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Bundesgesetz über die internationale Zusammenarbeit und Mobilität in der Bildung

414.51 · Systematische Sammlung des Bundesrechts

Version of Feb 15, 2013

https://lexipedia.io/en/docs/ch/sr-rs-rs/414-51/de/bundesgesetz-uber-die-internationale-zusammenarbeit-und-mobilitat-in-der-bildung

Retrieved on Sep 5, 2026

  1. Documents
  2. Confederation
  3. Systematic Compilation of Federal Legislation
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This version has not been in force since Apr 1, 2022.

Repealed by: AS 2022 www.bundesrecht.admin.ch Massgebend ist die signierte elektronische Fassung Bundesgesetz über die internationale Zusammenarbeit und Mobilität in der Bildung (AS 2022 164)

Enacted by: AS 2022 www.bundesrecht.admin.ch Massgebend ist die signierte elektronische Fassung Bundesgesetz über die internationale Zusammenarbeit und Mobilität in der Bildung (AS 2022 164),

Consultations: Bundesgesetz über die internationale Zusammenarbeit und Mobilität in der Bildung (Feb 13, 2019)

414.51

Bundesgesetz
über die internationale Zusammenarbeit
im Bereich der Bildung, der Berufsbildung, der Jugend
und der Mobilitätsförderung

vom 8. Oktober 1999 (Stand am 15. Februar 2013)

Präambel

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

gestützt auf die Artikel 54 und 66 der Bundesverfassung1,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 25. November 19982,

Footnotes

  1. [1] SR 101
  2. [2] BBl 1999 297

beschliesst:

Art. 1 Grundsatz

Der Bund kann die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Bildung, der Berufsbildung und der Jugend sowie der Mobilität der Lernenden und Lehrenden fördern.

Art. 23 Völkerrechtliche Verträge

Der Bundesrat wird ermächtigt, im Rahmen der bewilligten Kredite in eigener Zuständigkeit internationale Verträge über die Zusammenarbeit im Bereich der Bildung, der Berufsbildung, der Jugend und der Mobilitätsförderung abzuschliessen.

Footnotes

  1. [3] Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 5. Okt. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2008 309; BBl 2007 1223).

Art. 2a4 Nationale Agentur

Für die Betreuung der schweizerischen Teilnahme an den Bildungs‑, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen der Europäischen Union (EU) kann der Bund eine nationale Agentur schaffen.

Footnotes

  1. [4] Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2004 445; BBl 2003 2363).

Art. 35 Massnahmen

Der Bund kann:

  1. für die Beteiligung an den Bildungs‑, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen der EU Beiträge ausrichten;

  2. für die Umsetzung der Beteiligung gemäss Buchstabe a Begleitmassnahmen finanzieren;

  3. für die Ausbildung an europäischen Institutionen Stipendien ausrichten;

  4. 6zur Stärkung und Erweiterung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Bildung Finanzhilfen gewähren;

  5. 7dem Schweizer Haus in der Cité internationale universitaire de Paris Beiträge zum Betrieb und zum Unterhalt gewähren.

Footnotes

  1. [5] Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2004 445; BBl 2003 2363).
  2. [6] Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 28. Sept. 2012, in Kraft seit 15. Febr. 2013 (AS 2013 293; BBl 2012 3099).
  3. [7] Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 28. Sept. 2012, in Kraft seit 15. Febr. 2013 (AS 2013 293; BBl 2012 3099).

Der Bundesrat regelt die Bemessung der Beiträge und das Verfahren.

Art. 4 Finanzierung

Die Bundesversammlung beschliesst die erforderlichen Verpflichtungskredite mit einfachem Bundesbeschluss.

Art. 5 Referendum, Inkrafttreten und Geltungsdauer

Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.

Es ersetzt den Bundesbeschluss vom 22. März 19918 über die internationale Zusammenarbeit im Bereich der höheren Bildung und der Mobilitätsförderung.

Footnotes

  1. [8] [AS 1991 1972, 1995 1443]

Es tritt am 1. Januar 2000 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2003.

Die Geltungsdauer dieses Gesetzes wird bis zum 31. Dezember 2007 verlängert.9

Footnotes

  1. [9] Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2004 445; BBl 2003 2363).

Dieses Gesetz gilt ab dem 1. Januar 2008 unbefristet.10

Footnotes

  1. [10] Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 5. Okt. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2008 309; BBl 2007 1223).