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Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2011, Freigabe

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 22. Juni 2011

786. Projektanträge der Gesundheitsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2011

A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgaben- bewilligungen entschieden.

B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projekt- anträge von Projekten der Klassen 1 und 2. Damit werden diese Vorha- ben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freige- geben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. Nachstehend aufgeführte Projektanträge haben die vorgängige Nutz- wertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge.

Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Tabelle 1: Übersicht Projektanträge Objekt Projekt Projektierung / Nettoinvestitionen Vorstudie Nutzer Realisierung Hochbau in Franken in Franken

1. Zürich, Neue Pflegeabteilung 2012–2014 6 000 000 100 000 Universitätsspital im Medizinbereich Frau-Kind

2. Zürich, Labortrakt, Einrichtung 2011–2012 1 915 000 100 000 Universitätsspital eines Tier-Hybrid-OP

3. Zürich, Erneuerung Beleuchtung 2011–2012 2 340 000 30 000 Universitätsspital Park und Installation Sicherheitsanlage

4. Zürich, Nordtrakt 1, 2011–2012 3 700 000 70 000 Universitätsspital Entflechtung Gynäkologie, Schmerzambulatorium und Endokrinologie

1. Zürich, Universitätsspital, Neue Pflegeabteilung im Medizinbereich Frau-Kind Ausgangslage Die Kliniken des Medizinbereiches Frau-Kind (Kliniken für Gynäko- logie, Geburtshilfe und Neonatologie) weisen eine starke Leistungszu- nahme auf. Die räumlichen Gegebenheiten sind jedoch mit schwerwie- genden Mängeln behaftet und beeinträchtigen eine effiziente Betriebs- führung. Zur Verbesserung der Situation wird im Trakt 51, Geschoss D, anstelle der in den Trakt 52 verlegten Pflegeabteilung der Klinik für Neonatologie eine neue Pflegeabteilung des Medizinbereiches Frau- Kind mit zehn Betten geschaffen. Damit befinden sich alle Pflegestatio- nen des Medizinbereiches in enger Nachbarschaft auf einer Ebene. Projektziel Verbesserung der Betriebsabläufe, Vereinfachung der Patienten- wege, Verbesserung der Patientenzufriedenheit Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 2: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2012 2013–2014

Tabelle 3: Ausgaben 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 100 000 1 000 000 3 900 000 1 000 000 6 000 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 100 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungs- gruppe, Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.

2. Zürich, Universitätsspital, Labortrakt, Einrichtung eines Tier-Hybrid-OP Ausgangslage In einem Hybrid-OP werden die Vorteile angiographisch-interven- tioneller und chirurgischer Methoden kombiniert. Die Einrichtung eines Tier-Hybrid-OP im Labortrakt ermöglicht die Entwicklung und Validie- rung neuer minimalinvasiver Methoden für die Behandlung kardio- vaskulärer Erkrankungen am Grosstiermodell. Projektziel Bereitstellung von Forschungsinfrastruktur für die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten in der Herzchirurgie. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 4: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2011 2011–2012

Tabelle 5: Ausgaben 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 1 215 000 700 000 – – 1 915 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 100 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungs- gruppe, Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.

3. Zürich, Universitätsspital, Erneuerung Beleuchtung Park und Installation Sicherheitsanlage Ausgangslage Die Beleuchtung der Parkanlage des Universitätsspitals genügt nicht, um die Parkwege vollständig auszuleuchten. Dunkle Zonen stellen nachts ein Sicherheitsrisiko dar. Wichtige Punkte wie Eingänge und Verzweigungen sind zum Teil nicht beleuchtet. Es fehlt an Notrufsäulen. Projektziel Alle Wege sind optimal ausgeleuchtet. Nottaster und Überwachungs- kameras verbessern die Sicherheit. Es gibt keine Zonen mit verminder- ter Sicherheit. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 6: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2011 2012–2013

Tabelle 7: Ausgaben 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 30 000 1 970 000 340 000 – 2 340 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 30 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungs- gruppe, Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.

4. Zürich, Universitätsspital, Nordtrakt 1, Entflechtung der Gynäkologie, des Schmerzambulatoriums und der Endokrinologie Ausgangslage Im Geschoss E des Nordtraktes 1 teilen sich die Gynäkologie, das Schmerzambulatorium und die Endokrinologie eine Einheit mit 14 Räu- men, davon drei OP-Säle und eine Aufwacheinheit mit zwei Betten. Die heutige Raumnutzung hat sich im Laufe der Jahre ergeben und sie ent- spricht nicht mehr den betrieblichen Bedürfnissen und hygienischen Anforderungen. Projektziel Die Räume sind entsprechend den betrieblichen Bedürfnissen auf- geteilt und die Wege entflochten, die hygienischen Anforderungen sind erfüllt.

Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 8: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2011 2011–2012

Tabelle 9: Ausgaben 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 900 000 2 800 000 – – 3 700 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 70 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungs- gruppe, Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.

Auf Antrag der Gesundheitsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt:

1. Pflegeabteilung Frau-Kind des Universitätsspitals,

2. Einrichtung eines Tier-Hybrid-OP im Labortrakt des Universitäts- spitals,

3. Erneuerung der Beleuchtung und Installation einer Sicherheitsan- lage im Park des Universitätsspitals,

4. Entflechtung der Gynäkologie, des Schmerzambulatoriums und der Endokrinologie im Nordtrakt 1 des Universitätsspitals. II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Baudirektion und die Ge- sundheitsdirektion.

Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:

Husi

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