eine Länge von 30 m;

  2. ein Ladungsüberhang von3 m nach vorn, gemessen von der Mitte der Lenkvorrichtung, oder 5 m nach hinten, gemessen ab Mitte der Hinterachse oder ab dem Drehpunkt der Hinterachsen;

  3. eine Breite von3 m;

  4. ein seitlicher Ladungsüberhang von je15 cm;

  5. eine Höhe von 4 m;

  1. 72 ein Betriebsgewicht von44 t;

  2. 73 eine Achsbelastung von12 t bei Einzelachsen, von20 t bei Doppelachsen und von 30 t bei Dreifachachsen.

Werden die Masse und Gewichte nach Absatz 1 überschritten, ist eine Bewilligung des SVSAA erforderlich. Dieses hört die zuständigen zivilen Behörden an und verfügt die notwendigen Auflagen und Sicherheitsmassnahmen. Dauerbewilligungen sind auf 36 Monate zu beschränken.

Art. 55 Warentransport auf Arbeitsfahrzeugen

Der Transport von Waren und Lasten auf Arbeitsfahrzeugen durch die Truppe ist gestattet:

  1. auf kurzen Strecken beim Beladen und Entladen von Fahrzeugen, Eisenbahnwagen, Schiffen und Flugzeugen;

  2. auf Baustellen;

  3. auf Übungsplätzen;

  4. im werkinternen Verkehr.

Art. 56 Fahrten mit Raupenfahrzeugen

Für Fahrten mit Raupenfahrzeugen der Hauptkategorie 950 ausserhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee und Übungsplätzen ist grundsätzlich eine Bewilligung der Militärpolizei erforderlich. Diese hört die zuständigen zivilen Behörden an und verfügt die notwendigen Auflagen und Sicherheitsmassnahmen.74

Ohne Bewilligung dürfen ausser auf Autostrassen und Autobahnen verkehren:

  1. 75 Bergepanzer zur Hilfeleistung;

  2. Schützenpanzer der Baureihe M 113;

  3. Raupentransportwagen M 548;

  4. Raupenfahrzeuge auf den in den Panzerkarten bezeichneten Strassen der Klasse P1.

Art. 57 Sicherheitsmassnahmen bei Fahrten mit Raupenfahrzeugen

Bei allen Fahrten mit Raupenfahrzeugen ausserhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee und Übungsplätzen ist die Marschstrasse unmittelbar vor der Fahrt zu erkunden.

Der Abstand zwischen den Raupenfahrzeugen muss während der Fahrt wenigstens 50 Meter betragen, ausser bei taktischen Übungen im Gelände.

Die Besatzung der Raupenfahrzeuge darf dem nachfolgenden Verkehr die Erlaubnis zum Überholen erst erteilen, wenn das Überholen nach den allgemeinen Regeln zulässig ist. Das Zeichen zum Überholen darf ausnahmsweise auch an Stellen erteilt werden, wo Signale oder Markierungen das Überholen untersagen, sofern jede Gefährdung ausgeschlossen ist.

Dem nachfolgenden Verkehr ist das Überholen zu erleichtern, nötigenfalls durch Anhalten.

Bei Fahrten auf öffentlichen Strassen ist an der Spitze der Kolonne oder des einzelnen Raupenfahrzeugs ein Begleitfahrzeug mit eingeschaltetem gelbem Gefahrenlicht einzusetzen. Auf Autostrassen und Autobahnen fährt das Begleitfahrzeug hinter der Kolonne oder dem Einzelfahrzeug.76

Ohne Begleitfahrzeuge dürfen ausser auf Autostrassen und Autobahnen verkehren:

  1. Schützenpanzer der Baureihe M 113;

  2. Raupentransportwagen M 548.77

5. Kapitel Gefahrguttransporte

Art. 58 Grundlagen

Die Beförderung gefährlicher Güter richtet sich nach den Anhängen1 und 2 dieser Verordnung.

Das VBS kann die Anhänge1 und 2 dieser Verordnung mit Zustimmung des UVEK ändern.

Art. 5978 Ausbildung79

Wer Gefahrgut transportiert, muss eine entsprechende Ausbildung absolviert haben.

Das SVSAA definiert die Ausbildungs- und Prüfungsvorgaben in Anlehnung an die Vorschriften des ADR80.

...81

6. Kapitel Regeln für den Fahrverkehr

1. Abschnitt Fahrfähigkeit

Art. 60 Fahrfähigkeit des Fahrzeugführers/der Fahrzeugführerin

Wer ein Fahrzeug im Militärdienst oder für die ausserdienstlichen militärischen Tätigkeiten führt, ist dafür verantwortlich, dass er oder sie fahrfähig ist. Er oder sie muss der vorgesetzten Person die Umstände melden, die ihm oder ihr das Fahren erschweren oder verunmöglichen. Die Fahrunfähigkeit gilt in jedem Fall als erwiesen, wenn er oder sie gegen die Vorgaben in den Artikeln 60–63 verstösst.82

Grundsätzlich überwachen die Vorgesetzten die Fahrfähigkeit der Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen.

Militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit Militärfahrzeuge führen, unterstehen bezüglich Fahrfähigkeit der zivilen Strassenverkehrsgesetzgebung. Die Artikel 61–63 sind nicht anwendbar.83

Art. 6184 Ruhe- und Lenkzeit

Wer ein Fahrzeug im Militärdienst führt, muss zu jedem Zeitpunkt dieser Tätigkeit innerhalb der vorangegangenen 24 Stunden eine zusammenhängende Ruhezeit von sechs Stunden einhalten.85

Bei Übungen kann die Ruhezeit aufgeteilt werden. In diesem Fall muss sie mindestens 8 Stunden dauern. Möglich ist eine Aufteilung in Blöcke von einmal 4 und zweimal 2 Stunden, einmal5 und einmal 3 Stunden oder zweimal 4 Stunden.

Als Ruhezeit gilt:

a.86 die Zeit, in welcher der Lenker oder die Lenkerin frei von dienstlichen Verrichtungen ist und Gelegenheit zum Schlafen hat;

b. der allgemeine Urlaub (ohne Hin- und Rückweg).

Die befohlenen Essenszeiten gelten nicht als Ruhezeit.

Die reine Lenkzeit darf innerhalb von 24 Stunden 10 Stunden nicht überschreiten.

Art. 6287 Einsatzzeitkontrolle

Wer ein Fahrzeug im Militärdienst führt, muss eine Einsatzzeitkontrolle über die der Fahrt vorangegangenen 24 Stunden führen und diese stets auf sich tragen.

Art. 6388 Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum

Wer weiss oder nach den Umständen wissen kann, dass er oder sie im Militärdienst oder für die ausserdienstlichen militärischen Tätigkeiten ein Motorfahrzeug führen muss, darf ab sechs Stunden vor Antritt der Fahrt keinen Alkohol trinken.89

Er oder sie darf kein Motorfahrzeug führen, wenn er oder sie eine Blutalkoholkonzentration von 0,10 Promille oder mehr aufweist oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Blutalkoholkonzentration führt.

Die Fahrunfähigkeit gilt in jedem Fall als erwiesen, wenn Betäubungsmittel konsumiert wurden.

Bei Konsum von Medikamenten und anderen Stoffen, welche die Fahrfähigkeit beeinträchtigen können, muss der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin dies dem Truppenarzt oder der Truppenärztin unverzüglich melden und den Vorgesetzten oder die Vorgesetzte über eine Einschränkung der Fahrfähigkeit informieren. In diesem Fall darf er oder sie als Fahrer oder Fahrerin nicht eingesetzt werden.

Art. 63a90 Verfahren

Für die Feststellung der Missachtung des Alkoholverbotes gelten für die zuständigen militärischen Behörden die Vorgaben der zivilen Strassenverkehrsgesetzgebung. Vorbehalten bleiben die Artikel 63b und 63c.

Art. 63b91 Anerkennung des Ergebnisses der Atem-Alkoholprobe

Die Missachtung des Alkoholverbotes gilt als festgestellt, wenn der tiefere Wert der beiden Atem-Alkoholmessungen einer Blutalkoholkonzentration von 0,10 Promille und mehr, aber weniger als 0,80 entspricht und der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin diesen Wert anerkennt.

Art. 63c92 Blutuntersuchung

Eine Blutuntersuchung ist anzuordnen, wenn der tiefere Wert der beiden Atem- Alkoholmessungen einer Blutalkoholkonzentration von 0,10 Promille und mehr, aber weniger als 0,80 entspricht und der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin das Ergebnis der Messungen nicht anerkennt.

2. Abschnitt Verkehrsregeln

Art. 64 Ausnahmen zum zivilen Recht

Für den militärischen Strassenverkehr gelten die zivilen Verkehrsregeln, soweit diese Verordnung keine Ausnahmen oder Ergänzungen vorsieht.

Von den Ausnahmen zu den zivilen Verkehrsregeln darf nur Gebrauch gemacht werden, wenn militärische Bedürfnisse es erfordern und die nötigen Sicherheitsmassnahmen sowie Vorkehrungen im Interesse des übrigen Verkehrs getroffen worden sind. Dies ist jedoch ausgeschlossen auf Autostrassen und Autobahnen.

Art. 6593 Höchstgeschwindigkeiten

Das SVSAA kann die zulässige Geschwindigkeit für einzelne Fahrzeugtypen und Fahrzeugkombinationen beschränken. Es trägt die Beschränkung im Fahrzeugausweis als Auflage ein.

Für Raupenfahrzeuge gelten ausserhalb von Kasernenarealen, Arealen der Logistikbetriebe der Armee und Übungsplätzen auf öffentlichen Strassen folgende Höchstgeschwindigkeiten:

  1. innerorts 30 km/h;

  2. ausserorts60 km/h.

Auf Autostrassen und Autobahnen können Raupenfahrzeuge unter Berücksichtigung der Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnisse mit der betrieblichen Höchstgeschwindigkeit gefahren werden.

Art. 66 Autobahnen und Autostrassen

Nur mit einer Bewilligung des SVSAA dürfen auf Autostrassen und Autobahnen verkehren:

  1. Verbände von mehr als 30 Motorwagen sowie Teile von Verbänden, die sich innerhalb einer Stunde folgen und zusammen mehr als 30 Motorwagen umfassen;

  2. gepanzerte Radfahrzeuge, Ausnahmefahrzeuge und Ausnahmetransporte, welche die Masse und Gewichte nach Artikel 54 überschreiten.94 2 Gefechtsübungen, Wegweisung, Vorbeimärsche, Leitungsbau sind auf Autostrassen und Autobahnen verboten.

Art. 67 Militärische Fahrzeugverbände

Militärfahrzeuge müssen ausserorts unter sich einen Abstand von wenigstens

Metern einhalten.

Marschhalte von Fahrzeugverbänden sind auf Haupt- und Nebenstrassen nur zulässig, wenn andere Haltemöglichkeiten fehlen und für eine ausreichende Verkehrsregelung und Signalisation gesorgt wird.

Die Öffentlichkeit ist rechtzeitig durch die Medien über Verschiebungen grosser Fahrzeugverbände zu orientieren, wenn diese den zivilen Verkehr oder die Ruhe der Anwohner und Anwohnerinnen beeinträchtigen. Das SVSAA ist für die Information zuständig.

3. Abschnitt Sicherheitsvorkehrungen

Art. 68 Beleuchtung

Militärmotorfahrzeuge verkehren tagsüber mit Abblend- oder Tagfahrlicht.95

Militärfahrzeugedürfen nachts ohne Licht nur dort fahren, wo kein ziviler Verkehr zugelassen ist und die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind.

Art. 69 Fahren mit Schutzmaske, geschlossenen Luken,

Fahrernachtsichtgeräten oder Restlichtverstärkerbrillen. Das Fahren mit aufgesetzter Schutzmaske, geschlossenen Luken, Fahrernachtsichtgeräten oder Restlichtverstärkerbrillen ist nur auf für diesen Zweck ausgeschiedenen und abgesperrten Übungsgeländen zulässig. Die Truppe hat mittels Signalisation und Plantons sicherzustellen, dass keine zivilen Fahrzeuge oder Personen Zutritt haben. Für in die Übung einbezogene Truppen zu Fuss sind entsprechende Sperrzonen auszuscheiden, sofern sie selber über keine Restlichtverstärkbrillen verfügen.

Art. 7096 Sicherheitsgurten

Die Sicherheitsgurten sind, sofern vorhanden, in sämtlichen Motorfahrzeugen zu tragen.

Von dieser Pflicht ausgenommen sind der Kommandant und der Rückwärtsbeobachter von gepanzerten Raupenfahrzeugen.

Art. 70a97 Helm und Schutzausrüstung

Angehörige der Armee haben zu tragen:

  1. auf dem Motorrad: den militärischen Integralhelm und die Schutzausrüstung für Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen;

  2. auf dem Fahrrad: den militärischen Fahrradhelm.

Art. 71 Kennzeichnung von Reit-, Zug- und Tragtieren

Reit-, Zug- und Tragtiere, die von der Truppe eingesetzt werden, sind nachts oder wenn die Witterung es erfordert, mit reflektierenden Beinstulpen zu versehen.

Art. 72 Kennzeichnung von Fussgängern

Die Angehörigen der Armee haben während der Arbeitszeit, sobald sie sich zu Fuss auf öffentlichen Strassen bewegen, und wenn es die Sichtverhältnisse (namentlich bei Nebel) erfordern, die Leuchtgamasche zu tragen.

Nachts und wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern, sind Fussgängerkolonnen auf öffentlichen Strassen mindestens vorne und hinten mit einer geeigneten, nicht blendenden Lichtquelle (Taschen- oder Stablampe etc.) zu kennzeichnen.

4. Abschnitt Arbeiten auf der Strasse

Art. 73 Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen

Das gelbe Gefahrenlicht ist bei gefährlichen Situationen wie beispielsweise Arbeiten auf der linken Strassenseite, auf schnell befahrenen Strassen, bei Nacht oder witterungsbedingten Sichterschwernissen etc. einzuschalten; nötigenfalls muss der Verkehr gemäss Artikel 9 geregelt werden.

Die Angehörigen der Armee, die auf der Strasse Arbeiten verrichten, müssen mindestens mit einer retroreflektierenden Leuchtweste und zwei reflektierenden Beinstulpen, Verkehrsregelungsorgane zusätzlich mit weissen Handschuhen mit Manschetten oder Armstulpen und nachts mit Stablampen ausgerüstet sein.

Art. 74 Verlegen von Telefon- und Wasserleitungen

Legt die Truppe Telefonleitungen oder Wasserleitungen entlang der oder über die Strasse, so sorgt sie für die nötigen Sicherheitsvorkehrungen bzw. Signalisation. Führt die Verlegungsstrecke entlang der Strasse, ist die Signalisation nur nötig, falls die Leitungen die Fahrbahn verengen oder beeinträchtigen. Bei Schlauchbrücken ist ausserdem der Verkehr zu regeln.

7. Kapitel Polizeiliche Massnahmen im Strassenverkehr

Art. 75 Truppe

Die Truppe hat den militärischen Strassenverkehr in ihrem Bereich selber zu überwachen. Sie sorgt für die Verkehrsregelung, die Verkehrsdisziplin und wacht über die Einhaltung der Verkehrsvorschriften.

Die Verkehrsregelung durch die Truppe umfasst für die Dauer des betreffenden Einsatzes auch den zivilen Verkehr.

Die Truppe muss die Zustimmung der zivilen Polizei einholen, wenn sie den Verkehr zu Ausbildungszwecken oder bei Lichtsignalen regeln will.

Die militärischen Verkehrsformationen sind insbesondere zuständig für die Verkehrsorganisation von Verschiebungen und Transporten sowie für die Verkehrsüberwachung.

Die Verkehrsregelungsorgane tragen die besondere Sicherheitsausrüstung.

Art. 76 Militärpolizei

Die Militärpolizei sorgt allgemein für Sicherheit im militärischen Strassenverkehr. Sie ist insbesondere zuständig für:

  1. die Durchführung der verkehrspolizeilichen Kontrollen;

  2. die Kontrolle der zivilen Motorfahrzeuge, welche durch Angehörige der Armee im Militärdienst geführt werden;

  3. Tatbestandsaufnahme bei militärischen Verkehrsunfällen.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die Militärpolizei die Befugnisse gemäss

Artikel 54 SVG.

Gegenüber zivilen Strassenbenützern und Strassenbenützerinnen schreitet die Militärpolizei nur ein, falls diese eine Gefahr für den Verkehr darstellen. Sie zieht sofort die zuständige zivile Polizei bei.

Art. 77 Meldungen

Die Polizeiorgane melden Widerhandlungen gegen Strassenverkehrsvorschriften von militärischen Strassenbenützern dem Kommandanten oder der Kommandantin der Fehlbaren.

Art. 78 Feststellung der Fahrunfähigkeit; Blut-, Urinproben und andere Suchtests

Ist die Abnahme einer Blut- oder Urinprobe oder ein anderer Suchtest erforderlich, können die Militärpolizei, die Organe der Militärjustiz oder der Truppenkommandant oder die Truppenkommandantin diese Massnahmen anordnen.

