RRB Nr. 721/2014
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2013, Freigabe
June 25, 2014German14 min
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Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2013, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 25. Juni 2014
721. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2013
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Pla- nung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebsliegen- schaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hoch- bau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionsprojekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrie- ben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Pro- jektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegenwärtige Ge- wichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/ 2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgaben- bewilligungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorha- ben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführ- ten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge. Die aufgeführten Nettoinvestitionssummen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende, Kostenannahmen zu interpretieren.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule in Franken in Franken in Franken
1. Mittelschulen: Ersatz Heizkessel 2014 720 000 90 000 Zürich, Goldbrunnenstrasse 80 Goldbrunnenstrasse 80 Mittelschul- und Kantonsschule Wiedikon, Zürich Berufsbildungsamt
2. Mittelschulen: Flachdachsanierung Turnhallen 2014 150 000 15 000 Urdorf, In der Luberzen 34 Kantonsschulen Limmattal, Urdorf Mittelschul- und Berufsbildungsamt
3. Mittelschulen: Sanierung der Wärmeerzeugung 2014–2016 3 000 000 300 000 Wetzikon, Bühlstrasse 36 und -verteilanlagen Mittelschul- und Kantonsschule Zürcher Oberland, Berufsbildungsamt Wetzikon
4. Mittelschulen: Renovation Sporthallen 2014 496 000 30 000 –2– Zürich, Mühlebachstrasse 112 Bildungszentrum für Erwachsene Mittelschul- und Zürich Berufsbildungsamt
5. Berufsfachschulen: Ersatz Beleuchtung und Erneuerung 2014 180 000 15 000 Zürich, Max-Högger-Strasse 2 Wandoberflächen Mittelschul- und Erwachsenenbildung Zürich Berufsbildungsamt
6. Berufsfachschulen: Aufwertung Eingangsbereich 2014 258 000 50 000 Winterthur, Tösstalstrasse 26 und Signaletik Mittelschul- und Berufsbildungsamt
7. Universität: Zollikerstrasse Instandsetzung Glasdach und 2014–2015 Noch offen 150 000 Gewächshaus; Mathematisch- Ausbau Etappe A Naturwissenschaftliche Fakultät; Hochschulamt
Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
1. Kantonsschule Wiedikon, Zürich; Ersatz Heizkessel Goldbrunnenstrasse 80 Ausgangslage Die Heizanlage der Kantonsschule Wiedikon, Zürich, hat die ordent- liche Lebensdauer erreicht. Deshalb ist sie reparaturanfällig geworden. Es muss damit gerechnet werden, dass in absehbarer Zeit der Heizkessel ausfällt und ersetzt werden muss. Projektziele Es soll eine langfristig wieder gut funktionierende Heizanlage erstellt werden. Neben dem Ersatz der Wärmeerzeugung sind auch die Verteilung in der Zentrale, die Steuerung und der Anschluss der Leitungen in die anderen Gebäude vorgesehen. Nutzwertanalyse Durch den Ersatz des Heizkessels werden kostenintensive Repara- turen und betriebliche Schwierigkeiten verhindert. Tabelle 2: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2014 2014
Tabelle 3: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken 720 000 – – – – 720 000 Zum heutigen Zeitpunkt kann das Investitionsvolumen noch nicht im Einzelnen beziffert werden. Es werden Kosten von Fr. 720 000 (einschliess- lich MWSt) erwartet. Genauere Kostenprognosen sind erst nach Aus- wahl des Heizsystems möglich. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 90 000 (einschliesslich MWSt) gerechnet. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 1001/2013, Nettoin- vestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2014–2017, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
2. Kantonsschule Limmattal, Urdorf, Flachdachsanierung Turnhallen 3 und 4 Ausgangslage Die Flachdächer der in den 1970er-Jahren erstellten Turnhallen drei und vier (Provisorien) der Kantonsschule Limmattal in Urdorf haben das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Da sie undicht sind, müssen sie saniert werden. Projektziele Die zu sanierenden Flachdächer sollen soweit wiederhergestellt wer- den, dass ihre Dichtigkeit gewährleistet ist. Nutzwertanalyse Durch die baulichen Massnahmen werden kostenintensivere Folge- schäden vermieden. Der Sportunterricht kann weiterhin uneingeschränkt stattfinden. Tabelle 4: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2014 2014
