817.022.16
Verordnung des EDI betreffend die Information über Lebensmittel
(LIV)
vom 16. Dezember 2016 (Stand am 19. November 2019)
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), gestützt auf die Artikel 12 Absätze3 und 4, 36 Absätze3 und 4, 37 Absatz 3 und 4, 38 Absatz 1, 39 Absatz 3 und 95 Absatz 3 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom16. Dezember 20161 (LGV), verordnet:
1. Kapitel Allgemeine Bestimmungen
Art. 1 Gegenstand und Geltungsbereich
Diese Verordnung legt Grundsätze für und Anforderungen an die Information über Lebensmittel fest und regelt insbesondere deren Kennzeichnung zum Zeitpunkt der Abgabe an die Konsumentinnen und Konsumenten sowie die Werbung für sie.
Die in den produktspezifischen Verordnungen der Lebensmittelgesetzgebung festgelegten Informationspflichten bleiben vorbehalten.
Art. 2 Begriffe
Es gelten die Begriffe nach Anhang 1.
2. Kapitel Obligatorische Angaben über Lebensmittel
1. Abschnitt Inhalt und Darstellung
Art. 3 Obligatorische Angaben
Lebensmittel müssen zum Zeitpunkt der Abgabe an die Konsumentinnen und Konsumenten mit folgenden Angaben versehen sein (obligatorische Angaben):
Sachbezeichnung (Art.6 und 7);
Verzeichnis der Zutaten (Art.8 und 9);
Zutaten, die Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen auslösen können (Art.10 und 11);
gegebenenfalls ein mengenmässiger Hinweis auf Zutaten (Art. 12);
Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum (Art. 13);
AS 2017 1353
gegebenenfalls besondere Anweisungen für das Aufbewahren oder das Verwenden (Art. 14);
Name oder Firma sowie Adresse der Person, die das Lebensmittel herstellt, einführt, abpackt, umhüllt, abfüllt oder abgibt;
Produktionsland von Lebensmitteln (Art. 15);
Herkunft mengenmässig wichtiger Zutaten von Lebensmitteln (Art. 16);
spezifische Angaben für Fleisch von Rind, Schwein, Schaf, Ziege und Geflügel sowie für Fisch (Art. 17);
Gebrauchsanleitung, sofern es schwierig wäre, das Lebensmittel ohne diese Angabe bestimmungsgemäss zu verwenden;
Alkoholgehalt bei alkoholischen Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als1,2 Volumenprozent (Art. 18);
Warenlos (Art. 19 und 20);
Nährwertdeklaration (Art. 21–28);
Hinweis bei Lebensmitteln, die gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind, GVO enthalten oder aus GVO gewonnen wurden (Art.7 der Verordnung des EDI vom 23. November 20052 über gentechnisch veränderte Lebensmittel);
gegebenenfalls das Identitätskennzeichen (Art. 36–38);
weitere Angaben nach Anhang 2.
Die Angaben sind in Worten oder Zahlen zu machen.
Sie können:
durch Piktogramme oder Symbole ergänzt werden;
alternativ durch Piktogramme oder Symbole ausgedrückt werden, sofern das Verordnungsrecht dies vorsieht.
Beträgt die grösste Oberfläche weniger als10 cm2, so sind nur die Angaben nach Absatz 1 Buchstaben a, c, e, o und Anhang 2 Teil A Ziffer 3 auf der Packung oder dem Etikett zwingend anzubringen. Das Verzeichnis der Zutaten muss auf andere Weise (z. B. Merkblatt) bekannt gemacht oder den Konsumentinnen und Konsumenten auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden.
Bei Mehrfachpackungen (mehrere gleiche oder verschiedene Produkte, die in einer neuen Verpackung zusammengefasst sind) kann auf die geforderten Angaben auf der äusseren Verpackung verzichtet werden, wenn diese:
auf den darin enthaltenen Einzelpackungen angebracht sind; und
von aussen für die Konsumentinnen und Konsumenten lesbar sind oder über sie am Verkaufspunkt auf andere Weise informiert wird.
Art. 4 Darstellung der obligatorischen Angaben bei vorverpackten Lebensmitteln
Die obligatorischen Angaben müssen bei vorverpackten Lebensmitteln zum Zeitpunkt der Abgabe direkt auf der Verpackung oder auf einem an dieser befestigten Etikett angebracht sein.
Sie sind an einer gut sichtbaren Stelle deutlich, gut lesbar und dauerhaft anzubringen. Sie dürfen nicht durch andere Angaben, durch Bildzeichen oder durch sonstiges eingefügtes Material verdeckt, undeutlich gemacht oder getrennt werden. Der Blick darf nicht davon abgelenkt werden.
Sie sind auf die Verpackung oder dem Etikett in einer Schriftgrösse mit einer x-Höhe nach Anhang 3 von mindestens1,2 mm so aufzudrucken, dass eine gute Lesbarkeit sichergestellt ist.
Bei Verpackungen oder Behältnissen, deren grösste Oberfläche weniger als 80 cm2 beträgt, muss die x-Höhe der Schriftgrösse nach Absatz 3 mindestens 0,9 mm betragen.
Im selben Sichtfeld wie die Sachbezeichnung müssen erscheinen:
der Alkoholgehalt nach Artikel 18;
die Deklaration betreffend die Anwendung hormoneller oder nicht hormoneller Leistungsförderer nach Artikel 3 Absatz 1 der Landwirtschaftlichen Deklarationsverordnung vom 26. November 20033.
Art. 5 Offen in Verkehr gebrachte Lebensmittel
Bei offen in den Verkehr gebrachten Lebensmitteln gelten für die Angaben nach
Artikel 39 Absätze1 und 2 LGV folgende Bestimmungen:
Die Herkunft der Tiere ist in jedem Fall schriftlich anzugeben bei: 1. Fleisch von Tieren nach Artikel 2 Buchstaben a und d der Verordnung des EDI vom16. Dezember 20164 über Lebensmittel tierischer Herkunft (VLtH), 2. Fisch, ganz, filetiert oder in Stücken.
Für die Angabe der Herkunft eines Tieres nach Buchstabe a gilt: 1. Massgeblich ist dasjenige Land, in dem das Tier aufgezogen worden ist, die überwiegende Gewichtszunahme erfolgt ist oder es den überwiegenden Teil seines Lebens verbracht hat. 2. Bei auf See gefangenem Fisch gilt Anhang 4. 3. Die Artikel 16 und 17 finden keine Anwendung.
Die mündliche Informationspflicht gilt für die gesundheitsbezogenen Angaben nach Artikel 34 Absatz 1 Buchstaben a und b nur, sofern die ihnen zu Grunde liegenden nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angaben schriftlich vorliegen.
d. Angaben nach Artikel 10 zu Zutaten, die Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen auslösen können, und zu technologischen Verarbeitungshilfsstoffen nach Artikel 10 Absatz 10 VLtH und Artikel 19 Absatz 7 VLtH dürfen nur dann mündlich gemacht werden, wenn: 1. schriftlich gut sichtbar darauf hingewiesen wird, dass die Informationen mündlich eingeholt werden können, 2. die Informationen dem Personal schriftlich vorliegen oder eine fachkundige Person sie unmittelbar erteilen kann.
Schriftlich anzubringende Angaben haben in geeigneter Form zu erfolgen. Anbieter der Gemeinschaftsverpflegung können sie in der Speisekarte oder auf einem Plakat anbringen.
Die geforderten Informationen müssen zum Zeitpunkt des Anbietens der Ware verfügbar sein.
2. Abschnitt Sachbezeichnung
Art. 6 Grundsätze
Ein Lebensmittel ist mit seiner Sachbezeichnung zu bezeichnen (Anhang 1 Ziff. 4).
Fehlt eine rechtlich vorgeschriebene Sachbezeichnung, so ist das Lebensmittel mit seiner verkehrsüblichen Bezeichnung zu versehen. Fehlt eine verkehrsübliche Bezeichnung oder wird sie nicht verwendet, so ist eine beschreibende Bezeichnung erforderlich.
Die Sachbezeichnung kann unterbleiben, wenn Natur, Art, Sorte, Gattung und Beschaffenheit des betreffenden Lebensmittels ohne weiteres erkennbar sind.
Art. 7 Geschützte Bezeichnungen und Angaben
Die Sachbezeichnung kann ersetzt werden durch Bezeichnungen, die nach der 2. September 20156 für nicht landwirtschaftliche Erzeugnisse, nach einer analogen kantonalen Gesetzgebung oder nach einem die Schweiz bindenden völkerrechtlichen Vertrag geschützt sind.
Die Sachbezeichnungen für Fleisch, Fleischzubereitungen und Fleischerzeugnisse nach Artikel 9 VLtH7 können nicht durch in Absatz 1 geschützte Bezeichnungen ersetzt werden; vorbehalten bleibt Artikel 9 Absatz 4 VLtH.
Die Verwendung geschützter Bezeichnungen bei Wein richtet sich nach der Weinverordnung vom 14. November 20078, der Verordnung des EDI vom16. Dezember 20169 über Getränke und den entsprechenden kantonalen Gesetzgebungen.
3. Abschnitt Verzeichnis der Zutaten
Art. 8 Erforderliche Angaben und Reihenfolge
Dem Verzeichnis der Zutaten ist eine Überschrift oder eine geeignete Bezeichnung voranzustellen, in der das Wort «Zutaten» erscheint.
Sämtliche Zutaten müssen mit ihrer Sachbezeichnung in mengenmässig absteigender Reihenfolge angegeben werden. Massgebend ist der Massenanteil im Zeitpunkt der Verarbeitung.
Zutaten in Form von technisch hergestellten Nanomaterialien müssen den in Klammern gesetzten Vermerk «Nano» tragen.
Bei Lebensmitteln mit einer gesundheitsbezogenen Angabe bezüglich des Zusatzes von Mikroorganismen muss im Verzeichnis der Zutaten mit der spezifischen wissenschaftlichen Nomenklatur auf den Zusatz hingewiesen werden.
Die Einzelheiten der Angabe und der Bezeichnung der Zutaten richten sich nach Anhang 5.
Art. 9 Ausnahmen
Ein Verzeichnis der Zutaten ist nicht erforderlich bei:
frischem Obst und Gemüse, einschliesslich Kartoffeln, das nicht geschält, geschnitten oder ähnlich behandelt worden ist;
Trinkwasser, das mit Kohlensäure versetzt ist und in dessen Bezeichnung dieses Merkmal aufgeführt ist;
Gärungsessig, der nur aus einem Grundstoff hergestellt ist und dem keine weitere Zutat zugesetzt ist;
Käse, Butter, fermentierter Milch und Rahm, soweit es sich ausschliesslich um folgende Zutaten handelt: 1. Milchinhaltsstoffe, Enzyme und Mikroorganismen-Kulturen, die für die Herstellung notwendig sind, 2. Salz, das für die Herstellung von Käse, ausser Frisch- oder Schmelzkäse, notwendig ist; wird jodiertes oder fluoridiertes Speisesalz (Kochsalz oder Salz) verwendet, so ist auf die Jodierung oder die Fluoridierung hinzuweisen;
Lebensmitteln aus einer einzigen Zutat, sofern die Sachbezeichnung mit der Zutatenbezeichnung identisch ist oder eindeutig auf die Art der Zutaten schliessen lässt;
Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als1,2 Volumenprozent.
Folgende Bestandteile eines Lebensmittels müssen nicht im Verzeichnis der Zutaten aufgeführt werden:
Bestandteile einer Zutat, die während der Herstellung vorübergehend entfernt und dann dem Lebensmittel wieder hinzugefügt werden, ohne dass sie mengenmässig ihren ursprünglichen Anteil überschreiten;
Lebensmittelzusatzstoffe und Lebensmittelenzyme: 1. die als übertragene Zusatzstoffe nach Artikel 4 der Zusatzstoffverordnung des EDI vom 25. November 201310 gelten, sofern sie im Enderzeugnis keine technologische Wirkung mehr ausüben, oder 2. die als Verarbeitungshilfsstoffe verwendet werden;
Trägerstoffe und andere Stoffe, die keine Lebensmittelzusatzstoffe sind, aber in derselben Weise und zu demselben Zweck verwendet werden wie Trägerstoffe und die nur in den unbedingt erforderlichen Mengen verwendet werden;
Stoffe, die keine Lebensmittelzusatzstoffe sind, aber auf dieselbe Weise und zu demselben Zweck wie Verarbeitungshilfsstoffe verwendet werden und die im Enderzeugnis, allenfalls in veränderter Form, vorhanden sind;
Wasser: 1. wenn das Wasser bei der Herstellung lediglich dazu dient, eine Zutat in konzentrierter oder getrockneter Form in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuführen, oder 2. bei Aufgussflüssigkeit, die üblicherweise nicht mitverzehrt wird.
4. Abschnitt Zutaten, die Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen auslösen
können, und ihre Kennzeichnung
Art. 10 Zutaten, die Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen
auslösen können Zutaten, die Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen auslösen können, sind in Anhang 6 aufgeführt.
Art. 11 Kennzeichnung
Zutaten nach Anhang 6 oder Zutaten, die aus solchen gewonnen wurden und die im Endprodukt vorhanden bleiben, wenn auch möglicherweise in veränderter Form, müssen im Verzeichnis der Zutaten deutlich bezeichnet werden, wie «Gerstenmalz», «Emulgator (Sojalecithin)», «natürliches Erdnussaroma». Diese Angabe muss durch die Schriftart, den Schriftstil, die Hintergrundfarbe oder andere geeignete Mittel hervorgehoben werden.
Wenn kein Verzeichnis der Zutaten erforderlich ist, so umfasst die Angabe das Wort «Enthält», gefolgt von der Bezeichnung der betreffenden Zutat oder des betreffenden Erzeugnisses nach Anhang 6.
Wurden bei einem Lebensmittel mehrere Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe nach den Absätzen1 und 2 aus einer einzigen Zutat oder einem einzigen Erzeugnis nach Anhang 6 gewonnen, so muss dies in der Kennzeichnung für alle Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe einzeln deutlich angegeben werden.
Die Angabe nach Absatz 1 ist nicht erforderlich, wenn die Sachbezeichnung des Lebensmittels einen deutlichen Hinweis auf die betreffende Zutat enthält.
Auf Zutaten nach den Absätzen1 und 2 muss auch dann hingewiesen werden, wenn sie nicht absichtlich zugesetzt werden, sondern unbeabsichtigt in ein anderes Lebensmittel gelangt sind (unbeabsichtigte Vermischungen oder Kontaminationen), sofern ihr Anteil folgendes Mass übersteigt oder übersteigen könnte:
bei Sulfiten:10 mg SO2 pro Kilogramm oder Liter genussfertiges Lebensmittel;
bei glutenhaltigem Getreide: 200 mg Gluten pro kg oder Liter genussfertiges Lebensmittel;
bei pflanzlichen Ölen und Fetten mit vollständig raffiniertem Erdnussöl: 10 g Erdnussöl pro Kilogramm oder Liter genussfertiges Lebensmittel;
bei Laktose:1 g pro Kilogramm oder Liter genussfertiges Lebensmittel;
in den übrigen Fällen:1 g pro Kilogramm oder Liter genussfertiges Lebensmittel.
Die verantwortliche Person muss belegen können, dass alle im Rahmen der guten Verfahrenspraxis gebotenen Massnahmen ergriffen wurden, um die unbeabsichtigten Vermischungen nach Absatz 5 zu vermeiden oder möglichst gering zu halten.
Auf Vermischungen nach Absatz 5, die unter den in diesem Absatz festgelegten Höchstwerten liegen, darf hingewiesen werden.
Hinweise nach Absatz 5, wie «kann Erdnüsse enthalten», sind unmittelbar nach dem Verzeichnis der Zutaten anzubringen.
Kann der Beweis erbracht werden, dass einzelne Zutaten, die aus Zutaten nach Anhang 6 hergestellt worden sind, keine Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen auslösen können, so kann auf deren Angabe nach den Absätzen1, 3 und 5 verzichtet werden.
5. Abschnitt Mengenmässige Angabe von Zutaten
Art. 12
Die Menge einer Zutat muss angegeben werden, wenn die Zutat:
in der Sachbezeichnung genannt ist;
von den Konsumentinnen und Konsumenten normalerweise mit der Sachbezeichnung in Verbindung gebracht wird;
in der Kennzeichnung durch Worte, Bilder oder grafische Darstellungen hervorgehoben wird;
d. von wesentlicher Bedeutung für die Charakterisierung eines Lebensmittels und seine Unterscheidung von anderen Erzeugnissen ist, mit denen es aufgrund seiner Bezeichnung oder seines Aussehens verwechselt werden könnte.
Die Einzelheiten der mengenmässigen Angabe der Zutaten sowie die Fälle, in denen eine Mengenangabe für bestimmte Zutaten nicht erforderlich ist, richten sich nach Anhang 7.
6. Abschnitt Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum und Datum
des Einfrierens
Art. 13
Auf Lebensmitteln muss das Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben werden.
Auf Lebensmitteln, die nach Artikel 24 der Hygieneverordnung des EDI vom 16. Dezember 201611 oder nach spezifischen Temperaturanforderungen dieser Verordnung kühl gehalten werden müssen, muss anstelle des Mindesthaltbarkeitsdatums das Verbrauchsdatum angegeben werden.
Die Einzelheiten der Datumsangabe, die Ausnahmen von der Datierungspflicht sowie die Angaben des Einfrierdatums richten sich nach Anhang 8.
7. Abschnitt Aufbewahrungs- und Verwendungsbedingungen
Art. 14
Erfordern Lebensmittel besondere Aufbewahrungs- oder Verwendungsbedingungen, so müssen diese angegeben werden.
Um eine angemessene Aufbewahrung oder Verwendung der Lebensmittel nach dem Öffnen der Verpackung zu ermöglichen, müssen gegebenenfalls die Aufbewahrungsbedingungen oder der Verzehrzeitraum angegeben werden.
Lebensmittel nach Artikel 13 Absatz 2 sind mit einer Angabe über die Aufbewahrungstemperatur zu versehen.
Bei tiefgekühlten Lebensmitteln sind die Angaben nach Absatz 1 zu ergänzen durch:
einen Vermerk wie «Tiefkühlprodukt», «tiefgekühlt» oder «tiefgefroren»;
Hinweise über die Behandlung des Produktes nach dem Auftauen;
einen Vermerk wie «nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren».
Die Aufbewahrungstemperatur kann in Form eines Piktogramms angegeben werden.
8. Abschnitt Angabe von Produktionsland und Herkunft
Art. 15 Angabe des Produktionslandes
Ein Lebensmittel gilt als in einem Land produziert, wenn es in diesem Land:
vollständig erzeugt wurde; oder
genügend bearbeitet oder verarbeitet worden ist.
Als vollständig in einem Land erzeugt gelten:
mineralische Erzeugnisse, die in diesem Land aus dem Boden gewonnen worden sind;
pflanzliche Erzeugnisse, die in diesem Land geerntet worden sind;
Fleisch von in diesem Land aufgezogenen Tieren, deren überwiegende Gewichtszunahme dort erfolgt ist oder die ihr Leben zum überwiegenden Teil in diesem Land verbracht haben;
Erzeugnisse, die von in diesem Land gehaltenen lebenden Tieren gewonnen worden sind;
Jagdbeute und Fischfänge, die in diesem Land erzielt worden sind;
Lebensmittel, die in diesem Land ausschliesslich aus Erzeugnissen nach den Buchstaben a–e hergestellt worden sind.
Als in diesem Land genügend bearbeitet oder verarbeitet gilt ein Lebensmittel, wenn es in diesem Land in einer Weise bearbeitet worden ist, dass es dadurch seine charakteristischen Eigenschaften oder eine neue Sachbezeichnung erhalten hat.
Anstelle eines Produktionslandes kann bei verarbeiteten Lebensmitteln ein übergeordneter geografischer Raum angegeben werden, wie «EU» oder «Südamerika». Bezüglich der Angabe des Produktionslandes gelten geschnittene Mischprodukte und Honigmischungen als verarbeitete Lebensmittel.
Bei auf See gefangenen Fischereierzeugnissen ist anstelle des Produktionslandes das Fanggebiet nach Anhang 4 anzugeben.
Auf die Angabe des Produktionslandes kann verzichtet werden, wenn dieses aus der Sachbezeichnung oder aus der Adresse nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe g ersichtlich ist. Als Mindestanforderung an diese Adresse gilt die Angabe von Land, Postleitzahl und Ort.
Die Angabe des Produktionslandes kann abgekürzt werden, wenn eine Abkürzung nach dem ISO 2-Code nach dem Länderverzeichnis für die Aussenhandelsstatistik im Gebrauchstarif12 in der Fassung vom1. Januar 2015 verwendet wird. Abkürzungen dürfen nur für von der Schweiz anerkannte Länder verwendet werden.
Art. 16 Angabe der Herkunft von Zutaten
Die Herkunft eines Ausgangsproduktes nach Artikel 15 Absatz 2, das als Zutat zur Herstellung von Lebensmitteln verwendet wird, ist anzugeben, wenn:
der Anteil dieser Zutat am Enderzeugnis 50 Massenprozent oder mehr beträgt; und
die Aufmachung des Produkts darauf schliessen lässt, dass diese Zutat eine Herkunft hat, die nicht zutrifft.
Stammt eine nach Absatz 1 zu deklarierende Zutat aus unterschiedlichen Ländern, sind alle Herkunftsländer anzugeben.
In Abweichung von Absatz 1 Buchstabe a ist bei in Artikel 1 VLtH13 aufgeführten Zutaten tierischer Herkunft die Herkunft des Tieres bereits dann anzugeben, wenn ihr Anteil am Enderzeugnis 20 Massenprozent oder mehr beträgt.
Die Angabe der Herkunft einer Zutat erfolgt im Verzeichnis der Zutaten oder im gleichen Sichtfeld wie dieses.
Art. 1714 Spezifische Angaben für Fleisch und Fisch
Für einzelne Stücke Rindfleisch müssen die Bewilligungsnummern des Schlachthofes und des Zerlegebetriebes angegeben werden sowie das Land, in dem das Tier:
15 geboren wurde; und
den überwiegenden Teil seines Lebens verbracht hat; oder
den überwiegenden Gewichtszuwachs erfahren hat.
In Abweichung von Absatz 1 kann bei Rindfleisch die Angabe «Herkunft: Nicht EU/EWR» oder «Herkunft: Nicht Schweiz» in Verbindung mit «geschlachtet in: (Name des Landes)» aufgeführt werden, wenn:
das Fleisch ausserhalb der EU produziert wurde und zum Zwecke des Inverkehrbringens in der Schweiz eingeführt wird;
die in Absatz 1 vorgesehenen Informationen nicht verfügbar sind.