Muss eine Probe oder ein Suchtest gegen den Willen der betroffenen Person abgenommen bzw. durchgeführt werden, ist allein der militärische Untersuchungsrichter oder Untersuchungsrichterin für die Anordnung der Massnahme zuständig.

Die Abnahme einer Blut- oder Urinprobe oder die Durchführung eines anderen Suchtests erfolgt ausschliesslich durch einen Truppen- oder Zivilarzt oder -ärztin. Dieser oder diese sorgt dafür, dass die Probe einem vom UVEK anerkannten Institut zur Analyse zugestellt wird.

8. Kapitel Verkehrsunfälle

1. Abschnitt Sicherstellen von Beweismitteln; Beizug von Polizei und Militärjustiz

Art. 79 Datenaufzeichnungsgerät; Fahrtschreiber98

Bei jedem meldepflichtigen Verkehrsunfall muss, falls vorhanden, vor der Fahrzeugbergung oder -verschiebung der Datenträger oder das Einlageblatt des Fahrtschreibers auf der Unfallstelle ausgebaut bzw. sichergestellt werden.99

Für die Auswertung sind diese unverzüglich an das Schadenzentrum VBS zu senden.

Die Truppe ist verantwortlich, dass vor der Weiterverwendung des Fahrzeuges, spätestens jedoch nach 48 Stunden, ein neuer Datenträger eingebaut wird.

Art. 80100 Beizug des militärischen Untersuchungsrichters oder der militärischen Untersuchungsrichterin und der Polizei

Der militärische Untersuchungsrichter oder die militärische Untersuchungsrichterin ist zwingend beizuziehen, wenn bei einem Verkehrsunfall oder einem Schadenfall mit Militärfahrzeugen:

  1. Personen erheblich verletzt oder getötet wurden; oder

  2. die Schadensumme 50 000 Franken übersteigt.

Die militärische oder die zivile Polizei ist beizuziehen, wenn:

  1. Personen verletzt wurden;

  2. die Schadensumme 5000 Franken übersteigt; oder

  3. der Sachverhalt unklar oder bestritten ist.

2. Abschnitt:101 Schadenregulierung

Art. 81

Die Schadenregulierung erfolgt durch das Schadenzentrum VBS. Bei der bewilligten dienstlichen Verwendung von Privatfahrzeugen erfolgt die Schadenregulierung vorgängig über die private Motorfahrzeugversicherung.

Das Schadenzentrum VBS entscheidet erstinstanzlich über Rückgriffe und Schadensbeteiligungen gegenüber Angehörigen der Armee aus Schadenfällen im Zusammenhang mit Militärfahrzeugen.

Fahrzeugführer oder Fahrzeugführerinnen dürfen keine Schuldanerkennung unterschreiben.

Art. 82

Aufgehoben

3. Abschnitt Meldewesen und Instandsetzung

Art. 83102 Unfall- und Schadenmeldungen

Verkehrsunfälle und Schadenfälle sind stets der vorgesetzten Person zu melden.

Die vorgesetzte Person leitet Meldungen über Verkehrsunfälle und Schadenfälle mit und an Militärfahrzeugen und dienstlich verwendeten Privatfahrzeugen weiter, wenn:

  1. mit einer Schadensumme von mehr als 1000 Franken bei Radfahrzeugen oder mehr als 2000 Franken bei Raupenfahrzeugen zu rechnen ist;

  2. Personen verletzt oder getötet worden sind;

  3. Drittschaden entstanden ist;

  4. grobfahrlässige oder vorsätzliche Handlungsweise vermutet wird; oder

  5. ein Schaden durch Dritte verursacht worden ist.

Sie leitet die Meldung mit dem Formular «Unfallmeldung/Schadenanzeige» innert fünf Tagen weiter:

  1. an das Schadenzentrum VBS;

  2. bei angeordneter vorläufiger Beweisaufnahme oder Voruntersuchung an den zuständigen militärischen Untersuchungsrichter oder die zuständige militärische Untersuchungsrichterin;

  3. an die Militärversicherung, wenn Angehörige der Armee verletzt oder getötet worden sind.

Bei der dienstlichen Verwendung von Privatfahrzeugen hat der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin zudem die eigene Motorfahrzeugversicherung zu informieren.

Art. 84103

Art. 85 Schwere Unfälle; Benachrichtigung der Angehörigen

Bei schweren Unfällen mit Militärfahrzeugen ist eine erste Meldung sofort telefonisch an die Pikettstelle des VBS zu erstatten und mittels entsprechendem Formular umgehend zu bestätigen.

Der zuständige Kommandant oder die zuständige Kommandantin ist für die unverzügliche Benachrichtigung der Angehörigen von verletzten oder getöteten Militärpersonen verantwortlich.

Art. 86104

Art. 87105 Instandsetzung

Die beschädigten Militärfahrzeuge dürfen frühestens nach Ablauf einer Wartefrist von 14 Tagen repariert werden. Vorbehalten bleiben anderslautende Weisungen der Untersuchungsorgane, des SVSAA oder des Schadenzentrums VBS.

9. Kapitel Schlussbestimmungen

Art. 88106 Vollzug, Durchführung dieser Verordnung

Die LBA erlässt die zum Vollzug dieser Verordnung notwendigen Weisungen. Wirken sich diese auf den zivilen Verkehr aus, so ist die Zustimmung des ASTRA einzuholen.

Das SVSAA ist Aufsichtsbehörde für die ausschliesslich in der Armee eingesetzten Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen.

Art. 89 Aufhebung bisherigen Rechts

Die Verordnung vom17. August 1994107 über den militärischen Strassenverkehr (VMSV) wird aufgehoben.

Art. 90 Änderung bisherigen Rechts

Die nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert: …108

Art. 91 Übergangsbestimmungen

Der militärische eosinrote Führerausweis behält seine Gültigkeit.

2–4 …109

Vor dem1. Januar 1995 im Verkehr gesetzte Militäranhänger werden nicht mit einem Unterlegkeil ausgerüstet.

Militärfahrzeuge, die vor dem1. Juli 1983 erstmals zum Verkehr zugelassen wurden, müssen nicht nachgerüstet werden. Nach bisherigem Recht verfügte Zulassungen behalten ihre Gültigkeit.

Für bereits im Verkehr stehende Militäranhänger muss der Fahrzeugausweis nicht mitgeführt werden, sofern die zulässigen Zugfahrzeuge und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf einer Tafel am Anhänger vermerkt sind. Der Ausweis wird bei der Abgabestelle des Anhängers hinterlegt.

Art. 91a110 Übergangsbestimmungen zur Änderung vom12. November 2008

Alle gepanzerten Radfahrzeuge der Armee, welche ab dem1. Januar 2004 erstmals in Verkehr gesetzt wurden, sind bis am31. Dezember 2010 mit einem Datenaufzeichnungsgerät oder Fahrtschreiber auszurüsten.

Militärfahrzeuge, die vor dem1. Januar 2000 in Verkehr gesetzt wurden, benötigen für Gefahrguttransporte im Stückgutverkehr keine Zulassungsbescheinigung gemäss ADR111.

Sofern nicht anders im Fahrzeugausweis spezifiziert, können Militärfahrzeuge mit Kompressionszündung über3,5 Tonnen Gesamtgewicht, Wechselaufbauanhänger9,6 Tonnen zweiachsig Lanz+Marti mit C625-Aufbau sowie Sachentrans- 107 [AS 1994 2211, 1996 158, 1997 2779 Ziff. II29, 1998 1796 Art. 1 Ziff. 1] 108 Die Änderungen können unter AS 2004 945 konsultiert werden.

portanhänger des Typs85 und 87 allesamt mit Plane bis 31. Dezember 2015 als EX/II-Beförderungseinheiten gemäss ADR verwendet werden.

Personenwagen 8 Plätze PUCH/MBG sowie Militärfahrzeuge der Klasse N2, die vor dem1. März 2006 in Verkehr gesetzt wurden und mit quer zur Fahrtrichtung angeordneten Sitzbänken ausgerüstet sind, müssen nicht mit Beckengurten nachgerüstet werden.

Art. 92 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am1. März 2004 in Kraft.

Organisation und Verwaltung 510.710 Anhang 1112 (Art. 41 Abs. 2 und 58) Vorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter

Teil 1 Allgemeine Vorschriften

1100 Geltungsbereich und Anwendbarkeit 1101 Die Klassifizierung und die Beförderung gefährlicher Güter richten sich grundsätzlich nach der Verordnung vom29. November 2002113 über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (SDR). 1102 Die Anhänge1 und 2 der vorliegenden Verordnung gelten für: a. die Truppe im Militärdienst, wenn diese im Sinne von Kapitel 1.4 ADR114 als Absenderin, Beförderin, Empfängerin, Verladerin, Verpackerin oder Entladerin von gefährlichen Gütern beteiligt ist; b. militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit gefährliche Güter mit Militärfahrzeugen befördern; c. ziviles Personal der Gruppe Verteidigung, das in Erfüllung seiner Aufgaben gefährliche Güter mit Bundesfahrzeugen befördert. 1103 Die Anhänge1 und 2 gelten nicht: a. auf ausländischem Hoheitsgebiet; b. für Beförderungen durch zivile Leistungserbringer;

Militärischer Strassenverkehr 510.710

c. im Rahmen ausserdienstlicher Tätigkeiten; d. wenn gefährliche Güter befördert werden, die in Anhang 2 nicht aufgeführt sind; e. für den Verkehr mit Abfällen, namentlich Sonder- und anderen kontrollpflichtigen Abfällen, zu zivilen Entsorgungsunternehmen im Sinne der Verordnung vom22. Juni 2005115 über den Verkehr mit Abfällen. 1104 Beförderungen von gefährlichen Gütern, die nicht unter den Geltungsbereich der Anhänge1 und 2 fallen, unterstehen grundsätzlich den zivilen Transportvorschriften. Diese können allenfalls durch nationale oder internationale Bestimmungen ergänzt werden, zum Beispiel durch Verständigungsprotokolle (MOU), Einsatz- und Verhaltensregeln (ROE/ROB), multilaterale Übereinkommen oder zeitlich begrenzte Verfügungen bzw. Ausnahmebewilligungen, die von den zuständigen nationalen Behörden gewährt werden. 1105 Militärfahrzeuge mit festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge), Aufsetztanks, Tankcontainern, Tankwechselaufbauten (Tankwechselbehälter), ortsbewegliche Tanks sowie Batterie-Fahrzeuge und Gascontainer mit mehreren Elementen (MEGC) sowie die Führer und Führerinnen solcher Fahrzeuge sind der SDR und dem ADR unterstellt. 1106 Das SVSAA kann mit Zustimmung des ASTRA Ausnahmen bewilligen, namentlich von den Vorschriften über die Art der Beförderung des Gutes, die zu verwendenden Fahrzeuge sowie die Kennzeichnung der Versandstücke, Container, Fahrzeuge und Aggregate.

1200 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung 1201 Die Vorschriften der Anhänge1 und 2 gelten nicht für: a. Beförderungen von in der Anlage A des ADR nicht näher bezeichneten Maschinen oder Geräten, die in ihrem inneren Aufbau oder in ihren Funktionselementen gefährliche Güter enthalten, vorausgesetzt, es werden Massnahmen getroffen, die unter normalen Beförderungsbedingungen ein Freiwerden des Inhalts verhindern; b. Notfallbeförderungen zur Rettung menschlichen Lebens oder zum Schutz der Umwelt, vorausgesetzt, es werden alle Massnahmen zur völlig sicheren Durchführung dieser Beförderungen getroffen;

Organisation und Verwaltung 510.710

c. Beförderungen von Gütern der Klasse1, die als Bestandteil des Waffensystems gelten und zum Einsatz von Bordwaffen dienen; d. Beförderungen von Gütern der Klasse1, mit denen die Fahrzeugbesatzung und Mitfahrende ausgerüstet sind.

Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von Gasen Die Vorschriften der Anhänge1 und 2 gelten nicht für Beförderungen von: a. Gasen der Gruppen A und O, wenn der Druck des Gases im Gefäss oder Tank bei einer Temperatur von 20 °C höchstens 200 kPa (2 bar) beträgt und das Gas kein verflüssigtes oder tiefgekühlt verflüssigtes Gas ist; das schliesst jede Art von Gefäss oder Tank ein, z.B. auch Maschinen- und Apparateteile; b. Gasen in Ausrüstungsteilen des Fahrzeuges oder seines Aufbaus.

Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von flüssigen Kraftstoffen Die Vorschriften der Anhänge1 und 2 gelten nicht für Beförderungen von: a. Kraftstoff, der zum Antrieb des Fahrzeuges oder zum Betrieb seiner Einrichtungen dient, namentlich in tragbaren Reservekraftstoffbehältern (Kanister), die auf der Beförderungseinheit in dafür vorgesehenen Einrichtungen befestigt sind; b. Kraftstoff in Behältern von als Ladung beförderten Fahrzeugen, Baugeräten oder anderen Beförderungsmitteln (wie Boote), wenn er für den Antrieb oder zum Betrieb einer ihrer Einrichtungen dient, sowie entsprechender Reservekraftstoff in tragbaren Behältern wie Kanistern, die in dafür vorgesehenen Einrichtungen befestigt sind.

Freistellungen in Zusammenhang mit Mengen, die je Beförderungseinheit befördert werden Sofern nicht ausdrücklich anders erwähnt, gelten in Anhang 2 folgende Masseinheiten: a. für Gegenstände: die Bruttomasse in kg (für Gegenstände der Klasse1: die Nettomasse des explosiven Stoffes in kg); b. für feste Stoffe, verflüssigte Gase, tiefgekühlt verflüssigte Gase und gelöste Gase: die Nettomasse in kg; c. für flüssige Stoffe und verdichtete Gase: der nominale Fassungsraum (Nenninhalt) des Gefässes in Liter.

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Wenn gefährliche Güter in derselben Beförderungseinheit befördert werden, darf die Summe der Menge der Stoffe und Gegenstände, multipliziert mit dem jeweiligen Faktor des gefährlichen Gutes in Anhang 2 Spalte8, 1000 (Freigrenze) nicht überschreiten. Gefährliche Güter, die nach den Ziffern 1200–1401 freigestellt sind, bleiben in der Berechnung nach Ziffer 1502 unberücksichtigt. Wenn die nach Ziffer 1502 berechneten Werte nicht überschritten werden, dürfen gefährliche Güter in Versandstücken in derselben Beförderungseinheit befördert werden, ohne dass nachfolgende Vorschriften von Anhang 1 anzuwenden sind: a. Ziffer 1601; b. Teil 8 mit Ausnahme der Ziffern 8101, 8106, 8110–8112, 8205, 8301–8303 und 8305–8403; c. Teil 9; d. Teil 10, Tabelle 10B.

Beförderungseinschränkungen durch die zuständigen Behörden Fahrzeuge, die gefährliche Güter über der Freigrenze befördern, dürfen in den mit dem Signal «Tunnel» (Art. 45 Abs. 3 und Anhang 2 Ziff. 4.07 der Signalisationsverordnung vom5. Sept. 1979116; SSV) bezeichneten Tunnels nur auf dem rechten Fahrstreifen verkehren. Bestimmte, entsprechend signalisierte Strassenstrecken (Anhang 2 Ziff. 2.10.1 Signal «Verbot für Fahrzeuge mit gefährlicher Ladung»,2.11 Signal «Verbot für Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung» und Art. 19 Abs. 1 SSV) dürfen von Fahrzeugen mit gefährlichen Gütern nicht oder nur beschränkt befahren werden. Diese Strecken sowie die damit verbundenen Beschränkungen sind in Teil 10, Tabellen 10A und 10B, sowie im Anhang 2 dieser Verordnung enthalten. Bei einer Überschreitung der vorgeschriebenen Grenzen für die freie Durchfahrt durch die in Teil 10, Tabelle 10B, aufgeführten Tunnels kann das SVSAA in begründeten Ausnahmefällen und im Einvernehmen mit den zuständigen zivilen Behörden eine Einzelbewilligung für die Beförderung gefährlicher Güter erteilen. Dabei können besondere betriebliche Massnahmen angeordnet werden (u.a. Durchfahrt während bestimmten Uhrzeiten, Durchfahrt in Konvois mit Begleitfahrzeugen oder Verwendung besonderer Warnvorrichtungen).

Organisation und Verwaltung 510.710

Beförderung von radioaktiven Stoffen Armeematerial mit radioaktiven Stoffen, welches gemäss SDR/ADR als freigestelltes Versandstück befördert werden kann, und Gegenstände, die nach Artikel 128 der Strahlenschutzverordnung vom22. Juni 1994117 vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zugelassen sind, unterliegen nicht den Transportvorschriften nach SDR/ADR, Klasse7. In allen anderen Fällen, insbesondere wenn das Material nuklidspezifisch in einer Umgangsbewilligung des BAG aufgeführt ist, sind die Vorschriften der SDR/ADR, Klasse7, zwingend einzuhalten. Beförderungen dieser Art müssen mindestens 10 Tage im Voraus dem SVSAA gemeldet werden.

