AS 2017 4413
Verordnung des EDI
über die Aus- und Fortbildungen
und die erlaubten Tätigkeiten im Strahlenschutz
(Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung)
vom 26. April 2017
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), im Einvernehmen mit dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) und dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS),
gestützt auf die Artikel 144 Absatz 2, 174 Absätze2 und 3, 175 Absatz 3, 181 sowie
Artikel 183 der Strahlenschutzverordnung vom 26. April 20171 (StSV),
verordnet:
1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen
Art. 1 Gegenstand und Ausnahme vom Geltungsbereich
Diese Verordnung regelt:
die Ziele, die Anforderungen und den Umfang der Aus- und Fortbildung im Strahlenschutz;
die zu erlangenden Kompetenzen und Kenntnisse für Personen nach Artikel 172 StSV;
die anerkennungspflichtigen Aus- und Fortbildungen nach den Artikeln 174–183 StSV;
die Voraussetzungen für die Anerkennung von Aus- und Fortbildungen nach Buchstabe c;
den Inhalt der Prüfungen und das Prüfungsverfahren;
die erlaubten Tätigkeiten von Personen mit anerkennungspflichtigen Aus- und Fortbildungen im Bereich des Strahlenschutzes;
die Instruktion von verpflichteten Personen nach Artikel 144 StSV.
Der Gegenstand nach Absatz 1 wird geregelt:
für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Chiropraktorinnen und Chiropraktoren, Tierärztinnen und Tierärzte: in Anhang 1;
für andere medizinische Berufe sowie für den Handel in der Medizin: in Anhang 2;
für Tätigkeiten im Bereich Kernanlagen: in Anhang 3;
für Tätigkeiten in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Lehre, Forschung und Transport: in Anhang 4;
für Personen, die im Stör- oder Notfall Umgang mit ionisierender Strahlung haben, dieser ausgesetzt sein können oder den Umgang damit planen oder anordnen oder die kritische Infrastrukturen betreiben oder öffentliche Dienste erbringen: in Anhang 5.
Vom Geltungsbereich dieser Verordnung ausgenommen ist die Ausbildung von Personal von Kernanlagen nach den Artikeln 2–4, 6–8, 14–17, 19 und 20 der Verordnung vom 9. Juni 20062 über die Anforderungen an das Personal von Kernanlagen.
Art. 2 Ausbildungsziele
Die Ausbildung muss sicherstellen, dass Personen nach Artikel 172 StSV:
über Gesundheitsgefahren der Strahlenexposition informiert sind;
mit den Grundregeln des Strahlenschutzes vertraut sind;
eine geeignete Arbeitstechnik beherrschen und die für die entsprechende Tätigkeit geltenden Strahlenschutzvorschriften anwenden können;
die Risiken von Strahlenexpositionen kennen, die sich aus einem Fehlverhalten ergeben können;
wenn sie die Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe g StSV wahrnehmen: über vertieftes Wissen über die Strahlenschutzgesetzgebung und die spezifischen Strahlenschutzaufgaben verfügen.
Art. 3 Fortbildungslehrgänge
Wer Fortbildungslehrgänge anbietet, muss zwei der folgenden drei Inhalte abdecken:
Wiederholen von Gelerntem;
Aktualisierung und neue Entwicklungen;
gewonnene Erkenntnisse aus dem Betrieb oder aus Störfällen.
Er oder sie muss ausserdem gewährleisten, dass bei den in Absatz 1 aufgeführten Inhalten Beispiele aus der Praxis einbezogen werden.
Die Form der Fortbildung ist der Fortbildungsinstitution überlassen.
Bei nicht anerkennungspflichtigen Fortbildungen stellt das Fortbildungsinstitut eine Teilnahmebestätigung aus, die folgende Angaben enthält:
Name, Vorname und Geburtsdatum;
die Bezeichnung der Fortbildungsveranstaltung;
das Datum der Fortbildungsveranstaltung.
2. Abschnitt: Anerkennung von Aus- und Fortbildungen
Art. 4 Anerkennung von Lehrgängen und von individuellen Ausbildungen
Ausbildungslehrgänge nach Artikel 174 StSV und individuelle Ausbildungen nach
Artikel 178 StSV werden anerkannt, wenn sie die Anforderungen nach den Tabellen
2–4 im einschlägigen Anhang erfüllen.
Die zuständige Anerkennungsbehörde kann Ausbildungen, die nach den Anhängen 1–5 nicht definiert sind, oder Ausbildungen, die an geänderte Ausbildungsbedürfnisse angepasst werden sollen, bis zur entsprechenden Änderung dieser Verordnung anerkennen.
Fortbildungslehrgänge nach Artikel 175 StSV und individuelle Fortbildungen nach
Artikel 178 StSV werden anerkannt, wenn sie die Anforderungen nach Artikel 3
Absätze1 und 2 und nach den Tabellen3 und 4 im einschlägigen Anhang erfüllen.
Art. 5 Gültigkeitsdauer
Die Anerkennung eines Aus- oder Fortbildungslehrgangs ist zehn Jahre gültig.
Art. 6 Voraussetzung für die Ausübung einer erlaubten Tätigkeit
Die erlaubten Tätigkeiten dürfen nur ausgeübt werden, solange der notwendige Nachweis der Aus- und Fortbildung erbracht wird.
Art. 7 Verfahren
Institutionen, die anerkennungspflichtige Aus- oder Fortbildungslehrgänge im Strahlenschutz durchführen wollen, und Personen, die ihre individuelle Aus- oder Fortbildung anerkennen lassen wollen, reichen ein Gesuch um Anerkennung bei der zuständigen Anerkennungsbehörde ein.
Art. 8 Inhalt des Anerkennungsgesuchs für die Aus- und Fortbildungslehrgänge
Das Anerkennungsgesuch einer Aus- oder Fortbildungsinstitution muss belegen, dass:
a. der Unterricht den Erwerb der Kompetenzen und die Ausbildungs- oder Fortbildungsinhalte nach dem einschlägigen Anhang abdeckt;
die Qualifikation der Lehrkräfte genügt, um im einschlägigen theoretischen und praktischen Unterrichtsbereich den Lehrinhalt fachlich korrekt und didaktisch adäquat zu vermitteln;
die Unterrichtsräume den Anforderungen der Aus- oder Fortbildungslehrgänge angemessen sind und die Einrichtungen dem Stand der Technik entsprechen;
das Prüfungsverfahren für Ausbildungslehrgänge in folgenden Punkten festgelegt ist: 1. die Bedingungen für die Zulassung zur Prüfung, 2. die Art der Prüfung, 3. die Kriterien für den erfolgreichen Abschluss, 4. die Kriterien für die Prüfungswiederholung;
für Ausbildungslehrgänge ein Musterkatalog von Prüfungsfragen vorhanden ist;
die Mitglieder der Prüfungskommission hinreichend qualifiziert sind;
zur fortlaufenden Verbesserung der Lehrgänge deren Qualität regelmässig intern überprüft wird.
Ist die Ausbildungsinstitution durch eine akkreditierte Stelle zertifiziert worden, so gilt die Vermutung, dass die administrativen, didaktischen und organisatorischen Aspekte von Absatz 1 erfüllt sind; die entsprechenden Belege müssen in diesem Fall nicht eingereicht werden.
Im Gesuch muss eine für die Aus- oder Fortbildung verantwortliche Person bezeichnet sein.
Bei Fortbildungslehrgängen wird keine Abschlussprüfung verlangt, jedoch ist die Teilnahme am Fortbildungslehrgang zu kontrollieren. Im Gesuch ist anzugeben, wie die Teilnahme kontrolliert wird.
Art. 9 Ausweis
Die Ausbildungsinstitution stellt der Person, die einen anerkannten Aus- oder Fortbildungslehrgang abgeschlossen hat, einen Ausweis aus, der mindestens folgende Punkte enthalten muss:
die Bezeichnung des Aus- oder Fortbildungslehrgangs;
das Datum der bestandenen Prüfung einer Ausbildung oder das Datum des Fortbildungslehrgangs;
die erlaubten Tätigkeiten nach dem einschlägigen Anhang;
Name, Vorname, Geburtsdatum und Heimatort (bei Ausländerinnen und Ausländern: Nationalität und Geburtsort) der Absolventin oder des Absolventen;
die Anerkennungsbehörde nach Artikel 180 StSV.
Die Ausbildungsinstitution ist verpflichtet, die Daten nach Absatz 1 Buchstaben a–e während 30 Jahren aufzubewahren.
Bei Berufen, die dem Berufsbildungsgesetz vom 13. Dezember 20023 (BBG) unterstehen, richten sich das Ausstellen der Ausweise und deren Inhalte nach den entsprechenden Ausführungserlassen.
Art. 10 Sonderfälle
Bei Ausbildungen nach den Ausführungserlassen zum BBG4 ist für den Erlass, die Genehmigung und die Anerkennung der im Lehrgang enthaltenen Strahlenschutzausbildungen nach Artikel 182 StSV das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation zuständig.
Eine Anerkennung nach Absatz 1 kann nur erteilt werden, wenn die Anforderungen nach den Tabellen 2–4 von Anhang 2 im Lehrgang umgesetzt sind.
Die zuständigen Institutionen nach Absatz 1 sind verpflichtet, das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beim Erarbeiten des Lehrgangs für die Belange im Strahlenschutz beizuziehen.
Für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen ist Artikel 69a der Berufsbildungsverordnung vom 19. November 20035 anwendbar.
Art. 11 Entzug und Erlöschen von Anerkennungen von Lehrgängen
Die Anerkennung von Aus- und Fortbildungslehrgängen wird entzogen, wenn eine Voraussetzung nicht mehr erfüllt ist und der beanstandete Mangel trotz Mahnung nicht behoben wird.
Sie erlischt, wenn:
die Inhaberin oder der Inhaber formell darauf verzichtet;
die Gültigkeitsdauer abgelaufen und keine Verlängerung bewilligt worden ist.
3. Abschnitt: Übrige Bestimmungen
Art. 12 Aufgaben und Befugnisse der Anerkennungsbehörden
Die Anerkennungsbehörden überprüfen die Qualität der Aus- und Fortbildungslehrgänge. Ihre Vertreterinnen und Vertreter können an Aus- und Fortbildungen sowie an Prüfungen teilnehmen.
Die Anerkennungsbehörden legen die pro Kurs im Rahmen der schulischen Ausbildung maximal akkumulierbare Strahlendosis fest.
Das BAG überprüft in Absprache mit den zuständigen Institutionen nach Artikel 10 Absatz 1 die Qualität der Strahlenschutzausbildungen im Rahmen der Lehrgänge im medizinischen Bereich.
Art. 13 Meldepflicht der Aus- und Fortbildungsinstitutionen
Anbieter von anerkannten Aus- und Fortbildungslehrgängen melden der zuständigen Anerkennungsbehörde spätestens zwei Wochen vor der Durchführung eines anerkannten Lehrgangs:
die Daten eines Aus- oder Fortbildungslehrganges;
Datum und Ort der Abschlussprüfung einer Ausbildung.
Sie melden der zuständigen Anerkennungsbehörde die Personen, die den Lehrgang erfolgreich absolviert haben, und die Daten nach Artikel 179 Absatz 3 StSV.
4. Abschnitt: Schlussbestimmungen
Art. 14 Aufhebung eines anderen Erlasses
Die Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung vom 15. September 19986 wird aufgehoben.
Art. 15 Übergangsbestimmungen
Die nach bisherigem Recht anerkannten Ausbildungslehrgänge im Strahlenschutz dürfen bis fünf Jahre nach Inkrafttreten dieser Verordnung begonnen werden. Danach verlieren diese Lehrgänge ihre Anerkennung.
Nach bisherigem Recht erworbene individuelle Ausbildungsnachweise im Strahlenschutz behalten ihre Gültigkeit.
Für Inhaberinnen und Inhaber einer Ausbildung nach bisherigem Recht gelten für den Nachweis einer geforderten Fortbildung ab Inkrafttreten dieser Verordnung die in den Anhängen 1–5 festgelegten Periodizitäten.
Art. 16 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am1. Januar 2018 in Kraft.
26. April 2017 Eidgenössisches Departement des Innern: Alain Berset
AS 1999 476, 2007 4477 und 5673, 2008 5747
Anhang 1
(Art. 1 Abs. 2 Bst. a) Tätigkeiten im Bereich Medizin für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Chiropraktorinnen und Chiropraktoren, Tierärztinnen und Tierärzte.
MA 1 – Radio-Onkologie / Strahlentherapie7 – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Eidgenössischer Weiterbildungstitel – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung therapeutischer Anin Radio-Onkologie / Strahlenthera- wendungen mit Anlagen und geschlossenen radioaktiven Quellen in pie der Radio-Onkologie / Strahlentherapie MA 2 – Dermatologie – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Venerologie – Eidgenössischer Weiterbildungstitel – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung therapeutischer Anin Dermatologie und Venerologie wendungen mit Anlagen in der Dermatologie und Venerologie – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die
Die Strahlenschutzausbildung ist bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig.
MA 3 – Nuklearmedizin8 – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Eidgenössischer Weiterbildungstitel – Rechtfertigung, Anwendung und Befundung therapeutischer und in Nuklearmedizin diagnostischer Anwendungen mit offenen radioaktiven Quellen in der MA 4 – Radiologie9 – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Eidgenössischer Weiterbildungstitel – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwenin Radiologie dungen im Hoch-, Mittel- und Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit diagnostischen Anlagen
Die Strahlenschutzausbildung ist bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig.
MA 5 – Anästhesiologie – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Angiologie – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer und – Chirurgie10 Weiterbildungstitel interventioneller Anwendungen im Hoch-, Mittel- und Niedrigdosis- – Gastroenterologie – Entsprechender Fähigkeitsausweis in bereich nach Art. 26 StSV mit Anlagen für die oben genannten An- – Intensivmedizin der Radiologie, wenn die klinische wendungen – Kardiologie Strahlenschutzausbildung nicht im – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung – Kinderchirurgie11 Weiterbildungsprogramm enthalten von computertomografischen und mammografischen Anwendungen – Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die – Neurochirurgie12 – Anerkannte Strahlenschutzausbildung oben genannten Anwendungen – Orthopädische Chirurgie und Trau- nach Tabelle 3 matologie des Bewegungsapparates13 – Physikalische Medizin und Rehabilitation14 – Pneumologie – Rheumatologie – Urologie15
Bei der gekennzeichneten Facharztrichtung ist die klinische Strahlenschutzausbildung bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist kein zusätzlicher
Bei der gekennzeichneten Facharztrichtung ist die klinische Strahlenschutzausbildung bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist kein zusätzlicher MA 6 – Allgemeine Innere Medizin – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Kinder und Jugendmedizin – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwen- – Neurologie Weiterbildungstitel dungen im Mittel- und Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit – Medizinische Onkologie – Entsprechender Fähigkeitsausweis in konventionellen Röntgenanlagen – Praktische Ärztin oder praktischer der Radiologie – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung Arzt – Anerkannte Strahlenschutzausbildung von computertomografischen und mammografischen Anwendungen – Oto-Rhino-Laryngologie nach Tabelle3 und die Durchleuchtung – Herz- und thorakale Gefässchirurgie – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die MA 7 – Chiropraktik16 – Eidgenössisches Chiropraktoren- – Verschreibung radiologischer Anwendungen diplom – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwen- – Eidgenössischer Weiterbildungstitel dungen im Mittel- und Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit in Fachchiropraktik konventionellen Röntgenanlagen von computertomografischen und mammografischen Anwendungen und die Durchleuchtung
Die Strahlenschutzausbildung ist bereits im Weiterbildungstitel in Fachchiropraktik enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig.
