AS 2005 687
AS 2005 687
Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen
Änderung vom 20. Januar 2005
Das Bundesamt für Kommunikation verordnet:
I Die Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation vom 9. Dezember 19971 über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen wird wie folgt geändert:
Art. 2 Abs. 1 Bst. e und g
1 Frequenznutzungen nach Artikel 8 Buchstabe a FKV sind Frequenznutzungen mit:
e. Funkanlagen eines drahtlosen lokalen Netzes nach der unten stehenden Tabelle:
Frequenzbereich Maximale Leistung (Gesamtwert) oder (Sammelfrequenzen) Feldstärke (Höchstwert)
2400–2483.5 MHz 100 mW EIRP 5150–5350 MHz 200 mW EIRP 5470–5725 MHz 1 W EIRP 17.1–17.3 GHz 100 mW EIRP
g. Funkanlagen, die ausschliesslich in geschlossenen Tanks im Frequenzband 24.05–27 GHz benützt werden.
1 SR 784.102.11
2004-2534 687
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2005
Art. 7 Frequenzbänder Für die Teilnahme am Amateurfunk stehen die folgenden Frequenzbänder zur Ver- fügung: a. für terrestrische Verbindungen:
1. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession CEPT oder
einer Amateurfunkkonzession 1 oder 2: 135,7 – 137,8 KHza 2,300 – 2,308 GHzc 1,810 – 1,850 MHz 2,308 – 2,312 GHzb 1,850 – 2,000 MHzb 2,312 – 2,450 GHzc 3,500 – 3,800 MHzb 5,650 – 5,725 GHzc 7,000 – 7,100 MHz 5,725 – 5,850 GHzb 7,100 – 7,200 MHzb, e 10,000 – 10,500 GHzb 10,100 – 10,150 MHzb 24,000 – 24,050 GHz 14,000 – 14,350 MHz 24,050 – 24,250 GHzb 18,068 – 18,168 MHz 47,000 – 47,200 GHz 21,000 – 21,450 MHz 75,500 – 76,000 GHzd 24,890 – 24,990 MHz 76,000 – 77,500 GHzb 28,000 – 29,700 MHz 77,500 – 78,000 GHz 50,000 – 52,000 MHzc 78,000 – 81,000 GHzb 144,000 – 146,000 MHz 122,250 – 123,000 GHzb 430,000 – 435,000 MHzb 134,000 – 136,000 GHz 435,000 – 438,000 MHz 136,000 – 141,000 GHzb 438,000 – 440,000 MHzb 241,000 – 248,000 GHzb 1,240 – 1,260 GHzc 248,000 – 250,000 GHz 1,260 – 1,300 GHzb
2. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession 3:
144,000 – 146,000 MHz 430,000 – 435,000 MHzb 435,000 – 438,000 MHz 438,000 – 440,000 MHzb a In diesem Frequenzband beträgt die zulässige Leistung maximal 1 Watt ERP. b Frequenzband, das auch anderen Funkanwenderinnen und -anwendern zur Verfügung steht, die in der Benützung Vorrang haben. c Frequenzband, das nur mit Bewilligung der Konzessionsbehörde benützt werden darf. d Zuteilung vorerst bis Ende 2006. e In diesem Frequenzband beträgt die zulässige Leistung maximal 100 Watt ERP.
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2005
b. für Verbindungen über Amateurfunk-Satelliten:
1. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession CEPT oder
einer Amateurfunkkonzession 1 oder 2: 7,000 – 7,100 MHz 10,450 – 10,500 GHzb 7,100 – 7,200 MHzb, e 24,000 – 24,050 GHz 14,000 – 14,250 MHz 47,000 – 47,200 GHz 18,068 – 18,168 MHz 75,500 – 76,000 GHzd 21,000 – 21,450 MHz 76,000 – 77,500 GHzb 24,890 – 24,990 MHz 77,500 – 78,000 GHz 28,000 – 29,700 MHz 78,000 – 81,000 GHzb 144,000 – 146,000 MHz 134,000 – 136,000 GHz 435,000 – 438,000 MHzb 136,000 – 141,000 GHzb 1,260 – 1,270 GHzb, f 241,000 – 248,000 GHzb 2,400 – 2,450 GHzc 248,000 – 250,000 GHz 5,650 – 5,670 GHzc, f
2. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession 3:
144,000 – 146,000 MHz 435,000 – 438,000 MHzb a In diesem Frequenzband beträgt die zulässige Leistung maximal 1 Watt ERP. b Frequenzband, das auch anderen Funkanwenderinnen und -anwendern zur Verfügung steht, die in der Benützung Vorrang haben. c Frequenzband, das nur mit Bewilligung der Konzessionsbehörde benützt werden darf. d Zuteilung vorerst bis Ende 2006. e In diesem Frequenzband beträgt die zulässige Leistung maximal 100 Watt ERP. f Nur für Verbindungen von der Erde zum Satelliten.
Art. 9 Abs. 3
3 Das Bundesamt für Kommunikation (Bundesamt) kann im Einzelfall Personen mit
gleichwertiger Ausbildung oder geeigneten Qualifikationen für die Durchführung der Versuche als technische Leiterinnen und Leiter anerkennen.
II Diese Änderung tritt am 1. Februar 2005 in Kraft.
20. Januar 2005 Bundesamt für Kommunikation: Peter Fischer Stellvertretender Direktor
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2005