Bewilligungsregelungen für Beförderungen nach den Ziffern 1603–1702 und Kontrollen Der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin muss die vom SVSAA ausgestellte Bewilligung ab Verladeort bis zum Bestimmungsort mit sich führen.

Behörde, die das Visum bzw. die Bewilligung erteilt Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt der Armee (SVSAA) CH-3003 Bern Innerhalb der Bürozeiten Tel. +41 (0)31 324 29 06 oder +41 (0)31 324 10 43 Ausserhalb der Bürozeiten Fax +41 (0)31 323 37 88 oder Mobile +41 (0)79 211 69 46 +41 (0)79 211 11 31

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Teil 2 Klassifizierung

Die Klassifizierung gefährlicher Güter (Zuordnung der UN-Nr., der Klassifizierungscodes und der allfälligen Verpackungsgruppen) richtet sich nach dem ADR.

Teil 3 Verzeichnis der gefährlichen Güter und Sondervorschriften

Die gefährlichen Güter mit den entsprechenden Sondervorschriften sind in Anhang 2 aufgeführt.

Teil 4 Vorschriften für die Verwendung von Verpackungen und Tanks

Gefährliche Güter dürfen nur in bauartgeprüften Original- oder Ordonnanzverpackungen wie Kanistern, Fässern, Kisten, Flaschen oder Druckgefässen befördert werden, in denen sie übergeben wurden oder die dafür zur Verfügung gestellt worden sind. Müll- oder Hülsensäcke gelten nicht als bauartgeprüfte Verpackungen; sie dürfen namentlich nicht für den Rückschub von unverbrauchter Munition verwendet werden. Abweichend von den Bestimmungen der SDR und des ADR dürfen ungereinigte, leere Kraftstofftanks für Luftfahrzeuge der Luftwaffe, die Kerosin (UN 1223) oder Düsenkraftstoff (UN 1863, VG III) enthalten haben, wie folgt befördert werden: a. Der Fassungsraum jedes Tanks übersteigt nicht 1500 Liter. b. Die Tanks sind zylindrische Behälter aus einer Aluminiumlegierung mit einer Wanddicke von 2–3 mm, mit verschliessbaren Befüllöffnungen und oben liegenden Entleerungsstutzen. Sie sind nicht den Vorschriften über die Verwendung, den Bau, die Ausrüstung, die Zulassung des Baumusters, die Prüfung und die Kennzeichnung nach den Kapiteln 4.3 und 6.8 SDR/ADR unterstellt. c. Zum Transport sind die Entleerungsstutzen mit Gummikappen oder mittels Verschlusseinrichtungen dicht verschlossen.

Organisation und Verwaltung 510.710

d. Die Tanks sind in stapelbaren Transportrahmen oder -umschliessungen so befestigt, dass sie sich unter normalen Beförderungsbedingungen nicht lösen oder bewegen können. e. Die Tanks werden mit dicht verschlossenen Tanköffnungen oder, sofern dies möglich ist, in gedeckten Fahrzeugen oder in bedeckten Fahrzeugen mit ausreichender Belüftung befördert. f. Die Aussenwände der Tanks oder ihrer Transportrahmen oder -umschliessungen sind auf beiden Längsseiten sowie vorne und hinten nach Absatz 5.3.1.7.3 und Abschnitt 5.3.6 SDR/ADR zu kennzeichnen. g. Sind die nach Buchstabe «f» angebrachten Kennzeichnungen ausserhalb des Fahrzeugs nicht sichtbar, so müssen dieselben Grosszettel (Placards) und Kennzeichen auch auf beiden Längsseiten und hinten am Fahrzeug angebracht werden. Vorne und hinten an der Beförderungseinheit muss sich in jedem Fall eine orangefarbene Tafel ohne Kennzeichnungsnummer entsprechend Absatz 5.3.2.1.1 SDR/ADR befinden. h. Die Angabe im Beförderungspapier lautet: «Leerer Kraftstofftank für Luftfahrzeuge, letztes Ladegut: UN 1223 Kerosin,3, III, (D/E) UMWELTGEFÄHRDEND» oder «Leerer Kraftstofftank für Luftfahrzeuge, letztes Ladegut: UN 1863 Düsenkraftstoff,3, III, (D/E) UMWELT- GEFÄHRDEND». Alle übrigen Vorschriften der SDR und des ADR bleiben anwendbar. Abweichend von den Bestimmungen der SDR und des ADR, dürfen aufmunitionierte Mun-Loader F18 der Luftwaffe wie folgt befördert werden: a. Die Munitionstrommel darf nur mit UN0328 PATRONEN FÜR WAFFEN, MIT INERTEM GESCHOSS (20MM FLZ KANN 92 UPAT 97),1.2C oder UN0339 PATRONEN FÜR WAFFEN, MIT INERTEM GESCHOSS (20MM FLZ KANN 92 MZWK PAT),1.4C bestückt werden. b. In den Zufuhrschienen ist keinerlei Munition erlaubt.

c. Aufmunitionierte Mun-Loader F18 sind gemäss Kapitel 5.2 SDR/ADR mit UN-Nummer, Benennung und Gefahrzettel zu kennzeichnen.

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d. Aufmunitionierte Mun-Loader F18 sind mit der speziell angefertigten Schutzplane zu decken. Die Plane ist auf beiden Längsseiten mit den Aufschriften «UMVERPACKUNG» sowie den entsprechenden Gefahrzetteln1.2C und den Beschriftungen «UN0328 PATRONEN FÜR WAFFEN, MIT INERTEM GESCHOSS/CARTOUCHES À PROJECTILE INERTE POUR ARMES» beziehungsweise mit den Gefahrzetteln1.4C und den Beschriftungen «UN0339 PATRONEN FÜR WAFFEN, MIT INERTEM GESCHOSS/CARTOUCHES À PROJECTILE INERTE POUR ARMES» zu versehen. e. Die Druckgasflaschen (Nenninhalt je 33 Liter) mit UN1066 STICKSTOFF, VERDICHTET müssen geleert sein. Die Ventile müssen offen bleiben, die Flaschenschultern sind mit einer Abdeckung zu versehen, die die Aufschrift «Flasche leer, Ventil offen/Bouteille vide, valve ouverte» trägt. Volle oder teilweise gefüllte Druckgasflaschen sind zu entfernen, mit Ventilschutzkappen zu versehen und gesichert in einem separaten Fahrzeug zu befördern. f. Aufmunitionierte Mun-Loader F18 sind in bedeckten oder gedeckten Fahrzeugen zu befördern, die gemäss Kapitel 5.3 SDR/ADR mit Grosszetteln (Placards) auf beiden Längsseiten und hinten am Fahrzeug gekennzeichnet sind. Vorne und hinten an der Beförderungseinheit muss sich eine orangefarbene Tafel ohne Kennzeichnungsnummer entsprechend Absatz 5.3.2.1.1 SDR/ADR befinden. g. Die Angabe im Beförderungspapier nach Absatz 5.4.1.1.1 e) SDR/ADR lautet «Mun Loader F18». Alle übrigen Vorschriften der SDR und des ADR bleiben anwendbar.

Teil 5 Vorschriften für den Versand

Wer gefährliche Güter versendet, muss sich vergewissern, dass der Transport zu den in dieser Verordnung verlangten Bedingungen ausgeführt wird, insbesondere was die Verpackung, das Zusammenladeverbot, das Mitführen der schriftlichen Weisungen und allenfalls des Beförderungspapiers betrifft.

Kennzeichnung und Bezettelung Munition in Originalverpackungen darf ohne Kennzeichnung und Bezettelung nach den Abschnitten5.2.1 und 5.2.2 SDR/ADR

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befördert werden. Abweichend zur SDR und zum ADR können Güter der Klasse1 in der Armee mit folgenden Gefahrzetteln gekennzeichnet werden: 1.1B für die Verträglichkeitsgruppe B der Unterklassen1.1,1.2 und 1.4; 1.1E für die Verträglichkeitsgruppen C, D, E und G der Unterklasse1.1; 1.2E für die Verträglichkeitsgruppen C, D, E und G der Unterklassen1.2 und 1.4, die Verträglichkeitsgruppen C und G der Unterklasse1.3 sowie die Verträglichkeitsgruppe S der Unterklasse1.4; 1.2H für die Verträglichkeitsgruppe H der Unterklassen1.2 und 1.3. Gefährliche Güter der Klasse1 können auch in der Armee mit Gefahrzetteln nach Kapitel 5.2 SDR/ADR versehen werden. Beim Rückschub von leeren, gereinigten Verpackungen oder Umverpackungen, die Güter der Klasse1 enthalten haben, müssen die Gefahrgutkennzeichnung (UN-Nummer und Benennung) und -bezettelung (Gefahrzettel) entfernt, abgedeckt oder durchgestrichen werden. Das Abdecken ist auch dann gewährleistet, wenn die leeren Verpackungen auf Paletten gestapelt und gebunden werden, sodass die Gefahrgutkennzeichnung und -bezettelung nach innen gerichtet und nach aussen nicht mehr sichtbar sind.

Teil 6 Bau- und Prüfvorschriften für Verpackungen und Tanks

Die Bau- und Prüfvorschriften der SDR und des ADR für Verpackungen, Grosspackmittel (IBC), Grossverpackungen und Tanks gelten sinngemäss. Die armasuisse ist ermächtigt, Verpackungen zu prüfen. Sie kann mit Zustimmung einer nach Artikel 15 der Gefahrgutumschliessungsverordnung vom31. Oktober 2012118 bezeichneten Konformitätsbewertungsstelle Ausnahmen von der SDR und vom ADR bewilligen.

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Teil 7 Vorschriften für die Beförderung, die Be- und Entladung und die Handhabung

Einzelne Teile einer Ladung gefährlicher Güter sind so anzuordnen und mit geeigneten Mitteln zu sichern, dass sie sich während der Fahrt nicht verschieben können. Zusammenladeverbote Versandstücke mit unterschiedlichen Gefahrzetteln dürfen nicht zusammen in ein Fahrzeug oder in einen Container verladen werden, sofern die Zusammenladung nicht gemäss nachstehender Tabelle auf der Grundlage der angebrachten Gefahrzettel zugelassen ist. Klasse 1 Klassen 2–9 LQ Nahrungs-, Material Personen Verträglich- B C/D/E/G H S (begrenzte Genuss- und keitsgruppe Mengen) Futtermittel

B ● 1 ● 4 ● ● 3

C/D/E/G 1 ● ● 4 2 ● 3

H ● ● 4 ● ● 3

S ● ● ● ● ● 4 ● ● 3

● ● ● 2 ● 4 4 4 4 ● ● 2 ● Zusammenladung ● Zusammenladung verboten zugelassen 1 Zusammenladung zugelassen, unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von mindestens1 m. 2 Zusammenladung zugelassen. Ausnahme: Güter der Klasse3 (entzündbare, flüssige Stoffe), Klasse6.1 (giftige Stoffe) und Klasse6.2 (ansteckungsgefährliche Stoffe) und Klasse9 dürfen nicht zusammen mit Nahrungs-, Genuss- und Futtermitteln befördert werden, auch wenn die Gefahr als Nebengefahr gekennzeichnet ist. 3 Zusammenladung zugelassen. Ausnahme: Palettierte Munition darf nicht zusammen mit Personen auf der gleichen Ladefläche befördert werden. 4 Die Zusammenladung von in begrenzten Mengen verpackten gefährlichen Gütern mit allen Arten von explosiven Stoffen und Gegenständen mit Explosivstoff, ausgenommen solcher der Unterklasse1.4, ist verboten.

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Das Zusammenladeverbot gilt nicht zwischen Zugfahrzeug und Anhänger.

Begrenzungen für explosive Stoffe und Gegenstände mit Explosivstoff Die gesamte Nettomasse in kg der explosiven Stoffe (oder, bei Gegenständen mit Explosivstoff, die gesamte Nettomasse des in allen Gegenständen enthaltenen Explosivstoffs), die in einer Beförderungseinheit befördert werden darf, ist entsprechend den Angaben der folgenden Tabelle begrenzt. Unterklasse 1.1–1.3 1.4 Ungereinigte leere Verpackungen Verträglichkeitsgruppe ausser1.1A ausser1.4S 1.4S

Konventionelle Beförderungseinheiten 1 000 kg NEM 1 000 kg NEM unbegrenzt unbegrenzt EX/II–Beförderungseinheiten 5 000 kg NEM 15 000 kg NEM unbegrenzt unbegrenzt EX/III–Beförderungseinheiten 16 000 kg NEM 16 000 kg NEM unbegrenzt unbegrenzt Für die Beschreibung von Fahrzeugen EX/II siehe Teil 9

Werden Stoffe und Gegenstände verschiedener Unterklassen der Klasse1 in eine Beförderungseinheit verladen und sind die Zusammenladeverbote der Ziffern 7200–7202 berücksichtigt, so ist die gesamte Ladung so zu behandeln, als ob sie zur gefährlichsten Unterklasse gehörte (nach der Reihenfolge1.1,1.2,1.3,1.4). Jedoch wird die Nettomasse von explosiven Stoffen der Verträglichkeitsgruppe S bei der Begrenzung der beförderten Mengen nicht berücksichtigt.

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Teil 8 Vorschriften für die Fahrzeugbesatzungen, die Ausrüstung, den Betrieb der Fahrzeuge und

die Dokumentation Allgemeine Vorschriften für die Beförderungseinheiten und das Bordgerät Für die Beförderung von gefährlichen Gütern in Versandstücken ist das Beförderungspapier nach Abschnitt 5.4.1 SDR/ADR nicht erforderlich, wenn die Truppe im Militärdienst als Absenderin auftritt. Für die Beförderung von gefährlichen Gütern in Militärfahrzeugen mit festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge), Aufsetztanks, Tankcontainern, Tankwechselaufbauten (Tankwechselbehälter), in ortsbeweglichen Tanks sowie in Batterie-Fahrzeugen und Gascontainern mit mehreren Elementen (MEGC) ist das Beförderungspapier nach Abschnitt 5.4.1 SDR/ADR immer notwendig. Bei Gefahrgutbeförderungen über der Freigrenze sind die schriftlichen Weisungen gemäss ADR in der Kabine der Fahrzeugbesatzung an leicht zugänglicher Stelle mitzuführen. Die schriftlichen Weisungen sind vom Beförderer oder der Beförderin vor Antritt der Fahrt den Mitgliedern der Fahrzeugbesatzung in deren Sprachen bereitzustellen. Der Beförderer oder die Beförderin hat darauf zu achten, dass jedes Mitglied der Fahrzeugbesatzung die Weisungen versteht und in der Lage ist, diese richtig anzuwenden. Vor Antritt der Fahrt müssen sich die Mitglieder der Fahrzeugbesatzung selbst über die geladenen gefährlichen Güter informieren und die schriftlichen Weisungen über die bei einem Unfall oder Notfall zu ergreifenden Massnahmen einsehen. Die Truppe im Militärdienst, militärisches Personal sowie Fachlehrer und Fachlehrerinnen, die gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze befördern, sind nicht verpflichtet, die in den schriftlichen Weisungen aufgeführte persönliche Schutzausrüstung mitzuführen. Das Anbringen von orangefarbener Kennzeichnung und Grosszetteln (Placards) ist einzig auf Beförderungseinheiten mit festverbundenen Tanks (Tankfahrzeuge), Aufsetztanks, Tankcontainern, Tankwechselaufbauten (Tankwechselbehälter), ortsbeweglichen Tanks, Batterie-Fahrzeugen und Gascontainern mit mehreren Elementen (MEGC) sowie mit loser Schüttung erforderlich.

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Sofern auf der gesamten Beförderungseinheit vorhanden, sind die orangefarbenen Tafeln bei Stückguttransporten grundsätzlich über der Freigrenze aufzuklappen. Abweichungen und Ausnahmen sind in Ziffer 8110 geregelt. In der ausserordentlichen Lage und bei Beförderungen von Munition, welche verschärften Sicherungsvorschriften unterliegt (siehe Ziffer 8403 und die Liste der gefährlichen Güter, die in Anhang 2 Spalte3 mit einem Stern versehen sind), ist das Anbringen sämtlicher Gefahrgutkennzeichnungen an den Beförderungseinheiten verboten. In der besonderen Lage entscheidet die für den Einsatz zuständige Stelle bzw. der Kommandant oder die Kommandantin und legt in den Einsatz- und Verhaltensregeln die Massnahmen in zeitlicher, räumlicher und sachlicher Hinsicht fest. In der normalen Lage kann aufgrund der Bedrohungs- oder Gefährdungslage die Informations- und Objektsicherheit das Anbringen sämtlicher Gefahrgutkennzeichnungen an den Beförderungseinheiten zeitlich befristet untersagen (Kapitel1.10 SDR/ADR; Verhinderung von Diebstahl und Missbrauch). Kanisterfahrzeuge (rollende Betriebsstoffmagazine) mit mehr als 500 Liter Güter der Klasse3 oder mehr als25 ungereinigten leeren oder teilweise gefüllten Treibstoffkanistern müssen mindestens einen Feuerlöscher à12 kg ABC–Pulver, einen Sack Ölbindemittel, eine Schaufel aus nicht funkenerzeugendem Material und zwei selbststehende Warnzeichen mitführen (z.B. reflektierende Kegel oder Warndreiecke oder orangefarbene Warnblinkleuchten, die von der elektrischen Ausrüstung des Fahrzeugs unabhängig sind). Die Standardausrüstung von militärischen Beförderungseinheiten muss nicht mit den in den Abschnitten8.1.4 und 8.1.5 SDR/ADR erwähnten Ausrüstungsgegenständen (Feuerlöschausrüstung und sonstige Ausrüstung) ergänzt werden, wenn die Truppe im Militärdienst, militärisches Personal oder Fachlehrer und Fachlehrerinnen gefährliche Güter in Versandstücken befördern.

