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AS 2010 5191

Verordnung über den Notfallschutz in der Umgebung von Kernanlagen (Notfallschutzverordnung, NFSV)

Verordnung über den Notfallschutz in der Umgebung von Kernanlagen (Notfallschutzverordnung, NFSV)

vom 20. Oktober 2010

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf die Artikel 5 Absatz 4 und 101 Absatz 1 des Kernenergiegesetzes vom 21. März 20031 (KEG), sowie auf Artikel 75 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 20022 über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz (Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz, BZG) verordnet:

1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Geltungsbereich

1 Diese Verordnung regelt den Notfallschutz für Ereignisse in schweizerischen

Kernanlagen, bei denen eine erhebliche Freisetzung von Radioaktivität nicht ausge- schlossen werden kann.

2 Die dieser Verordnung unterstehenden Kernanlagen werden in Anhang 1 bezeich-

net.

Art. 2 Ziel des Notfallschutzes Ziel des Notfallschutzes ist: a. die betroffene Bevölkerung und ihre Lebensgrundlagen zu schützen; b. die betroffene Bevölkerung zeitlich begrenzt zu betreuen und mit dem Nötigsten zu versorgen; c. die Auswirkungen eines Ereignisses zu begrenzen.

SR 732.33

2009-1050 5191

Notfallschutzverordnung AS 2010

2. Abschnitt: Zonen

Art. 3 Grundsatz

1 Um jede Kernanlage werden zwei Zonen festgelegt:

a. Die Zone 1 umfasst das Gebiet um eine Kernanlage, in dem bei einem schweren Störfall eine Gefahr für die Bevölkerung entstehen kann, die Schutzmassnahmen sofort erforderlich macht. b. Die Zone 2 schliesst an die Zone 1 an und umfasst das Gebiet, in dem bei einem schweren Störfall eine Gefahr für die Bevölkerung entstehen kann, die Schutzmassnahmen erforderlich macht. Sie wird in Gefahrensektoren eingeteilt (Anhang 2).

2 Die den Zonen 1 und 2 zugeordneten Gemeinden beziehungsweise Gemeindeteile

sind in Anhang 3 bezeichnet.

3 Das übrige Gebiet der Schweiz wird als Zone 3 bezeichnet.

4 Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) erhebt die für die Fest- legung der Zonen erforderlichen Geodaten. Deren Erhebung, Nachführung und Nutzung richtet sich nach der Verordnung vom 21. Mai 20083 über Geoinformation.

Art. 4 Abweichende Regelung In begründeten Fällen, insbesondere bei Forschungsreaktoren und Lagern für radio- aktive Abfälle, kann nach Massgabe der von einer Kernanlage ausgehenden Gefähr- dung eine von Artikel 3 abweichende Zoneneinteilung vorgenommen werden. Diese wird in Anhang 3 festgelegt.

Art. 5 Gemeindefusionen

1 Gemeindefusionen haben keine Auswirkungen auf die räumliche Ausdehnung der

gemäss Artikel 3 und 4 festgelegten Zonen. Die entsprechenden Gemeindeteile bleiben den jeweiligen Zonen zugewiesen.

2 Das ENSI prüft jährlich Anhang 3 und führt nach Anhörung der betroffenen Kan-

tone die Änderungen nach, die sich infolge von Gemeindefusionen und Namens- änderungen ergeben haben.

3. Abschnitt: Aufgaben der Betreiber von Kernanlagen

Art. 6 Planung und Vorbereitung

1 Die Aufgaben der Betreiber von Kernanlagen im Rahmen der Planung und Vorbe-

reitung des Notfallschutzes richten sich nach den einschlägigen Bestimmungen der Kernenergie- und Strahlenschutzgesetzgebung.

3 SR 510.620

Notfallschutzverordnung AS 2010

2 Sie

beschaffen und installieren geeignete Notfallkommunikationsmittel für die Kommunikation mit: a. dem ENSI; b. der nationalen Alarmzentrale (NAZ); c. den von den Kantonen, auf deren Gebiet sich Gemeinden beziehungsweise Gemeindeteile der Zone 1 befinden, bezeichneten Stellen.

Art. 7 Ereignisfall Im Ereignisfall haben die Betreiber von Kernanlagen folgende Aufgaben: a. Sie analysieren das Ereignis im Hinblick auf eine Gefährdung der Bevölke- rung. b. Sie leiten geeignete Massnahmen zur Beherrschung des Ereignisses und zur Begrenzung der Auswirkungen auf das Personal und die Bevölkerung ein. c. Sie orientieren zeitgerecht:

1. das ENSI und die NAZ;

2. bei schnellen Störfällen und bei Erreichen der Warn- und Alarmie-

rungskriterien nach Artikel 5 Absatz 3 und 11 Absatz 2 der Alarmie- rungsverordnung vom 18. August 20104 zusätzlich die kantonalen Stel- len gemäss Artikel 6 Absatz 2. d. Sie bestimmen zeitgerecht den Quellterm und übermitteln diesen an das ENSI. Als Quellterm gilt die Menge und Art der freigesetzten Radionuklide sowie der zeitliche Verlauf der Freisetzung.