Tabelle 5: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken 150 000 – – – – 150 000 Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes vom 13. September 2013 wird für die Flachdachsanierung der Turnhallen mit Kosten von Fr. 150 000 (einschliesslich MWSt) gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungs- gruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Aus- gabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 1001/2013, Nettoinvestitio- nen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den KEF 2014–2017, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben an- derer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
3. Kantonsschule Zürcher Oberland, Wetzikon; Sanierung der Wärmeerzeugung und -verteilanlagen Ausgangslage Die Wärmeerzeugung und -verteilanlagen der Kantonsschule Zür- cher Oberland sind in einem schlechten Zustand. Die Anlagen sind seit über 30 Jahren in Betrieb und am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Ersatzteile sind nicht mehr erhältlich und der Support wurde eingestellt. Projektziele Die Wärmeerzeugung und -verteilanlagen sollen ersetzt werden. Nutzwertanalyse Durch den Ersatz der Wärmeerzeugung und -verteilanlagen wird das Ausfallrisiko für die Raumheizung und das Brauchwarmwasser ge- senkt. Die Energieeffizienz wird gesteigert. Tabelle 6: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2014 2014–2016
Tabelle 7: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken 1 250 000 1 300 000 450 000 – – 3 000 000 Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes vom 18. Juli 2013 wird für die Sanierung der Wärmeerzeugung und -verteilanlagen mit Kos- ten von rund 3 Mio. Franken (einschliesslich MWSt) gerechnet. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 300 000 (einschliesslich MWSt) gerechnet. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulas- ten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschu- len. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 1001/2013, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungs- reihenfolge für den KEF 2014–2017, vorgesehen. Für das Planjahr 2014 wurden Fr. 840 000 und für das Planjahr 2015 Fr. 740 000 vorgesehen. Die Finanzierung des Restbetrags ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
4. Bildungszentrum für Erwachsene Zürich (BiZE), Zürich; Renovation Sporthallen – Ersatz Bodenbeläge und Beleuchtung, Einbau WC in Sportlehrergarderobe Ausgangslage Die beiden Sporthallen im Bildungszentrum für Erwachsene werden von verschiedenen Mittelschulen genutzt. Die Beläge der beiden Sport- hallen weisen alters- und nutzungsbedingte Schäden auf. Infolge zuneh- mender Sprödheit entstehen immer wieder Risse und Löcher, die repa- riert werden müssen. In den letzten Jahren sind ausserdem Unebenheiten entstanden, die den Sportbetrieb beeinträchtigen und einen aufwendige- ren Unterhalt erfordern. Mit RRB Nr. 473/2012 wurde das Projekt für die Phase Projektierung freigegeben. Nach der Freigabe der Phase Projektierung hat das Hoch- bauamt mitgeteilt, dass die Sporthallen gleichzeitig neu gestrichen und die Beleuchtung ersetzt werden müssen. Auch sind Massnahmen für die Erfüllung der Erdbebensicherheit auszuführen. Zudem ist ein WC in die Sportlehrergarderobe einzubauen. Projektziele Durch den Ersatz der Bodenbeläge in den Sporthallen soll der rei- bungslose Sportbetrieb ermöglicht und die Unterhaltsarbeiten verrin- gert werden. Zudem sollen die Massnahmen für die Erfüllung der Erd- bebensicherheit umgesetzt werden. Weiter soll mit dem Streichen der Wände und dem Ersatz der Beleuchtung ein weiteres anstehendes Un- terhaltsprojekt gleichzeitig ausgeführt werden. Nutzwertanalyse Die gleichzeitige Ausführung der Bauvorhaben verringert die Kosten und die Bauzeit. Der neue Bodenbelag, die Erneuerung der Wandober- flächen und der Ersatz der Beleuchtung garantieren die Werterhaltung der Sporthallen und verhindern Folgeschäden an der bestehenden Bau- substanz. Der Ersatz der Beleuchtung ergibt Einsparungen bei den Energiekosten. Tabelle 8: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2014 2014
