0.822.719.7
Übereinkommen Nr. 87 über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes
Abgeschlossen in San Francisco am 9. Juli 1948 Von der Bundesversammlung genehmigt am 26. November 19742 Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 25. März 1975 In Kraft getreten für die Schweiz am 25. März 1976 (Stand am 12. August 2010)
Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation, die vom Verwaltungsrate des Internationalen Arbeitsamtes nach San Francisco einberufen wurde und am 17. Juni 1948 zu ihrer einunddreissigsten Tagung zusammengetreten ist, hat beschlossen, verschiedene Anträge betreffend die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes, eine Frage, die den siebenten Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet, in der Form eines Übereinkommens anzunehmen. Davon ausgehend, dass die Präambel zur Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation die «Anerkennung des Grundsatzes der Vereinigungsfreiheit» unter den Mitteln aufzählt, die geeignet sind, die Lage der Arbeitnehmer zu verbessern und den Frieden zu sichern, dass die Erklärung von Philadelphia erneut bekräftigt hat: «die Freiheit der Meinungsäusserung und die Vereinigungsfreiheit sind unerlässliche Voraussetzungen eines anhaltenden Fortschrittes», dass die internationale Arbeitskonferenz auf ihrer dreissigsten Tagung einstimmig die Grundsätze angenommen hat, welche die Grundlage der internationalen Regelung bilden sollen, dass die allgemeine Versammlung der Vereinten Nationen sich auf ihrer zweiten Tagung diese Grundsätze zu eigen gemacht und die Internationale Arbeitsorganisation ersucht hat, weiterhin alles zu tun, um die Annahme eines oder mehrerer internationaler Übereinkommen zu ermöglichen, nimmt die Konferenz heute, am 9. Juli 1948, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes, 1948, bezeichnet wird.
AS 1976 689; BBl 1974 I 1633 1 Der französische Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der entsprechenden Ausgabe dieser Sammlung. 2 Art. 1 Abs. 1 Bst. a des BB vom 26. Nov. 1974 (AS 1976 687).
Teil I Vereinigungsfreiheit
Art. 1
Jedes Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation, für das dieses Übereinkommen in Kraft ist, verpflichtet sich, die folgenden Bestimmungen zur Anwendung zu bringen.
Art. 2
Die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber ohne jeden Unterschied haben das Recht, ohne vorherige Genehmigung Organisationen nach eigener Wahl zu bilden und solchen Organisationen beizutreten, wobei lediglich die Bedingung gilt, dass sie deren Satzungen einhalten.
Art. 3
1. Die Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber haben das Recht, sich Satzungen und Geschäftsordnungen zu geben, ihre Vertreter frei zu wählen, ihre Geschäftsführung und Tätigkeit zu regeln und ihr Programm aufzustellen. 2. Die Behörden haben sich jedes Eingriffes zu enthalten, der geeignet wäre, dieses Recht zu beschränken oder dessen rechtmässige Ausübung zu behindern.
Art. 4
Die Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber dürfen im Verwaltungswege weder aufgelöst noch zeitweilig eingestellt werden.
Art. 5
Die Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber sind berechtigt, Verbände und Zentralverbände zu bilden und sich solchen anzuschliessen. Die Organisationen, Verbände und Zentralverbände haben das Recht, sich internationalen Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber anzuschliessen.
Art. 6
Bestimmungen der Artikel 2, 3 und 4 finden auf die Verbände und Zentralverbände von Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber Anwendung.
Art. 7
Der Erwerb der Rechtspersönlichkeit durch Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber, ihre Verbände und Zentralverbände darf nicht an Bedingungen geknüpft werden, die geeignet sind, die Anwendung der Bestimmungen der Artikel 2, 3 und 4 zu beeinträchtigen.
Art. 8
1. Die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber und ihre Organisationen haben sich gleich anderen Personen und organisierten Gemeinschaften bei Ausübung der ihnen durch dieses Übereinkommen zuerkannten Rechte an die Gesetze zu halten. 2. Die in diesem Übereinkommen vorgesehenen Rechte dürfen weder durch die Gesetzgebung noch durch die Art ihrer Anwendung geschmälert werden.
