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UEK-D1384

Medienmitteilung vom 24.03.2009 (File)

Rubrum

Rieter Holding AG Medienmitteilung Schlosstalstrasse 43 Postfach CH-8406 Winterthur T +41 52 208 7171 F +41 52 208 7060 www.rieter.com

Winterthur, 24. März 2009 Seite 1/9

Jahresabschluss 2008 durch globalen Wirtschaftsabschwung geprägt – Finanzierung gesichert - Aktionärsoptionen statt Dividende

Winterthur – Der Umsatz des Rieter-Konzerns ging im Geschäftsjahr 2008 um 20% auf 3 142.5 Mio. CHF zurück. Das Betriebsergebnis vor Sonderbelastungen, Zinsen und Steuern betrug

22.4 Mio. CHF. Hauptsächlich wegen Sonderbelastungen durch Restrukturierungen und Goodwill-Wertberichtigung sowie aufgrund des Finanzergebnisses resultierte ein Konzernverlust von 396.7 Mio. Franken. Der Verwaltungsrat schlägt vor, im Interesse der Substanzerhaltung für das Geschäftsjahr 2008 keine Dividende auszuschütten, sondern den Aktionären Optionen zuzuteilen.

Das Geschäftsjahr 2008 des Rieter-Konzerns war stark von den Folgen des globalen Wirtschaftsabschwungs gekennzeichnet. Während Rieter im freundlicheren konjunkturellen Klima des Vorjahres Höchstwerte erzielt hatte, gingen Bestellungseingang, Umsatz, Betriebs- und Konzernergebnis im Berichtsjahr markant zurück. Der Rieter-Konzern muss einen in seiner Heftigkeit und Geschwindigkeit noch nie erlebten Nachfrageeinbruch verkraften. Er betrifft erstmals beide Divisionen gleichzeitig, das Textilmaschinen- und das Autozuliefergeschäft. Rieter hat deshalb bereits im Sommer 2008 ein umfassendes Restrukturierungsprogramm gestartet, um sich an die neuen strukturellen und konjunkturellen Bedingungen des Marktes anzupassen.

Im Textilmaschinengeschäft erfolgte seit dem Frühjahr 2008 eine markante Abkühlung am Weltmarkt, die sich im zweiten Halbjahr verstärkt fortsetzte. Das Autozuliefergeschäft von Rieter wurde von der Krise der amerikanischen Automobilindustrie und der Konjunkturabschwächung in Europa vor allem im zweiten Halbjahr getroffen. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gelang es Rieter, die Marktposition in beiden Divisionen zu halten oder in Lateinamerika gar auszubauen. Beide Divisionen von Rieter sind global präsent und mit ihren Produkten und Kundenbeziehungen breit abgestützt. Diese strategische Position hatte in den Vorjahren stets einen Ausgleich von einzelnen

Rieter-Medienmitteilung / Jahresabschluss 08 / 24.03.09 Rieter-Konzern konjunkturellen Einflüssen bewirkt. 2008 erfasste der Wirtschaftsabschwung erstmals alle bedeutenden Märkte des Rieter-Konzerns.

Marktbedingt starker Rückgang bei Bestellungseingang und Umsatz Die widrigen Markteinflüsse hatten einen starken Rückgang von Bestellungseingang und Umsatz des Rieter-Konzerns zur Folge. Die Entwicklung beim Bestellungseingang ist vor allem auf den Einbruch der Aufträge in der Division Textile Systems zurückzuführen. Der Konzernumsatz ging mit 20 Prozent weniger stark zurück als der Bestellungseingang und belief sich auf 3’142.5 Mio. CHF (Vorjahr 3’930.1 Mio. CHF). Dies dank des hohen Auftragsbestands im Textilmaschinengeschäft, mit dem Rieter in das Jahr 2008 gestartet war, und einem anteilsmässig geringeren Umsatzrückgang bei Automotive Systems. Währungseffekte haben die Umsatzentwicklung des Konzerns mit rund drei Prozent negativ beeinflusst.