Vorschriften für die Ausbildung der Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen Wer Gefahrgut über der Freigrenze transportiert, muss eine entsprechende Schulung absolviert haben. Für die Beförderung gefährlicher Güter unter der Freigrenze genügt eine Unterweisung nach Kapitel 1.3 und Abschnitt 8.2.3 SDR/ADR. Die ADR-Schulungsbescheinigung nach Unterabschnitt8.2.2.8 SDR/ADR zur Beförderung gefährlicher Güter in Versandstücken benötigen: a. Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen, denen seit dem1. Januar 2004 eine militärische Fahrberechtigung der Kategorie 930/930E erteilt worden ist und die im Militärdienst gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze in Fahrzeugen von mehr als7,5 t Gesamtgewicht befördern;

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b. militärisches und ziviles Personal der Gruppe Verteidigung, das gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze befördert. Die ADR-Schulungsbescheinigung zur Beförderung gefährlicher Güter in Tanks benötigen Lenker und Lenkerinnen: a. von Fahrzeugen, mit denen gefährliche Güter in fest verbundenen Tanks oder Aufsetztanks mit einem Fassungsraum von mehr als1 m3 befördert werden; b. von Batterie-Fahrzeugen mit einem Gesamtfassungsraum von mehr als1 m3; c. von Fahrzeugen, mit denen gefährliche Güter in Tankcontainern, ortsbeweglichen Tanks oder MEGC mit einem Einzelfassungsraum von mehr als3 m3 auf einer Beförderungseinheit befördert werden; d. von Fahrzeugen mit Kleinbetankungssystemen. Keine ADR- Schulungsbescheinigung im Militärdienst benötigen: a. Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen, denen vor dem1. Januar 2004 eine militärische Fahrberechtigung der Kategorie 930/930E erteilt worden ist und die gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze befördern; b. Lenker und Lenkerinnen von Fahrzeugen unter7,5 t Gesamtgewicht, die gefährliche Güter in Versandstücken über der Freigrenze befördern; c. Truppenhandwerker und Truppenhandwerkerinnen, die Übungs- und Kontrollfahrten mit ungereinigten leeren Tanks oder Kleinbetankungssystemen durchführen. Diese Lenker und Lenkerinnen erhalten eine Ausbildung nach den Kapiteln1.3 und 8.2 SDR/ADR. Die betroffenen Lehrverbände führen sämtliche Erst- oder Auffrischungsschulungen des Basiskurses und die Erst- oder Auffrischungsschulungen der Aufbaukurse sowie die dazugehörenden Prüfungen nach den Vorgaben des SVSAA durch. (bleibt offen) Ungeachtet des Schulungsveranstalters behalten zivile, in der Schweiz ausgestellte ADR-Schulungsbescheinigungen in der Armee ihre volle Gültigkeit.

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8208 Die Geltungsdauer der ADR-Schulungsbescheinigung ist auf 5 Jahre begrenzt und kann 12 Monate vor Ablaufdatum mit einer Auffrischungsschulung und einer anschliessenden Kontrollprüfung auf weitere 5 Jahre verlängert werden. Die neue Geltungsdauer beginnt mit dem Ablaufdatum der vorherigen ADR-Schulungsbescheinigung. 8209 Kann die Auffrischungsschulung nicht rechtzeitig vor dem Ablaufdatum absolviert werden, so muss der Inhaber oder die Inhaberin der verfallenen ADR-Schulungsbescheinigung an einem kompletten Basiskurs sowie allfälligen Aufbaukursen teilnehmen und die Prüfungen bestanden haben. 8210 Für Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen ist die Bestätigung in der «Ausbildungskontrolle für Motorfahrzeugführer» unter der Rubrik «ADR/SDR-Ausbildung» bis einen Monat nach Bestehen der entsprechenden Prüfung als Ersatz für die ADR- Schulungsbescheinigung gültig.

8300 Verschiedene Vorschriften, die von der Fahrzeugbesatzung zu beachten sind 8301 Das Öffnen eines Versandstücks mit gefährlichen Gütern durch die Fahrzeugbesatzung oder Mitfahrende ist während der Beförderung verboten. Ausgenommen von dieser Vorschrift sind Lenker und Lenkerinnen: a. von Kanisterfahrzeugen (rollenden Betriebstoffmagazinen) nach Ziffer 8111; b. mit Berechtigung nach Ziffer 8203 und technischer Ausbildung am Fahrzeug mit Kleinbetankungssystem. Diese sind berechtigt, die Tankmodule (IBC) zwecks Betankung zu öffnen. 8302 Beim Transport und bei Ladearbeiten ist das Rauchen in den Fahrzeugen sowie in der Nähe von gefährlichen Gütern verboten. 8303 Entstehen durch einen Unfall Gefahren für Mitmenschen oder Umwelt, so ist die gefährdete Zone abzusichern und die zivilen Rettungsdienste sind zu alarmieren. 8304 Zusätzlich hat der Fahrzeugführer oder die Fahrzeugführerin die Massnahmen zu treffen, die in den schriftlichen Weisungen vorgeschrieben sind, sofern er oder sie dabei sich selbst oder Dritte nicht unnötigen Gefahren aussetzt. 8305 Mitfahrende sind zur Hilfeleistung beizuziehen.

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Vorschriften für die Überwachung der Fahrzeuge Das freiwillige Halten und Parken eines Fahrzeuges mit gefährlichen Gütern ist auf öffentlichen Strassen untersagt, wenn der Transport selbst es nicht erfordert (Beladen, Entladen, Kontrolle der Fahrzeuge oder der Ladung, gesetzlich vorgeschriebene Pausen, schlechte Witterungsverhältnisse). Beim notwendigen Halten und Parken ist die Überwachung des Fahrzeuges und der Ladung sicherzustellen. Bei Gütern der Klasse1 müssen sich immer mindestens 2 Personen permanent bei den Beförderungseinheiten befinden. Bei einer akuten Bedrohungs- oder Gefährdungslage kann die Informations- und Objektsicherheit zusätzliche Sicherungsvorschriften im Sinne von Kapitel 1.10 SDR/ADR erlassen. Ansonsten sind die in den Sicherungsplänen des Departementsbereichs Verteidigung aufgeführten Sicherungsmassnahmen umzusetzen. Für Munition, welche aufgrund von Missbrauchs- und Diebstahlgefahr verschärften Sicherungsvorschriften unterliegt (in Anhang 2 Spalte3 mit einem Stern versehen), gelten die in den entsprechenden Weisungen des Chefs der Armee festgelegten erhöhten Sicherungsvorschriften und -anordnungen. Zudem ist Ziffer 8110 zu berücksichtigen.

(bleibt offen)

Strassentunnelbeschränkungen für die Durchfahrt von Fahrzeugen mit gefährlichen Gütern Die Vorschriften dieses Kapitels finden Anwendung, wenn die Durchfahrt von Fahrzeugen durch Strassentunnels gemäss Ziffer 1602 und Teil 10, Tabelle 10B, beschränkt ist. Die Beschränkungen für die Beförderung bestimmter gefährlicher Güter durch Tunnels basieren auf dem im Anhang 2 Spalte 10 angegebenen Tunnelbeschränkungscode dieser Güter. Wenn anstelle eines der Tunnelbeschränkungscodes «–» angegeben ist, unterliegen die gefährlichen Güter keiner Tunnelbeschränkung. Wenn eine Beförderungseinheit gefährliche Güter enthält, denen unterschiedliche Tunnelbeschränkungscodes zugeordnet wurden, ist der gesamten Ladung der restriktivste dieser Tunnelbeschränkungscodes zuzuordnen. Gefährliche Güter, die in Übereinstimmung mit den Ziffern 1201 bis 1504 befördert werden, unterliegen nicht den Tunnelbeschränkungen und sind bei der Bestimmung des der gesamten Ladung einer Beförderungseinheit zuzuordnenden Tunnelbeschränkungscodes nicht zu berücksichtigen.

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Nachdem der der gesamten Ladung der Beförderungseinheit zuzuordnende Tunnelbeschränkungscode bestimmt worden ist, gelten folgende Beschränkungen für die Durchfahrt dieser Beförderungseinheit durch Tunnels:

Tunnelbeschränkungs- Beschränkung code der gesamten Ladung

B Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien B, C, D und E. B1000C Beförderungen, bei denen die Nettoexplosivstoffmasse je Beförderungseinheit – 1000 kg überschreitet: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien B, C, D und E; – 1000 kg nicht überschreitet: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E. B/D Beförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien B, C, D und E. Sonstige Beförderungen: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E. B/E Beförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien B, C, D und E. C Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E. C5000D Beförderungen, bei denen die Nettoexplosivstoffmasse je Beförderungseinheit – 5000 kg überschreitet: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E; – 5000 kg nicht überschreitet: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E. C/D Beförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E. Sonstige Beförderungen: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E. C/E Beförderungen in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien C, D und E. D Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E. D/E Beförderungen in loser Schüttung oder in Tanks: Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorien D und E.

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Tunnelbeschränkungs- Beschränkung code der gesamten Ladung

E Durchfahrt verboten durch Tunnels der Kategorie E. – Durchfahrt durch alle Tunnels gestattet. Bem. Zum Beispiel ist die Durchfahrt einer Beförderungseinheit mit UN 0487 SIGNALKÖRPER, RAUCH (Heulpet), Klassifizierungscode1.3G, Tunnelbeschränkungscode C5000D in einer Menge, die einer gesamten Nettoexplosivstoffmasse von 3000 kg entspricht, durch Tunnels der Kategorien D und E verboten.

Teil 9 Vorschriften für den Bau und die Zulassung der Fahrzeuge

Militärfahrzeuge benötigen keinen Eintrag im Fahrzeugausweis als Nachweis einer erhöhten Haftpflichtversicherung. Sofern nicht anders im Fahrzeugausweis spezifiziert, gelten Militärmotorfahrzeuge mit Kompressionszündung (Dieselantrieb) über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, Wechselaufbauanhänger9,6 Tonnen zweiachsig Lanz+Marti mit C625-Aufbau sowie Sachentransportanhänger des Typs85 und 87 allesamt mit Plane als EX/II–Beförderungseinheiten und können als solche verwendet werden.

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Teil 10 Strassenstrecken mit Beförderungseinschränkungen

Strassenstrecken in der Nähe geschützter Gewässer Liste der Strassenstrecken, auf denen die Beförderung bestimmter gefährlicher Güter verboten oder eingeschränkt ist (Anhang 2 Spalte 11). AG Baden/Dättwil, «Täfernstrasse» (Länge rd. 250 m); AG Frick–Oeschgen, «Oeschgerstrasse» (Länge rd. 600 m); AG KS 335, «Brunnenrainstrasse», Teilstrecke «Berghof» (Punkt 663) bis «Liegenschaft Restaurant Waldegg»; AG KS 420, Strecke zwischen Mülligen, Länge 400 m und Birmenstorf, Länge 500 m1; AG Reinach, «Brüggelmoosstrasse» (Länge 400 m); AG Spreitenbach, Gemeindestrasse «Müslistrasse» (Länge 250 m); BE Belp, Gürbebrücke–Verzweigung Auhaus/Giessenhof (Länge1,3 km); BE KS 1315, Gimmiz–Aarberg (Länge3 km) inkl. Verzweigung Richtung Kappelen (Länge rd.1 km); BE Neuenegg, Süri–Matzenried (Länge1,5 km); BE Seedorf, Gemeindestrasse Räbhalen–Verzweigung Holteren/Ruchwil (Länge 300 m); BL Itingen, «Sonnenbergweg/Weiermattweg» (Strecke zwischen Anschluss T2 und Gemeindegrenze Sissach, Länge 750 m); BL Muttenz, «Rheinfelderstrasse» (Strecke zwischen Einmündung «Auhafen» und Anschluss Hagnau, Länge2,4 km); BL Sissach, «Grienmattweg» (Strecke zwischen «Stebligerweg» und «Icktenweg», Länge 800 m); BS Basel und Riehen, «Riehenstrasse»–«Äussere Baselstrasse» (Strecke zwischen «Fasanenstrasse/Allmendstrasse» und «Rauracherstrasse», Länge rd.1 km); BS Riehen, «Äussere Baselstrasse» (Strecke zwischen «Rauracherstrasse» und «Bäumlihofstrasse», Länge rd. 200 m)1; BS Riehen, «Rauracherstrasse» (Strecke zwischen «Äussere Baselstrasse» und «Bäumlihofstrasse», Länge rd. 200 m)1; BS Riehen, «Weilstrasse» (Strecke zwischen «Lörracherstrasse» und Zollamt «Weilstrasse», Länge rd. 800 m); GE KS75, Chemin de la Greube bis zum Kieswerk «Bois de Bay» (Länge1,3 km)1, 2;

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GE KS75, Chemin du Bois de Bay–Peney-Dessous (Länge1,4 km)2; GE KS80, Route de Veyrier bis zum Weiler Vessy (Länge1,1 km)1, 2; GE Pont de la Fontenette2; GE Pont de Vessy2; GE Pont du Val d’Arve2; GE Route du Bout du Monde (Länge 600 m)1, 2; GE Route du Bout du Monde (Strecke zwischen Brücke und Weiler Vessy, Länge 800 m)2; GE Uferweg links der Rhone vom «Barrage de Verbois» Richtung «Moulin-de-Vert» (Länge1,5 km)2; GE Uferweg rechts der Rhone von der «Route de Verbois» zum Werk von Verbois und zum Kieswerk von Russin (Länge1 km)1, 2; GE Weg von der «Route de Peney» zur sog. «Maison Carrée» (Länge1,2 km)1, 2. NE KS 414, St-Martin–Sägewerk Debrot (Länge1 km); NE KS 2233, Strasse südlich von Boveresse bis nördlich von Môtiers, Bahnhofplatz (Länge 950 m)1; SO Grenchen, Grenchen–Romont, «Romontstrasse» (Länge 400 m); SG Verbindungsstrasse Valens–Vasön (Länge 2300 m); VD KS 26, Le Brassus–Kreuzung Grand-Fuey (Länge11 km)1; VD KS 289, Orny–Bavois, apr Entreroches (Länge 2200 m); 1 Zubringerdienst gestattet 2 Auf diesen Strassenstrecken ist die Beförderung solcher Flüssigkeiten nur mit Tankfahrzeugen verboten

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Strassenstrecken mit Tunnel: Liste der Strecken mit beschränkenden Kategorien

Kanton Nationalstrasse = N Tunnel Kategorie Kantonsstrasse = KS

NW–UR N2 Stans–Flüelen Seelisberg Ea UR–TI N2 Göschenen–Airolo St. Gotthard E TI N2 Gotthardpass–Airolo Costoni di Fieud Ea GL N3 Weesen–Murg Kerenzer Ea GR N13 Thusis–San Bernardino Via Mala E GR N13 Thusis–San Bernardino Bärenburg E GR N13 Thusis–San Bernardino Rofla E GR N13 Thusis–Tessin San Bernardino E GR KS Thusis–San Bernardino Rongellen II E VS/Italien KS Martigny–Aosta Grosser St. Bernhard E TI KS Bellinzona–Brissago Mappo/Morentina E VD KS Crissier Galerie du Marcolet E a Die Beschränkungen gelten an Samstagen, Sonntagen und an den in Art. 91 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung vom13. Nov. 1962119 erwähnten Feiertagen. An den übrigen Tagen gelten sie von17:00 Uhr bis 07:00 Uhr.