Für einzelne Stücke von Fleisch von Schweinen, Schafen, Ziegen und Geflügel ist das Land, in dem es geschlachtet wurde, anzugeben und das Land:
in dem das Tier den überwiegenden Gewichtszuwachs erfahren; oder
in dem es den überwiegenden Teil seines Lebens verbracht hat.
Der Gebrauchstarif kann bei der Oberzolldirektion, Monbijoustrasse 40, 3003 Bern eingesehen und bezogen werden.
Die Berichtigung vom7. Juni 2017 betrifft nur den französischen Text (AS 2017 3339).
In Abweichung von Absatz 3 kann bei frischem, gekühltem oder gefrorenem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch die Angabe «Aufgezogen ausserhalb der EU/EWR» oder «Aufgezogen ausserhalb der Schweiz» in Verbindung mit «geschlachtet in: (Name des Landes, in dem das Tier geschlachtet wurde)» aufgeführt werden, wenn:
das Fleisch ausserhalb der EU produziert wurde und zum Zwecke des Inverkehrbringens in der Schweiz eingeführt wird;
die in Absatz 3 vorgesehenen Informationen nicht verfügbar sind.
Wurden die Tiere im selben Land geboren, aufgezogen und geschlachtet, so kann «Herkunft Land X» angegeben werden.
Für Hackfleisch, das als solches abgegeben wird, ist das Produktionsland des Hackfleischs anzugeben. Das Herkunftsland des Fleisches ist nur anzugeben, wenn das Land nicht mit dem Produktionsland des Hackfleischs übereinstimmt.
Für einzelne Stücke von Fisch ist das Produktionsland oder das Fanggebiet nach
Artikel 15 Absatz 5 anzugeben. Wird Fisch als Zutat verwendet, sind diese Informationen nur dann anzugeben, wenn die Voraussetzungen nach Artikel 16 erfüllt sind.
Vorbehalten bleibt Artikel 5 Absatz 2.
9. Abschnitt Alkoholgehalt
Art. 18
Bei Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als1,2 Volumenprozent muss der Alkoholgehalt in «% vol.» angegeben werden. Der tatsächliche Gehalt darf vom angegebenen Gehalt um höchstens 0,5 Volumenprozent nach oben oder nach unten abweichen.
Die Bestimmung des Alkoholgehalts richtet sich nach der Messmittel-Verordnung vom15. Februar 200616 und den gestützt darauf vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement erlassenen Bestimmungen.
10. Abschnitt Warenlos
Art. 19 Grundsatz und Ausnahmen
Lebensmittel sind mit einer Bezeichnung zu versehen, mit der sich das Warenlos, zu dem sie gehören, feststellen lässt.
Die Angabe des Warenloses ist nicht erforderlich:
für Agrarerzeugnisse, die: 1. vom Gebiet des landwirtschaftlichen Betriebs an Lager- oder Verpackungsstellen abgegeben oder geliefert werden, 2. an Erzeugerorganisationen weitergeleitet werden, oder 3. zur sofortigen Verwendung in einem in Betrieb befindlichen Zubereitungs- oder Verarbeitungssystem gesammelt werden;
wenn die Lebensmittel an der Abgabestelle auf Anfrage der Konsumentinnen oder Konsumenten verpackt, umhüllt oder im Hinblick auf ihre unmittelbare Abgabe vorverpackt werden;
wenn das Mindesthaltbarkeits-, das Verbrauchs-, das Abpack- oder das Erntedatum in der Kennzeichnung angegeben ist und das Datum aus der unverschlüsselten Angabe mindestens des Tages und des Monats besteht;
bei Speiseeis-Einzelpackungen, wenn die Angabe auf der Sammelpackung erfolgt.
Art. 20 Ausgestaltung der Warenlosangabe
Die Bezeichnung des Warenloses ist auf der Verpackung anzubringen. Der Bezeichnung muss der Buchstabe «L» vorausgehen, es sei denn, sie unterscheide sich deutlich von den anderen Kennzeichnungsangaben.
Bei vorverpackten Lebensmitteln ist das Warenlos auf der Vorverpackung oder auf einem darauf angebrachten Etikett anzugeben.
11. Abschnitt Nährwertdeklaration
Art. 21 Grundsätze
Die Nährwertdeklaration ist obligatorisch. Ausgenommen sind Lebensmittel nach Anhang 9.
Bei Lebensmitteln nach Anhang 9 kann die Nährwertdeklaration freiwillig erfolgen.
Die Bestimmungen dieses Abschnitts gelten nicht für Nahrungsergänzungsmittel sowie für Mineral- und Quellwasser.
Art. 22 Erforderliche Angaben
Die Nährwertdeklaration muss folgende Angaben enthalten: Energiewert und Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiss und Salz.
Zulässig ist auch die Angabe nur des Energiewerts und des Gehaltes an Fett, Kohlenhydraten, Eiweiss und Salz.
Eine Nährwertdeklaration muss nach Absatz 1 erfolgen, wenn ein Lebensmittel:
mit einer nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angabe versehen wird;
mit dem Hinweis «glutenfrei», «sehr geringer Glutengehalt» (Art. 41), «laktosefrei» oder «laktosearm» (Art. 42) ausgezeichnet wird;
in der Verordnung des EDI vom16. Dezember 201617 über Lebensmittel für Personen mit besonderem Ernährungsbedarf (VLBE) umschrieben ist;
mit Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Stoffen angereichert worden ist.
Absatz 3 gilt auch für Lebensmittel nach Anhang 9.
Art. 23 Zusätzliche Angaben
Zusätzlich zu den auf dem Etikett aufgeführten Angaben nach Artikel 22 Absatz 1 kann die Nährwertdeklaration folgende Nährstoffe umfassen:
einfach ungesättigte Fettsäuren;
mehrfach ungesättigte Fettsäuren;
mehrwertige Alkohole;
Stärke;
Ballaststoffe;
Vitamine und Mineralstoffe, sofern sie in signifikanten Mengen nach Anhang 10 vorhanden sind.
Wird auf den besonderen Gehalt an Stoffen nach Absatz 1 Buchstaben a–f hingewiesen, so muss deren Gehalt in der Nährwertdeklaration nach Artikel 22 Absatz 1 aufgeführt werden.
Enthält die Kennzeichnung eines vorverpackten Lebensmittels die Nährwertdeklaration nach Artikel 22 Absatz 1, so können die folgenden Angaben wiederholt werden:
Energiewert; oder
Energiewert zusammen mit den Gehalten an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz.
Art. 24 Besondere Bestimmungen
Erscheint eine Substanz, die Gegenstand einer nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angabe ist, nicht in der Nährwertdeklaration, so muss die jeweilige Menge in unmittelbarer Nähe und im selben Sichtfeld der Nährwertdeklaration angegeben werden.
Sind der Energiewert oder die Nährstoffmengen in einem Erzeugnis vernachlässigbar, so können die Angaben dazu durch eine Angabe wie «Enthält geringfügige Menge von …» ersetzt werden. Diese Angabe muss in unmittelbarer Nähe zu einer allfälligen Nährwertdeklaration stehen.
Gegebenenfalls kann in unmittelbarer Nähe zur Nährwertdeklaration angegeben werden, dass der Salzgehalt ausschliesslich auf die Anwesenheit natürlich vorkommenden Natriums zurückzuführen ist.
Erfolgt die Nährwertdeklaration bei offen in Verkehr gebrachten Lebensmitteln oder bei Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als1,2 Volumenprozent freiwillig, darf sie sich lediglich auf die Angabe des Energiewertes beschränken.
Art. 25 Darstellung der Nährwertdeklaration
Die Angaben der Nährwertdeklaration müssen:
im selben Sichtfeld erfolgen;
als Ganzes in einem übersichtlichen Format und in der in Anhang 11 vorgegebenen Reihenfolge aufgeführt werden;
in Tabellenform dargestellt werden, wobei die Zahlen untereinander stehen müssen; bei Platzmangel können sie hintereinander stehen.
Der Energiewert und die Nährstoffmengen können zusätzlich in anderer Form angegeben oder mittels grafischer Formen oder Symbole zusätzlich zu Worten oder Zahlen dargestellt werden.
Für die Angaben nach Artikel 23 Absatz 3 gilt:
sie müssen im Hauptsichtfeld dargestellt werden;
sie müssen die Mindestschriftgrösse nach Artikel 4 Absatz 3 einhalten;
sie können in einer anderen Form als unter Absatz 1 Buchstabe c festgelegt erfolgen.
Bei offen in Verkehr gebrachten Lebensmitteln und bei Getränken, die mehr als 1,2 Volumenprozent Alkohol enthalten, können die Angaben in anderer Form, als unter Absatz 1 Buchstabe c festgelegt, erfolgen.
Art. 26 Berechnung und Mengenangaben von Energiewert und Nährstoffmengen
Der Energiewert ist unter Anwendung der Umrechnungsfaktoren nach Anhang 12 zu berechnen.
Der Energiewert und die Nährstoffmengen sind unter Verwendung der in Anhang 11 aufgeführten Masseinheiten auszudrücken.
Anzugeben sind der Energiewert und die Nährstoffmengen des Lebensmittels zum Zeitpunkt der Abgabe an die Konsumentinnen und Konsumenten. Diese Informationen können sich jedoch auf das zubereitete Lebensmittel beziehen, sofern ausreichend genaue Angaben über die Zubereitungsweise gemacht werden.
Die Angaben müssen sich auf Durchschnittswerte stützen aus:
der Lebensmittelanalyse der Herstellerin oder des Herstellers;
der Berechnung auf der Grundlage der Werte der verwendeten Zutaten; oder
der Berechnung auf der Grundlage von generell nachgewiesenen und akzeptierten Daten.
Art. 27 Angabe je 100 g oder je 100 ml
Der Energiewert und die Nährstoffmengen sind je 100 g oder je 100 ml anzugeben.
Die Mengenangabe an Vitaminen und Mineralstoffen muss zusätzlich als Prozentsatz der in Anhang 10 Teil A Ziffer 1 festgelegten Referenzmenge im Verhältnis zu 100 g oder zu 100 ml ausgedrückt werden.
Der Energiewert und die Mengen an Nährstoffen, die keine Vitamine oder Mineralstoffe sind, können zusätzlich als Prozentsatz der in Anhang 10 Teil B festgelegten Referenzmengen im Verhältnis zu 100 g oder zu 100 ml ausgedrückt werden.
Werden Angaben nach Absatz 3 gemacht, muss in unmittelbarer Nähe folgende zusätzliche Erklärung angegeben werden: «Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen (8400 kJ/2000 kcal)».
Art. 28 Angabe je Portion oder je Verzehreinheit
In den folgenden Fällen können der Energiewert und die Mengen an Nährstoffen je Portion oder je Verzehreinheit in für Konsumentinnen und Konsumenten leicht erkennbarer Weise ausgedrückt werden:
wenn die Angabe zusätzlich zur Angabe je 100 g oder je 100 ml (Art. 27 Abs. 1 und 2) erfolgt;
im Falle von Artikel 27 Absatz 3: wenn die Angabe zusätzlich zu oder anstelle der Angabe je 100 g oder je 100 ml erfolgt.
Erfolgt eine Angabe nach Artikel 23 Absatz 3 Buchstabe b, so dürfen die Nährstoffmengen und der Prozentsatz der in Anhang 10 Teil B festgelegten Referenzmengen auch nur je Portion oder je Verzehreinheit ausgedrückt werden. Der Energiewert muss je 100 g oder je 100 ml sowie je Portion oder je Verzehreinheit ausgedrückt werden.
Erfolgt die Angabe je Portion oder je Verzehreinheit, so muss die zugrunde gelegte Portion oder Verzehreinheit quantifiziert und die Anzahl der in der Packung enthaltenen Portionen oder Verzehreinheiten angegeben werden.
Die zugrunde gelegte Portion oder Verzehreinheit ist in unmittelbarer Nähe zur Nährwertdeklaration anzugeben.
12. Abschnitt Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben
Art. 29 Allgemeine Bestimmungen zu nährwertbezogenen Angaben
Nährwertbezogene Angaben sind sprachliche oder bildliche Angaben, einschliesslich grafischer Elemente oder Symbole jeder Form, mit denen erklärt, suggeriert oder auch nur mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Lebensmittel besondere positive Nährwerteigenschaften besitzt.
Ein Lebensmittel besitzt besondere positive Nährwerteigenschaften:
aufgrund seines Energiewerts, den es liefert oder nicht liefert oder der reduziert oder erhöht ist;
aufgrund der Nährstoffe oder anderer Substanzen, die im Lebensmittel: 1. in signifikanter Menge nach Anhang 10 enthalten sind, oder 2. falls entsprechende Bestimmungen fehlen: in einer Menge vorhanden sind, die nach allgemein anerkannten wissenschaftlichen Nachweisen geeignet ist, die behauptete ernährungsbezogene oder physiologische Wirkung zu erzielen; oder
aufgrund der Tatsache, dass bestimmte Nährstoffe oder andere Substanzen nicht enthalten, reduziert oder erhöht sind.
Nährwertbezogene Angaben dürfen nur gemacht werden, wenn sie in Anhang 13 vorgesehen sind und die Anforderungen dieses Abschnitts erfüllen.
Art. 30 Besondere Bestimmungen zu nährwertbezogenen Angaben
Bei Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als1,2 Volumenprozent sind nur nährwertbezogene Angaben zulässig, die sich auf einen geringen Alkoholgehalt oder eine Reduzierung des Alkoholgehalts oder des Energiewerts beziehen.
Vergleichende Angaben sind nur zwischen Lebensmitteln derselben Kategorie und unter Berücksichtigung einer Reihe von Lebensmitteln dieser Kategorie zulässig. Dabei ist der Unterschied in der Menge eines Nährstoffs oder im Energiewert anzugeben. Der Vergleich muss sich auf dieselbe Menge des Lebensmittels beziehen.
Vergleichende nährwertbezogene Angaben müssen die Zusammensetzung des betreffenden Lebensmittels mit derjenigen einer Reihe von Lebensmitteln derselben Kategorie vergleichen, deren Zusammensetzung die Verwendung einer Angabe nicht erlaubt, darunter auch Lebensmittel anderer Marken.
Art. 31 Allgemeine Bestimmungen zu gesundheitsbezogenen Angaben
Gesundheitsbezogene Angaben sind sprachliche oder bildliche Angaben, einschliesslich grafischer Elemente oder Symbole in jeder Form, mit denen erklärt, suggeriert oder auch nur mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Zusammenhang zwischen einer Lebensmittelkategorie, einem Lebensmittel oder einem Lebensmittelbestandteil einerseits und der Gesundheit andererseits besteht.
Gesundheitsbezogene Angaben dürfen nur gemacht werden, wenn sie in Anhang 14 vorgesehen sind und die Anforderungen dieses Abschnittes erfüllen.
Gesundheitsbezogene Angaben, die nicht in Anhang 14 aufgeführt sind, bedürfen einer Bewilligung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).
Gesundheitsbezogene Angaben müssen sich auf die Bedeutung eines Nährstoffs oder einer anderen Substanz für Wachstum, Entwicklung und Körperfunktionen oder auf die psychischen oder Verhaltensfunktionen oder auf die schlank machenden oder gewichtskontrollierenden Eigenschaften des Lebensmittels oder auf ein verringertes Hungergefühl, ein verstärktes Sättigungsgefühl oder eine verringerte Energieaufnahme beziehen.
Art. 32 Bewilligungsgesuch
Das Gesuch um Bewilligung einer nicht in Anhang 14 aufgeführten gesundheitsbezogenen Angabe ist beim BLV in einer Amtssprache des Bundes oder in englischer Sprache einzureichen.
Es muss die folgenden Angaben enthalten:
die Bezeichnung des Nährstoffs, der anderen Substanz, des Lebensmittels oder der Lebensmittelkategorie, wofür die gesundheitsbezogene Angabe gemacht werden soll, sowie die jeweiligen besonderen Eigenschaften;
eine Kopie der massgebenden wissenschaftlichen Studien sowie der verfügbaren Unterlagen, die die gesundheitsbezogene Angabe belegen oder für deren Beleg relevant sind;
gegebenenfalls die Angabe, welche wissenschaftlichen Daten und Informationen nicht für die Begründung derselben gesundheitsbezogenen Angabe für ein anderes Produkt verwendbar sein sollen;
einen Formulierungsvorschlag in allen drei Amtssprachen des Bundes für die beantragte gesundheitsbezogene Angabe, gegebenenfalls einschliesslich der speziellen Verwendungsbedingungen;
eine Zusammenfassung des Antrags.
Art. 33 Bewilligungserteilung
Das BLV bewilligt eine gesundheitsbezogene Angabe, die nicht in Anhang 14 aufgeführt ist, wenn die Anforderungen nach Artikel 38 Absatz 2 LGV erfüllt sind und anhand allgemein anerkannter wissenschaftlicher Studien der Nachweis erbracht werden kann, dass die gesundheitsbezogene Angabe die in diesem Abschnitt festgelegten Anforderungen einhält.
Art. 34 Besondere Bestimmungen zu gesundheitsbezogenen Angaben
Werden zu einem Lebensmittel gesundheitsbezogene Angaben gemacht, so muss seine Kennzeichnung oder, falls diese fehlt, die Aufmachung des Lebensmittels und die Lebensmittelwerbung folgende Informationen enthalten:
einen Hinweis auf die Bedeutung einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise;
Informationen zur Menge des Lebensmittels und zum Verzehrmuster, die erforderlich sind, um die behauptete positive Wirkung zu erzielen;
gegebenenfalls einen Hinweis an Personen, die es vermeiden sollten, dieses Lebensmittel zu verzehren;
einen geeigneten Warnhinweis bei Produkten, die bei übermässigem Verzehr eine Gesundheitsgefährdung darstellen können;
e. eine Erklärung, wonach die Krankheit, auf die sich die Angabe bezieht, durch mehrere Risikofaktoren bedingt ist und dass die Veränderung eines dieser Risikofaktoren eine positive Wirkung haben kann oder auch nicht, wenn mittels Aussagen oder Darstellungen erklärt, suggeriert oder auch nur mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass der Verzehr des Lebensmittels einen der Risikofaktoren für die Entwicklung einer bestimmten Krankheit beim Menschen deutlich senkt (Angabe über die Verringerung eines Krankheitsrisikos).
Verweise auf nichtspezifische Vorteile eines Nährstoffs oder eines Lebensmittels für die Gesundheit im Allgemeinen oder das gesundheitsbezogene Wohlbefinden sind nur zulässig, wenn ihnen beigefügt ist:
eine nach Artikel 31 Absatz 3 bewilligte gesundheitsbezogene Angabe; oder
eine gesundheitsbezogene Angabe nach Anhang 14.
Gesundheitsbezogene Angaben zu Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als1,2 Volumenprozent sind verboten.
Gesundheitsbezogene Angaben dürfen nicht:
den Eindruck vermitteln, dass durch Verzicht auf das Lebensmittel die Gesundheit beeinträchtigt werden könnte;
mit Angaben über die Dauer und das Ausmass einer Gewichtsabnahme verbunden werden;
als Empfehlungen einzelner Ärztinnen, Ärzte oder anderer Angehöriger medizinischer Berufe gestaltet werden.
Art. 35 Gemeinsame Bestimmungen zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben
Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben:
müssen leicht verständlich sein;
müssen sich auf anerkannte wissenschaftliche Nachweise stützen;
müssen durch den Lebensmittelbetrieb, der sie anwendet, begründet werden können;
müssen sich auf das nach der Anweisung der Herstellers zubereitete genussfertige Lebensmittel beziehen;
dürfen nicht falsch, mehrdeutig oder irreführend sein;
dürfen keinen Zweifel über die Sicherheit oder die ernährungsphysiologische Eignung anderer Lebensmittel wecken;
dürfen nicht zum übermässigen Verzehr des entsprechenden Lebensmittels ermutigen oder diesen wohlwollend darstellen;
dürfen nicht erklären, suggerieren oder auch nur mittelbar zum Ausdruck bringen, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung generell nicht die erforderlichen Mengen an Nährstoffen liefern kann;
i. dürfen nicht durch eine Textaussage oder durch Darstellungen in Form von Bildern, grafischen Elementen oder symbolischen Darstellungen auf Veränderungen bei Körperfunktionen Bezug nehmen, die bei den Konsumentinnen und Konsumenten Ängste auslösen können.
Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über das Vorhandensein eines Nährstoffes oder eines anderen Stoffes, der eine ernährungsbezogene oder eine physiologische Wirkung hat (andere Substanz), sind nur zulässig, wenn:
der Nährstoff oder die andere Substanz im Endprodukt in signifikanter Menge oder in derjenigen Menge vorhanden ist, die nach anerkannten wissenschaftlichen Belegen die behauptete ernährungsbezogene oder physiologische Wirkung erzielt;
das genussfertige Endprodukt in der Menge, deren Verzehr vernünftigerweise erwartet werden kann, eine signifikante Menge des Nährstoffs oder der anderen Substanz liefert, auf die sich die Angabe bezieht; und
der Nährstoff oder die andere Substanz in einer Form vorliegt, die für den Körper verfügbar ist.
Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über das Fehlen oder den reduzierten Gehalt eines Nährstoffes oder einer andern Substanz sind nur zulässig, wenn:
nachgewiesen ist, dass das Fehlen oder der reduzierte Gehalt des Nährstoffs oder der anderen Substanz, auf die sich die Angabe bezieht, in einem Lebensmittel oder in einer Kategorie von Lebensmitteln eine positive ernährungsbezogene oder physiologische Wirkung hat; und
der Nährstoff oder die andere Substanz im Endprodukt nicht oder in reduzierter Menge vorhanden ist.
Handelsmarken, Markennamen oder Fantasiebezeichnungen, die in der Kennzeichnung, der Aufmachung oder der Werbung für ein Lebensmittel erscheinen und als nährwert- oder gesundheitsbezogene Angabe aufgefasst werden können, dürfen nur verwendet werden, wenn eine nährwert- oder gesundheitsbezogene Angabe beigefügt ist, die den Bestimmungen dieses Abschnitts entspricht.
In Abweichung von Absatz 4 kann das BLV für allgemeine Bezeichnungen, die traditionell zur Angabe einer Eigenschaft einer Kategorie von Lebensmitteln oder Getränken verwendet werden und die auf Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hindeuten können, eine Ausnahme bewilligen, sofern der Schutz der Gesundheit gewährleistet ist und die Konsumentinnen und Konsumenten dadurch nicht getäuscht werden. Das Bewilligungsverfahren richtet sich nach den Artikeln 3–7 LGV.
Die Bestimmungen dieses Abschnitts gelten nicht für Mineral- und Quellwasser.
