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642.119.2

Verordnung über den Ausgleich der Folgen der kalten Progression für die natürlichen Personen bei der direkten Bundessteuer
(Verordnung über die kalte Progression, VKP)

vom 4. März 1996 (Stand am 16. Mai 2006)

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf die Artikel 39 Absatz 2 und 215 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 19902 über die direkte Bundessteuer (DBG), verordnet:

1. Abschnitt Grundsätze3

Art. 1

Diese Verordnung bezweckt, für die natürlichen Personen die eingetretenen Folgen der kalten Progression auszugleichen.

Der Ausgleich berücksichtigt:

  1. 4 für die Tarife und Abzüge nach dem2. Abschnitt die Erhöhung des Landesindexes der Konsumentenpreise vom 31. Dezember 1995 bis 31. Dezember 2005;

  2. für die Tarife und Abzüge nach dem3. Abschnitt die Erhöhung des Landesindexes der Konsumentenpreise vom 31. Dezember 1995 bis 31. Dezember 2004.5 AS 1996 1118

2. Abschnitt Zweijährige Veranlagung mit Vergangenheitsbemessung

Art. 2 Tarife nach Art. 36 DBG

Die Steuer für ein Steuerjahr beträgt: bis 12 600 Franken Einkommen 0 und für je weitere 100 Franken Einkommen –.77; für 27 400 Franken Einkommen 113.95 und für je weitere 100 Franken Einkommen –.88 mehr; für 35 900 Franken Einkommen 188.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.64 mehr; für 47 900 Franken Einkommen 505.55 und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.97 mehr; für 62 900 Franken Einkommen 951.05 und für je weitere 100 Franken Einkommen 5.94 mehr; für 67 700 Franken Einkommen 1 236.15 und für je weitere 100 Franken Einkommen 6.60 mehr; für 89 800 Franken Einkommen 2 694.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 8.80 mehr; für 116 800 Franken Einkommen 5 070.75 für 152 700 Franken Einkommen 9 019.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 13.20 mehr; für 655 000 Franken Einkommen 75 323.35; für 655 100 Franken Einkommen 75 336.50 und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.50 mehr.6

Für Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben, sowie für verwitwete, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebende, geschiedene und ledige Steuerpflichtige, die mit Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen im gleichen Haushalt zusammenleben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten, beträgt die jährliche Steuer: bis 24 500 Franken Einkommen 0 und für je weitere 100 Franken Einkommen 1.—; für 44 000 Franken Einkommen 195.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.— mehr; für 50 500 Franken Einkommen 325.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 3.— mehr; für 65 200 Franken Einkommen 766.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 4.— mehr; für 78 200 Franken Einkommen 1 286.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 5.— mehr; für 89 600 Franken Einkommen 1 856.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 6.— mehr; für 99 400 Franken Einkommen 2 444.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 7.— mehr; für 107 600 Franken Einkommen 3 018.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 8.— mehr; für 114 100 Franken Einkommen 3 538.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 9.— mehr; für 118 900 Franken Einkommen 3 970.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 10.— mehr; für 122 200 Franken Einkommen 4 300.— für 123 900 Franken Einkommen 4 487.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 12.— mehr; für 125 600 Franken Einkommen 4 691.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 13.— mehr; für 775 800 Franken Einkommen 89 217.— für 775 900 Franken Einkommen 89 228.50 und

für je weitere 100 Franken Einkommen 11.50 mehr.7

Steuerbeträge unter 25 Franken werden nicht erhoben.

Art. 3 Allgemeine Abzüge

Von den allgemeinen, frankenmässig festgelegten Abzügen beträgt der Abzug für Versicherungsprämien und Sparkapitalzinsen (Art. 33 Abs. 1 Bst. g DBG):

  1. mit Beiträgen nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstaben d und e DBG: Ehe leben, 3000 Franken, 2. für die übrigen Steuerpflichtigen 1500 Franken;

  2. ohne Beiträge nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstaben d und e DBG: Ehe leben, 4500 Franken, 2. für die übrigen Steuerpflichtigen 2250 Franken.8 2 Diese Abzüge erhöhen sich für jedes Kind oder jede unterstützungsbedürftige Person um 600 Franken.

