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AB 169016

Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2013-09-25

Wortprotokoll

Der Entscheid der Schulleitung der ETH Zürich über die Wahl der Stromprodukte fiel bereits 2010, also vor der Katastrophe in Fukushima. Damals hat die ETH mit ihrem Entscheid Einsparungen im Energiebereich von 800 000 Schweizerfranken realisiert und dieses Geld vor allem in Lehre und Forschung investiert. Zwischenzeitlich hat sich die ETH Zürich ein Energieleitbild gegeben und definiert verschiedene Handlungsfelder und Entwicklungsziele. Jetzt, Frau Nationalrätin Fehr, müssen Sie gut hinhören: Ein wichtiges Ziel ist, dass der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien graduell erhöht wird, und zwar so, dass spätestens im Jahr 2035 an der ETH 100 Prozent erneuerbare Energien verwendet werden. Aus Sicht des Bundesrates wird die ETH Zürich auf diese Art ihrer Vorbildrolle gerecht.

Wenn Neubauten anstehen, wenn Sanierungen anstehen, wird bereits jetzt der Energieeffizienz allergrösste Nachachtung verschafft. Es geht selbstverständlich auch im ETH-Kontext um eine rasche Absenkung des CO2-Ausstosses und um die Förderung innovativer Projekte, insbesondere natürlich jetzt beim Aufbau des neuen Campus auf dem Hönggerberg.

Der ETH-Bereich beteiligt sich auch an den Arbeiten der "Koordinationsgruppe Vorbildfunktion Bund im Energiebereich". Die Gruppe ist an der Arbeit, das Bundesamt für Energie ist mit von der Partie. Es werden auch dort Aktionspläne etabliert, und der Bund mit seiner ETH will eine Vorbildfunktion einnehmen.

Das ist der Grund, weshalb ich dem Rat empfehle, diese Motion abzulehnen.

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