MA 8 – Allgemeine Innere Medizin – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Kinder und Jugendmedizin – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwen- – Neurologie Weiterbildungstitel dungen im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit konventionel- – Medizinische Onkologie – Anerkannte Strahlenschutzausbildung len Röntgenanlagen. In diesen Bereich fallen insbesondere Thorax- – Praktische Ärztin oder praktischer nach Tabelle3 oder Extremitätenaufnahmen Arzt – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung – Oto-Rhino-Laryngologie von computertomografischen und mammografischen Anwendungen – Herz- und thorakale Gefässchirurgie und die Durchleuchtung MA 9 – Oto-Rhino-Laryngologie – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung von Anwendungen Weiterbildungstitel in Oto-Rhino- mit digitalen Volumentomografen im Niedrigdosisbereich nach Laryngologie Art. 26 StSV – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die MA 10 – Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung von Anwendungen Weiterbildungstitel in Mund-, Kiefer- mit digitalen Volumentomografen im Niedrigdosisbereich nach und Gesichtschirurgie Art. 26 StSV – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die MA 11 – Alle Ärztinnen oder Ärzte – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwendungen im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit konventionellen Röntgenanlagen. In diesen Bereich fallen insbesondere Thorax- oder Extremitätenaufnahmen von computertomografischen und mammografischen Anwendungen und die Durchleuchtung MA 12 – Zahnmedizin17 – Eidgenössisches Zahnarztdiplom – Verschreibung radiologischer zahnärztlicher Anwendungen – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung bei intra- und extraoralen, diagnostischen Anwendung (inklusive Orthopantomograph und Fernröntgen) im Niedrigdosisbereich nach Art.
26 StSV mit zahnmedizinischen Röntgenanlagen von Anwendungen mit digitalen Volumentomografen MA 13 – Zahnmedizin: erweiterte diagnosti- – Eidgenössisches Zahnarztdiplom – Verschreibung radiologischer zahnärztlicher Anwendungen sche Anwendungen – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung bei diagnostischen, nach Tabelle3 intra- und extraoralen Anwendung (inklusive Orthopantomograph und Fernröntgen) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit zahnmedizinischen Röntgenanlagen – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung von Anwendungen mit digitalen Volumentomografen
Die Strahlenschutzausbildung ist bereits in der Grundausbildung in der Zahnmedizin enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig.
MA 14 – Veterinärmedizin: Anlagen für – Eidgenössisches Tierarztdiplom – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwendiagnostische Anwendungen – Anerkannte Strahlenschutzausbildung dungen mit konventionellen veterinärmedizinischer Röntgenanlagen nach Tabelle 3 – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung computertomografischer Anwendungen MA 15 – Veterinärmedizin: Anwendung von – Eidgenössisches Tierarztdiplom – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwenoffenen radioaktiven Quellen – Anerkannte Strahlenschutzausbildung dungen mit konventionellen veterinärmedizinischer Röntgenanlagen. für den Umgang mit offenen radioak- – Rechtfertigung, Anwendung und Befundung therapeutischer und tiven Quellen in Arbeitsbereichen B diagnostischer veterinärmedizinischer Anwendungen mit offenen ra- und C (siehe Anhang 4 Berufsnum- dioaktiven Quellen mer I 1) – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung computertomografischer Anwendungen MA 16 – Veterinärmedizin: Anlagen für – Eidgenössisches Tierarztdiplom – Rechtfertigung, Anwendung und Befundung therapeutischer und erweiterte diagnostische und thera- – Anerkannte Strahlenschutzausbildung diagnostischer Anwendungen mit veterinärmedizinischen Anlagen peutische Anwendungen (CT, Be- nach Tabelle 3 – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die schleuniger) oben genannten Anwendungen Die anerkannten Ausbildungslehrgänge stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen:
Die Kompetenzen sind in Anhang 4 Berufsnummer I1 definiert Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16
Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen Optimales therapeutisches oder x x x x x x x x x x x x x x x diagnostisches Verfahren wählen Therapeutisches oder diagnostisches x x x x x x x x x x – – x x x Verfahren hinsichtlich Dosisminimierung von Patient und Personal optimieren sowie Referenzwerte (Diagnostische Referenzwerte) berücksichtigen Die Einhaltung der Grenzwerte im x x x x x x x x x x – x x x x Strahlenschutz sicherstellen Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16
Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen Publizierte Guidelines betreffend x x x x x x x x x x x x x – – Verschreibungskriterien umsetzen Patient oder Tierhalter über Nutzen x x x x x x x x x x x x x x x und Risiko informieren Kontroll- oder Überwachungsberei- x x x x x x x x x x – x x x x che festlegen und die dazugehörigen Massnahmen definieren Qualitätskontrollen von medizini- x x x x x x x x x x – x x x x schen Anlagen bzw. Radiopharmazeutika durchführen Radioaktives Material gesetzeskon- x – x – – – – – – – – – – – – form lagern Gesetzeskonforme Entsorgung von – – x – – – – – – – – – – – – radioaktiven Abfällen und Abgaben im Abwasser und Luft Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16
Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen Störfälle bewältigen und beurteilen, x x x x x – – – – – – – – – – ob Spezialisten hinzugezogen werden müssen Störfälle und Beinahe-Störfälle x x x x x – – – – – – – – – – auswerten und Massnahmen zur zukünftigen Vermeidung treffen Funktionstüchtigkeit der erforderli- x x x x x x x x x x – x x x x chen Messgeräte sicherstellen Strahlenmessungen durchführen und x x x x x x x x x x – x x x x die Messresultate interpretieren Material oder Bereiche gesetzeskon- – – x – – – – – – – – – – – – form freimessen nach Art. 83 und 106 StSV Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16
Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen Aufnahmetechniken und Untersuchungen thoden mit radioaktivem Material unter Berücksichtigung des Optimierungsprinzips festlegen und überwachen thoden mit geschlossenen radioaktiven Quellen unter Berücksichtigung des Optimierungsprinzips festlegen und überwachen Strahlenschutzkonforme Arbeitsme- x x x x x x x x x x – x x x x thoden mit Anlagen unter Berücksichtigung des Optimierungsprinzips festlegen und überwachen thoden mit radioaktivem Material anwenden Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16
Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen Strahlenschutzkonforme Arbeits- x – x – – – – – – – – – – – – methoden mit geschlossenen radioaktiven Quellen anwenden Strahlenschutzkonforme Arbeitsme- x x x x x x x x x x – x x x x thoden mit Anlagen anwenden Datenintegrität gewährleisten und x – – – – – – – – – – – – – – Datenverfälschungen verhindern für den Datentransfer bei der Bestrahlungsplanung und Simulation.
Das Bewilligungswesen organisieren x x x x x x x x x x – x x x x und die Korrespondenz mit den zuständigen Behörden sicherstellen Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16
a) Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen Die Administration der beruflich x x x x x x x x x x – x x x x strahlenexponierten Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der beruflich Strahlenexponierten Personen analysieren und gegebenenfalls notwendige Massnahmen treffen Betriebsinterne Weisungen erstellen x x x x x x x x x x – x x x x und deren Einhaltung kontrollieren Den Bewilligungsinhaber bei Fragen x x x x x x x x x x – x x x x zum Strahlenschutz beraten Andere Personen im strahlenschutz- x x x x x x x x x x – x x x x gerechten Verhalten aus- und fortbilden Andere Personen im strahlenschutz- x x x x x x x x x x – x x x x gerechten Verhalten instruieren Die Grenzen der eigenen Kenntnisse, Ärzte bei der Anschaffung von Die Kommunikationsabläufe und - Massnahmen zur Störfallvorsorge Fähigkeiten und Kompetenzen im diagnostischen und therapeutischen inhalte bei einem Störfall vorsorglich Strahlenschutz kennen und nötigenfestlegen und umsetzen Anlagen beraten organisieren falls Spezialisten hinzuziehen – x x x Radio- Onkologie/Strahlentherapie MA 1 – x x x MA 2 – x x x Nuklearmedizin MA 3 – x x x Radiologie MA 4 – x x x Anästhesiologie, Angiologie, Chirurgie, Gastroenterologie, MA 5 – – – x Allgemeine Innere Medizin, Kinder und Jugendmedizin, MA 6 – – – x Chiropraktik MA 7 – – – x Allgemeine Innere Medizin, Kinder und Jugendmedizin, MA 8 – – – x Oto-Rhino-Laryngologie MA 9 – – – x Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie MA 10 – – – – Alle Ärztinnen oder Ärzte MA 11 – – – – Zahnmedizin MA 12 – – – – Zahnmedizin: erweiterte diagnostische Anwendungen MA 13 – – – – Veterinärmedizin: Anlagen für diagnostische Anwendungen MA 14 Veterinärmedizin: Anwendung MA 15 von offenen radioaktiven Quellen a) – – – – Veterinärmedizin: Anlagen für Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA MA MA MA MA MA MA 10 11 12 13 14 15 b) 16 Anästhesiologie, Zahnmedizin: erweiter- Allgemeine Innere Allgemeine Innere Anlagen für diagnosti- Mund-, Kiefer- und Alle Ärztinnen oder sche Anwendungen Radio- Onkolgie/ Angiologie, Chirurgie, Medizin, Kinder und Medizin, Kinder und te diagnostische An- Anwendung von offe- Dermatologie Oto-Rhino- Chiropraktik Zahnmedizin nen
radioaktiven Radiologie Gesichtschirurgie Ärzte Quellen Strahlentherapie Venerologie Gastroenterologie, Jugendmedizin, Jugendmedizin, Laryngologie wendungen Anlagen für erweiterte Anwendungen Empfohlene Anzahl Unterrichtseinheiten der c) 8 c) c) 32 32 32 32 12 8 8 8 32 8 8 Ausbildung a) Ausbildung am Arbeits-/Praktikumsplatz – – – – d) d) d) – – – – – – c) e) Geforderte Periodizität der Fortbildung in Jahren 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 Empfohlene Anzahl Unterrichtseinheiten einer 8 8 8 8 8 4 4 4 4 4 4 4 4 4 8 4 Fortbildung a) Anerkennungspflichtige Fortbildung notwendig nein nein ja nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein ja f) nein
: Unterrichtseinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer
: Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I1 gegeben
: Die Ausbildung erfolgt im Rahmen des eidgenössischen Weiterbildungstitels beziehungsweise des eidgenössischen Tierarztdiploms
: Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen der Erlangung des Fähigkeitsausweises
: Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen einer entsprechenden Weiterbildung in der Veterinärmedizin
: Anerkannte Fortbildung nur nötig, wenn Funktion als Strahlenschutz-Sachverständiger ausgeübt wird (Der Vergleich der Gewichtung ist nur innerhalb der Berufsnummern möglich)
: Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I1 gegeben
a) Aufbau der Atome/Nuklidkarte 2 2 3 2 2 2 2 2 2 2 1 2 2 2 2 Radioaktive Zerfälle und Strahlenarten 2 2 3 2 2 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 Wechselwirkung Strahlung – Materie 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 2 4 4 4 4
a) Dosisbegriffe (zur Strahlenbiologie) 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 5 5 4 4 Abschirmung und Abschwächung 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Produktion von radioaktivem Material 1 1 2 – – – – – – – – – – – – Funktionsweise eines Beschleunigers 2 – 1 – – – – – – – – – – – 2 Funktionsweise einer Röntgenröhre 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 2 2 2 2 Streustrahlung am Patienten 1 1 1 3 3 3 3 3 3 3 – 1 1 3 3 Biologische Wirkung ionisierender Strahlung 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 3 3 3 3 Personen mit erhöhtem Risiko (Personen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 5 5 3 3 unter 16 Jahre, schwangere Frauen) Effektive biologische Wirkung (wR) 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 Strahlenempfindlichkeit von Organen (wT) 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 Strahlenfrüh-/Strahlenspätschäden 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 2 2 2 2
a) Dosis – Wirkung/Risiko 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1 5 5 5 5 Strahlenexposition der Bevölkerung 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Nutzen-Risiko-Überlegungen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 3 5 5 3 3 Rechtfertigung von Untersuchungen / Thera- 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 3 5 5 3 3 pieverfahren sowie individuelle Anwendungen nach Art. 28 und 29 StSV Abschätzen und Optimierung der Patienten- 5 5 5 5 5 4 4 4 4 4 1 3 3 – – dosen basierend auf patientenspezifischen Informationen Information des Patienten oder des Tierhal- 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 3 3 3 1 1 ters über das strahlenbedingte Risiko Indikationsstellung (ionisierende Strahlung 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 4 3 3 3 3 versus Alternativen) Überwachung von Untersuchungen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1 5 5 5 5
a) Diagnostische Referenzwerte für Patienten 1 1 4 4 4 4 4 4 3 3 – – 3 – – Stand von Wissenschaft und Technik 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Anwendung des Optimierungsprinzips 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 5 5 5 5 Praktische Anwendung der Strahlenmess- 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 1 1 1 1 geräte Kontroll- und Überwachungsbereiche 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Arbeitsplanung, Arbeitsmethoden und 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 – 5 5 5 5 Einsatz von Schutzmitteln Qualitätskontrolle 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 Lagerung von radioaktivem Material 3 – 3 – – – – – – – – – – – – Sicherung von radioaktivem Material 3 – 3 – – – – – – – – – – – – Strahlenschutzmassnahmen für Patient und Personal (insbesondere bei Personen mit erhöhtem Risiko) gegen:
a) – äussere Bestrahlung 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 4 4 – innere Bestrahlung 4 – 4 – – – – – – – – – – – – – Inkorporation – – 4 – – – – – – – – – – – – – Kontamination – – 4 – – – – – – – – – – – – Persönliche Schutzausrüstung/ Patienten- 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1 4 4 4 4 schutz in Theorie und Praxis Dekontamination von Material und Kontroll- – – 3 – – – – – – – – – – – – Personendekontamination – – 3 – – – – – – – – – – – – Abfallbehandlung 2 – 3 – – – – – – – – – – – – Abgabe radioaktiven Materials an die Um- – – 3 – – – – – – – – – – – – welt Dichtheitsprüfung von geschlossenen radio- 1 1 1 – – – – – – – – – – – – aktiven Quellen Wartung, Überprüfung von Sicherheits- 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 2 2 2 2 einrichtungen
a) Verhalten bei Störfällen und medizinischen 4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 2 2 Strahlenereignissen; Kommunikation Praxis: Verhalten und Arbeiten in Kontroll- 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 4 4 Grundlagen der Strahlenmesstechnik 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 1 1 1 1 Messgerätekunde 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 1 1 1 1 Dosisleistungs- und Ortsdosismessung 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 1 1 1 1 Kontaminationsmessung 1 1 3 1 1 1 1 1 1 1 – – – – – Inkorporationsüberwachung – – 3 – – – – – – – – – – – – Personendosismessung (externe Bestrahlung) 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Nuklididentifikation – – 3 – – – – – – – – – – – – Ermittlung der Organdosis und der effektiven 4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 2 2 Dosis
a) Aufnahmetechnik und Untersuchungen Röntgengerätekunde berufsspezifische 3 3 2 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Aspekte Berufsspezifische Aufnahmetechniken im 3 2 3 4 4 4 4 4 4 4 1 4 4 3 3 Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV in der Radiologie Berufsspezifische Aufnahmetechniken im – – – – – – – – – – – 4 4 – – intraoralen Zahnbereich Berufsspezifische Aufnahmetechniken im – – – – – – – – – – – 1 4 – – extraoralen Zahnbereich (Orthopantomografie und Fernröntgen) Berufsspezifische Aufnahmetechniken im – – – – – – – – 4 4 – 1 4 – – extraoralen Zahnbereich ( digitale Volumentomografie)
a) Berufsspezifische Aufnahmetechniken im 3 2 3 4 4 4 4 2 – – 1 – – 3 3 mittleren Dosisbereich nach Art. 26 StSV in der Radiologie Berufsspezifische Aufnahmetechniken im Hochdosisbereich nach Art. 26 StSV in der Radiologie: – Mit CT 2 – 2 4 – – – – – – – – – – 3 – Mammografie 2 – – 4 – – – – – – – – – – – – Ohne CT und Mammografie 3 2 3 4 4 2 2 2 – – 1 – – 3 3 Umgang mit berufsspezifischen therapeuti- 5 5 1 1 – – – – – – – – – – 3 schen Anlagen Medizinische Teilchenbeschleuniger, Be- 3 – 1 – – – – – – – – – – – 3 strahlungseinheiten Umgang mit offenen radioaktiven Quellen in 1 – 5 1 – – – – – – – – – – – der Nuklearmedizin (Human- oder Veterinärmedizin)
a) Bildgebende Systeme in der Nuklearmedizin 1 – 4 1 – – – – – – 1 – – – – (Human- oder Veterinärmedizin) Abbildungsgeometrie und Einstelltechnik 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 3 3 Bildqualitätsparameter unter Berücksichti- 2 1 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 2 2 gung der Patienten- oder Personaldosen Bildverarbeitungstechnik 3 1 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 2 2 Datenintegrität gewährleisten und Datenver- 3 – – – – – – – – – – – – – – fälschungen verhindern für den Datentransfer bei der Bestrahlungsplanung und Simulation. Archivierung und Lagerung von Bildern 3 1 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 2 2 Veterinärmedizinisch-diagnostische Auf- – – – – – – – – – – – – – 4 4 nahmetechniken in der Radiologie Veterinärmedizinisch–diagnostische Auf- – – – – – – – – – – – – – – 4 nahmetechniken mit CT
a) Strahlenschutzgesetz/-verordnung 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 2 3 3 3 3 Technische Verordnungen des Spezial- 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 gebietes Rechtfertigungs- und Optimierungsprinzip 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Grenz -und Richtwerte 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Richtlinien, Reglemente, Empfehlungen, 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Normen und Merkblätter Transportvorschriften (SDR/ADR) – – 2 – – – – – – – – – – – – Bewilligungswesen 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1 4 4 4 4 Internationale Empfehlungen (ICRP, IAEA) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 – 1 1 1 1 Rechtsstellung, Verantwortlichkeiten in 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 2 2 2 2 Betrieben
a) Aufgaben und Pflichten des Strahlenschutz- 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1 5 5 5 5 Sachverständigen Interne Weisungen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 – 5 5 5 5 Strahlenschutz-Instruktion von betroffenen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 – 5 5 3 3 Personen Strahlenschutz Aus- und Fortbildung des 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 ausbildungspflichtigen Personals Benennung, Einstufung und Überwachung 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 beruflich strahlenexponierter Personen Störfallvorsorge 3 3 3 3 3 3 3 – – – – – – – – Aufzeichnung, Buchführung und Melde- 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 4 4 wesen
Anhang 2
(Art. 1 Abs. 2 Bst. b) Tätigkeiten im Bereich medizinische Berufe (ausser Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Chiropraktorinnen und Chiropraktoren, Tierärztinnen und Tierärzte) und Handel in der Medizin MP 1 – Medizinphysik mit der Fachrichtung – Bachelorabschluss auf universitärer – Strahlenschutzverantwortung im Spital für die Bereiche diagnostische medizinische Strahlenphysik Stufe in Physik oder eine gleichwer- Radiologie, Radio-Onkologie, Nuklearmedizin insbesondere die techtige Ausbildung nisch-physikalische Verantwortung von sicherheitsrelevanten und do- – Masterabschluss auf universitärer sisbestimmenden Komponenten, welche die Dosis des Patienten und Stufe in Naturwissenschaften oder des Personals beeinflussen können eine gleichwertige Ausbildung – Überwachung und Durchführung der technisch-physikalischen Quali- – Eine anerkannte Ausbildung im tätssicherung Strahlenschutz nach Tabelle 3 – Durchführen von Tätigkeiten nach Art. 36 StSV – Berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der der medizinischen Physik, die der Radiologie, Radio-Onkologie und Nuklearmedizin Äquivalenz einer dreijährigen Vollzeitbeschäftigung entspricht – Fachanerkennung mit der Fachrichtung medizinische Strahlenphysik der Schweizerischen Gesellschaft für Strahlenbiologie und Medizinische Physik oder eine gleichwertige Ausbildung MP 2 – Medizinphysik mit der Fachrichtung – Bachelorabschluss auf universitärer – Strahlenschutzverantwortung im Spital für die Bereiche diagnostische medizinische Bildgebung Stufe in Physik oder eine gleichwer- Radiologie und Nuklearmedizin insbesondere die technischtige Ausbildung physikalische Verantwortung von sicherheitsrelevanten und dosis- – Masterabschluss auf universitärer bestimmenden Komponenten, welche die Dosis des Patienten und des Stufe in Naturwissenschaften oder Personals beeinflussen können eine gleichwertige Ausbildung – Überwachung und Durchführung der technisch-physikalischen Quali- – Eine anerkannte Ausbildung im tätssicherung Strahlenschutz nach Tabelle 3 – Durchführen von Tätigkeiten nach Art.