4. Abschnitt: Aufgaben des ENSI

Art. 8 Planung und Vorbereitung Das ENSI hat im Rahmen der Planung und Vorbereitung folgende Aufgaben: a. Es betreibt einen eigenen Pikettdienst und stellt eine eigene interne Notfall- organisation sicher. b. Es betreibt ein Messnetz zur automatischen Dosisleistungsüberwachung in der Umgebung der Kernkraftwerke (MADUK). c. Es berät und unterstützt die Kantone bei der Planung und Vorbereitung ihrer Aufgaben. d. Es überwacht die vom Betreiber der Kernanlagen zu treffenden Massnahmen gemäss Artikel 6; insbesondere überprüft es die Einsatzbereitschaft der Not- fallorganisation der Kernanlagen mit Notfallübungen.

4 SR 520.12; AS 2010 5179

Notfallschutzverordnung AS 2010

e. Es regelt die Anforderungen an die Bestimmung der Quellterme in einer Richtlinie. f. Es regelt unter Einbezug der relevanten Notfallschutzstellen die Anforde- rungen an die Durchführung von Notfallübungen in einer Richtlinie.

Art. 9 Ereignisfall Das ENSI hat im Ereignisfall folgende Aufgaben: a. Es orientiert die NAZ unverzüglich über Ereignisse in schweizerischen Kernanlagen. b. Es beurteilt die Zweckmässigkeit der vom Betreiber der Kernanlagen getrof- fenen Massnahmen gemäss Artikel 7 Buchstabe b und überprüft deren Umsetzung. c. Es erstellt Prognosen betreffend Entwicklung des Störfalles in der Anlage, mögliche Ausbreitung der Radioaktivität in der Umgebung und deren Kon- sequenzen. d. Es berät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) und den Bundes- stab bei ABCN-Ereignissen (BST ABCN) nach der Verordnung vom 20. Oktober 20105 über die Organisation von Einsätzen bei ABC- und Naturereignissen (ABCN-Einsatzverordnung) bei der Anordnung von Schutzmassnahmen für die Bevölkerung. e. Es stuft das Ereignis auf der internationalen Bewertungsskala (INES) der IAEA ein.

5. Abschnitt: Aufgaben weiterer Bundesstellen

Art. 10 MeteoSchweiz

1 Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) stellt dem

ENSI die allgemeinen aktuellen Wetterdaten und Prognosen sowie im Auftrag des ENSI zusätzliche Wetterdaten und Modellprognosen für die Ausbreitungs- und Dosisberechnung, zur Verfügung.

2 Im Auftrag der NAZ erstellt MeteoSchweiz Ausbreitungsrechnungen für die

Zone 3.

3 Im Ereignisfall kann MeteoSchweiz für die Leistungserbringung durch die

Einsatzelemente der Armee nach den Artikeln 67 ff. des Bundesgesetzes vom 3. Februar 19956 über die Armee und die Militärverwaltung unterstützt werden.

5 SR 520.17. In der AS noch nicht veröffentlicht.

6 SR 510.10

Notfallschutzverordnung AS 2010

Art. 11 BABS Das BABS hat im Rahmen der Planung und Vorbereitung neben den in der ABCN- Einsatzverordnung vom 20. Oktober 20107, der Verordnung vom 17. Oktober 20078 über die Nationale Alarmzentrale und der AV9 festgelegten Aufgaben insbesondere folgende Aufgaben: a. Es regelt unter Einbezug der relevanten Notfallschutzstellen die Grundlagen für den Einsatz in Richtlinien. b. Es berät und unterstützt die Kantone bei der Planung und Vorbereitung ihrer Aufgaben. c. Es erarbeitet Vorgaben für die vorsorgliche Evakuation der Bevölkerung in der Zone 1. d. Es koordiniert die Information der Bevölkerung. e. Es koordiniert die Planung und Durchführung von Notfallschutzmassnah- men in den Kantonen. f. Es führt alle zwei Jahre in Absprache mit den Notfallschutzstellen eine Gesamtnotfallübung durch. g. Es erstellt die Normdokumentation als Grundlage für die Einsatzplanungen der Kantone.

6. Abschnitt: Aufgaben der Kantone

Art. 12 Planung und Vorbereitung Die Kantone, in denen Gemeinden der Zonen 1 und 2 liegen, setzen im Rahmen der Planung und Vorbereitung die vom BABS erlassenen Richtlinien in ihrem Bereich um. Insbesondere haben sie die folgenden Aufgaben: a. Sie informieren, in Zusammenarbeit mit dem BABS, die Bevölkerung in den Zonen 1 und 2 über das Verhalten im Ereignisfall. b. Sie erstellen ein Konzept zur Verkehrsführung im Ereignisfall. c. Sie erstellen nach Vorgaben des BABS ein Konzept zur vorsorglichen Eva- kuierung der gefährdeten Bevölkerung. d. Sie planen den Betrieb von Kontaktstellen. e. Sie erstellen anhand der Normdokumentation des BABS ihre Einsatzunter- lagen und halten sie aktuell. f. Sie schulen in Zusammenarbeit mit dem BABS und dem ENSI ihre Füh- rungsorgane periodisch.

7 SR 520.17. In der AS noch nicht veröffentlicht.

8 SR 520.18 9 SR 520.12; AS 2010 5179

Notfallschutzverordnung AS 2010

g. Sie koordinieren und überwachen die Massnahmen der Regionen und Gemeinden.

