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Rechtsöffnung

RT260005 · Obergericht Zürich

Dated Feb 2, 2026

https://lexipedia.io/en/docs/ch-zh/obergericht/rt260005/de/rechtsoffnung

Retrieved on Aug 31, 2026

  1. Documents
  2. Zurich
  3. Zurich High Court
Source

Standing: How later courts treated this decision has not been analysed.

Rechtsöffnung

Rubrum

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: RT260005-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. iur. S. Janssen und Oberrichterin lic. iur. R. Hürlimann sowie Gerichtsschreiberin MLaw N. Paszehr

Beschluss vom 2. Februar 2026

in Sachen

Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin

gegen

Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Rechtsöffnung

Beschwerde gegen eine Vollstreckbarkeitsbescheinigung des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich (EB250856-L)

Nach Einsicht in die Beschwerdeschriften der Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin (fortan Gesuchsgegnerin) vom 20. Januar 2026 (Urk. 1), 21. Januar 2026 (Urk. 2; Urk. 2A), 26. Januar 2026 (Urk. 3), 27. Januar 2026 (Urk. 6) und 28. Januar 2026 (Urk. 9),

da sich ihre Beschwerde gegen eine von der Vorinstanz für die Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gesuchstellerin) ausgestellte Vollstreckbarkeitsbescheinigung betreffend den Entscheid vom 18. September 2025 richtet,

da die Vollstreckbarkeitsbescheinigung nach Art. 336 Abs. 2 ZPO weder ein Entscheid noch eine prozessleitende Verfügung, sondern blosses Beweismittel ist, welche als solches nicht anfechtbar ist (BGer 4A_615/2023 E. 2.1, m.w.H.; DIKE- Komm ZPO-Rohner, Art. 336 N 13, m.w.H.; OGer ZH RT240145 vom 1. November

weshalb auf die Beschwerde der Gesuchsgegnerin nicht einzutreten ist,

da die Kosten des Beschwerdeverfahrens ausgangsgemäss der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 106 Abs. 1 und Art. 95 Abs. 3 ZPO),

Dispositiv

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt.

3.

Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.

4.

Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage von Kopien von Urk. 1, Urk. 2, Urk. 2A, Urk. 3, Urk. 4, Urk. 5/2–5, Urk. 6,

Urk. 7, Urk. 8/1–4 und Urk. 9, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 755'000.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 2. Februar 2026

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw N. Paszehr

versandt am: jo

Provisions amended since

This decision construes provisions whose act has since been consolidated again. Whether the article itself changed is not recorded.

  • Bundesgesetz über das Bundesgericht, Art. 42, Art. 44, and Art. 93 — read in the version of January 1, 2025; the act was consolidated again on April 1, 2026 and May 13, 2026.
  • Swiss Civil Procedure Code, Art. 95, Art. 106, and Art. 336 — read in the version of January 1, 2025; the act was consolidated again on July 1, 2026.