36 StSV – Berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der der medizinischen Physik, die der Radiologie und Nuklearmedizin Äquivalenz einer dreijährigen Vollzeitbeschäftigung entspricht – Fachanerkennung mit der Fachrichtung medizinische Bildgebung der Schweizerischen Gesellschaft für Strahlenbiologie und Medizinische Physik oder eine gleichwertige Ausbildung – Radiopharmazie – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Vertreiben, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen, Weitergeben für den Umgang mit offenen radioak- und Versenden von offenen radioaktiven Quellen tiven Quellen in Arbeitsbereichen B – Herstellen, Verwenden und Lagern von offenen radioaktiven Quellen und C (siehe Anhang 4 Berufsnum- in Arbeitsbereichen Typ B und C mer I 1) – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, – Fachanerkennung der europäischen Durchführen, Weitergeben und Versenden von geschlossenen radio- Gesellschaft für Nuklearmedizin aktiven Quellen (EANM) – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der MP 4 – Fachleute für medizinisch-technische – Diplomierte Fachfrauen und Fach- – Die folgenden Tätigkeiten sind nach Anweisung einer im entspre- Radiologie mit einem Abschluss ei- männer für medizinisch-technische chenden Tätigkeitsbereich sachverständigen Ärztin oder eines sachner höheren Fachschule (HF) Radiologie HF verständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f bzw. einer sachverständigen Chiropraktorin oder eines sachverständigen Chiropraktors nach
Art. 2 Abs. 1 Bst. f erlaubt: – Bedienung medizinisch-diagnostischer Röntgenanlagen – Vorbereitung von durchleuchtungsgestützten Anlagen – Die Anwendung am Menschen von durchleuchtungsgestützten Anlagen ist ausschliesslich im mittleren und im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV erlaubt – Die Anwendung von offenen radioaktiven Quellen am Menschen
– Die folgenden Tätigkeiten sind erlaubt: – Durchführung der Konstanzprüfung und der Qualitätssicherung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der Radiologie – Arbeiten mit offenen radioaktiven Quellen in den Arbeitsbereichen Typ B und C unter verantwortlicher Leitung eines Sachverständigen in den Bereichen Typ B und C nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f – Die folgenden Tätigkeiten sind zusätzlich unter Anweisung einer Medizinphysikerin oder eines Medizinphysikers nach Art. 36 StSV erlaubt: – Durchleuchtung zur Einstellungskontrolle für die Strahlentherapie – Bedienung therapeutischer Röntgenanlagen, medizinischer Teilchenbeschleuniger, Bestrahlungseinheiten und Anwendung geschlossener radioaktiver Quellen – Durchführung der Qualitätssicherung von therapeutischer Röntgenanlagen, medizinischer Teilchenbeschleuniger, Bestrahlungseinheiten und Anwendung geschlossener radioaktiver Quellen MP 5 – Fachleute für medizinisch-technische – Diplomierte Fachfrauen und Fach- – Alle in MP4 erwähnten erlaubten Tätigkeiten Radiologie HF mit zusätzlicher Funk- männer für medizinisch-technische – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der tion als Strahlenschutz-Sachver- Radiologie HF Nuklearmedizin ständige in der Nuklearmedizin – Eine anerkannte Strahlenschutzausbildung für den Umgang mit offenen radioaktiven Quellen in Arbeitsbereichen B und C (siehe Anhang 4 Berufsnummer I1 MP 6 – Fachleute für medizinisch-technische – Diplomierte Fachfrau oder Fachmann – Alle in MP5 erwähnten erlaubten Tätigkeiten Radiologie mit einem Bachelorab- für medizinisch-technischer Radioloschluss der Fachhochschule (FH) gie FH MP 7 – Medizinische Praxisassistentinnen – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Bedienung von Röntgenanlagen für humanmedizinische Diagnostik und medizinische Praxisassistenten dung als medizinische Praxisassisten- im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV nach Anweisung einer enttin oder medizinischer Praxisassistent sprechenden sachverständigen Ärztin oder eines entsprechenden sachmit eidgenössischem Fähigkeitszeug- verständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f.
In diesen Bereich fallen nis (EFZ) insbesondere Thorax- oder Extremitätenaufnahmen – Durchführung der Konstanzprüfung – Ausgenommen sind Untersuchungen des Schädels, des Achsenskeletts, des Becken und des Abdomens sowie alle CT-Untersuchungen und Untersuchungen mit durchleuchtungsgestützten Anlagen – Ausgeschlossen sind Anwendungen und die Qualitätssicherung bei der Mammografie MP 8 – Medizinische Praxisassistentinnen – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Bedienung von Röntgenanlagen für humanmedizinische Diagnostik und medizinische Praxisassistenten dung als medizinische Praxisassisten- im mittleren und Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV nach Anweifür die erweiterten konventionellen tin EFZ oder medizinischer Praxisas- sung einer entsprechenden sachverständigen Ärztin oder eines ent- Aufnahmetechniken in der Radiolo- sistent EFZ mit Röntgenberechtigung sprechenden sachverständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f gie oder eine abgeschlossene berufliche – Durchführung der Konstanzprüfung Grundbildung im medizinischen Be- – Ausgenommen sind alle CT-Untersuchungen und Untersuchungen mit reich mit einer anerkannten Strahlen- durchleuchtungsgestützten Anlagen schutzausbildung nach MP 7. Eben- – Ausgeschlossen sind Anwendungen und die Qualitätssicherung bei falls zugelassen sind Arztgehilfinnen der Mammografie DVSA mit einer Röntgenberechtigung Thorax/Extremitäten oder Arztgehilfinnen mit einem Schuldiplom und mit einer Röntgenberechtigung – Nachweis eines Praktikumsplatzes für die klinische Ausbildung in der erweiterten konventionellen Aufnahmetechnik MP 9 – Übriges medizinisches Personal – Abgeschlossene drei oder vierjährige – Bedienung von Röntgenanlagen für humanmedizinische Diagnostik berufliche Grundbildung oder höhere im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV nach Anweisung einer ent- Berufsbildung im medizinischen sprechenden sachverständigen Ärztin oder eines entsprechenden sach- Bereich (ab Abschluss EFZ) verständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f.
In diesen Bereich fallen – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- insbesondere Thorax- oder Extremitätenaufnahmen bildung nach Tabelle 3 – Durchführung der Konstanzprüfung – Ausgenommen sind Untersuchungen des Schädels, des Achsenskeletts, des Becken und des Abdomens sowie alle CT-Untersuchungen und Untersuchungen mit durchleuchtungsgestützten Anlagen – Ausgeschlossen sind Anwendungen und die Qualitätssicherung bei der Mammografie MP 10 – Dentalhygienikerinnen und Dental- – Diplomierte Dentalhygienikerin oder – Anwendung von intra- und extraoralen Techniken im zahnärztlichen hygieniker Dentalhygieniker HF Bereich (inklusive Orthopantomografen und Fernröntgen) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV unter der verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Zahnärztin oder eines sachverständigen Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f. Ausgeschlossen sind digitale Volumentomografen MP 11 – Dentalhygienikerinnen und Dental- – Diplomierte Dentalhygienikerin oder – Anwendung von intra- und extraoralen Techniken im zahnärztlichen hygieniker (inklusive digitale Volu- Dentalhygieniker HF Bereich (inklusive Orthopantomografen, Fernröntgen und digitale Vomentomografie) – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- lumentomografen) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV unter bildung nach Tabelle3 der verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Zahnärztin oder eines sachverständigen Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f MP 12 – Dentalassistentinnen und Dentalassis- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Anwendung von intraoralen Techniken im zahnärztlichen Bereich tenten dung als Dentalassistentin EFZ oder (ausgeschlossen sind Orthopantomografen, Fernröntgen und digitale Dentalassistent EFZ Volumentomografie) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV unter der verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Zahnärztin oder eines sachverständigen Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f MP 13 – Dentalassistentinnen und Dentalassis- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Anwendung von intra- und extraoralen Techniken im zahnärztlichen tenten für die erweiterten diagnosti- dung als Dentalassistentin EFZ oder Bereich (inklusive Orthopantomografen und Fernröntgen) im Niedrigschen Anwendungen im zahnärztli- Dentalassistent EFZ dosisbereich nach Art.
26 StSV unter der verantwortlichen Leitung chen Bereich – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- einer sachverständigen Zahnärztin oder eines sachverständigen bildung nach Tabelle 3 Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f. Ausgeschlossen sind digitale Volumentomografen MP 14 – Dentalassistentinnen und Dental- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Anwendung von intra- und extraoralen Techniken im zahnärztlichen assistenten für die erweiterten diag- dung als Dentalassistentin EFZ oder Bereich (inklusive Orthopantomografen, Fernröntgen und digitale nostischen Anwendungen im zahn- Dentalassistent EFZ Volumentomografie) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV unter ärztlichen Bereich (inklusive digitale – Abgeschlossene anerkannte Strahlen- der verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Zahnärztin oder Volumentomografie) schutzausbildung nach MP12 eines sachverständigen Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f MP 15 – Diplomiertes Operationsfachpersonal – diplomierte Fachfrau oder Fachmann – Vorbereitung von durchleuchtungsgestützten Anlagen nach Anwei- Operationstechnik HF sowie diplo- sung einer entsprechenden sachverständigen Ärztin oder eines entmierte Pflegefachfrau oder Fachmann sprechenden sachverständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f Operationsbereich mit einem Fähigkeitsausweis des Schweizerischen Berufsverbands MP 16 – Tiermedizinische Praxisassistentin- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Bedienung von Röntgenanlagen für veterinärmedizinische Diagnostik nen und tiermedizinische Praxisassis- dung als tiermedizinische Praxisassis- unter der verantwortlichen Leitung einer entsprechenden sachverstäntenten tentin EFZ oder tiermedizinischer digen Tierärztin oder eines entsprechenden sachverständigen Tier- Praxisassistent EFZ arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst.
f – Ausgeschlossen ist die Bedienung von Beschleuniger- und CT- Anlagen sowie alle Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen im veterinärmedizinischen Bereich MP 17 – Tiermedizinische Praxisassistentin- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Anwendung von offenen radioaktiven Quellen im veterinärmedizininen und tiermedizinische Praxisassis- dung als tiermedizinische Praxisassis- schen Bereich unter der verantwortlichen Leitung einer entsprechententen tätig mit offenen radioaktiven tentin EFZ oder tiermedizinischer den sachverständigen Tierärztin oder eines entsprechenden sachver- Quellen am Tier Praxisassistent EFZ ständigen Tierarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Alle in MP 15 erwähnten erlaubten Tätigkeiten bildung für Laborpersonal (siehe Anhang 4 Berufsnummer I 19) MP 18 – Handel, Wartung und Installation von – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Handel, Wartung und Installation von medizinischen Röntgenanlagen medizinischen Röntgenanlagen bildung nach Tabelle3 und Anlagen nach Art. 9 Abs. 1 Bst. g StSV – Für Tätigkeiten im nuklearmedizini- – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige schen Bereich wird zusätzlich eine anerkannte Strahlenschutzausbildung für den Umgang mit offenen radioaktiven Quellen in Arbeitsbereichen B und C (siehe Anhang 4 Berufsnummer I 1) verlangt 4453 Therapeutisches oder diagnostisches Verfahren hinsichtlich Optimales therapeutisches oder Dosisminimierung von Patient und Personal optimieren sowie diagnostisches Verfahren Referenzwerte (Diagnostische Kompetenzen / Berufsnummer Referenzwerte) berücksichtigen wählen Die anerkannten Ausbildungslehrgänge stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen:
x – Radiologie HF mit zusätzlicher MP 5 x – Medizinische Praxisassistentinnen x –
a) : Die Kompetenzen sind in Anhang 4 Berufsnummer I1 definiert.
und medizinische Praxisassistenten MP 8 x – Übriges medizinisches Personal MP 9 x – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 x – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 x – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 Dentalassistentinnen und Dentalasx – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 Dentalassistentinnen und Dentalx – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
b) : Die Kompetenzen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 19 definiert.
x – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 Tiermedizinische Praxisassistentinx – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 Qualitätskontrollen von medi- Kontroll- oder Überwachungs- Publizierte Guidelines betrefzinischen Anlagen bzw. bereiche festlegen und die Patient oder Tierhalter über Die Einhaltung der Grenzwerte fend Verschreibungskriterien Radiopharmazeutika durchfüh- dazugehörigen Massnahmen umsetzen definieren Nutzen und Risiko informieren ren im Strahlenschutz sicherstellen x x x – x Medizinphysik mit der Fachrichtung x x x – x Medizinphysik mit der Fachrichtung x x x – x Fachleute für medizinisch-technische x x x – x Radiologie HF mit zusätzlicher MP 5 x x x – x Fachleute für medizinisch-technische x – x – x Medizinische Praxisassistentinnen x – x – x und medizinische Praxisassistenten MP 8 x – x – x Übriges medizinisches Personal MP 9 x – x – x Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 x – x – x Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 x – x – x Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 Dentalassistentinnen und Dentalasx – x – x sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 Dentalassistentinnen und Dentalx – x – x assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – – – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 Tiermedizinische Praxisassistentinx – x – x nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 x x – – x Handel, Wartung und Installation Störfälle und Beinahe-Störfälle Gesetzeskonforme Entsorgung Störfälle bewältigen und Radioaktives Material gesetauswerten und Massnahmen von radioaktiven Abfällen und beurteilen, ob Spezialisten zur zukünftigen Vermeidung Abgaben im Abwasser und zeskonform lagern hinzugezogen werden müssen treffen Luft – x x x Fachleute für medizinisch-technische – – – – Medizinische Praxisassistentinnen – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8 – – – – Übriges medizinisches Personal MP 9 – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 – – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 – – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 – – – – Handel, Wartung und Installation Material oder Bereiche geset-
Strahlenmessungen durchfüh- Funktionstüchtigkeit der erforderlichen Messgeräte Strahlenmessung zeskonform freimessen nach ren und die Messresultate sicherstellen
Art. 83 und 106 StSV interpretieren
– x x Fachleute für medizinisch-technische x x x Radiologie HF mit zusätzlicher MP 5 – – – Medizinische Praxisassistentinnen – – – Übriges medizinisches Personal MP 9 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 – x x Handel, Wartung und Installation 4457 Strahlenschutzkonforme Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit geschlos- Arbeitsmethoden mit radiosenen radioaktiven Quellen aktivem Material unter Berückunter Berücksichtigung des sichtigung des Optimierungs- Kompetenzen / Berufsnummer Optimierungsprinzips festlegen prinzips festlegen und überwa- und überwachen chen Aufnahmetechniken und Untersuchungen x x Fachleute für medizinisch-technische x x Radiologie HF mit zusätzlicher MP 5 x x Fachleute für medizinisch-technische – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 x x Handel, Wartung und Installation Strahlenschutzkonforme Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit Anlagen Arbeitsmethoden mit geschlos- Arbeitsmethoden mit radio- unter Berücksichtigung des Arbeitsmethoden mit Anlagen senen radioaktiven Quellen Optimierungsprinzips festlegen aktivem Material anwenden anwenden anwenden und überwachen x – – x Medizinische Praxisassistentinnen x – – x und medizinische Praxisassistenten MP 8 x – – x Übriges medizinisches Personal MP 9 x – – x Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 x – – x Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 x – – x Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 Dentalassistentinnen und Dentalasx – – x sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 Dentalassistentinnen und Dentalx – – x assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 x – – x Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 Tiermedizinische Praxisassistentinx – – x nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 x x x x Handel, Wartung und Installation Das Bewilligungswesen Datenintegrität gewährleisten und Datenverfälschungen organisieren und die Korresverhindern für den Datentranspondenz mit den zuständigen Rechtliche Grundlagen fer bei der Bestrahlungspla- Behörden sicherstellen nung und Simulation.
x – Medizinphysik mit der Fachrichtung x – Radiologie HF mit zusätzlicher MP 5 – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 4460 Die Administration der beruflich strahlenexponierten Den Bewilligungsinhaber bei Betriebsinterne Weisungen Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der Fragen zum Strahlenschutz erstellen und deren Einhaltung beruflich Strahlenexponierten Personen analysieren und gegebenenfalls notwendige beraten kontrollieren Massnahmen treffen x x x Radiologie HF mit zusätzlicher MP 5 – – – Medizinische Praxisassistentinnen – – – Übriges medizinisches Personal MP 9 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – x x Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 x x x Handel, Wartung und Installation Die Grenzen der eigenen Andere Personen im strahlen- Andere Personen im strahlen- Massnahmen zur Störfallvor- Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen im Strahlen- schutzgerechten Verhalten schutzgerechten Verhalten aus- Kompetenzen / Berufsnummer schutz kennen und nötigenfalls sorge festlegen und umsetzen instruieren Spezialisten hinzuziehen und fortbilden Koordination und Administration – x x – Medizinische Praxisassistentinnen – x x – und medizinische Praxisassistenten MP 8 – x x – Übriges medizinisches Personal MP 9 – x x – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – x x – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 – x x – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – x x – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – x x – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – x x x Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 – x x – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 – x x x Handel, Wartung und Installation Ärzte bei der Anschaffung von Die Kommunikationsabläufe diagnostischen und therapeuti- und -inhalte bei einem Störfall schen Anlagen beraten vorsorglich organisieren – – Fachleute für medizinisch-technische – x Radiologie HF mit zusätzlicher MP 5 – x Fachleute für medizinisch-technische – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
Ausbildung am Arbeits- Berufsnummer Geforderte Periodizität der Empfohlene Anzahl Unterrichts- Empfohlene Anzahl Unterrichts- 120 /Praktikumsplatz Fortbildung in Jahren einheiten einer Fortbildung a)
5 d) Medizinphysik mit der Fachrichtung einheiten der Ausbildung a)
5 d) 80 Medizinphysik mit der Fachrichtung Die Strahlenschutzausbildung «Fernröntgen» als optionales Zusatzmodul.
Radiopharmazie b)
5 e) Fachleute für medizinisch-technische 560 Radiologie (HF) MP 4 Radiologie HF mit zusätzlicher b)
5 e) Fachleute für medizinisch-technische 640 Radiologie (FH) MP 6
5 e) Medizinische Praxisassistentinnen und 160 medizinische Praxisassistenten MP 7 Medizinische Praxisassistentinnen und
5 f) 40 medizinische Praxisassistenten erwei- MP 8 Davon ein Tag für die Erstellung einer schriftlichen Arbeit als Kompetenznachweis.
terten Aufnahmetechniken
5 g) 120 Übriges medizinisches Personal MP 9
5 e) Dentalhygienikerinnen und Dentalhy- 120 gieniker MP 10
5 i) 16 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
5 e) 64 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 Dentalassistentinnen und Dentalassis-
5 h) 4018 tenten für die erweiterten Anwendun- MP 13 gen
5 i) 16 assistenten erweiterten Anwendungen MP 14 (inklusive DVT)
5 – 2419 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
5 e) 72 Tiermedizinische Praxisassistentinnen und tiermedizinische Praxisassistenten MP 16
5 Tiermedizinische Praxisassistent/innen MP 17 tätig mit offenen radioaktiven Quellen c)
5 – 40 Handel, Wartung und Installation von Berufsnummer MP 1 MP 2 MP 3 MP 4 MP 5 MP 6 MP 7 MP 8 MP 9 MP 10 MP 11 MP 12 MP 13 MP 14 MP 15 MP 16 MP 17 MP 18
b) b) c) Medizinische Praxisassistentinnen und Tiermedizinische Praxisassistent/innen Medizinische Praxisassistentinnen und Dentalhygienikerinnen und Dentalhy- Dentalhygienikerinnen und Dentalhy- Dentalassistentinnen und Dentalassis- Tiermedizinische Praxisassistentinnen Dentalassistentinnen und Dentalassis- Dentalassistentinnen und Dental- Handel, Wartung und Installation von Diplomiertes Operationsfachpersonal Medizinphysik mit der Fachrichtung Medizinphysik mit der Fachrichtung Fachleute für medizinisch-technische Übriges medizinisches Personal Radiologie HF mit zusätzlicher medizinische Praxisassistenten erwei- tenten für die erweiterten Anwendun- assistenten erweiterten Anwendungen medizinische Strahlenphysik medizinische Bildgebung Radiopharmazie Radiologie (HF) Radiologie (FH) medizinische Praxisassistenten gieniker gieniker (inklusive DVT) tenten und tiermedizinische Praxisassistenten tätig mit offenen radioaktiven Quellen medizinischen Röntgenanlagen Funktion als Sachverständige terten Aufnahmetechniken gen (inklusive DVT) Anerkennungspflichtige Fort- ja ja nein ja j) nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein bildung notwendig
: Unterrichtseinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer.
: Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I1 gegeben.
: Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 19 gegeben.
: Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen der beruflichen Tätigkeit auf dem Gebiet der medizinischen Physik.
: Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen des formalen Bildungsgangs.
: 50 testierte Untersuchungen aus dem Bereich Achsenskelett innerhalb 18 Monate.
: In der Ausbildung ist ein praktischer Teil von mindestens 100 Unterrichtseinheiten enthalten.
: 30 testierte Orthopantomografien (OPT) und 20 Schädel Untersuchungen innerhalb 6 Monate.
: 20 testierte DVT Untersuchungen innerhalb 6 Monate.
: Anerkannte Fortbildung nur nötig, wenn Funktion als Strahlenschutz-Sachverständiger ausgeübt wird.
Aufbau der Atome/ Nuklidkarte
Medizinphysik mit der Fachrichtung MP 1 medizinische Strahlenphysik
Medizinphysik mit der Fachrichtung
a) : Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I1 gegeben.
Radiopharmazie
a)
Fachleute für medizinisch-technische Radiologie HF mit zusätzlicher a)4: Analyse: auswählen, einteilen, analysieren, vergleichen
Fachleute für medizinisch-technische
Medizinische Praxisassistentinnen und medizinische Praxisassistenten MP 7 5: Bewertung: beurteilen, entscheiden, urteilen, klassifizieren, evaluieren – und medizinische Praxisassistenten MP 8
Übriges medizinisches Personal MP 9
Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
b) : Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 19 gegeben.
– sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
Handel, Wartung und Installation Radioaktive Zerfälle und Berufsnummer Funktionsweise einer Röntgen- Produktion von radioaktivem Abschirmung und Abschwä- Dosisbegriffe (zur Strahlenbio- Wechselwirkung Strahlung – Funktionsweise eines Beschleu- Strahlenarten Material chung Materie röhre nigers logie)
5 3 5 5 4 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung
2 3 5 5 4 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung
2 3 5 5 4 2 Fachleute für medizinisch-technische
2 3 5 5 4 3 Fachleute für medizinisch-technische
– – 2 2 2 1 Medizinische Praxisassistentinnen – – – – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8
– – 2 2 2 1 Übriges medizinisches Personal MP 9
– – 2 2 2 1 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
– – – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
– – 2 2 2 1 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
– – – – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13
– – – – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
– – 4 2 2 1 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
– – 2 2 2 1 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
– – 5 5 3 3 Handel, Wartung und Installation Strahlenfrüh-/Strahlen- Personen mit erhöhtem Risiko Berufsnummer Strahlenempfindlichkeit von Effektive biologische Wirkung Biologische Wirkung ionisie- (Personen unter 16 Jahre, Dosis – Wirkung/Risiko spätschäden Streustrahlung am Patienten Organen (wT) render Strahlung (wR) schwangere Frauen)
3 3 3 5 5 4 Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 3 3 5 5 4 Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 3 3 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
3 3 3 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
2 3 2 3 2 2 Medizinische Praxisassistentinnen
– 3 – – 3 3 und medizinische Praxisassistenten MP 8
2 3 2 3 2 2 Übriges medizinisches Personal MP 9
2 3 2 3 2 2 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
– 3 – 2 – 2 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
2 3 2 2 2 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
– 3 – 2 –2 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13
– 3 – 2 –2 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
2 3 1 3 2 3 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
2 3 2 1 2 3 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
1 1 1 3 3 2 Handel, Wartung und Installation Rechtfertigung von Untersu- Indikationsstellung (ionisieren- Information des Patienten oder Berufsnummer chungen/Therapieverfahren Strahlenexposition der Bevölkede Strahlung versus Alternati- Tierhalter über das strahlenbe- sowie individuelle Anwendun- Nutzen–Risiko-Überlegungen ven) dingte Risiko gen nach Art. 28 und 29 StSV rung
2 2 4 1 Medizinphysik mit der Fachrichtung Medizinphysik mit der Fachrichtung
2 2 4 1 MP 2 medizinische Bildgebung
3 2 2 1 Fachleute für medizinisch-technische
3 2 2 1 Fachleute für medizinisch-technische – 2 – 1 1 Medizinische Praxisassistentinnen – 2 – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8 – 2 – 1 1 Übriges medizinisches Personal MP 9 – 2 – 1 1 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – 2 – 1 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 – 2 – 1 1 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – 2 – 1 – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – 2 – 1 – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – 1 – 1 1 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 – 1 – 1 1 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 – – – – 1 Handel, Wartung und Installation Abschätzen und Optimierung Praktische Anwendung der Stand von Wissenschaft und Überwachung von Untersu- Anwendung des Optimierungs- Diagnostische Referenzwerte der Patientendosen basierend auf patientenspezifischen Strahlenmessgeräte Technik chungen für Patienten prinzips Informationen
5 5 5 4 1 Medizinphysik mit der Fachrichtung
5 5 5 4 1 Medizinphysik mit der Fachrichtung
5 3 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
5 3 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische – 3 1 3 3 3 Medizinische Praxisassistentinnen – 3 1 3 3 3 und medizinische Praxisassistenten MP 8 – 3 1 3 3 3 Übriges medizinisches Personal MP 9 – 3 1 – 3 3 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – 3 1 – 3 3 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 – 3 1 – 3 3 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – 3 1 – 3 3 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – 3 1 – 3 3 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – 3 1 3 2 2 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 – 2 1 – –3 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
2 3 1 – – Handel, Wartung und Installation Strahlenschutzmassnahmen für Arbeitsplanung, Arbeitsmetho- Patient und Personal (insbeson- Sicherung von radioaktivem Lagerung von radioaktivem Kontroll- und Überwachungsdere bei Personen mit erhöhtem Qualitätskontrolle den und Einsatz von Schutz- Risiko) gegen: Material Material bereiche mitteln – äussere Bestrahlung
3 3 5 5 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 3 5 5 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung
1 1 3 5 3 Fachleute für medizinisch-technische
3 3 3 5 3 Fachleute für medizinisch-technische
– – 3 3 2 Medizinische Praxisassistentinnen
– – 3 3 – und medizinische Praxisassistenten MP 8
– – 3 3 2 Übriges medizinisches Personal MP 9
– – 3 3 2 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
– – 3 3 2 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
– – 3 3 2 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
– – 3 3 2 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13
– – 3 3 2 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
– – 3 3 2 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
– – 3 1 2 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
– – 5 4 3 Handel, Wartung und Installation Persönliche Schutzausrüs- Berufsnummer Abgabe radioaktiven Materials Dekontamination von Material – Inkorporation Abfallbehandlung – Kontamination tung/Patientenschutz in Theorie – innere Bestrahlung Personendekontamination an die Umwelt und Arbeitsplätzen und Praxis
3 3 3 5 5 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 3 3 5 5 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung
1 1 1 5 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
3 3 3 5 5 5 5 Fachleute für medizinisch-technische – – – – 4 – – – Medizinische Praxisassistentinnen – – – – 4 – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8 – – – – 4 – – – Übriges medizinisches Personal MP 9 – – – – 4 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – – – – 4 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 – – – – 4 – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – – – – 4 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – – 4 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – – – – 4 – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 – – – – 4 – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 – – – – 4 – – – Handel, Wartung und Installation Dichtheitsprüfung von ge- Verhalten bei Störfällen und Berufsnummer Wartung, Überprüfung von Messgerätekunde Grundlagen der Strahlenmess- Praxis: Verhalten und Arbeiten schlossenen radioaktiven medizinischen Strahlenereignis- Sicherheitseinrichtungen Quellen technik in Kontrollbereichen se; Kommunikation
5 3 3 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung
5 3 3 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung
2 3 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
2 3 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische – 2 3 – 1 – Medizinische Praxisassistentinnen – – – – 1 – und medizinische Praxisassistenten MP 8 – 2 3 – 1 – Übriges medizinisches Personal MP 9 – 2 3 – 1 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – – 3 – 1 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 – 2 3 – 1 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – – 3 – 1 – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – 3 – 1 – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – – 3 – 1 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 – 2 3 – 1 – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
2 3 – 5 – Handel, Wartung und Installation Röntgengerätekunde berufsspe- Ermittlung der Organdosis und Personendosismessung (externe Dosisleistungs- und Ortsdosis- Nuklididentifikation Kontaminationsmessung Inkorporationsüberwachung zifische Aspekte der effektiven Dosis Bestrahlung) messung
5 5 3 3 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung Aufnahmetechnik und Untersuchungen
5 5 3 3 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung
4 1 3 1 1 3 Fachleute für medizinisch-technische
4 3 3 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
– – 3 – – – Medizinische Praxisassistentinnen
– – – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8
– – 3 – – – Übriges medizinisches Personal MP 9
– – 3 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
– – 3 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
– – 3 – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
– – 3 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13
– – 3 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
– – 1 – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
– – 3 – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
– – 1 – – 2 Handel, Wartung und Installation Berufsspezifische Aufnahme- Berufsspezifische Aufnahme- Berufsspezifische Aufnahme- techniken im Niedrigdosistechniken im Niedrigdosis- techniken im Niedrigdosisbebereich nach Art. 26 im extrabereich nach Art. 26 im intra- reich nach Art. 26 StSV in der oralen Zahnbereich (Orthopanoralen Zahnbereich Radiologie tomografie und Fernröntgen) – – 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung – – 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung – – 4 Fachleute für medizinisch-technische – – Radiologie HF mit zusätzlicher a) – – 4 Fachleute für medizinisch-technische – – 4 Medizinische Praxisassistentinnen – – 4 Übriges medizinisches Personal MP 9
4 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
4 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
– – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – 4 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
2 3 Handel, Wartung und Installation Berufsspezifische Aufnahme- Berufsspezifische Aufnahme- Berufsspezifische Aufnahmetechniken im Hochdosisbereich techniken im Niedrigdosis- techniken im mittleren Dosisnach Art. 26 StSV in der - Mammografie bereich nach Art. 26 im extra- Radiologie: bereich nach Art. 26 StSV in oralen Zahnbereich (digitale der Radiologie Volumentomografie) – Mit CT – Ohne CT und Mammografie
5 5 5 – Medizinphysik mit der Fachrichtung
5 5 5 – Medizinphysik mit der Fachrichtung
4 4 4 3 Fachleute für medizinisch-technische – Radiologie HF mit zusätzlicher a)
4 4 4 3 Fachleute für medizinisch-technische – – – – – Medizinische Praxisassistentinnen – Medizinische Praxisassistentinnen – – 4 – und medizinische Praxisassistenten MP 8 – – – – – Übriges medizinisches Personal MP 9 – – – – 4 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – – – – 4 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 – – – – 1 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – Dentalassistentinnen und Dentalas- – – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – Dentalassistentinnen und Dental- – – –4 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – – – 4 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15 – Tiermedizinische Praxisassistentin- – – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16 – – 3 3 2 Handel, Wartung und Installation Umgang mit offenen radio- Bildgebende Systeme in der Medizinische Teilchen- Abbildungsgeometrie und aktiven Quellen in der Nukle- Umgang mit berufsspezifischen Nuklearmedizin (Human- oder beschleuniger, Bestrahlungsarmedizin (Human- oder Vete- Einstelltechnik einheiten Veterinärmedizin) rinärmedizin) therapeutischen Anlagen
5 3 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung
5 3 2 2 Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
4 5 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
– – – – Medizinische Praxisassistentinnen
– – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8
– – – – Übriges medizinisches Personal MP 9
– – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
– – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
– – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
– – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13
– – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
– – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
– – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
3 – 3 3 Handel, Wartung und Installation Datenintegrität gewährleisten Veterinärmedizinisch– Bildqualitätsparameter unter Berufsnummer und Datenverfälschungen Archivierung und Lagerung von diagnostische Aufnahmetech- verhindern für den Datentrans- Bildverarbeitungstechnik Berücksichtigung der Patientenfer bei der Bestrahlungsplanung niken und Simulation. oder Personaldosen Bildern – 3 5 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung – 3 2 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 1 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
3 1 3 3 Fachleute für medizinisch-technische – 3 – 3 3 Medizinische Praxisassistentinnen – – – –3 und medizinische Praxisassistenten MP 8 – 3 – 3 3 Übriges medizinisches Personal MP 9 – 3 – 3 3 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10 – 3 – 3 3 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11 – 3 – 3 3 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12 – 3 – 3 3 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – 3 – 3 3 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – – – – 3 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
3 – 3 3 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
3 – 3 3 Handel, Wartung und Installation Richtlinien, Reglemente, Veterinärmedizinisch– Strahlenschutzgesetz/- Berufsnummer Rechtfertigungs– und Optimie- Technische Verordnungen des Empfehlungen, Normen und diagnostische Aufnahmetechverordnung Grenz –und Richtwerte Rechtliche Grundlagen Merkblätter Spezialgebietes niken mit CT rungsprinzip
4 4 3 3 – Medizinphysik mit der Fachrichtung
4 4 3 3 – Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 3 3 3 4 Fachleute für medizinisch-technische
3 3 3 3 4 Fachleute für medizinisch-technische
2 2 2 2 – Medizinische Praxisassistentinnen
– – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8
2 2 2 2 – Übriges medizinisches Personal MP 9
2 2 2 2 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
2 2 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
2 2 2 2 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
2 2 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13
2 2 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
2 2 2 1 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
2 2 2 2 1 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
2 1 3 3 1 Handel, Wartung und Installation Aufgaben und Pflichten des Transportvorschriften Berufsnummer Strahlenschutz-Instruktion von Rechtsstellung, Verantwortlich- Internationale Empfehlungen Strahlenschutz- Interne Weisungen Bewilligungswesen (SDR/ADR) Sachverständigen (ICRP, IAEA) betroffenen Personen keiten in Betrieben Koordination und Administration
5 5 2 2 4 2 Medizinphysik mit der Fachrichtung
5 5 2 2 4 2 Medizinphysik mit der Fachrichtung
5 5 2 1 4 1 Fachleute für medizinisch-technische
5 5 2 1 4 2 Fachleute für medizinisch-technische
3 1 1 – 1 – Medizinische Praxisassistentinnen
– – – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8
3 1 1 – 1 – Übriges medizinisches Personal MP 9
3 1 1 – 1 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
3 1 1 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
3 1 1 – 1 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
3 1 1 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13
3 1 1 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
3 1 1 – 1 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
3 1 1 – 1 – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
5 5 2 3 3 1 Handel, Wartung und Installation Benennung, Einstufung und Strahlenschutz Aus- und Fort- Berufsnummer Aufzeichnung, Buchführung Störfallvorsorge Überwachung beruflich strah- bildung des ausbildungspflich- und Meldewesen lenexponierter Personen tigen Personals
3 3 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 3 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung
3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
3 3 3 Fachleute für medizinisch-technische
1 – – Medizinische Praxisassistentinnen – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8
1 – – Übriges medizinisches Personal MP 9
– – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10
– – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11
– – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12
– – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13
– – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14
– – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15
– – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16
2 – – Handel, Wartung und Installation
Anhang 3
(Art. 1 Abs. 2 Bst. c) Tätigkeiten im Bereich Kernanlagen Die Aufsichtsbehörde kann in Ausnahmefällen die Teilnahme an Lehrgängen gestatten, obwohl die folgenden Anforderungen nicht erfüllt sind, wenn durch eine entsprechende Vorbildung oder Arbeitserfahrung gleichwertige Voraussetzungen gegeben sind.
– Strahlenschutz-Sachverständige für – Eine abgeschlossene Ausbildung an – Sämtliche Tätigkeiten, die den Strahlenschutzfachkräften und - Kernanlagen einer Hochschule oder Fachhoch- technikern erlaubt sind, sowie schule in einem Studiengang wie – Genehmigung von Strahlenschutzplanungen für Tätigkeiten mit Chemie, Physik, Maschinentechnik geschätzten Individualdosen oder Elektrotechnik – Freigabe von Einsätzen bei Betriebsstörungen oder Störfällen – Ein halbes Jahr Berufserfahrung im – Umsetzung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben im Strahlen- Strahlenschutz, wobei vollamtliche schutz in betriebliche Weisungen, Kontrolle und periodische Bewerwie auch nebenamtliche Aufgaben im tung der Einhaltung und Wirkung dieser Weisungen Strahlenschutz in einem oder in mehreren Betrieben akzeptiert werden - Die Teilnahme an einer Notfallübung der Kernanlage – Strahlenschutztechnikerinnen und - – Eine dreijährige praktische Tätigkeit – Sämtliche Tätigkeiten, die den Strahlenschutzfachkräften erlaubt sind techniker im Strahlenschutz, davon mindestens sowie: zwei Jahre als Strahlenschutzfach- – Überprüfung von Arbeitsanträgen, Instandsetzungsaufträgen bezügkraft. lich der Notwendigkeit von Strahlenschutzplanungen bzw. Strahlen- – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- schutzfreigaben bildung nach Tabelle 3 – Genehmigung von Strahlenschutzplanungen für Tätigkeiten unter vom zuständigen Strahlenschutz-Sachverständigen vorgängig festgelegten Randbedingungen – Strahlenschutzfachkräfte – Eine abgeschlossene Berufsbildung – Vorbereiten von Strahlenschutz- und Überwachungsmassnahmen je in einem technischen Beruf und sechs nach Planungsvorgabe Monate praktische Erfahrungen im – Freigabe von Arbeitsplätzen in den Kontrollbereichen je nach radiolo- Strahlenschutz, davon drei in einer gischem Zustand, vorhandenen Strahlenschutz- und Überwachungs- Kernanlagen massnahmen und Durchführung eventueller zusätzlicher Massnahmen – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Freimessen des Arbeitsplatzes im Kontrollbereich nach Arbeitsabbildung nach Tabelle3 schluss zur Aufhebung von Strahlenschutzmassnahmen inkl.
Rückbau der temporären Zonen – Routinetätigkeiten mit Strahlenexpositionen: – Überwachung des radiologischen Zustands von Kernanlagen, von Arbeitsplätzen in den Kontrollbereichen sowie von Personen zur Erkennung von Abweichungen vom Normalbetrieb und Durchführung von Strahlenschutz- und Überwachungsmassnahmen je nach radiologischem Zustand – Überwachung der Funktionalität von Schutzmitteln und Überwachungsinstrumenten – Freigabe von Materialien aus dem Kontrollbereich durch Nachweis der hierfür gültigen Kriterien – Übernahme aller Pflichten beim Umgang mit radioaktiven Quellen für Prüf- und Kalibrierzwecke – Radiologische Überwachung von Transportbehältern und Fahrzeuge beim Empfang und Versand von radioaktivem Material – Intervention bei Feststellung von Abweichungen – Strahlenschutzbegleitung von Einsatzkräften in Stör- und Notfällen – Freigabe von Tätigkeiten im Rahmen von Sofortmassnahmen nach Störfallen unter vom zuständigen Strahlenschutz-Sachverständigen vorgängig festgelegten Randbedingungen – Strahlenschutzbeauftragter – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Übernahme von Aufgaben im Strahlenschutz gemäss schriftlicher bildung nach Anhang 4 Berufsnum- Vereinbarung: z.B. Überwachung des radiologischen Zustands im mer I 1 Arbeitsbereich Typ A, Planung, Vorbereitung und Umsetzung von Strahlenschutzmassnahmen – Laborpersonal – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Alle in Anhang 4 Berufsnummer I 19 erwähnten erlaubten Tätigkeiten bildung nach Anhang 4 Berufsnummer I 19 – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Alle in Anhang 4 Berufsnummer I 11 erwähnten erlaubten Tätigkeiten Transport von radioaktivem Material bildung nach Anhang 4 Berufsnummer I 11 – Fahrzeugführer von radioaktivem – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Alle in Anhang 4 Berufsnummern I 16 beziehungsweise I 17 erwähn- Material bildung nach Anhang 4 Berufsnum- ten erlaubten Tätigkeiten (Gefahrgutklasse 7) mern I 16 beziehungsweise I 17 (Gefahrgutklasse 7) Die anerkannten Ausbildungslehrgänge stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen:
Strahlenschutzaspekte Die Einhaltung der Grenzwerte im Strahlenschutz durch die Erstellung von betriebsinternen allgemeinen Weisungen insbesondere x – – durch Festlegung von Interventionswerten (Warnschwellen) sicherstellen, Aufgabenverteilung im Strahlenschutz dokumentieren Für freigabepflichtige Anlagenänderungen sowie komplexe Tätigkeiten eine Strahlenschutzplanung unter Berücksichtigung des x x – Optimierungsprinzips erstellen, inklusive insbesondere der Festlegung der technischen und administrativen Schutz- und Überwachungsmassnahmen, Dosisabschätzung, Festlegung von Dosiszielen und spezifischen Interventionswerten sowie Erstellung tätigkeitsbezogener Weisungen Für einfache Tätigkeiten die technischen und administrativen Schutz- und Überwachungsmassnahmen unter Berücksichtigung des x x x Optimierungsprinzips festlegen Kontroll- oder Überwachungsbereiche festlegen, den Zonen- und Gebietstypen zuordnen und die dazugehörigen Massnahmen definie- x x x ren Sich im Kontrollbereich strahlenschutzkonform verhalten, tätigkeitsspezifische Schutz- und Überwachungsmassnahmen vorbereiten, x x x Schutzmittel korrekt anwenden, Weisungen einhalten Radioaktives Material gesetzeskonform handhaben und lagern x x x Den gesetzeskonformen Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung sicherstellen x x x Gesetzeskonforme Entsorgung von radioaktiven Abfällen und Abgaben im Abwasser und Luft x x – Kalibrierung und Funktionstüchtigkeit der erforderlichen Messgeräte sicherstellen x x x Strahlenmessungen im Kontrollbereich (Areal, Anlagen, Systeme, Räume) sowie Personenüberwachung durchführen und die Mess- x x x resultate interpretieren Material oder Bereiche gesetzeskonform freimessen nach Art.
83 und 106 StSV x x x Radioaktive Versandstücke gesetzeskonform verpacken x x x Störfälle Massnahmen zur Störfallvorsorge insbesondere zur Vermeidung, Beherrschung, Eindämmung oder Reduzierung der radiologischen x – – Auswirkungen in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen der Kernanlage festlegen Die Kommunikationsabläufe und -inhalte bei einem Störfall vorsorglich organisieren x – – Abweichungen vom Normalbetrieb erkennen, intervenieren und betriebsintern melden x x x Strahlenschutzaufgaben in der Notfallschutzorganisation übernehmen, Sofortmassnahmen durchführen x x x Störfälle bewältigen und beurteilen, ob Spezialisten hinzugezogen werden müssen x x – Störfälle und Beinahe-Störfälle (auch in anderen Anlagen) auswerten und Massnahmen zur zukünftigen Vermeidung treffen x – – Ausreichende Bevorratung an Schutz- und Messmittel für Notfälle sicherstellen x x – Einteilung des Personals und der Besucher der Expositionskategorie (nicht beruflich, beruflich A/B) x x – Die Administration der beruflich strahlenexponierten Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der beruflich Strahlen- x x x exponierten Personen analysieren und gegebenenfalls notwendige Massnahmen Die Korrespondenz mit den zuständigen Behörden sicherstellen, insbesondere die Freigabe-, Melde- und Berichtserstattungspflichten x x – zu Händen des ENSI wahrnehmen Den Bewilligungsinhaber sowie das Betriebspersonal in Kernanlagen bei Fragen zum Strahlenschutz beraten x x x Die Einhaltung betriebsinterner Weisungen kontrollieren x x x Aus- und Fortbildung ausbildungspflichtiger Personen organisieren x – – Andere Personen auf dem Betriebsareal dem jeweiligen Gefährdungspotential entsprechend bezüglich der gesundheitlichen Gefähr- x x x dung, betriebsinterner Weisungen, strahlenschutzgerechtes Verhalten, Arbeitsmethoden, Massnahmen zur Störfallvorsorge und Sofortmassnahmen nach Störfällen instruieren Berufsnummer K1 b) K2 K3 Empfohlene Anzahl Unterrichtseinheiten inklusive Praktikum während des Lehrgangs a) 200 480 720 Empfohlene Dauer des begleiteten Praktikums nach Abschluss des Lehrgangs in mindestens zwei Kernanlagen 80 h – 240 h Geforderte Periodizität der anerkannten Fortbildung in Jahren 3 3 3 Empfohlene Anzahl Unterrichteinheiten einer Fortbildung a) 16 16 16 Anerkennungspflichtige Fortbildung notwendig ja ja ja
: Unterrichteinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer.