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Anhang 2120 (Art. 58)

Liste der zugelassenen Güter und Mengen Klasse 1 – Explosive Stoffe und Gegenstände mit Explosivstoff Zeichenerklärung: ⎢ – Begleitung durch zwei Personen mit Bewaffnung und Kampfmunition, mindestens eine der beiden Personen folgt dem Munitionstransport mit einem Begleitfahrzeug; – Übermittlungsmöglichkeiten für periodische Meldung (über Funk oder Telefon).  Bahntransport nur mit Zustimmung und unter Anweisung der Logistikbasis der Armee System Material und Infrastruktur/Gruppe Versorgungsgüter Wylerstrasse52, Postfach 5525, CH-3003 Bern Tel. +41 (0)31 324 43 67 oder +41 (0)31 324 43 78, Fax +41 (0)31 324 05 06 Ξ Bahntransport verboten

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

590-0440 0012 5,6MM MATCH TRAININGS PAT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0016 E 590-0445 0012 223 SWISS P 4,47G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 590-0500 0012 6MM SWISS MATCH 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006 E 590-0501 0012 6MM BR NORMA 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 590-0509 0012 7,5MM MATCH TRAINING11,3G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E

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Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

590-0510 0012 7,5MM MATCH PAT TOMBAK11,4G KL W 1 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0511 0012 7,5MM MATCH PAT TOMBAK11,4G KL W 2 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0515 0012 7,5MM MATCH PAT TOMBAK12,4G KL W 1 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0516 0012 7,5MM MATCH PAT TOMBAK12,4G KL W 2 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0520 0012 7,5MM MATCH PAT TOMBAK13,0G KL W 1 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0521 0012 7,5MM MATCH PAT TOMBAK13,0G KL W 2 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0525 0012 7,5MM MATCH TRAININGS PAT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0530 0012 7,5MM SWISS MATCH9,7G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0531 0012 7,5MM SWISS MATCH10,9G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0532 0012 7,5MM SWISS MATCH12,3G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0533 0012 7,5MM SWISS MATCH13,0G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0660 0012 MZGW 91 SCHROT PAT 00 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0014 E 590-0661 0012 MZGW 91 SCHROT PAT 02 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0014 E 590-0662 0012 MZGW 91 FLINTENLAUF PAT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0014 E 590-0663 0301 MZGW 91 TRAENENGAS PAT CS 1 1.4G 1.4 333 3 0.0182 E +8 590-0760 0012 10,4X33MM GW PAT ZU G 150 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 590-0765 0009 20MM FLZ KAN 92 UPAT 92 LSP 1 1.2G 1 20 50 0.0432 B1000C 590-0860 0414 6CM W TEIL LADG ENTS 1 1.2C 1 20 50 15.0000 B1000C 590-0862 0279

8,1CM MW TEIL LADG ENTS 1 1.1C 1 20 50 15.0000 B1000C 590-0863 0414 12CM MW TEIL LADG ENTS 1 1.2C 1 20 50 35.0000 B1000C

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Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

590-0867 0414 15,5CM TEIL LADG ENTS 1 1.2C 1 20 50 50.0000 B1000C 590-0920 0301 TW 91 TRAENENGAS G+GW TREIB PAT 44 1 1.4G 1.4 333 3 0.1322 E +8 590-0921 inert TW 91 UG unbegrenzt – 590-0923 0368 KZUE 05 ZU CSG U NB G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0019 E 590-0924 0454 ZUE 00 ZU CS G U NB G (TGW 73) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0019 E 590-0925 0301 TGW 73 CS G 1 1.4G 1.4 333 3 0.1300 E +8 590-0927 0303 TGW 73 NB G 1 1.4G 1.4 333 3 0.1300 E +8 590-0930 0301 TRAENENGASK 77 EL ZUE 1 1.4G 1.4 333 3 0.0270 E +8 590-0931 0303 RK 77 EL ZUE 1 1.4G 1.4 333 3 0.0440 E +8 590-0948 0006 12CM WG 68 MVZ 68 LADG 0-6 LAW ABSCH 1 1.1E 1 20 50 3.7200 B1000C 591-0231 0321 8,1CM MW WG 94 OZ LADG 0-6 1 1.2E 1 20 50 0.8700 B1000C 591-0235 0408 AMZ M9327A1 (8,1CM MW WG 94 AMZ LADG 0-6) 1 1.1D 1 20 50 0.0085 B1000C 591-1050 0012 5,6MM GW PAT 90 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0016 E 591-1050 0012 TASCHENMUNITION5,6MM GW PAT 90 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0800 E 591-1051 0012 5,6MM GW PAT90 (GEGURTET) 1 1.4S

1.4 unbegrenzt 0.0016 E

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-1055 0012 5,6MM GW LSP PAT 90 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0019 E 591-1060 0012 5,6MM GW PAT90 (STGW MAG) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0016 E 591-1065 0012 5,6MM GW PAT 90 U LSP PAT90 (3:1) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0016 E 591-1100 0012 7,5MM GP 11 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0033 E 591-1100 0012 TASCHENMUNITION7,5MM GP 11 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0800 E 591-1108 0012 7,5MM LSP PAT 11 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0038 E 591-1115 0012 7,5MM GP U LSP PAT11 (5:1) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0038 E 591-1172 0014 GW TREIB-PAT 44 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0016 E 591-1220 0012 7,65MM PIST PAT 326 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 591-1232 0012 7,65MM PIST PAT 03 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 591-1235 0012 8,6MM GW PAT 04 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0057 E 591-1236 0012 8,6MM GW PAT 05 HK 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0058 E 591-1237 0012 8,6MM GW PAT 06 TC 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0058 E 591-1240 0012 9MM PIST PAT 41 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 591-1240 0012 TASCHENMUNITION 9MM PIST PAT 41 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0200 E 591-1255 0012 MZ GW 91 FLINTENLAUF PAT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0023 E 591-1269 0339 12,7MM MG 64 PZ BR PAT 65 LSP (GEGURTET) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0159 E 591-1270 0339 12,7MM MG 64 PZ BR PAT 64 + PZ BR PAT 65 1 1.4C 1.4 333 3 0.0152 E 591-1275 0009

12,7MM MG 64 PZ SPR PAT 92 1 1.2G 1 20 50 0.0180 B1000C 591-1276 0009 12,7MM MG 64 PZ SPR PAT 93 LSP 1 1.2G 1 20 50 0.0180 B1000C 591-1280 0300 12,7MM MG 64 PZ SPR PAT 92 + PZ SPR PAT 1 1.4G 1.4 333 3 0.0260 E

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-1362 0321 20MM KAN 48/73 MI BR PAT 82 MZ 1 1.2E 1 20 50 0.0404 B1000C 591-1363 0321 20MM KAN 48/73 MI BR PAT 82 MZ LSP 1 1.2E 1 20 50 0.0404 B1000C 591-1364 0009 20MM KAN 48/73 PZ KE PAT 83 LSP 1 1.2G 1 20 50 0.0355 B1000C 591-1400 0321 20MM FLZ KAN 76 MI BR PAT MZ 1 1.2E 1 20 50 0.0497 B1000C 591-1402 0321 20MM FLZ KAN 76 PZ BR PAT 1 1.2E 1 20 50 0.0380 B1000C 591-1403 0321 20MM FLZ KAN 76 MI BR PAT MZ + PZ BR PAT 1 1.2E 1 20 50 0.0942 B1000C 591-1404 0321 20MM FLZ KAN 76 MI BR PAT MZ + PZ BR PAT 1 1.2E 1 20 50 0.0942 B1000C 591-1420 0009 20MM FLZ KAN 92 PZ SPR PAT 92 1 1.2G 1 20 50 0.0432 B1000C 591-1430 0339 20MM FLZ KANN 92 MZWK PAT 1 1.4C 1.4 333 3 0.0400 E 591-1450 0012 MZGW 91 SCHROT PAT 04 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0021 E 591-1451 0301 MZGW 91 RS PAT LANG 1 1.4G 1.4 333 3 0.0010 E +8 591-1452 0301 MZGW 91 RS PAT KURZ 1 1.4G 1.4 333 3 0.0015 E +8 591-1453 0012 MZGW 91 TUEROE PAT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0013 E 591-1454 0012 MZGW 91 E PAT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 591-1470 0321 30MM FLZ KAN 58/89 MI BR PAT MZ 1 1.2E 1 20 50 0.0732 B1000C 591-1500 0328 30MM SPZ KAN 00 PFEIL PAT LSP 1 1.2C 1 20 50 0.1860 B1000C 591-1505 0328 30MM SPZ KAN 00 MZWK PAT LSP

1 1.2C 1 20 50 0.1820 B1000C 591-1540 0321 35MM FLAB KAN 63 MI BR G MZ 1 1.2E 1 20 50 0.4550 B1000C

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-1544 0328 35MM FLAB KAN 63 LSP G 1 1.2C 1 20 50 0.3540 B1000C 591-1545 0321 35MM FLAB KAN 63/90 MI BR PAT 93 BOZ 1 1.2E 1 20 50 0.4450 B1000C 591-1546 0321 35MM FLAB KAN 63/90 MI BR PAT 93 MZ LSP 1 1.2E 1 20 50 0.4450 B1000C 591-1555 0049 40MM GW BS PAT 08 1 1.1G 1 20 50 0.0033 B1000C 591-1560 0321 40MM GW SPLI PAT 97 MZ 1 1.2E 1 20 50 0.0411 B1000C 591-1561 0301 40MM MZW 10 RS PAT 1 1.4G 1.4 333 3 0.0660 E +8 591-1563 0339 40MM MZW 10 E PAT M 1 1.4C 1.4 333 3 0.0002 E 591-1564 0312 40MM MZW 10 SIG PAT 1 1.4G 1.4 333 3 0.0160 E 591-1565 0012 40MM MZW 10 GS PAT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 591-1570 0171 6CM W BEL G 87 ZZ 1 1.2G 1 20 50 0.2528 B1000C 591-1601 0171 7,1CM W BEL G 74 ZZ 1 1.2G 1 20 50 0.5520 B1000C 591-1823 0321 8,1CM MW WG 66 + MVZ 55 1 1.2E 1 20 50 0.5640 B1000C 591-1831 0171 8,1CM MW BEL G 73 ZZ LADG 0-6 1 1.2G 1 20 50 0.7260 B1000C 591-1837 0015 8,1CM MW NB WG 68 LADG 0-6 1 1.2G 1 20 50 2.1200 B1000C 591-1840 0321 8,1CM MW WG 91 MVZ LADG 0-6 1 1.2E 1 20 50 0.8760 B1000C 591-1842 0321 8,1CM MW WG 94 AMZ LADG 0-6 1 1.2E 1 20 50 0.8760 B1000C 591-2020 0169 10,5CM KAN U HB ST G OZ 1 1.2D 1 20 50 1.9800 B1000C 591-2023 0171

10,5CM KAN U HB BEL G 64 ZZ 1 1.2G 1 20 50 0.5680 B1000C 591-2042 0409 MZZ 47 1 1.2D 1 20 50 0.0080 B1000C 591-2046 0409 MVZ 46 1 1.2D 1 20 50 0.0080 B1000C

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-2074 0414 10,5CM KAN LADG 1-4 1 1.2C 1 20 50 1.5050 B1000C 591-2106 0006 10,5CM PZ KAN 60 U 61 PZ SPR G BOZ LSP 1 1.1E 1 20 50 5.1370 B1000C 591-2115 0328 10,5CM PZ KAN 60 U 61 PFEIL PAT 87 LSP 1 1.2C 1 20 50 5.8376 B1000C 591-2200 0006 12CM MW KA G 98 ZZ LADG 0-5 1 1.1E 1 20 50 1.0750 B1000C 591-2201 0414 12CM MW ZU LADG6 (12CM MW KA G 98 LADG) 1 1.2C 1 20 50 2.3000 B1000C 591-2205 0409 MVZ 87 1 1.2D 1 20 50 0.0578 B1000C 591-2210 0409 AMZ 87 1 1.2D 1 20 50 0.0638 B1000C 591-2235 0409 MVZ61 (12CM MW) 1 1.2D 1 20 50 0.0020 B1000C 591-2239 0414 12CM MW LADG 0 1 1.2C 1 20 50 0.0270 B1000C 591-2240 0242 12CM MW ZU LADG 1-5 1 1.3C 1 20 50 0.4500 C5000D 591-2242 0242 12CM MW ZU LADG 6-8 1 1.3C 1 20 50 0.9200 C5000D 591-2248 0321 12CM MW WG 68 MVZ 68 LADG 0-7 1 1.2E 1 20 50 3.8170 B1000C 591-2252 0171 12CM MW BEL G 74 ZZ LADG 0-7 1 1.2G 1 20 50 2.6070 B1000C 591-2253 0171 12CM MW BEL G 76 ZZ 1 1.2G 1 20 50 1.8000 B1000C 591-2255 0168 12CM MW WG 87 OZ 1 1.1D 1 20 50 3.0000 B1000C 591-2256 0321 12CM MW WG 88 AMZ LADG 0-7 1 1.2E 1 20 50 3.8200 B1000C 591-2257 0321 12CM MW WG 95 MVZ LADG 0-7 1 1.2E 1 20 50 3.8200 B1000C 591-2258 0321 12CM MW WG 93 MVZ LADG 0-7 1

1.2E 1 20 50 3.8250 B1000C 591-2260 0006 12CM MW INT G 96 STRIX ⎢Ξ 1 1.1E 1 20 50 2.5000 B1000C 591-2261 0279 12CM MW LADG TRG 96 STRIX ⎢Ξ 1 1.1C 1 20 50 0.6500 B1000C 591-2262 0281 12CM MW ZU ANTR 96 STRIX ⎢Ξ 1 1.2C 1 20 50 0.9230 B1000C

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-2270 0328 12CM PZ KAN PFEIL PAT 87 LSP 1 1.2C 1 20 50 8.0660 B1000C 591-2271 0328 12CM PZ KAN PFEIL PAT 90 LSP 1 1.2C 1 20 50 8.0660 B1000C 591-2272 0328 12CM PZ KAN PFEIL PAT 98 LSP 1 1.2C 1 20 50 9.5770 B1000C 591-2275 0006 12CM PZ KAN HL PAT 87 LSP 1 1.1E 1 20 50 8.2700 B1000C 591-2500 0168 15,5CM HB 66 ST G OZ 1 1.1D 1 20 50 6.7400 B1000C 591-2501 0171 15,5CM HB 66 BEL G OZ 1 1.2G 1 20 50 2.8930 B1000C 591-2503 0168 15,5CM HB KA G 88 OZ 1 1.1D 1 20 50 2.9600 B1000C 591-2504 0321 15,5CM HB KA G 90 OZ (GS REICHW) 1 1.2E 1 20 50 3.2100 B1000C 591-2505 0320 15,5CM HB 66 ZUE PAT 1 1.4G 1.4 333 3 0.0020 E 591-2509 0242 15,5CM HB 66 U 74 LADG 3-7 1 1.3C 1 20 50 5.6000 C5000D 591-2510 0414 15,5CM HB CONT LADG 3-7 GRUNDMODUL 1 1.2C 1 20 50 3.3500 B1000C 591-2511 0414 15,5CM HB CONT LADG 3-7 MODULE 1 1.2C 1 20 50 5.4000 B1000C 591-2512 0409 MVZ 67 1 1.2D 1 20 50 0.0200 B1000C 591-2513 0409 MZZ 68 1 1.2D 1 20 50 0.0150 B1000C 591-2517 0409 ZZ 99 1 1.2D 1 20 50 0.0007 B1000C 591-2518 0410 MZZ 88 1 1.4D 1.4 333 3 0.0004 E 591-2530 0414 15,5CM KAN LADG 7-9 1 1.2C 1 20 50 13.0000 B1000C 591-2531 0414 15,5CM KAN LADG 10 1 1.2C 1 20 50 14.0000 B1000C 591-2535 0414 15,5CM KAN CONT LADG 7-9

1 1.2C 1 20 50 11.7000 B1000C 591-2545 0168 15,5CM KANN INT G 01 SMART 1 1.1D 1 20 50 4.4850 B1000C 591-2550 0409 AMZ 91 1 1.2D 1 20 50 0.0200 B1000C

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-3151 0181 PZF HL PAT 95 1 1.1E 1 20 50 1.6420 B1000C 591-3167 0181 8,3CM RAK ROHR HPZ RAK 89 1 1.1E 1 20 50 0.7110 B1000C 591-3210 0182 FLAB LWF BL 84 RAPIER ⎢Ξ 1 1.2E 1 20 50 17.5700 B1000C 591-3211 0182 FLAB LWF BL 01 RAPIER ⎢Ξ 1 1.2E 1 20 50 19.2720 B1000C 591-3220 0181 L FLAB LWF BL 94 STINGER ⎢Ξ 1 1.1E 1 20 50 4.9800 B1000C 591-3235 inert FLZ LWF LL 63 STABIFL unbegrenzt – 591-3240 0181 FLZ LWF LL 63/91 GEBRAUCHSBEREIT ⎢Ξ 1 1.1E 1 20 50 24.7200 B1000C 591-3241 0276 FLZ LWF LL 63/91 STEKO ⎢Ξ 1 1.4C 1.4 333 3 0.3500 E 591-3242 0286 FLZ LWF LL 63/80 SPRK 1 1.1D 1 20 50 4.7500 B1000C 591-3243 0409 FLZ LWF LL 63/80 AZ 63/93 ⎢ 1 1.2D 1 20 50 0.0360 B1000C 591-3244 0281 FLZ LWF LL 63/80 RAK ANTR ⎢Ξ 1 1.2C 1 20 50 19.8000 B1000C 591-3245 inert FLZ LWF LL 63/80 STABIFL unbegrenzt – 591-3246 inert FLZ LWF LL 63/90 STEUERFL unbegrenzt – 591-3250 0182 FLZ LWF LL 97 AMRAAM ⎢Ξ 1 1.2E 1 20 50 54.3000 B1000C 591-3255 0181 LWF LL AIM-9X ⎢Ξ 1 1.1E 1 20 50 30.8000 B1000C 591-3280 0182 PAL BB 77 HPZ G ⎢ 1 1.2E 1 20 50 2.4270 B1000C 591-3281 0182 PAL BB 77 HPZ G 86 ⎢ 1 1.2E 1 20 50 2.5620 B1000C 591-3282 0182 PAL BB 77 HPZ G 90 ⎢ 1 1.2E 1 20 50 2.5750 B1000C 591-3283 0182