Art. 13 Ereignisfall Die Kantone, in denen Gemeinden der Zonen 1 und 2 liegen, haben im Ereignisfall die folgenden Aufgaben: a. Sie warnen die Führungsorgane der Regionen und Gemeinden. b. Sie alarmieren die Bevölkerung. c. Sie stellen die Umsetzung der Massnahmen gemäss Artikel 12 sicher. d. Sie kontrollieren den Vollzug der Schutzmassnahmen in den Regionen und Gemeinden.

Art. 14 Zuständigkeit Die Kantone, in denen Gemeinden der Zonen 1 und 2 liegen, sind verantwortlich für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Notfallschutzmassnahmen.

7. Abschnitt: Aufgaben der Regionen und Gemeinden

Art. 15

1 Im Rahmen der Planung und Vorbereitung setzen die Regionen und Gemeinden

der Zonen 1 und 2 die gemäss Normdokumentation des BABS vorgesehenen Mass- nahmen in ihrem Bereich um.

2 Im Ereignisfall setzen die Regionen und Gemeinden der Zone 1 und 2 die gemäss

Normdokumentation vorgesehenen Massnahmen in ihrem Bereich um.

8. Abschnitt: Gemeinsame Aufgaben

Art. 16

1 Die Stellen nach dem 3.‒7. Abschnitt:

a. planen Massnahmen, damit diese im Ereignisfall bei Auslösung einer War- nung oder Alarmierung zeitgerecht durchgeführt werden können; b. sind für die Ausbildung und die Durchführung von Übungen in ihrem Bereich verantwortlich und nehmen an Gesamtnotfallübungen teil; c. halten die Alarmierungspläne und Einsatzunterlagen aktuell; d. stellen sicher, dass das für Notfälle erforderliche Personal und Material ver- fügbar ist.

2 Sie organisieren die Aufgaben in ihrem Tätigkeitsbereich selbst.

Notfallschutzverordnung AS 2010

9. Abschnitt: Kostentragung

Art. 17 Gebühren und Ersatz von Auslagen

1 Die Kantone können für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Notfall-

schutzmassnahmen von den Betreibern von Kernanlagen Gebühren sowie den Ersatz von Auslagen verlangen.

2 Bundesstellen erheben Gebühren gestützt auf ihre Gebührenordnung.

10. Abschnitt: Schluss- und Übergangsbestimmungen

Art. 18 Änderung der Anhänge Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommuni- kation (UVEK) kann die Anhänge der technischen Entwicklung anpassen.

Art. 19 Aufhebung bisherigen Rechts Die Notfallschutzverordnung vom 28. November 198310 wird aufgehoben.

Art. 20 Änderung bisherigen Rechts Die nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert:

1. Gebührenverordnung VBS vom 8. November 200611

Art. 4a Kosten für den Betrieb der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) Die Betreiber von Kernanlagen haben sich an den Kosten für den Betrieb der NAZ im Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS zu beteiligen, soweit deren Aufwen- dungen die Kernanlagen betreffen.

2. Alarmierungsverordnung vom 18. August 201012

Art. 17 Abs. 6

6 Sie informieren die Bevölkerung im Überflutungsgebiet (Nahzone und Fernzone)

von Stauanlagen mit Merkblättern und Informationsschriften vorsorglich über das Verhalten bei Gefahr.

10 AS 1983 1877, 1987 652, 1991 1459, 2003 5165, 2008 5747 11 SR 172.045.103 12 SR 520.12

Notfallschutzverordnung AS 2010

3. Kernenergieverordnung vom 10. Dezember 200413

Anhang 6 Gliederungstitel «Einstufung von Ereignissen und Befunden» Einstufung von Ereignissen und Befunden Ereignisse und Befunde sind entsprechend ihren Konsequenzen für die nukleare Sicherheit nach der internationalen Bewertungsskala (INES) der IAEA einzustufen. In der INES sind 7 Stufen mit abnehmender Bedeutung von 7–1 festgelegt. Stufe 0 entspricht Ereignissen und Befunden ohne Sicherheitssignifikanz (aber mit Sicher- heitsrelevanz). Ereignisse und Befunde ohne Bedeutung für die nukleare Sicherheit liegen ausserhalb der Bewertungsskala (siehe INES User’s Manual 2008 Edition, IAEA, Wien 2009). Ereignisse und Befunde von öffentlichem Interesse, die ausser- halb der Anlage wahrnehmbar sind, werden zusätzlich zur gemäss INES erfolgenden Einstufung hinsichtlich der nuklearen Sicherheit als Ereignisse oder Befunde Ö eingestuft.

Anhang 6 Ziffer 2, Einleitungssätze gestrichen

4. Strahlenschutzverordnung vom 22. Juni 199414

Art. 101 Abs. 3

3 Für die Warnung und Alarmierung sowie die Vorbereitung und Durchführung von

Schutzmassnahmen für den Fall erhöhter Radioaktivität in der Umgebung von Kernanlagen gelten die Notfallschutzverordnung vom 20. Oktober 201015 sowie die Alarmierungsverordnung vom 18. August 201016.