13. Abschnitt Identitätskennzeichen
Art. 36 Grundsatz und Ausnahmen
Auf Lebensmitteln tierischer Herkunft, die nicht mit einem Genusstauglichkeitskennzeichen nach Artikel 8 der Verordnung des EDI vom 23. November 200518 über die Hygiene beim Schlachten versehen sind, ist ein Identitätskennzeichen anzubringen; ausgenommen sind Lebensmittel tierischer Herkunft, die aus einem nach Artikel 21 Absatz 2 LGV nicht bewilligungspflichtigen Betrieb stammen.
Auf Verpackungen von Eiern muss kein Identitätskennzeichen angebracht werden, sofern der Code einer Packstelle nach Anhang VII Teil VI Abschnitt III der Verordnung (EU) Nr. 1308/201319 angebracht ist.
Ein Genusstauglichkeitskennzeichen darf nur dann vom Fleisch entfernt werden, wenn das Fleisch zerlegt, verarbeitet oder in anderer Weise bearbeitet wird.
Das Identitätskennzeichen darf nur dann angebracht werden, wenn das Lebensmittel nach den einschlägigen lebensmittelrechtlichen Bestimmungen hergestellt worden ist.
Das Identitätskennzeichen kann je nach Aufmachung der verschiedenen Erzeugnisse tierischer Herkunft auf das Erzeugnis selbst, seine Umhüllung oder seine Verpackung aufgebracht oder auf das Etikett des Erzeugnisses, der Umhüllung oder der Verpackung aufgedruckt werden. Es kann auch aus einer nicht entfernbaren Plombe aus widerstandsfähigem Material bestehen.
Erzeugt ein Betrieb nebst Lebensmitteln, für die ein Identitätskennzeichen anzubringen ist, auch Lebensmittel, für die das Identitätskennzeichen nicht vorgeschrieben ist, so kann er das Identitätskennzeichen auch auf diesen Lebensmitteln anbringen.
Werden flüssige, granulat- oder pulverförmige Erzeugnisse tierischer Herkunft oder Fischereierzeugnisse als Massengut befördert, so ist keine Identitätskennzeichnung erforderlich, wenn die Begleitdokumente die Angaben des Identitätskennzeichens enthalten.
Rohstoffen zur Herstellung von Gelatine und Kollagen muss beim Transport oder bei der Lieferung an eine Sammelstelle oder eine Gerberei sowie bei der Lieferung an einen Gelatine- oder Kollagenverarbeitungsbetrieb anstelle des Identitätskennzeichens ein Dokument beigefügt sein, aus dem der Herkunftsbetrieb hervorgeht und das die Angaben nach Anhang 15 enthält.
Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 922/72, (EWG) Nr. 234/79, (EG) Nr. 1037/2001 und (EG) Nr. 1234/2007 des Rates, ABl. L 347 vom 20.12.2013, S. 671; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2016/1614, ABl. L 242 vom9.9.2016, S.15.
Art. 37 Erforderliche Angaben
Das Identitätskennzeichen muss enthalten:
den Namen des Landes, in dem sich der Betrieb befindet, entweder ausgeschrieben oder abgekürzt nach Anhang II Buchstabe b Ziffer 6 der Verordnung (EG) Nr. 853/200420;
die Bewilligungsnummer des Betriebs.
Art. 38 Besondere Bestimmungen
Das Identitätskennzeichen muss angebracht werden, bevor das Erzeugnis den Herstellungsbetrieb verlässt.
Es muss gut lesbar, leicht entzifferbar, unauslöschlich und deutlich sichtbar angebracht sein. Wird das Kennzeichen in einem Betrieb in der Schweiz oder der EU angebracht, so muss es eine ovale Form haben.
Bei Verpackungen, die zerlegtes Fleisch oder Nebenprodukte der Schlachtung enthalten, muss das Identitätskennzeichen so auf der Verpackung befestigt oder aufgedruckt werden, dass es beim Öffnen der Verpackung zerstört wird. Dies ist nicht erforderlich, wenn die Verpackung beim Öffnen zerstört wird. Bietet die Umhüllung denselben Schutz wie eine Verpackung, so darf das Identitätskennzeichen auf der Umhüllung befestigt werden.
Bei Erzeugnissen tierischer Herkunft in Transportbehältern oder Grosspackungen, die für eine weitere Behandlung, Verarbeitung, Umhüllung oder Verpackung in einem anderen Betrieb bestimmt sind, kann das Identitätskennzeichen auf der Aussenfläche des Behältnisses oder der Packung angebracht werden.
Wird die Verpackung oder die Umhüllung eines Lebensmittels tierischer Herkunft entfernt oder wurde es in einem anderen Betrieb verarbeitet, so muss ein neues Identitätskennzeichen angebracht werden; dieses muss die Bewilligungsnummer des Betriebs enthalten, in dem diese Arbeitsgänge stattgefunden haben.
Wird das Identitätskennzeichen direkt auf dem Erzeugnis selbst angebracht, so müssen die verwendeten Farbstoffe nach Anhang 1 Buchstabe a der Zusatzstoffverordnung des EDI vom 25. November 201321 zugelassen sein.
3. Kapitel Freiwillige Informationen über Lebensmittel
Art. 39 Grundsatz
Freiwillige Informationen über Lebensmittel dürfen nicht auf Kosten des für die obligatorischen Angaben verfügbaren Platzes gehen.
Verordnung (EG) Nr. 853/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs, ABl. L 139 vom 30.4.2004, S. 55; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2016/355, ABl. L 67 vom 12.3.2016, S. 22.
Werden Informationen über Lebensmittel nach Artikel 3 freiwillig bereitgestellt, so müssen Sie die entsprechenden Anforderungen erfüllen.
Art. 40 «vegetarisch» oder «vegetabil»
Lebensmittel können mit folgenden Bezeichnungen versehen werden:
«vegetarisch» oder «ovo-lacto-vegetarisch» oder «ovo-lacto-vegetabil», wenn sie weder Zutaten noch Verarbeitungshilfsstoffe tierischer Herkunft enthalten, mit Ausnahme von Milch, Milchbestandteilen, wie Laktose, Eiern, Eibestandteilen oder Honig;
«ovo-vegetarisch» oder «ovo-vegetabil», wenn sie keine Zutaten tierischer Herkunft enthalten, mit Ausnahme von Eiern, Eibestandteilen oder Honig;
«lacto-vegetarisch» oder «lacto-vegetabil», wenn sie weder Zutaten noch Verarbeitungshilfsstoffe tierischer Herkunft enthalten, mit Ausnahme von Milch, Milchbestandteilen oder Honig;
«vegan» oder «vegetabil», wenn sie keine Zutaten tierischer Herkunft enthalten.
Lebensmittel oder Zutaten, die aus Zutaten gewonnen wurden, die unter Verwendung von tierischen Verarbeitungshilfsstoffen hergestellt wurden, können mit einer Bezeichnung nach Absatz 1 bezeichnet werden, wenn sie von den tierischen Proteinbestandteilen der Verarbeitungshilfsstoffe abgetrennt und gereinigt sind.
Art. 41 Informationen bezüglich Glutenfreiheit oder reduziertem Glutengehalt
Lebensmittel können mit folgenden Bezeichnungen versehen werden:
«glutenfrei», wenn ein Lebensmittel beim Verkauf an die Konsumentinnen und Konsumenten einen Glutengehalt von höchstens 20 mg/kg aufweist;
«sehr geringer Glutengehalt», wenn: 1. ein Lebensmittel aus einer oder mehreren Zutaten aus Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Kreuzungen dieser Getreidearten besteht oder solche Zutaten enthält, die auf spezielle Weise zur Reduzierung des Glutengehaltes verarbeitet wurden, und 2. dieses Lebensmittel beim Verkauf an Konsumentinnen und Konsumenten einen Glutengehalt von höchstens 100 mg/kg aufweist.
Enthält ein Lebensmittel mit der Bezeichnung «glutenfrei» oder «sehr geringer Glutengehalt» Hafer, so muss dieser so hergestellt, zubereitet oder verarbeitet sein, dass eine Kontamination durch Weizen, Roggen, Gerste oder Kreuzungen dieser Getreidearten ausgeschlossen ist; der Glutengehalt dieses Hafers darf höchstens
mg/kg betragen.
Lebensmittel nach Absatz 1 dürfen den Hinweis tragen «geeignet für Menschen mit Glutenunverträglichkeit» oder «geeignet für Menschen mit Zöliakie».
Lebensmittel nach Absatz 1, die in spezieller Weise hergestellt, zubereitet oder verarbeitet worden sind, um den Glutengehalt einer oder mehrerer Zutaten zu reduzieren oder glutenhaltige Zutaten durch andere, von Natur aus glutenfreie Zutaten zu ersetzen, dürfen den Hinweis tragen «speziell formuliert für Menschen mit Glutenunverträglichkeit» oder «speziell formuliert für Menschen mit Zöliakie».
Für Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen sind keine Informationen nach den Absätzen 1–4 zulässig.
Art. 42 Informationen über laktosearme und laktosefreie Lebensmittel
Ein Lebensmittel gilt als laktosearm, wenn der Laktosegehalt im genussfertigen Produkt:
im Vergleich zum entsprechenden Normalerzeugnis mindestens um die Hälfte herabgesetzt ist; und
höchstens2 g pro 100 g Trockenmasse beträgt.
Ein Lebensmittel gilt als laktosefrei, wenn das genussfertige Produkt weniger als 0,1 g Laktose pro 100 g oder 100 ml enthält. Bei Nahrungsergänzungsmitteln gilt diese Menge pro Tagesdosis.
4. Kapitel Nachführen der Anhänge
Art. 43
Das BLV passt die Anhänge dem Stand von Wissenschaft und Technik sowie dem Recht der wichtigsten Handelspartner der Schweiz an.
Es kann Übergangsbestimmungen festlegen.
Bei der Anpassung der Anhänge13 und 14 berücksichtigt es das Gemeinschaftsregister nach Artikel 20 der Verordnung (EG) Nr. 1924/200622.
5. Kapitel Schlussbestimmungen
Art. 44 Aufhebung eines anderen Erlasses
Die Verordnung des EDI vom 23. November 200523 über die Kennzeichnung und Anpreisung von Lebensmitteln wird aufgehoben.
Verordnung (EU) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel, ABl. L 404 vom 30.12.2006, S.9; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 1047/2012, ABl. L 310 vom9.11.2012, S. 36.
[AS 2005 6159, 2006 733 4981, 2008 1029 6045, 2009 2025, 2010 975 4649, 2011 6255, 2012 6811, 2013 5031]
Art. 45 Übergangsbestimmungen
Produkte mit bereits vor dem1. Januar 2005 bestehenden Handelsmarken oder Markennamen, die den Anforderungen an nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben nach Artikel 29–35 dieser Verordnung nicht entsprechen, dürfen noch bis zum 19. Januar 2022 nach dem Recht in Verkehr gebracht werden, das bezüglich Handelsmarken oder Markennamen vor dem7. März 2008 gegolten hat. Nach dem 19. Januar 2022 dürfen sie noch bis zur Erschöpfung der Bestände nach bisherigem Recht an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.
Art. 46 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am1. Mai 2017 in Kraft.
Begriffsbestimmungen
1 Information über Lebensmittel: Jede Information, die ein Lebensmittel betrifft und den Konsumentinnen und Konsumenten, aber auch den Zwischenhändlerinnen und Zwischenhändlern und den Verarbeiterinnen und Verarbeitern durch ein Etikett, durch sonstiges Begleitmaterial oder in anderer Form, einschliesslich über moderne technologische Mittel oder mündlich, zur Verfügung gestellt wird. 2 Sichtfeld: Alle Oberflächen einer Verpackung, die von einem einzigen Blickpunkt aus gelesen werden können. 3 Lesbar: Eigenschaft des äusseren Erscheinungsbilds von Informationen mit der Bedeutung, dass die Informationen für die Allgemeinheit visuell zugänglich sind; das Erscheinungsbild wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, so u. a. von der Schriftgrösse, dem Buchstabenabstand, dem Zeilenabstand, der Strichstärke der Schrift, der Schriftfarbe, der Schriftart, dem Verhältnis zwischen Buchstabenbreite und -höhe, der Materialoberfläche und dem Kontrast zwischen Schrift und dem Hintergrund. 4 Sachbezeichnung: Bezeichnung eines Lebensmittels wie sie von den geltenden Rechtsvorschriften für dieses Lebensmittel vorgeschrieben ist (rechtlich vorgeschriebene Bezeichnung); Bezeichnung, die von den Konsumentinnen und Konsumenten als Bezeichnung eines bestimmten Lebensmittels akzeptiert wird, ohne dass eine weitere Erläuterung notwendig wäre (verkehrsübliche Bezeichnung); oder Bezeichnung, die ein Lebensmittel und erforderlichenfalls seine Verwendung beschreibt und die hinreichend genau ist, um es den Konsumentinnen und Konsumenten zu ermöglichen, die tatsächliche Art des Lebensmittels zu erkennen und es von Erzeugnissen zu unterscheiden, mit denen es verwechselt werden könnte (beschreibende Bezeichnung). 5 Mindesthaltbarkeitsdatum: Datum, bis zu dem ein Lebensmittel bei richtiger Aufbewahrung seine spezifischen Eigenschaften behält. 6 Verbrauchsdatum: Datum, bis zu dem ein Lebensmittel zu verbrauchen ist. Nach diesem Datum darf das Lebensmittel nicht mehr als solches an Konsumentinnen oder Konsumenten abgegeben werden. 7 Warenlos: Gesamtheit von Produktions- oder Verkaufseinheiten eines Lebensmittels, die unter praktisch den gleichen Umständen erzeugt, hergestellt oder verpackt wurden. 8 Nährstoff: Fette, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Eiweisse, Salz sowie Vitamine und Mineralstoffe, die in Anhang 10 Teil A Ziffer 1 dieser Verordnung
aufgeführt sind, sowie Stoffe, die zu einer dieser Klassen gehören oder Bestandteil einer dieser Klassen sind. 9 Nährwertdeklaration oder Nährwertkennzeichnung: Informationen über: 9.1 den Energiewert, den Brennwert oder die Energie; oder 9.2 den Energiewert sowie einen oder mehrere der folgenden Nährstoffe: a. Fett (gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren), b. Kohlenhydrate (Zucker oder Zuckerarten, mehrwertige Alkohole, Stärke), c. Ballaststoffe oder Nahrungsfasern, d. Eiweiss oder Protein, e. Salz, f. in Anhang 10 Teil A Ziffer 1 aufgeführte Vitamine und Mineralstoffe, die nach der Begriffsbestimmung in Anhang 10 Teil A Ziffer 2 in signifikanten Mengen vorkommen. 10 Fett: Alle Lipide, einschliesslich Phospholipide. 11 Gesättigte Fettsäuren: Fettsäuren ohne Doppelbindung. 12 Trans-Fettsäuren: Fettsäuren mit mindestens einer nicht konjugierten (namentlich durch mindestens eine Methylengruppe unterbrochenen) Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung in der trans-Konfiguration. 13 Einfach ungesättigte Fettsäuren: Fettsäuren mit einer cis-Doppelbindung. 14 Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Fettsäuren mit zwei oder mehr durch cis- Methylengruppen unterbrochenen Doppelbindungen in der cis-Konfiguration. 15 Kohlenhydrat: Jegliches Kohlenhydrat, das im Stoffwechsel des Menschen umgesetzt wird, einschliesslich mehrwertiger Alkohole. 16 Zucker: Alle in Lebensmitteln vorhandenen Monosaccharide und Disaccharide, ausser mehrwertige Alkohole. 17 Mehrwertige Alkohole: Alkohole, die mehr als zwei Hydroxylgruppen enthalten. 18 Ballaststoffe: Kohlenhydratpolymere mit drei oder mehr Monomereinheiten, die im Dünndarm des Menschen weder verdaut noch absorbiert werden und zu folgenden Klassen zählen: 18.1 essbare Kohlenhydratpolymere, die in Lebensmitteln, wenn diese verzehrt werden, auf natürliche Weise vorkommen; 18.2 essbare Kohlenhydratpolymere, die auf physikalische, enzymatische oder chemische Weise aus Lebensmittelrohstoffen gewonnen werden und laut allgemein anerkannten wissenschaftlichen Nachweisen eine positive physiologische Wirkung besitzen;
essbare synthetische Kohlenhydratpolymere, die laut allgemein anerkannten wissenschaftlichen Nachweisen eine positive physiologische Wirkung besitzen. 19 Eiweiss: Der nach folgender Formel berechnete Eiweissgehalt: Eiweiss = Gesamtstickstoff (nach Kjeldahl) × 6,25. 20 Salz: Der nach folgender Formel berechnete Gehalt an Salzäquivalent: Salz = Natrium × 2,5; 21 Durchschnittswert: Der Wert, der die in einem bestimmten Lebensmittel enthaltenen Nährstoffmengen am besten repräsentiert und jahreszeitlich bedingte Unterschiede, Verbrauchsmuster und sonstige Faktoren berücksichtigt, die eine Veränderung des tatsächlichen Wertes bewirken können. 22 Gluten: Eine Proteinfraktion von Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder ihren Kreuzungen und Derivaten, die manche Menschen nicht vertragen und die in Wasser und in 0,5 M Natriumchloridlösung nicht löslich ist. 23 Weizen: sämtliche Triticumarten
Lebensmittel, deren Kennzeichnung eine oder mehrere
zusätzliche Angaben enthalten muss
Teil A Besondere verpflichtende Angaben in der Kennzeichnung von Lebensmitteln 1 Die Sachbezeichnung des Lebensmittels ist zu ergänzen durch Angaben zum physikalischen Zustand des Lebensmittels oder zur besonderen Behandlung, die es erfahren hat, wie pulverisiert, wieder eingefroren, gefriergetrocknet, tiefgefroren, konzentriert, geräuchert, sofern die Unterlassung einer solchen Angabe geeignet wäre, die Konsumentinnen und Konsumenten irrezuführen. 2 Bei Lebensmitteln, die vor dem Verkauf tiefgefroren wurden und aufgetaut abgegeben werden, ist der Sachbezeichnung des Lebensmittels der Hinweis «aufgetaut» hinzuzufügen. Diese Anforderung gilt nicht für: a. Zutaten, die im Enderzeugnis enthalten sind; b. Lebensmittel, bei denen das Einfrieren ein technologisch notwendiger Schritt im Herstellungsprozess ist; c. Lebensmittel, bei denen das Auftauen keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit oder die Qualität des Lebensmittels hat. Ziffer 1 bleibt vorbehalten. 3 Mit ionisierenden Strahlen behandelte Lebensmittel müssen mit dem Hinweis «bestrahlt» oder «mit ionisierenden Strahlen behandelt» versehen sein. 4 Bei Lebensmitteln, bei denen Bestandteile oder Zutaten, von denen die Konsumentinnen oder Konsumenten erwarten, dass sie normalerweise verwendet werden oder von Natur aus vorhanden sind, durch andere Bestandteile oder Zutaten ersetzt wurden, muss die Kennzeichnung – zusätzlich zum Verzeichnis der Zutaten – mit einer deutlichen Angabe der Bestandteile oder der Zutaten versehen sein, die für die teilweise oder vollständige Ersetzung verwendet wurden, und zwar: a. in unmittelbarer Nähe zum Produktnamen; und b. in einer Schriftgrösse, deren x-Höhe mindestens 75 Prozent der x-Höhe des Produktnamens beträgt und die nicht kleiner ist als die in Artikel 4 Absatz 3 dieser Verordnung vorgeschriebene Mindestschriftgrösse. 5 Bei Fleischerzeugnissen, Fleischzubereitungen und Fischereierzeugnissen, die zugesetzte Eiweisse als solche, einschliesslich hydrolysierte Proteine, unterschiedlicher tierischer Herkunft enthalten, ist die Sachbezeichnung des Lebensmittels mit einem Hinweis auf das Vorhandensein dieser Eiweisse und auf ihren Ursprung zu versehen.
6 Bei Fleischerzeugnissen und Fleischzubereitungen, die wie ein Abschnitt, ein Stück, eine Scheibe oder ein Tierkörper aussehen, muss die Sachbezeichnung des Lebensmittels die Angabe, dass Wasser zugesetzt wurde, enthalten, wenn das zugesetzte Wasser mehr als 5 Prozent des Gewichts des Enderzeugnisses ausmacht. Diese Bestimmung gilt auch für Fischereierzeugnisse und zubereitete Fischereierzeugnisse, die wie ein Abschnitt, ein Stück, eine Scheibe oder eine Portion Fisch, ein Filet oder wie ein ganzes Fischereierzeugnis aussehen. 7 Bei Fleischzubereitungen, Fleischerzeugnissen oder Fischereierzeugnissen, die den Anschein erwecken, dass es sich um ein gewachsenes Stück Fleisch handelt, die jedoch tatsächlich aus verschiedenen Stücken bestehen, die durch andere Zutaten, einschliesslich Lebensmittelzusatzstoffe und Enzyme, oder durch andere Mittel zusammengefügt sind, ist die Sachbezeichnung mit dem Hinweis «aus Fleischstücken zusammengefügt» oder dem Hinweis «aus Fischstücken zusammengefügt» zu ergänzen.
Besondere Kennzeichnungsvorschriften für einzelne Arten oder Klassen von Lebensmitteln Art oder Klasse des Lebensmittels Angabe/Warnhinweis
1 In bestimmten Gasen verpackte Lebensmittel 1.1 Lebensmittel, deren Haltbarkeit «unter Schutzatmosphäre verpackt» durch Packgas verlängert wurde, das nach der Verordnung (EG) Nr. 1333/200824 zugelassen ist 2 Lebensmittel, die Süssungsmittel enthalten 2.1 Lebensmittel, die ein oder mehre- «mit Süssungsmittel(n)»; dieser Hinweis re zugelassene Süssungs- ist in Verbindung mit der Bezeichnung mittel enthalten des Lebensmittels anzubringen 2.2 Lebensmittel, die sowohl einen Zu- «mit Zucker(n) und Süssungsmittel(n)»; ckerzusatz oder mehrere Zucker- dieser Hinweis ist in Verbindung mit der zusätze als auch ein oder mehrere zu- Bezeichnung des Lebensmittels anzugelassene Süssungsmittel enthalten bringen 2.3 Lebensmittel, die Aspartam/ Aspar- Der Hinweis «enthält Aspartam (eine tam-Acesulfamsalz enthalten Phenylalaninquelle)» muss auf dem Etikett erscheinen, wenn das Aspartam/Aspartam-Acesulfamsalz im
24 Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelzusatzstoffe, ABl. L 354 vom 31.12.2008, S. 16; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2016/691, ABl. L 120 vom 5.5.2016, S. 4.
