Hutter Markus · Nationalrat · 2012-05-03
Hutter Markus · Nationalrat · Zürich · FDP-Liberale Fraktion · 2012-05-03
Wortprotokoll
Herr Kollege Pardini, offenbar verkörpere ich hier - und damit gebe ich auch meine Interessenbindung bekannt - das Profitinteresse der Shopbetreiber. Ich darf Ihnen immerhin mitteilen, dass ein Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Lohn seit Jahrzehnten bei uns im Shop verdienen. Es ist nicht ein einseitiges Profitinteresse, das wir jetzt in den Vordergrund stellen. Ihre Ausführungen sind völlig unsinnig.
Ich habe eine Frage: Wie können Sie behaupten, es gehe um den Schutz vor Nacht- und Sonntagsarbeit, es gehe also darum, jene Mitarbeitenden zu schützen, die in der Nacht oder am Sonntag arbeiten? Was hat es mit Schutz zu tun, wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Tankstellen - die gleichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - z. B. eine Cervelat verkaufen dürfen, aber die Bratwurst nicht? Sie dürfen das gekochte Ei verkaufen, das rohe Ei dürfen sie nicht verkaufen. Was hat es mit dem Schutz der Mitarbeiter zu tun, wenn Sie solch unsinnige Abgrenzungsbestimmungen erlassen, wie sie heute bei uns im Kanton bestehen?