Tabelle 9: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken 496 000 – – – – 496 000
Gemäss Kostenschätzung des Hochbauamtes vom 24. September 2013 wird für die Renovation der Sporthallen mit Kosten von Fr. 496 000 (ein- schliesslich MWSt) gerechnet. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 30 000 (einschliesslich MWSt) gerechnet. Es handelt sich um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leis- tungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Aus- gabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 1001/2013, Nettoinvesti- tionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den KEF 2014–2017, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben an- derer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
5. EB Zürich, Zürich; Ersatz Beleuchtung und Erneuerung Wandoberflächen Ausgangslage Die Beleuchtung in den Klassenzimmern und den Korridoren der Miet- flächen an der Max-Högger-Strasse 2 in Zürich-Altstetten ist reparatur- anfällig. Da die Herstellerfirma nicht mehr besteht, können die notwen- digen Ersatzteile nicht mehr beschafft werden. Zudem sind die Wände in den Korridoren stark abgenutzt. Projektziele Die Beleuchtungskörper in den Klassenzimmern und Korridoren sol- len durch neue energiesparende Leuchten ersetzt werden. In den Korri- doren sollen die alten Deckenöffnungen verschlossen und die Decken sowie Wände neu gestrichen werden. Nutzwertanalyse Mit dem Ersatz der Leuchten werden die Reparaturarbeiten verrin- gert. Zudem werden mit dem neuen System Energieeinsparungen bei besserer Beleuchtungsstärke erzielt. Tabelle 10: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2014 2014
Tabelle 11: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken 180 000 – – – – 180 000
Gemäss Kostenschätzung des Hochbauamtes vom 1. Oktober 2013 wird für den Ersatz der Beleuchtung und die Erneuerung der Wandoberflä- chen mit Kosten von Fr. 180 000 (einschliesslich MWSt) gerechnet. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 15 000 (einschliesslich MWSt) gerechnet. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulas- ten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschu- len. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 1001/2013, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungs- reihenfolge für den KEF 2014–2017, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
6. Berufsfachschule Winterthur (BFS), Aufwertung Eingangsbereich und Signaletik im Schulhaus Mühletal Ausgangslage Aufgrund des Wachstums der Berufsfachschule in Winterthur hat sich auch der Informationsbedarf im Schulhaus weiterentwickelt. Das bis- herige schulinterne Informationssystem genügt den Anforderungen nicht mehr. Die einzelnen Abteilungen und ihre Standorte sind nicht oder un- zureichend aufgeführt. Für neu eintretende Lernende sowie Besucherin- nen und Besucher sind die Orientierung und Informationsbeschaffung schwierig und unübersichtlich. Hinzu kommt, dass die Beleuchtung des Eingangsbereichs im Schulhaus ungenügend ist. Projektziele Die Lernenden sowie Besucherinnen und Besucher sollen mithilfe eines einfachen Informationssystems und Beschriftungskonzeptes durch das Schulhaus geleitet werden. Das Beschriftungs- und Informations- konzept soll zu einem späteren Zeitpunkt auch in den anderen Schulge- bäuden der BFS umgesetzt werden können. Als erste Etappe soll das Hauptgebäude ausgerüstet werden. Zudem soll der Eingangsbereich freundlicher in Erscheinung treten. Nutzwertanalyse Durch die baulichen Anpassungen wird der Eingangsbereich im Erd- geschoss optisch aufgewertet und die Orientierung für Lernende, Kurs- teilnehmende sowie Besucherinnen und Besucher wird erleichtert. Damit wird die Kundenzufriedenheit verbessert. Tabelle 12: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2014 2014
Tabelle 13: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken 258 000 – – – – 258 000 Gemäss Kostenschätzung des Hochbauamtes vom 26. Juni 2013 be- laufen sich die Kosten für die baulichen Massnahmen auf Fr. 258 000 (ein- schliesslich MWSt). Für die Projektierung der baulichen Anpassungen fallen Kosten von Fr. 50 000 an. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7306, Be- rufsbildung. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 1001/2013, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den KEF 2014–2017, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung, sicherzustellen.