Der Abzug vom Erwerbseinkommen des zweitverdienenden Ehegatten (Art. 33 Abs. 2 DBG) beträgt 7000 Franken.9

Art. 410 Sozialabzüge

Die Sozialabzüge betragen:

  1. für jedes Kind (Art. 35 Abs. 1 Bst. a DBG) 5600 Franken;

  2. für jede unterstützungsbedürftige Person (Art. 35 Abs. 1 Bst. b DBG) 5600 Franken.

3. Abschnitt Einjährige Veranlagung mit Gegenwartsbemessung

Art. 5 Tarife nach Art. 214 DBG

Die Steuer für ein Steuerjahr beträgt:

bis 13 600 Franken Einkommen 0 und für je weitere 100 Franken Einkommen –.77; für 29 800 Franken Einkommen 124.70 und für je weitere 100 Franken Einkommen –.88 mehr; für 39 000 Franken Einkommen 205.65 und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.64 mehr; für 52 000 Franken Einkommen 548.85 und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.97 mehr; für 68 300 Franken Einkommen 1 032.95 und für je weitere 100 Franken Einkommen 5.94 mehr; für 73 600 Franken Einkommen 1 347.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 6.60 mehr; für 97 700 Franken Einkommen 2 938.35 und für je weitere 100 Franken Einkommen 8.80 mehr; für 127 100 Franken Einkommen 5 525.55 für 166 200 Franken Einkommen 9 826.55 und für je weitere 100 Franken Einkommen 13.20 mehr; für 712 400 Franken Einkommen 81 924.95; für 712 500 Franken Einkommen 81 937.50 und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.50 mehr.11

Für Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben, sowie für verwitwete, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebende, geschiedene und ledige Steuerpflichtige, die mit Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen im gleichen Haushalt zusammenleben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten, beträgt die jährliche Steuer:

bis 26 700 Franken Einkommen 0 und für je weitere 100 Franken Einkommen 1.—; für 47 900 Franken Einkommen 212.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.— mehr; für 54 900 Franken Einkommen 352.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 3.— mehr; für 70 900 Franken Einkommen 832.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 4.— mehr; für 85 100 Franken Einkommen 1 400.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 5.— mehr; für 97 400 Franken Einkommen 2 015.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 6.— mehr; für 108 100 Franken Einkommen 2 657.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 7.— mehr; für 117 000 Franken Einkommen 3 280.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 8.— mehr; für 124 000 Franken Einkommen 3 840.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 9.— mehr; für 129 300 Franken Einkommen 4 317.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 10.— mehr; für 132 900 Franken Einkommen 4 677.— für 134 700 Franken Einkommen 4 875.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 12.— mehr; für 136 500 Franken Einkommen 5 091.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 13.— mehr; für 843 600 Franken Einkommen 97 014.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.50 mehr.12

Steuerbeträge unter 25 Franken werden nicht erhoben.

Art. 6 Allgemeine Abzüge

Von den allgemeinen, frankenmässig festgelegten Abzügen beträgt der Abzug für Versicherungsprämien und Sparkapitalzinsen (Art. 212 Abs. 1 DBG):

a. mit Beiträgen nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstaben d und e DBG: Ehe leben, 3300 Franken, 2. für die übrigen Steuerpflichtigen 1700 Franken;

b. ohne Beiträge nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstaben d und e DBG: Ehe leben, 4950 Franken, 2. für die übrigen Steuerpflichtigen 2550 Franken.13 2 Diese Abzüge erhöhen sich für jedes Kind oder jede unterstützungsbedürftige Person um 700 Franken.

Der Abzug vom Erwerbseinkommen des zweitverdienenden Ehegatten (Art. 212 Abs. 2 DBG) beträgt 7600 Franken.14

Art. 715 Sozialabzüge

Die Sozialabzüge betragen:

  1. für jedes Kind (Art. 213 Abs. 1 Bst. a DBG) 6100 Franken;

  2. für jede unterstützungsbedürftige Person (Art. 213 Abs. 1 Bst. b DBG) 6100 Franken.

4. Abschnitt Inkrafttreten

Art. 8

Diese Verordnung tritt rückwirkend auf den1. Januar 1996 in Kraft.

Für die zweijährige Veranlagung gilt sie von der Steuerperiode 1997/98 an, für die einjährige Veranlagung von der Steuerperiode 1996 an.