01.068
Programme der EU in den Jahren 2003-2006. Vollbeteiligung der Schweiz
Riklin Kathy · Nationalrat · Zürich · Christlichdemokratische Fraktion
Seit 1987 können Schweizer Partner projektweise an den gemeinschaftlichen Rahmenprogrammen für Forschung und technologische Entwicklung der Europäischen Union partizipieren. Zurzeit läuft das fünfte Forschungsrahmenprogramm. Es dauert von 1998 bis 2002 und läuft somit Ende dieses Jahres aus. Es soll durch ein sechstes Programm für die Jahre 2003 bis 2006 abgelöst werden. Der Nationalrat ist bei diesem für unseren Forschungs- und Hochschulstandort Schweiz sehr wichtigen Geschäft Zweitrat. Die Forschungsprogramme geben den europäischen Forschern der Hochschulen und der Universitäten, der Fachhochschulen, der nichtuniversitären Forschungszentren und der Privatwirtschaft die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Themen zu befassen, die für ein Land alleine zu gross und zu teuer wären oder die wegen ihrer grenzüberschreitenden Fragestellung in internationaler Zusammenarbeit besser bearbeitet werden können. Das sektorielle Abkommen über die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit im Rahmen der sieben bilateralen Abkommen mit der EU wird unserem Land eine Vollbeteiligung an diesem sechsten Rahmenprogramm ermöglichen.
Die Europäische Kommission hat für dieses sechste Programm einen Betrag von 17,5 Milliarden Euro festgelegt, wovon die Schweiz rund 3,1 Prozent zu übernehmen hat. Der Berechnungsmodus ist im bilateralen Abkommen festgehalten und entspricht dem relativen Anteil des Bruttoinlandproduktes der Schweiz am BIP der 15 Mitgliedstaaten der EU. Unter Einschluss einer Reserve von 26,5 Millionen Franken beinhaltet der vorliegende Bundesbeschluss einen Betrag von höchstens 835 Millionen Franken. Zusätzlich wird ein Betrag von 34 Millionen Franken für die Finanzierung von Begleitmassnahmen gesprochen, die einen angemessenen "return on investment" sicherstellen sollen. Total geht es somit um 869 Millionen Franken.
Zuerst zu den Begleitmassnahmen: Mit den Begleitmassnahmen, einem Betrag von jährlich 8,5 Millionen Franken, sollen das schweizerische Informationsnetz Euresearch in Bern, die regionalen Kontaktstellen an den Hochschulen und eine Aussenstelle in Brüssel unterstützt werden. Auch die Aufwendungen für Projektvorbereitungen, für weitere Informations- und Koordinationsarbeit in der Schweiz und für die Expertentätigkeit in den verschiedenen Ausschüssen, Expertengruppen und anderen Gremien sollen mit diesem zweiten Kredit gemäss Artikel 2 finanziert werden.
Mit dem eigentlichen Forschungskredit von maximal 835 Millionen Franken gemäss Artikel 1 des Bundesbeschlusses, der in jährlichen Tranchen von rund 210 Millionen Franken an die Europäische Kommission entrichtet wird, soll Forschung in den Bereichen Genomik und Biotechnologie, Technologien in der Informationsgesellschaft, Nanotechnologie und intelligente Materialien und neue Produktionsverfahren sowie für Luft- und Raumfahrt ermöglicht werden. Aber auch Bereiche wie modernes Regieren in der Wissensgesellschaft, Lebensmittelsicherheit und Gesundheitsrisiken, nachhaltige Entwicklung und globale Veränderungen von Klima und Wasserkreislauf gehören zu den geförderten Forschungsbereichen. Rund 600 Millionen Euro des EU-Forschungsgeldes sollen für die internationale Zusammenarbeit mit Russland und den GUS-Staaten, mit den nichtassoziierten Mittelmeerstaaten und mit den Entwicklungsländern bestimmt sein. 15 Prozent der Mittel müssen an KMU ausgerichtet werden. Mit dem neuen Forschungsrahmenprogramm soll damit der Zugang von Schweizer Forschenden von Unternehmen, insbesondere KMU, weiter unterstützt werden. Gefördert wird auch die Mobilität der Forscherinnen und Forscher in Europa, ein mir sehr wichtig erscheinendes Anliegen. Und auch die Frauen sollen speziell gefördert werden.
Für dieses sechste Forschungsrahmenprogramm hat die EU einige neue Instrumente für die Zusammenarbeit bzw. die Finanzierung vorgeschlagen. Dazu zählt die Unterstützung von Exzellenznetzwerken, welche - langfristig und international angelegt - neue Spitzenleistungen fördern sollen.
Nun zum europäischen, aussenpolitischen Teil: Für die integrale Beteiligung der Schweiz am sechsten Forschungsrahmenprogramm muss eine Vertragsverlängerung mit der EU abgeschlossen werden, da das sektorielle Abkommen über die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit im Rahmen der sieben bilateralen Abkommen, die im Jahr 2000 vom Volk angenommen wurden, mit dem Abschluss des fünften Forschungsrahmenprogrammes ausläuft. Ein neues bilaterales Forschungsabkommen, wie es bereits in Artikel 9 Absatz 2 des bestehenden Vertrages vorgesehen ist, kann erst nach Verabschiedung des Forschungsrahmenprogrammes durch den Europäischen Rat und das Europäische Parlament geschlossen werden, welche für die zweite Hälfte 2002 vorgesehen ist. Damit können die Schweizer Forscherinnen und Forscher endlich in den Genuss der Vorteile des Abkommens kommen. Dies ist vor allem der vollberechtigte Zugang der schweizerischen Institutionen als Einzelpartner zu allen Forschungsprojekten und die Möglichkeit für Schweizer, eine Forschungszusammenarbeit zu initiieren und Projekte als Koordinatoren zu leiten. Aber auch die Mitfinanzierung von Infrastruktur, z. B. des Paul Scherrer Institutes, für dort durchgeführte Forschungsprojekte, wird erst dann möglich.
Wir konnten uns in der Kommission davon überzeugen, dass vonseiten des Bundesamtes für Bildung und Wissenschaft gründliche und seriöse Arbeit geleistet wird. Die Resultate werden kontinuierlich evaluiert. Das vierte Forschungsrahmenprogramm, das jetzt abgeschlossen ist, wurde einer Evaluation unterzogen. Der Bericht liegt vor; er zeigt den grossen wissenschaftlichen und technologischen Nutzen der EU-Projekte.
Die WBK hat der Vorlage mit 19 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung klar zugestimmt - der Ständerat hat dies übrigens einstimmig mit 28 zu 0 Stimmen getan.
Scheurer Rémy · Nationalrat · Neuenburg · Liberale Fraktion
Le crédit d'engagement de 869 millions de francs pour la période 2003-2006 qui nous est demandé par le Conseil fédéral doit permettre au gouvernement de conclure la négociation et de signer avec l'Union européenne l'accord de pleine et entière participation de la Suisse au 6e programme-cadre de recherche-développement.
Ce crédit se compose, d'une part, d'une somme de 835 millions de francs, calculée en fonction de notre produit intérieur brut, 835 millions représentant notre contribution à l'ensemble du 6e programme-cadre - cette somme-là est intangible; d'autre part, d'une somme de 34 millions de francs pour des mesures d'accompagnement destinées "à assurer la meilleure rentabilité scientifique et industrielle possible". Cette somme de 34 millions de francs pourrait être modifiée. C'est la proposition qui nous est faite.
Dans les accords bilatéraux entrés en vigueur le 1er juin 2002, celui sur la coopération scientifique et technologique entre la Suisse et l'Union européenne porte exclusivement sur le 5e programme-cadre qui se terminera avec l'année 2002. L'article 9 de cet accord prévoit cependant son renouvellement ou sa renégociation lorsque l'Union européenne adopte de nouveaux programmes-cadres. C'est ainsi que nos représentants ont pu donner leur avis à la fois sur le contenu du 6e programme-cadre et sur la création de l'Espace européen de la recherche, qui est un puissant réseau de recherche auquel la Suisse est très directement et profondément intéressée.
Même si le retard intervenu dans l'application des accords a rendu plus difficile la tâche de nos représentants dans la mise sur pied de ce 6e programme-cadre, nous pouvons être satisfaits jusqu'à présent des résultats, aussi bien en ce qui concerne la structure que le contenu. Le montant global maximum des sommes allouées au 6e programme-cadre est de 16,27 milliards d'euros, auquel il faut ajouter 1,23 milliard d'euros pour Euratom, dont nous faisons partie, comme vous le savez. Tout cela porte le montant total à 17,5 milliards d'euros, soit quelque 26 milliards de nos francs, pour quatre ans.
La plus grande partie de cette somme, soit 12,77 milliards d'euros, est en faveur de l'intégration de la recherche européenne par l'intermédiaire de grands thèmes comme la génomique et la biotechnologie pour la santé, les technologies pour la société de l'information, les nanotechnologies, la sécurité alimentaire, le développement durable, etc., sans oublier le thème "Citoyens et gouvernance dans la société européenne de la connaissance", thème qui marque une ouverture vers les sciences sociales, une ouverture que nous avons trouvée très souhaitable lors de la discussion sur l'adoption des programmes de pôles de recherche nationaux.
On constate donc que les thèmes retenus sont de première importance pour nous et nous ne pouvons que nous réjouir de l'occasion donnée à la place scientifique suisse de s'intégrer mieux et davantage dans les structures de la recherche européenne. La pleine participation des milieux scientifiques et technologiques suisses à l'Espace européen de la recherche et une plus forte insertion de nos chercheurs dans cet espace sont des avantages, comme est un avantage pour notre industrie l'accès aux résultats et à l'exploitation des projets du 6e programme-cadre.
L'évaluation du retour sur investissement dans ce programme serait de toute évidence prématurée puisque la participation pleine et entière ne peut pas être comparée à la participation projet par projet en vigueur aujourd'hui encore. Mais il y a de bonnes raisons d'être optimiste à cet égard, aussi bien sur le plan matériel que sur celui du développement de notre potentiel de recherche. Et n'oublions pas qu'il est prévu d'associer étroitement les petites et moyennes entreprises au programme, que 15 pour cent au moins des moyens financiers leur seront affectés. Je vous rappelle encore que les 34 millions de francs dont j'ai parlé auparavant sont destinés à assurer la rentabilité scientifique et industrielle par le biais de mesures administratives d'accompagnement, de conseils, de facilitation du dépôt des projets de recherche.
J'aimerais signaler encore que désormais les chercheurs suisses pourront être leaders de projets et non pas seulement associés à des projets auxquels ils n'ont pas immédiatement participé dès le départ. Mais j'aimerais signaler aussi, et cela interviendra dans nos réflexions ultérieures, l'urgence d'améliorer les conditions de l'encadrement dans l'enseignement en Suisse, dans les hautes écoles, afin que les enseignants, qu'ils soient professeurs ou qu'ils aient un poste élevé dans l'encadrement, aient la possibilité matérielle de faire de la recherche. Actuellement, les charges d'enseignement pèsent si lourd sur les enseignants que leurs possibilités de faire de la recherche vont en diminuant. Il faut y prendre garde.
La Commission de la science, de l'éducation et de la culture est tout à fait favorable à l'engagement financier demandé pour la pleine participation au 6e programme-cadre. Cependant, elle n'a pas traité encore les conséquences d'une participation pleine et entière au 6e programme-cadre sur la politique de la recherche à l'intérieur du pays. Le passage de la juxtaposition des programmes de recherche propres à la Suisse et à l'Union européenne, à un effort d'intégration des efforts de recherche sur notre continent, devra bien sûr à terme faire l'objet de réflexion et de décisions. Quelle place donner à la recherche orientée au niveau national par rapport à la recherche orientée dans le contexte d'un programme-cadre européen? Quelle proportion établir entre l'investissement dans les programmes-cadres et dans la recherche au niveau national? En Allemagne, par exemple, nous avons appris que 15 pour cent des crédits de recherche allaient aux programmes-cadres. Et si, en Suisse, nous mettons en comparaison seulement les quelque 210 millions de francs par année pour le 6e programme-cadre et les quelque 300 millions de francs pour le Fonds national, nous voyons que la proportion est beaucoup plus élevée que ce 15 pour cent, signe non pas d'un trop grand effort en faveur de la recherche européenne, mais d'une insuffisance de moyens donnés à la recherche fondamentale.
Les réponses à ces questions et à bien d'autres ne sont, bien sûr, pas pour aujourd'hui. Elles devraient commencer à être données avec le message sur la formation, la recherche et la technologie pour la période 2004-2007.
C'est pourquoi la Commission de la science, de l'éducation et de la culture vous recommande, par 19 voix sans opposition et avec 1 abstention, d'accepter le crédit d'engagement de 869 millions de francs sur quatre ans qui nous est demandé.
Cette acceptation, venant à la suite de celle unanime du Conseil des Etats, permettra au Conseil fédéral d'achever la préparation et de passer à la signature du nouvel accord établi avec l'Union européenne sur la participation de la Suisse au 6e programme-cadre de recherche et de développement.
Müller-Hemmi Vreni · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion
Die SP-Fraktion steht wie in der Vergangenheit voll hinter dem neuen EU-Forschungskredit. Ich will Ihnen einleitend anhand von zwei konkreten Beispielen aus dem 5. Forschungsrahmenprogramm zeigen, warum die Integration ins europäische Forschungsnetzwerk für den Wissenschafts- und Wirtschaftsplatz Schweiz von so grossem Interesse ist.
1. Elektrozweiräder im Stadtverkehr: Im Rahmen des Programms Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung unterstützt die EU das Projekt E-Tour. E-Tour untersucht das Potenzial von Elektrozweirädern. Am Projekt sind Schweizer Partner beteiligt: die interfakultäre Koordinationsstelle für allgemeine Ökologie der Universität Bern sowie die Planungsbüros Abay und Meier in Zürich und Urs Schwegler in Fischingen. Im Zentrum der schweizerischen Forschung stehen die Fragen nach dem Nutzen der Elektrofahrräder für umweltschonenderen Verkehr sowie gesundheitsrelevante Aspekte. Das Forschungsprojekt ist verbunden mit dem vom Bundesamt für Energie initiierten Grossversuch mit Leicht-Elektromobilen unter anderem in den Gemeinden Mendrisio, Sion, Wil, Wohlen, Muttenz und Basel. Unterstützend dabei sind auch das Buwal und das BAG. Neben den umwelt- und gesundheitsrelevanten Erkenntnissen soll dieses Forschungsprojekt speziell auch Herstellerinnen und Herstellern von Elektrofahrrädern Basisinformationen über den Einsatz ihrer Produkte, über deren Schwächen und Stärken liefern.