: 12 Monate Berufserfahrung im Strahlenschutz (inkl. derjenigen, welche als Voraussetzung für den Kursbesuch gefordert ist), davon 6 Monate in der Kernanlage, in der die Kandidatinnen/Kandidaten als Strahlenschutz-Sachverständige tätig werden sollen.
a) : 12 Monate Berufserfahrung im Strahlenschutz (inkl. derjenigen, welche als Voraussetzung für den Kursbesuch gefordert ist), davon 6 Monate in der Kernanlage, in der die Kandidatinnen/Kandidaten als Strahlenschutz-Sachverständige tätig werden sollen.
Naturwissenschaftliche Grundlagen, Strahlenphysik, radioaktives Material Aufbau der Atome, Nuklidkarte 4 2 2 Radioaktive Zerfälle und Strahlenarten 3 3 2 Grundlagen zu Materie: Aggregatzustände, Werkstoffe, Aerosole 3 3 2 Chemische Grundlagen: Periodensystem, Bindungen, chemische Reaktionen, Korrosion, Adsorption, Ionenaustausch 3 2 2 Röntgenstrahlung (Funktionsweise einer Röntgenröhre siehe unten) 3 3 2 Kernspaltung, n-Moderation, n-Absorption, Kritikalität (Funktionsweise eines Reaktors siehe unten) 2 2 1 Teilchenstrahlen, direkter Strahl, Kernreaktionen, Sekundärstrahlen (Funktionsweise eines Beschleunigers siehe unten) 2 2 1 Radioaktives Material: Spaltstoffe, Aktivierungsprodukte, Spaltprodukte, Spallationsprodukte, natürlich vorkommende Radioisotope 4 2 2 Grössen, Mass-Einheiten, Rechnen: Aktivität, Konzentration, Kontamination 4 3 3 Arten radioaktiver Quellen: offen, geschlossen, leicht flüchtig, feste Matrix, inaktive Hülle 5 3 3 Wechselwirkung Strahlung – Materie 3 3 2 Abschirmung, Abschwächung, Streuung, Bremsstrahlung 4 3 2 Dosisbegriffe: Energiedosis, Organ-Äquivalentdosis, effektive Dosis, Ortsdosis, Dosiskonversionsfaktoren 4 2 2 Materialverhalten unter Strahlenbelastung 4 2 2 Expositionspfade Direktstrahlung, Streustrahlung, Aufbaufaktor, Berechnung der Dosisleistung aus Aktivitätsverteilung, Submersion, Bodenstrahlung 5 3 3 Atmosphärische und aquatische Ausbreitung radioaktiver Stoffe, Radioökologie, Transferfaktoren 4 2 2 Inkorporation, Ingestion, Inhalation, Wundkontamination, Hautkontamination 4 2 2 Aufbau und Funktionsweise von Zellen 2 1 1 Biologische Wirkung ionisierender Strahlung 2 1 1 Strahlenfrüh-/Strahlenspätschäden 2 1 1 Personen mit erhöhtem Risiko (Personen unter 16 Jahre, schwangere Frauen) 2 1 1 Effektive biologische Wirkung (wR) 3 2 1 Strahlenempfindlichkeit von Organen (wT) 3 2 1 Dosisbegriffe: Personen-Tiefendosis, Personen-Oberflächendosis, Äquivalentdosis, effektive Dosis, effektive Folgedosis 4 3 2 Dosis – Wirkung/Risiko 3 2 2 Strahlenexposition der Bevölkerung 2 1 1 Strahlenschutz-Prinzipien und -Auslegung Rechtfertigungs- und Optimierungsprinzip 5 5 3 Grenz -und Richtwerte zum Schutz des Personals 5 5 3 Grenz -und Richtwerte zum Schutz der Bevölkerung 5 3 2 Kontroll- und Überwachungsbereiche, Zonen-, Gebiets- und Arbeitsbereichstypen 5 3 3 Zonen-, Barrieren- und Abschirmungs-/Schliesskonzept 5 4 3 Überwachungskonzepte
5 4 3 Dekontaminationsverfahren 4 3 3 Abfallbehandlung 4 3 3 Abgabe radioaktiven Materials an die Umwelt 5 4 2 Umgang mit radioaktiven Quellen für Prüf- und Kalibrierzwecke 5 4 3 Wartung und Überprüfung von Schutzmittel und Sicherheitseinrichtungen 4 3 3 Transport von radioaktivem Material 4 3 3 Qualitätssicherung im Strahlenschutz 5 3 3 Strahlenschutzplanung: Zweck, Aufbau und Inhalt 5 4 3 Dosisabschätzung im Normalbetrieb und Gefahrenanalyse bei Abweichungen 5 4 3 Technische Schutzmassnahmen 5 4 4 Persönliche Schutzmittel – gegen äussere Bestrahlung (Bleischürzen, Brillen, etc.) 5 4 3 – gegen innere Bestrahlung (Mundschutz, Atemmaske mit Filter, Pressluftatemgeräte, Fremdluftsysteme etc.) 5 4 3 – gegen Personenkontamination (Handschuhe, Vollschutzanzüge, …) 5 4 3 Administrative Schutzmassnahmen: Anwendung des Optimierungsprinzips (Variantenvergleich) 5 5 4 Schnittstellen zu Arbeitssicherheit, Brandschutz, Objektschutz 3 3 3 Operationelle Überwachungsmassnahmen Auswahl und praktische Anwendung der Strahlenmessgeräte zur Freigabe und Überwachung von Arbeitsplätzen in den Kontroll- 5 5 5 Auswahl und praktische Anwendung der Messverfahren zur Überwachung von Personendosen 5 3 3 Auswahl und praktische Anwendung der Messverfahren zur Inaktiv-Freimessung von Materialien und zur Freigabe von Kontroll- 5 3 3 Dosisplanungsziele, Warn- oder Interventionsschwellen 5 4 3 Verpackung und Lagerung von radioaktivem Material 4 4 3 Dekontamination mit anschliessender Freimessung 4 4 4 Dokumentation: Protokolle, Strahlenschutz-Journale, computer-basierte Informationssysteme 4 3 3 Grundlagen der Strahlenmesstechnik 4 2 2 Messgerätekunde 5 3 3 Messverfahren, Ansprechvermögen, Messfehler, Untergrundkorrektur, Nachweisgrenze, Kalibrierfaktoren 5 4 3 Signalübermittlung, Alarm- und Warnschwellen, akustische und visuelle Alarmsignalisierung, Messwertaufzeichnung 4 4 2 Dosisleistungs- und Ortsdosismessung 5 5 5 Aktivitätsbestimmung, Luft- und Oberflächenkontaminationsmessung 5 3 3 Suche nach radioaktivem Material 3 3 3 Nuklididentifikation 4 3 2 Inkorporationsüberwachung 4 3 2 Überwachung der externen Personendosis 5 3 3 Personenkontaminationsmessung 5 3 3 Ermittlung der Extremitäten-, Augenlinsen-, und Organdosis sowie der effektiven Dosis 3 3 2 Messgerätewartung, Funktionsprüfungen 3 3 2 Anlagentechnik und Betrieb Aufbau und Funktion von Kernkraftwerken, wichtigste Typen, Vor- und
Nachteile, Besonderheiten 4 2 2 Normalbetrieb von Kernkraftwerken 4 2 2 Aufbau und Funktion Heisses Labor: Kapellen, Handschuhboxen, Heisse Zellen 4 2 2 Aufbau und Funktion Konditionierungsanlagen und Zwischenlager 4 2 2 Aufbau und Funktion Röntgenanlage 2 2 2 Aufbau und Funktion einer Beschleunigeranlage 2 2 2 Störfälle Störfallvorsorge 4 3 2 Störfallbeherrschung 4 3 2 Auswirkungen von Störfällen im Kernkraftwerk 4 3 2 Sofortmassnahmen 4 3 3 Auswirkungen von Störfällen ausserhalb des Kernkraftwerks, Ausbreitungspfade, Notfallmassnahmen 4 2 2 Strahlenschutzgesetz/-verordnung 4 3 2 Kernenergiegesetz/-verordnung 4 2 1 Technische Verordnungen des Spezialgebietes (Dosimetrieverordnung, Messmittelverordnung, etc.) 4 3 3 Richtlinien, Reglemente, Bewilligungs- und Freigabeauflagen, Empfehlungen, Normen und Merkblätter 4 3 3 Transportvorschriften (SDR/ADR) 4 2 2 Internationale Vereinbarung und Empfehlungen (ICRP, IAEA, WANO, OSPAR, ISOE, VGB, Fachverband für Strahlenschutz, etc.) 4 3 1 Rechtsstellung, Verantwortlichkeiten in Betrieben 5 2 2 Aufgaben, Pflichten und Befugnisse des Strahlenschutz-Sachverständigen, der -Techniker und Fachkräfte 5 2 2 Aufbau und Aufgabenverteilung der betriebsinternen Strahlenschutzorganisation 5 4 2 Bewilligungs-, Freigabe-, Melde- und Berichterstattungspflichten 5 4 2 Interne Reglemente, interne Weisungen, Technische Spezifikationen, technische Dokumentation 5 4 3 Strahlenschutz-Instruktion von Betriebspersonal und Besuchern 4 4 3 Strahlenschutz Aus- und Fortbildung des ausbildungspflichtigen Personals 5 3 1 Benennung, Einstufung und Überwachung beruflich strahlenexponierter Personen inkl. medizinischer Untersuchung 5 5 3 Aufzeichnung, Buchführung und internes Meldewesen 5 5 3 Führung von Personal und Arbeitsgruppen 4 3 2 Projektmanagement und Projektmitarbeit 4 4 1
Anhang 4
(Art. 1 Abs. 2 Bst. d) Tätigkeiten in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Lehre, Forschung und Transport – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen, Weitergeben Umgang mit offenem radioaktiven ausbildung nach Tabelle3 und Versenden von offenem radioaktiven Material Material in einem Arbeitsbereich B/C – Herstellen, Verwenden und Lagern von offenem radioaktiven Material in Arbeitsbereichen Typ B und C – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen, Weitergeben und Versenden von geschlossenem radioaktiven Material – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden, Lagern und Entsorgen von offenem radioaktiven Material Umgang mit offenem radioaktiven ausbildung nach Tabelle3 mit geringem Gefährdungspotential in Arbeitsbereichen nach Art. 81 Material mit geringem Gefährdungs- StSV potential – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, der Materialprüfung ausbildung nach Tabelle 3 Durchführen und Weitergeben von geschlossenen radioaktiven Quellen für die Werkstoffprüfung beim stationären oder mobilen Einsatz – Vertreiben und Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung für die Werkstoffprüfung beim stationären oder mobilen Einsatz – Bestimmung des Überwachungsbereichs – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Umgang mit geschlossenen radio- ausbildung nach Tabelle 3 Durchführen und Weitergeben von geschlossenen radioaktiven Quelaktiven Quellen und Anlagen ohne len Voll- und Teilschutzeinrichtung – Vertreiben und Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Handel und Versand von radioaktiven ausbildung nach Tabelle 3 Durchführen, Weitergeben und Versenden von radioaktiven Quellen Quellen – Vertreiben und Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben,
Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, der Kontrolle auf Vorhandensein von ausbildung nach Tabelle 3 Durchführen und Weitergeben von radioaktivem Material radioaktivem Material – Vertreiben und Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung. – Kontrolle auf Vorhandensein von radioaktivem Material in Abfällen, Reststoffen oder in Materialien zur Wiederverwertung – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden von Beschleunigern mit geringer Umgang mit Anlagen ohne Voll- und ausbildung nach Tabelle 3 Leistung und von Röntgenanlagen ohne direkte Anwendung am Men- Teilschutzeinrichtung schen in Bestrahlungsräumen. – Mobiler Einsatz von Röntgenblitzanlagen. Bestimmung des Überwachungsbereichs – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwendung von handgehaltenen Röntgenanlagen beschränkter der Verwendung von handgehaltenen ausbildung nach Tabelle 3 Leistung beim stationären oder mobilen Einsatz Röntgenanlagen mit beschränkter – Bestimmung des Überwachungsbereichs Leistung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung mit Einsatz von Anlagen mit Voll- und ausbildung nach Tabelle 3 Voll- und Teilschutzeinrichtung Teilschutzeinrichtung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die I 10 – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen von Einsatz von geschlossenen radio- ausbildung nach Tabelle3 geschlossenen radioaktiven Quellen mit geringem Gefährdungspotenaktiven Quellen mit geringem Ge- tial nach Art.
14 StSV fährdungspotential – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die I 11 – Strahlenschutz-Sachverständige – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Überwachung des Versands und Transports von radioaktivem beim Transport von radioaktivem ausbildung nach Tabelle 3 Material auf der Strasse gemäss ADR/SDR Klasse 7 Material20 – Ermittlung des radiologischen Zustands – Festlegung von Sofortmassnahmen bei allfälligen Transportunfällen Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die oben genannten Tätigkeiten I 12 – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vermittlung von beruflich strahlenexponierten Personen in Drittder Vermittlung von Fremdpersonal ausbildung nach Tabelle3 betrieben I 13 – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden, Lagern und Entsorgen von natürlich vorkommenden Umgang mit NORM ausbildung nach Tabelle 3 Radionukliden (NORM) nach Art. 9 Abs. 1 Bst. i StSV – Einsatz von beruflich strahlenexponierten Personen bei Vorhandensein von NORM
Für Transport mit radioaktivem Material ist zusätzlich eine Gefahrgutbeauftragte nach der Verordnung vom 15. Juni 2001 über Gefahrgutbeauftragte für die Beförderung gefährlicher Güter auf Strasse, Schiene und Gewässern (SR 741.622) notwendig.
I 14 – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Einsatz von beruflich strahlenexponierten Personen bei erhöhter erhöhter Radonexposition ausbildung nach Tabelle 3 Radonkonzentration nach Art. 51 Abs. 2 StSV I 15 – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen von Lehrtätigkeiten an Lehranstalten ausbildung nach Tabelle3 geschlossenen radioaktiven Quellen mit geringem Gefährdungspotential an Lehranstalten nach Art. 14 StSV – Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung mit Voll- und Teilschutzeinrichtung an Lehranstalten I 16 – Fahrzeugführer von radioaktivem – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Transportieren von radioaktivem Material auf der Strasse gemäss SDR Material gemäss SDR ausbildung nach Tabelle 3 Klasse 7 – Messungen am Versandstück und am Fahrzeug (nur in der Schweiz gültig) I 17 – Fahrzeugführer von radioaktivem – Abgeschlossener ADR Basiskurs – Transportieren von radioaktivem Material auf der Strasse gemäss Material gemäss ADR ADR Klasse 7 I 18 – Laborleiter – Abgeschlossenes naturwissenschaft- – Wahrnehmung von Strahlenschutzaufgaben anderen Personen gegenliches Studium über und Anleitung von anderen Personen bei der Handhabung von – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- radioaktivem Material in Arbeitsbereichen Typ B und C bildung nach Tabelle 3 oder – Abgeschlossener anerkannter Lehrgang für Laborpersonal I 19 – Laborpersonal – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Wahrnehmung von Strahlenschutzaufgaben anderen Personen gegenausbildung nach Tabelle3 über. – Handhabung von offenem radioaktiven Material in Arbeitsbereichen Typ B und C I 20 – Radonfachperson – Bachelor- oder Masterabschluss im – Beratung bezüglich Radonschutzmassnahmen bei Neu- und Umbauten Bauwesen bzw. im naturwissen- – Planen und Durchführen von Radonsanierungsprozessen schaftlichen oder technischen Bereich an einer Fachhochschule oder Universität oder – Abschluss einer beruflichen Grundbildung im Bauwesen bzw.
im technischen Bereich 4506 Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit Die Einhaltung der radioaktivem Material unter Berücksichtigung Grenzwerte im Strahlendes Optimierungs- Prinzips festlegen und überwachen schutz sicherstellen x x I1 SV in einem Arbeitsbereich B/C x x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 x x SV bei der Materialprüfung I3 x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4 x x SV beim Handel und Versand von I5 x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6 – x SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – x haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 – x SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x x radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x x SV beim Transport von radioaktivem I 11 – x SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 x x SV beim Umgang mit NORM I 13 – x SV bei erhöhter Radonexposition I 14 x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 x x Laborleiter I 18 Die anerkannten Ausbildungslehrgänge stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen:
x – Laborpersonal I 19 4507 Strahlenschutzkonforme Strahlenschutzkonforme Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit Arbeitsmethoden mit geschlossenen radio- Arbeitsmethoden mit Anlagen unter Berück- aktiven Quellen unter sichtigung des Optimie- Berücksichtigung des radioaktivem Material Optimierungsprinzips rungs-Prinzips festlegen festlegen und überanwenden und überwachen wachen x – x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 x – x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 x – x SV beim Handel und Versand von I5 – x – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – x – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 – x – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x – x radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x – x SV beim Transport von radioaktivem I 11 – – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 x – x SV beim Umgang mit NORM I 13 – – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14 x x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten x – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 x – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 x – x Laborleiter I 18 x – x Laborpersonal I 19 Kontroll- oder Überwa- Strahlenschutzkonforme Radioaktives Material Arbeitsmethoden mit chungsbereiche festlegen Arbeitsmethoden mit und die dazugehörigen geschlossenen radioaktigesetzeskonform lagern Anlagen anwenden ven Quellen anwenden Massnahmen definieren x x – x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 x x – x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 x x x x SV bei der Materialprüfung I3 x x x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4 x – – x SV beim Handel und Versand von I5 x x x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6 – x x – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – x x – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 – – x – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x – – x radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x – – x SV beim Transport von radioaktivem I 11 – – – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 x x – x SV beim Umgang mit NORM I 13 – x – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14 x x x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten – – – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – – – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 x – – x Laborleiter I 18 – – – x Laborpersonal I 19 4509 Störfälle und Beinahe- Gesetzeskonforme Störfälle bewältigen und Störfälle auswerten und Entsorgung von radiobeurteilen, ob Spezialis- aktiven Abfällen und entsprechende Massnahten hinzugezogen werden Abgaben im Abwasser
men zur zukünftigen und Luft Vermeidung treffen müssen.