5. Jodtabletten-Verordnung vom 1. Juli 199217

Art. 3 Abs. 1 erster Satzteil

1 In den Zonen 1 und 2 gemäss Artikel 3 der Notfallschutzverordnung vom

20. Oktober 201018 sorgt die Armeeapotheke …

In Ergänzung zur vorsorglichen Abgabe nach Artikel 3 sorgt die Armeeapotheke in den Zonen 1 und 2 gemäss Artikel 3 der Notfallschutzverordnung vom 20. Oktober

13 SR 732.11 14 SR 814.501 15 SR 732.33 16 SR 520.12 17 SR 814.52 18 SR 732.33

Notfallschutzverordnung AS 2010

201019 für eine zusätzliche Einlagerung von Tabletten in Apotheken und Drogerien, um im Ereignisfall eine Notfallabgabe nach dem Holprinzip sicherzustellen.

Art. 4 Abs. 1

1 In der Zone 3 gemäss Artikel 3 der Notfallschutzverordnung vom 20. Oktober

201020 sorgen die Kantone für eine geeignete dezentrale Verteilung und Einlagerung von normverpackten Tabletten in genügender Zahl, um ihre gesamte Bevölkerung damit versorgen zu können.

Art. 7 Abs. 1 und 3

1 Die Gemeinden in den Zonen 1 und 2 gemäss Artikel 3 der Notfallschutzverord-

nung vom 20. Oktober 201021 lagern eine genügende Reserve von Tabletten, um Neuzuzüger und kurzzeitig einquartierte Truppen in Friedenszeiten versorgen sowie Verluste ausgleichen zu können.

3 Die in den Zonen 1 und 2 wohnhafte Bevölkerung wird im Rahmen des jährlichen

Sirenenalarms dazu aufgefordert, die Verfügbarkeit ihrer in die Haushaltungen verteilten Tabletten zu überprüfen.

Art. 10 Abs. 1 1 Die zuständigen Organe der Einsatzorganisation bei erhöhter Radioaktivität ordnen im Ereignisfall an: a. in welchen Gebieten der Zone 3 gemäss Artikel 3 der Notfallschutzverord- nung vom 20. Oktober 201022 die Tabletten an die Bevölkerung abzugeben sind; b. in welchen Gebieten der Zonen 1, 2 und 3 sowie für welche Dauer die Tab- letten bereitzustellen und wann sie einzunehmen sind.

Art. 13 Abs. 1–3

1 Die Betreiber von Kernkraftwerken tragen in den Zonen 1 und 2 gemäss Artikel 3

der Notfallschutzverordnung vom 20. Oktober 201023 die ganzen und in der Zone 3 die Hälfte der Kosten für die vorsorgliche Beschaffung und Verteilung, die Kontrol- len, den Ersatz und die Entsorgung der Tabletten nach Verfall sowie für die Infor- mation der Bevölkerung und der Fachleute. Sie entschädigen die Auslagen der Kantone und Gemeinden für die Verteilung, Lagerung und Abgabe der Tabletten in den Zonen 1 und 2 pauschal.

2 Der Bund trägt die in der Zone 3 anfallenden und nicht durch die Betreiber von

Kernkraftwerken gedeckten Kosten für die vorsorgliche Beschaffung, die Kontrol-

19 SR 732.33 20 SR 732.33 21 SR 732.33 22 SR 732.33 23 SR 732.33

Notfallschutzverordnung AS 2010

len, den Ersatz und die Entsorgung der Tabletten sowie für die Information der Bevölkerung und der Fachleute.

3 Die Kantone und Gemeinden tragen die in der Zone 3 anfallenden Kosten für die

vorsorgliche Verteilung, Lagerung und Abgabe der Tabletten.

Anhang Aufgehoben

6. Geoinformationsverordnung vom 21. Mai 200824

Anhang 1 wird wie folgt geändert:

Katalog der Geobasisdaten des Bundesrechts

Bezeichnung Rechtsgrundlage Zuständige Stelle

Zugangs-berechtigungsstufe Georeferenzdaten OEREB Kataster Download-Dienst Identifikator

Zonenpläne für Notfallpla- SR 732.2 ENSI nung für die Umgebung Art. 1 ff. A X 92 der Kernanlagen Die Identifikatoren 92‒177 werden zu 93‒178.

Art. 21 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2011 in Kraft.

20. Oktober 2010 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Doris Leuthard Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova

24 SR 510.620

Notfallschutzverordnung AS 2010

Anhang 1 (Art. 1 Abs. 2)

Liste der Kernanlagen

Kernkraftwerk Beznau KKB Kernkraftwerk Gösgen KKG Kernkraftwerk Leibstadt KKL Kernkraftwerk Mühleberg KKM Bundeszwischenlager am PSI-Ost, Würenlingen Zwischenlager ZWILAG, Würenlingen

Notfallschutzverordnung AS 2010

Anhang 2 (Art. 3 Abs. 1 Bst. b)

Zonenkonzept mit Gefahrensektoren

Die Zone 2 ist in 6 sich überlappende Gefahrensektoren von je 120° eingeteilt. Sofern es die Windverhältnisse eindeutig zulassen, kann damit eine angepasste Alarmierung durchgeführt werden.

Notfallschutzverordnung AS 2010

Anhang 3 (Art. 3 Abs. 3)

Gemeinden der Zonen 1 und 2 inklusive der Gefahrensektoren

Bezeichnungen der Kernkraftwerke: G – Gösgen; M – Mühleberg

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Aarau Aarau AG G X X X Aarberg Aarberg BE M X X Aarburg Zofingen AG G X X Aegerten Nidau BE M X X Albligen Schwarzenburg BE M X X Alterswil Sense FR M X X Altishofen Willisau LU G X X Ammerswil Lenzburg AG G X X Anwil Sissach BL G X X Arboldswil Waldenburg BL G X X Attelwil Zofingen AG G X X Auenstein Brugg AG B/L X X Auenstein Brugg AG G X X Avenches La Broye-Vully VD M X X Bachs Dielsdorf ZH B/L X X Bad Zurzach Zurzach AG B/L X X X Baden Baden AG B/L X X Baldingen Zurzach AG B/L X X X Ballmoos Fraubrunnen BE M X X Balm bei Messen Bucheggberg SO M X X Bangerten Fraubrunnen BE M X X Barberêche See FR M X X Bargen (BE) Aarberg BE M X X X Bas-Vully See FR M X X Belfaux (teilweise)25 La Sarine FR M X X Bellerive (VD) La Broye-Vully VD M X X

25 Bei der Gemeinde Belfaux befindet sich nur der Ortsteil Cutterwil in der Zone 2.

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Bellmund Nidau BE M X X Belp Seftigen BE M X X Bennwil Waldenburg BL G X X Bern Bern BE M X X Biberstein Aarau AG G X X X Biel/Bienne Biel BE M X X Biezwil Bucheggberg SO M X X Birmenstorf (AG) Baden AG B/L X X Birr Brugg AG B/L X X X Birr Brugg AG G X X Birrhard Brugg AG B/L X X Birrwil Kulm AG G X X Böbikon Zurzach AG B/L X X X Böckten Sissach BL G X X Bolligen Bern BE M X X Boningen Olten SO G X X Boniswil Lenzburg AG G X X Boppelsen Dielsdorf ZH B/L X X Bösingen Sense FR M X X Bottenwil Zofingen AG G X X Böttstein Zurzach AG B/L X Bözen Brugg AG B/L X X Bözen Brugg AG G X X Bremgarten bei Bern Bern BE M X X X Brittnau Zofingen AG G X X X Brugg Brugg AG B/L X X X Brügg Nidau BE M X X Brunegg Lenzburg AG B/L X X X Brunegg Lenzburg AG G X X Brunnenthal Bucheggberg SO M X X Brüttelen Erlach BE M X X Bubendorf Liestal BL G X X Buchs (AG) Aarau AG G X X X Büchslen See FR M X X Buckten Sissach BL G X X X Büetigen Büren BE M X X Bühl Nidau BE M X X Büron Sursee LU G X X

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Busswil bei Büren Büren BE M X X Buus Sissach BL G X X Chabrey La Broye-Vully VD M X X Clavaleyres Laupen BE M X X Constantine La Broye-Vully VD M X X Cornaux Neuchâtel NE M X X Courgevaux See FR M X X Courlevon See FR M X X Courtepin See FR M X X Cressier (FR) See FR M X X Cressier (NE) Neuchâtel NE M X X Cudrefin La Broye-Vully VD M X X Dagmersellen Willisau LU G X X Däniken Olten SO G X Deisswil bei Münchenbuchsee Fraubrunnen BE M X X Densbüren Aarau AG B/L X X Densbüren Aarau AG G X X Diegten Waldenburg BL G X X Dielsdorf Dielsdorf ZH B/L X X Diemerswil Fraubrunnen BE M X X Diepflingen Sissach BL G X X Diessbach bei Büren Büren BE M X X X Döttingen Zurzach AG B/L X Dotzigen Büren BE M X X Düdingen Sense FR M X X Dulliken Olten SO G X Dürrenäsch Kulm AG G X X Effingen Brugg AG B/L X X Effingen Brugg AG G X X Egerkingen Gäu SO G X X Egliswil Lenzburg AG G X X Ehrendingen Baden AG B/L X X X Eiken Laufenburg AG B/L X X Eiken Laufenburg AG G X X Elfingen Brugg AG B/L X X Elfingen Brugg AG G X X Endingen Zurzach AG B/L X X X

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Ennetbaden Baden AG B/L X X Eppenberg-Wöschnau Olten SO G X X X X Epsach Nidau BE M X X Eptingen Waldenburg BL G X X Erlach Erlach BE M X X Erlinsbach (AG) Aarau AG G X X X X Erlinsbach (SO) (teilweise)26 Gösgen SO G X Erlinsbach (SO) (teilweise)27 Gösgen SO G X X X X Etzgen Laufenburg AG B/L X X X Evilard Biel BE M X X Faoug La Broye-Vully VD M X X Ferenbalm (teilweise)28 Laupen BE M X Ferenbalm (teilweise)29 Laupen BE M X X X X Finsterhennen Erlach BE M X X Fisibach Zurzach AG B/L X X Fislisbach Baden AG B/L X X Fräschels See FR M X X Frauenkappelen Laupen BE M X X X Freienwil Baden AG B/L X X X Fribourg La Sarine FR M X X Frick Laufenburg AG B/L X X Frick Laufenburg AG G X X Fulenbach Olten SO G X X Full-Reuenthal Zurzach AG B/L X Gallenkirch Brugg AG B/L X X Gallenkirch Brugg AG G X X Galmiz See FR M X X Gals Erlach BE M X X Gampelen Erlach BE M X X Gansingen Laufenburg AG B/L X X X Gebenstorf Baden AG B/L X X Gelterkinden Sissach BL G X X Gempenach See FR M X X

26 ehemalige Gemeinde Niedererlinsbach.