2. Entwicklung einer künstlichen Bauchspeicheldrüse. Sie wissen: In der westlichen Welt belastet die Zuckerkrankheit rund 5 Prozent der Bevölkerung. Im EU-Forschungsprogramm Adicol werden unter dem Einsatz modernster Informationstechnologie Verfahren und Hilfsmittel entwickelt, die die Lebensqualität von Diabetespatientinnen und -patienten verbessern und Folgeschäden vermindern sollen. Weltweit führend in diesem Gebiet der Medizinaltechnik ist die Burgdorfer Disetronic Medical Systems AG, unter anderem mit ihrer Entwicklung von Insulinpumpen, die ausserhalb des Körpers getragen werden. Disetronic ist darum in diesem EU-Projekt nicht nur dabei, sondern auch für die technisch-wissenschaftliche Koordination zuständig. Weitere Projektpartner sind Spezialistinnen und Spezialisten der Universitäten Perugia und Graz und der City University, London, das deutsche Fraunhofer-Institut sowie zwei weitere hoch spezialisierte Unternehmen aus dem EU-Raum. Wegen der aktuellen Vertragslage der Schweiz gegenüber der EU konnte Disetronic die Gesamtkoordination des Forschungsprojektes allerdings nicht übernehmen, obwohl dies von der Forschungskompetenz her logisch wäre.
Diese zwei Beispiele zeigen, wie Know-how aus schweizerischen Hochschulen, privaten Unternehmungen und Bundesinstitutionen in EU-Forschungsprojekten eingesetzt wird, wie europäische Kompetenznetzwerke im gesamtgesellschaftlichen Interesse zum Tragen gebracht werden. Sie zeigen, welche wirtschaftlichen Potenziale für innovative KMU damit verbunden sind.
Speziell das Beispiel der Disetronic zeigt aber auch, wo Schweizer Forschungskompetenz wegen der Nichtmitgliedschaft in der EU anstösst, behindert ist, nicht voll zum Tragen kommen kann. Solche Nachteile bleiben bestehen - damit komme ich zum aktuellen, politisch brisanten und zentralen Punkt dieser Vorlage -, weil das Forschungsabkommen nicht wie die anderen bilateralen Verträge am letzten Samstag in Kraft getreten ist. Dass dies passieren würde, war schon länger absehbar.
Ich habe den Bundesrat darum im letzten Dezember in einer Interpellation nach Konsequenzen und Massnahmen gefragt. In der Antwort vom 12. Februar 2002 deutete der Bundesrat bereits an, dass ein neu auszuhandelndes bilaterales Forschungsabkommen kaum auf Beginn 2003 ratifiziert sein würde. Heute - dies hat die Diskussion in der Kommission gezeigt - wagt niemand eine Prognose. Was in der Interpellationsantwort vom Bundesrat noch weggeschwiegen wurde, scheint eben immer weniger ausgeschlossen zu sein, dass nämlich die EU-Staaten das neue Forschungsverhandlungsmandat mit dem Verhandlungspaket der "Bilateralen II", konkret mit dem Dossier Betrugsbekämpfung in Verbindung bringen könnten, es auch im Verhandlungspoker brauchen und die Schweiz weiter unter Druck setzen könnten. Die Leidensgeschichte des Forschungsabkommens, das eigentlich bereits im Mai 1997 fertig ausgehandelt wurde und dessen Inkrafttreten auf 2003 vom Bundesrat in der Botschaft voreilig freudig begrüsst wurde, geht weiter. Dies geschieht zum Nachteil der schweizerischen Forschung und Wirtschaft, da unsere Forschenden weiterhin keinen massgebenden Einfluss auf die europäische Forschungsplanung haben werden und ihnen der Zutritt zu Teilprogrammen wie auch die Übernahme von Programmleitungen zum Teil weiterhin verwehrt bleiben.
Diese für den stolzen Wissenschafts- und Forschungsplatz Schweiz bittere Realität ist eine Konsequenz der eingeschlagenen bilateralen Politik. Diese Realität, bei der Fünfer und Weggli schon längst nicht mehr im Blickfeld sind und die Schweiz je länger, je mehr als "Brösmeli-Bittstellerin" dasteht, ist speziell für die Forschung auf ungewisse Zeit hinaus ein Problem. Wohlgemerkt, auch ein künftiges bilaterales Abkommen wird der Forschung nicht die volle Gleichberechtigung und Integration bringen. Die Realität ist: Der bilaterale Weg wird immer dornenvoller, vor allem, wenn weiterhin unverrückbar am Bankgeheimnis festgehalten wird - auf Kosten z. B. des Forschungsplatzes. Natürlich hat diese Realität keinen Einfluss auf unser Ja zum Vierjahreskredit. Mitmachen auch unter diesen Bedingungen - die angeführten Beispiele zeigen es - ist ein "must" für die innovative Schweiz. Aber es ist auch diese Realität, die uns einmal mehr in unserer EU-Beitritts-Strategie bestätigt.
Polla Barbara · Nationalrat · Genf · Liberale Fraktion
S'il y a un domaine que nous reconnaissons tous comme prioritaire dans notre pays, s'il est un domaine dans lequel nous nous retrouvons tous en général, de la droite à la gauche de cet hémicycle, c'est bien dans celui de la recherche. La recherche est vitale pour notre petit pays. La matière grise est notre matière première, comme nous disons toujours. D'ailleurs, je pense qu'en fait, cette matière est plus rose que grise et nous pouvons en être fiers!
Quand il s'agit de recherche, pourrions-nous dire, la politique sort du domaine des opinions pour entrer dans le champ des faits. C'est donc avec un plaisir tout particulier que le groupe libéral vous invite ce matin, comme ma préopinante et comme le feront certainement tous les autres groupes, à voter le crédit d'engagement de 869 millions de francs pour la période 2003-2006 qui nous est demandé par le Conseil fédéral, afin de permettre enfin la pleine et entière participation de notre pays aux prochains programmes-cadres de recherche et développement européens, et à le voter avec la même splendide unanimité que celle qui a animé le Conseil des Etats le 20 mars dernier.
Si certains ont douté peut-être parfois des bienfaits des accords bilatéraux, nous pouvons tous être rassurés aujourd'hui: l'Accord sur la coopération scientifique et technologique nous apporte bien le bénéfice escompté, à savoir la possibilité pour les chercheurs suisses de participer intégralement, de plain-pied, à l'Espace européen de la formation et de la recherche et aux échanges intellectuels, scientifiques et technologiques que cet espace favorise.
Cet Espace européen de la recherche offre réellement des horizons nouveaux et permettra, selon les propres termes de la Commission européenne en la matière, "de jeter les bases d'un nouveau contrat entre les citoyens européens" - citoyens européens dont nous faisons partie, en l'occurrence - "et la science et la technologie en replaçant la recherche au coeur de la société" - c'est un souci qui nous est permanent - "et en faisant de ses applications l'objet du débat politique qu'appellent leurs conséquences sociales".
Nous voyons donc là avec satisfaction que la définition même de l'espace européen du savoir comprend sa dimension humaine et sociale même si, en l'occurrence, le programme-cadre de recherche et de développement auquel nous allons nous associer concerne avant tout la recherche technologique et appliquée.
En ce qui concerne le contenu du prochain programme-cadre, il est intéressant de souligner qu'il n'est pas encore complètement défini et que nous allons donc pouvoir participer à sa définition. Comme le disait M. Charles Kleiber à Tanguy Verhoosel à Bruxelles il y a déjà quelque temps: "La Suisse sera associée à la discussion sur la définition du 6e programme-cadre de recherche européen." Nous savons cependant déjà que les thèmes prioritaires du programme-cadre de l'Union européenne sont justement ceux des recherches dans lesquelles, osons le dire, nous sommes nous-mêmes particulièrement excellents, qu'il s'agisse des nanotechnologies, des technologies de l'information appliquées au domaine médical ou de la biologie moléculaire et de la génétique.