Art oder Klasse des Lebensmittels Angabe/Warnhinweis
Verzeichnis der Zutaten lediglich mit der E-Nummer aufgeführt ist. Der Hinweis «enthält eine Phenylalaninquelle» muss auf dem Etikett erscheinen, wenn das Aspartam/Aspartam- Acesulfamsalz im Verzeichnis der Zutaten mit seiner Einzelbezeichnung benannt ist. 2.4 Lebensmittel mit über 10 Prozent «kann bei übermässigem Verzehr abfühzugesetzten mehrwertigen Alkoholen rend wirken» 3 Lebensmittel, die Glycyrrhizinsäure oder deren Ammoniumsalz enthalten 3.1 Süsswaren oder Getränke, die Glycyr- Der Hinweis «enthält Süssholz» ist rhizinsäure oder deren Ammoniumsalz unmittelbar nach dem Verzeichnis der durch Zusatz der Substanz(en) selbst Zutaten anzufügen, es sei denn, der oder der Süssholzpflanze Glycyrrhiza Begriff «Süssholz» ist bereits im Verglabra in einer Konzentration von zeichnis der Zutaten oder in der Bemindestens 100 mg/kg oder 10 mg/l zeichnung des Lebensmittels enthalten. enthalten Ist kein Verzeichnis der Zutaten vorgesehen, ist der Hinweis in Verbindung mit der Bezeichnung des Lebensmittels anzubringen. 3.2 Süsswaren, die Glycyrrhizinsäure Der Hinweis «enthält Süssholz – bei oder ihr Ammoniumsalz durch Zu- hohem Blutdruck sollte ein übermässisatz der Substanz(en) selbst o- ger Verzehr dieses Erzeugnisses verder der Süssholzpflanze Glycyrrhi- mieden werden» ist unmittelbar nach za glabra in Konzentrationen von dem Verzeichnis der Zutaten anzufügen. mindestens 4 g/kg enthalten Ist kein Verzeichnis der Zutaten vorgesehen, ist der Hinweis in Verbindung mit der Bezeichnung des Lebensmittels anzubringen. 3.3 Getränke, die Glycyrrhizinsäure o- Der Hinweis «enthält Süssholz – bei der ihr Ammoniumsalz durch Zu- hohem Blutdruck sollte ein übermässisatz der Substanz(en) selbst o- ger Verzehr dieses Erzeugnisses verder der Süssholzpflanze mieden werden» ist unmittelbar nach Glycyrrhiza glabra in Konzen- dem
Verzeichnis der Zutaten anzufügen. trationen von mindestens 50 mg/l o- Ist kein Verzeichnis der Zutaten vorgeder im Fall von Getränken, die ei- sehen, ist der Hinweis in Verbindung nen Volumenanteil von mehr mit der Bezeichnung des Lebensmittels als 1,2 Prozent Alkohol enthalten, anzubringen. von mindestens 300 mg/l enthalten
Angabe/Warnhinweis
4 Getränke mit erhöhtem Koffeingehalt oder Lebensmittel mit Zusatz von Koffein Der Hinweis «Erhöhter Koffeingehalt. Getränke, die auf Kaffee, Tee, Kaf- Für Kinder und schwangere oder stillenfee- oder Teeextrakt basieren, de Frauen nicht empfohlen» muss im und bei denen der Begriff «Kaffee» selben Sichtfeld wie die Bezeichnung oder «Tee» in der Sachbezeichnung des Getränks erscheinen, gefolgt von vorkommt und die: einem Hinweis auf den Koffeingehalt in a. zur Aufnahme in unverarbeitetem Klammern ausgedrückt in mg je 100 ml. Zustand bestimmt sind und Koffein aus beliebiger Quelle in einer Menge enthalten, die 150 mg/l übersteigt; oder b. konzentriert oder getrocknet sind und nach der Rekonstituierung Koffein aus beliebiger Quelle in einer Menge enthalten, die 150 mg/l übersteigt Der Hinweis «Enthält Koffein. Für denen zu physiologischen Zwecken Kinder und schwangere Frauen nicht Koffein zugesetzt wird empfohlen» muss im selben Sichtfeld wie die Bezeichnung des Lebensmittels erscheinen, gefolgt von einem Hinweis auf den Koffeingehalt in Klammern und ausgedrückt in mg je 100 g/ml. Bei Lebensmitteln für Sportlerinnen und Sportler ist der Koffeingehalt pro empfohlene tägliche Verzehrsmenge, die in der Kennzeichnung angegeben ist, anzugeben. 5 Lebensmittel, denen Phytosterine, Phytosterinester, Phytostanole oder Phytostanolester zugesetzt sind (1) «mit zugesetzten Pflanzensterinen» zutaten, denen Phytosterine, Phytoste- oder «mit zugesetzten Pflanzenstanolen» rinester, Phytostanole oder Phytostano-im selben Sichtfeld wie die Bezeichnung lester zugesetzt sind des Lebensmittels (2) die Menge an zugesetzten Phytosterinen, Phytosterinestern, Phytostanolestern (Angabe in Prozent oder g der freien Pflanzensterine/Pflanzenstanole je muss im Zutatenverzeichnis aufgeführt sein
Angabe/Warnhinweis
(3) Hinweis darauf, dass das Erzeugnis ausschliesslich für Personen bestimmt ist, die ihren Cholesterinspiegel im Blut senken möchten (4) Hinweis darauf, dass Patienten, die Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels einnehmen, das Erzeugnis nur unter ärztlicher Aufsicht zu sich nehmen sollten (5) gut sichtbarer Hinweis darauf, dass das Erzeugnis für die Ernährung schwangerer und stillender Frauen sowie von Kindern unter fünf Jahren möglicherweise nicht geeignet ist (6) Empfehlung, das Erzeugnis als Bestandteil einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung zu verwenden, zu der auch zur Aufrechterhaltung des Carotinoid-Spiegels der regelmässige Verzehr von Obst und Gemüse zählt (7) im selben Sichtfeld, das den unter Nummer 3 genannten Hinweis enthält, nämlich dass die Aufnahme von mehr als 3 g/Tag an zugesetzten Pflanzensterinen/Pflanzenstanolen vermieden werden sollte (8) Definition einer Portion des betreffenden Lebensmittels oder der Lebensmittelzutat (vorzugsweise in g oder ml) unter Angabe der Menge an Pflanzensterinen/Pflanzenstanolen, die in einer Portion enthalten ist 6 Eingefrorenes Fleisch, eingefrorene Fleischzubereitungen und eingefrorene unverarbeitete Fischereierzeugnisse Nach Anhang 8 Ziffer 3 das Datum des Fleischzubereitungen und einge- Einfrierens oder das Datum des ersten frorene unverarbeitete Fischerei- Einfrierens in Fällen, in denen das erzeugnisse Produkt mehr als einmal eingefroren wurde
1 Oberlinie
2 Versallinie 3 Mittelinie 4 Grundlinie 5 Unterlinie 6 x-Höhe 7 Schriftgrösse
Fanggebiet Abgrenzung des Gebiets
Arktischer Ozean FAO-Gebiet Nr. 18 Nordwestatlantik FAO-Gebiet Nr. 21 Nordostatlantik FAO-Gebiet Nr. 27 Ostsee FAO-Gebiet Nr. 27 III d Mittlerer Westatlantik FAO-Gebiet Nr. 31 Mittlerer Ostatlantik FAO-Gebiet Nr. 34 Mittelmeer FAO-Gebiete Nr. 37 Schwarzes Meer FAO-Gebiet Nr. 37 Südwestatlantik FAO-Gebiet Nr. 41 Südostatlantik FAO-Gebiet Nr. 47 Antarktischer Atlantik FAO-Gebiet Nr. 48 Westlicher Indischer Ozean FAO-Gebiet Nr. 51 Östlicher Indischer Ozean FAO-Gebiet Nr. 57 Antarktischer Indischer Ozean FAO-Gebiet Nr. 58 Nordwestpazifik FAO-Gebiet Nr. 61 Nordostpazifik FAO-Gebiet Nr. 67 Westlicher Pazifischer Ozean FAO-Gebiet Nr. 71 Östlicher Pazifischer Ozean FAO-Gebiet Nr. 77 Südwestpazifik FAO-Gebiet Nr. 81 Südostpazifik FAO-Gebiet Nr. 87 Antarktischer Pazifik FAO-Gebiet Nr. 88
25 Der Verweis wurde in Anwendung von Art. 12 Abs. 2 des Publikationsgesetzes vom 18. Juni 2004 (SR 170.512) auf den 1. Mai 2017 angepasst. 26 FAO = Food and Agriculture Organisation of the United Nations (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen)
Anhang 527 (Art. 8 Abs. 5)
Angabe und Bezeichnung der Zutaten
Teil A Spezielle Vorschriften für die Angabe von Zutaten in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils Definition der Klasse Bezeichnung
1. Zugefügtes Wasser und flüchtige Werden nach Massgabe ihres Gewichts- Zutaten anteils am Enderzeugnis angegeben. Die in einem Lebensmittel als Zutat verwendete Menge Wasser wird durch Abzug aller anderen einbezogenen Zutaten von der Gesamtmenge des Enderzeugnisses bestimmt. Stellt die Menge nicht mehr als 5 Prozent des Gewichts des Enderzeugnisses dar, so kann sie unberücksichtigt bleiben. Diese Ausnahme gilt nicht für Fleisch, Fleischzubereitungen, unverarbeitete Fischereierzeugnisse und unverarbeitete Muscheln. 2. In konzentrierter oder getrockneter Können nach Massgabe ihres Gewichts- Form verwendete und bei der Her- anteils vor der Eindickung oder vor dem stellung in ihren ursprünglichen Zu- Trocknen im Verzeichnis angegeben stand zurückgeführte Zutaten werden. 3. Zutaten, die in konzentrierten oder Können in der Reihenfolge der Anteile getrockneten Lebensmitteln ver- an dem in seinen ursprünglichen Zuwendet werden, denen Wasser zuge- stand zurückgeführten Erzeugnis aufgesetzt werden muss, um sie zählt werden, sofern das Verzeichnis der in ihren ursprünglichen Zustand zu- Zutaten einen Hinweis wie «Zutaten des rückzuführen in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführten Erzeugnisses» oder «Zutaten des gebrauchsfertigen Erzeugnisses» enthält. 4.
Obst, Gemüse oder Pilze, von denen Können im Verzeichnis der Zutaten keines nach seinem Gewichtsanteil unter der Bezeichnung «Obst», «Gemüdeutlich dominiert und die mit poten- se» oder «Pilze» zusammengefasst ziell veränderlichen Anteilen in einer werden, gefolgt vom Hinweis «in ver- Mischung als Zutat für änderlichen Gewichtsanteilen», wobei ein Lebensmittel verwendet werden unmittelbar danach die vorhandenen Obst-, Gemüse- oder Pilzsorten aufzu-
27 Bereinigt duch Berichtigung vom 19. Nov. 2019 (AS 2019 3683).
führen sind. In diesen Fällen wird die Mischung nach Artikel 8 Absatz 2 nach dem Gewichtsanteil der Gesamtheit der vorhandenen Obst-, Gemüse, oder Pilzsorten im Zutatenverzeichnis aufgeführt. Mischungen aus Gewürzen oder Kräu- Können in einer anderen Reihenfolge tern, die sich in ihrem Gewichtsanteil aufgezählt werden, sofern das Verzeichnicht wesentlich unterscheiden nis der Zutaten einen Hinweis wie «in veränderlichen Gewichtsanteilen» enthält. Können in anderer Reihenfolge nach des Enderzeugnisses ausmachen den übrigen Zutaten aufgezählt werden. Können im Verzeichnis der Zutaten mit tauschbare Zutaten, die bei der Her- der Angabe «Enthält … oder …» aufgestellung oder der Zubereitung ei- führt werden, sofern mindestens eine nes Lebensmittels verwendet wer- von höchstens zwei Zutaten im Enderden können, ohne dass sie dessen zeugnis vorhanden ist. Diese Vorschrift Zusammensetzung, dessen Art oder gilt nicht für in Teil C dieses Anhangs dessen empfundenen Wert verändern, aufgeführte Lebensmittelzusatzstoffe sofern sie weniger als 2 Prozent des oder Zutaten und in Anhang 6 aufge- Enderzeugnisses ausmachen führte Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen. Raffinierte Öle pflanzlicher Herkunft Können im Verzeichnis der Zutaten unter der Bezeichnung «pflanzliche Öle» oder «Pflanzenöle» zusammengefasst werden, wobei unmittelbar danach eine Liste mit den Angaben der speziellen pflanzlichen Herkunft aufzuführen ist, nach der die Wendung «in veränderlichen Gewichtsanteilen» folgen kann. Im Falle einer Zusammenfassung werden die pflanzlichen Öle nach dem Gewichtsanteil der Gesamtheit der vorhandenen pflanzlichen Öle im Verzeichnis der Zutaten aufgeführt. Der Hinweis auf ein gehärtetes Öl muss gegebenenfalls mit dem Ausdruck «ganz Können im Verzeichnis der Zutaten Herkunft unter der Bezeichnung «pflanzliche Fette» oder «Pflanzenfette» zusammen-
gefasst werden, wobei unmittelbar danach eine Liste mit den Angaben der speziellen pflanzlichen Herkunft aufzuführen ist, nach der der Hinweis «in veränderlichen Gewichtsanteilen» folgen kann. Im Falle einer Zusammenfassung werden die pflanzlichen Fette nach dem Gewichtsanteil der Gesamtheit der vorhandenen pflanzlichen Fette im Verzeichnis der Zutaten aufgeführt. Der Hinweis auf ein gehärtetes Fett muss gegebenenfalls mit dem Ausdruck «ganz gehärtet» oder «teilweise gehärtet» versehen sein.
Bezeichnung bestimmter Zutaten, bei denen die spezielle Bezeichnung
Zutaten, die zu einer der im Folgenden aufgeführten Lebensmittelklasse gehören und die Bestandteile eines anderen Lebensmittels sind, können statt mit ihrer speziellen Bezeichnung mit der Bezeichnung der betreffenden Klasse benannt werden. Vorbe-
«Öl», ergänzt entweder durch das Adjektiv «tierisch» oder die Angabe der speziellen tierischen Herkunft. Der Hinweis auf ein gehärtetes Öl muss gegebenenfalls mit dem Ausdruck «ganz «Fett», ergänzt entweder durch das Adjektiv «tierisch» oder die Angabe der speziellen tierischen Herkunft Der Hinweis auf ein gehärtetes Fett muss gegebenenfalls mit dem Ausdruck «ganz «Mehl», gefolgt von der Aufzählung der der mehr Getreidearten Getreidearten, aus denen es hergestellt ist, in abnehmender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils
Definition der Klasse Bezeichnung
4. Natürliche Stärke und auf physikali- «Stärke» schem oder enzymatischem Wege modifizierte Stärke 5. Fisch aller Art, wenn der Fisch Zutat «Fisch» eines anderen Lebensmittels ist und sofern sich Bezeichnung und Darstellung dieses Lebensmittels nicht auf eine bestimmte Fischart beziehen 6. Käse aller Art, wenn der Käse oder «Käse» die Käsemischung Zutat eines anderen Lebensmittels ist und sofern sich Bezeichnung und Darstellung dieses Lebensmittels nicht auf eine bestimmte Käseart beziehen 7. Gewürze jeder Art, die nicht mehr «Gewürz(e)» oder «Gewürzmischung» als 2 Gewichtsprozent des Lebensmittels ausmachen 8. Kräuter oder Kräuterteile jeder Art, «Kräuter» oder «Kräutermischung» die nicht mehr als 2 Gewichtsprozent des Lebensmittels ausmachen 9. Grundstoffe jeder Art, die für die «Kaumasse» Herstellung der Kaumasse von Kaugummi verwendet werden 10. Paniermehl jeglichen Ursprungs «Paniermehl» 11. Saccharose jeder Art «Zucker» 12. Dextroseanhydrid oder Dextrosemo- «Dextrose» nohydrat 13. Glukosesirup und getrockneter Gluko- «Glukosesirup» sesirup 14. Milcheiweiss aller Art (Kaseine, «Milcheiweiss» oder «Milchprotein» Kaseinate und Molkenproteine) und Mischungen daraus 15. Kakaopressbutter, Expeller-Kakao- «Kakaobutter» butter, raffinierte Kakaobutter 16. Weine jeder Art «Wein»
Teil C Nennung bestimmter Zutaten mit der Funktionsklasse, gefolgt von ihrer Einzelbezeichnung oder der E-Nummer 1 Lebensmittelzusatzstoffe und Lebensmittelenzyme, die nicht in Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe b aufgeführt sind und zu einer der in diesem Teil aufgeführten Funktionsklassen gehören, sind mit der Bezeichnung der Funktionsklasse zu benennen, gefolgt von ihrer Einzelbezeichnung, oder gegebenenfalls der E-Nummer. Gehört eine Zutat zu mehreren Funktionsklassen, so ist diejenige Klasse anzugeben, der die Zutat aufgrund ihrer hauptsächlichen Wirkung für das betreffende Lebensmittel zuzuordnen ist. Vorbehalten bleibt Artikel 10. Antioxidationsmittel Modifizierte Stärke28 Backtriebmittel Säuerungsmittel Emulgator Säureregulator Farbstoffe Schaummittel Festigungsmittel Schaumverhüter Feuchthaltemittel Schmelzsalze29 Füllstoff Stabilisator Geliermittel Süssungsmittel Geschmacksverstärker Treibgas Komplexbildner Trennmittel Konservierungsstoff Überzugsmittel Mehlbehandlungsmittel Verdickungsmittel
Bezeichnung von Aromen im Verzeichnis der Zutaten Aromen sind mit folgenden Begriffen zu bezeichnen: «Aroma/Aromen», einer genaueren Bezeichnung oder einer Beschreibung des Aromas, wenn der Aromabestandteil Aromen im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 Buchstaben b–h der Aromenverordnung des EDI vom 16. Dezember 201630 enthält; «Raucharoma/Raucharomen», «Raucharoma/Raucharomen aus einem Lebensmittel/Lebensmitteln, einer Lebensmittelklasse oder einem Ausgangsstoff/Ausgangsstoffen», wie «Raucharoma aus Buchenholz», wenn der Aromabestandteil Aromen im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e der Aromenverordnung des EDI enthält und den Lebensmitteln einen Räuchergeschmack verleiht.
28 Die Angabe der Einzelbezeichnung oder der E-Nummer ist nicht erforderlich. 29 Nur im Fall von Schmelzkäse und von Erzeugnissen auf der Grundlage von Schmelzkäse.
2 Der Begriff «natürlich» wird zur Bezeichnung von Aromen im Sinne von Artikel 10 der Aromenverordnung verwendet. 3 Chinin oder Koffein, die als Aromen bei der Herstellung oder der Zubereitung von Lebensmitteln Verwendung finden, sind im Verzeichnis der Zutaten unmittelbar nach dem Begriff «Aroma/Aromen» unter ihrer Bezeichnung aufzuführen.
Teil E Bezeichnung von zusammengesetzten Zutaten 1 Eine zusammengesetzte Zutat kann im Verzeichnis der Zutaten entsprechend ihrem Gewichtsanteil unter ihrer Sachbezeichnung angegeben werden, wenn unmittelbar danach die Zusammensetzung der Zutat angegeben wird. Von den Zusatzstoffen müssen dabei nur diejenigen angegeben werden, die im Endprodukt noch technologisch wirksam sind. Artikel 10 bleibt vorbehalten. 2 Das Verzeichnis der Zutaten bei zusammengesetzten Zutaten muss nicht angegeben werden, wenn: 2.1 die Zusammensetzung der zusammengesetzten Zutat in einer Verordnung festgelegt ist, sofern die zusammengesetzte Zutat weniger als 2 Prozent des Enderzeugnisses ausmacht; vorbehalten bleiben Artikel 9 Absatz 2 Buchstaben a–d für Zusatzstoffe und Artikel 10; 2.2 die zusammengesetzten Zutaten aus Gewürz- oder Kräutermischungen bestehen und sie weniger als 2 Prozent des Enderzeugnisses ausmachen, vorbehalten bleiben Artikel 9 Absatz 2 Buchstaben a–d für Zusatzstoffe und Artikel 10; 1.1 1.2 1.3 2.1 2.2 3.1 3.2 4.1 1.1 1.2 1.3 1.4 2.1 2.2 2.3 2.3 die zusammengesetzte Zutat ein Lebensmittel ist, für das kein Verzeichnis der Zutaten erforderlich ist.
Zutaten, die Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen
auslösen können
Die folgenden Zutaten und die daraus hergestellten Erzeugnisse können Allergien oder andere unerwünschte Reaktionen auslösen und sind deshalb bei der Kennzeichnung immer anzugeben; vorbehalten bleibt Artikel 11 Absatz 9: 1 Glutenhaltiges Getreide, namentlich Weizen, wie Dinkel und Khorasan- Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Hybridstämme davon sowie daraus gewonnene Erzeugnisse, ausser: 1.1 Glukosesirupe auf Weizenbasis, einschliesslich Dextrose und daraus gewonnene Erzeugnisse, soweit das Verfahren, das sie durchlaufen haben, die Allergenität nicht erhöht, 1.2 Maltodextrine auf Weizenbasis und daraus gewonnene Erzeugnisse, soweit das Verfahren, das sie durchlaufen haben, die Allergenität nicht erhöht, 1.3 Glukosesirupe auf Gerstenbasis, 1.4 Getreide zur Herstellung von Destillaten oder Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs für Spirituosen und andere alkoholische Getränke; 2 Krebstiere und daraus gewonnene Erzeugnisse; 3 Eier und daraus gewonnene Erzeugnisse; 4 Fische und daraus gewonnene Erzeugnisse, ausser: 4.1 Fischgelatine, die als Träger für Vitamin- oder Karotinoidzubereitungen verwendet wird, 4.2 Fischgelatine oder Hausenblase, die als Klärhilfsmittel in Bier und Wein verwendet wird; 5 Erdnüsse und daraus gewonnene Erzeugnisse; 6 Sojabohnen und daraus gewonnene Erzeugnisse, ausser: 6.1 vollständig raffiniertes Sojabohnenöl und -fett und daraus gewonnene Erzeugnisse, soweit das Verfahren, das sie durchlaufen haben, die Allergenität nicht erhöht, 6.2 natürliche gemischte Tocopherole (E306), natürliches D-alpha-Tocopherol, natürliches D-alpha-Tocopherolacetat und natürliches D-alpha-Tocopherolsuccinat aus Sojabohnenquellen, 6.3 aus pflanzlichen Ölen aus Sojabohnen gewonnene Phytosterine und Phytosterinester, 6.4 aus Pflanzenölsterinen gewonnene Phytostanolester aus Sojabohnenquellen;
7 Milch und daraus gewonnene Erzeugnisse, einschliesslich Laktose, ausser: 7.1 Molke zur Herstellung von Destillaten oder Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs für Spirituosen und andere alkoholische Getränke, 7.2 Lactit; 8 Hartschalenobst oder Nüsse: Mandeln (Amygdalus communis L.), Haselnüsse (Corylus avellana), Walnüsse (Juglans regia), Cashewnüsse (Anacardium occidentale), Pecannüsse (Carya illinoiesis [Wangenh.] K. Koch), Paranüsse (Bertholletia excelsa), Pistazien (Pistacia vera), Macadamianüsse oder Queenslandnüsse (Macadamia ternifolia) und daraus gewonnene Erzeugnisse, ausser Hartschalenobst für die Herstellung von Destillaten oder Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs für Spirituosen und andere alkoholische Getränke; 9 Sellerie und daraus gewonnene Erzeugnisse; 10 Senf und daraus gewonnene Erzeugnisse; 11 Sesamsamen und daraus gewonnene Erzeugnisse; 12 Schwefeldioxid und Sulfite in Konzentrationen von mehr als 10 mg/kg oder 13 Lupinen und daraus gewonnene Erzeugnisse; 14 Weichtiere und daraus gewonnene Erzeugnisse.