27 ehemalige Gemeinde Obererlinsbach.

28 Ortsteil in Zone 1

29 Ortsteil in Zone 2

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Gipf-Oberfrick Laufenburg AG B/L X X Gipf-Oberfrick Laufenburg AG G X X Golaten Laupen BE M X Gontenschwil Kulm AG G X X Granges-Paccot La Sarine FR M X X Gränichen Aarau AG G X X Greng See FR M X X Gretzenbach Olten SO G X Grossaffoltern Aarberg BE M X X X Gunzgen Olten SO G X X Gurbrü Laupen BE M X X X Habsburg Brugg AG B/L X X X Habsburg Brugg AG G X X Häfelfingen Sissach BL G X X X Hägendorf Olten SO G X X Hagneck Nidau BE M X X X Hallwil Lenzburg AG G X X Härkingen Gäu SO G X X Hauenstein-Ifenthal Gösgen SO G X X Hausen (AG) Brugg AG B/L X X X Haut-Vully See FR M X X Heitenried Sense FR M X X Hellikon Rheinfelden AG G X X Hemmiken Sissach BL G X X Hendschiken Lenzburg AG G X X Hermrigen Nidau BE M X X Hersberg Liestal BL G X X Herznach Laufenburg AG B/L X X Herznach Laufenburg AG G X X Hirschthal Aarau AG G X X X Holderbank (AG) Lenzburg AG B/L X X Holderbank (AG) Lenzburg AG G X X Holderbank (SO) Thal SO G X X Hölstein Waldenburg BL G X X Holziken Kulm AG G X X X

30 Die ehemalige Gemeinde Wallenbuch ist zusätzlich den Gefahrensektoren 2 und 5 zuge- ordnet.

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Hornussen Laufenburg AG B/L X X Hornussen Laufenburg AG G X X Hottwil Brugg AG B/L X X X X Hunzenschwil Lenzburg AG G X X Iffwil Fraubrunnen BE M X X Ins Erlach BE M X X Ipsach Nidau BE M X X Itingen Sissach BL G X X Ittenthal Laufenburg AG B/L X X X Ittenthal Laufenburg AG G X X Ittigen Bern BE M X X Jens Nidau BE M X X Jeuss See FR M X X Kaiserstuhl Zurzach AG B/L X X Kaisten Laufenburg AG B/L X X Kaisten Laufenburg AG G X X Kallnach Aarberg BE M X X X Känerkinden Sissach BL G X X X Kappel (SO) Olten SO G X X Kappelen Aarberg BE M X X Kehrsatz Seftigen BE M X X Kerzers See FR M X X X Kestenholz Gäu SO G X X Kienberg Gösgen SO G X X X Kilchberg (BL) Sissach BL G X X Killwangen Baden AG B/L X X Kirchleerau Zofingen AG G X X Kirchlindach Bern BE M X X Kleinbösingen See FR M X X X Klingnau Zurzach AG B/L X Knutwil Sursee LU G X X Koblenz Zurzach AG B/L X Kölliken Zofingen AG G X X X Köniz Bern BE M X X Kriechenwil Laupen BE M X X X Küttigen Aarau AG G X X X La Neuveville La Neuveville BE M X X La Sonnaz La Sarine FR M X X

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

La Tène31 Neuchâtel NE M X X Lampenberg Waldenburg BL G X X Langenbruck Waldenburg BL G X X Läufelfingen Sissach BL G X X X Laufenburg Laufenburg AG B/L X X Laupen Laupen BE M X X X Lausen Liestal BL G X X Le Landeron Neuchâtel NE M X X Leibstadt Zurzach AG B/L X Leimbach (AG) Kulm AG G X X Lengnau (AG) Zurzach AG B/L X X X Lenzburg Lenzburg AG G X X Leuggern Zurzach AG B/L X Leutwil Kulm AG G X X Liedertswil Waldenburg BL G X X Ligerz Nidau BE M X X Linn Brugg AG B/L X X Linn Brugg AG G X X Lostorf Gösgen SO G X Lupfig Brugg AG B/L X X X Lupfig Brugg AG G X X Lurtigen See FR M X X Lüscherz Erlach BE M X X Lyss Aarberg BE M X X Mägenwil Baden AG B/L X X Mägenwil Baden AG G X X Maisprach Sissach BL G X X Mandach Brugg AG B/L X Meienried Büren BE M X X Meikirch Aarberg BE M X X Mellikon Zurzach AG B/L X X Mellingen Baden AG B/L X X Merzligen Nidau BE M X X Messen Bucheggberg SO M X X Mettau Laufenburg AG B/L X X X Meyriez See FR M X X

31 Fusion der Gemeinden Marin-Epagnier mit Thielle-Wavre per 1.1.2009

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Misery-Courtion See FR M X X Mönthal Brugg AG B/L X X Montmagny La Broye-Vully VD M X X Moosleerau Zofingen AG G X X Moosseedorf Fraubrunnen BE M X X Mörigen Nidau BE M X X Möriken-Wildegg Lenzburg AG B/L X X X Möriken-Wildegg Lenzburg AG G X X Muhen Aarau AG G X X X Mühleberg (teilweise)32 Laupen BE M X Mühleberg (teilweise)33 Laupen BE M X X X X X X Mülligen Brugg AG B/L X X Münchenbuchsee Fraubrunnen BE M X X Münchenwiler Laupen BE M X X Münchwilen (AG) Laufenburg AG B/L X X Münchwilen (AG) Laufenburg AG G X X Muntelier See FR M X X Müntschemier Erlach BE M X X Mur (VD) La Broye-Vully VD M X X Murgenthal Zofingen AG G X X Muri bei Bern Bern BE M X X Murten See FR M X X Nebikon Willisau LU G X X Neerach Dielsdorf ZH B/L X X Neuendorf Gäu SO G X X Neuenegg Laupen BE M X X Neuenhof Baden AG B/L X X Nidau Nidau BE M X X Niederbuchsiten Gäu SO G X X Niederdorf Waldenburg BL G X X Niedergösgen Gösgen SO G X Niederlenz Lenzburg AG B/L X X Niederlenz Lenzburg AG G X X Niedermuhlern Seftigen BE M X X Niederried bei Kallnach Aarberg BE M X X X Niederrohrdorf Baden AG B/L X X

32 Ortsteil in Zone 1

33 Ortsteil in Zone 2

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Niederweningen Dielsdorf ZH B/L X X Nusshof Sissach BL G X X Oberbalm Bern BE M X X Oberbözberg Brugg AG B/L X X Oberbözberg Brugg AG G X X Oberbuchsiten Gäu SO G X X Oberdorf (BL) Waldenburg BL G X X Oberentfelden Aarau AG G X X X X Oberflachs Brugg AG B/L X X Oberflachs Brugg AG G X X Obergösgen Gösgen SO G X Oberhof Laufenburg AG G X X Oberhofen (AG) Laufenburg AG B/L X X X Oberkulm Kulm AG G X X X Obermumpf Rheinfelden AG B/L X X Obermumpf Rheinfelden AG G X X Oberrohrdorf Baden AG B/L X X Obersiggenthal Baden AG B/L X X Oberweningen Dielsdorf ZH B/L X X Oeschgen Laufenburg AG B/L X X Oeschgen Laufenburg AG G X X Oftringen Zofingen AG G X X X Oleyres La Broye-Vully VD M X X Olten Olten SO G X X X Oltingen Sissach BL G X X Ormalingen Sissach BL G X X Orpund Nidau BE M X X Ostermundigen Bern BE M X X Otelfingen Dielsdorf ZH B/L X X Othmarsingen Lenzburg AG B/L X X X Othmarsingen Lenzburg AG G X X Pfaffnau Willisau LU G X X Port Nidau BE M X X Prêles La Neuveville BE M X X Radelfingen (teilweise)34 Aarberg BE M X

34 Ortsteil in Zone 1

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Radelfingen (teilweise)35 Aarberg BE M X X X X X Ramlinsburg Liestal BL G X X Rapperswil (BE) Aarberg BE M X X Regensberg Dielsdorf ZH B/L X X Reiden Willisau LU G X X Reitnau Zofingen AG G X X Rekingen (AG) Zurzach AG B/L X X Remigen Brugg AG B/L X X X Rickenbach (BL) Sissach BL G X X Rickenbach (SO) Olten SO G X X Ried bei Kerzers See FR M X X X Rietheim Zurzach AG B/L X X X Riniken Brugg AG B/L X X X Roggliswil Willisau LU G X X Roggwil (BE) Aarwangen BE G X X Rohr (AG) Aarau AG G X X X Rohr (SO) Gösgen SO G X Rothenfluh Sissach BL G X X Rothrist Zofingen AG G X X Rüeggisberg Seftigen BE M X Rüfenach Brugg AG B/L X X X Rümikon Zurzach AG B/L X X Rümlingen Sissach BL G X X Rünenberg Sissach BL G X X Rupperswil Lenzburg AG B/L X X Rupperswil Lenzburg AG G X X Ruppoldsried Fraubrunnen BE M X X Safenwil Zofingen AG G X X X Salvenach See FR M X X Schafisheim Lenzburg AG G X X Scherz Brugg AG B/L X X X Scherz Brugg AG G X X Scheunen Fraubrunnen BE M X X Scheuren Nidau BE M X X Schinznach-Bad Brugg AG B/L X X Schinznach-Bad Brugg AG G X X

35 Ortsteil in Zone 2

Notfallschutzverordnung AS 2010

Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Schinznach-Dorf Brugg AG B/L X X Schinznach-Dorf Brugg AG G X X Schleinikon Dielsdorf ZH B/L X X Schlierbach Sursee LU G X X Schlossrued Kulm AG G X X Schmiedrued Kulm AG G X X Schmitten (FR) Sense FR M X X Schneisingen Zurzach AG B/L X X X Schnottwil Bucheggberg SO M X X Schöfflisdorf Dielsdorf ZH B/L X X Schöftland Kulm AG G X X Schönenwerd Olten SO G X Schupfart Rheinfelden AG B/L X X Schupfart Rheinfelden AG G X X Schüpfen Aarberg BE M X X Schwaderloch Laufenburg AG B/L X Schwadernau Nidau BE M X X Schwarzhäusern Aarwangen BE G X X Seedorf (BE) (teilweise)36 Aarberg BE M X Seedorf (BE) (teilweise)37 Aarberg BE M X X X Seengen Lenzburg AG G X X Seon Lenzburg AG G X X Siglistorf Zurzach AG B/L X X Siselen Erlach BE M X X Sissach Sissach BL G X X Sisseln Laufenburg AG B/L X X Sisseln Laufenburg AG G X X St. Antoni Sense FR M X X Stadel Dielsdorf ZH B/L X X Staffelbach Zofingen AG G X X Starrkirch-Wil Olten SO G X X X X Staufen Lenzburg AG G X X Stein (AG) Rheinfelden AG B/L X X Stein (AG) Rheinfelden AG G X X