Art. 9
1. Die Gesetzgebung bestimmt, inwieweit die in diesem Übereinkommen vorgesehenen Rechte auf das Heer und die Polizei Anwendung finden. 2. Die Ratifikation dieses Übereinkommens durch ein Mitglied lässt bereits bestehende Gesetze, Entscheidungen, Gewohnheiten oder Vereinbarungen, die den Angehörigen des Heeres und der Polizei irgendwelche in diesem Übereinkommen vorgesehene Rechte einräumen, gemäss dem Grundsatz des Artikels 19 Absatz 8 der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation3 unberührt.
Art. 10
In diesem Übereinkommen bezeichnet der Ausdruck «Organisation» jede Organisation von Arbeitnehmern oder von Arbeitgebern, welche die Förderung und den Schutz der Interessen der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber zum Ziele hat.
Teil II Schutz des Vereinigungsrechtes
Art. 11
Jedes Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation, für das dieses Übereinkommen in Kraft ist, verpflichtet sich, alle erforderlichen und geeigneten Massnahmen zu treffen, um den Arbeitnehmern und den Arbeitgebern die freie Ausübung des Vereinigungsrechtes zu gewährleisten.
Teil III Verschiedene Bestimmungen
Art. 12
1. Für die in Artikel 35 der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation4 in der Fassung der Abänderungsurkunde von 1946 bezeichneten Gebiete, mit Ausnahme der Gebiete nach den Absätzen4 und 5 des genannten Artikels in seiner neuen Fassung, hat jedes Mitglied der Organisation, das dieses Übereinkommen ratifiziert, dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes mit seiner Ratifikation oder so bald wie möglich nach der Ratifikation eine Erklärung zu übermitteln, welche die Gebiete bekanntgibt.
für die es die Verpflichtung zur unveränderten Durchführung des Übereinkommens übernimmt,
für die es die Verpflichtung zur Durchführung der Bestimmungen des Übereinkommens mit Abweichungen übernimmt, unter Angabe der Einzelheiten dieser Abweichungen,
in denen das Übereinkommen nicht durchgeführt werden kann, und in diesem Falle die Gründe dafür,
für die es sich die Entscheidung vorbehält.
2. Die Verpflichtungen nach Ziffer 1 Buchstaben a und b dieses Artikels gelten als wesentlicher Bestandteil der Ratifikation und haben die Wirkung einer solchen. 3. Jedes Mitglied kann die in der ursprünglichen Erklärung nach Ziffer 1 Buchstaben b, c und d dieses Artikels mitgeteilten Vorbehalte jederzeit durch eine spätere Erklärung ganz oder teilweise zurückziehen. 4. Jedes Mitglied kann dem Generaldirektor zu jedem Zeitpunkt, in dem das Übereinkommen nach Artikel 16 gekündigt werden kann, eine Erklärung übermitteln, durch die der Inhalt jeder früheren Erklärung in sonstiger Weise abgeändert und die in dem betreffenden Zeitpunkt in bestimmten Gebieten bestehende Lage angegeben wird.
Art. 13
1. Fällt der Gegenstand dieses Übereinkommens unter die Selbstregierungsbefugnisse eines ausserhalb des Mutterlandes gelegenen Gebietes, so kann das für die internationalen Beziehungen dieses Gebietes verantwortliche Mitglied im Benehmen mit dessen Regierung dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes eine Erklärung übermitteln, durch die es die Verpflichtungen aus diesem Übereinkommen im Namen des betreffenden Gebietes übernimmt. 2. Eine Erklärung betreffend die Übernahme der Verpflichtungen aus diesem Übereinkommen kann dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes übermittelt werden
von zwei oder mehr Mitgliedern der Organisation für ein ihnen gemeinsam unterstelltes Gebiet,
von jeder nach der Charta der Vereinten Nationen5 oder auf Grund einer anderen Bestimmung für die Verwaltung eines Gebietes verantwortlichen internationalen Behörde, und zwar für das betreffende Gebiet.
