RRB Nr. 7/2012
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immoblienverordnung, 3. Quartal 2011, Freigabe
January 11, 2012German5 min
Source zh.ch
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immoblienverordnung, 3. Quartal 2011, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 11. Januar 2012
7. Projektanträge der Gesundheitsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2011
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Prüfung der Projektskizze und der Nutzwertanalyse fest. Die gegenwärtige Ge- wichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/ 2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgaben- bewilligungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projekt- anträge von Projekten der Klassen 1 und 2. Damit werden diese Vor- haben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) frei- gegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. Nachstehend aufgeführte Projektanträge haben die vorgängige Nutz- wertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Projektierung/ Nettoinvestitionen Vorstudie Nutzer Realisierung Hochbau in Franken in Franken
1. Winterthur, OP-Provisorium 2012–2013 3 000 000 50 000 Kantonsspital
2. Winterthur, Angliederung 2012–2013 1 200 000 50 000 Kantonsspital Kindernotfall an interdisziplinäre Notfallorganisation
3. Zürich, Culmannstrasse 8, 2012–2014 2 500 000 100 000 Universitätsspital Teilsanierung Zentrum für Essstörungen
Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1. Winterthur, Kantonsspital, OP-Provisorium Ausgangslage Mit den bestehenden zwölf Operationssälen kann spätestens 2013 die stetig wachsende Anzahl operativer Eingriffe nicht mehr bewältigt werden. Erst 2018 stehen nach der Inbetriebnahme des neuen Betten- hauses 14 Operationssäle und 2020 nach der Sanierung des Verbin- dungstraktes 18 Operationssäle zur Verfügung. Projektziel Durch die Bereitstellung eines OP-Provisoriums mit mindestens zwei Sälen ist bis 2020 eine ausreichende Zahl an OP-Einheiten und somit auch die Versorgung sichergestellt. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 2: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011–2012 2012 2012–2013
Tabelle 3: Investitionen 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Franken 50 000 2 000 000 950 000 3 000 000
Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2012– 2015 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 50 000 geht zulasten der Leis- tungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6350.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
2. Winterthur, Kantonsspital, Angliederung des Kindernotfalls an die interdisziplinäre Notfallstation Ausgangslage Der Kindernotfall und die interdisziplinäre Notfallstation betreiben räumlich unabhängig voneinander gleichartige Infrastrukturen in teil- weise beengten Verhältnissen. Diese Trennung führt dazu, dass Syner- giepotenziale im medizinischen und administrativen Bereich nicht genutzt werden können. Projektziel Der Kindernotfall und die interdisziplinäre Notfallstation sind im Erdgeschoss des Behandlungstraktes nahe der Notfallzufahrt zusam- mengefasst. Den spezifischen Bedürfnissen von Kindern wird Rech- nung getragen. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 4: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2012 2012–2013
Tabelle 5: Investitionen 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Franken 50 000 650 000 500 000 1 200 000 Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2012– 2015 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 50 000 geht zulasten der Leis- tungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation,
Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6350.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
3. Zürich, Universitätsspital, Culmannstrasse 8, Teilsanierung Zentrum für Essstörungen Ausgangslage In der Culmannstrasse 8 ist das Zentrum für Essstörungen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie untergebracht. Es ist die einzige Institution in der Schweiz, die sich ausschliesslich diesem Zweck widmet. Die Raumstrukturen erfüllen die betrieblichen Anforderungen nicht mehr. Dem wachsenden Behandlungsbedarf kann daher nicht Rech- nung getragen werden. Projektziel Das Bettenangebot in der Bettenstation des Zentrums auf den Eta- gen D und E des Gebäudes ist um ein bis zwei Einheiten erweitert. Die Funktionen Wohnen, Arbeiten und Essen sind räumlich entflochten. Der Empfang im Erdgeschoss vermittelt einen freundlichen Eindruck. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 6: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2012 2013–2014
Tabelle 7: Investitionen 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 100 000 400 000 1 000 000 1 000 000 2 500 000 Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2012– 2015 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 100 000 geht zulasten der Leis- tungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
Auf Antrag der Gesundheitsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und für die Phase Vor- studie freigegeben:
1. OP-Provisorium des Kantonsspitals Winterthur,
2. Angliederung des Kindernotfalls an die intersdisziplinäre Notfall- station des Kantonsspitals Winterthur,
3. Teilsanierung des Zentrums für Essstörungen in der Liegenschaft Culmannstrasse 8 des Universitätsspitals. II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Baudirektion und die Ge- sundheitsdirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi