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Bundesbeschluss über das Inkrafttreten der direkt anwendbaren Bestimmungen der Änderung

AS 2003 1953 · Amtliche Sammlung des Bundesrechts

Dated Jun 19, 2003

https://lexipedia.io/en/docs/ch/as-ro-ru/2003-1953/de/bundesbeschluss-uber-das-inkrafttreten-der-direkt-anwendbaren-bestimmungen-der-anderung

Retrieved on Sep 5, 2026

  1. Documents
  2. Confederation
  3. Official Compilation of Federal Legislation
Source

Amends: Federal Constitution of the Swiss Confederation (SR 101)

Federal Gazette: Parlamentarische Initiative. Inkraftsetzung der direkt anwendbaren Bestimmungen der Änderung der Volksrechte vom 4. Oktober 2002. Bericht der Staatspolitischen Kommission des Ständerates (BBl 2003 586),

AS 2003 1953

Bundesbeschluss
über das Inkrafttreten der direkt
anwendbaren Bestimmungen der Änderung

der Volksrechte vom 4. Oktober 2002

vom 19. Juni 2003

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in den Bericht der Staatspolitischen Kommission des Ständerates vom 31. März 20031, und nach Einsicht in die Stellungnahme des Bundesrates vom 9. Mai 20032,
beschliesst:

Footnotes

  1. [1] BBl 2003 3954
  2. [2] BBl 2003 3960

I

Folgende Bestimmungen des Bundesbeschlusses vom4. Oktober 20023 über die Änderung der Volksrechte treten am1. August 2003 in Kraft: 1. Artikel 138 Absatz 1; 2. Artikel 139; 3. Artikel 139b Absätze2 und 3; 4. Artikel 141 Absatz 1 Einleitungssatz, Buchstabe d Ziffer 3 und Absatz 2; 5. Artikel 141a und 6. Artikel 156 Absatz 3 Buchstaben a und d.

Footnotes

  1. [4] SR 101 der Änderung der Volksrechte vom 4. Oktober 2002. BB 3 Verletzt die Initiative die Einheit der Form, die Einheit der Materie oder zwingende Bestimmungen des Völkerrechts, so erklärt die Bundesversammlung sie für ganz oder teilweise ungültig. 4 Ist die Bundesversammlung mit einer Initiative in der Form der allgemeinen Anregung einverstanden, so arbeitet sie die Teilrevision im Sinn der Initiative aus und unterbreitet sie Volk und Ständen zur Abstimmung. Lehnt sie die Initiative ab, so unterbreitet sie diese dem Volk zur Abstimmung; das Volk entscheidet, ob der Initiative Folge zu geben ist. Stimmt es zu, so arbeitet die Bundesversammlung eine entsprechende Vorlage aus. 6 Volk und Stände stimmen gleichzeitig über die Initiative und den Gegenentwurf ab. ... III 1 Dieser Beschluss untersteht nicht dem Referendum. 2 Er tritt am 1. August 2003 in Kraft. Ständerat, 18. Juni 2003 Nationalrat 19. Juni 2003 Der Präsident: Gian-Reto Plattner Der Präsident: Yves Christen Der Sekretär: Christoph Lanz Der Protokollführer: Christophe Thomann
  2. [3] BBl 2002 6485

II

Bis zum Inkrafttreten von Artikel 139b Absatz 1 bleibt Artikel 139 Absätze 1–4 und Absatz 6 erster Satz der Bundesverfassung in der Fassung vom 18. April 19994 in Kraft. Diese Bestimmungen lauten wie folgt:

Art. 139 Abs. 1–4 und 6 erster Satz

100 000 Stimmberechtigte können eine Teilrevision der Bundesverfassung verlangen.

Die Volksinitiative auf Teilrevision der Bundesverfassung kann die Form der allgemeinen Anregung oder des ausgearbeiteten Entwurfs haben.