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Schneider-Schneiter Elisabeth · Nationalrat · 2012-09-11

Schneider-Schneiter Elisabeth · Nationalrat · Basel-Landschaft · Fraktion CVP-EVP · 2012-09-11

Wortprotokoll

Ich habe bereits beim Eintreten ausgeführt, wie wichtig die Aufstockung und die Glättung in diesen kommenden Bundesbeschlüssen sein werden. Ich werde hier nicht mehr näher darauf eingehen. Ich bitte Sie einfach, in allen Bundesbeschlüssen die Minderheitsanträge Müri abzulehnen und der Mehrheit der WBK-NR zu folgen.

Ich beschränke mich hier auf den Antrag betreffend den Mint-Bereich. Angesichts der grossen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Schweiz und des Arbeitskräftemangels im Mint-Bereich ist eine verstärkte Priorisierung dieser Fächer auf allen Bildungsstufen angezeigt. Die CVP fordert seit Langem, dass mehr Gelder des Bundes in den Mint-Bereich investiert werden. Damit die Fachkräfte-Initiative des Volkswirtschaftsdepartementes nicht wirkungslos verpufft, müssen die budgetierten Investitionen überproportional in naturwissenschaftliche und technische Bereiche fliessen. Auch wenn der Bund keine direkten Kompetenzen im Bereich der Volksschule hat, so kann er doch in Zusammenarbeit mit den Kantonen das Interesse für den Bereich der Mint-Fächer wecken und entsprechende Projekte fördern bzw. seine Koordinationsbemühungen ausbauen.

Der Fachkräftemangel im Mint-Bereich beeinträchtigt in einem grossen Mass die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Gemäss einer Studie von Swiss Engineering, das ist der Verband der Ingenieure und der Architekten, fehlen in der Schweiz 150 000 Ingenieure, was einen enormen Wertschöpfungsverlust bedeutet.

In diesem Sinne bitten wir Sie, den Antrag der Mehrheit der WBK-NR auf Aufstockung der Gelder für die Förderung des Technikverständnisses um 10 Millionen Franken zu unterstützen.