Mengenmässige Angabe der Zutaten
1 Die mengenmässige Angabe ist nicht erforderlich: für eine Zutat oder Zutatenklasse: a. deren Abtropfgewicht angegeben ist, b. deren Mengenangabe aufgrund einer anderen Vorschrift bereits in der Kennzeichnung aufzuführen ist, c. die in kleinen Mengen zur Geschmacksgebung verwendet wird, oder d die, obwohl sie in der Bezeichnung des Lebensmittels vorkommt, für die Wahl der Konsumentinnen und Konsumenten nicht ausschlaggebend ist, weil unterschiedliche Mengen für die Charakterisierung des betreffenden Lebensmittels nicht wesentlich sind oder es nicht von ähnlichen Lebensmitteln unterscheiden; wenn in einer anderen Vorschrift die Menge der Zutat oder der Zutatenklasse präzise festgelegt, deren Angabe in der Kennzeichnung aber nicht vorgesehen ist; oder in den Fällen nach Anhang 5 Teil A Ziffern 4 und 5. 2 Artikel 12 Absatz 1 Buchstaben a–c gilt nicht für: Zutaten oder Zutatenklassen, die unter die Angabe «mit Süssungsmittel(n)» oder «mit Zucker(n) und Süssungsmittel(n)» fallen, wenn diese Angabe nach Anhang 5 in Verbindung mit der Bezeichnung des Lebensmittels erscheint; oder zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe, wenn diese Stoffe in eine Nährwertdeklaration aufgenommen werden müssen. 3 Die Angabe der Menge einer Zutat oder Zutatenklasse erfolgt: als Prozentsatz der Menge der Zutat oder der Zutaten zum Zeitpunkt ihrer Verwendung; und in der Bezeichnung des Lebensmittels selbst oder in ihrer unmittelbaren Nähe oder im Verzeichnis der Zutaten zusammen mit der betreffenden Zutat oder Zutatenklasse. 4 Abweichend von Ziffer 3 gilt Folgendes: Wurde Lebensmitteln durch Hitzebehandlung oder in anderer Weise Wasser entzogen, so ist die Menge der verarbeiteten Zutaten in Massenprozenten bezogen auf das Endprodukt anzugeben. Übersteigt diese Menge oder die in der Kennzeichnung angegebene Gesamtmenge aller Zutaten 100 Prozent, so ist stattdessen das Gewicht der Zutat oder Zutaten anzugeben, das für die Zubereitung von 100 g des Enderzeugnisses verwendet werden müsste.
4.2 Die Menge der flüchtigen Zutaten ist nach Massgabe ihres Gewichtsanteils am Enderzeugnis anzugeben. 4.3 Die Menge derjenigen Zutaten, die in konzentrierter oder getrockneter Form verwendet und während der Herstellung in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden, kann nach Massgabe ihres Gewichtsanteils vor der Konzentration oder der Trocknung angegeben werden. 4.4 Die Menge der Zutaten bei konzentrierten oder getrockneten Lebensmitteln, denen Wasser zugefügt werden muss, kann nach Massgabe ihres Gewichtsanteils im Erzeugnis angegeben werden, nachdem dieses in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt wurde.
Mindesthaltbarkeitsdatum, Verbrauchsdatum und Datum
des Einfrierens
1 Für die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums gilt: Dem Datum ist folgende Angabe voranzustellen: a. «mindestens haltbar bis …», wenn der Tag genannt wird; b. «mindestens haltbar bis Ende …» in den anderen Fällen. In Verbindung mit der Angabe nach der Ziffer 1.1 ist anzugeben: Das Datum besteht – in dieser Reihenfolge – aus der unverschlüsselten Angabe des Tages, des Monats und gegebenenfalls des Jahres. Ausreichend ist jedoch im Falle von Lebensmitteln: a. deren Haltbarkeit weniger als drei Monate beträgt: die Angabe des Tages und des Monats; b. deren Haltbarkeit mehr als drei Monate, jedoch höchstens achtzehn Monate beträgt: die Angabe des Monats und des Jahres; c. deren Haltbarkeit mehr als achtzehn Monate beträgt: die Angabe des Jahres. Die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums ist, nicht erforderlich bei: a. frischem Obst und Gemüse, einschliesslich Kartoffeln, das nicht geschält, geschnitten oder auf ähnliche Weise behandelt worden ist; diese Ausnahmeregelung gilt nicht für Keime von Samen und ähnliche Erzeugnisse, wie Sprossen von Hülsenfrüchten; b. Wein, Likörwein, Schaumwein, aromatisiertem Wein und ähnlichen Erzeugnissen aus anderen Früchten als Weintrauben sowie aus Weintrauben oder Traubenmost hergestellten alkoholischen Getränken; c. Getränken mit einem Alkoholgehalt von 10 oder mehr Volumenprozenten; d. Backwaren, die ihrer Art nach normalerweise innerhalb von 24 Stunden nach der Herstellung verzehrt werden; e. Essig; f. Speisesalz; g. Zuckerarten in fester Form; h. Zuckerwaren, die fast nur aus Zuckerarten mit Aromastoffen oder Farbstoffen bestehen; i. Kaugummi und ähnlichen Erzeugnissen zum Kauen.
1.5 Die Angaben nach Ziffer 1.1 sind erforderlichenfalls mit einer Beschreibung der Aufbewahrungsbedingungen zu ergänzen, die die angegebene Haltbarkeit gewährleisten. 2 Für die Angabe des Verbrauchsdatums gilt: 2.1 Dem Datum ist der Wortlaut «zu verbrauchen bis» voranzustellen. 2.2 Dem in Ziffer 2.1 genannten Wortlaut ist Folgendes hinzuzufügen: 2.3 Das Datum besteht – in dieser Reihenfolge – aus der unverschlüsselten Angabe des Tages, des Monats und gegebenenfalls des Jahres. 2.4 Das Verbrauchsdatum ist auf jeder vorverpackten Einzelportion anzugeben. 2.5 Die Angaben nach Ziffer 2.1 sind mit einer Beschreibung der einzuhaltenden Aufbewahrungsbedingungen zu ergänzen. 3 Das Datum des Einfrierens oder das Datum des ersten Einfrierens nach Anhang 2 Teil B Ziffer 6 ist wie folgt anzugeben: 3.1 Dem Datum ist der Wortlaut «eingefroren am …» voranzustellen. 3.2 Dem in Ziffer 3.1 genannten Wortlaut ist Folgendes hinzuzufügen: 3.3 Das Datum besteht – in dieser Reihenfolge – aus der unverschlüsselten Angabe des Tages, des Monats und des Jahres.
Lebensmittel, die von der obligatorischen Nährwertdeklaration
ausgenommen sind
1 Unverarbeitete Erzeugnisse, die nur aus einer Zutat oder einer Zutatenklasse bestehen; 2 verarbeitete Erzeugnisse, die lediglich einer Reifungsbehandlung unterzogen wurden und die nur aus einer Zutat oder einer Zutatenklasse bestehen; 3 für den menschlichen Gebrauch bestimmtes Wasser, einschliesslich Wasser, dem lediglich Kohlendioxid oder Aromen zugesetzt wurden; 4 Kräuter, Gewürze oder Mischungen daraus; 5 Salz und Salzsubstitute; 6 Tafelsüssen; 7 Kaffee-Extrakt, löslicher Kaffee-Extrakt, löslicher oder Instant-Kaffee, Zichorien-Extrakt, lösliche oder Instant-Zichorie, ganze oder gemahlene Kaffeebohnen und ganze oder gemahlene entkoffeinierte Kaffeebohnen; 8 Kräuter- oder Früchtetees, Tee, entkoffeinierter Tee, löslicher oder Instant- Tee oder Teeextrakt, entkoffeinierter löslicher- oder Instant-Tee oder Teeextrakt ohne Zusatz weiterer Zutaten als Aromen, die den Nährwert des Tees nicht verändern; 9 Gärungsessig und Essigersatz, auch solche, denen lediglich Aromen zugesetzt wurden; 10 Aromen; 11 Lebensmittelzusatzstoffe; 12 Verarbeitungshilfsstoffe; 13 Lebensmittelenzyme; 14 Gelatine; 15 Gelierhilfen für Konfitüre; 16 Hefe; 17 Kaugummi; 18 Lebensmittel in Verpackungen oder Behältnissen, deren grösste Oberfläche weniger als 25 cm2 beträgt; 19 Handwerklich hergestellte Lebensmittel, die durch die Herstellerin oder den Hersteller direkt an die Konsumentinnen und Konsumenten oder an lokale Lebensmittelbetriebe abgegeben werden, die diese unmittelbar an die Konsumentinnen und Konsumenten abgeben;
20 Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent; 21 offen in den Verkehr gebrachte Lebensmittel.
(Art. 23 Abs. 1 Bst. f, 27 Abs. 2 und 3, 28 Abs. 2 sowie 29 Abs. 1 Bst. b Ziff. 1)
Referenzmengen
Teil A Referenzmengen für Erwachsene für die tägliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen 1 Vitamine und Mineralstoffe, die angegeben werden können, sowie ihre Nährstoffbezugswerte (nutrient reference values, NRV) Vitamin A (µg) 800 Chlorid (mg) 800 Vitamin D (µg) 5 Calcium (mg) 800 Vitamin E (mg) 12 Phosphor (mg) 700 Vitamin K (µg) 75 Magnesium (mg) 375 Vitamin C (mg) 80 Eisen (mg) 14 Thiamin (Vitamin B1) (mg) 1.1 Zink (mg) 10 Riboflavin (Vitamin B2) (mg) 1.4 Kupfer (mg) 1 Niacin (Vitamin PP) (mg) 16 Mangan (mg) 2 Vitamin B6 (mg) 1.4 Fluorid (mg) 3.5 Folsäure (µg) 200 Selen (µg) 55 Vitamin B12 (µg) 2.5 Chrom (µg) 40 Biotin (µg) 50 Molybdän (µg) 50 Pantothensäure (mg) 6 Jod (µg) 150 Kalium (mg) 2000
2 Signifikante Menge an Vitaminen und Mineralstoffen Bei der Festsetzung der signifikanten Menge müssen folgende Werte berücksichtigt werden: 15 Prozent der Nährstoffbezugswerte nach Ziffer 1 je 100 g oder 100 ml im Falle von anderen Erzeugnissen als Getränken; 7,5 Prozent der Nährstoffbezugswerte nach Ziffer 1 je 100 ml im Falle von Getränken; oder 15 Prozent der Nährstoffbezugswerte nach Ziffer 1 je Portion, wenn die Packung nur eine einzige Portion enthält.
Teil B Referenzmengen für Erwachsene für die tägliche Zufuhr von Energie und ausgewählten Nährstoffen, die keine Vitamine oder Mineralstoffe sind Energie oder Nährstoff Referenzmenge
Energie 8400 kJ/2000 kcal Gesamtfett 70 g gesättigte Fettsäuren 20 g Kohlenhydrate 260 g Zucker 90 g Eiweiss 50 g
Darstellung der Nährwertdeklaration
In der Nährwertdeklaration sind für die Energiewerte «Kilojoule» (kJ) und «Kilokalorien» (kcal) und für die Masse «Gramm» (g), «Milligramm» (mg) oder «Mikrogramm» (µg) folgende Masseinheiten zu verwenden, wobei die entsprechenden Angaben in der nachstehenden Reihenfolge erfolgen müssen: Energie kJ/kcal Fett g davon: – gesättigte Fettsäuren g – einfach ungesättigte Fettsäuren g – mehrfach ungesättigte Fettsäuren g Kohlenhydrate g davon: – Zucker g – mehrwertige Alkohole g – Stärke g Ballaststoffe g Eiweiss g Salz g Vitamine und Mineralstoffe in Anhang 10 Teil A Ziffer 1 angegebene Masseinheiten
Umrechnungsfaktoren für die Berechnung der Energie
Der anzugebende Energiewert wird unter Anwendung der folgenden Umrechnungsfaktoren berechnet: Kohlenhydrate, ausser mehrwertige Alkohole 17 kJ/g = 4 kcal/g mehrwertige Alkohole 10 kJ/g = 2,4 kcal/g Kurz- und langkettiges Triacylglycerid-Molekül oder Salatrims 25 kJ/g = 6 kcal/g organische Säuren 13 kJ/g = 3 kcal/g
Anhang 1331 (Art. 29 Abs. 3)
Nährwertbezogene Angaben und Voraussetzungen für ihre Verwendung
1 Energiearm 1.1 Die Angabe, ein Lebensmittel sei energiearm, sowie jede Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt: a. im Fall von festen Lebensmitteln nicht mehr als 170 kJ oder 40 kcal/100 g enthält; b. im Fall von flüssigen Lebensmitteln nicht mehr als 80 kJ oder 20 kcal/100 ml enthält. 1.2 Für Süssungsmittelpräparate oder Tafelsüssen gilt ein Höchstwert von 17 kJ oder 4 kcal pro Portion, die der süssenden Wirkung von 6 g Saccharose oder ca. 1 Teelöffel Zucker entspricht.
2 Energiereduziert Die Angabe, ein Lebensmittel sei energiereduziert, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn der Energiewert um mindestens 30 Prozent verringert ist; dabei sind die Eigenschaften anzugeben, die zur Reduzierung des Gesamtenergiewerts des Lebensmittels führen.
3 Energiefrei 3.1 Die Angabe, ein Lebensmittel sei energiefrei, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt nicht mehr als 17 kJ oder 4 kcal/100 ml enthält. 3.2 Für Süssungsmittelpräparate oder Tafelsüssen gilt ein Höchstwert von 1,7 kJ oder 0,4 kcal pro Portion, die der süssenden Wirkung von 6 g Saccharose oder ca. 1 Teelöffel Zucker entspricht.
4 Fettarm Die Angabe, ein Lebensmittel sei fettarm, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt:
31 Die Berichtigung vom 20. Aug. 2019 betrifft nur den französischen und italienischen Text (AS 2019 2627).
4.1 im Fall von festen Lebensmitteln nicht mehr als 3 g Fett/100 g enthält; 4.2 im Fall von flüssigen Lebensmitteln nicht mehr als 1,5 g Fett/100 ml enthält; für teilentrahmte Milch gilt ein Wert von 1,8 g Fett pro 100 ml.
5 Fettfrei oder ohne Fett 5.1 Die Angabe, ein Lebensmittel sei fettfrei oder ohne Fett, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt nicht mehr als 0,5 g Fett pro 100 g oder 100 ml enthält. 5.2 Angaben wie «X % fettfrei» sind verboten.
6 Quelle von Omega-3-Fettsäuren Die Angabe, ein Lebensmittel sei eine Quelle von Omega-3-Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt mindestens 0,3 g Alpha- Linolensäure pro 100 g und pro 100 kcal oder zusammengenommen mindestens 40 mg Eicosapentaensäure und Docosahexaenoidsäure pro 100 g und pro 100 kcal
7 Hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren Die Angabe, ein Lebensmittel habe einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt mindestens 0,6 g Alpha-Linolensäure pro 100 g und pro 100 kcal oder zusammengenommen mindestens 80 mg Eicosapentaensäure und Docosahexaenoidsäure pro 100 g und pro 100 kcal enthält.
8 Hoher Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren Die Angabe, ein Lebensmittel habe einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn mindestens 45 Prozent der im Produkt enthaltenen Fettsäuren aus einfach ungesättigten Fettsäuren stammen und wenn die einfach ungesättigten Fettsäuren über 20 Prozent der Energie des Produktes liefern.
9 Hoher Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren Die Angabe, ein Lebensmittel habe einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn mindestens 45 Prozent der im Produkt enthaltenen Fettsäuren aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren stammen und wenn die mehrfach ungesättigten Fettsäuren über 20 Prozent der Energie des Produktes liefern.
10 Hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren Die Angabe, ein Lebensmittel habe einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn mindestens 70 Prozent der Fettsäuren im Produkt aus ungesättigten Fettsäuren stammen und wenn die ungesättigten Fettsäuren über 20 Prozent der Energie des Produktes liefern.
11 Arm an gesättigten Fettsäuren 11.1 Die Angabe, ein Lebensmittel sei arm an gesättigten Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn die Summe der gesättigten Fettsäuren und der Trans-Fettsäuren bei einem Produkt: a. im Fall von festen Lebensmitteln 1,5 g/100 g nicht übersteigt; b. im Fall von flüssigen Lebensmitteln 0,75 g/100 ml nicht übersteigt. 11.2 In beiden Fällen dürfen die gesättigten Fettsäuren und die Trans-Fettsäuren insgesamt nicht mehr als 10 Prozent des Brennwerts liefern.
12 Arm an Trans-Fettsäuren 12.1 Die Angabe, ein Lebensmittel sei arm an Trans-Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn die Summe der gesättigten Fettsäuren und der Trans-Fettsäuren bei einem Produkt: a. im Fall von festen Lebensmitteln 1,5 g/100 g nicht übersteigt; b. im Fall von flüssigen Lebensmitteln 0,75 g/100 ml nicht übersteigt. 12.2 In beiden Fällen dürfen die gesättigten Fettsäuren und die Trans-Fettsäuren insgesamt nicht mehr als 10 Prozent des Brennwerts liefern.
13 Frei von gesättigten Fettsäuren Die Angabe, ein Lebensmittel sei frei von gesättigten Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn die Summe der gesättigten Fettsäuren und der Trans-Fettsäuren 0,1 g je 100 g oder 100 ml nicht übersteigt.
14 Frei von Trans-Fettsäuren Die Angabe, ein Lebensmittel sei frei von Trans-Fettsäuren, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn die Summe der gesättigten Fettsäuren und der Trans- Fettsäuren 0,1 g je 100 g oder 100 ml nicht übersteigt.
15 Cholesterinarm Die Angabe, ein Lebensmittel sei cholesterinarm, sowie jegliche Angabe, die für die zulässig, wenn das Produkt nicht mehr als 20 mg je 100 g oder 10 mg je 100 ml Cholesterin enthält.
16 Cholesterinfrei Die Angabe, ein Lebensmittel sei cholesterinfrei, sowie jegliche Angabe, die für die zulässig, wenn das Produkt weniger als 5 mg Cholesterin je 100 g oder 100 ml
17 Zuckerarm Die Angabe, ein Lebensmittel sei zuckerarm, sowie jegliche Angabe, die für die zulässig, wenn das Produkt: 17.1 im Fall von festen Lebensmitteln nicht mehr als 5 g Zucker pro 100 g enthält; oder 17.2 im Fall von flüssigen Lebensmitteln nicht mehr als 2,5 g Zucker pro 100 ml
18 Zuckerfrei 18.1 Die Angabe, ein Lebensmittel sei zuckerfrei, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt nicht mehr als 0,5 g Zucker pro 100 g oder 100 ml enthält. 18.2 Ein Hinweis wie «zahnschonend» oder «zahnfreundlich» ist nur erlaubt, wenn die entsprechende Eigenschaft durch ein zahnmedizinisches Gutachten nachgewiesen ist.
19 Ohne Zuckerzusatz 19.1 Die Angabe, einem Lebensmittel seien keine Zucker zugesetzt worden, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt keine zugesetzten Mono- oder Disaccharide oder irgendein anderes wegen seiner süssenden Wirkung verwendetes Lebensmittel enthält. 19.2 Enthält das Lebensmittel von Natur aus Zucker, so muss das Etikett auch den folgenden Hinweis enthalten: «enthält von Natur aus Zucker» oder «enthält von Natur aus Zuckerarten».
20 Natriumarm oder kochsalzarm 20.1 Die Angabe, ein Lebensmittel sei natrium- oder kochsalzarm, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt nicht mehr als 0,12 g Natrium oder den gleichwertigen Gehalt an Kochsalz pro 100 g oder 100 ml enthält. 20.2 Bei anderen Wässern als natürliches Mineral- und Quellwasser nach Artikel 5 und Artikel 12 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 201632 über Getränke darf der Wert 2 mg Natrium pro 100 ml nicht übersteigen. 20.3 Streuwürzen, Würzen und Senf gelten als natriumarm oder kochsalzarm, wenn ihr Natriumgehalt oder ihr gleichwertiger Gehalt an Kochsalz nicht mehr als 0,36 g pro 100 g beträgt.
21 Sehr natriumarm oder sehr kochsalzarm 21.1 Die Angabe, ein Lebensmittel sei sehr natrium- oder sehr kochsalzarm, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt nicht mehr als 0,04 g Natrium oder den entsprechenden Gehalt an Kochsalz pro 100 g oder 100 ml enthält. 21.2 Für natürliche Mineral- und Quellwasser oder andere Wasser darf diese Angabe nicht verwendet werden. 21.3 Streuwürzen, Würzen und Senf dürfen als sehr natriumarm oder sehr kochsalzarm bezeichnet werden, wenn ihr Natriumgehalt oder ihr gleichwertiger Gehalt an Kochsalz nicht mehr als 0,12 g pro 100 g beträgt.
22 Natriumfrei oder kochsalzfrei Die Angabe, ein Lebensmittel sei natriumfrei oder kochsalzfrei, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt nicht mehr als 0,005 g Natrium oder den gleichwertigen Gehalt an Kochsalz pro 100 g enthält.
23 Ohne Zusatz von Natrium oder Kochsalz Die Angabe, einem Lebensmittel sei kein Natrium oder Kochsalz zugesetzt worden, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt kein zugesetztes Natrium oder Kochsalz oder irgendeine andere Zutat enthält, der Natrium oder Kochsalz zugesetzt wurde, und das Produkt nicht mehr als 0,12 g Natrium oder den entsprechenden Gehalt an Kochsalz pro 100 g oder 100 ml enthält.