PAL BB 77 HPZ G 00 ⎢ 1 1.2E 1 20 50 2.5750 B1000C 591-3290 0181 FLZ LWF LB 82 MAVERICK ⎢Ξ 1 1.1E 1 20 50 67.6320 B1000C 591-3302 0182 TOW HL LWF 89 ⎢Ξ 1 1.2E 1 20 50 6.9500 B1000C

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-3303 0182 TOW HL LWF 96 PIP ⎢Ξ 1 1.2E 1 20 50 6.9500 B1000C 591-3470 0285 HG 85 1 1.2D 1 20 50 0.1668 B1000C 591-3471 0467 SORT HG 85 DEMO 1 1.2D 1 20 50 0.1745 B1000C 591-3800 0137 RI LADG 96 L KOMPL 1 1.1D 1 20 50 1.5000 B1000C 591-3810 0137 RI LADG 96 SCH KOMPL 1 1.1D 1 20 50 9.6000 B1000C 591-3825 0463 TRI SPR LADG 88 KOMPL 1 1.1D 1 20 50 41.0000 B1000C 591-3864 0137 PZ MI 60+DKZ 60 + DKT 60 1 1.1D 1 20 50 6.3600 B1000C 591-3890 0137 PZAW MI 88 1 1.1D 1 20 50 3.1525 B1000C 591-3891 0276 REAKT SATZ (PZAW MI 88) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0200 E 591-4010 0048 200G SPR PAT, 3 ZUE LOECHER 1 1.1D 1 20 50 0.2030 B1000C 591-4020 0084 1KG SPR PAT, PLASTIT 1 1.1D 1 50 20 1.0000 B1000C 591-4030 0084 100G BOHR-PAT, PLASTIT 1 1.1D 1 50 20 0.1000 B1000C 591-4034 0048 500G BOHR-PAT II 1 1.1D 1 20 50 0.4750 B1000C 591-4036 0048 2,5KG BOHR-PAT III 1 1.1D 1 20 50 2.4000 B1000C 591-4038 0048 500G BOHR-PAT IV, ZUE LOCH 1 1.1D 1 20 50 0.4750 B1000C 591-4056 0048 8KG SPR BUE 1 1.1D 1 20 50 7.8000 B1000C 591-4091 0059 5KG V-LADG 66 1 1.1D 1 20 50 5.8500 B1000C 591-4093 0059 10KG V-LADG 66 1 1.1D 1 20 50 11.3000 B1000C 591-4095 0059 20KG V-LADG 66 1 1.1D 1 20 50 22.4000 B1000C 591-4096 0059 20KG V-LADG56

1 1.1D 1 20 50 22.4000 B1000C 591-4098 0048 SPR ROHR 1 1.1D 1 20 50 3.3200 B1000C

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-4104 0048 50KG SPR KES 56 1 1.1D 1 20 50 50.0000 B1000C 591-4140 0081 ZIV SPR STOFF TYP A (DIVERSE) 1 1.1D 1 50 20 1.0000 B1000C 591-4141 0082 ZIV SPR STOFF TYP B (DIVERSE) 1 1.1D 1 50 20 1.0000 B1000C 591-4142 0083 ZIV SPR STOFF TYP C (DIVERSE) 1 1.1D 1 20 50 1.0000 B1000C 591-4143 0084 ZIV SPR STOFF TYP D (DIVERSE) 1 1.1D 1 50 20 1.0000 B1000C 591-4144 0241 ZIV SPR STOFF TYP E (DIVERSE) 1 1.1D 1 50 20 1.0000 B1000C 591-4145 inert EXPANSIV-ZEMENT (BRISTAR, ANDERE) unbegrenzt – 591-4160 0048 SPRK 75 1 1.1D 1 20 50 0.5250 B1000C 591-4162 0048 500G BOHR-PAT 75 1 1.1D 1 20 50 0.5000 B1000C 591-4164 0048 35KG UTR LADG 75 1 1.1D 1 20 50 31.0000 B1000C 591-4168 0048 BETONK 75 1 1.1D 1 20 50 0.4550 B1000C 591-4181 0048 SPRST SORT (AUSB) 1 1.1D 1 20 50 15.0000 B1000C 591-4200 0463 KMB SORT 95 1 1.1D 1 20 50 0.8900 B1000C 591-4201 0059 33MM KMB LADG 95 1 1.1D 1 20 50 0.0570 B1000C 591-4202 0059 67MM KMB LADG 95 1 1.1D 1 20 50 0.4450 B1000C 591-4203 0059 21MM KMB LADG 96 1 1.1D 1 20 50 0.0180 B1000C 591-4204 0441 20MM KMB LADG 99 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0115 E 591-4405 0283 DETO 82 1 1.2D 1 20 50 0.0012 B1000C 591-4410 0029 SPR KAP8

1 1.1B 1 20 50 0.0016 B1000C 591-4415 0361 ZUE VOR90 (SPR ROHR) 1 1.4B 1.4 333 3 0.0021 E 591-4435 0350 ZUE SORT (PYRO) 1 1.4B 1.4 333 3 0.5410 E

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-4436 0463 ZUE SORT A (PYRO) 1 1.1D 1 20 50 2.8050 B1000C 591-4437 0255 ZUE SORT B (EL HU) 1 1.4B 1.4 333 3 0.2100 E 591-4439 0350 ZUE SORT A LAW D (PYRO) 1 1.4B 1.4 333 3 0.3530 E 591-4442 0361 SCHL Z SYST G/RTTG SORT C 1 1.4B 1.4 333 3 0.1504 E 591-4443 0361 SCHL Z SYST G/RTTG SORT D 1 1.4B 1.4 333 3 0.0213 E 591-4444 0065 SPR SCHNUR 74 1 1.1D 1 20 50 0.0120/m B1000C 591-4445 0065 SPR SCHNUR96, 5G 1 1.1D 1 20 50 0.0050/m B1000C 591-4446 0361 ZZUE SCHNUR, 150,3M, KONFEKT SPR KAP 8 1 1.4B 1.4 333 3 0.0185 E 591-4447 0361 ZZUE SCHNUR,150,2M, KONFEKT SPRKAP 8+SZ83 1 1.4B 1.4 333 3 0.0135 E 591-4448 0500 STARTER SL 0, 15M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 591-4450 0255 ESPR KAP 66 HU, 0/30 1 1.4B 1.4 333 3 0.0007 E 591-4453 0255 ESPR KAP 66 HU, 3/30 1 1.4B 1.4 333 3 0.0007 E 591-4456 0255 ESPR KAP 66 HU, 6/30 1 1.4B 1.4 333 3 0.0007 E 591-4459 0255 ESPR KAP 66 HU, 9/30 1 1.4B 1.4 333 3 0.0007 E 591-4462 0255 ESPR KAP 66 HU, 12/30 1 1.4B 1.4 333 3 0.0007 E 591-4465 0360 ZUE SCHLAUCH 50M + 20M 1 1.1B 1 20 50 0.0500 B1000C 591-4466 0361 ZUE SCHLAUCH 10M + MECH SV 1 1.4B 1.4 333 3 0.0010 E 591-4467 0500 ZUE SCHLAUCH 5M + MECH SV 09 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 591-4468 0500 ZUE SCHLAUCH 20M

+ MECH SV 09 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 591-4469 0500 ZUE SCHLAUCH 10M + MECH SV 09 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 591-4470 0350 ZUE SORT SPR O (PYRO) 1 1.4B 1.4 333 3 0.1890 E

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-4472 0350 ZUE SORT SPR O (PYRO/EL HU) 1 1.4B 1.4 333 3 0.1450 E 591-4475 0463 ZUE SORT A (AUSB) 1 1.1D 1 20 50 1.2040 B1000C 591-4476 0255 ZUE SORT B (AUSB) 1 1.4B 1.4 333 3 0.1500 E 591-4500 inert ZUE SCHLAUCH, 750M unbegrenzt – 591-4651 0048 REAKT SCHUTZ ELE15,5CM FEST KAN 93 1 1.1D 1 20 50 0.3520 B1000C 591-4652 0048 REAKT SCHUTZ ELE R OBEN15,5CM FEST KAN 1 1.1D 1 20 50 0.5900 B1000C 591-4653 0048 REAKT SCHUTZ ELE L OBEN15,5CM FEST KAN 1 1.1D 1 20 50 0.5900 B1000C 591-4700 1950 EI SPRAY RSG 2000 2 Siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar,2.1 591-4710 1950 RSG 2000 2 Siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar,2.1 591-4800 0500 KZ MS STUFE 03 75MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4801 0500 KZ MS STUFE 04 100MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4802 0500 KZ MS STUFE 05 125MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4803 0500 KZ MS STUFE 06 150MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4804 0500 KZ MS STUFE 07 175MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4805 0500 KZ MS STUFE 08 200MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4806 0500 KZ MS STUFE 09 225MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4807 0500 KZ MS STUFE 10 250MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4808 0500 KZ MS STUFE 11 275MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4809 0500 KZ MS STUFE 12 300MS, 6M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0009 E 591-4820 0500 VZ 9MS, 4,8M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 591-4821 0500 VZ 17MS, 4,8M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

591-4822 0500 VZ 25MS, 4,8M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 591-4823 0500 VZ 42MS, 4,8M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 591-4824 0500 VZ 67MS, 4,8M 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 592-5052 0012 5,6MM RFPAT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5053 0012 5,6MM FARB PAT ROT STGW 90 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5054 0012 5,6MM FARB PAT BLAU STGW 90 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5055 0012 5,6MM FARB PAT ROT LMG 05 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5056 0012 5,6MM FARB PAT BLAU LMG 05 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5080 0012 7,5MM UPAT 92 LSP (PZF EI-LAUF) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 592-5100 0012 .38 FARB PAT ROT MZGW 91 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5101 0012 .38 FARB PAT BLAU MZGW 91 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5110 inert TGW 73 UG unbegrenzt – 592-5120 0012 9MM FARB PAT ROT PIST 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5121 0012 9MM FARB PAT BLAU PIST 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 592-5140 0339 12,7MM MG 64 UPAT O LSP 1 1.4C 1.4 333 3 0.0146 E 592-5141 0339 12,7MM MG 64 UPAT 76 + UPAT 77 LSP 1 1.4C 1.4 333 3 0.0145 E 592-5142 0339 12,7MM MG 64 UPAT 77 LSP (GEGURTET) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0170 E 592-5143 0339 12,7MM MG 64 UPAT 04 + UPAT 05 LSP (3:1) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0157

E 592-5144 0339 12,7MM MG 64 UPAT 04 (GEGURTET) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0150 E 592-5155 0339 12,7MM MG 64 UPAT 05 LSP (GEGURTET) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0170 E 592-5165 0012 MZGW 91 U RS PAT LANG 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0012 E

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

592-5166 0012 MZGW 91 U RS PAT KURZ 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0013 E 592-5182 0339 20MM UG 50 LSP (8,3CM RAK ROHR EI LAUF) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0018 E 592-5194 0339 20MM FLZ KAN 76 UPAT 1 1.4C 1.4 333 3 0.0390 E 592-5198 0339 20MM FLZ KAN 92 UPAT 97 1 1.4C 1.4 333 3 0.0380 E 592-5220 0328 27MM UPAT 90 LSP (PZ KAN EI LAEUFE) 1 1.2C 1 20 50 0.1620 B1000C 592-5221 0328 30MM SPZ KAN 00 UPAT LSP 1 1.2C 1 20 50 0.1820 B1000C 592-5270 0328 35MM FLAB KAN 63 UG O LSP 1 1.2C 1 20 50 0.3400 B1000C 592-5272 0328 35MM FLAB KAN 63 UG LSP 1 1.2C 1 20 50 0.3540 B1000C 592-5280 0339 40MM GW UPAT 97 1 1.4C 1.4 333 3 0.0005 E 592-5281 0012 40MM GW UPAT 08 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 592-5282 0197 40MM MZW 10 U RS PAT 1 1.4G 1.4 333 3 0.0690 E 592-5350 0303 7,6CM UNB PAT 90 EL ZUE 1 1.4G 1.4 333 3 0.5650 E 592-5355 0303 7,6CM UNB PAT 97 EL ZUE 1 1.4G 1.4 333 3 0.0895 E 592-5363 0321 8,1CM MW EUG 66 + MVZ 55 1 1.2E 1 20 50 0.0197 B1000C 592-5365 0321 8,1CM MW EUG 91 MVZ LADG 0-6 1 1.2E 1 20 50 0.1983 B1000C 592-5366 0321 8,1CM MW EUG 04 MVZ LADG 0-6 1 1.2E 1 20 50 0.1983 B1000C 592-5458 0321 12CM MW EUG 68 MVZ 68 LADG 0-7 1 1.2E 1 20 50 1.2060 B1000C 592-5459 0321 12CM MW EUG 93 MVZ LADG 0-7 1 1.2E 1 20 50 1.2350

B1000C 592-5460 0328 12CM PZ KAN UHL PAT 87 LSP 1 1.2C 1 20 50 6.2160 B1000C 592-5463 0328 12CM PZ KAN UPFEIL PAT 10 LSP 1 1.2C 1 20 50 6.3420 B1000C 592-5485 0169 15,5CM HB 74 EUG OZ 1 1.2D 1 20 50 0.5230 B1000C

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

592-5487 0414 15,5CM HB 74 ULADG 2 1 1.2C 1 20 50 1.0500 B1000C 592-5489 0414 15,5CM HB ULADG 2 / L47 1 1.2C 1 20 50 1.2000 B1000C 592-5551 0502 PZF UPAT 95 1 1.2C 1 20 50 0.2560 B1000C 592-5563 0281 8,3CM RAK ROHR URAK 64 1 1.2C 1 20 50 0.1720 B1000C 592-5608 0281 PAL BB 77 UG 90 ⎢ 1 1.2C 1 20 50 0.8640 B1000C 592-5630 0281 TOW U LWF ⎢ 1 1.2C 1 20 50 3.7400 B1000C 592-5655 0285 EUHG 85 1 1.2D 1 20 50 0.1418 B1000C 592-5656 0285 EUHG 11 1 1.2D 1 20 50 0.0830 B1000C 592-5770 0283 UTR LADG37 (DEMONSTR) 1 1.2D 1 20 50 0.0270 B1000C 593-6021 0014 PLATZ PAT 6MM 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 593-6066 0015 7,6CM NB PAT 87 EL ZUE 1 1.2G 1 20 50 0.6295 B1000C +8 593-6067 0016 7,6CM NB PAT 95 EL ZUE 1 1.3G 1 20 50 0.3050 C5000D +8 593-6100 0281 FLZ STA RAK 69 OZ 1 1.2C 1 20 50 32.6000 B1000C 593-6101 0314 EZ69 (FLZ STA RAK 69) 1 1.2G 1 20 50 0.0463 B1000C 593-6150 0238 LEINENW AUSR90, 250M (1 PACK) 1 1.2G 1 20 50 0.1000 B1000C 593-6152 0238 LEINENW AUSR90, 250M (4 PACK) 1 1.2G 1 20 50 0.4000 B1000C 593-6153 0238 LEINENW AUSR90, 400M (4 PACK) 1 1.2G 1 20 50 0.9840 B1000C 593-6155 0238 PACK LEINENW RAK90, LEINE 250M 1 1.2G 1

20 50 0.1000 B1000C 593-6156 0238 PACK LEINENW RAK90, LEINE 400M 1 1.2G 1 20 50 0.2460 B1000C 593-6404 0430 BR PLATTE RSZ 1 1.3G 1 20 50 0.2200 C5000D

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6405 0430 BR BLATT 1 1.3G 1 20 50 0.0200 C5000D 593-6406 0131 SPEZ RSZ 78 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6413 0131 SZ 83 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6414 0105 ZZUE SCHNUR, 150 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0051/m E 593-6420 inert MECH ZUENDPISTOLE 10 unbegrenzt – 593-6421 inert EL ZUENDMASCHINE 10 unbegrenzt – 593-6435 0325 PYRO ZUE 74 1 1.4G 1.4 333 3 0.0229 E 593-6440 0323 12,7MM EL IMPULS KART (EOD GT) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0105 E 593-6470 0054 15MM PYRO-KPAT 1 1.3G 1 20 50 0.0039 C5000D 593-6471 0312 15MM PYRO-PFPAT 1 1.4G 1.4 333 3 0.0035 E 593-6540 0312 26,5MM RAKP 78 SIG PAT ROT 1 1.4G 1.4 333 3 0.0207 E 593-6542 0312 26,5MM RAKP 78 SIG PAT GRUEN 1 1.4G 1.4 333 3 0.0210 E 593-6544 0312 26,5MM RAKP 78 SIG PAT ROT (PISTENWART) 1 1.4G 1.4 333 3 0.0510 E 593-6548 0054 26,5MM RAKP 78 LE PAT GELB (FSCH, 300M) 1 1.3G 1 20 50 0.0400 C5000D 593-6550 0312 26,5MM RAKP 78 LE PAT GELB 1 1.4G 1.4 333 3 0.0215 E 593-6553 0312 SIG PAT 04 1 1.4G 1.4 333 3 0.0379 E 593-6555 0431 SIG RAK ROT FSCH (HAND) 1 1.4G 1.4 333 3 0.0610 E 593-6556 0195 SIG FACKEL ORANGE TAG (HAND) 1 1.3G 1 20 50 0.0518 C5000D 593-6557 0191 SIG FACKEL ROT NACHT (HAND)

