BBl 2002 6491
Bundesgesetz betreffend die Überweisung von Mitteln des Ausgleichsfonds der Erwerbsersatzordnung in die Invalidenversicherung
Ablauf der Referendumsfrist: 23. Januar 2003
Bundesgesetz betreffend die Überweisung von Mitteln des Ausgleichsfonds der Erwerbsersatzordnung in die Invalidenversicherung
vom 4. Oktober 2002
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf die Artikel 59 Absatz 4, 61 Absatz 4 und 112 der Bundesverfassung1, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 2. Februar 20002, beschliesst:
Art. 1 Kapitalüberweisung Aus den Mitteln des Ausgleichsfonds der Erwerbsersatzordnung nach Artikel 28 des Erwerbsersatzgesetzes vom 25. September 19523 werden 1500 Millionen Franken dem Ausgleichsfonds der Alters- und Hinterlassenenversicherung nach Artikel 107 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 19464 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung zu Gunsten der Rechnung der Invalidenversicherung (Art. 79 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 19595 über die Invalidenversicherung) überwiesen.
Art. 2 Zeitpunkt der Kapitalüberweisung Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt der Kapitalüberweisung.
Überweisung von Mitteln des ausgleichsfonds der Erwerbsersatzordnung in die IV. BG
Art. 3 Referendum, Inkrafttreten und Geltungsdauer 1 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
2 Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten. Das Gesetz tritt drei Monate nach der Kapitalüberweisung ausser Kraft.
Nationalrat, 4. Oktober 2002 Ständerat, 4. Oktober 2002 Die Präsidentin: Liliane Maury Pasquier Der Präsident: Anton Cottier Der Protokollführer: Christophe Thomann Der Sekretär: Christoph Lanz
Datum der Veröffentlichung: 15. Oktober 20026 Ablauf der Referendumsfrist: 23. Januar 2003
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