36 Ortsteil in Zone 1

37 Ortsteil in Zone 2

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Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Steinmaur Dielsdorf ZH B/L X X Stettlen Bern BE M X X Strengelbach Zofingen AG G X X X Studen (BE) Nidau BE M X X Stüsslingen Gösgen SO G X Suhr Aarau AG G X X X Sulz (AG) Laufenburg AG B/L X X X Sutz-Lattrigen Nidau BE M X X Tafers Sense FR M X X Täuffelen Nidau BE M X X Tecknau Sissach BL G X X Tegerfelden Zurzach AG B/L X X X Tenniken Sissach BL G X X Teufenthal (AG) Kulm AG G X X Thalheim (AG) Brugg AG B/L X X Thalheim (AG) Brugg AG G X X Thürnen Sissach BL G X X Titterten Waldenburg BL G X X Treiten Erlach BE M X X Triengen38 Sursee LU G X X Trimbach Gösgen SO G X X X Tschugg Erlach BE M X X Turgi Baden AG B/L X X Tüscherz-Alfermée Nidau BE M X X Twann Nidau BE M X X Ueberstorf Sense FR M X X Ueken Laufenburg AG B/L X X Ueken Laufenburg AG G X X Uerkheim Zofingen AG G X X Ulmiz See FR M X X Umiken Brugg AG B/L X X X Unterbözberg Brugg AG B/L X X Unterbözberg Brugg AG G X X Unterendingen Zurzach AG B/L X X X Unterentfelden Aarau AG G X X X X Unterkulm Kulm AG G X X X

38 Fusion der Gemeinden Triengen mit Winikon per 1.1.2009

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Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Untersiggenthal Baden AG B/L X X Untersteckholz Aarwangen BE G X X Urtenen-Schönbühl Fraubrunnen BE M X X Vallamand La Broye-Vully VD M X X Veltheim (AG) Brugg AG B/L X X Veltheim (AG) Brugg AG G X X Villarepos See FR M X X Villars-le-Grand La Broye-Vully VD M X X Villigen Brugg AG B/L X Villnachern Brugg AG B/L X X Villnachern Brugg AG G X X Vinelz Erlach BE M X X Vordemwald Zofingen AG G X X Wahlern Schwarzenburg BE M X X Wald (BE) Seftigen BE M X X Waldenburg Waldenburg BL G X X Wallenried See FR M X X Walperswil Nidau BE M X X Walterswil (SO) Olten SO G X X X Wangen bei Olten Olten SO G X X Wegenstetten Rheinfelden AG G X X Weiach Dielsdorf ZH B/L X X Wengi Büren BE M X X Wenslingen Sissach BL G X X Wettingen Baden AG B/L X X Wiggiswil Fraubrunnen BE M X X Wikon Willisau LU G X X X Wil (AG) Laufenburg AG B/L X Wileroltigen Laupen BE M X Wiliberg Zofingen AG G X X Windisch Brugg AG B/L X X X Wintersingen Sissach BL G X X Winznau Gösgen SO G X Wisen (SO) Gösgen SO G X X X Wislikofen Zurzach AG B/L X X Wittinsburg Sissach BL G X X Wittnau Laufenburg AG B/L X X Wittnau Laufenburg AG G X X X

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Gemeinde Bezirk Zone 2 Gefahrensektoren Kanton KKW Zone 1 1 2 3 4 5 6

Wohlen bei Bern (teilweise)39 Bern BE M X Wohlen bei Bern (teilweise)40 Bern BE M X X X Wohlenschwil Baden AG B/L X X Wölflinswil Laufenburg AG B/L X X Wölflinswil Laufenburg AG G X X Wolfwil Gäu SO G X X Worben Nidau BE M X X Wünnewil-Flamatt Sense FR M X X Würenlingen Baden AG B/L X Würenlos Baden AG B/L X X Wynau Aarwangen BE G X X Zeglingen Sissach BL G X X X Zeihen Laufenburg AG B/L X X Zeihen Laufenburg AG G X X Zetzwil Kulm AG G X X Zofingen Zofingen AG G X X X Zollikofen Bern BE M X X Zunzgen Sissach BL G X X Zuzgen Rheinfelden AG G X X Zuzwil (BE) Fraubrunnen BE M X X

Spezielle Gefährdungszone PSI/ZWILAG (Zone 1)

1 Diespezielle Gefährdungszone PSI/ZWILAG umfasst Gebiete der Gemeinden

Beznau, Böttstein, Villigen und Würenlingen.

2 Die Gebiete werden gemäss Verordnung vom 21. Mai 200841 über Geoinformation

vom ENSI erhoben, nachgeführt und verwaltet.

39 Ortsteil in Zone 1

40 Ortsteil in Zone 2

41 SR 510.620

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Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.

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