Ertragsentwicklung durch strukturelle und konjunkturelle Faktoren belastet Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern des Rieter-Konzerns wurde 2008 durch mehrere Faktoren negativ beeinflusst. Während im ersten Halbjahr vor allem höhere Rohstoff- und Energiekosten, Vorleistungen für die Erschliessung neuer Märkte und Kosten für erste Restrukturierungsmassnahmen anfielen, belastete der massive Rückgang der Produktionsvolumina bei beiden Divisionen im zweiten Halbjahr die Ertragsentwicklung zusätzlich. Um sich auf die strukturellen und konjunkturellen Veränderungen der Märkte auszurichten, startete Rieter ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm. Dies erfordert Aufwendungen von insgesamt 237.7 Mio. CHF, die der Konzernrechnung 2008 belastet wurden. Vor Sonderbelastungen, Zinsen und Steuern erreichte der Rieter-Konzern ein Betriebsergebnis von 22.4 Mio. CHF. Wegen dieser Restrukturierungsmassnahmen und Wertberichtigungen beim Goodwill in der Höhe von 96.8 Mio. CHF resultierte beim Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) – nach einem Rekordwert im Vorjahr – ein Verlust von 312.1 Mio. CHF (Vorjahr Betriebsgewinn von 278.7 Mio. CHF).

Umfassende Massnahmen zur Ertragsstärkung Rieter verfügt über grosse Erfahrung im erfolgreichen Umgang mit ausgeprägten Marktzyklen und hat frühzeitig und rasch auf den Abschwung reagiert. Angesichts des starken marktbedingten Volumeneinbruchs, der insbesondere das zweite Halbjahr kennzeichnete, konnten jedoch die eingeleiteten Massnahmen den volumenbedingten Ertragsrückgang für 2008 nur teilweise reduzieren. Die Massnahmen werden in beiden Divisionen konsequent umgesetzt. Dazu gehören die Nutzung von flexiblen Arbeitszeitmodellen, Kurzarbeit an Standorten in Europa und Nordamerika sowie ein weltweiter Stellenabbau, um den Personalbestand an die niedrigeren Bestellmengen anzupassen. Zudem hat

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Rieter Werksschliessungen und Strukturanpassungen in den USA und in Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich eingeleitet. Am Jahresende 2008 waren weltweit 14’183 Mitarbeitende im Rieter- Konzern beschäftigt. Dies entspricht einer Abnahme von rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresstichtag. Zusätzlich beendete Rieter die Arbeitsverträge von rund 1’500 Temporärkräften; diese Stellen sind in den ausgewiesenen Mitarbeiterzahlen nicht enthalten. Rieter hat deshalb 2008 die Zahl der Arbeitsplätze bereits um über 2’800 verringert, was rund 16 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht. Mit den Restrukturierungen und Produktionsverlagerungen folgt Rieter nicht nur den strukturellen Veränderungen in beiden Branchen, sondern begegnet auch dem konjunkturellen Abschwung. Die Kostensenkungsmassnahmen werden durch Preisdisziplin und gezielte Erhöhungen der Produktpreise ergänzt, um die Inflation bei den Kosten zu kompensieren.

Konzernergebnis Die Entwicklung des Konzernergebnisses war neben den konjunkturellen Einflüssen zusätzlich stark durch die Verwerfungen an den Finanzmärkten gekennzeichnet. Nach vielen Jahren mit guten Erträgen erzielte Rieter im Berichtsjahr ein negatives Finanzergebnis. Zusammen mit den Sonderbelastungen führte dies zu einem Konzernverlust von 396.7 Mio. CHF (Vorjahr Konzerngewinn von 211.5 Mio. CHF).