– x x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 – x x SV beim Handel und Versand von I5 x x – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – x – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 – x x radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x x – SV beim Transport von radioaktivem I 11 – – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 – x x SV beim Umgang mit NORM I 13 – – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14 – x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten – x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 – x – Laborleiter I 18 – x – Laborpersonal I 19 4510 Strahlenmessungen Material oder Bereiche Die Radonproblematik Funktionstüchtigkeit der gesetzeskonform frei- durchführen und die und die Schutzstrategie erforderlichen Mess- Messresultate interpre- messen nach Art. 83 und in der Schweiz erklären tieren geräte sicherstellen 106 StSV – x x x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 – x x x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 – – x x SV bei der Materialprüfung I3 – – x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4 – – x x SV beim Handel und Versand von I5 – x x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6 – – x x SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – – – – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 – – – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – x x x SV beim Transport von radioaktivem I 11 – – – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 – – x x SV beim Umgang mit NORM I 13 – – x x SV bei erhöhter Radonexposition I 14 – x x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten – – x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 – x x x Laborleiter I 18 – x x x Laborpersonal I 19 4511 Das Bewilligungswesen Auf dem Stand der Radonsanierungsprozesse organisieren und die Technik bezüglich nach dem Stand der Korrespondenz mit den Radonschutzmassnahmen zuständigen Behörden Technik planen und bei Neu- und Umbauten sicherstellen Rechtliche Grundlagen Kompetenzen / Berufsnummer durchführen beraten x – – SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 x – – SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 x – – SV bei der Materialprüfung I3 x – – radio-aktiven Quellen und Anlagen I4 x – – SV beim Handel und Versand von I5 x – – SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6 x – – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 SV bei der
Verwendung von handgex – – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 x – – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x – – SV beim Transport von radioaktivem I 11 x – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 x – – SV beim Umgang mit NORM I 13 x – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14 x – – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 – – – Laborleiter I 18 – – – Laborpersonal I 19 4512 Die Administration der beruflich strahlenexpo- Den Bewilligungsinhaber Betriebsinterne Weisun- nierten Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der beruflich gen erstellen und deren bei Fragen zum Strahlen- Strahlenexponierten Personen analysieren und Einhaltung kontrollieren gegebenenfalls notwen- schutz beraten dige Massnahmen treffen x x – SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 x x – SV beim Handel und Versand von I5 x x – SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6 x x x SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 SV bei der Verwendung von handgex x – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 x x – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x x – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x x x SV beim Transport von radioaktivem I 11 – x x SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 x x x SV beim Umgang mit NORM I 13 x x x SV bei erhöhter Radonexposition I 14 x x – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 – – – Laborleiter I 18 – – – Laborpersonal I 19 4513 Die Grenzen der eigenen Massnahmen zur Stör- Andere Personen im Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen im strahlenschutzgerechten fallvorsorge festlegen Strahlenschutz kennen Verhalten instruieren und umsetzen und nötigenfalls Spezialisten hinzuziehen oder aus- und fortbilden x x x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 x x x SV beim Handel und Versand von I5 x x x SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 SV bei der Verwendung von handgex x x haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 – x x SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x x x radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x x x SV beim Transport von radioaktivem I 11 – – x SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 x x x SV beim Umgang mit NORM I 13 – x x SV bei erhöhter Radonexposition I 14 x x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I
15 ten x x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 x x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 x x x Laborleiter I 18 x x – Laborpersonal I 19 Die Kommunikationsabläufe und -inhalte bei einem Störfall vorsorglich organisieren – SV mit offenem radioaktiven Materi- I2 x SV bei der Materialprüfung I3 x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4 x SV beim Handel und Versand von I5 x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6 – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8 – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x SV beim Transport von radioaktivem I 11 – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12 x SV beim Umgang mit NORM I 13 – SV bei erhöhter Radonexposition I 14 – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17 – Laborleiter I 18 – Laborpersonal I 19
a) Empfohlene Anzahl Unter- Anerkennungspflichtige Berufsnummer Geforderte Periodizität der Empfohlene Anzahl Unterrichtseinheiten einer Fort- Fortbildung notwendig Fortbildung in Jahren bildung a) richtseinheiten der Ausbildung
5 80 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 ja c) nein 8 5 24 SV mit offenem radioaktiven Material I2 ja 8 5 40 SV bei der Materialprüfung I3
5 24 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
5 24 SV beim Handel und Versand von I5
5 24 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6
5 16 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 nein nein nein nein – – – 8 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – 8 SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – 8 radioaktiven Quellen mit geringem I 10
5 16 SV beim Transport von radioaktivem I 11 nein Material – – – 8 SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal – – – 16 SV beim Umgang mit NORM I 13 nein 8 5 16 SV bei erhöhter Radonexposition I 14 – – – 8 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 ja 16 5 16 Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 ja Fahrzeugführer von radioaktivem Material gemäss ADR I 17b)
5 24 Laborleiter I 18
5 40 Laborpersonal I 19
5 32 Radonfachperson I 20 nein nein nein
: Unterrichtseinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer.
: Die in der ADR festgelegten Anforderungen an die Ausbildungsdauer, die Lernhinhalte und die Fortbildung sind zu berücksichtigen.
: Anerkannte Fortbildung nur nötig, wenn Funktion als Strahlenschutz-Sachverständiger ausgeübt wird.
a) : Die in der ADR festgelegten Anforderungen an die Ausbildungsdauer, die Lernhinhalte und die Fortbildung sind zu berücksichtigen.
Aufbau der Ato- Dosisbegriffe Berufsnummer Radioaktive Zerfälle und Abschirmung und Abschwä- Wechselwirkung Strahlung – Strahlenphysik me/Nuklidkarte (zur Strahlenbiologie) Strahlenarten chung Materie
2 1 3 2 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1
1 1 3 1 SV mit offenem radioaktiven Material I2
2 1 2 1 SV bei der Materialprüfung I3
2 1 2 1 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
2 1 2 1 SV beim Handel und Versand von I5
1 1 2 1 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6
2 1 – – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7
1 1 –1 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8
1 1 – 1 SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9
1 1 1 1 radioaktiven Quellen mit geringem I 10
2 1 2 1 SV beim Transport von radioaktivem I 11 – 2 1 1 1 SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal
2 1 2 1 SV beim Umgang mit NORM I 13 – 2 1 2 1 SV bei erhöhter Radonexposition I 14
1 1 1 1 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15
1 1 1 1 Fahrzeugführer von radioaktivem I 16
1 1 3 1 Laborleiter I 18
1 1 1 1 Laborpersonal I 19 Personen mit erhöhtem Risiko Berufsnummer Funktionsweise Röntgen- Strahlenfrühschäden/ Strahlen- Biologische Wirkung ionisie- Produktion / Herstellung von Dosis – Wirkung/Risiko (Personen unter 16 Jahre, röhre/Beschleuniger render Strahlung radioaktivem Material schwangere Frauen) spätschäden
2 2 1 – 1 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 Strahlenbiologie/Strahlengefährdung Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung
2 2 1 – – SV mit offenem radioaktiven Material I2
2 2 1 3 – SV bei der Materialprüfung I3
2 2 1 3 – radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
2 2 1 – – SV beim Handel und Versand von I5
2 2 1 – – SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6
2 2 1 3 – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7
2 2 1 1 – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8
2 2 1 1 – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9
2 2 1 – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10
2 2 1 – – SV beim Transport von radioaktivem I 11
2 2 1 – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal
2 2 1 – – SV beim Umgang mit NORM I 13
2 2 1 – 1 SV bei erhöhter Radonexposition I 14
2 2 1 2 – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 – 1 1 1 – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – 2 2 1 – – Laborleiter I 18 – 2 2 1 – – Laborpersonal I 19 Kontroll- und Über- Strahlenexposition der Berufsnummer Praktische Anwendung der Anwendung des Optimie- Radonproblematik und -schutz wachungsbereiche Bevölkerung Strahlenmessgeräte rungsprinzips bei Um- und Neubauten
4 5 – 2 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1
4 2 – 2 SV mit offenem radioaktiven Material I2
4 3 – 2 SV bei der Materialprüfung I3
4 4 –2 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
4 4 – 2 SV beim Handel und Versand von I5
4 – – 2 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6
4 – – 2 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7
– – –2 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – – 2 SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – –2 radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – 4 1 – 2 SV beim Transport von radioaktivem I 11
– – – 2 SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal
4 – – 2 SV beim Umgang mit NORM I 13
4 – – 2 SV bei erhöhter Radonexposition I 14
4 2 – 2 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 – 3 1 – 1 Fahrzeugführer von radioaktivem I 16
3 2 – 2 Laborleiter I 18
3 – – 2 Laborpersonal I 19 Persönliche Schutzmassnah- Arbeitsplanung, Arbeits- Technische Schutzmassnah- Sicherung von radioaktiven Lagerung von radioaktivem Handhabung von radioaktivem methoden und Einsatz von men; persönliche Schutzausmen Material Material Schutzmitteln rüstungen Material
4 3 3 5 5 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1
3 3 3 3 3 SV mit offenem radioaktiven Material I2
3 3 3 1 3 SV bei der Materialprüfung I3
3 3 3 1 3 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
3 3 3 1 3 SV beim Handel und Versand von I5 – 3 3 3 1 3 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6
2 – – – 3 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7
2 – – –3 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8
1 – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9
1 3 2 1 – radioaktiven Quellen mit geringem I 10
3 3 3 3 – SV beim Transport von radioaktivem I 11 – 1 – – – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal
3 3 3 3 3 SV beim Umgang mit NORM I 13
2 – – – 3 SV bei erhöhter Radonexposition I 14
3 3 3 1 3 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 – 3 3 – 3 – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16
3 3 3 3 4 Laborleiter I 18
3 3 1 3 3 Laborpersonal I 19 Dichtheitsprüfung von ge- Verhalten bei Störfällen; Berufsnummer Wartung, Überprüfung Sicher- Abgabe radioaktiven Materials Dekontamination von Material schlossenen radioaktiven Abfallbehandlung Kommunikation Personendekontamination Quellen heitseinrichtungen an die Umwelt und Arbeitsplätzen
3 3 4 4 3 3 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1
– – 4 4 3 3 SV mit offenem radioaktiven Material I2
3 1 – 3 – – SV bei der Materialprüfung I3
3 3 – 3 – – radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
3 3 – 3 – – SV beim Handel und Versand von I5
– – – 3 – – SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6
3 – – – – – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7
3 – – – – – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8
3 – – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9
– – – 3 – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10
1 – – – – 1 SV beim Transport von radioaktivem I 11
– – – – – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal
– – 3 3 3 3 SV beim Umgang mit NORM I 13 – – – – 1 – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14
– 3 – 2 – – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15
1 – – – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16
– – 3 3 3 3 Laborleiter I 18
– – 3 3 3 3 Laborpersonal I 19 Bestandsaufnahme der Radon- Praxis: Radonschutzmassnah- Berufsnummer Verpackung und Transport Praxis: Verhalten und Arbeit Besichtigung von radonsanier- situation für ein belastetes men in Neubauten und bei Gebäude und Ausarbeitung in Kontrollbereichen ten Gebäuden eines Sanierungskonzeptes Renovationen – – – 1 4 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 – – – 1 4 SV mit offenem radioaktiven Material I2 – – – – – SV bei der Materialprüfung I3 – – – 1 – radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 – – – 3 – SV beim Handel und Versand von I5 – – – 1 – SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6 – – – – – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – – – – – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – – – 4 – SV beim Transport von radioaktivem I 11 – – – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal – – – 1 – SV beim Umgang mit NORM I 13 – – – – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14 – – – – – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 – – – 3 – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – – – – 4 Laborleiter I 18 – – – – 3 Laborpersonal I 19 Personendosismessung Dosisleistungs- und Orts- Berufsnummer Gerätekunde (Energieabhän- Grundlagen der Strahlenmess- Nuklididentifikation (externe Bestrahlung) Kontaminationsmessung Inkorporationsüberwachung dosismessung gigkeit, …) technik
1 1 1 1 4 1 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 – – – 1 1 4 1 SV mit offenem radioaktiven Material I2 – 1 – 1 1 4 1 SV bei der Materialprüfung I3 – 1 – 1 1 4 1 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 – – – 1 1 4 1 SV beim Handel und Versand von I5 – – – 1 1 2 1 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6 – 1 – – 1 4 1 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – – – – – – – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – – – – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10
1 – 1 1 4 1 SV beim Transport von radioaktivem I 11 – – – – – – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal – 1 1 1 1 2 1 SV beim Umgang mit NORM I 13 – – 1 – – 2 1 SV bei erhöhter Radonexposition I 14 – 1 – – 1 1 1 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 – – – 1 1 – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – 1 1 1 1 3 1 Laborleiter I 18 – 1 1 1 1 1 1 Laborpersonal I 19 Richtlinien, Reglemente, Strahlenschutzgesetz/- Ermittlung der effektiven Berufsnummer Rechtfertigungs- und Optimie- Technische Verordnungen des Empfehlungen, Normen und verordnung Grenz- und Richtwerte Dosis Merkblätter rungsprinzip Spezialgebietes
2 3 3 3 3 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 – 2 3 3 3 – SV mit offenem radioaktiven Material I2
3 3 3 3 – SV bei der Materialprüfung I3
2 3 3 3 – radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
2 3 3 3 – SV beim Handel und Versand von I5
2 1 3 3 – SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6 – 2 1 3 3 – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – 2 1 3 3 – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – 2 1 3 3 – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – 2 1 3 3 – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – 2 3 3 3 – SV beim Transport von radioaktivem I 11 – 3 1 – 3 – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal
2 3 3 3 3 SV beim Umgang mit NORM I 13
3 3 3 3 3 SV bei erhöhter Radonexposition I 14 – 2 3 – 3 – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 – 1 – 1 1 – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – 1 3 3 3 1 Laborleiter I 18 – 1 1 1 1 – Laborpersonal I 19 Aufgaben und Pflichten des Transportvorschriften Berufsnummer Rechtstellung, Verantwort- Internationale Empfehlungen Strahlenschutz- Interne Weisungen Bewilligungswesen (SDR/ADR) lichkeiten in Betrieben Sachverständigen (ICRP, IAEA)
3 3 1 4 1
3 3 1 4 1 SV mit offenem radioaktiven Material I2
3 3 1 3 – SV bei der Materialprüfung I3
3 3 1 4 1 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
3 3 1 4 3 SV beim Handel und Versand von I5
3 3 1 4 1 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6
3 3 – 1 – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7
3 3 – 1 – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8
3 3 – 1 – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9
3 3 – 1 – radioaktiven Quellen mit geringem I 10
3 3 1 1 3 SV beim Transport von radioaktivem I 11
3 3 – 1 – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal
3 3 1 1 – SV beim Umgang mit NORM I 13
3 3 1 1 – SV bei erhöhter Radonexposition I 14
3 3 1 4 – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 – – – – – 3 Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – – – 1 1 1 Laborleiter I 18 – – – – 1 – Laborpersonal I 19 Benennung, Einstufung und Strahlenschutz, Aus- und Aufzeichnung, Buchführung Störfallvorsorge Strahlenschutz-Instruktion von Überwachung beruflich Fortbildung des ausbildungs- und Meldewesen strahlenexponierter Personen pflichtigen Personals betroffenen Personen
5 3 5 5 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1
3 – 5 5 SV mit offenem radioaktiven Material I2
5 3 5 5 SV bei der Materialprüfung I3
3 3 5 5 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4
3 – 5 5 SV beim Handel und Versand von I5 – 3 – 5 5 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6 – 3 3 5 5 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – – – 5 5 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – 5 5 SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – 5 5 radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – 3 3 5 5 SV beim Transport von radioaktivem I 11 – – 3 5 5 SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal – – 3 5 5 SV beim Umgang mit NORM I 13 – – 3 5 5 SV bei erhöhter Radonexposition I 14
3 – 5 5 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15 – 3 – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16 – 3 – – – Laborleiter I 18 – 3 – – – Laborpersonal I 19
Anhang 5
(Art. 1 Abs. 2 Bst. e) Tätigkeit von Personen, die im Stör- oder Notfall Umgang mit ionisierender Strahlung haben, dieser ausgesetzt sein können oder den Umgang damit planen oder anordnen oder die kritische Infrastrukturen betreiben oder öffentliche Dienste erbringen.