3. In den dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes nach den vorstehenden Absätzen dieses Artikels übermittelten Erklärungen ist anzugeben, ob das Übereinkommen in dem betreffenden Gebiete mit oder ohne Abweichungen durch- geführt wird; teilt die Erklärung mit, dass die Durchführung des Übereinkommens mit Abweichungen erfolgt, so sind die Einzelheiten dieser Abweichungen anzugeben. 4. Das beteiligte Mitglied, die beteiligten Mitglieder oder die beteiligte internationale Behörde können jederzeit durch eine spätere Erklärung auf das Recht der Inanspruchnahme jeder in einer früheren Erklärung mitgeteilten Abweichung ganz oder teilweise verzichten. 5. Das beteiligte Mitglied, die beteiligten Mitglieder oder die beteiligte internationale Behörde können dem Generaldirektor zu jedem Zeitpunkt, in dem dieses Übereinkommen gemäss Artikel 16 gekündigt werden kann, eine Erklärung übermitteln, durch die der Inhalt jeder früheren Erklärung in sonstiger Weise abgeändert und die in dem betreffenden Zeitpunkte bestehende Lage in Bezug auf die Durchführung dieses Übereinkommens angegeben wird.
Teil IV Schlussbestimmungen
Art. 14
Die förmlichen Ratifikationen dieses Übereinkommens sind dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes zur Eintragung mitzuteilen.
Art. 15
1. Dieses Übereinkommen bindet nur diejenigen Mitglieder der Internationalen Arbeitsorganisation, deren Ratifikation durch den Generaldirektor eingetragen ist. 2. Es tritt in Kraft zwölf Monate, nachdem die Ratifikationen zweier Mitglieder durch den Generaldirektor eingetragen worden sind. 3. In der Folge tritt dieses Übereinkommen für jedes Mitglied zwölf Monate nach der Eintragung seiner Ratifikation in Kraft.
Art. 16
1. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat, kann es nach Ablauf von zehn Jahren, gerechnet von dem Tag, an dem es zum ersten Mal in Kraft getreten ist, durch Anzeige an den Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes kündigen. Die Kündigung wird von diesem eingetragen. Ihre Wirkung tritt erst ein Jahr nach der Eintragung ein. 2. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat und innerhalb eines Jahres nach Ablauf des im vorigen Absatze genannten Zeitraumes von zehn Jahren von dem in diesem Artikel vorgesehenen Kündigungsrechte keinen Gebrauch macht, bleibt für einen weiteren Zeitraum von zehn Jahren gebunden. In der Folge kann es dieses Übereinkommen jeweils nach Ablauf eines Zeitraumes von zehn Jahren nach Massgabe dieses Artikels kündigen.
Art. 17
1. Der Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes gibt allen Mitgliedern der Internationalen Arbeitsorganisation Kenntnis von der Eintragung aller Ratifikationen, Erklärungen und Kündigungen, die ihm von den Mitgliedern der Organisation mitgeteilt werden. 2. Der Generaldirektor wird die Mitglieder der Organisation, wenn er ihnen von der Eintragung der zweiten Ratifikation, die ihm mitgeteilt wird, Kenntnis gibt, auf den Zeitpunkt aufmerksam machen, in dem dieses Übereinkommen in Kraft tritt.
Art. 18
Der Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes übermittelt dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zwecks Eintragung nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen6 vollständige Auskünfte über alle von ihm nach Massgabe der vorausgehenden Artikel eingetragenen Ratifikationen, Erklärungen und Kündigungen.
Art. 19
Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes hat nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens jeweils bei Ablauf eines Zeitraumes von zehn Jahren der Allgemeinen Konferenz einen Bericht über die Durchführung dieses Übereinkommens zu erstatten und darüber zu entscheiden, ob die Frage seiner gänzlichen oder teilweisen Abänderung auf die Tagesordnung der Konferenz gesetzt werden soll.
Art. 20
1. Nimmt die Konferenz ein neues Übereinkommen an, welches das vorliegende Übereinkommen ganz oder teilweise abändert, und sieht das neue Übereinkommen nichts anderes vor, so gelten folgende Bestimmungen:
Die Ratifikation des neugefassten Übereinkommens durch ein Mitglied schliesst ohne weiteres die sofortige Kündigung des vorliegenden Übereinkommens in sich, ohne Rücksicht auf Artikel 16; Voraussetzung ist dabei, dass das neugefasste Übereinkommen in Kraft getreten ist.