Verzicht auf Gewinnausschüttung Die Rieter Holding AG hat seit der Gründung 1985 bis zum Geschäftsjahr 2007 stets einen Gewinnerzielt und ihre Aktionäre mit substanziellen Gewinnausschüttungen am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Aufgrund der schwierigen Ertragssituation in beiden Divisionen und den verhaltenen Aussichten für das laufende Jahr wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung der Rieter Holding AG am 29. April 2009 beantragen, im Interesse der Substanzerhaltung für das Geschäftsjahr 2008 keine Dividende auszuschütten (Vorjahr 15.00 CHF pro Aktie). Anstelle einer Dividende werden den Aktionären jedoch Optionen zugeteilt, die zum Kauf von Rieter-Aktien berechtigen. Dazu soll das bedingte Kapital mit maximal 396'312 Aktien – entsprechend maximal 9.2% des ordentlichen Kapitals – eingesetzt werden. Für diese aktionärsfreundliche Massnahme ist kein GV-Beschluss notwendig. Der Verwaltungsrat wird zu einem späteren Zeitpunkt die Bedingungen wie Laufzeit der Option und Ausübungspreis festlegen.

Rieter Textile Systems: Starker Rückgang des Bestellungseingangs Der Geschäftsgang von Rieter Textile Systems war 2008 von einem konjunkturellen Abschwung am Weltmarkt für Textilmaschinen geprägt, wie ihn die Branche in diesem Ausmass und Tempo seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hatte.

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Im Vergleich mit dem Rekordjahr 2007 sank der Bestellungseingang von Textile Systems um 68 Prozent auf 539.5 Mio. CHF (Vorjahr 1’703.1 Mio. CHF); dies unter anderem auch aufgrund von Verschiebungen von Aufträgen. Die Investitionsneigung der Kunden sank 2008 rasch, weil die Wirksamkeit von nationalen Förderprogrammen nachliess, der Faserverbrauch in bedeutenden Absatzmärkten wie den USA konjunkturell bedingt rückläufig war und sich die Finanzierungsbedingungen erschwerten. Die Binnennachfrage in Indien und China konnte diesen Rückgang nicht kompensieren. Seit März 2008 lag der Bestellungseingang für Stapelfasermaschinen bei Rieter Textile Systems deutlich unter den Werten der Vorjahre. Während die Umsatzentwicklung von Textile Systems im ersten Halbjahr noch vom hohen Auftragsbestand am Jahresanfang profitierte, wirkten sich die niedrigen Bestellmengen und die verzögerte Abnahme von Maschinen durch die Kunden im zweiten Halbjahr deutlich negativ aus. Der Bruttoumsatz der Division sank im Gesamtjahr um 28 Prozent auf 1’120.4 Mio. CHF (Vorjahr 1’566.8 Mio. CHF). Es gelang Rieter jedoch in diesem schwierigen Umfeld, die führende Marktstellung in den von Textile Systems bedienten Segmenten zu halten.

Das Betriebsergebnis vor Sonderbelastungen, Zinsen und Steuern erreichte 41.3 Mio. CHF, was 4.1 Prozent der Unternehmensleistung entspricht (Vorjahr 200.7 Mio. CHF bzw. 13.1 Prozent). Darin eingeschlossen ist ein Devestitionsgewinn von 2.6 Mio. CHF aus dem Verkauf des Geschäfts mit Granuliermaschinen im ersten Halbjahr. Die Sonderbelastungen umfassen die Restrukturierungskosten von 42.7 Mio. CHF sowie die Wertberichtigungen beim Goodwill von 48.1 Mio. CHF. Wesentlich bedingt durch den scharfen Volumenrückgang, der zu einer ungenügenden Auslastung der Kapazitäten führte, sowie durch das Restrukturierungsprogramm ging das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor allem im zweiten Halbjahr 2008 markant zurück. Nach dem Höchstwert des Vorjahrs von 200.7 Mio. CHF resultierte für das Geschäftsjahr 2008 bei Rieter Textile Systems ein Betriebsverlust von 49.5 Mio. CHF.