1 1.4G 1.4 333 3 0.0730 E 593-6610 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 03) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6611 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 07) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0010 E

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6612 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 32) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 593-6613 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 33) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 593-6614 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 34) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6615 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 35) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6616 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 36) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 593-6617 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 37) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006 E 593-6618 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 38) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 593-6619 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 39) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6620 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 41) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6621 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 23) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6622 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 24) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6623 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 25) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6624 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 26) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6625 0367 F/A18 C SMDC (DODIC MH 42) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006 E 593-6626 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MG 83) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6627 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MG 84) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6628 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MG 85) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 593-6629 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MG 87) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6630 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MG 92) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6631 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MG 93) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6637 0367 F/A18 D SMDC

(DODIC MH 08) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6638 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 10) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6639 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 11) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6640 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MG 96) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 593-6641 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 30) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006 E 593-6642 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MG 97) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6643 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 12) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6644 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 13) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 593-6645 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 14) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 593-6646 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 15) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 593-6647 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 19) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006 E 593-6648 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 20) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0008 E 593-6649 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 22) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6650 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 28) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6651 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 21) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 593-6652 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 06) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0010 E 593-6653 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MH 29) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6654 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MS 71) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006 E 593-6655 0367 F/A18 C/D SMDC (DODIC MS 73) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0007 E 593-6657 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 50) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 593-6658 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 51) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006

E 593-6659 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 55) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6660 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 52) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6669 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 72) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 593-6670 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 61) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006 E 593-6671 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 62) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 593-6672 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 63) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6673 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 64) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0006 E 593-6674 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 65) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 593-6675 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 66) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6676 0367 F/A18 D SMDC (DODIC MU 67) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6701 0197 RK 70 EL ZUE (HELI 1 1.4G 1.4 333 3 0.1873 E 593-6707 0431 IRRITATIONSKOERPER 1 KNALL 1 1.4G 1.4 333 3 0.0065 E 593-6708 0431 IRRITATIONSKOERPER 2 KNALL 1 1.4G 1.4 333 3 0.0050 E 593-6709 0431 IRRITATIONSKOERPER 9 KNALL 1 1.4G 1.4 333 3 0.0100 E 593-6716 0301 TGW 73 CS G 1 1.4G 1.4 333 3 0.1300 E +8 593-6721 0301 TRAENENGAS-VK, 1 G CS 1 1.4G 1.4 333 3 0.0045 E +8 593-6725 0454 ZUE 00 Z CS G U NB G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0019 E 593-6726 0368 KZUE 05 Z CS G U NB G 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0019 E

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6735 0303 TGW 73 NB G 1 1.4G 1.4 333 3 0.1400 E +8 593-6740 0303 300G NBK 1 1.4G 1.4 333 3 0.2360 E +8 593-6741 0303 NBK 09 1 1.4G 1.4 333 3 0.1160 E 593-6742 0303 2KG NBK 1 1.4G 1.4 333 3 1.9300 E +8 593-6750 0303 NB HG 06 (SPIRCO) 1 1.4G 1.4 333 3 0.2130 E 593-6801 0276 F/A18 C/D INIT JAU-27/A (DODIC MF 72) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0002 E 593-6802 0276 F/A18 C/D INIT JAU-25/A (DODIC XW 52) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0002 E 593-6803 0173 F/A18 C/D CART ACT INIT (DODIC MJ 98)) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 593-6806 0276 F/A18 C CART CCU-71/A (DODIC XW 57) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0026 E 593-6807 0276 F/A18 D CART CCU-72/A (DODIC XW 58) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0028 E 593-6808 0410 F/A18 D EXPL SEQ DCU-241/A (DODIC XW 53) 1 1.4D 1.4 333 3 0.0007 E 593-6809 0276 F/A18 D EXPL INIT JAU-24/A (DODIC XW 55) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0003 E 593-6810 0276 F/A18 D EXPL INIT JAU-23/A (DODIC XW 54) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0003 E 593-6811 0367 F/A18 C DET CORD RAU-2/A (DODIC SN 97) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6812 0367 F/A18 D DET CORD RAU-2/A (DODIC SN 98) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0005 E 593-6820 0186 F/A18 C/D ROCK MK109 MOD1 (DODIC SS 67) 1 1.3C 1 20 50 0.4536 C5000D 593-6821 0323

F/A18 C/D FIRE EXT CART (DODIC MF 74) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6822 0323 F/A18 C/D FIRE EXT CART (DODIC MF 73) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6823 0323 F/A18 C/D FIRE EXT CART (DODIC MF 75) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6831 0276 F/A18 C/D CART CCU-99/A (DODIC MT 97) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0034 E 593-6832 0276 F/A18 C/D CART CCU-118/A (DODIC MT 13) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0062 E 593-6833 0276 F/A18 C/D CART CCU-105/A (DODIC MT 91) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0077 E 593-6834 0276 F/A18 C/D CART CCU-104/A (DODIC MT 90) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0395 E 593-6835 0276 F/A18 C/D CART CCU-102/A (DODIC MT 98) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0081 E 593-6836 0276 F/A18 C/D CART CCU-101/A (DODIC MT 89) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0248 E 593-6837 0276 F/A18 C/D CART CCU-100/A (DODIC MT 88) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0728 E 593-6838 0276 F/A18 C/D IMPULSE CARTRIDGE (SEAWARS) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0001 E 593-6839 0276 F/A18 C/D INIT 0.3 SEC DEL (DODIC MC 50) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0022 E 593-6840 0276 F/A18 C/D INIT JAU-56/A (DODIC MT 07) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0415 E 593-6841 0276 F/A18 D INIT JAU-66/A (DODIC MT 16) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0068 E 593-6842 0276 F/A18 D INIT 0.75 SEC DEL (DODIC M 719) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0004 E 593-6843 inert F/A18 C/D BATT MXU-792A/A (DODIC CWDR) unbegrenzt – 593-6844 0186 F/A18 C/D ROCK MK124 MOD 0 (DODIC MT 31) 1 1.3C 1 20 50 3.0969 C5000D 593-6845 0186 F/A18 C/D ROCK MK122 MOD 0 (DODIC MT 29) 1 1.3C 1 20 50 0.2110 C5000D 593-6846 0186 F/A18 D ROCK MK123 MOD 0 (DODIC MT 30) 1 1.3C 1 20 50 3.0969 C5000D 593-6851 0367 F/A18 C/D CART CCU-132/A (DODIC SR 94) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6853 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 14) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt

0.0020 E 593-6854 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 12) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6855 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 11) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6856 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 07) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6857 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 10) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6858 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 08) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6859 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 17) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6860 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 16) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6861 0367 F/A18 C/D DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 15) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6862 0367 F/A18 C DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 18) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6863 0367 F/A18 C DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 06) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6864 0367 F/A18 C DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 19) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6865 0367 F/A18 C DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 09) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6866 0367 F/A18 C DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 05) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6867 0367 F/A18 C DET CORD RAU-2/A (DODIC SP 04) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0020 E 593-6869 0237 F/A18 C/D CUTTER BBU-57/A (DODIC SR 95) 1 1.4D 1.4 333 3 0.0159 E 593-6870 0173 F/A18 C/D CUTTER BBU-58/A (DODIC SQ 04) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6881 0432 F/A18 C/D CART CCU-41/B (DODIC MF 60) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0002 E 593-6882 0276 F/A18 C/D CART CCU-63/B (DODIC MF 29) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0002 E 593-6883 0093 F/A18 C/D FLARE (DODIC 2W89 1 1.3G 1 20 50 0.1654 C5000D 593-6884 0093 F/A18C/D FLARE (KC-001) 1 1.3G 1 20 50 0.1654 C5000D 593-6891 0276 F/A18 C/D CART MK 19 MOD 0 (DODIC MO 12) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0020 E 593-6892

0276 F/A18 C/D CART CCU-45/B (DODIC MD 65) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0088 E 593-6900 0276 EKAPP PAT (HELI) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0007 E 593-6901 0276 EKAPP PAT 07 (HELI) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0007 E

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6902 0323 KAPP-PAT EL ZUE (TAA 76 LLS) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 593-6904 0276 EPAT67 (MIRAGE BS/DS HINTEN) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0003 E 593-6906 0381 EPAT69 (LASTENABSCH, MIRAGE) 1 1.2C 1 20 50 0.0064 B1000C 593-6910 0276 LASTENABSCH PAT 78 EL ZUE (DODIC M 189) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0043 E 593-6911 0276 LASTENABSCH PAT 79 EL ZUE (MAU-50,TIGER) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0152 E 593-6915 0093 IR-PAT 10 EL ZUE (1"X1" FLZ) 1 1.3G 1 20 50 0.0710 C5000D 593-6916 0093 IR-PAT 80 EL ZUE (1"X1" FLZ) 1 1.3G 1 20 50 0.1378 C5000D 593-6917 0093 IR-PAT 06 EL ZUE (1"X1" FLZ) 1 1.3G 1 20 50 0.1100 C5000D 593-6918 0093 IR-PAT 79 EL ZUE (1"X2" TIGER) 1 1.3G 1 20 50 0.2960 C5000D 593-6920 0240 ADS 95 EJECTION ROCKET 1 1.3G 1 20 50 0.0850 C5000D 593-6921 0070 PARACHUTE COVER CUTTER 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0001 E 593-6925 0276 ABSCH PAT 79 EL ZUE (DUEPPEL PAT) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0002 E 593-6932 0281 RAK EINH SS SRM6 (MIRAGE S/RS/BS/DS) 1 1.2C 1 20 50 2.6000 B1000C 593-6933 0381 TEILSATZ SSPAT SS SRM6 (MIRAGE) 1 1.2C 1 20 50 0.1463 B1000C 593-6934 0381 TEILSATZ SS PAT SS SRM6 (MIRAGE BS/DS) 1 1.2C 1 20 50 0.1463 B1000C 593-6935 0367 TEILSATZ AUSL PAT TRENNSYST KAB DACH VER 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0050 E 593-6936 0367 TEILSATZ TRENN PAT TRENNSYST KAB DACH VE 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0080 E 593-6951 0276 FLOESCHPAT 89 EL ZUE(861-345, HINTEN) 1 1.4C 1.4 333 3

0.0007 E 593-6952 0276 FLOESCHPAT 89 EL ZUE (861-355, VORNE) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0007 E 593-6955 0381 SATZ SS PAT (MK CH11A PC9,VORN U HINT) 1 1.2C 1 20 50 0.1436 B1000C 593-6956 0276 SATZ KDO SYST AUSL PAT (SS MK CH11A PC9 1 1.4C 1.4 333 3 0.0065 E

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6960 1268 BR GALLERTE (DEMONSTR) 3 Siehe UN 1268 ERDÖLDESTILLATE, N.A.G. oder ERDÖLPRODUKTE N.A.G.,3, VG III 593-6961 0381 SATZ SS PAT SS MK 10 LH HAWK (VORN+HINT) 1 1.2C 1 20 50 0.1826 B1000C 593-6962 0186 RAK EINH SS MK 10 LH HAWK (VORNE) 1 1.3C 1 20 50 2.8000 C5000D 593-6963 0186 RAK EINH SS MK 10 LH HAWK (HINTEN) 1 1.3C 1 20 50 2.8000 C5000D 593-6964 0276 SATZ KDO SYST AUSL PAT SS MK 10 LH HAWK 1 1.4C1.4 333 3 0.0132 E 593-6965 0276 HYDR NOTSYST AUSL PAT HAWK 1 1.4C1.4 333 3 0.0001 E 593-6966 0276 SATZ FRAG SYST AUSL PAT KAB DACH HAWK 1 1.4C1.4 333 3 0.0010 E 593-6967 0367 SPR SCHNUR KAB DACH FRAG SYST HAWK VORNE 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0050 E 593-6968 0367 SPR SCHNUR KAB DACH FRAG SYST HAWK HINT 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0050 E 593-6982 0276 SS F-5 E/F MANN/SITZ TRENN PAT 1 1.4C1.4 333 3 0.0030 E 593-6983 0276 SS F-5 E/F TREIB PAT (DODIC MT 84) 1 1.4C1.4 333 3 0.0020 E 593-6984 0276 SS F-5 E/F VERST PAT (PIL SCHIRMAUSZPAT) 1 1.4C1.4 333 3 0.0001 E 593-6985 0276 SS F-5 E/F HANDAUSL PAT (DODIC M 700) 1 1.4C1.4 333 3 0.0035 E 593-6986 0276 SS F-5 F HANDAUSL PAT (DODIC MF 69) 1 1.4C1.4 333 3 0.0031 E 593-6987 0276 SS F-5 E/F SITZAUSL PAT (DODIC M 710) 1 1.4C1.4 333 3 0.0027 E 593-6988 0276 SS F-5 E/F SITZAUFRICHT PAT 1 1.4C1.4 333 3 0.0040 E 593-6989 0381 SS F-5 E/F STABISCHIRM AUSZIEH PAT 1 1.2C 1 20 50 0.0035 B1000C 593-6990 0186 SS F-5 E/F SITZABSCH PAT (CKU-7A/A) 1 1.3C 1 20 50 3.2330 C5000D 593-6992 0381 SS F-5 F ROLLGURTEN PAT (DODIC SP 97) 1 1.2C 1 20 50 0.0081 B1000C 593-6993 0276 SS F-5 F TREIB PAT VORNE (DODIC MF 70) 1 1.4C1.4 333

3 0.0031 E

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

593-6994 0276 SS F-5 F TREIB PAT HINTEN (DODIC MF 71) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0052 E 593-6995 0276 SS F-5 F DACHABWURF VPAT (DODIC M 703) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0045 E 593-6996 0276 SS F-5 F VORDERSITZAUSL VPAT 1 1.4C 1.4 333 3 0.0045 E 593-6997 0276 SS F-5 E/F DACHABWURF PAT (DODIC M 897) 1 1.4C 1.4 333 3 0.0068 E 593-6998 0276 SS F-5 E/F PILOTENSCHIRM AUSZIEH PAT 1 1.4C 1.4 333 3 0.0009 E 593-6999 0381 SS F-5 E ROLLGURTEN PAT 1 1.2C 1 20 50 0.0081 B1000C 594-7005 0014 5,6MM GW MARK PAT 90 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 594-7006 0014 5,6MM GW MARK PAT90 (gegurtet) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 594-7010 0014 5,6MM MARK PAT (MM GT) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 594-7036 0014 7,5MM MARK PAT MG 51 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0007 E 594-7055 0014 9MM PIST MARK PAT 77 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 594-7061 0014 9MM REV KPAT 05 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0003 E 594-7070 0413 35MM FLAB KAN 63 MARK PAT 1 1.2C 1 20 50 0.3035 B1000C 594-7110 0413 7,5CM FKAN MARK PAT 1 1.2C 1 20 50 0.1350 B1000C 594-7350 0312 ABSCH MARK PAT93 (SIM SYST PZF) 1 1.4G 1.4 333 3 0.0060 E 594-7360 0281 ABSCH MARK PAT94 (ABSCH SIM STINGER) 1 1.2C 1 20 50 0.2000 B1000C 594-7425 inert MARK HG 85 unbegrenzt – 594-7426 inert Z KOMPL (MARK HG 85) unbegrenzt

– 594-7427 0373 KPAT (MARK HG 85) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0010 E 594-7428 0373 KPAT MARK HG85, (153 DB) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0010 E 594-7710 inert MARK SPR ROHR unbegrenzt –

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

ALN UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassifi- Gefahr- Freigrenze Mul- NEM Tunnel- Fahrverbot

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

594-7770 0373 MARK ZUE VOR90 (MARK SPR ROHR) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0004 E 594-7812 0054 26,5MM RAKP 78 KPAT 1 1.3G 1 20 50 0.0115 C5000D 594-7815 inert U IRRITATIONSKOERPER unbegrenzt – 594-7816 0431 K PAT ZU U IRRITATIONSKOERPER 1 1.4G1.4 333 3 0.0003 E 594-7825 0171 BL LWF ABSCH MARK PAT 86 1 1.2G 1 20 50 0.5000 B1000C 594-7845 0405 ABSCH MARK PAT83,6 SCHUSS (SIM SYST 81) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0216 E 594-7846 0405 ABSCH MARK PAT87,20 SCHUSS(SIM SYST 81) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0840 E 594-7847 0405 TREFFER MARK PAT87, ORANGE (SIM SYST 81) 1 1.4S 1.4 unbegrenzt 0.0685 E 594-7848 0431 MARK PAT 03, WEISS (SIMUG), 1 1.4G1.4 333 3 0.0240 E 594-7850 0487 HEULPET ROT 1 1.3G 1 20 50 0.0380 C5000D 594-7851 0487 HEULPET BLAU 1 1.3G 1 20 50 0.0380 C5000D 594-7852 0487 HEULPET GELB 1 1.3G 1 20 50 0.0380 C5000D 594-7856 0487 KPET EL ZUE 1 1.3G 1 20 50 0.0270 C5000D 594-7857 0487 KPET ROT 1 1.3G 1 20 50 0.0270 C5000D 594-7858 0487 KPET BLAU 1 1.3G 1 20 50 0.0270 C5000D 594-7859 0487 KPET GELB 1 1.3G 1 20 50 0.0270 C5000D 594-7875 0197 MARK PAT SIK, ORANGE 1 1.4G1.4 333 3 0.0105 E 594-7900 1950 MARK SPRAY MARK RSG 2000 2 Siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar,2.1 594-7910 1950 MARK RSG 2000 2 Siehe UN 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar,2.1

