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Weibel Thomas · Nationalrat · 2012-03-07

Weibel Thomas · Nationalrat · Zürich · Grünliberale Fraktion · 2012-03-07

Wortprotokoll

Wir können Jugendliche nicht mit Verboten vor sich selber schützen. Sie brauchen Unterstützung und müssen lernen, auch mit Suchtstoffen umzugehen. Das betrifft nicht nur das Kiffen, sondern auch Alkohol, Rauchen und Weiteres. Um diesen Umgang zu lernen, braucht es aber auch differenzierte Lösungen. Differenzierte Lösungen wiederum brauchen differenzierte Alterslimiten. Die Limite von 18 Jahren schliesst die Jugendlichen gesamthaft aus, das heisst, dass es überhaupt nichts zu diskutieren gibt. Sie müssen bis zur Volljährigkeit warten, vorher ist alles nicht tolerierbar. Es ist nicht in unserem Sinn zu sagen, dass sie gewissermassen angelernt werden müssten; wie ich aber bereits bei der Eintretensdebatte gesagt habe, baut das Viersäulensystem der schweizerischen Suchtprävention auch auf griffigem Jugendschutz und Unterstützung der Jugendlichen auf. Dazu gehört, dass wir hier eine vernünftige Lösung finden. Aus unserer Sicht ist die Alterslimite von 16 Jahren eine vernünftige Lösung.

Wir Grünliberalen unterstützen deshalb den Antrag der Minderheit.