Vom Zeitpunkt des Inkrafttretens des neugefassten Übereinkommens an kann das vorliegende Übereinkommen von den Mitgliedern nicht mehr ratifiziert werden.
2. Indessen bleibt das vorliegende Übereinkommen nach Form und Inhalt jedenfalls in Kraft für die Mitglieder, die dieses, aber nicht das neugefasste Übereinkommen ratifiziert haben.
Art. 21
Der französische und der englische Wortlaut dieses Übereinkommens sind in gleicher Weise massgebend.
Geltungsbereich am 12. August 20107 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Ägypten 6. November 1957 6. November 1958 Albanien 3. Juni 1957 3. Juni 1958 Algerien 19. Oktober 1962 N 19. Oktober 1962 Angola 13. Juni 2001 13. Juni 2002 Antigua und Barbuda 2. Februar 1983 N 2. Februar 1983 Äquatorialguinea 13. August 2001 13. August 2002 Argentinien 18. Januar 1960 18. Januar 1961 Armenien 2. Januar 2006 2. Januar 2007 Aserbaidschan 19. Mai 1992 N 19. Mai 1992 Äthiopien 4. Juni 1963 4. Juni 1964 Australien 28. Februar 1973 28. Februar 1974 Norfolk-Insel 15. Juni 1973 28. Februar 1974 Bahamas 14. Juni 2001 14. Juni 2002 Bangladesch 22. Juni 1972 N 22. Juni 1972 Barbados 8. Mai 1967 N 8. Mai 1967 Belarus 6. November 1956 6. November 1957 Belgien 23. Oktober 1951 23. Oktober 1952 Belize 15. Dezember 1983 N 15. Dezember 1983 Benin 12. Dezember 1960 N 12. Dezember 1960 Bolivien 4. Januar 1965 4. Januar 1966 Bosnien und Herzegowina 2. Juni 1993 N 2. Juni 1993 Botsuana 22. Dezember 1997 22. Dezember 1998 Bulgarien 8. Juni 1959 8.
Juni 1960 Burkina Faso 21. November 1960 N 21. November 1960 Burundi 25. Juni 1993 25. Juni 1994 Chile 1. Februar 1999 1. Februar 2000 China Hongkonga 6. Juni 1997 1. Juli 1997 Costa Rica 2. Juni 1960 2. Juni 1961 Côte d’Ivoire 21. November 1960 N 21. November 1960 Dänemark 13. Juni 1951 13. Juni 1952 Färöer 28. September 1960 28. September 1960 Grönland 31. Mai 1954 31. Mai 1954 Deutschland 20. März 1957 20. März 1958 Dominica 28. Februar 1983 N 28. Februar 1983 Dominikanische Republik 5. Dezember 1956 5. Dezember 1957 Dschibuti 3. August 1978 N 3. August 1978 Ecuador 29. Mai 1967 29. Mai 1968 El Salvador 6. September 2006 6. September 2007
AS 1976 695, 1982 836, 1985 289, 1992 672, 2005 1747, 2008 29 und 2010 3811. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (http://www.eda.admin.ch/vertraege).
Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Eritrea 22. Februar 2000 22. Februar 2001 Estland 22. März 1994 22. März 1995 Fidschi 17. April 2002 17. April 2003 Finnland 20. Januar 1950 20. Januar 1951 Frankreich 28. Juni 1951 28. Juni 1952 Französisch Guyana 27. April 1955 27. April 1955 Französisch Polynesien 19. März 1954 19. März 1954 Französische Süd- und Antarktisgebiete 13. März 1990 13. März 1990 Guadeloupe 27. April 1955 27. April 1955 Martinique 27. April 1955 27. April 1955 Neukaledonien 19. März 1954 19. März 1954 Réunion 27. April 1955 27. April 1955 St. Pierre und Miquelon 19. März 1954 19. März 1954 Gabun 14. Oktober 1960 N 14. Oktober 1960 Gambia 4. September 2000 4. September 2001 Georgien 3. August 1999 3. August 2000 Ghana 2. Juni 1965 2. Juni 1966 Grenada 25. Oktober 1994 25. Oktober 1995 Griechenland 30. März 1962 30. März 1963 Guatemala 13. Februar 1952 13. Februar 1953 Guinea 21. Januar 1959 N 21. Januar 1959 Guyana 25. September 1967 25. September 1968 Haiti 5. Juni 1979 5. Juni 1980 Honduras 27. Juni 1956 27.