Rieter Automotive Systems: Abschwung im zweiten Halbjahr Während in Nordamerika hohe Treibstoffpreise sowie konjunkturelle und strukturelle Probleme der Automobilindustrie bereits im ersten Halbjahr 2008 zu einem deutlichen Rückgang der Fahrzeugproduktion führten, erfasste der Abschwung vom Herbst an auch die Hersteller in Europa und Südamerika sowie, in geringerem Ausmass, in Asien. Die Autozulieferbranche, die seit Jahren gegen starken Preis- und Margendruck kämpft, wurde zusätzlich mit einem massiven Einbruch der Produktionsvolumina konfrontiert. In diesem widrigen Wettbewerbsumfeld konnte Rieter Automotive Systems dank des breit abgestützten Kundenportfolios und des innovativen Produktangebots die Marktposition in den Hauptmärkten Westeuropa und Nordamerika halten sowie in Asien ausbauen.

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Zudem meisterte die Automobildivision im zweiten Halbjahr den Serienanlauf von aerodynamischen Unterböden in der innovativen Rieter-Ultra-Silent-Technologie. Der Einsatz dieser neuen Produkte führt auch aufgrund der einzigartigen Leichtbauweise zu einem signifikant tieferen CO2-Ausstoss im Fahrzeugbetrieb.

Nach Jahren stetigen Wachstums ging der Umsatz von Rieter Automotive für das Gesamtjahr als Folge des Markteinbruchs in Lokalwährungen um 10 Prozent (nominal um 14 Prozent) auf 2’022.1 Mio. CHF zurück (Vorjahr 2’363.3 Mio. CHF). Durch den deutlichen Volumeneinbruch im zweiten Halbjahr und Belastungen durch stark gestiegene Rohstoff-, Energie- und Transportkosten im ersten Halbjahr ging das Betriebsergebnis vor Sonderbelastungen, Zinsen und Steuern auf –7.3 Mio. CHF zurück. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde zusätzlich belastet durch ein tief greifendes Restrukturierungsprogramm zur Anpassung der Kapazitäten, mit Werksschliessungen und Produktionsverlagerungen in Niedrigkostenstandorte (195.0 Mio. CHF), sowie durch Wertberichtigungen beim Goodwill (48.7 Mio. CHF). Dadurch verzeichnete Rieter Automotive Systems einen Betriebsverlust von 251.0 Mio. CHF (Vorjahr Betriebsgewinn von 91.6 Mio. CHF).

Solide Bilanz und gesicherte Finanzierung Rieter stand am Ende des Berichtsjahres mit einer Eigenkapitalquote von 36 Prozent (Vorjahr 48 Prozent) und einer geringen Nettoverschuldung von 37 Mio. CHF (Vorjahr Nettoliquidität von 145 Mio. CHF) auf einem guten finanziellen Fundament. Die flüssigen Mittel betrugen am Jahresende 283 Mio. CHF (Vorjahr 258 Mio. CHF), trotz Dividendenzahlung an die Aktionäre und dem Aktienrückaufprogramm, welches aber bereits im Frühjahr 2008 sistiert wurde.

Mitte Februar 2009 informierte Rieter zudem über den Verkauf von Rieter-Aktien an die PCS Holding AG von Peter Spuhler. Zusammen mit der ebenfalls Mitte Februar gemeldeten Unterzeichnung einer Grundsatzvereinbarung mit einer Gruppe von mehreren Banken zur Sicherung bzw. zum Ausbau bestehender Kreditlimiten können das laufende Geschäft und das von Rieter angekündigte Restrukturierungsprogramm finanziert werden.

Erschliessung von Zukunftsmärkten Parallel zum umfassenden Restrukturierungsprogramm mit der Priorität auf rasch wirksame Massnahmen zur Anpassung an das konjunkturbedingt schwierige Marktumfeld setzte Rieter im Geschäftsjahr 2008 wichtige strategische Schritte zur langfristigen Geschäftsentwicklung um. Die Strategie der Divisionen, den Kunden in neue Märkte zu folgen, wurde durch die aktuellen Marktbewegungen nicht in Frage gestellt, wenn auch die Investitionen mit Zurückhaltung erfolgten.