Zu den Personen, die durch Ihrer Tätigkeiten im Stör- oder Notfall Umgang mit ionisierender Strahlung haben, dieser ausgesetzt sein können oder den Umgang damit planen oder anordnen oder die kritische Infrastrukturen betreiben oder öffentliche Dienste erbringen, gehören Personen:
in Behörden
in Verwaltungen
bei der Polizei
bei der Feuerwehr
bei dem santitätsdienstlichen Rettungswesen
im Zivilschutz
in der Armee
in Organisationen und Unternehmen
Art. N 1
– Strahlenschutz-verantwortliche – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Beraten der Verantwortlichen ihrer Organisationen und Dritten bei der Personen im Bereich Führung und tung entsprechenden, anerkannte Bewältigung von Ereignissen mit Gefährdung durch ionisierende Führungsunterstützung Strahlenschutzausbildung nach Ta- Strahlung (beispielsweise A-Fachberater, belle 3 – Im Ereignisfall Strahlenschutzkonforme Massnahmen anordnen Kantonsexperte Strahlenschutz, – Organisieren von angemessenem Schutz und der Dosimetrie von Chefs ABC, ABC Offiziere und Angehörigen ihrer Organisation, Dritter und der Umwelt Unteroffiziere der Armee, Offiziere und Fachoffiziere der Stäbe der ABC Abwehrtruppen, Kader und Fach Of Stab BR NAZ, usw.)
Art. N 2
– Strahlenschutz-verantwortliche – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Bewältigung von Ereignissen mit Gefährdung durch ionisierende Personen im Bereich Einsatz tung entsprechenden, anerkannte Strahlung (beispielsweise Chargierter im Strah- Strahlenschutzausbildung nach – Sich, Dritte und die Umwelt optimal schützen lenschutz, Offizier Strahlenwehr, Tabelle 3 – Ausbilden von Personen in ihrer Organisation (N5 und instruieren im Offiziere und Unteroffiziere der ABC Falle eines Einsatzes Abwehrtruppen, usw. ) – Instruieren verpflichteter Personen (N6) für einen unmittelbar bevorstehenden Einsatz mit Gefährdung durch ionisierende Strahlung
Art. N 3
– Strahlenschutz-verantwortliche – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Ausbilden von Personen in ihrer Organisation (N5 im Rahmen ihrer Personen im Bereich Ausbildung und tung entsprechenden, anerkannte regulären Ausbildung und instruieren derer im Falle eines Einsatzes Instruktion von Einsatzkräften und Strahlenschutzausbildung nach – Instruieren verpflichteter Personen (N6) für einen unmittelbar bevorverpflichteten Personen Tabelle3 stehenden Einsatz mit Gefährdung durch ionisierende Strahlung (beispielsweise Fachinstruktorin oder Fachinstruktor in Strahlenschutz, usw.)
Art. N 4
– Spezialisierte Einsatzkräfte Strahlen- – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Bewältigung von Ereignissen mit Gefährdung durch ionisierende schutz tung entsprechenden, anerkannte Strahlung (beispielsweise Angehörige Strah- Strahlenschutzausbildung nach – Sich, Dritte und die Umwelt optimal schützen lenwehr, KAMU Koordinator, Tabelle 3 KAMU-NAZ, Spezialisten der ABC Abwehrtruppen, Spezialisten der Einsatzequipen des VBS, usw.)
Art. N 5
– Einsatzkräfte – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Erfüllen ihrer originären Aufgaben unter besonderer Berücksichtigung (beispielsweise Angehörige Feuer- tung entsprechenden Strahlenschutz- der Gefährdung durch ionisierende Strahlen wehr, Polizei, Sanitätsdienste, Zoll, ausbildung nach Tabelle 3 – Sich und Dritte schützen Armee, Zivilschutz, Unternehmen, usw.)
Art. N 6
– verpflichtete Personen in Rahmen – Instruktion im Notfall vor dem – Erfüllen ihrer originären Aufgaben unter besonderer Berücksichtigung eine Notfall-Expositionssituation Einsatz nach Tabelle3 der Gefährdung durch ionisierende Strahlen nach Art. 142 StSV – Sich und Dritte schützen Die anerkannten Ausbildungslehrgänge für N1-N4, die Ausbildung für N5 sowie die Instruktion für N6 stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen:
a) : Die Kompetenzen werden im Notfall vor dem Einsatz in Form einer Instruktion vermittelt.
Strahlenschutzaspekte Die Einhaltung der Grenzwerte sicherstellen x x – x – – Bewerten des Risikos eines geplanten Einsatzes bei Gefährdung durch ionisierende Strahlung, um unange- x x – – – – messene Risiken zu vermeiden und Massnahmen anzuordnen Einsätze bei Gefährdung durch ionisierende Strahlung führen x x – – – – Beurteilen der lokalen radiologischen Situation/Lage und der dadurch entstehenden Risiken x x – – – – Kontroll- oder Überwachungsbereiche festlegen und die dazugehörigen Massnahmen definieren x x – – – – Beherrschen der Grundsätze beim Umgang mit Verletzten und insbesondere der Bewältigung eines Massen- x x x x – – anfalls von Verletzen (MANV) nach radioaktivem Störfall. Funktionstüchtigkeit der Strahlenschutzausrüstung sicherstellen x x x x x x Gefährdung durch ionisierende Strahlung am Einsatzort erkennen und entsprechend reagieren x x – x x x Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit radioaktivem Material oder Anlagen unter Berücksichtigung x x x x x x des Optimierungsprinzips anwenden Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit radioaktivem Material oder Anlagen unter Berücksichtigung x x – – – – des Optimierungsprinzips festlegen und überwachen Radioaktives Material bergen und handhaben x x – x – – Radioaktives Material gesetzeskonform lagern x x x – – – Gesetzeskonforme Entsorgung von radioaktiven Abfällen und Abgaben im Abwasser und Luft x x – – – – Störfälle bewältigen und beurteilen, ob Spezialisten hinzugezogen werden müssen x x – – – – Störfälle und Beinahe-Störfälle evaluieren x x – – – – Strahlenmessungen durchführen und die Messresultate interpretieren x x x x – – Funktionstüchtigkeit von erforderlichen Messgeräten sicherstellen x x x x – – Material oder Bereiche gesetzeskonform freimessen nach Art. 83 und 106 StSV x x – – – – Die Administration der beruflich strahlenexponierten Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der x x – – – – beruflich Strahlenexponierten Personen analysieren und gegebenenfalls notwendige Massnahmen treffen Betriebsinterne Weisungen erstellen, anwenden und deren Einhaltung kontrollieren x x x – – – Die verantwortliche Stellen, Dritte bei Fragen des Strahlenschutzes beraten und angemessene Massnahmen x x x – – – vorschlagen.
Korrespondenz mit den zuständigen Behörden sicherstellen x x x – – – Die Kommunikationsabläufe und -inhalte bei einem Störfall vorsorglich organisieren x – – – – – Andere Personen im strahlenschutzgerechten Verhalten aus- und fortbilden x x x – – – Andere Personen im strahlenschutzgerechten Verhalten instruieren x x x x – – Die Grenzen der eigenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen kennen und nötigenfalls Spezialisten x x x x x x beiziehen Massnahmen zur Störfallvorsorge festlegen und umsetzen x – – – – – Berufsnummern N1 N2 N3 N4 N5 N 6 b) Empfohlene Unterrichtseinheiten eines Lehrgangs a) 24 16 16 32 – – Anerkennung der Ausbildung notwendig ja ja ja ja nein nein Geforderte Periodizität der Fortbildung in Jahren 5 5 5 5 – – Empfohlene Unterrichtseinheiten einer Fortbildung a) 8 8 8 8 – – Anerkennungspflichtige Fortbildung notwendig nein nein nein nein nein nein
: Unterrichteinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer.
: Für die Berufsgruppen N 6 werden im Notfall die Inhalte in Form einer Instruktion vermittelt.
a) : Für die Berufsgruppen N 6 werden im Notfall die Inhalte in Form einer Instruktion vermittelt.
Aufbau der Atome/Nuklidkarte 2 2 2 1 – – Radioaktive Zerfälle und Strahlenarten 4 4 2 2 1 – Wechselwirkung Strahlung – Materie 3 3 2 1 – – Dosisbegriffe 2 2 2 2 – 1 Abschirmung und Abschwächung 3 3 2 3 1 – Strahlenbiologie / Strahlengefahr Biologische Wirkung ionisierender Strahlung 3 2 2 1 1 1 Natürliche Strahlenexposition des Menschen 2 2 2 1 – – Strahlenempfindlichkeit von Organen (wT) 3 2 1 – – – Strahlenfrüh-/Strahlenspätschäden 3 2 1 1 – – Personen mit erhöhtem Risiko (Personen unter 16 Jahre, schwangere Frauen) 3 3 2 2 2 1 Dosis – Wirkung/Risiko 3 3 2 2 – 1 Praktische Anwendung der Strahlenmessgeräte 3 5 2 3 – 1 Kontroll- und Überwachungsbereiche 4 5 2 3 1 – Arbeitsplanung, Arbeitsmethoden und Einsatz von Schutzmitteln 4 5 2 3 – – Anwendung des Optimierungsprinzips 4 4 2 3 2 1 Verhalten und Arbeit im Kontrollbereich 4 5 2 3 2 2 Verhalten bei Störfällen; Kommunikation 4 4 2 3 2 2 Persönliche Schutzmassnahmen; persönliche Schutzausrüstung 4 5 3 4 3 3 Technische Schutzmassnahmen 4 5 2 3 1 1 Dekontamination von Material, Arbeits- und Schadenplätzen 4 5 2 3 1 1 Personendekontamination 4 5 2 4 1 1 Sicherung von radioaktivem Material 4 5 1 3 3 1 Lagerung von radioaktivem Material 5 5 – 3 – 1 Abgabe von radioaktivem Material an die Umwelt 5 4 2 1 – – Abfallbehandlung 4 5 3 3 – – Verpackung und Transport von radioaktivem Material 4 5 1 3 – – Grundlagen der Strahlenmesstechnik 3 4 2 3 – – Messgerätekunde 3 5 2 3 – 1 Dosisleistungs- und Ortsdosismessung 3 4 4 3 – 3 Kontaminationsmessung 4 4 1 3 – – Personendosismessung (externe Bestrahlung) 5 4 – 2 – – Inkorporationsüberwachung 4 2 1 – – – Nuklididentifikation 2 4 – – – – Ermittlung der effektiven Dosis 3 3 2 1 – 1 Strahlenschutzgesetz/-verordnung 5 3 3 1 1 – Rechtfertigungs- und Optimierungsprinzip 3 3 1 – – – Grenz- und Richtwerte 3 3 2 3 1 2 Technische Verordnungen des Spezialgebietes, Richtlinien, Reglemente, Empfehlungen, Normen und Merk- 4 4 3 1 1 – blätter Transportvorschriften (SDR/ADR) 4 5 2 2 1 – Internationale Empfehlungen (ICRP, IAEA) 1 1 1 – – – Koordination, Administration Interne Weisungen 5 5 3 1 1 1 Strahlenschutz, Aus- und Fortbildung des Personals 5 5 5 1 – – Strahlenschutz, Instruktion verpflichteter Personen 4 4 4 – – – Berufsnummern Qualitätskontrolle Notfallorganisationen und ihr Umfeld Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung Überwachung strahlenexponierter Personen Aufzeichnung,
Buchführung und Meldewesen
5 5 5 Personen im Bereich Führung und N1 Führungsunterstützung
3 4 4 Strahlenschutz-verantwortliche N2 Personen im Bereich Einsatz
3 2 – Personen im Bereich Ausbildung N3
1 2 – Spezialisierte Einsatzkräfte N4 Strahlenschutz
– – – Einsatzkräfte N5
– 1 – verpflichtete Personen N 6 a) Tabelle5: Auflistung und Pflichten der verantwortlichen Stelle für die Ausbildung Liste der verantwortlichen Stelle Herkunft der verantwortlichen Stelle / Organisation, beispielsweise Verantwortliche Stelle Behörden und Verwaltungen Zoll, Stabsorganisationen des BR und der Leitung der jeweiligen Behörde, Verwal- Eidgenössischen Departemente tung Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienstliches Zuständige kantonale Instanz der jeweiligen Rettungswesen und Zivilschutz, technische Organisation Dienste, Kantonale Führungsorganisationen Armee Bereiche Einsatz, Unterstützung und Ausbil- Kommando der Bereiche dung Mess-und Strahlenschutzequipen für die unmittelbare Schadens- Mess- und Probenahmeorganisation des Durch den Kanton und/oder Bund bezeichbekämpfung Kantons und des Bundes nete Stelle Unternehmungen des öffentlichen und privaten Verkehrs für die SBB, Postauto AG und Konzessionierte Konzern- und/oder Unternehmensleitung Durchführung von Personen- und Gütertransporten und Evakuie- Transportunternehmungen (KTU) rungen Unternehmungen für die mittelbare Schadensbekämpfung wie Unternehmen Bewilligungsinhaber und/oder Unterneh- Massnahmen an der Quelle, die eine weitere Kontamination der mensleitung Umgebung verhindern sollen Unternehmen und Organisationen des Gesundheitswesens Akutspitäler, sanitätsdienstliche Rettungs- Gesundheitsdirektion oder andere durch den und Krankentransportorganisationen Kanton bezeichnete Stelle Unternehmungen, welche kritische Infrastrukturen aufrechterhal- Elektrizitätsunternehmen, Swisscom und Konzern- und/oder Unternehmensleitung ten müssen, im Rahmen ihrer üblichen beruflichen und unterneh- weitere Telekommunikationsunternehmen merischen Tätigkeiten Herkunft der verantwortlichen Stelle / Organisation, beispielsweise Verantwortliche Stelle Unternehmungen, welche unerlässliche öffentliche Dienste Die Post, Banken, Grossverteiler Konzern- und/oder Unternehmensleitung aufrechterhalten müssen, im Rahmen ihrer üblichen beruflichen und unternehmerischen Tätigkeiten Pflichten der verantwortlichen Stelle
Die verantwortliche Stelle kennt ihre Aufgaben und die Bedeutung ihrer Organisationen im Gesamtrahmen des nationalen Strahlenschutzes.
Im Ereignisfall übernehmen sie die Verantwortung für die vorgeschlagenen und angeordneten Massnahmen.
Im Vorfeld sorgen sie für wirkungsvolle Instrumente und Prozesse zur Erfüllung der Aufgaben ihrer Organisation im Ereignisfall und gewährleisten die periodische Überprüfung des Ausbildungsstandes mit Übungen.
Sie stellen die Kontrollen und die Umsetzung der Verbesserungsmassnahmen sicher.
Sie stellen sicher, dass sie ihrer Grösse und Struktur entsprechend über eine ausreichende Anzahl Personen aus den Berufsgruppen N1–N4 verfügen.
Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleiben diese Seiten leer.
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