Juni 1957 Indonesien 9. Juni 1998 9. Juni 1999 Irland 4. Juni 1955 4. Juni 1956 Island 19. August 1950 19. August 1951 Israel 28. Januar 1957 28. Januar 1958 Italien 13. Mai 1958 13. Mai 1959 Jamaika 26. Dezember 1962 N 26. Dezember 1962 Japan 14. Juni 1965 14. Juni 1966 Jemen 29. Juli 1976 29. Juli 1977 Kambodscha 23. August 1999 23. August 2000 Kamerun 3. September 1962 N 3. September 1962 Kanada 23. März 1972 23. März 1973 Kap Verde 1. Februar 1999 1. Februar 2000 Kasachstan 13. Dezember 2000 13. Dezember 2001 Kirgisistan 31. März 1992 N 31. März 1992 Kiribati 3. Februar 2000 N 3. Februar 2000 Kolumbien 16. November 1976 16. November 1977 Komoren 23. Oktober 1978 N 23. Oktober 1978 Kongo (Brazzaville) 10. November 1960 N 10. November 1960 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Kongo (Kinshasa) 20. Juni 2001 20. Juni 2002 Kroatien 8. Oktober 1991 N 8. Oktober 1991 Kuba 25. Juni 1952 25. Juni 1953 Kuwait 21. September 1961 21. September 1962 Lesotho* 31. Oktober 1966 N 31. Oktober 1966 Lettland 27. Januar 1992 27. Januar 1993 Liberia 25.
Mai 1962 25. Mai 1963 Libyen 4. Oktober 2000 4. Oktober 2001 Litauen 26. September 1994 26. September 1995 Luxemburg 3. März 1958 3. März 1959 Madagaskar 1. November 1960 N 1. November 1960 Malawi 19. November 1999 19. November 2000 Mali 22. September 1960 N 22. September 1960 Malta 4. Januar 1965 4. Januar 1966 Mauretanien 20. Juni 1961 N 20. Juni 1961 Mauritius 1. April 2005 1. April 2006 Mazedonien 17. November 1991 N 17. November 1991 Mexiko 1. April 1950 1. April 1951 Moldau 12. August 1996 12. August 1997 Mongolei 3. Juni 1969 3. Juni 1970 Montenegro 3. Juni 2006 N 3. Juni 2006 Mosambik 23. Dezember 1996 23. Dezember 1997 Myanmar 4. März 1955 4. März 1956 Namibia 3. Januar 1995 3. Januar 1996 Nicaragua 31. Oktober 1967 31. Oktober 1968 Niederlande 7. März 1950 7. März 1951 Arubab 1. Januar 1986 1. Januar 1986 Niederländische Antillen 25. Juni 1951 25. Juni 1951 Niger 27. Februar 1961 N 27. Februar 1961 Nigeria 17. Oktober 1960 N 17. Oktober 1960 Norwegen 4. Juli 1949 4. Juli 1950 Österreich 18. Oktober 1950 18. Oktober 1951 Pakistan 14. Februar 1951 14.
Februar 1952 Panama 3. Juni 1958 3. Juni 1959 Papua-Neuguinea 2. Juni 2000 2. Juni 2001 Paraguay 28. Juni 1962 28. Juni 1963 Peru 2. März 1960 2. März 1961 Philippinen 29. Dezember 1953 29. Dezember 1954 Polen 25. Februar 1957 25. Februar 1958 Portugal 14. Oktober 1977 14. Oktober 1978 Ruanda 8. November 1988 8. November 1989 Rumänien 28. Mai 1957 28. Mai 1958 Russland 10. August 1956 10. August 1957 Sambia 2. September 1996 2. September 1997 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Samoa 30. Juni 2008 30. Juni 2009 San Marino 19. Dezember 1986 19. Dezember 1987 São Tomé und Príncipe 17. Juni 1992 17. Juni 1993 Schweden 25. November 1949 25. November 1950 Schweiz 25. März 1975 25. März 1976 Senegal 4. November 1960 N 4. November 1960 Serbien 24. November 2000 N 23. Juli 1959 Seychellen 6. Februar 1978 N 6. Februar 1978 Sierra Leone 15. Juni 1961 15. Juni 1962 Simbabwe 9. April 2003 9. April 2004 Slowakei 1. Januar 1993 N 1. Januar 1993 Slowenien 29. Mai 1992 N 29. Mai 1992 Spanien 20. April 1977 20. April 1978 Sri Lanka 15. September 1995 15.