Il y a ensuite lieu de souligner l'intérêt du programme pour les PME. Même si ce n'est pas là le point le plus prioritaire, nous devons souligner que nos entreprises, et non seulement nos chercheurs, vont bénéficier du crédit-cadre et que nous attendons pour elles un important retour sur investissement. Or, les PME, comme la recherche, sont désormais au coeur des préoccupations de tous les parlementaires, là aussi de la droite à la gauche du Parlement, et nous avons donc là une raison supplémentaire de soutenir unanimement ce projet.
Bien sûr, 869 millions de francs, ce n'est pas une bagatelle. C'est un investissement conséquent, mais qu'il faut considérer à la lumière des moyens globaux mis à disposition par l'Union européenne, et les chiffres mentionnés tout à l'heure par M. Scheurer Rémy, rapporteur - vous les avez bien entendus, oui, il s'agit bien de plus de 17 milliards d'euros -, sont vraiment impressionnants.
Quoi qu'il en soit, si les retombées positives directes en termes de recherche semblent d'ores et déjà évidentes en ce qui concerne la mobilité des chercheurs et la consolidation des liens scientifiques, nous aimerions par contre connaître le plus rapidement possible les répercussions des mesures d'accompagnement. Nous insistons pour que ces mesures assurent réellement le soutien administratif indispensable aux chercheurs encore peu habitués au contexte européen, notamment en tant que leaders de projets.
En conclusion, je formule le voeu que, comme la commission, comme le Conseil des Etats, notre Conseil approuve lui aussi ce crédit à l'unanimité, dans l'enthousiasme devant l'ouverture fantastique que ce programme-cadre représente pour la recherche en Suisse.
Mais ce voeu ne va pas sans s'accompagner d'un autre voeu tout aussi important: c'est que, portés par l'enthousiasme d'aujourd'hui, nous mettions aussi tous ensemble la pression maximale sur le Conseil fédéral pour le relèvement indispensable du soutien à la recherche fondamentale en Suisse, et donc du soutien à la recherche dispensé par le Fonds national, notamment. N'oublions pas les cris d'alarme et les appels au secours de la recherche fondamentale ici, en Suisse. Ces cris d'alarme sont fondés. La recherche fondamentale en Suisse ne saurait aller sans notre intégration dans les programmes de recherche de l'Union européenne, comme notre intégration dans les programmes de recherche de l'Union européenne ne saurait aller sans notre soutien à la recherche fondamentale ici, en Suisse.
Il faut donc voter oui à l'Espace européen de la formation et de la recherche, mais oui aussi à la recherche fondamentale suisse, et nous serons amenés à le faire prochainement.
Randegger Johannes · Nationalrat · Basel-Stadt · Freisinnig-demokratische Fraktion
Für die FDP-Fraktion ist die Beteiligung der schweizerischen Forschung an Hochschulen, in der Industrie und im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmungen im Rahmen der europäischen Forschungsprogramme von sehr grosser Bedeutung. Wir haben denn auch dieses Forschungsabkommen begrüsst und uns im Rahmen der Beratungen über das bilaterale Vertragswerk mit den sieben sektoriellen Abkommen klar dafür eingesetzt. Bei dieser Gelegenheit danken wir Ihnen, Frau Bundesrätin Dreifuss, für Ihren wirklich langjährigen Einsatz für die Vollbeteiligung der schweizerischen Forscherinnen und Forscher an EU-Forschungsprogrammen. Wir sind zuversichtlich - Frau Bundesrätin, Sie haben uns in der Kommission auch Mut gemacht -, dass dieses neue bilaterale Forschungsabkommen in Bälde vorliegen wird und hier keine signifikanten Schwierigkeiten zu erwarten sind. Davon sind wir ausgegangen.
Heute beschliessen wir die Finanzierung; es geht um die Finanzierung, einerseits um die Beiträge, die in die EU fliessen, und andererseits um die Beiträge für die Begleitmassnahmen.
Damit stellt sich für uns die Frage, ob wir unsere Forscher für diesen Schritt der Vollbeteiligung gut vorbereitet haben. Wir verzichten hier auf eine inhaltliche Diskussion des Forschungsprogrammes; das haben unsere Kommissionssprecher hier schon sehr gut dargestellt.
Es geht um das Wie: Wie optimieren wir den Prozess der Beteiligung der Schweiz in diesem und vor allem im nächsten, dem 6. Rahmenprogramm? Bisher war die Finanzierung der schweizerischen Projektbeteiligungen einfach geregelt: Das Geld kam von Bern. Neu kommt es aus Brüssel, und selbst in den Dokumenten der EU zu diesem 6. Rahmenprogramm wird über die Schwächen der Forschungsadministration in Brüssel gesprochen. Hier hätten wir gerne, Frau Bundesrätin, wenn Sie ausführen würden, welche Begleitmassnahmen vorgesehen sind, um dieser im Umbruch befindlichen Forschungsadministration in Brüssel etwas beizustehen oder auf die Beine zu helfen.
Bisher konnten Schweizer Forscher keine Projektleitungen übernehmen und konnten bei der Erarbeitung von neuen Forschungsschwerpunkten nur indirekt Einfluss nehmen. Neu können Schweizer Forscherinnen und Forscher Projektleitungen übernehmen, und schweizerische Forschungsstätten haben sogar die Chance, zu europäischen Kompetenzzentren zu werden. Hier stellt sich für uns die Frage: Wie wurden unsere Leute auf die erfolgreiche Wahrnehmung derartiger Chancen vorbereitet?
Sie sind sicher mit mir einig, dass es eine altbekannte Tatsache ist, dass die von der EU beigezogenen Experten zur Beurteilung von Projektanträgen natürlich eine ganz entscheidende Rolle spielen. Wenn es aus unserer Sicht, aus unserer starken Position in der Forschung heraus vor allem darum geht, dass qualitativ hoch stehende Projekte gefördert werden, dann braucht es vor Ort natürlich auch qualitativ hoch stehende Experten. Hier, Frau Bundesrätin, hätten wir den Wunsch, dass von Ihrer Seite aktiv unsere Experten der Forschungsadministration in Brüssel angeboten würden.
Ein weiterer wichtiger Bereich betrifft die so genannte Parallelforschung. Es ist sicher klar, dass mehrere Länder mit verschiedenen Institutionen, mit verschiedenen Finanzierungskanälen die gleichen Forschungsprojekte unterstützen und sich an den gleichen Projekten beteiligen werden. Es ist also klar, dass neben den EU-Ländern auch die EU-Beitrittskandidaten und die assoziierten Länder dabei sind, auch solche, die nur über eine mittelmässige Forschungskompetenz verfügen. Darum fragen wir, wer in unserem Land hier den Überblick behält. Wer unterstützt parallele Forschungen dort, wo sie sinnvoll sind, und wer zeigt aber auch auf, wo sie nicht sinnvoll sind? Schliesslich sind Sie, Frau Bundesrätin, mit uns sicher einig, dass im naturwissenschaftlich-technischen Bereich die Forschungsprojekte der EU orientierte Forschung bzw. angewandte Forschungsprodukteentwicklung darstellen. Es stehen also klare ökonomische Zielsetzungen dahinter. Unsere grosse Industrie - das zeigt auch die Evaluation über das 4. Rahmenprogramm - hat sich diesbezüglich sehr stark engagiert; man sieht das an der grossen Anzahl der Projektbeteiligungen. Aber der KMU-Bereich hinkt immer noch hinterher. Das erfüllt uns etwas mit Sorge, und darum möchten wir Sie fragen: Wer führt denn diesen Beteiligungsprozess unserer Forscher? Es geht also um die Führung des Beteiligungsprozesses der Schweizer Forscher aus den Universitäten, den beiden ETH, den Fachhochschulen, der Industrie und den KMU.
Frau Bundesrätin, Sie haben 34 Millionen Franken für Begleitmassnahmen vorgesehen. Ich finde das angemessen, auch die Fraktion steht dahinter. Sie haben Schritte unternommen, um das Informationsnetz zu verbessern. Das anerkennen wir. Sie haben vorgesehen, mit einem Bring-Prinzip die KMU besser in die Projekte einzubinden, sogar mit einem finanziellen Anreizsystem. Aber was nicht klar ist: Wer führt, wer koordiniert, wer begleitet, wer nimmt in Brüssel Einfluss auf die Prioritätensetzung in diesem Forschungsprogramm?
Der FDP geht es wirklich um den "return on investment". Mit Blick auf die BFT-Botschaft und den Verteilkampf um die finanziellen Mittel in unserem Land wollen wir alles daransetzen, dass wir pro Franken mehr Resultate aus den EU-Programmen herausholen, als das bisher der Fall war.
Eine konkrete Frage an Sie, Frau Bundesrätin: Sind Sie bereit, eine Begleitgruppe einzusetzen - mit Koordinationsaufgaben, mit Controllingaufgaben, mit dem Coaching der Gesuchsteller -, die aus Vertretern der Hochschulen, des Nationalfonds, der Kommission für Technologie und Innovation, des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates und der Wirtschaft besteht? Diese Begleitgruppe könnte Ihnen helfen, diesen Prozess, der zu einem höheren "return on investment" führen soll, besser zu unterstützen, als das bisher der Fall war. Die FDP-Fraktion unterstützt Sie; wir sind gespannt auf Ihre Antwort.
Wandfluh Hansruedi · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Zielorientierte Forschung ist der Schlüssel zum Erfolg einer Volkswirtschaft - wir haben es gehört -, und da sind wir uns über alle Parteiengrenzen hinweg einig. Es ist ja so schön, wenn man Verbindendes hervorheben kann. Die Unterschiede tauchen erst auf, wenn diskutiert wird, wer forscht oder was geforscht werden soll, oder wenn es darum geht, die Begriffe "zielorientiert" und "Erfolg" zu definieren. Ist ein Forschungsprojekt zielorientiert und erfolgreich, wenn aufgrund der Forschungsergebnisse eine neue Technologie - Gentechnologie oder Kernenergie - verboten werden kann? Oder ist es erfolgreich, wenn die neue Technologie - Gentechnologie oder Kernenergie - zum Wohle von Mensch, Tier und Umwelt genutzt werden kann? Aber diese Fragen müssen wir im Rahmen dieser Diskussion ja nicht beantworten.
Heute geht es um die Beteiligung der Schweiz am EU-Forschungsprogramm. Das Abkommen über die wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit ist bekanntlich eines der Dossiers der bilateralen Verträge, die am letzten Samstag in Kraft gesetzt worden sind. Die SVP hat sich ganz klar für den bilateralen Weg ausgesprochen, insbesondere auch für dieses Dossier, und sie steht zu dieser Entscheidung.
Die Beteiligung der Schweiz an den europäischen Forschungsprogrammen ist für die Industrie wichtig, und zwar nicht nur für Forschungsinstitute und für Hochschulen, sondern auch für Industrieunternehmen, einschliesslich KMU, sofern sie sich beteiligen wollen. Ich mache diese Einschränkung bewusst, weil ich als Unternehmer Erfahrung habe, indem ich mich am ersten Programm beteiligen wollte, aber sehr schnell merkte, dass ich die Papierflut und die administrativen Abläufe nicht bewältigen konnte. Ich arbeite heute als Unternehmer ausschliesslich direkt mit Universitäten zusammen. Allerdings anerkenne ich, dass mittlerweile zehn Jahre und mehr verflossen sind und dass in der administrativen Abwicklung bei der EU natürlich auch Fortschritte erzielt wurden. Es gibt ja heute sogar spezielle KMU-Projekte, die natürlich anders aussehen als jene vor zwölf Jahren.
Die SVP setzt sich vorab für die Forschungstätigkeit in der Privatwirtschaft ein, natürlich zusammen mit Universitäten und Forschungsinstituten. Es soll primär in Köpfe investiert werden und nicht in Strukturen und Organisationen. Diese Grundhaltung veranlasst uns natürlich zu einer gewissen Skepsis gegenüber den EU-Forschungsprogrammen, verbunden mit einer gewissen Angst, dass die Forschungsprogramme zu einem völlig intransparenten Mittelfluss nach Brüssel führen oder dass sich ein Teil der gesprochenen Forschungsgelder in der EU-Bürokratie verlieren könnte.
Anderseits nehmen wir zur Kenntnis, dass gemäss Jahresbericht 2001 über die Schweizer Beteiligung an den EU-Programmen 91 Prozent der beteiligten Schweizerinnen und Schweizer das Kosten-Nutzen-Verhältnis als ausgeglichen oder als für die Schweiz positiv erachtet haben. Die SVP ist überzeugt, dass eine internationale Forschungstätigkeit speziell bei umfangreichen Projekten durchaus Sinn machen kann.
Zur Höhe des Beitrages: Es sei dahingestellt, ob die 835 Millionen Franken plus die 34 Millionen Franken, die jetzt hier zur Diskussion stehen, richtig sind oder nicht. Es kann ja nicht am Betrag geschraubt werden; entweder machen wir mit, oder wir lassen es sein. Wenn wir hier mitmachen, schliesst das natürlich nicht aus, dass wir auch mit anderen Ländern Forschungsprojekte haben. Ich denke, dass wir vor allem von Technologien in den USA absolut profitieren können und dass eine Zusammenarbeit auch dort je nachdem Sinn machen kann.
Wichtig scheint uns die Tatsache zu sein, dass durch die Forschungsgelder, die für dieses Projekt abfliessen, nicht die Forschung an den Schweizer Universitäten leidet. Ich bitte Sie, Frau Bundesrätin, hier nochmals zu bestätigen, dass dem nicht so ist und dass das Geld, das jetzt hier abfliesst, nicht von Ihnen bezahlt werden muss, sondern dass der Aussenminister diese Zeche bezahlen muss.
Durch das Abwägen der Vor- und Nachteile einer Vollbeteiligung der Schweiz an den EU-Forschungsprogrammen kommen wir in der SVP-Fraktion grossmehrheitlich zum Schluss, dass wir der Vorlage zustimmen werden.
Simoneschi Chiara · Nationalrat · Tessin · Christlichdemokratische Fraktion
A nome del gruppo popolare-democratico, porto l'assenso e il consenso a questo importante messaggio.
Lors de la votation populaire sur les accords bilatéraux, on a insisté sur l'importance, pour la place de la recherche suisse, de pouvoir abandonner le statut de partenaire silencieux et parvenir finalement à une participation intégrale de la Suisse aux programmes-cadres de l'Union européenne, afin que la recherche suisse soit pleinement impliquée dans les projets stratégiques qui façonnent la société européenne de demain et lui assurent sa place sur le plan international.
Dans une société qui devient de jour en jour une société du savoir, la recherche fondamentale et la recherche appliquée occupent une place toujours plus importante dans le développement économique de notre pays. On dit toujours que la recherche est un facteur de croissance.