24 Ballaststoffquelle Die Angabe, ein Lebensmittel sei eine Ballaststoffquelle, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt mindestens 3 g Ballaststoffe pro 100 g oder mindestens 1,5 g Ballaststoffe pro 100 kcal enthält.
25 Hoher Ballaststoffgehalt Die Angabe, ein Lebensmittel habe einen hohen Ballaststoffgehalt, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt mindestens 6 g Ballaststoffe pro 100 g oder mindestens 3 g Ballaststoffe pro 100 kcal enthält.
26 Proteinquelle Die Angabe, ein Lebensmittel sei eine Proteinquelle, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn auf den Proteinanteil mindestens 12 Prozent des gesamten Energiewerts des Lebensmittels entfallen.
27 Hoher Proteingehalt Die Angabe, ein Lebensmittel habe einen hohen Proteingehalt, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn auf den Proteinanteil mindestens 20 Prozent des gesamten Energiewerts des Lebensmittels entfallen.
28 «Quelle von» [Name des Vitamins oder des Mineralstoffs nach Art. 23 Abs. 1 Buchstabe f] Die Angabe, ein Lebensmittel sei eine Vitamin- oder eine Mineralstoffquelle nach Artikel 23 Abs. 1 Buchstabe f, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Beta-Glucane Beta-Glucane tragen zur Aufrechterhaltung Beta-Glucane aus Die Aufnahme von Beta-Glucanen aus Hafer Hafer und Gerste oder Gerste als Bestandteil einer Mahlzeit Betain Betain trägt zu einem normalen Homocys- Biotin Biotin trägt zu einem normalen Energie- Calcium Calcium Calcium Calcium Calcium Calcium Calcium Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Docosahexaensäure (DHA) len Triglyceridspiegels im Blut bei. Docosahexaensäure Die Aufnahme von Docosahexaensäure (DHA) (DHA) durch die Mutter trägt zur normalen Docosahexaensäure (DHA) kraft bei. Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Docosahexaensäure Die Aufnahme von Docosahexaensäure (DHA) (DHA) durch die Mutter trägt zur normalen Docosahexaensäure DHA und EPA tragen zur Aufrechterhaltung und Eicosapentaen- eines normalen Blutdrucks bei. säure (DHA/EPA) Docosahexaensäure DHA und EPA tragen zur Aufrechterhaltung (DHA) und Eicosa- eines normalen Triglyceridspiegels im Blut pentaensäure (EPA) bei. Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Eisen Eisen trägt zur normalen kognitiven Entwick- Eiweiss oder Protein Eiweiss wird für ein gesundes Wachstum Fleisch und Fisch Fleisch und. Fisch tragen bei Verzehr mit Fluorid Fluorid trägt zur Erhaltung der Zahn- Folat Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Folat Folat trägt zu einer normalen Aminosäure- Folat Folat trägt zu einer normalen Blutbildung bei. Folat Folat trägt zu einem normalen Homocystein- Folat Folat trägt zur normalen psychischen Funkti- Folat Folat trägt zu einer normalen Funktion Folat Folat trägt zur Verringerung von Müdigkeit Folat Folat hat eine Funktion bei der Zellteilung. Folat Die ergänzende Aufnahme von Folat erhöht Fructose Gerstenkorn- Ballaststoffe des Stuhlvolumens bei. Glucomannan oder Konjak Mannan armen Ernährung zu Gewichtsverlust bei.
Guarkernmehl Guarkernmehl trägt zur Aufrechterhaltung Hafer-Beta-Glucan Hafer-Beta-Glucan verringert nachweislich Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Jod Jod trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. Jod Jod trägt zu einer normalen Produktion Jod Jod trägt zum normalen Wachstum von Kin- Kakaoflavanole Kakaoflavanole fördern die Elastizität der Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Kohlenhydrat- Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösungen tragen Elektrolyt-Lösungen zur Aufrechterhaltung der Ausdauerleistung Kohlenhydrat- Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösungen verbes- Elektrolyt-Lösungen sern die Aufnahme von Wasser während Kreatin Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Kupfer Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Kupfer Kupfer trägt zu einem normalen Energie- Molybdän Molybdän trägt zu einer normalen Verstoff- Natives Zichorieninu- Natives Zichorieninulin trägt durch Erhölin hung der Stuhlfrequenz zu einer normalen Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Niacin Niacin Niacin Niacin Nicht fermentierbare Der Verzehr von Lebensmitteln/Getränken, Kohlenhydrate die anstelle von fermentierbaren Kohlen- Olivenöl- Polyphenole Ölsäure Pantothensäure Pantothensäure Pantothensäure Pantothensäure Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Pektine Pektine tragen zur Aufrechterhaltung eines Pektine Die Aufnahme von Pektinen im Rahmen ei- Pflanzenstanolester Pflanzenstanolester senken/reduzieren nach- Vitamin B6 Vitamin B6 Vitamin C Vitamin C Vitamin C Vitamin C Vitamin C Vitamin C Vitamin D Vitamin D Vitamin E Vitamin K Vitamin K Walnüsse Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Wasser Wasser trägt zur Erhaltung normaler körper- Wasser Wasser trägt zur Erhaltung einer normalen Weizenkleie Weizenkleie trägt zur Beschleunigung Weizenkleie Weizenkleie trägt zur Erhöhung Zink Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen- Zink Zink trägt zu einem normalen Kohlen- Zink Zink Zink trägt zu einer normalen DNA-Synthese Zink Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit Zink Zink trägt zu einem normalen Stoffwechsel Zink Zink trägt zu einem normalen Fettsäurestoff- Zink Zink trägt zu einem normalen Vitamin-A- Zink Zink trägt zu einer normalen Eiweiss- Zink Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen Zink Zink trägt zur Erhaltung normaler
Haare bei. Zink Zink trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei. Zink Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. Zink Zink Zink trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft Zink Zink trägt zu einer normalen Funktion des Lebensmittel, Lebensmit- Angabe telinhaltsstoffe, Lebensmittelkategorien Zuckerfreier Kau- Zuckerfreier Kaugummi trägt zur Verringegummi rung von Mundtrockenheit bei. Zuckerfreier Kau- Zuckerfreier Kaugummi hilft, die Zahngummi demineralisierung zu verringern. Die Zahn- Zuckerfreier Kaugummi Zuckerrübenfasern Zuckerrübenfasern tragen zur Erhöhung und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Lebensmittel eine signifikante Menge nach Anhang 10 enthält.
29 «Hoher Gehalt an» oder «reich an» [Name des Vitamins oder des Mineralstoffs nach Art. 23 Abs. 1 Buchstabe f] Die Angabe, ein Lebensmittel habe einen hohen Vitamin- oder Mineralstoffgehalt nach Artikel 23 Abs. 1 Buchstabe f, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt mindestens das Doppelte der signifikanten Menge nach Anhang 10 enthält.
30 «Enthält» [Name des Nährstoffs oder einer anderen Substanz] Die Angabe, ein Lebensmittel enthalte einen Nährstoff oder eine andere Substanz, für die in dieser Verordnung keine besonderen Bedingungen vorgesehen sind, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt allen entsprechenden Voraussetzungen der Artikel 29, 30 und 35 entspricht. Für Vitamine und Mineralstoffe gelten die Voraussetzungen für die Angabe «Quelle von …».
31 Erhöhter Anteil an einem Nährstoff Die Angabe, der Gehalt an einem oder mehreren Nährstoffen, die keine Vitamine oder Mineralstoffe nach Artikel 23 Absatz 1 Buchstabe f sind, sei erhöht worden, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn das Produkt die Voraussetzungen für die Angabe «Quelle von» erfüllt und die Erhöhung des Anteils mindestens 30 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Produkt ausmacht.
32 Reduzierter Anteil an einem Nährstoff 32.1 Die Angabe, der Gehalt an einem oder mehreren Nährstoffen sei reduziert worden, sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn die Reduzierung des Anteils mindestens 30 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Produkt ausmacht. 32.2 Für Mikronährstoffe ist ein 10-prozentiger Unterschied der Referenzmengen nach Anhang 10 zulässig. 32.3 Für Natrium oder den entsprechenden Gehalt an Salz ist ein 25-prozentiger Unterschied zulässig. 32.4 Die Angabe «reduzierter Anteil an gesättigten Fettsäuren» sowie jegliche Angabe, die für Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn bei einem Produkt mit dieser Angabe: a. die Summe der gesättigten Fettsäuren und der Trans-Fettsäuren mindestens 30 Prozent unter der Summe der gesättigten Fettsäuren und der Trans-Fettsäuren eines vergleichbaren Produktes liegt; oder b. der Gehalt an Trans-Fettsäuren gleich oder weniger hoch ist als in einem vergleichbaren Produkt. 32.5 Die Angabe «reduzierter Zuckeranteil» sowie jegliche Angabe, die für Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, ist nur zulässig, wenn der Energiewert des Produktes mit dieser Angabe gleich oder geringer ist, als der Energiewert eines vergleichbaren Produktes.
33 Leicht oder Light 33.1 Die Angabe, ein Produkt sei «leicht» oder «Light», sowie jegliche Angabe, die für die Konsumentinnen und Konsumenten voraussichtlich dieselbe Bedeutung hat, muss dieselben Bedingungen erfüllen wie die Angabe «reduziert». 33.2 Die Angabe muss ausserdem mit einem Hinweis auf die Eigenschaften einhergehen, die das Lebensmittel «leicht» oder «Light» machen.
34 Von Natur aus oder natürlich Erfüllt ein Lebensmittel von Natur aus die in diesem Anhang aufgeführten Voraussetzungen für die Verwendung einer nährwertbezogenen Angabe, so darf dieser Angabe der Ausdruck «von Natur aus» oder «natürlich» vorangestellt werden.
35 Eiweissarm 35.1 Die Angabe ein Lebensmittel sei eiweissarm, ist nur zulässig wenn der Eiweissgehalt im genussfertigen Produkt: a. im Vergleich zum entsprechenden Normalerzeugnis mindestens um die Hälfte herabgesetzt ist; und b. höchstens 1 g pro 100 g Trockenmasse beträgt. 35.2 Eiweissarme Teigwaren können, in Abweichung von Teigwaren nach Artikel 70–72 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 201633 über Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, Pilze und Speisesalz, wechselnde Anteile an Stärke enthalten.
Information über Lebensmittel. V des EDI 817.022.16
Zulässige gesundheitsbezogene Angaben für Lebensmittel, Lebensmittelbestandteile, Lebensmittelinhaltsstoffe und Lebensmittelkategorien sowie die Voraussetzungen für ihre Verwendung Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
α-Cyclodextrin Der Verzehr von α-Cyclodextrin als Bestand- Die Angabe darf verwendet werden für Lebensmittel, die teil einer stärkehaltigen Mahlzeit trägt dazu bei, mindestens 5 g α-Cyclodextrin pro 50 g Stärke in einer dass der Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit angegebenen Portion als Teil einer Mahlzeit enthalten. weniger stark ansteigt. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu informieren, dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn α-Cyclodextrin als Bestandteil einer Mahlzeit aufgenommen wird. α-Linolensäure ALA trägt zur Aufrechterhaltung eines norma- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, (ALA) len Cholesterinspiegels im Blut bei. die die Mindestanforderungen an eine ALA-Quelle nach Anhang 13 Ziffer 6 dieser Verordnung erfüllen. Information an die Konsumentinnen und Konsumenten, dass sich 2 g ALA einstellt. α-Linolensäure Essenzielle Fettsäuren werden für ein gesun- Information an die Konsumentinnen und Konsumenten, (ALA) und Linolsäu- des Wachstum und eine gesunde Entwicklung dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufre (LA) bei Kindern benötigt. nahme von 2 g α-Linolensäure (ALA) und einer täglichen Aufnahme von 10 g Linolsäure (LA) einstellt. Arabinoxylan (AX), Die Aufnahme von Arabinoxylan als Bestand- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, hergestellt aus Wei- teil einer Mahlzeit trägt dazu bei, dass der die mindestens 8 g Arabinoxylan-reiche Fasern aus Weizenendosperm Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit weniger zenendosperm (mit einem Gewichtsanteil von mindestens stark ansteigt.
60 % AX je 100 g verfügbare Kohlenhydrate in einer angegebenen Portion als Bestandteil der Mahlzeit enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich
817.022.16 Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
die positive Wirkung einstellt, wenn AX-reiche Fasern aus Weizenendosperm als Bestandteil der Mahlzeit aufgenommen werden. eines normalen Cholesterinspiegels im Blut die mindestens 1 g Beta-Glucane aus Hafer, Haferkleie, bei. Gerste oder Gerstenkleie oder aus Gemischen dieser Getreide je angegebene Portion enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 3 g Beta- Glucanen aus Hafer, Haferkleie, Gerste oder Gerstenkleie oder aus Gemischen dieser Getreide einstellt. die mindestens 4 g Beta-Glucane aus Hafer oder Gerste je trägt dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel 30 g verfügbare Kohlenhydrate in einer angegebenen nach der Mahlzeit weniger stark ansteigt. Portion als Bestandteil der Mahlzeit enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn Beta-Glucane aus Hafer oder Gerste als Bestandteil der Mahlzeit aufgenommen werden. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Damit die Angabe zulässig ist, tein-Stoffwechsel bei. den, die mindestens 500 mg Betain je angegebene Porti- sind die Konsumentinnen und on enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind Konsumenten darüber zu unterdie Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unter- richten, dass eine tägliche Aufrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen nahme von mehr als 4 g Betain Aufnahme von 1,5 g Betain einstellt. den Blut-Cholesterinspiegel erheblich erhöhen kann. stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Biotinquelle
Information über Lebensmittel. V des EDI 817.022.16
Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Biotin Biotin trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Biotinquelle Biotin Biotin trägt zu einem normalen Stoffwechsel Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, von Makronährstoffen bei. die die Mindestanforderungen an eine Biotinquelle Biotin Biotin trägt zur normalen psychischen Funkti- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, on bei. die die Mindestanforderungen an eine Biotinquelle Biotin Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, bei. die die Mindestanforderungen an eine Biotinquelle Biotin Biotin trägt zur Erhaltung normaler Schleim- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, häute bei. die die Mindestanforderungen an eine Biotinquelle Biotin Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Biotinquelle Calcium Calcium wird für ein gesundes Wachstum Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, und eine gesunde Entwicklung der Knochen die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle bei Kindern benötigt. nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Calcium Calcium trägt zu einer normalen Blut- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, gerinnung bei. die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle Calcium Calcium trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle
817.022.16 Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Calcium trägt zu einer normalen Muskel- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle Calcium trägt zu einer normalen Signal- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, übertragung zwischen den Nervenzellen bei. die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle Calcium trägt zur normalen Funktion von Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Verdauungsenzymen bei. die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle Calcium hat eine Funktion bei der Zellteilung Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, und –spezialisierung. die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle Calcium wird für die Erhaltung normaler Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Knochen benötigt. die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle Calcium wird für die Erhaltung normaler Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Zähne benötigt. die die Mindestanforderungen an eine Calciumquelle Calcium trägt dazu bei, den Verlust an Kno- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Bei Lebensmitteln mit Calciumchenmineralstoffen bei postmenopausa- den, die mindestens 400 mg Calcium je angegebene zusatz darf die Angabe nur für len Frauen zu verringern. Eine geringe Kno- Portion enthalten. solche verwendet werden, die für chenmineraldichte ist ein Risikofaktor für durch Damit die Angabe zulässig ist, ist darüber zu informie- Frauen ab 50 Jahren bestimmt Osteoporose bedingte Knochenbrüche. ren, dass sich die Angabe insbesondere an Frauen ab sind. 50 Jahren richtet und dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Einnahme von mindestens 1200 mg Calcium aus allen Quellen einstellt.
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Calcium und Vita- Calcium und Vitamin D tragen dazu bei, Die Angabe darf nur für Nahrungsergänzungsmittel Bei Nahrungsergänzungsmitteln min D den Verlust an Knochenmineralstoffen bei verwendet werden, die mindestens 400 mg Calcium und mit Calcium und Vitamin D darf postmenopausalen Frauen zu verringern. Ei- 15 µg Vitamin D je angegebene Portion enthalten. die Angabe nur für solche verne geringe Knochenmineraldichte ist ein Risiko- Damit die Angabe zulässig ist, ist darüber zu informie- wendet werden, die für Frauen ab faktor für durch Osteoporose bedingte Kno- ren, dass sich die Angabe insbesondere an Frauen ab 50 Jahren bestimmt sind. chenbrüche. 50 Jahren richtet und dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Einnahme von mindestens 1200 mg Calcium und 20 µg Vitamin D aus allen Quellen einstellt. Calcium und Vita- Calcium und Vitamin D werden für ein gesun- Diese Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wermin D des Wachstum und eine gesunde Entwicklung den, die die Mindestanforderungen an eine Calcium- und der Knochen bei Kindern benötigt. Vitamin-D-Quelle nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Chitosan Chitosan trägt zur Aufrechterhaltung eines Die Angabe darf nur für Lebensmittel, ausser Nahrungsnormalen Cholesterinspiegels im Blut bei. ergänzungsmittel, verwendet werden, deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von 3 g Chitosan gewährleistet.
Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 3 g Chitosan einstellt. Chlorid Chlorid trägt durch die Bildung von Magen- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Die Angabe darf nicht für Chlorid säure zu einer normalen Verdauung bei. den, die die Mindestanforderungen an eine Chloridquelle verwendet werden, das aus nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Natriumchlorid gewonnen wird. Cholin Cholin trägt zu einem normalen Homocystein- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Stoffwechsel bei. den, die mindestens 82,5 mg Cholin je 100 g oder 100 ml Cholin Cholin trägt zu einem normalen Fettstoff- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werwechsel bei. den, die mindestens 82,5 mg Cholin je 100 g oder 100 ml
817.022.16 Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Cholin Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Leberfunktion bei. den, die mindestens 82,5 mg Cholin je 100 g oder 100 ml Chrom Chrom trägt zu einem normalen Stoffwechsel Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wervon Makronährstoffen bei. den, die die Mindestanforderungen an eine Quelle von dreiwertigem Chrom nach Anhang 13 Ziffer 28 Chrom Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines norma- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werlen Blutzuckerspiegels bei. den, die die Mindestanforderungen an eine Quelle von dreiwertigem Chrom nach Anhang 13 Ziffer 28 Coffein Coffein leistet einen Beitrag zur Verbesse- Diese Angabe darf gemacht werden, wenn pro Portion Enthält Coffein. Der Hinweis rung der Konzentrationsfähigkeit, der Leis- mindestens 75 mg Coffein eingenommen wird. «Für Kinder und schwangere tungsfähigkeit, der Wachheit und Aufmerk- Frauen nicht empfohlen» ist im samkeit. gleichen Sichtfeld wie die Sachbezeichnung anzubringen. Coffein Coffein dient der kurzfristigen körperlichen Diese Angabe darf gemacht werden, wenn pro Portion Enthält Coffein. Der Hinweis Leistungsfähigkeit. mindestens 75 mg Coffein eingenommen wird.
«Für Kinder und schwangere Frauen nicht empfohlen» ist im gleichen Sichtfeld wie die Sachbezeichnung anzubringen. Docosahexaensäure DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Ge- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- (DHA) hirnfunktion bei. den, die mindestens 40 mg DHA je 100 g und je 100 kcal enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA einstellt.
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Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
DHA trägt zur Aufrechterhaltung eines norma- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Die Angabe darf nicht für Leden, deren Konsum eine tägliche Aufnahme von 2 g DHA bensmittel verwendet werden, die gewährleistet und die DHA in Kombination von Eicosa- für Kinder bestimmt sind. pentaensäure (EPA) enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu informieren, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 2 g DHA einstellt. Wird die Angabe bei Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln verwendet, so sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu informieren, dass eine tägliche Gesamtaufnahme aus diesen Lebensmitteln von 5 g EPA und DHA kombiniert nicht überschritten werden darf. Hinweis für Schwangere und stillende Frauen, dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn zusätzlich zu der Entwicklung der Augen beim Fötus und für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3- beim gestillten Säugling bei. Fettsäuren (d. h. 250 mg DHA und EPA) täglich 200 mg DHA eingenommen werden. deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von mindestens 200 mg DHA gewährleistet. DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Seh- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens 40 mg DHA je 100 g und je 100 kcal enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA einstellt.
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Hinweis für Schwangere und stillende Frauen, dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn zusätzlich zu der Entwicklung des Gehirns beim Fötus und für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3- beim gestillten Säugling bei. Fettsäuren (d. h. 250 mg DHA und EPA) täglich 200 mg DHA eingenommen werden. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Die Angabe darf nicht für Leden, deren Konsum eine tägliche Aufnahme von 3 g bensmittel verwendet werden, DHA und EPA gewährleistet und die DHA in Kom- die für Kinder bestimmt sind. bination von EPA enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu informieren, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 3 g DHA und EPA kombiniert einstellt. Wird die Angabe bei Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln verwendet, so sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu informieren, dass eine tägliche Gesamtaufnahme aus diesen Lebensmitteln von 5 g EPA und DHA kombiniert nicht überschritten werden darf. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Die Angabe darf nicht für Leden, deren Konsum eine tägliche Aufnahme von 2 g DHA bensmittel verwendet werden, und EPA gewährleistet kombiniert. Damit die Angabe die für Kinder bestimmt sind. darüber zu informieren, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 2 g DHA und EPA einstellt. Wird die Angabe bei Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln verwendet, so sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu informieren, dass eine tägliche Gesamtaufnahme aus diesen Lebensmitteln von 5 g EPA und DHA kombiniert nicht
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
überschritten werden darf. Eicosapentaensäure EPA und DHA tragen zu einer normalen Herz- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, (EPA) und Docosahe- funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Quelle von Omegaxaensäure (DHA) 3-Fettsäuren (EPA- oder DHA-Quelle) nach Anhang 13 Ziffer 6 dieser Verordnung erfüllen. Damit die Angabe bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA kombiniert einstellt. Eisen Eisen trägt zu einer normalen kognitiven Funk- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tion bei. die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle nach Eisen Eisen trägt zu einem normalen Energiestoff- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, wechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle nach Eisen Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Blutkörperchen und Hämoglobin bei. die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle nach Eisen Eisen trägt zu einem normalen Sauerstoff- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, transport im Körper bei. die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle nach Eisen Eisen trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle nach Eisen Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle nach Eisen Eisen hat eine Funktion bei der Zellteilung.
Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle nach
817.022.16 Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
lung von Kindern bei. die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle nach Diese Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- und eine gesunde Entwicklung der Knochen den, die die Mindestanforderungen an eine Proteinquelle bei Kindern benötigt. nach Anhang 13 Ziffer 26 dieser Verordnung erfüllen. anderen eisenhaltigen Lebensmitteln zu ei- die mindestens 50 g Fleisch oder Fisch je angegebene ner verbesserten Eisenaufnahme bei. Einzelportion enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn 50 g Fleisch oder Fisch zusammen mit einem oder mehreren Lebensmitteln verzehrt werden, die Nicht-Häm-Eisen enthalten. mineralisierung bei. die die Mindestanforderungen an eine Fluoridquelle nach Gewebes während der Schwangerschaft bei. die die Mindestanforderungen an eine Folatquelle nach synthese bei. die die Mindestanforderungen an eine Folatquelle nach die die Mindestanforderungen an eine Folatquelle nach Stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Folatquelle nach
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
on bei. die die Mindestanforderungen an eine Folatquelle nach des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Folatquelle nach und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Folatquelle nach die die Mindestanforderungen an eine Folatquelle nach Die Angabe darf nur für Nahrungsergänzungsmittel bei Schwangeren den Folatspiegel. Ein niedri- verwendet werden, die mindestens 400 µg Folat je Tagesger Folatspiegel ist bei Schwangeren dosis enthalten. ein Risikofaktor für die Entstehung von Neural- Damit die Angabe zulässig ist, ist darüber zu informieren, rohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. dass Frauen im gebärfähigen Alter die Zielgruppe sind und dass sich die positive Wirkung bei einer ergänzenden Aufnahme von 400 µg täglich über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis einstellt. Der Verzehr von Lebensmitteln, die Fructose Damit die Angabe zulässig ist, sollte in zuckergesüssten enthalten, führt zu einem geringeren Glucose- Lebensmitteln oder Getränken Glucose oder Saccharose anstieg im Blut im Vergleich zu Lebensmit- durch Fructose ersetzt werden, so dass die Verringerung teln, die Saccharose oder Glucose enthalten. des Glucose- oder Saccharosegehalts in diesen Lebensmitteln oder Getränken mindestens 30 % beträgt. Gerstenkorn-Ballaststoffe tragen zur Erhöhung Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die einen hohen Gehalt an diesem Ballaststoff nach Anhang 13 Ziffer 25 dieser Verordnung aufweisen.
817.022.16 Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Glucomannan oder Glucomannan trägt zur Aufrechterhaltung Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Warnung, dass bei Konsumentin- Konjak Mannan eines normalen Cholesterinspiegels im Blut den, deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von 4 g nen und Konsumenten mit bei. Glucomannan gewährleistet. Damit die Angabe zulässig Schluckbeschwerden oder bei ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber unzureichender Flüssigkeitszufuhr zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einerErstickungsgefahr besteht. Emptäglichen Aufnahme von 4 g Glucomannan einstellt. fehlung der Einnahme mit reichlich Wasser, damit Glucomannan in den Magen gelangt. Glucomannan trägt im Rahmen einer kalorien- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Warnung, dass bei Konsumentinden, die 1 g Glucomannan je angegebene Portion enthal- nen und Konsumenten mit ten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentin- Schluckbeschwerden oder bei nen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich unzureichender Flüssigkeitszufuhr die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von Erstickungsgefahr besteht. Emp- 3 g Glucomannan in drei Portionen à 1 g in Verbindung fehlung der Einnahme mit reichmit 1–2 Gläsern Wasser vor den Mahlzeiten und im lich Wasser, damit Glucomannan Rahmen einer kalorienarmen Ernährung einstellt. in den Magen gelangt. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Warnung, dass bei Konsumentineines normalen Cholesterinspiegels im Blut den, deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von 10 g nen und Konsumenten mit bei. Guarkernmehl gewährleistet. Damit die Angabe zulässig Schluckbeschwerden oder bei ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber unzureichender Flüssigkeitszufuhr zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer Erstickungsgefahr besteht. Emptäglichen Aufnahme von 10 g Guarkernmehl einstellt. fehlung der Einnahme mit reichlich Wasser, damit Guarkernmehl in den Magen gelangt. Information an die Konsumentinnen und Konsumenten, den Cholesteringehalt im Blut.
Ein hoher dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Auf- Cholesterinwert gehört zu den Risikofaktoren nahme von 3 g Hafer-Beta-Glucan einstellt. Die Angabe für die koronare Herzerkrankung. kann für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens 1 g Hafer-Beta-Glucan je angegebene Portion enthalten.
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Haferkorn- Haferkorn-Ballaststoffe tragen zur Erhöhung Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Ballaststoffe des Stuhlvolumens bei. die einen hohen Gehalt an diesem Ballaststoff nach Anhang 13 Ziffer 25 dieser Verordnung aufweisen. Hydroxypropyl- Die Aufnahme von Hydroxypropylmethyl- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Warnung, dass bei Konsumentinmethylcellulose cellulose im Rahmen einer Mahlzeit trägt die 4 g HPMC je angegebene Portion im Rahmen einer nen und Konsumenten mit (HPMC) dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel nach Mahlzeit enthalten. Damit die Angabe zulässig ist, sind Schluckbeschwerden oder bei der Mahlzeit weniger stark ansteigt. die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unter- unzureichender Flüssigkeitszufuhr richten, dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn 4 g Erstickungsgefahr besteht. Emp- HPMC im Rahmen der Mahlzeit aufgenommen werden. fehlung der Einnahme mit reichlich Wasser, damit HPMC in den Magen gelangt. Hydroxypropyl- Hydroxypropylmethylcellulose trägt Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Warnung, dass bei Konsumentinmethylcellulose zur Aufrechterhaltung eines normalen Choleste- den, deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von 5 g nen und Konsumenten mit (HPMC) rinspiegels im Blut bei. HPMC gewährleistet. Damit die Angabe zulässig ist, Schluckbeschwerden oder bei sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber unzureichender Flüssigkeitszufuhr zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei ei- Erstickungsgefahr besteht. Empner täglichen Aufnahme von 5 g HPMC einstellt.
fehlung der Einnahme mit reichlich Wasser, damit HPMC in den Magen gelangt. Jod Jod trägt zu einer normalen kognitiven Funkti- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, on bei. die die Mindestanforderungen an eine Jodquelle nach Jod Jod trägt zu einem normalen Energiestoff- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, wechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Jodquelle nach Jod Jod trägt zu einer normalen Funktion des Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Jodquelle nach
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die die Mindestanforderungen an eine Jodquelle nach von Schilddrüsenhormonen und zu einer norma- die die Mindestanforderungen an eine Jodquelle nach len Schilddrüsenfunktion bei. Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. dern bei die die Mindestanforderungen an eine Jodquelle nach Die Konsumentinnen und Konsumenten sind darüber Blutgefässe, was zum normalen Blutfluss zu unterrichten, dass die positive Wirkung bei einer beiträgt. täglichen Aufnahme von 200 mg Kakaoflavanolen erzielt wird. Die Angabe darf nur bei Kakaogetränken (mit Kakaopulver) oder bei dunkler Schokolade verwendet werden, die mindestens eine tägliche Aufnahme von 200 mg Kakaoflavanolen mit einem Polymerisationsgrad von 1–10 liefern. Diese gesundheitsbezogene Angabe ist nach der Verordnung (EU) Nr. 851/201334 geschützt. Die Angabe darf nur für Kapseln oder Tabletten mit Kakaoextrakt mit einem hohen Anteil an Flavanolen verwendet werden, die mindestens eine tägliche Aufnahme von 200 mg Kakaoflavanolen mit einem Polymerisationsgrad von 1–10 liefern. Diese gesundheitsbezogene Angabe ist nach der Verord-
34 Verordnung (EU) Nr. 851/2013 der Kommission vom 3. September 2013 zur Zulassung bestimmter anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 432/2012, Fassung gemäss ABl. L 235 vom 4.9.2013, S. 3.
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
nung (EU) 2015/53935 geschützt. Kalium Kalium trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Kaliumquelle nach Kalium Kalium trägt zu einer normalen Muskel- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Kaliumquelle nach Kalium Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, normalen Blutdrucks bei. die die Mindestanforderungen an eine Kaliumquelle nach Kaugummi, zu Kaugummi, der zu 100 % mit Xylitol gesüsst Information an die Konsumentinnen und Konsumenten, 100 % mit Xylitol ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn mindestens gesüsst Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die dreimal täglich nach den Mahlzeiten 2–3 g zu 100 % mit Entstehung von Karies bei Kindern. Xylitol gesüsster Kaugummi gekaut werden. Kohlenhydrate Kohlenhydrate tragen nach einer intensiven Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Die Angabe darf nur für Lebens- und sehr langen körperlichen Betätigung, den, die vom Menschen verstoffwechselbare Kohlen- mittel verwendet werden, die für die zur Erschöpfung der Muskulatur und hydrate, ausser Polyole, bereitstellen. erwachsene Menschen bestimmt der Glycogenvorräte in der Skelettmuskulatur Die Konsumentinnen und Konsumenten sind darüber sind, die sich sehr intensiv und führt, zur Wiederherstellung der normalen zu unterrichten, dass die positive Wirkung durch den sehr lange körperlich betätigen Muskelfunktion (Kontraktion) bei.
Verzehr von insgesamt 4 g Kohlenhydraten pro kg Kör- und damit ihre Muskulatur und pergewicht aus allen Quellen in einzelnen Dosen in den Glykogenvorräte in der Skelettersten 4 Stunden und spätestens 6 Stunden nach Beendi- muskulatur erschöpft haben. gung der sehr intensiven und sehr langen körperlichen Betätigung, die zur Erschöpfung der Muskulatur und der Glykogenvorräte in der Skelettmuskulatur führt, erreicht wird.
35 Verordnung (EU) 2015/539 der Kommission vom 31. März 2015 zur Zulassung einer anderen gesundheitsbezogenen Angabe über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 432/2012, Fassung gemäss ABl. L 88 vom 1.4.2015, S. 7.
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Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Damit die Angabe zulässig ist, sollten Kohlenhydrat- Elektrolyt-Lösungen 80–350 kcal/l aus Kohlenhydraten bei längerem Ausdauertraining bei. enthalten, und mindestens 75 % der Energie sollten aus Kohlenhydraten gewonnen werden, die eine deutliche blutzuckersteigernde Wirkung haben, wie Glukose, Glukosepolymere und Saccharose. Die Getränke sollten ferner zwischen 20 mmol/l (460 mg/l) und 50 mmol/l (1150 mg/l) Natrium enthalten und eine Osmolalität von 200–330 mOsm/kg Wasser aufweisen. Damit die Angabe zulässig ist, sollten Kohlenhydrat- Elektrolyt-Lösungen 80–350 kcal/l aus Kohlenhydraten der körperlichen Betätigung. enthalten und mindestens 75 % der Energie sollten aus Kohlenhydraten gewonnen werden, die eine deutliche blutzuckersteigernde Wirkung haben, wie Glukose, Glukosepolymere und Saccharose. Die Getränke sollten ferner zwischen 20 mmol/l (460 mg/l) und 50 mmol/l (1150 mg/l) Natrium enthalten und eine Osmolalität von 200–330 mOsm/kg Wasser aufweisen. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Die Angabe darf nur für Lebens- Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger den, deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von 3 g mittel verwendet werden, die für intensiver körperlicher Betätigung. Kreatin gewährleistet. Damit die Angabe zulässig ist, Erwachsene bestimmt sind, die sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber einer intensiven körperlichen zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei ei- Betätigung nachgehen. ner täglichen Aufnahme von 3 g Kreatin einstellt. Bindegewebe bei. die die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle nach stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle nach
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Kupfer Kupfer trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle nach Kupfer Kupfer trägt zu einer normalen Haarpigmen- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tierung bei. die die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle nach Kupfer Kupfer trägt zu einem normalen Eisen- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, transport im Körper bei. die die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle nach Kupfer Kupfer trägt zu einer normalen Hautpigmen- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tierung bei. die die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle nach Kupfer Kupfer trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle nach Kupfer Kupfer trägt dazu bei, die Zellen vor oxidati- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, vem Stress zu schützen. die die Mindestanforderungen an eine Kupferquelle nach Lactase Bei Personen, die Probleme mit der Verdau- Die Angabe darf nur verwendet werden für Nahrungs- Die Zielgruppe ist ferner darüber ung von Lactose haben, verbessert Lactase die ergänzungsmittel mit einem Mindestgehalt von zu unterrichten, dass es Unter- Lactoseverdauung. 4500 FCC36-Einheiten in Verbindung mit der an die schiede bei der Lactosetoleranz Zielgruppe gerichteten Empfehlung der Einnahme bei gibt und dass die Betroffenen sich jeder lactosehaltigen Mahlzeit.
Rat bei einer Fachperson bezüglich der Funktion des Stoffes bei ihrer Ernährung holen sollten.
36 FCC = Food Chemicals Codex
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Langsam verdauliche Beim Verzehr von Erzeugnissen mit einem Die Angabe darf nur bei Lebensmitteln verwendet wer- Stärke (SDS) hohen Gehalt an langsam verdaulicher Stärke den, bei denen die verdaulichen Kohlenhydrate mindestens (SDS) steigt die Blutzuckerkonzentration nach 60 % der gesamten Energieaufnahme liefern und bei denen einer Mahlzeit weniger stark an als beim Ver- mindestens 55 % dieser Kohlenhydrate aus verdaulicher zehr von Erzeugnissen mit geringem Stärke bestehen, wobei diese zu mindestens 40 % aus SDS SDS-Gehalt. besteht. Diese gesundheitsbezogene Angabe ist nach der Verordnung (EU) Nr. 851/201337 geschützt. Lebende Joghurt- Die Verdauung der im Produkt enthaltenen Damit die Angabe zulässig ist, sollte der Joghurt oder kulturen Lactose wird durch Lebendkulturen in Joghurt die fermentierte Milch mindestens 108 koloniebildende oder fermentierter Milch bei Personen, die Einheiten lebender Startermikroorganismen (Lactobacillus Probleme mit der Lactoseverdauung haben, delbrueckii subsp. bulgaricus und Streptococcus thermoverbessert. philus) je Gramm enthalten. Lebensmittel mit Eine Reduzierung der Aufnahme an gesättig- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, geringem oder redu- ten Fettsäuren trägt zur Aufrechterhaltung die die Mindestanforderungen an einen geringen Gehalt an ziertem Gehalt eines normalen Cholesterinspiegels im Blut gesättigten Fettsäuren (arm an gesättigten Fettsäuren) nach an gesättigten Fett- bei.
Anhang 13 Ziffer 11 dieser Verordnung oder an einen säuren reduzierten Gehalt an gesättigten Fettsäuren (reduzierter Gehalt an einem Nährstoff) nach Anhang 13 Ziffer 32 Lebensmittel mit Eine Reduzierung der Natrium-Aufnahme Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, geringem oder redu- trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen die die Mindestanforderungen an natriumarm oder kochziertem Natriumgehalt Blutdrucks bei. salzarm nach Anhang 13 Ziffer 20 dieser Verordnung oder an einen reduzierten Natrium- oder Kochsalzgehalt nach Anhang 13 Ziffer 32 dieser Verordnung (reduzierter Anteil an einem Nährstoff) erfüllen.
37 Siehe Fussnote zu «Kakaoflavanole»
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Linolsäure Linolsäure trägt zur Aufrechterhaltung einesDie Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. die mindestens 1,5 g Linolsäure je 100 g und je 100 kcal bereitstellen. Information an die Konsumentinnen und Konsumenten, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 1,5 g Linolsäure einstellt. Magnesium Magnesium trägt zur Verringerung von Müdig- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, keit und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Magnesium Magnesium trägt zum Elektrolytgleich- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, gewicht bei. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Magnesium Magnesium trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Magnesium Magnesium trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Magnesium Magnesium trägt zu einer normalen Muskel- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Magnesium Magnesium trägt zu einer normalen Eiweiss- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, synthese bei. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Magnesium Magnesium trägt zur normalen psychischen Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Funktion bei.
die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Magnesium Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Knochen bei. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Magnesium Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Zähne bei. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Magnesium Magnesium hat eine Funktion bei der Zell- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, teilung. die die Mindestanforderungen an eine Magnesiumquelle Mahlzeitersatz für Das Ersetzen von einer der täglichen Mahl- Damit die Angabe zulässig ist, sollte das Lebensmittel den eine gewichts- zeiten im Rahmen einer kalorienarmen Ernäh- Anforderungen von Art .31 Bst. b VLBE38 entsprechen. kontrollierende rung durch einen solchen Mahlzeitersatz trägt Um die angegebene Wirkung zu erzielen, sollte täglich Ernährung dazu bei, das Gewicht nach Gewichtsabnahme eine Mahlzeit durch einen solchen Mahlzeitersatz ersetzt zu halten. werden. Mahlzeitersatz Das Ersetzen von zwei der täglichen Mahl- Damit die Angabe zulässig ist, sollte das Lebensmittel den für eine gewichts- zeiten im Rahmen einer kalorienarmen Ernäh- Anforderungen von Art. 31 Bst. b VLBE entsprechen. Um kontrollierende rung durch einen solchen Mahlzeitersatz trägt zudie angegebene Wirkung zu erzielen, sollten täglich zwei Ernährung Gewichtsabnahme bei Mahlzeiten durch einen solchen Mahlzeitersatz ersetzt werden. Mangan Mangan trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Manganquelle nach Mangan Mangan trägt zur Erhaltung normaler Kno- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, chen bei. die die Mindestanforderungen an eine Manganquelle nach Mangan Mangan trägt zu einer normalen Binde- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, gewebsbildung bei.
die die Mindestanforderungen an eine Manganquelle nach
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Mangan Mangan trägt dazu bei, die Zellen vor oxidati- vem Stress zu schützen. die die Mindestanforderungen an eine Manganquelle nach Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werwechslung schwefelhaltiger Aminosäuren bei. den, die die Mindestanforderungen an eine Molybdänquelle nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Die Konsumentinnen und Konsumenten sind darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer Darmfunktion bei täglichen Aufnahme von 12 g Zichorieninulin einstellt. deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von mindestens 12 g nativem Zichorieninulin liefert, einer nicht fraktionierten Mischung von Monosacchariden (< 10 %), Disacchariden, inulinartigen Fructanen und aus Zichorienwurzeln gewonnenem Inulin mit einem mittleren Polymerisationsgrad von ≥ 9. Diese gesundheitsbezogene Angabe ist nach der Verordnung (EU) 2015/231439 geschützt.
39 Verordnung (EU) 2015/2314 der Kommission vom 7. Dezember 2015 zur Zulassung einer anderen gesundheitsbezogenen Angabe über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 432/2012, Fassung gemäss ABl. L 328 vom 12.12.2015, S. 46.
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Neuformuliertes Wer zuckerhaltige säuerliche Getränke wie Neuformulierte säuerliche Getränke dürfen nur dann mit alkoholfreies säuer- Soft Drinks, die typischerweise 8–12 g Zu- der Angabe versehen werden, wenn sie der Beschreibung liches Getränk mit cker/100 ml enthalten) durch neuformu- des Lebensmittels entsprechen, zu dem die Angabe ge- – weniger als 1 g lierte Getränke ersetzt, trägt zur Erhaltung macht wird. gärfähigem Koh- der Mineralisierung der Zähne bei. Diese gesundheitsbezogene Angabe ist nach der Verordlenhydrat nung (EU) Nr. 851/201340 geschützt. pro 100 ml (Zucker und sonstige Kohlenhydrate, mit Ausnahme von mehrwertigen Alkoholen); – einem Calciumgehalt zwischen 0,3 und 0,8 mol pro mol Säuerungsmittel; – Anzeige eines pH- Werts zwischen 3,7 und 4,0. Niacin Niacin trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Niacinquelle nach Niacin Niacin trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Niacinquelle nach
40 Siehe Fussnote zu Kakaoflavanole
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Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Niacin trägt zur normalen psychischen Funkti- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, on bei. die die Mindestanforderungen an eine Niacinquelle nach Niacin trägt zur Erhaltung normaler Schleim- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, häute bei. die die Mindestanforderungen an eine Niacinquelle nach Niacin trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Niacinquelle nach Niacin trägt zur Verringerung von Müdigkeit Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Niacinquelle nach Damit die Angabe zulässig ist, sollten fermentierbare Kohlenhydrate1 in Lebensmitteln oder Getränken durch hydraten «Bezeichnung aller verwendeten nicht fermentierbare Kohlenhydrate2 ersetzt werden, und nicht fermentierbaren Kohlenhydrate» ent- zwar in solchen Anteilen, dass der Verzehr dieser Lebenshalten, trägt zur Erhaltung der Zahnminera- mittel oder Getränke den pH-Wert des Zahnbelags wählisierung bei. rend des Verzehrs und bis 30 Minuten nach dem Verzehr nicht unter 5,7 absenkt. 1 Fermentierbare Kohlenhydrate werden definiert als in Lebensmitteln oder Getränken verzehrte Kohlenhydrate oder Kohlenhydratmischungen, die den in vivo oder in situ durch pH- Telemetrietests bestimmten pH-Wert des Zahnbelags während des Verzehrs und bis 30 Minuten nach dem Verzehr durch bakterielle Fermentation unter 5,7 absenken. 2 Nicht fermentierbare Kohlenhydrate werden definiert als in Lebensmitteln oder Getränken verzehrte Kohlenhydrate oder Kohlenhydratmischungen, die den in vivo oder in situ durch pH-Telemtrietests bestimmten pH-Wert des Zahnbe-
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
lags während des Verzehrs und bis 30 Minuten nach dem Verzehr durch bakterielle Fermentation nicht unter einen konservativen Wert von 5,7 absenken. Olivenöl-Polyphenole tragen dazu bei, Die Angabe darf nur für Olivenöl verwendet werden, das die Blutfette vor oxidativem Stress zu schüt- mindestens 5 mg Hydroxytyrosol und dessen Derivate, zen. wie Oleuropein- Komplex und Tyrosol, je 20 g Olivenöl enthält. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 20 g Olivenöl einstellt. Der Ersatz von gesättigten Fettsäuren durch Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung die einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren nach trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Anhang 13 Ziffer 10 dieser Verordnung aufweisen. Cholesterinspiegels im Blut bei. Ölsäure ist eine ungesättigte Fettsäure. Pantothensäure trägt zu einem normalen Ener- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, giestoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Pantothensäurequelle nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Pantothensäure trägt zu einer normalen Synthe- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, se und zu einem normalen Stoffwechsel von die die Mindestanforderungen an eine Pantothensäurequel- Steroidhormonen, Vitamin D und einigen le nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Neurotransmittern bei. Pantothensäure trägt zur Verringerung von Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Müdigkeit und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Pantothensäurequelle nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Pantothensäure trägt zu einer normalen geisti- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, gen Leistung bei.
die die Mindestanforderungen an eine Pantothensäurequelle nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen.