September 1996 St. Kitts und Nevis 25. August 2000 25. August 2001 St. Lucia 14. Mai 1980 N 14. Mai 1980 St. Vincent und die Grenadinen 9. November 2001 9. November 2002 Südafrika 19. Februar 1996 19. Februar 1997 Suriname 15. Juni 1976 N 15. Juni 1976 Swasiland 26. April 1978 N 26. April 1978 Syrien 26. Juli 1960 N 26. Juli 1961 Tadschikistan 26. November 1993 N 26. November 1993 Tansania 18. April 2000 18. April 2001 Timor-Leste 16. Juni 2009 16. Juni 2010 Togo 7. Juni 1960 N 7. Juni 1960 Trinidad und Tobago 24. Mai 1963 N 24. Mai 1963 Tschad 10. November 1960 N 10. November 1960 Tschechische Republik 1. Januar 1993 N 1. Januar 1993 Tunesien 18. Juni 1957 18. Juni 1958 Türkei 12. Juli 1993 12. Juli 1994 Turkmenistan 15. Mai 1997 15. Mai 1998 Uganda 2. Juni 2006 2. Juni 2007 Ukraine 14. September 1956 14. September 1957 Ungarn 6. Juni 1957 6. Juni 1958 Uruguay 18. März 1954 18. März 1955 Vanuatu 28. August 2006 28. August 2007 Venezuela 20. September 1982 20. September 1983 Vereinigtes Königreichc 27. Juni 1949 4. Juli 1950 Bermudas 10. Januar 1962 10.
Januar 1962 Britische Jungferninseln 12. Juni 1964 12. Juni 1964 Falklandinseln 5. Juli 1962 5. Juli 1962 Gibraltar* 19. Juni 1958 19. Juni 1958 Guernsey 27. Juni 1949 4. Juli 1950 Insel Man 27. Juni 1949 4. Juli 1950 Jersey 27. Juni 1949 4. Juli 1950 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Montserrat 26. November 1962 26. November 1962 St. Helena* 26. Mai 1966 26. Mai 1966 Zentralafrikanische Republik 27. Oktober 1960 N 27. Oktober 1960 Zypern 24. Mai 1966 24. Mai 1967 * Vorbehalte und Erklärungen siehe hiernach. a Vom 15. Oktober 1963 bis zum 30. Juni 1997 war das Übereinkommen auf Grund einer Ausdehnungserklärung des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. Seit dem 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom6. Juni 1997 ist das Übereinkommen seit dem 1. Juli 1997 auch in der SAR Hongkong anwendbar. b Am 1. Januar 1986 erhielt die Insel Aruba, die ein Teil der Niederländischen Antillen war, die innere Autonomie innerhalb des Königreichs der Niederlande. Diese Änderung betrifft nur die internen verfassungsrechtlichen Beziehungen innerhalb des Königreichs der Niederlande. c Die Ratifikation gilt nicht für Nordirland.
Vorbehalte und Erklärungen Gibraltar
Artikel 2 und 3: Es bestehen bestimmte gesetzliche Beschränkungen bezüglich der
Funktionen, die Ausländer als Gewerkschaftsmitglieder ausüben können.
Lesotho
Artikel 2 : Gefängnisbeamte unterliegen denselben Rechtsvorschriften wie die Polizei.
St. Helena
Artikel 3 : Die Mittel einer Gewerkschaft dürfen nur für im innerstaatlichen Recht
bestimmte Zwecke verausgabt werden.