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Verordnung der Bundesversammlung über das Arbeitsverhältnis und die Besoldung der Richter und Richterinnen des Bundesstrafgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts

AS 2006 4217 · Amtliche Sammlung des Bundesrechts

Dated Oct 6, 2006

https://lexipedia.io/en/docs/ch/as-ro-ru/2006-4217/de/verordnung-der-bundesversammlung-uber-das-arbeitsverhaltnis-und-die-besoldung-der-richter-und-richterinnen-des-bundesstrafgerichts-und-des-bundesverwaltungsgerichts

Retrieved on Sep 5, 2026

  1. Documents
  2. Confederation
  3. Official Compilation of Federal Legislation
Source

Amends: Verordnung der Bundesversammlung über das Arbeitsverhältnis und die Besoldung der Richter und Richterinnen des Bundesverwaltungsgerichts, der ordentlichen Richter und Richterinnen des Bundesstrafgerichts und der hauptamtlichen Richter und Richterinnen des Bundespatentgerichts (SR 173.711.2)

Federal Gazette: Botschaft zur Änderung der Verordnung der Bundesversammlung über das Arbeitsverhältnis und die Besoldung der Richter und Richterinnen des Bundesstrafgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts. (Richterverordnung) (BBl 2006 211),

AS 2006 4217

Verordnung der Bundesversammlung
über das Arbeitsverhältnis und die Besoldung
der Richter und Richterinnen des Bundesstrafgerichts
und des Bundesverwaltungsgerichts
(Richterverordnung)

Änderung vom 6. Oktober 2006

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom1. Februar 20061,
beschliesst:

Footnotes

  1. [1] BBl 2006 2165

I

Die Richterverordnung vom 13. Dezember 20022 wird wie folgt geändert:

Art. 5 Abs. 2 und 3

Bei der Festlegung des Anfangslohns stellt die Gerichtskommission in erster Linie auf das Alter des Richters oder der Richterin ab. Sie berücksichtigt ausserdem angemessen die Ausbildung und die Berufs- und Lebenserfahrung des Richters oder der Richterin sowie die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Der Anfangslohn entspricht mindestens 80 Prozent des Höchstbetrags der Beurteilungsstufe A der Lohnklasse 29 nach Artikel 36 der Bundespersonalverordnung vom3. Juli 20013.

Der Lohn erhöht sich auf den1. Januar jedes Jahres um1,2 Prozent des Höchstbetrags der Beurteilungsstufe A der Lohnklasse 33, bis er diesen Höchstbetrag erreicht.

Footnotes

  1. [3] SR 172.220.111.3 II Übergangsbestimmung zur Änderung vom 6. Oktober 2006 Für die Richter und Richterinnen des Bundesstrafgerichts, die von der Bundesversammlung am 1. Oktober 2003 gewählt worden sind, gilt Artikel 5 Absatz 3 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 erst ab Beginn der zweiten Amtsdauer. III Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2007 in Kraft. Ständerat, 6. Oktober 2006 Nationalrat, 6. Oktober 2006 Der Präsident: Rolf Büttiker Der Präsident: Claude Janiak Der Sekretär: Christoph Lanz Der Protokollführer: Ueli Anliker

Art. 6 Abs. 4 und 5

Die Präsidenten oder Präsidentinnen der Kammern des Bundesverwaltungsgerichts erhalten eine nicht versicherte Präsidialzulage von 5000 Franken pro Jahr.

Wer gleichzeitig mehrere Präsidialfunktionen ausübt, erhält die höchste der für diese Funktionen vorgesehenen Zulagen.

Art. 6a Funktionszulage

Die Mitglieder der Verwaltungskommission erhalten eine nicht versicherte Zulage von 10 000 Franken pro Jahr.

Mitglieder der Verwaltungskommission, die zusätzlich eine Präsidialfunktion ausüben, erhalten die höchste der für ihre Funktionen vorgesehenen Zulagen.

Footnotes

  1. [2] SR 173.711.2; AS 2006 2627