Dans ce contexte, la collaboration entre les chercheurs, la constitution de réseaux, l'accès aux informations et aux résultats des recherches sont aussi une priorité. Dans ce sens, on peut constater que l'Europe est en train de faire des efforts considérables pour améliorer les performances de sa place scientifique et pour renforcer sa place économique. Le sommet des chefs d'Etat et de gouvernement européens à Lisbonne en mars 2000 a marqué un tournant dans la politique scientifique et technologique de l'Union européenne. A travers la reconnaissance unanime du projet d'Espace européen de la recherche par les Etats membres, la recherche est devenue prioritaire dans l'agenda politique européen. Il est intéressant de noter qu'avec le projet d'Espace européen de la recherche, à Lisbonne on a aussi décidé de lancer l'e-Europe, qui est aussi un programme très intéressant, et l'Espace européen de la formation tout au long de la vie. Ce sont en effet trois domaines prioritaires pour le développement économique et social de notre continent.
L'Espace européen de la recherche vise à renforcer la coopération à l'échelle mondiale et à mieux structurer le système européen de recherche et de développement technologique. Le 6e programme-cadre, qui a repris ces objectifs, va renforcer les centres de compétence existants en intensifiant les liens de collaboration. Les réseaux d'excellence, les grands projets intégraux qui seront soutenus à la faveur du 6e programme-cadre exerceront un effet important sur les centres de recherche et de développement et sur les institutions qui les soutiennent, qu'elles soient nationales ou internationales, publiques ou privées.
Le renforcement de la compétitivité de l'industrie européenne est l'objectif le plus important du programme-cadre. Dans ce but, les ressources sont réservées aux petites et moyennes entreprises qui, comme dans notre pays, sont la vraie force sur laquelle repose le développement économique européen. Des actions spécifiques leur sont destinées.
Le groupe démocrate-chrétien approuve en particulier les efforts qu'on veut déployer en faveur de la participation des PME suisses aux programmes de recherche, participation qui a beaucoup augmenté pendant la dernière décennie; il approuve les mesures d'accompagnement qu'on veut mettre en place en Suisse pour améliorer leur participation. Je pense en particulier au renforcement des réseaux par le biais des euroguichets.
La participation intégrale représente finalement un objectif prioritaire. Cela présuppose une adéquation entre les objectifs et les instruments du programme-cadre, et nos propres priorités nationales. Seule la participation intégrale permettra aussi à nos entreprises, à nos écoles, à nos centres de recherche les plus renommés de jouer un rôle de premier plan dans les réseaux d'excellence et les grands projets qui vont se constituer avec le 6e programme-cadre.
Il y a encore un aspect qui m'intéresse particulièrement en tant que Tessinoise, ce sont les programmes transfrontaliers pour résoudre les problèmes de nature transfrontalière qui concernent des politiques sectorielles comme l'environnement, l'approvisionnement en énergie, le transport, la santé. Là aussi, la participation intégrale de la Suisse est une condition pour que nous soyons présents dans ces comités et puissions définir les priorités de la recherche.
Un autre point intéressant, aussi bien dans le programme-cadre européen que chez nous, c'est qu'on veut renforcer la place des sciences humaines et sociales et les carrières scientifiques des femmes. Je trouve par exemple le programme prioritaire "Citoyens et gouvernance dans la société européenne de la connaissance" très intéressant pour améliorer le dialogue entre les citoyens, les autorités et les scientifiques.
L'engagement de notre pays durant la dernière décennie est très bien décrit dans le message. On voit que le cercle des participants s'est élargi. On remarque en particulier que la proportion des PME est passée de 4 à 20 pour cent en dix ans. Sur le plan qualitatif, on a aussi des résultats très intéressants et qui ont été évalués.
Je pense qu'il est important d'approuver avec conviction le crédit de 869 millions de francs demandé, car il donne vraiment la possibilité d'assurer la participation intégrale de la Suisse au 6e programme-cadre de recherche-développement de l'UE.
Le crédit d'engagement de 34 millions de francs pour le financement de mesures d'accompagnement en Suisse est aussi très important. Il est indispensable pour encourager la participation des PME et favoriser la collaboration d'experts suisses au sein de comités.
Le groupe démocrate-chrétien soutiendra avec conviction le projet.
J'ai une préoccupation, Madame la Conseillère fédérale: la participation pleine et entière de la Suisse à l'Espace européen de la formation. On constate en effet que nos étudiants sont désavantagés. J'espère que la participation intégrale de la Suisse à l'Espace européen de la formation et surtout aux programmes qui y sont liés deviendra une réalité le plus tôt possible.
Graf Maya · Nationalrat · Basel-Landschaft · Grüne Fraktion
Die grüne Fraktion wird auf das Geschäft eintreten und einer Beteiligung der Schweiz an diesem 6. Forschungsrahmenprogramm der EU, das eine Vollbeteiligung der Schweiz beinhaltet, mit dem entsprechenden Kredit zustimmen. Sie spricht sich für einen europäischen Forschungsraum aus, der gestärkt werden soll und dem die Schweiz als gleichwertiger Partner angehören soll.
Vor allem sind die Vernetzung und die Mobilität von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern wichtige Anliegen. Bei den thematischen Prioritäten, die etwa 80 Prozent der Mittel binden, sind uns vor allem die Forschung bezüglich Lebensmittelqualität und Lebensmittelsicherheit sowie Forschung über nachhaltige Entwicklung, über globale Veränderungen und Ökosysteme sowie das Thema Bürgerinnen und Bürger und modernes Regieren in den europäischen Wissensgesellschaften sehr wichtig. Diese Forschung ist für uns Grüne wichtig. Sie ist aber auch sehr wichtig für den ganzen Lebensraum Europa und wird das noch vermehrt werden. Eine grössere Gewichtung würden wir uns hingegen allgemein bei den Sozial- und Geisteswissenschaften wünschen. Es ist ein Nachholbedarf da, und es wäre eine grosse Chance für Europa, diesen Themen mehr Gewicht zu geben. Wir weisen dabei speziell auch auf ethische Fragen und bioethische Fragen hin, die ja nicht nur bei uns, sondern in ganz Europa zurzeit hochaktuell sind. Diese Themen sollten von einer modernen Forschung in Europa vermehrt aufgenommen werden.
Die grüne Fraktion stimmt diesem Bundesbeschluss zu.
Studer Heiner · Nationalrat · Aargau · Evangelische und Unabhängige Fraktion
Heute Morgen ist Erstaunliches passiert: Die SVP hat eine Liebeserklärung zugunsten von Frau Dreifuss abgegeben. Hansruedi Wandfluh will ihr diese Millionen Franken auf eine andere Weise schenken, vermutlich um sie in die AHV einzuspeisen - wenn man das von der SVP hört - und sie dem EDA zum Schaden gereichen zu lassen.
Wenigstens ist das eine Vorlage, bei der nicht die Parteipolitik beim Entscheid das Zentrale ist, sondern die Frage, ob das, was wir tun, gut ist. Diese Vorlage ist offensichtlich unbestritten. Sie ist auch in unserer Fraktion unbestritten, und zwar deshalb, weil die breite Einigkeit besteht, dass wir die Forschung als einen zentralen Auftrag auf der Bundesebene sehen, dass wir die Forschung fördern wollen und dass wir dort - das haben auch andere schon zu Recht gesagt - eingreifen, wo auch wir die Auffassung haben, dass die Forschung in die falsche Richtung gehen könnte.
Es haben heute Morgen aber auch noch die meisten leiser oder lauter irgendein europolitisches Bekenntnis abgegeben. Die einen fühlen sich auf dem Weg Richtung EU bestätigt. Wir fühlen uns bestätigt, dass es richtig ist, dass wir den bilateralen Weg beschritten haben, dass dieser eine gute Grundlage ist, dass er weiter ausgebaut werden soll. Dann schauen wir in einigen Jahren wieder.
In diesem Bereich sind wir ganz klar für ein pragmatisches Vorgehen. Diese Vorlage, wie sie uns präsentiert wird, ist so konzipiert, dass man nur kurz sagen kann: Ihr stimmt man zu.