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Rieter Textile Systems sieht in den bevölkerungsreichen Märkten Indien und China, in denen die weltweit bedeutendsten Garnproduktionskapazitäten installiert sind, auch für die Zukunft ein grosses Potenzial. Die Division folgt somit weiterhin der Strategie, die Präsenz in diesen Märkten auszubauen. Rieter Automotive Systems investierte in neue Standorte, an denen wichtige Kunden ihre Fertigung installieren, wie z.B. in Osteuropa und Asien. Die Division unternimmt grosse Anstrengungen, um das Netz der Produktionsstätten den weltweiten strukturellen Veränderungen der Branche anzupassen.

Innovationen für weitere Geschäftsentwicklung Rieter förderte im Geschäftsjahr 2008 in beiden Divisionen die Produktentwicklung, um die starke Marktposition zu halten und den nächsten konjunkturellen Aufschwung mit attraktiven Angeboten nutzen zu können. Bei Rieter Textile Systems hat sich die im Vorjahr präsentierte Luftspinnmaschine im Einsatz bei ersten Kunden gut bewährt. Mit dieser Maschine lassen sich qualitativ gute Garne für ein breites Segment von textilen Endprodukten deutlich kostengünstiger herstellen als mit den bisherigen Spinnverfahren. Rieter Automotive Systems arbeitete intensiv an weiteren Anwendungen des neuartigen Fasermaterials Rieter Ultra Silent. Produkte mit Rieter Ultra Silent decken gleichzeitig mehrere Erfordernisse des modernen Fahrzeugbaus ab – Gewichtseinsparung, Rezyklierfähigkeit und indirekt auch CO2-Reduktion – und finden bei den Kunden dementsprechend grosses Interesse.

Aktienrückkaufprogramm Die Rieter Holding AG beendet vorzeitig per 24. März 2009 das am 7. September 2007 angekündigte Aktienrückkaufprogramm. Im Rahmen dieses Programmes wurden insgesamt 167'800 Namenaktien zurückgekauft, dies entspricht 3,77% des Aktienkapitals. Alle zurückgekauften Aktien wurden bereits mit Beschluss der Generalversammlung 2008 vernichtet.

Ausblick 2009 wird für Rieter ein herausforderndes Jahr, da die Aussichten sowohl in der Automobil- als auch in der Textilmaschinenindustrie wegen der weltweiten Rezession sehr verhalten und äusserst ungewiss sind. Rieter rechnet in beiden Divisionen mit rückläufigen Umsätzen und wird deshalb die Produktionskapazitäten und die Kostenstruktur weiter der geringeren Nachfrage anpassen. Dennoch muss in beiden Divisionen mit operativen Verlusten gerechnet werden. Höchste Priorität haben deshalb die Erhaltung einer soliden Bilanz und einer ausreichenden Liquidität. Mittelfristig geht Rieter sowohl bei Textile als auch bei Automotive Systems aufgrund der globalen Trends von einer

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Steigerung der Nachfrage aus. Beide Divisionen sind als Marktführer mit einem innovativen Produkteportfolio sehr gut positioniert, um vom nächsten Aufschwung profitieren zu können.

Weitere Informationen zum Jahresabschluss, den Geschäftsbericht 2008 und Bildmaterial für Medienschaffende finden Sie unter www.rieter.com (Media Center>>>Pressemappe). Unter www.rieter.com können Sie sich auch für den regelmässigen E-Mail-Versand unserer Medienmitteilungen einschreiben.