7. Universität, ZOM Gewächshaus, Instandsetzung Glasdach und Ausbau Etappe A Ausgangslage Das Forschungsgewächshaus ZOM im Botanischen Garten wurde in zwei Etappen von 1999 bis 2000 (Etappe A) und 2002 bis 2004 (Etappe B) erstellt. Das Gewächshaus wird vom Institut für Pflanzenbiologie genutzt. Das Gebäude ist ein High-Tech-Gewächshaus mit 23 Forschungska- binen, wo wissenschaftliche Versuche unter kontrollierten klimatischen Bedingungen vollzogen werden. Jede Kabine ist klimatisiert und kann für sich mittels eigener Nachkonditionierung geheizt, gekühlt, be- oder entfeuchtet werden. Das kontrollier- und steuerbare Gewächshaus er- möglicht die Aufzucht von Pflanzen unter kontrollierbaren und gleich- bleibenden Bedingungen während des ganzen Jahres. Das Institut für Pflanzenbiologie betreibt im Gebäude Grundlagenforschung mit gen- technisch modifizierten Pflanzen. Das Glasdach weist seit längerer Zeit undichte Stellen auf, sodass bei starken Regenfällen Wasser in die Forschungskabinen eindringt. Im Sep- tember 2013 wurde bereits eine Machbarkeitsstudie zur eingehenden Untersuchung des bestehenden Mangels als auch zur Erarbeitung ver- schiedener Lösungsvarianten beantragt und bewilligt. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen voraussichtlich im September 2014 vor. Bereits zum heutigen Zeitpunkt ist jedoch ersichtlich, dass die Mängel an den Glasdächern umgehend behoben werden müssen, wenn grössere Schäden sowohl am Glasdach als auch durch eindringendes Wasser an den Forschungsarbeiten verhindert werden sollen.
Zusammen mit den dringend anstehenden Bauarbeiten am Glasdach sollen für die Forschung des Instituts der Pflanzenbiologie zwingende Nachrüstungen und Verbesserungen in Bezug auf die Klimabedingun- gen in den Kabinen der Etappe A vorgenommen werden. Des Weiteren sind der Ersatz der Kühlung in einer Klimakammer der Etappe B sowie der Ersatz der störungsanfälligen WRG-Steuerung notwendig. Projektziele Mit dem Projekt werden folgende Ziele verfolgt: Behebung der Män- gel am Glasdach sowie eine Verbesserung der Klimabedingungen in den Kabinen der Etappe A und ein teilweiser Ersatz der Haustechnik. Nutzwertanalyse Um die Forschungsarbeit des Instituts für Pflanzenbiologie nicht zu gefährden, sind die bestehenden Mängel rasch zu beheben. Die schadhaf- ten Glasdächer sind dringend zu reparieren bzw. erneuern, um Folge- schäden zu vermeiden. Die notwendigen gebäudetechnischen Massnah- men zur Verbesserung der Klimabedingungen sollen im Zusammenhang mit den Baumassnahmen des Glasdachs durchgeführt werden. Bei der Ausführung der Arbeiten ist vorgesehen, die Leistungen unter Beizug von externen Fachingenieuren zu erbringen. Tabelle 14: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013–2014 2014 2014–2015
Tabelle 15: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten Noch Noch Noch in Franken offen offen offen Die Investitionskosten sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht be- kannt. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 150 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitions- rechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Das Projekt ist im KEF 2014–2017 bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2014– 2017 (RRB Nr. 353/2012) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und für die Phase Pro- jektierung freigegeben:
1. Ersatz Heizkessel Goldbrunnenstrasse 80, Kantonsschule Wiedikon, Zürich
2. Flachdachsanierung Turnhallen, Kantonsschule Limmattal, Urdorf
3. Sanierung der Wärmeerzeugung und -verteilanlagen, Kantonsschule Zürcher Oberland, Wetzikon
4. Renovation Sporthallen, Bildungszentrum für Erwachsene Zürich (BiZE)
5. Ersatz Beleuchtung und Erneuerung Wandoberflächen, EB Zürich
6. Aufwertung Eingangsbereich und Signaletik, Berufsfachschule Winter- thur, Winterthur
7. Instandsetzung Glasdach und Ausbau Etappe A, ZOM Gewächshaus, Universität Zürich II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi