08.028, 08.030
Entwicklungszusammenarbeit. Finanzierung der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen. Weiterführung / Technische Zusammenarbeit und Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsländern 2008-2011. Weiterführung
Marty Dick · Mit-M · Ständerat · Tessin · Freisinnig-demokratische Fraktion
Nous avons encore deux divergences, dont l'une a un caractère purement formel - il s'agit d'une correction rédactionnelle -, alors que l'autre concerne le fond. Je commence par cette dernière.
Je rappelle tout d'abord que le Conseil national a adhéré à la décision de notre conseil en acceptant le principe d'augmenter l'aide suisse au développement à 0,5 pour cent du revenu national brut d'ici 2015. C'est une décision de principe, la décision finale étant prise l'année prochaine sur la base d'un message du Conseil fédéral qui devra préciser de quelle façon cet argent sera engagé et de quelle façon cette augmentation de dépenses sera financée.
En revanche, le Conseil national a maintenu sa décision de limiter la part de l'aide multilatérale à 40 pour cent du montant total du crédit de programme, et cela dans le cadre de la coopération technique et de l'aide financière en faveur des pays en voie de développement.
Le Conseil national s'est positionné de manière très claire: 120 voix contre 66. Votre commission s'est elle aussi prononcée de manière très claire: par 11 voix contre 2, elle vous invite à vous aligner sur la position du Conseil national.
Les arguments ont déjà été présentés, c'est pourquoi je serai très bref. Ce qui inquiète manifestement la majorité de la commission, ainsi que la majorité du Conseil national, est la dynamique constatée ces dernières années, c'est-à-dire une augmentation progressive de l'aide multilatérale qui pénalise l'aide bilatérale. Or nous estimons que la Suisse a une aide bilatérale particulièrement efficace et nous n'hésitons pas à la qualifier comme étant parmi les meilleures actuellement sur le terrain. Nous en avons eu la confirmation encore tout récemment lors du voyage d'étude de la délégation de la Commission de politique extérieure au Mali. Nous avons été absolument impressionnés par le travail que font la DDC, le SECO et les organisations non gouvernementales. Nous avons aussi entendu, de la part de représentants d'autres pays, des appréciations très flatteuses au sujet de l'aide suisse. Indiscutablement, la Suisse a un savoir-faire en ce domaine.
En Suisse nous avons su, et c'est une longue tradition, impliquer la société civile avec des organisations non gouvernementales, avec une sensibilisation dans notre population, et nous craignons - c'est l'idée de la majorité - qu'en passant de plus en plus vers l'aide multilatérale, nous perdrons cette valeur ajoutée que constitue l'aide bilatérale.
Je dois aussi dire que dans la mesure où nous augmentons l'aide suisse au 0,5 pour cent, le problème des 40/60 pour cent perd de son importance pratique. Il est clair que si nous devions rester au niveau actuel et si nous devions maintenir les 40 pour cent, techniquement il faudrait diminuer de 34 millions de francs par an l'aide multilatérale et donc couper là où nous avons déjà pris des engagements. Voilà la situation.
La commission propose donc, par 11 voix contre 2, que notre conseil s'aligne sur la position du Conseil national.
L'autre divergence que vous trouvez dans le dépliant concernant le SECO est une question purement rédactionnelle. Il y a eu une erreur dans le texte original. On a mis dans le texte du SECO un passage qui se réfère à la DDC. Il s'agit donc d'une correction purement formelle qui ne requiert aucune explication supplémentaire.
Briner Peter · Mit-M · Ständerat · Schaffhausen · Freisinnig-demokratische Fraktion
Die Beschränkung der multilateralen Entwicklungshilfe auf 40 Prozent des Rahmenkredites, wie dies der Nationalrat und die Mehrheit der APK nun vorsehen, ist unnötig, einschränkend und zudem erst noch willkürlich. Im Namen der anzahlmässig zugegebenermassen nicht überwältigenden Minderheit der Kommission bitte ich Sie, die multilaterale nicht gegen die bilaterale Entwicklungshilfe auszuspielen. Die multilaterale Hilfe trägt zur Lösung von Problemen in Entwicklungsländern bei, die infolge ihrer Komplexität, ihrer politischen Sensibilität, ihrer globalen Relevanz oder wegen des erforderlichen Finanzvolumens die Möglichkeiten bilateraler Hilfe übersteigen. Während sich die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit vor allem lokaler Probleme annimmt, liegt die Stärke der multilateralen Institutionen in der Beteiligung an globalen Reformvorhaben, umfassenden Programmen und Projekten von nationaler und regionaler Bedeutung.
Jetzt kennen wir alle natürlich gute und weniger gute Beispiele auf beiden Seiten. Davon sollten wir uns bei dieser grundsätzlichen Frage nicht leiten lassen. Die Mitarbeit in multilateralen Organisationen erleichtert der Schweizer Wirtschaft, sich an internationalen Ausschreibungen der verschiedenen Finanzierungsinstitutionen zu beteiligen und gegebenenfalls sogar Aufträge zu erhalten. Die Schweiz ist seit dem Beitritt zu den Bretton-Woods-Institutionen im Jahr 1992 und dem Uno-Beitritt im Jahr 2002 Mitglied aller bedeutenden multilateralen Entwicklungsinstitutionen. Die Schweiz ist in den entsprechenden Leitungsgremien vertreten, wie beispielsweise in den Exekutivdirektorien des IWF und der Weltbank, sodass wir auch auf sämtliche Entscheide dieser Institutionen Einfluss nehmen können. Dies ermöglicht der Schweiz auch, sich in Diskussionen über die Strategie der multilateralen Zusammenarbeit einzubringen.
Wir ziehen aus diesen Mitgliedschaften vielfältigen Nutzen: Ein Reputationsgewinn ist nur eine Sache, wir gewinnen auch an Einfluss in diesen internationalen Gremien und bei den Ländern, wir profitieren von den öffentlichen Gütern, welche z. B. die Bretton-Woods-Institutionen bereitstellen. Die schweizerischen Mitgliedschaften eröffnen zudem zahlreiche Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Wissenstransfer sowie für konkrete Aufträge an Wirtschaft und Forschung. Natürlich sind die vielfältigen Vorteile einer Mitgliedschaft in multilateralen Entwicklungsorganisationen mit Verpflichtungen verbunden, zu denen auch die finanziellen Beiträge zu zählen sind. Eine künstliche Limitierung auf 40 Prozent, wie sie die Mehrheit nun vorsieht, würde z. B. ein Risiko für die Vertretung der Schweiz im Exekutivrat der Weltbankgruppe bedeuten, da der Lastenanteil der Schweiz nicht unter eine gewisse Schwelle sinken darf und er am geleisteten Beitrag an die Wiederauffüllung der Entwicklungsfonds der internationalen Entwicklungsorganisationen gemessen wird. Die Deza und das Seco brauchen bei der Gestaltung der Schweizer Beteiligung am Grundkapital und an Kapitalerhöhungen der internationalen Finanzierungsinstitutionen also einen gewissen Handlungsspielraum.
Im Zusammenhang mit der Mittelaufteilung zwischen bilateraler und multilateraler Hilfe ist ausserdem zu erwähnen, wie volatil diese Entwicklungsprozesse und die Mittel, die dazu gebraucht werden, sind. Dies wird bei einem Blick auf die Verpflichtungen aus dem 10. Rahmenkredit der Deza ersichtlich. Die Beiträge an multilaterale Institutionen und Programme wurden 2003 auf 44 Prozent des gesamten Kredites budgetiert; tatsächlich erreicht worden sind lediglich 37 Prozent. Im Falle des 11. Rahmenkredites, über den wir ja jetzt gesprochen haben, könnte es sich aber genauso gut umgekehrt verhalten, weshalb eine Limitierung auf 40 Prozent willkürlich ist und uns nur einschränkt.
Aus all diesen Gründen beantrage ich Ihnen im Namen der Minderheit, eine prozentuale Beschränkung der multilateralen Hilfe abzulehnen und die Flexibilität in der Finanzierung sowie die Glaubwürdigkeit der Schweiz gegenüber der internationalen Gemeinschaft zu wahren. Es mag taktische Gründe für eine solche Einschränkung geben; objektive Gesichtspunkte aber sprechen meines Erachtens für den Antrag der Minderheit.
Gutzwiller Felix · Mit-M · Ständerat · Zürich · Freisinnig-demokratische Fraktion
Mein Vorredner, Kollege Briner, hat alles gesagt; ich möchte nur noch eine Bemerkung anfügen: Der Schlüssel ist, wie gesagt wurde, wirklich sehr künstlich, und ich möchte Ihnen einfach sagen, was es heisst, wenn wir ihn beibehalten. Es heisst, wenn wir nächstes Jahr nicht auf 0,5 Prozent des BNE gehen - was wir hoffentlich tun werden -, müsste die multilaterale Hilfe pro Jahr um 34 Millionen Franken zurückgefahren werden, denn sie beträgt jetzt ungefähr 46 Prozent. Wir müssten sie zurückfahren; es wäre also doch eine sehr künstliche Gewichtung, die wir hier vornehmen würden. Ich freue mich darüber, dass dieses Gesetz in der Schlusskurve ist; das ist positiv. Ich hoffe natürlich, dass die Übung "0,5 Prozent" erfolgreich sein wird. Dann wird sich diese Sache als relativ trivial erweisen. Sollte dies aber wider Erwarten - ich sage es noch einmal und deklariere es - nicht zustande kommen, dann müssten wir noch einmal darüber reden, diese Bremse herauszunehmen. Denn ich bin überzeugt, dass es nicht im Sinne dieses Rates ist, die multilaterale Hilfe so zurückzufahren. Also würde dann entweder die Bremse herausgenommen, oder wir müssten diese Kredite - 34 Millionen - zusätzlich sprechen, damit die multilaterale Hilfe nicht gekürzt werden müsste. Das möchte ich diesem Rat einfach zu bedenken geben. Das begründet auch, weshalb ich den Antrag der Minderheit unterstütze.
Calmy-Rey Micheline · BR-F · Bundesrat · Genf
Permettez-moi de clarifier quelques éléments. Le présent crédit-cadre de la DDC sur lequel nous nous prononçons aujourd'hui pour savoir quelles sont les participations multilatérales et bilatérales englobe 80 pour cent de l'ensemble de l'aide multilatérale comptabilisée comme aide publique au développement (APD). Le reste de l'APD multilatérale se divise entre aide humanitaire et diverses contributions à des organisations internationales qui sont réparties dans d'autres offices fédéraux, comme l'Office fédéral de l'environnement, ou au Département fédéral de la défense, de la protection de la population et des sports.
Le Conseil fédéral a pris des engagements multilatéraux, par exemple le réapprovisionnement des fonds de développement, et ce pour plusieurs années. La décision que vous prendrez aujourd'hui aura donc une influence à moyen terme sur les engagements futurs. Cependant, en raison de la faible croissance du budget global de la coopération au développement de ces dernières années, l'aide multilatérale a graduellement gagné du terrain sur l'aide bilatérale et l'aide multilatérale représente aujourd'hui, dans le message Sud, 46 pour cent du total.
Les aides bilatérale et multilatérale sont complémentaires et le Conseil fédéral ne souhaite pas les opposer l'une à l'autre. Les programmes bilatéraux nous permettent d'avoir un impact direct dans les pays priorisés par le message Sud et l'aide multilatérale permet de contribuer à l'amélioration des conditions-cadres. La réorganisation de la DDC vise aujourd'hui encore à améliorer les synergies entre l'aide bilatérale et l'aide multilatérale. Une combinaison judicieuse des aides bilatérale et multilatérale est primordiale pour avoir un impact optimal sur notre aide au développement.
Enfin, dernière remarque, la Suisse a une tradition et joue un rôle clé au sein des institutions multilatérales, cela vous a été redit tout à l'heure. Elle a une influence qui va au-delà de sa taille et de son influence économique. Avec le plafonnement, le crédit Sud prévoit aujourd'hui un montant total de 2,072 milliards de francs affectés à l'aide multilatérale. Avec un plafonnement à 40 pour cent, nous serions dans l'obligation de diminuer l'aide multilatérale à 1,8 milliard de francs, ce qui fait une diminution de 34 millions de francs par année.
Ces moyens ne pourraient être mis à disposition que par une augmentation du crédit-cadre, par une augmentation de l'APD. Ces chiffres que je vous ai donnés ne tiennent pas compte d'une augmentation éventuelle à 0,5 pour cent. En tout état de cause, avec le niveau actuel, un plafonnement à 40 pour cent serait difficile à justifier au niveau international, puisque la Suisse se priverait d'assumer son rôle privilégié au niveau des organisations multilatérales.
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