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Bundesbeschluss über die Genehmigung des Vertrags zwischen der Schweiz, Österreich und Liechtenstein über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit

AS 2014 2297 · Amtliche Sammlung des Bundesrechts

Dated Mar 21, 2014

https://lexipedia.io/en/docs/ch/as-ro-ru/2014-2297/de/bundesbeschluss-uber-die-genehmigung-des-vertrags-zwischen-der-schweiz-osterreich-und-liechtenstein-uber-die-grenzuberschreitende-polizeiliche-zusammenarbeit

Retrieved on Sep 5, 2026

  1. Documents
  2. Confederation
  3. Official Compilation of Federal Legislation
Source

Amends: Vertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Republik Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit (SR 0.360.163.1),

Federal Gazette: Bundesbeschluss über die Genehmigung des Vertrags zwischen der Schweiz, Österreich und Liechtenstein über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit (BBl 2014 511),

AS 2014 2297

Bundesbeschluss
über die Genehmigung des Vertrags zwischen
der Schweiz, Österreich und Liechtenstein über
die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit

vom 21. März 2014

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
gestützt auf die Artikel 54 Absatz 1 und 166 Absatz 2 der Bundesverfassung1,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 9. Januar 20132,
beschliesst:

Footnotes

  1. [1] SR 101
  2. [2] BBl 2013 755

Art. 1

Der Vertrag vom4. Juni 20123 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Republik Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit wird genehmigt.

Der Bundesrat wird ermächtigt, den Vertrag zu ratifizieren.

Footnotes

  1. [4] SR 360
  2. [3] SR 0.360.163.1; BBl 2013 791; AS 2014 …

Art. 2

Der Bundesrat kann Vereinbarungen zur Errichtung von gemeinsamen Zentren für den Informationsaustausch und die Unterstützung der Sicherheitsbehörden gemäss

Artikel 32 des Vertrags abschliessen.

Art. 3

Das Bundesgesetz vom 7. Oktober 19944 über kriminalpolizeiliche Zentralstellen des Bundes wird wie folgt geändert:

Titel Bundesgesetz über die kriminalpolizeilichen Zentralstellen des Bundes und gemeinsame Zentren für Polizei- und Zollzusammenarbeit mit anderen Staaten (ZentG) Ingress erstes Lemma gestützt auf die Artikel 57 Absatz 2, 123 Absatz 1 und 173 Absatz 2 der Bundesverfassung5,

Footnotes

  1. [5] SR 101

Art. 1 Sachüberschrift Zentralstellen

Art. 6a Gemeinsame Zentren für Polizei- und Zollzusammenarbeit mit anderen Staaten

Der Bund kann sich an der Errichtung gemeinsamer Zentren für Polizei- und Zollzusammenarbeit beteiligen, die in der Nähe der gemeinsamen Grenze auf dem Gebiet einer der Vertragsparteien errichtet werden.

Er koordiniert die Führung und Betreibung des schweizerischen Teils dieser Zentren.

Der Bundesrat kann mit den Kantonen die gemeinsame Organisation, die Aufgabenwahrnehmung und die Einzelheiten der Finanzierung vereinbaren.

Art. 4

Dieser Beschluss untersteht dem fakultativen Staatsvertragsreferendum für Verträge, die wichtige rechtsetzende Bestimmungen enthalten oder deren Umsetzung den Erlass von Bundesgesetzen erfordert, nach den Artikeln 141 Absatz 1 Buchstabe d Ziffer 3 und 141a Absatz 2 der Bundesverfassung.

Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten des in Artikel 3 aufgeführten Bundesgesetzes.

Ständerat, 21. März 2014

Nationalrat, 21. März 2014

Der Präsident: Hannes Germann

Der Präsident: Ruedi Lustenberger

Die Sekretärin: Martina Buol

Der Sekretär: Pierre-Hervé Freléchoz

Ablauf der Referendumsfrist und Inkraftsetzung

Die Referendumsfrist für diesen Beschluss ist am 10. Juli 2014 unbenützt abgelaufen.6

Die Änderung des in Artikel 3 aufgeführten Bundesgesetzes wird in Anwendung von Artikel 4 Absatz 2 auf den1. August 2014 in Kraft gesetzt.

2. April 2014 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Der Bundespräsident: Didier Burkhalter

Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova

Footnotes

  1. [6] BBl 2014 2913