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Häberli-Koller Brigitte · Ständerat · 2013-11-25

Häberli-Koller Brigitte · Ständerat · Thurgau · Fraktion CVP-EVP · 2013-11-25

Wortprotokoll

Es ist unbestritten, dass vor allem mehr Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden müssen. Diese Motion, die ich vor über zweieinhalb Jahren im Nationalrat eingereicht habe, hat wahrscheinlich auch ein wenig dazu beigetragen, dass sich in dieser Angelegenheit in letzter Zeit etwas bewegt hat und die Kantone mehr Ausbildungsplätze anbieten. Zürich hat seine Aufnahmekapazitäten für 2013 um 60 Plätze erhöht, und Lausanne sieht ebenfalls eine Erhöhung vor, sodass ab 2018 dort 60 Studierende mehr abschliessen können. Auch Bern, Basel und Genf bieten bereits mehr Ausbildungsplätze an. Zudem zeigen sich Kantone wie Luzern, St. Gallen oder Tessin bereit und haben ein Interesse daran, in Zukunft eventuell ebenfalls Ärzteausbildungen anzubieten.

Die Berichterstatterin hat es ausgeführt: Mit dem neuen Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) erhält die Schweizerische Hochschulkonferenz, also das gemeinsame Organ von Bund und Kantonen, die Kompetenz, Zulassungsbeschränkungen zu einzelnen Studiengängen zu koordinieren. Ebenfalls gestützt auf das HFKG, nämlich auf Artikel 40, bestimmt der Hochschulrat auf Antrag der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen die besonders kostenintensiven Bereiche und beschliesst die Aufgabenteilung in diesen Bereichen. So kann neu mit dem HFKG den Anliegen dieser Motion ebenfalls Rechnung getragen werden.