Bilanzmedienkonferenz zum Geschäftsjahr 2008 Heute, 24. März 2009, 08.30 Uhr Finanzanalystenkonferenz zum Geschäftsjahr 2008 Heute, 24. März 2009, 11.30 Uhr

Ort : Maschinenfabrik Rieter, Training Center, Klosterstrasse 20, 8406 Winterthur

Weitere Termine 2009 Generalversammlung 2009 29. April 2009 Halbjahresbericht 2009 12. August 2009

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:

Rieter Holding AG Rieter Management AG Investor Relations Media Relations Urs Leinhäuser Peter Grädel Chief Financial Officer Head Corporate Communications T +41 52 208 79 55 T +41 52 208 70 12 F +41 52 208 70 60 F +41 52 208 72 73 investor@rieter.com media@rieter.com www.rieter.com www.rieter.com

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Kennzahlen Mio CHF 2008 2007 Veränderung in %

Rieter-Konzern Bestellungseingang 2 561.6 4 066.4 – 37 Bruttoumsatz 3 142.5 3 930.1 – 20 Unternehmensleistung 2 971.7 3 822.8 – 22 Betriebsergebnis vor Sonderbelastungen,

22.4 286.8 Zinsen und Steuern

  • in % der Unternehmensleistung 0.8 7.5 Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) – 312.1 278.7

  • in % der Unternehmensleistung – 10.5 7.3 Konzernergebnis – 396.7 211.5

  • in % der Unternehmensleistung – 13.3 5.5 Cashflow – 102.4 360.2

  • in % der Unternehmensleistung – 3.4 9.4 Investitionen in Sachanlagen und immaterielle

140.9 203.5 – 31 Anlagen Bilanzsumme 2 088.9 2 847.4 – 27 Eigenkapital vor Gewinnverwendung 746.2 1 369.5 – 46 Personalbestand am Jahresende 14 183 15 506 –9

Divisionen Bruttoumsatz Textile Systems 1 120.4 1 566.8 – 28 Betriebsergebnis vor Sonderbelastungen, Zinsen und

41.3 200.7 Steuern Textile

  • in % der Unternehmensleistung Textile Systems 4.1 13.1 Bruttoumsatz Automotive Systems 2 022.1 2 363.3 – 14 Betriebsergebnis vor Sonderbelastungen, Zinsen und – 7.3 99.7 Steuern Automotive

  • in % der Unternehmensleistung Automotive Systems – 0.4 4.3

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Rieter Holding AG 2008 2007 Veränderung in %

Aktienkapital 21.4 22.3 Jahresgewinn 2.9 67.4 Bruttoausschüttung 0.0 57.1 Anzahl Namenaktien, einbezahlt 4 283 056 4 450 856 Durchschnittliche Anzahl Namenaktien im Umlauf 3 822 929 4 092 265 –7 Kurse je Namenaktie (Höchst/Tiefst) CHF 505/151 717/478 Anzahl der Namenaktionäre per 31.12. 8 519 7 091 20 Börsenkapitalisierung per 31.12. 650.9 1 965.7 – 67

Angaben pro Namenaktie Ergebnis pro Aktie CHF – 106.18 48.19 Eigenkapital (Konzern) CHF 181.25 332.86 – 46 Bruttoausschüttung (Rieter Holding AG) CHF 0.00 15.00

1 Bruttoumsatz abzüglich der Erlösminderungen sowie Bestandesänderungen der Fabrikate und Eigenleistungen (vgl. Geschäftsbericht Seite 38). 2 Konzerngewinn plus Abschreibungen und Amortisationen (vgl. Geschäftsbericht Seite 72). 3 Ohne Lehrlinge und temporär Mitarbeitende. 4 Antrag des Verwaltungsrates (vgl. Geschäftsbericht Seite 87). 5 Quelle: Bloomberg. 6 Anteil Eigenkapital Aktionäre der Rieter Holding AG pro Aktie im Umlauf per 31. Dezember.

Alle Aussagen dieses Berichts, die sich nicht auf historische Fakten beziehen, sind Zukunftsaussagen, die keinerlei Garantie bezüglich der zukünftigen Leistung gewähren; sie beinhalten Risiken und Unsicherheiten einschliesslich, aber nicht beschränkt auf zukünftige globale Wirtschaftsbedingungen, Devisenkurse, gesetzliche Vorschriften, Marktbedingungen, Aktivitäten der Mitbewerber sowie andere Faktoren, die ausserhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen.

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