Dreifuss Ruth · BR-F · Bundesrat · Genf
Merci de ce très large soutien à un programme important, à un lien important que nous souhaitons consolider avec la recherche européenne, et à travers celle-ci avec l'Union européenne. Il s'agit surtout de créer l'occasion d'un contact de chercheur à chercheur, d'institut à institut. Donc, même si la procédure prévue, le choix des priorités, etc., sont de nature politico-administrative et que notre partenaire est l'Union européenne, imaginez tout ce que représentent en dessous les contacts directs, de cerveau à cerveau, au sein de la communauté des chercheurs! Vous l'avez bien décrit, c'est cela qui compte.
Nous voulons améliorer les conditions de cette collaboration et nous voulons le faire sans être exclusifs. Je tiens à dire ici très fermement que ce choix répété de participer au 6e programme-cadre de l'Union européenne ne signifie en aucun cas que nous renoncions à une vision universaliste des relations scientifiques. Au contraire, à travers les programmes de l'Union européenne, nous avons le sentiment que nous pouvons encore renforcer nos collaborations avec les Etats-Unis, le Canada, le Japon et d'autres partenaires parce que c'est un but encore plus marqué du 6e programme-cadre que de créer ces ponts entre les continents de la recherche. Par ailleurs, dans nos propres programmes de promotion de la science, nous voulons poursuivre le renforcement de nos liens avec d'autres continents. Il n'y a donc là aucune exclusive; il y a une complémentarité, mais surtout une potentialisation des possibilités de réseau. La recherche est effectivement planétaire, elle ne peut pas s'arrêter aux frontières d'un continent.
Ensuite, je vous remercie de soutenir aussi les efforts que nous faisons dans ce domaine pour que la participation de la Suisse aille vraiment des instituts universitaires, des hautes écoles spécialisées, jusqu'à des entreprises novatrices, si petites soient-elles. Il y a beaucoup de portes d'entrée et beaucoup de domaines de recherche qui vont vraiment en partie de la recherche fondamentale, même si elle n'est pas au centre de ce programme, jusqu'à des applications très proches de la traduction industrielle en produits utilisables, vendables, capables de promouvoir le développement des entreprises.
Il est clair que c'est un programme de recherche orientée. Par là, il y a une volonté politique, un choix de thèmes prioritaires, mais tout repose finalement sur les propositions que font les chercheurs eux-mêmes. Il y a donc une rencontre entre ce qu'on appelle, dans le jargon habituel, le "top-down" - on définit des domaines, avec l'aide de chercheurs qui encouragent à choisir telle ou telle priorité - et un processus "bottom-up", en ce sens que ce sont des chercheurs qui font des propositions, qui se cherchent des alliés pour créer des réseaux et des liens entre des instituts qui présentent une demande en commun.
Ayant précisé cela, j'espère que j'ai convaincu M. Wandfluh que le crédit que je vous demande doit bien être inscrit au budget du Département fédéral de l'intérieur et, incidemment aussi, à celui du Département fédéral de l'économie. Ce crédit s'inscrit dans le financement total de la recherche. Il est clair que nous n'avons pas de "petite caisse" chez nous; la priorité est commune. Celle-ci relève vraiment de la promotion de la recherche, bien plus que de la politique étrangère.
Les autres questions posées par M. Wandfluh et celles de M. Randegger et de Mme Simoneschi méritent une bonne réponse.
Je fais deux remarques au sujet de l'appel de Mme Simoneschi à ne pas limiter notre activité à une participation à l'Espace européen de la recherche mais à s'intégrer également à l'Espace européen de la formation. La première, c'est que la participation de la Suisse à l'Espace européen de la recherche a aussi un volet formation. Il s'agit de la formation postgrade, ce qui est très important. Ce sont nos jeunes chercheurs qui bénéficient le plus de la participation à de tels programmes. Je partage l'intérêt que Mme Simoneschi porte à la participation de la Suisse à l'Espace européen de la formation. Nous devons intégrer cela dans la négociation. Vous savez que nous avons quelques difficultés à cause de la formulation même des conditions d'accès fixées par le Parlement européen.
Par ma deuxième remarque, je tiens à rassurer Mme Simoneschi. Hier, nous avons fêté les dix ans du programme Erasmus. Je me suis rendue à l'un des stands, celui organisé par les étudiants et les autorités universitaires ici à Berne. Des stands ont été montés dans toutes les institutions universitaires de Suisse qui participent au programme Erasmus. Je n'ai rencontré que des jeunes enthousiastes, satisfaits des expériences qu'ils ont faites ou encore des étudiants qui se réjouissaient des échanges qu'ils feront. Aucun de ces jeunes ne m'a donné le sentiment qu'il s'était heurté à un obstacle administratif qui avait rendu son choix plus difficile.
La plupart des jeunes savaient que les universités accomplissent de très grands efforts dans la mise en place du réseau afin de compenser le fait que nous ne pouvons pas participer pleinement au programme Erasmus. Cette stratégie a réussi. Elle n'est pas entièrement satisfaisante, en particulier sur le plan financier, puisque nous payons à la fois pour de jeunes Suisses qui vont à l'étranger et pour de jeunes étrangers qui viennent en Suisse. Malgré tout, le système fonctionne. Chaque université suisse a des contacts avec une centaine d'universités européennes afin de permettre aux échanges d'avoir lieu. Il s'agit là de contrats individuels, bilatéraux. Nous avons été obligés de recourir à une solution ad hoc. Je suis sûre, Madame Simoneschi, que vous serez très satisfaite, tout comme je le suis, de voir que les étudiants sont en mesure de réaliser leur projet de mobilité grâce à ce système. Notre objectif reste la participation pleine et entière au programme Erasmus.
Monsieur Randegger, merci de votre soutien et de votre intérêt pour la promotion de la recherche internationale. J'aimerais d'abord souligner l'importance de la décision que nous avons prise l'année passée de créer Euresearch. C'est devenu l'instrument principal de l'information dans ce domaine. J'entends ici information des personnes intéressées à participer au programme européen. Ce réseau d'information unifié coordonne la participation des universités, des hautes écoles et de l'économie. Je suis très contente qu'il y ait un comité d'accompagnement, dans lequel sont représentés également l'industrie, l'économie, le Fonds national suisse de la recherche scientifique, la CTI. Nous avons donc cette structure à laquelle vous pensez.
Cependant, sur la base des remarques que vous avez faites en commission, nous avons demandé à Euresearch de prendre contact avec Economiesuisse pour voir plus clairement comment l'on pourrait intensifier encore cette collaboration, cet accompagnement, voire préparer déjà le 7e programme-cadre. Car il faut toujours imaginer que le choix des futures priorités va se préparer peu à peu tout au long du 6e programme-cadre déjà. Je serai très heureuse d'entendre le résultat de ces conversations Euresearch-Economiesuisse, parce que nous voulons qu'il y ait une vaste information et un soutien suffisamment clair pour que l'économie puisse pleinement participer à ce programme et à cette réflexion.
Une idée m'est venue à l'esprit en vous écoutant, Monsieur Randegger - c'est encore seulement une idée, mais je la dis ici pour qu'elle soit notée. Nous faisons chaque année un rapport sur la participation suisse à ces programmes. Il faudrait peut-être réfléchir à la façon de faire du dépôt de ce rapport un moment de discussion avec tous les partenaires que vous avez évoqués ici: les universités, les hautes écoles spécialisées, les représentants des entreprises, le Fonds national, la CTI; il faudrait veiller à ce qu'on puisse non seulement donner une information, mais aussi faire une réflexion et une analyse des points forts et des points faibles. Nous avons déjà maintenant des manifestations communes qui sont organisées par Euresearch et l'économie, mais peut-être que l'on pourrait aller plus loin dans l'analyse. Votre suggestion est prise tout à fait au sérieux.
