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Revision des Stiftungsrechtes
Maitre Jean-Philippe · 1VP-M · Nationalrat · Genf · Christlichdemokratische Fraktion
Il nous reste trois divergences. La première a trait à la possibilité de dispenser une fondation de l'obligation de désigner un organe de révision; il s'agit des toutes petites fondations. Notre conseil avait estimé qu'il était nécessaire de biffer cette disposition; le Conseil des Etats l'a maintenue.
La commission vous propose de vous rallier au Conseil des Etats.
Pour de toutes petites fondations, on peut effectivement se dispenser de cette obligation, d'autant que le Conseil des Etats a rajouté à l'article 84 alinéa 1 le fait que, lorsqu'une petite fondation n'a pas d'organe de révision et qu'elle se trouve dans une situation de surendettement ou d'insolvabilité, le conseil de fondation doit saisir l'autorité de surveillance de façon à ce que les vérifications comptables soient faites.
La deuxième divergence est relative à la situation d'insolvabilité ou de surendettement, pour laquelle notre conseil avait estimé qu'il n'appartenait pas sans autre à l'autorité de surveillance de prendre les mesures nécessaires, mais qu'il fallait d'abord que les organes de la fondation le fassent. Et s'ils faillissaient à cette tâche, à ce moment-là, l'autorité de surveillance pouvait le faire. Le Conseil des Etats sur le fond s'est rallié à cette façon de voir, il n'y a qu'une différence rédactionnelle.
La troisième divergence est la plus sérieuse; elle est relative à la possibilité, pour un canton, d'accorder une déduction à concurrence de la totalité du revenu imposable pour des versements à des fondations qui ont un but particulièrement affirmé d'intérêt public. Nous avions dit, en ce qui nous concerne, qu'une telle possibilité ne devait pas être ouverte, pour des raisons d'égalité de traitement devant l'impôt, et aussi en raison du caractère fondamentalement non affecté de l'impôt. Or, si vous permettez la déduction de la totalité de l'impôt lorsqu'un versement est fait à une fondation d'utilité publique, vous permettez en réalité par ce mécanisme de substitution de diriger l'impôt que vous payez. Et cela peut être dommageable, en particulier dans le cadre de cantons ou de communes qui pourraient avoir un intérêt particulier à sauvegarder sur leur territoire une entreprise déterminée qui serait financée par une fondation déterminée. On pourrait avoir là une sorte d'effet boomerang, c'est-à-dire que le canton ou la commune se trouverait contraint en quelque sorte de devoir plaider en faveur de cette exonération fiscale. Et là, on aurait clairement une distorsion des mécanismes généraux de la fiscalité.
Le Conseil des Etats a maintenu cette possibilité de déduction totale, mais à une majorité assez courte, par 21 voix contre 17. La commission, elle, à l'unanimité, a estimé nécessaire de maintenir la décision de notre conseil, c'est-à-dire de ne pas autoriser ce type de déduction à concurrence de la totalité du revenu imposable.
Nous vous proposons donc de suivre les recommandations de la commission.
Bührer Gerold · Mit-M · Nationalrat · Schaffhausen · Freisinnig-demokratische Fraktion
Es verbleiben lediglich zwei materielle Differenzen, und deswegen kann ich mich ganz kurz fassen.
Die eine Differenz, die wir zum Ständerat haben, betrifft Artikel 83a. Dort geht es ja darum, dass Bewilligungen von der Aufsichtsbehörde erteilt werden können, dass Stiftungen von der Einsetzung einer Revisionsstelle befreit werden können. Hier überwog in der Kommission das Argument für die Entlastung solcher Kleinststiftungen. Wir sprechen ja auch sonst immer von Entlastungen zugunsten der KMU, und hier verhält es sich ähnlich.
Die Kommission beantragt Ihnen daher mit 14 zu 7 Stimmen, dem Ständerat zu folgen und diese Ausnahmeregelung zuzulassen.
Die andere verbleibende Differenz betrifft das Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer. Dort beantragen wir Ihnen einstimmig, an unserer Fassung festzuhalten. Der Ständerat hat bekanntlich Folgendes beschlossen: Wenn ein besonders wichtiges öffentliches Interesse vorliegt und wenn der Kanton prozentual mindestens einen gleich hohen Abzug bei der direkten Steuer zulässt, also wenn diese Bedingungen gegeben sind, kann man bis 100 Prozent auch bei der Bundessteuer abziehen. Hier beantragt Ihnen die Kommission, wie gesagt, bei unserer Fassung zu bleiben, das heisst, keine derartige Ausnahmeregelung zuzulassen. Die Begründung dafür kann auf einen Punkt konzentriert werden: Es dürfte rechtspolitisch äusserst schwierig sein, letztlich auszumachen, wo solche besonders wichtige öffentliche Interessen vorliegen, die einen solchen Abzug rechtfertigen würden. Schliesslich hat auch der Ständerat in dieser Frage sehr knapp entschieden, mit lediglich 21 zu 17 Stimmen.
Wie gesagt, aus diesem Grund, vor allem also aus rechtspolitischen Bedenken heraus, empfiehlt Ihnen die Kommission, an der ursprünglichen Fassung unseres Rates festzuhalten. Das ist auch die Meinung der FDP-Fraktion.
Blocher Christoph · BR-M · Bundesrat · Zürich
Der Bundesrat empfiehlt Ihnen hier, Ihrer Kommission zuzustimmen. Warum?
In Artikel 83a Absatz 4 ZGB geht es ja darum, dass Bedingungen festgelegt werden können, wann Stiftungen keine Revisionsstelle brauchen. Ich habe Ihnen das schon das letzte Mal darzulegen versucht. Sie müssen sehen, wenn Sie das hier nicht bewilligen, dann hängt das Revisionsgesetz, das bei Ihnen in Beratung ist, natürlich auch in der Luft. Es ist störend, dass Sie für Kleinststiftungen keine solche Ausnahme zulassen. Es gibt eine Grosszahl von Stiftungen in der Schweiz, die vielleicht einen Stiftungsertrag von 50 oder 80 Franken pro Jahr haben. Sie dienen gemeinnützigen Zwecken und werden durch ehrenamtliche Stiftungsräte verwaltet. Wenn Sie hier noch eine obligatorische Revisionsstelle einbauen, dann reicht der jährliche Ertrag nicht einmal für die Revision aus, und das ist störend. Solche Ausnahmen müssen gemacht werden. Der Ständerat hat dem schon zugestimmt. Ich freue mich, dass Ihre Kommission auch einstimmig zugestimmt hat. Ich bitte Sie, diesen Beschluss zu unterstützen.
Im Weiteren ist es richtig, dass wir eine saubere Regelung für Stiftungen ohne Revisionsstelle haben, falls sie überschuldet oder zahlungsunfähig sind. Auch da bitten wir Sie, Ihrer Kommission bzw. Ständerat und Bundesrat zuzustimmen.
Ich bitte Sie aber auch, mit Ihrer Kommission gegenüber dem Ständerat an der Bestimmung, die die Steuerbefreiung betrifft, festzuhalten. Sie müssen sehen, es ist verständlich, dass Gemeinden und Kantone bei ihren Stiftungen auf die Steuern verzichten können. Aber es ist stossend, wenn ein Kanton bestimmen kann, dass die Steuern des Bundes, z. B. die direkte Bundessteuer, nicht bezahlt werden müssen. Da erlässt ein Kanton Steuern eines Dritten. Das schädigt natürlich auch die anderen Kantone, weil diese über den Finanzausgleich von diesen Steuern profitieren würden.
Ich glaube, es ist gut, wenn Sie hier festhalten. Ich hege die Hoffnung, dass auch der Ständerat dann auf diese Lösung einschwenken wird.
Binder Max · P-M · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Schweizerisches Zivilgesetzbuch
Code civil suisse
Art. 83a Abs. 4; 84a Abs. 1, 2, 2bis
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 83a al. 4; 84a al. 1, 2, 2bis
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Änderung bisherigen Rechts
Modification du droit en vigueur
Ziff. 2 Art. 33a Abs. 2; 59 Abs. 1bis
Antrag der Kommission
Festhalten
Ch. 2 art. 33a al. 2; 59 al. 1bis
Proposition de la commission
Maintenir
Angenommen - Adopté