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Bundesgesetz über die Anpassung der kantonalen Beiträge für die innerkantonalen stationären Behandlungen nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung

832.14 · Systematische Sammlung des Bundesrechts

Version of Jan 1, 2002

https://lexipedia.io/en/docs/ch/sr-rs-rs/832-14/de/bundesgesetz-uber-die-anpassung-der-kantonalen-beitrage-fur-die-innerkantonalen-stationaren-behandlungen-nach-dem-bundesgesetz-uber-die-krankenversicherung

Retrieved on Sep 4, 2026

  1. Documents
  2. Confederation
  3. Systematic Compilation of Federal Legislation
Source

This version has not been in force since Jan 1, 2005.

Enacted by: Bundesgesetz über die Anpassung der kantonalen Beiträge für die innerkantonalen stationären Behandlungen nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (AS 2002 1643)

832.14

Bundesgesetz über die Anpassung der kantonalen Beiträge für die innerkantonalen stationären Behandlungen nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung

vom 21. Juni 2002 (Stand am 9. Juli 2002)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf Artikel 117 Absatz 1 der Bundesverfassung1, nach Einsicht in den Bericht der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates vom 13. Februar 20022 und in die Stellungnahme des Bundesrates vom 15. März 20023, beschliesst:

Footnotes

  1. [1] SR 101
  2. [2] BBl 2002 4365
  3. [3] BBl 2002 ...

Art. 1

In Abweichung von Artikel 49 Absätze1 und 2 des Bundesgesetzes vom 18. März 19944 über die Krankenversicherung beteiligen sich die Kantone mit folgenden Beträgen an den Kosten der innerkantonalen stationären Behandlungen in Halbprivat- und Privatabteilungen von öffentlichen und öffentlich subventionierten Spitälern:

  1. ab dem1. Januar 2002 60 Prozent der von den Versicherern für Kantonseinwohnerinnen und -einwohner geschuldeten Tarife der allgemeinen Abteilung des jeweiligen Spitals;

  2. ab dem1. Januar 2003 80 Prozent der von den Versicherern für Kantonseinwohnerinnen und -einwohner geschuldeten Tarife der allgemeinen Abteilung des jeweiligen Spitals;

  3. ab dem1. Januar 2004 100 Prozent der von den Versicherern für Kantonseinwohnerinnen und -einwohner geschuldeten Tarife der allgemeinen Abteilung des jeweiligen Spitals.

Massgebend für die Höhe der kantonalen Beteiligung ist der Tag des Eintrittes in das Spital.

Footnotes

  1. [4] SR 832.10

Art. 2

Die Spitäler stellen den Versicherern die um den Betrag der Kantonsbeteiligung reduzierte Rechnung zu.

DieRegelung der Abrechnungsmodalitäten zwischen den Spitälern und den Kantonen ist Sache der Kantone.

AS 2002 1643

Art. 3

Dieses Gesetz wird nach Artikel 165 Absatz 1 der Bundesverfassung als dringlich erklärt und untersteht nach Artikel 141 Absatz 1 Buchstabe b der Bundesverfassung dem fakultativen Referendum.

Es tritt rückwirkend auf den1. Januar 2002 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2004.