J'en viens maintenant au soutien apporté à l'économie et en particulier aux petites et moyennes entreprises, pour qu'elles puissent participer à ces programmes. D'abord, je souligne qu'Euresearch a engagé deux collaborateurs spécialisés uniquement dans le contact avec les PME, justement pour dépasser l'expérience dont faisait état M. Wandfluh tout à l'heure, à savoir cette espèce de jungle faite de papiers à laquelle les PME étaient confrontées au début de ces programmes et des participations, il y a dix ans.
Vous le savez aussi, mais je tiens à le répéter ici, parmi les mesures d'accompagnement, nous avons dégagé dans ce crédit - j'allais dire qu'il est petit, il faut qu'on l'utilise bien et il fera son office - les moyens d'aider, même financièrement, les PME à préparer leur dossier, non pas seulement en les orientant dans les démarches à faire, mais aussi en leur facilitant la mise de fonds initiale pour préparer un dossier. Si je me rappelle bien, nous prévoyons 5000 francs par dossier déposé par des PME. Nous voulons donc vraiment leur faciliter l'accès à ces programmes. Vous savez d'ailleurs que cette intention s'est déjà transformée en une participation accrue au cours du 5e programme-cadre.
J'aimerais aussi souligner que l'une les tâches que fait Euresearch et qui est orientée à la fois vers les universités, mais aussi vers l'économie, est la formation des coordinateurs, c'est-à-dire des chefs d'équipe pour des programmes de recherche.
Vous avez encore posé une ou deux autres questions, Monsieur Randegger, sur le pilotage du système et sur la façon dont on peut éviter que la promotion parallèle dans le même domaine de recherche ne conduise à des surfinancements d'un côté et des sous-financements de l'autre. Je vous répondrai que la Confédération, c'est-à-dire le Groupement de la science et de la recherche avec tous ses partenaires dans l'administration, est la charnière dans ce système. Mais comme vous le savez, c'est un processus de réflexion et de négociations qui s'étend sur des années auquel nous pouvons enfin, nous l'espérons, participer pleinement, mais qui nécessite un débat interne et un débat externe.
En ce qui concerne la question de la promotion parallèle dans les mêmes domaines de recherche, j'ai eu l'occasion de le dire en commission, je crois que c'est absolument inévitable. Il y a des recherches qui sont dans l'air du temps. Peut-être que certaines sont même un effet de mode, c'est possible, mais la plupart de ces domaines de recherche sont tout simplement l'effet de l'ouverture d'un nouveau domaine par des progrès réalisés par la recherche et qui permettent d'en espérer d'autres. C'est l'explorateur qui permet d'ouvrir de nouveaux terrains à explorer, et il est inévitable qu'à partir du moment où quelque chose apparaît possible, intéressant, peut-être utile - espérons-le - s'ouvre alors dans le monde entier un nouveau domaine.
Nous avons justement la possibilité, avec les instruments nationaux et internationaux, d'essayer de créer des centres de gravité, des centres de compétences, des réseaux autour de compétences et d'éviter que cette entrée dans le nouveau domaine se fasse en ordre trop dispersé. Mais vous serez certainement d'accord avec moi qu'il faut toujours laisser à l'explorateur sa propre boussole et son propre chemin. La recherche avance à travers l'effort des cerveaux, et non pas la volonté des politiques. Sur ce plan-là, il peut arriver qu'à un moment donné il y ait d'abord ce qui apparaît comme une dispersion des efforts et qui n'est que l'avant-garde qui explore un nouveau domaine. Mais encore une fois, nous avons les instruments en Suisse, à travers le programme-cadre, pour créer des centres de gravité. Je ne doute pas que nous aurons aussi des centres de compétences suisses qui accèderont à une dimension européenne grâce à notre participation à ce programme-cadre.
Voilà les réponses que je peux apporter. J'espère qu'elles vous auront convaincu qu'il y a une harmonie entre la politique suisse de la recherche et la politique internationale de la recherche, et qu'il y a en même temps une cohérence entre la promotion de nos chercheurs en Suisse et la promotion de nos relations avec le reste du monde pour nos chercheurs suisses.
J'ajoute une dernière information pour dire où en est le 6e programme-cadre parce qu'ici nous réglons, comme l'ont dit les rapporteurs, les questions de notre participation financière à un programme dont la définition est réalisée dans le cadre de l'Union européenne. Nous sommes très satisfaits de pouvoir dire que la formulation du 6e programme-cadre progresse très rapidement et que celui-ci a été approuvé par l'Union européenne un mois plus tôt que prévu. C'est déjà au mois de mai dernier que les premières décisions sont tombées. Le Parlement européen, qui a été saisi d'une deuxième lecture au mois d'avril, a soutenu la proposition de la Commission européenne sur tous les points importants, et les amendements qu'il a proposés au Conseil de l'Union européenne ont tous été approuvés début juin 2002. Le calendrier original prévu pour le 6e programme-cadre a été respecté, ce qui n'avait pas été le cas pour le 5e programme-cadre. Cela montre bien que les choix faits dans le 6e programme-cadre - recherche orientée oui, mais moins directement liée à quelque projet de prestige européen - ont tout à fait convaincu non seulement la communauté des chercheurs, mais aussi les instances politiques. Cela signifie que les premiers appels d'offres du 6e programme-cadre pourront être lancés avant la fin de cette année, et les premiers contrats pourraient être signés en mai ou en juin de l'année prochaine.
C'est réjouissant pour la Suisse puisque cela permet maintenant à la Commission européenne d'obtenir un mandat de négociation. C'était la condition: il fallait que le programme-cadre existe pour que ladite commission puisse reprendre les négociations avec nous. Or, cette condition est maintenant réalisée. Le secrétaire d'Etat à la science et à la recherche, M. Charles Kleiber, a écrit au commissaire européen en charge de la recherche, M. Philippe Busquin, qui est je crois très bien disposé à notre égard, afin que le processus de renouvellement de l'Accord sectoriel de coopération scientifique et technologique puisse démarrer au plus vite. Aussi avons-nous de bonnes chances pour que l'accord sur le 6e programme-cadre puisse entrer en vigueur au premier semestre 2003, c'est-à-dire juste avant l'établissement des premiers contrats des projets de recherche.
Je tenais à vous donner cette bonne nouvelle et j'espère que le signal que vous donnerez en approuvant ce crédit facilitera aussi la tâche à nos négociateurs. Mais je pense que c'est une négociation qui ne devrait être que le renouvellement des intentions déjà manifestées dans le 5e programme-cadre.
Maury Pasquier Liliane · P-F · Nationalrat · Genf · Sozialdemokratische Fraktion
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
L'entrée en matière est décidée sans opposition
Bundesbeschluss über die Finanzierung der Beteiligung der Schweiz an den Programmen der EU im Bereich der Forschung, der technologischen Entwicklung und der Demonstration in den Jahren 2003-2006
Arrêté fédéral relatif au financement de la participation de la Suisse aux programmes de recherche, de développement technologique et de démonstration de l'Union européenne pour les années 2003-2006
Detailberatung - Examen de détail
Titel und Ingress
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe .... 141 Stimmen
Dagegen .... 4 Stimmen
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Art. 2
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe .... 141 Stimmen
Dagegen .... 5 Stimmen
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Art. 3, 4
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Abstimmung
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes .... 138 Stimmen
Dagegen .... 5 Stimmen