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Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Warnung, dass bei Konsumentinnormalen Cholesterinspiegels im Blut bei. den, deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von 6 g nen und Konsumenten mit Pektinen gewährleistet. Damit die Angabe zulässig ist, Schluckbeschwerden oder bei sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unzureichender Flüssigkeitszufuhr unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einer Erstickungsgefahr besteht. Emptäglichen Aufnahme von 6 g Pektinen einstellt. fehlung der Einnahme mit reichlich Wasser, damit die Pektine in den Magen gelangen. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- Warnung, dass bei Konsumentinner Mahlzeit trägt dazu bei, dass der Blutzu- den, die 10 g Pektine je angegebene Portion enthal- nen und Konsumenten mit ckerspiegel nach der Mahlzeit weniger stark ten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentin- Schluckbeschwerden oder bei ansteigt. nen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich unzureichender Flüssigkeitszufuhr die positive Wirkung einstellt, wenn 10 g Pektine als Erstickungsgefahr besteht. Emp- Bestandteil der Mahlzeit aufgenommen werden. fehlung der Einnahme mit reichlich Wasser, damit die Pektine in den Magen gelangen. Information an die Konsumentinnen und Konsumenten, weislich den Cholesterinspiegel. Ein ho- dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufher Cholesterinwert gehört zu den Risiko- nahme von 1,5–3 g Pflanzenstanolen einstellt. faktoren der koronaren Herzerkrankung. Auf das Ausmass der Wirkung darf nur bei Lebensmitteln der folgenden Kategorien hingewiesen werden: Streichfette, Milchprodukte, Mayonnaise und Salatdressings. Bei der Angabe zum Ausmass der Wirkung müssen für die Konsumentinnen und Konsumenten bei Lebensmitteln, die eine tägliche Aufnahme von 1,5–2,4 g Pflanzensterolen gewährleisten, die Spanne von «7 bis 10 %» oder bei Lebensmitteln, die eine tägliche Aufnahme von 2,5–3 g Pflanzensterolen gewährleisten, die Spanne von «10 bis 12.5 %» sowie die Dauer, bis die Wirkung eintritt, d. h. «nach 2 bis 3 Wochen», angegeben werden.
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Pflanzensterole: Pflanzensterole senken/reduzieren nach- Information an die Konsumentinnen und Konsumenten, aus Pflanzen extra- weislich den Cholesterinspiegel. Ein hoher dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufhierte Sterole, frei Cholesterinwert gehört zu den Risikofaktoren nahme von 1,5–3 g Pflanzensterolen einstellt. oder mit lebens- der koronaren Herzerkrankung. Auf das Ausmass der Wirkung darf nur bei Lebensmitteln mittelgeeigneten der folgenden Kategorien hingewiesen werden: Streichfet- Fettsäuren verestert te, Milchprodukte, Mayonnaise und Salatdressings. Bei der Angabe zum Ausmass der Wirkung müssen für die Konsumentinnen und Konsumenten bei Lebensmitteln, die eine tägliche Aufnahme von 1,5–2,4 g Pflanzensterolen gewährleisten, die Spanne von («7 bis 10 %») bzw. bei Lebensmitteln, die eine tägliche Aufnahme von 2,5–3 g Pflanzensterolen gewährleisten, die Spanne von («10 bis 12,5 %») sowie die Dauer, bis die Wirkung eintritt, d. h. («nach 2 bis 3 Wochen»), angegeben werden. Pflaumen getrock- Getrocknete Pflaumen tragen zu einer norma- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, net von «prunus» len Darmfunktion bei deren Konsum eine tägliche Aufnahme von 100 g getrock- Kultivaren (Prunus neter Pflaumen gewährleistet.
Damit die Angabe zulässig domestica L.) ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu informieren, dass sich die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 100 g getrockneter Pflaumen einstellt. Phosphor Phosphor trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Phosphorquelle Phosphor Phosphor trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, der Zellmembran bei. die die Mindestanforderungen an eine Phosphorquelle Phosphor Phosphor trägt zur Erhaltung normaler Kno- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, chen bei. die die Mindestanforderungen an eine Phosphorquelle
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Phosphor Phosphor wird für das normale Wachstum Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, und die normale Entwicklung der Knochen die die Mindestanforderungen an eine Phosphorquelle bei Kindern benötigt. nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Phosphor Phosphor trägt zur Erhaltung normaler Zähne Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, bei. die die Mindestanforderungen an eine Phosphorquelle Phytosterine und Phytosterine und Phytostanole tragen Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen Phytostanole zur Aufrechterhaltung eines normalen Choleste- und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die rinspiegels im Blut bei. positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von mindestens 0,8 g Phytosterinen oder Phytostanolen einstellt. Proteine Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskel- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, masse bei. die die Mindestanforderungen an eine Proteinquelle nach Proteine Proteine tragen zur Erhaltung von Muskel- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, masse bei. die die Mindestanforderungen an eine Proteinquelle nach Proteine Proteine tragen zur Erhaltung normaler Kno- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, chen bei. die die Mindestanforderungen an eine Proteinquelle nach Resistente Stärke Der Ersatz von verdaulicher Stärke durch Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, resistente Stärke in einer Mahlzeit trägt dazu in denen die verdauliche Stärke durch resistente Stärke bei, dass der Blutzuckerspiegel nach der Mahl- ersetzt wurde, wobei der Anteil der resistenten Stärke am zeit weniger stark ansteigt.
Stärkegehalt insgesamt mindestens 14 % beträgt. Riboflavin oder Riboflavin trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle Riboflavin oder Riboflavin trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Riboflavin oder Riboflavin trägt zur Erhaltung normaler Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 Schleimhäute bei. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle Riboflavin oder Riboflavin trägt zur Erhaltung normaler ro- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 ter Blutkörperchen bei. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle Riboflavin oder Riboflavin trägt zur Erhaltung normaler Haut Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 bei. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle Riboflavin oder Riboflavin trägt zur Erhaltung normaler Seh- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 kraft bei. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle Riboflavin oder Riboflavin trägt zu einem normalen Eisen- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle Riboflavin oder Riboflavin trägt dazu bei, die Zellen vor oxida- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 tivem Stress zu schützen. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle Riboflavin oder Riboflavin trägt zur Verringerung von Müdig- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Vitamin B2 keit und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Riboflavinquelle Roggen-Ballast- Roggen-Ballaststoffe tragen zu einer norma- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffe len Darmfunktion bei. die einen hohen Gehalt an diesem Ballaststoff nach Anhang 13 Ziffer 25 dieser Verordnung haben. Selen Selen trägt zu einer normalen Spermabildung Diese Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werbei. den, die die Mindestanforderungen an eine Selenquelle
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Selen Selen trägt zur Erhaltung normaler Haare bei. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Selenquelle nach Selen Selen trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Selenquelle nach Selen Selen trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Selenquelle nach Selen Selen trägt zu einer normalen Schilddrüsen- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Selenquelle nach Selen Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxida- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tivem Stress zu schützen. die die Mindestanforderungen an eine Selenquelle nach Thiamin Thiamin trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Thiaminquelle nach Thiamin Thiamin trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Thiaminquelle nach Thiamin Thiamin trägt zur normalen psychischen Funk- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tion bei. die die Mindestanforderungen an eine Thiaminquelle nach Thiamin Thiamin trägt zu einer normalen Herz- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Thiaminquelle nach
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Tomatenkonzentrat WSTC I und II (wasserlösliches Tomaten- Hinweis an die Konsumentinnen und Konsumenten, dass wasserlöslich – konzentrat fördert die normale Blutplätt- die positive Wirkung erreicht wird, wenn täglich 3 g WSTC I und II chenaggregation und trägt zu einem gesun- WSTC I oder 150 mg WSTC II in bis zu 250 ml Fruchtden Blutfluss bei. saft, aromatisierten Getränken oder Trinkjoghurts (sofern nicht stark pasteurisiert) oder 3 g WSTC I oder 150 mg WSTC II in Nahrungsergänzungsmitteln, zusammen mit einem Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit, eingenommen werden. Unverdauliche Koh- Der Verzehr von Lebensmitteln/Getränken, Damit die Angabe zulässig ist, sollten Zucker in Lebenslenhydrate die anstelle von Zucker «Bezeichnung aller mitteln oder Getränken durch unverdauliche Kohlenhydraverwendeten unverdaulichen Kohlenhydrate» te ersetzt werden, die im Dünndarm weder verdaut noch enthalten, bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel absorbiert werden, sodass der Zuckergehalt der Lebensmitnach ihrem Verzehr weniger stark ansteigt als tel oder Getränke mindestens um den in der Angabe beim Verzehr von zuckerhaltigen Lebens- «reduzierter Anteil an einem Nährstoff» gemäss Anmitteln/Getränken hang 13 Ziffer 32 dieser Verordnung genannten Anteil reduziert ist. Vitamin A Vitamin A trägt zu einem normalen Eisen- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-A-Quelle Vitamin A Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Schleimhäute bei.
die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-A-Quelle Vitamin A Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Haut bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-A-Quelle Vitamin A Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Seh- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, kraft bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-A-Quelle
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Vitamin A Vitamin A trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-A-Quelle Vitamin A Vitamin A hat eine Funktion bei der Zell- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, spezialisierung. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-A-Quelle Vitamin B12 Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B12-Quelle Vitamin B12 Vitamin B12 trägt zu einer normalen Funkti- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, on des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B12-Quelle Vitamin B12 Vitamin B12 trägt zu einem normalen Ho- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, mocystein-Stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B12-Quelle Vitamin B12 Vitamin B12 trägt zur normalen psychischen Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B12-Quelle Vitamin B12 Vitamin B12 trägt zu einer normalen Bildung Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, roter Blutkörperchen bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B12-Quelle Vitamin B12 Vitamin B12 trägt zu einer normalen Funkti- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, on des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B12-Quelle Vitamin B12 Vitamin B12 trägt zur Verringerung von Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Müdigkeit und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B12-Quelle
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Vitamin B12 Vitamin B12 hat eine Funktion bei der Zelltei- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, lung. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B12-Quelle Vitamin B6 Vitamin B6 trägt zu einer normalen Cys- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tein-Synthese bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin B6 Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin B6 Vitamin B6 trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin B6 Vitamin B6 trägt zu einem normalen Homocys- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tein-Stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin B6 Vitamin B6 trägt zu einem normalen Ei- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, weiss- und Glycogenstoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin B6 Vitamin B6 trägt zur normalen psychischen Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin B6 Vitamin B6 trägt zur normalen Bildung ro- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, ter Blutkörperchen bei die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin B6 Vitamin B6 trägt zu einer normalen Funkti- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, on des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Vitamin B6 trägt zur Verringerung von Müdig- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, keit und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormon- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tätigkeit bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-B6-Quelle Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Immunsystems während und nach inten- deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von 200 mg Vitasiver körperlicher Betätigung bei. min C gewährleistet. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn zusätzlich zu der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin C täglich 200 mg eingenommen werden. bildung für eine normale Funktion der Blut- die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle gefässe bei. nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. bildung für eine normale Funktion der Kno- die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle chen bei. nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. bildung für eine normale Knorpelfunktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle bildung für eine normale Funktion des Zahn- die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle fleisches bei. nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. bildung für eine normale Funktion der Haut die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle bei. nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen.
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Vitamin C Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagen- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, bildung für eine normale Funktion der Zähne die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle bei. nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Vitamin C Vitamin C trägt zu einem normalen Energie- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle Vitamin C Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Nervensystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle Vitamin C Vitamin C trägt zur normalen psychischen Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Funktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle Vitamin C Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle Vitamin C Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxida- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, tivem Stress zu schützen. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle Vitamin C Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdig- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, keit und Ermüdung bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle Vitamin C Vitamin C trägt zur Regeneration der reduzier- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, ten Form von Vitamin E bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle Vitamin C Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle
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Vitamin D Vitamin D wird für ein gesundes Wachstum Diese Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet wer- und eine gesunde Entwicklung der Knochen den, die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-Dbei Kindern benötigt. Quelle nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Vitamin D Vitamin D trägt zu einer normalen Auf- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, nahme und Verwertung von Calcium und die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-D-Quelle Phosphor bei. nach Anhang 13 Ziffer 28 dieser Verordnung erfüllen. Vitamin D Vitamin D trägt zu einem normalen Calcium- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, spiegel im Blut bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-D-Quelle Vitamin D Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Kno- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, chen bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-D-Quelle Vitamin D Vitamin D trägt zur Erhaltung einer norma- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, len Muskelfunktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-D-Quelle Vitamin D Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Zäh- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, ne bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-D-Quelle Vitamin D Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-D-Quelle Vitamin D Vitamin D hat eine Funktion bei der Zell- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, teilung. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-D-Quelle
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Vitamin D trägt dazu bei, die durch posturale Die Angabe darf nur für Nahrungsergänzungsmittel Bei Nahrungsergänzungsmitteln Instabilität und Muskelschwäche bedingte verwendet werden, die mindestens 15 µg Vitamin D je mit Vitamin D darf die Angabe Sturzgefahr zu verringern. Stürze sind bei angegebene Portion enthalten. nur für solche verwendet werden, Männern und Frauen ab 60 Jahren ein Risiko- Es ist darüber zu informieren, dass sich die positive die für Männer und Frauen ab faktor für Knochenbrüche. Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 20 µg Vita- 60 Jahren bestimmt sind. min D aus allen Quellen einstellt. Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, des Immunsystems bei Kindern bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-D-Quelle Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidati- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, vem Stress zu schützen. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-E-Quelle Vitamin K trägt zu einer normalen Blut- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, gerinnung bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-K-Quelle Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Kno- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, chen bei. die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-K-Quelle Walnüsse tragen dazu bei, die Elastizität Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, der Blutgefässe zu verbessern. die eine tägliche Verzehrsmenge von 30 g Walnüssen gewährleisten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei einem täglichen Verzehr von 30 g Walnüssen einstellt.
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Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumen- Die Angabe darf nur für Wasser licher und kognitiver Funktionen bei. tinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, verwendet werden, das den dass täglich mindestens 2,0 l Wasser aus allen Quellen- Anforderungen der Verordnung verzehrt werden sollten, um die angegebene Wirkung des EDI vom 16. Dezember zu erzielen. 201641 über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen entspricht. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen Die Angabe darf nur für Wasser Regulierung der Körpertemperatur bei. und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass täglich verwendet werden, das den mindestens 2,0 l Wasser aus allen Quellenverzehrt werden Anforderungen der Verordnung sollten, um die angegebene Wirkung zu erzielen. des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen entspricht. der Darmpassage bei. die einen hohen Gehalt an diesem Ballaststoff nach Anhang 13 Ziffer 25 dieser Verordnung haben und die eine tägliche Verzehrsmenge von 10 g Weizenkleie gewährleisten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich mindestens 10 g Weizenkleie einstellt.
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des Stuhlvolumens bei. die einen hohen Gehalt an diesem Ballaststoff nach Anhang 13 Ziffer 25 dieser Verordnung haben und die eine tägliche Verzehrsmenge von 10 g Weizenkleie gewährleisten. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten darüber zu unterrichten, dass sich mindestens 10 g Weizenkleie einstellt. Stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach hydrat-Stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funkti- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, on bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach und einer normalen Reproduktion bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach von Makronährstoffen bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach wechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Stoffwechsel bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach synthese bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach Zink trägt zur Erhaltung eines normalen Testos- Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, teronspiegels im Blut bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach Immunsystems bei. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach
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Zink Zink trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. die die Mindestanforderungen an eine Zinkquelle nach Zink Zink hat eine Funktion bei der Zellteilung. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, Zuckerersatzstoffe, Der Verzehr von Lebensmitteln oder Geträn- Damit die Angabe zulässig ist, sollten Zuckerarten in Led. h. stark süssende ken, die anstelle von Zucker den Zucker- bensmitteln oder Getränken durch Zuckerersatzstoffe, d. h. Verbindungen; Xy- ersatzstoff X [Name des Zuckersatzstoffs])42 stark süssende Verbindungen wie Xylit, Sorbit, Mannit, lit, Sorbit, Mannit, oder die anderen Zuckerarten D-Tagatose Maltit, Lactit, Isomalt, Erythrit, Sucralose oder Polydextrose, Maltit, Lactit, Iso- oder Isomaltulose enthalten, bewirkt, dass oder durch eine Kombination dieser Stoffe ersetzt werden, malt, Erythrit, Sucra- der Blutzuckerspiegel nach ihrem Verzehr sodass der Zuckergehalt des Lebensmittels oder des Gelose und Polydextrose weniger stark ansteigt als beim Verzehr von tränks mindestens um den geforderten Anteil reduziert ist, oder D-Tagatose und zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Getränken. der nach Anhang 13 Ziffer 32 dieser Verordnung für einen Isomaltulose reduzierten Anteil an einem Nährstoff gilt. Mit D-Tagatose und Isomaltulose sollten vergleichbare Anteile anderer Zuckerarten im gleichen Verhältnis ersetzt werden, sodass der Zuckergehalt um mindestens den Anteil reduziert ist, der nach Anhang 13 Ziffer 32 dieser Verordnung für einen reduzierten Anteil an einem Nährstoff gefordert wird.
42 Im Fall von D-Tagatose und Isomaltulose muss es hier «andere Zuckerarten» heissen
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Zuckerersatzstoffe, Der Verzehr von Lebensmitteln oder Geträn- Damit die Angabe zulässig ist, sollten Zuckerarten in d. h. stark süssende ken, die anstelle von Zucker den Zucker- Lebensmitteln oder Getränken, die den pH-Wert des Verbindungen; Xy- ersatzstoff X (Name des Zuckerersatzstoffs)43 Zahnbelags unter 5,7 absenken, durch Zuckerersatzstoffe, lit, Sorbit, Man- bzw. die anderen Zuckerarten D-Tagatose d. h. stark süssende Verbindungen, Xylit, Sorbit, Mannit, nit, Maltit, Lac- oder Isomaltulose enthalten, trägt zur Erhal- Maltit, Lactit, Isomalt, Erythrit, D-Tagatose, Isomaltulose, tit, Isomalt, Erythrit, tung der Zahnmineralisierung bei. Sucralose oder Polydextrose oder durch eine Kombination Sucralose und Poly- aus diesen Stoffen ersetzt werden, und zwar in solchen dextrose; D-Tagatose Anteilen, dass der Verzehr dieser Lebensmittel oder und Isomaltulose Getränke den pH-Wert des Zahnbelags während des Verzehrs und bis 30 Minuten nach dem Verzehr nicht unter 5,7 absenkt. Zuckerfreier Kau- Zuckerfreier Kaugummi trägt zur Erhaltung Die Angabe darf nur für Kaugummi verwendet werden, gummi der Zahnmineralisierung bei. der den Anforderungen für zuckerfrei nach Anhang 13 Ziffer 18 dieser Verordnung entspricht. Information an die Konsumentinnen und Konsumenten, dass sich die positive Wirkung bei mindestens 20-minütigem Kauen nach dem Essen oder Trinken einstellt. Zuckerfreier Kau- Zuckerfreier Kaugummi trägt zur Neu- Die Angabe darf nur für Kaugummi verwendet werden, gummi tralisierung der Säuren des Zahnbelags bei.
der den Anforderungen für zuckerfrei nach Anhang 13 Ziffer 18 dieser Verordnung entspricht. Damit die Angabe darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung bei mindestens 20-minütigem Kauen nach dem Essen oder Trinken einstellt.
43 Siehe Fussnote zu D-Tagatose und Isomaltulose
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Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Die Angabe darf nur für Kaugummi verwendet werden, der den Anforderungen an zuckerfrei nach Anhang 13 Ziffer 18 dieser Verordnung entspricht. Damit die Angabe jeweils einstellt, wenn der Kaugummi bei Trockenheitsgefühl im Mund verwendet wird. Die Angabe darf nur für Kaugummi verwendet werden, der den Anforderungen für zuckerfrei nach Anhang 13 demineralisierung ist ein Risikofaktor bei Ziffer 18 dieser Verordnung entspricht. Damit die Angabe der Entstehung von Zahnkaries. zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten einstellt, wenn mindestens dreimal täglich nach den Mahlzeiten 20 Minuten lang 2–3 g zuckerfreier Kaugummi gekaut werden. Zuckerfreier Kaugummi unterstützt die Neutra- Die Angabe darf nur für Kaugummi verwendet werden, lisierung der Plaquesäuren. Plaquesäuren sind der den Anforderungen für zuckerfrei nach Anhang 13 ein Risikofaktor bei der Entstehung von Zahn- Ziffer 18 dieser Verordnung entspricht. Damit die Angabe karies. zulässig ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten einstellt, wenn mindestens dreimal täglich nach den Mahlzeiten 20 Minuten lang 2–3 g zuckerfreier Kaugummi gekaut werden.
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Lebensmittel, Lebensmit- Angabe Verwendungsbedingungen Einschränkungen/Warnhinweise
Zuckerfreier Kau- Zuckerfreier Kaugummi mit Carbamid neutrali- Die Angabe darf nur für Kaugummi verwendet werden, gummi mit Carbamid siert die Säuren des Zahnbelags wirksamer als der den Anforderungen an zuckerfrei nach Anhang 13 zuckerfreier Kaugummi ohne Carbamid. Ziffer 18 dieser Verordnung entspricht. Damit die Angabe zulässig ist, sollte jedes Stück zuckerfreier Kaugummi mindestens 20 mg Carbamid enthalten. Zudem müssen die Konsumentinnen und Konsumenten darüber unterrichtet werden, dass der Kaugummi nach dem Essen oder Trinken mindestens 20 Minuten lang gekaut werden sollte. des Stuhlvolumens bei die den Anforderungen an einen hohen Gehalt an diesem Ballaststoff gemäss den im Anhang 13 Ziffer 25 entspricht.
Begleitdokument für Rohstoffe für die Gelatine- oder
Kollagenherstellung (Muster)
Teil A Identifizierung der Rohstoffe Art der Erzeugnisse: ....................................................................................................................................... Herstellungsdatum: ....................................................................................................................................... Art der Verpackung: ....................................................................................................................................... Zahl der Packstücke: ....................................................................................................................................... Garantierte Lagerzeit: ....................................................................................................................................... Eigengewicht (kg): .......................................................................................................................................
Teil B Herkunft der Rohstoffe Anschriften und Registernummern der zugelassenen Gewinnungsbetriebe: .......................................................................................................................................
Teil C Bestimmungsort der Rohstoffe Die Rohstoffe werden versandt von (Verladeort): ....................................................................................................................................... nach (Bestimmungsland und -ort): ....................................................................................................................................... mit folgendem Transportmittel: ....................................................................................................................................... Name und Adresse der Versenderin/des Versenders: ....................................................................................................................................... Name und Adresse der Empfängerin/des Empfängers: .......................................................................................................................................