Organisation und Verwaltung 510.710

Übrige Klassen Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

Verpa- UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassi- Gefahr- Freigrenze Multi- NEM Tunnel- Fahrverbot ckungs- fizie- zettel bei plika- pro Schuss beschränkungs- bei gruppe rungs- Alleingut tor oder Stück code geschützten

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

1001 ACETYLEN, GELÖST 2 4F 2.1 333 kg 3 B/D 1002 LUFT VERDICHTET (DRUCKLUFT) 2 1A 2.2 1000 Liter 1 E 1006 ARGON, VERDICHTET 2 1A 2.2 1000 Liter 1 E 1009 BROMTRIFLUORMETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 13B1 2 2A 2.2 1000 kg 1 C/E 1011 BUTAN 2 2F 2.1 333 kg 3 B/D 1013 KOHLENDIOXID 2 2A 2.2 1000 kg 1 C/E 1030 1,1-DIFLUORETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 152a) 2 2F 2.1 333 kg 3 B/D 1044 FEUERLÖSCHER mit verdichtetem oder verflüssigtem Gas 2 6A 2.2 1000 kg 1 E 1046 HELIUM, VERDICHTET 2 1A 2.2 1000 Liter 1 E 1049 WASSERSTOFF, VERDICHTET 2 1F 2.1 333 Liter 3 B/D 1066 STICKSTOFF, VERDICHTET 2 1A 2.2 1000 Liter 1 E 1070 DISTICKSTOFFMONOXID 2 2O 2.2 1000 kg 1 C/E 1072 SAUERSTOFF, VERDICHTET 2 1O 2.2 1000 Liter 1 E 1073 SAUERSTOFF,TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG 2 3O 2.2 1000 kg 1 C/E 1080 SCHWEFELHEXAFLUORID 2 2A 2.2 1000 kg 1 C/E II 1090 ACETON 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter I 1139 SCHUTZANSTRICHLÖSUNG 3 F1 3 20 Liter 50 D/E 0 Liter

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

Verpa- UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassi- Gefahr- Freigrenze Multi- NEM Tunnel- Fahrverbot ckungs- fizie- zettel bei plika- pro Schuss beschränkungs- bei gruppe rungs- Alleingut tor oder Stück code geschützten

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

II 1139 SCHUTZANSTRICHLÖSUNG 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter III 1139 SCHUTZANSTRICHLÖSUNG 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter II 1170 ETHANOL (ETHYLALKOHOL) 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter oder ETHANOL, LÖSUNG (ETHYLALKOHOL, LÖSUNG) III 1188 ETHYLENGLYCOLMONOMETHYLETHER 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter II 1193 ETHYLMETHYLKETON (METHYLETHYLKETON) 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter III 1202 DIESELKRAFTSTOFF oder GASÖL oder HEIZÖL, LEICHT 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 150 Liter II 1203 BENZIN oder OTTOKRAFTSTOFF 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 150 Liter II 1208 HEXANE 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter II 1219 ISOPROPANOL (ISOPROPYLALKOHOL) 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter III 1223 KEROSIN 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter II 1230 METHANOL 3 FT1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter II 1245 METHYLISOBUTYLEKTON 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter II 1261 NITROMETHAN 3 F1 3 333 Liter 3 E 0 Liter I 1263 FARBE oder FARBZUBEHÖRSTOFFE 3 F1 3 20 Liter 50 D/E 0 Liter II 1263 FARBE oder FARBZUBEHÖRSTOFFE 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter III 1263 FARBE oder FARBZUBEHÖRSTOFFE 3 F1 3

1000 Liter 1 D/E 0 Liter II 1268 ERDÖLDESTILLATE, N.A.G oder ERDÖLPRODUKTE N.A.G. 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter III 1268 ERDÖLDESTILLATE, N.A.G oder ERDÖLPRODUKTE N.A.G. 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter II 1274 n-PROPANOL (n-PROPYLALKOHOL) 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter III 1274 n-PROPANOL (n-PROPYLALKOHOL) 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

Verpa- UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassi- Gefahr- Freigrenze Multi- NEM Tunnel- Fahrverbot ckungs- fizie- zettel bei plika- pro Schuss beschränkungs- bei gruppe rungs- Alleingut tor oder Stück code geschützten

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

II 1294 TOLUEN 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter III 1299 TERPENTIN 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter III 1300 TERPENTINÖLERSATZ 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter III 1307 XYLENE 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter III 1328 HEXAMETHYLENTETRAMIN 4.1 F1 4.1 1000 kg 1 E III 1332 METALDEHYD 4.1 F1 4.1 1000 kg 1 E III 1719 ÄTZENDER ALKALISCHER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G 8 C5 8 1000 Liter 1 E 0 Liter II 1748 CALCIUMHYPOCHLORIT, TROCKEN 5.1 O2 5.1 333 Liter 3 E oder CALCIUMHYPOCHLORIT MISCHUNG, TROCKEN III 1760 ÄTZENDER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G.

8 C9 8 1000 Liter 1 E 0 Liter II 1779 AMEISENSÄURE 8 C3 8 333 Liter 3 D/E 0 Liter II 1789 CHLORWASSERSTOFFSÄURE 8 C1 8 333 Liter 3 E 0 Liter III 1791 HYPOCHLORITLÖSUNG 8 C9 8 1000 Liter 1 E 0 Liter III 1805 PHOSPHORSÄURE, LÖSUNG 8 C1 8 1000 Liter 1 E 0 Liter II 1813 KALIUMHYDROXID, FEST 8 C6 8 333 kg 3 E II 1814 KALIUMHYDROXIDLÖSUNG 8 C5 8 333 Liter 3 E 0 Liter III 1814 KALIUMHYDROXIDLÖSUNG 8 C5 8 1000 Liter 1 E 0 Liter II 1823 NATRIUMHYDROXID, FEST 8 C6 8 333 kg 3 E II 1824 NATRIUMHYDROXIDLÖSUNG 8 C5 8 333 Liter 3 E 0 Liter II 1830 SCHWEFELSÄURE 8 C1 8 333 Liter 3 E 0 Liter III 1863 DÜSENKRAFTSTOFF 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter

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Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

Verpa- UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassi- Gefahr- Freigrenze Multi- NEM Tunnel- Fahrverbot ckungs- fizie- zettel bei plika- pro Schuss beschränkungs- bei gruppe rungs- Alleingut tor oder Stück code geschützten

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

III 1897 TETRACHLORETHYLEN 6.1 T1 6.1 333 Liter 3 E 0 Liter I 1903 DESINFEKTIONSMITTEL, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G. 8 C9 8 20 Liter 50 E 0 Liter II 1903 DESINFEKTIONSMITTEL, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G. 8 C9 8 333 Liter 3 E 0 Liter III 1903 DESINFEKTIONSMITTEL, FLÜSSIG, ÄTZEND, N.A.G. 8 C9 8 1000 Liter 1 E 0 Liter 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, erstickend 2 5A 2.2 1000 kg 1 E 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, ätzend 2 5C 2.2 20 kg 50 E +8 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, ätzend, oxidierend 2 5CO 2.2 20 kg 50 E +8 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar 2 5F 2.1 333 kg 3 D 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, entzündbar, ätzend 2 5FC 2.1 20 kg 50 D +8 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, oxidierend 2 5O 2.2 1000 kg 1 E 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, giftig 2 5T 2.2 20 kg 50 D 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, ätzend 2 5TC 2.2 20 kg 50 D +8 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, entzündbar 2 5TF 2.1 20 kg 50 D

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

Verpa- UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassi- Gefahr- Freigrenze Multi- NEM Tunnel- Fahrverbot ckungs- fizie- zettel bei plika- pro Schuss beschränkungs- bei gruppe rungs- Alleingut tor oder Stück code geschützten

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

1950 DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, entzündbar, ätzend 2 5TFC2.1 20 kg 50 D +8 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, oxidierend 2 5TO2.2 20 kg 50 D 1950 DRUCKGASPACKUNGEN, giftig, oxidierend, ätzend 2 5TOC2.2 20 kg 50 D +8 1954 VERDICHTETES GAS, ENTZÜNDBAR, N.A.G. 2 1F 2.1 333 Liter 3 B/D 1956 VERDICHTETES GAS, N.A.G. 2 1A 2.2 1000 Liter 1 E 1965 KOHLENWASSERSTOFFGAS, GEMISCH, VERFLÜSSIGT, 2 2F 2.1 333 kg 3 B/D N.A.G. (Gemisch A, A 01, A 02, A 0, A1, B1, B2, B oder C) 1971 METHAN, VERDICHTET 2 1F 2.1 333 Liter 3 B/D oder ERDGAS, VERDICHTET, mit hohem Methangehalt 1974 BROMCHLORDIFLUORMETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 2 2A 2.2 1000 kg 1 C/E 1977 STICKSTOFF, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG 2 3A 2.2 1000 kg 1 C/E 1978 PROPAN 2 2F 2.1 333 kg 3 B/D III 1987 ALKOHOLE, N.A.G. 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter III 1993 ENTZÜNBARER FLÜSSIGER STOFF, N.A.G. 3 F1 3 1000 Liter 1 D/E 0 Liter II 2031 SALPETERSÄURE, andere als rotrauchende, mit mindestens 65 %, 8 CO1 8 333 Liter 3 E 0 Liter aber höchstens 70 % Säure +5.1

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Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

Verpa- UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassi- Gefahr- Freigrenze Multi- NEM Tunnel- Fahrverbot ckungs- fizie- zettel bei plika- pro Schuss beschränkungs- bei gruppe rungs- Alleingut tor oder Stück code geschützten

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

I 2059 NITROCELLULOSE, LÖSUNG, ENTZÜNDBAR 3 D 3 20 Liter 50 B 0 Liter II 2079 DIETHYLENTRIAMIN 8 C7 8 333 Liter 3 E 0 Liter 2187 KOHLENDIOXID, TIEFGEKÜHLT, FLÜSSIG 2 3A 2.2 1000 kg 1 C/E III 2208 CALCIUMHYPOCHLORIT, MISCHUNG, TROCKEN 5.1 O2 5.1 1000 kg 1 E III 2209 FORMALDEHYDLÖSUNG mit mindestens 25 % Formaldehyd 8 C9 8 1000 Liter 1 E 0 Liter II 2465 DICHLORISOCYANURSÄURE, TROCKEN oder 5.1 O2 5.1 333 kg 3 E DICHLORISOCYANURSÄURESALZE III 2582 EISEN(III)CHLORID, LÖSUNG 8 C1 8 1000 Liter 1 E 0 Liter III 2623 FEUERANZÜNDER, FEST, mit entzündbarem flüssigem Stoff 4.1 F1 4.1 unbegrenzt E getränkt III 2672 AMMONIAKLÖSUNG 8 C5 8 1000 Liter 1 E 0 Liter II 2789 EISESSIG oder ESSIGSÄURE, LÖSUNG 8 CF1 8 333 Liter 3 D/E 0 Liter +3 2794 BATTERIEN (AKKUMULATOREN), NASS, GEFÜLLT MIT 8 C11 8 1000 kg 1 E SÄURE, elektrische Sammler 2800 BATTERIEN (AKKUMULATOREN), NASS, AUSLAUFSICHER, 8 C11 8 1000 kg 1 E elektrische Sammler II 2837 HYDROGENSULFATE, WÄSSERIGE LÖSUNG 8 C1 8 333 Liter 3 E 0 Liter III 2923 ÄTZENDER FESTER STOFF, GIFTIG, N.A.G.

8 CT2 8 1000 kg 1 E 2990 RETTUNGSMITTEL, SELBSTAUFBLASEND 9 M5 9 1000 kg 1 E 3072 RETTUNGSMITTEL, NICHT SELBSTAUFBLASEND, 9 M5 9 1000 kg 1 E gefährliche Güter als Ausrüstung enthaltend

Organisation und Verwaltung 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

Verpa- UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassi- Gefahr- Freigrenze Multi- NEM Tunnel- Fahrverbot ckungs- fizie- zettel bei plika- pro Schuss beschränkungs- bei gruppe rungs- Alleingut tor oder Stück code geschützten

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

II 3090 LITHIUM-METALL-BATTERIEN (einschliesslich Batterien aus 9 M4 9 333 kg 3 E Lithiumlegierungen) II 3091 LITHIUM-METALL-BATTERIEN IN AUSRÜSTUNGEN oder 9 M4 9 333 kg 3 E LITHIUM-METALL-BATTERIEN, MIT AUSRÜSTUNGEN VERPACKT (einschliesslich Batterien aus Lithiumlegierungen) 3109 ORGANISCHES PEROXID TYP F, FLÜSSIG 5.2 P1 5.2 333 Liter 3 D 0 Liter 3159 1,1,1,2-TETRAFLUORETHAN (GAS ALS KÄLTEMITTEL R 134a)2 2A 2.2 1000 kg 1 C/E 3166 Verbrennungsmotor mit Antrieb durch entzündbares Gas oder 9 M11 UNTERLIEGT NICHT DEN VORSCHRIFTEN DER VMSV / Verbrennungsmotor mit Antrieb durch entzündbare Flüssigkeit oder DES ADR Fahrzeug mit Antrieb durch entzündbares Gas oder Fahrzeug mit Antrieb durch entzündbare Flüssigkeit oder Brennstoffzellen-Motor mit Antrieb durch entzündbares Gas oder Brennstoffzellen-Motor mit Antrieb durch entzündbare Flüssigkeit oder Brennstoffzellen-Fahrzeug mit Antrieb durch entzündbares Gas oder Brennstoffzellen-Fahrzeug mit Antrieb durch entzündbare Flüssigkeit II 3175 FESTE STOFFE oder Gemische aus festen Stoffe (wie Präparate, 4.1 F1 4.1 333 kg 3 E Zubereitungen und Abfälle), die ENTZÜNDBARE FLÜSSIGE STOFFE mit einem Flammpunkt von höchstens 60 °C ENTHALTEN, III 3253 DINATRIUMTRIOXOSILICAT 8 C6 8 1000 kg 1 E I 3259 AMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G. oder POLYAMINE, FEST, 8 C8 8 20 kg 50 E II 3259 AMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G. oder POLYAMINE, FEST, 8 C8 8 333 kg 3 E

Militärischer Strassenverkehr 510.710

Gefahrgutdaten Freigrenzenberechnung Tunnel Wasserschutz

Verpa- UN-Nr. Name und Beschreibung Klasse Klassi- Gefahr- Freigrenze Multi- NEM Tunnel- Fahrverbot ckungs- fizie- zettel bei plika- pro Schuss beschränkungs- bei gruppe rungs- Alleingut tor oder Stück code geschützten

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11)

III 3259 AMINE, FEST, ÄTZEND, N.A.G. oder POLYAMINE, FEST, 8 C8 8 1000 kg 1 E III 3264 ÄTZENDER SAURER ANORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, 8 C1 8 1000 Liter 1 E 0 Liter III 3265 ÄTZENDER SAURER ORGANISCHER FLÜSSIGER STOFF, 8 C3 8 1000 Liter 1 E 0 Liter II 3271 ETHER, N.A.G. 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter II 3295 KOHLENWASSERSTOFFE, FLÜSSIG, N.A.G. 3 F1 3 333 Liter 3 D/E 0 Liter 3340 GAS ALS KÄLTEMITTEL R 407C (Difluormethan, Pentafluorethan 2 2A 2.2 1000 kg 1 C/E und 1,1,1,2-Tetrafluorethan, zeotropes Gemisch mit ca. 23 % Difluormethan und 25 % Pentafluorethan) II 3356 SAUERSTOFFGENERATOR, CHEMISCH 5.1 O3 5.1 333 kg 3 E II 3480 LITHIUM-IONEN-BATTERIEN (einschliesslich Lithium-Ionen- 9 M4 9 333 kg 3 E Polymer-Batterien) II 3481 LITHIUM-IONEN-BATTERIEN IN AUSRÜSTUNGEN oder 9 M4 9 333 kg 3 E LITHIUM-IONEN-BATTERIEN, MIT AUSRÜSTUNGEN VERPACKT (einschliesslich Lithium-Ionen-Polymer-Batterien)