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Simoneschi Chiara · Nationalrat · 2001-12-06

Simoneschi Chiara · Nationalrat · Tessin · Christlichdemokratische Fraktion · 2001-12-06

Wortprotokoll

Le groupe démocrate-chrétien va soutenir la proposition Triponez.

Zum Antrag Föhn: Ich kann Ihnen sagen, dass wir mit dem Antrag Föhn zu Artikel 52 gar nicht einverstanden sind. Die neue Fassung von Artikel 52 war das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit vier Kollegen: von Pfister Theophil, SVP-Fraktion; Studer Heiner, evangelische und unabhängige Fraktion; Strahm, SP-Fraktion; Kofmel, FDP-Fraktion, und mir selbst. Wir haben bei diesem Artikel alle zusammengearbeitet und einen guten Kompromiss gefunden. Jetzt kommt man im letzten Moment - wie immer - und will wieder alles über Bord werfen. Das geht nicht so, das ist nicht fair. Aber lassen wir das!

Warum haben wir diese Änderung vorgenommen?

1. Wir haben geschrieben, dass der Bund dieses Institut führen soll. Das ist ein Ausdruck des politischen Willens. Wenn die Berufsbildung ein wichtiges Feld für den Bund ist, dann ist das Institut auch ein sehr wichtiges Element für die Berufsbildung. Die Berufspädagogik kann man nur gut fördern, wenn man ein Institut hat.

2. Dieses Institut soll auf Hochschulstufe geführt werden, d. h. auf tertiärer Stufe. Das ist wichtig, weil zu den Aufgaben dieses Institutes auch angewandte Forschung und Innovation gehören.

3. Das Institut soll ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum sein; das ist klar. Alle Institute auf tertiärer Stufe sind auch Kompetenzzentren. Dieses Institut wäre ein Kompetenzzentrum für die Berufspädagogik und die Entwicklungsfragen; das ist auch wichtig. Wir müssen neue Lernmethoden, eine neue Pädagogik und eine neue Didaktik erforschen und umsetzen.

4. Die Aufgaben dieses Institutes sind in unserer Fassung dieselben wie in der Fassung des Bundesrates. Er hatte nur vergessen zu erwähnen, dass dieses Institut nicht nur die Bildung, sondern auch die Weiterbildung zur Aufgabe hat.

5. Bei Absatz 4 gibt es keine Änderung; dieser Absatz wurde nur anders formuliert. Wichtig ist, dass die Rücksichtnahme auf Kantone und Sprachregionen ausdrücklich erwähnt wird. Das Institut wird untergliedert; diese Untergliederung soll mit Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Kantone und Sprachregionen realisiert werden.

Absatz 7 enthält eine Evolutivklausel im Sinne von Herrn Föhn, die eine Zusammenarbeit dieses Institutes des Bundes mit kantonalen Instituten ermöglicht. Der Bund und die Kantone zusammen können in Ergänzung zum Institut weitere Einrichtungen schaffen und bestehende anerkennen. Wenn die EDK diesen Absatz richtig liest, sieht sie, dass hier eine Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen dem Bund und den Kantonen besteht.

Absatz 8 ist neu. Wir wollten hier sagen, dass es wichtig ist, dass dieses Institut mit seinen drei regionalen Antennen mit anderen Instituten auf kantonaler oder eidgenössischer Ebene, z. B. mit den ETH, zusammenarbeitet. Nicht nur die Zusammenarbeit auf Bundesebene ist wichtig, sondern auch die Zusammenarbeit mit den pädagogischen Instituten in den Kantonen.

A l'intention des Romands, je voudrais dire que cet article a été le fruit d'un compromis trouvé par les représentants des quatre partis gouvernementaux. Je pense que nous avons fait un bon travail.

A l'alinéa 2, nous avons manifesté la volonté politique de créer un institut de degré tertiaire, donc de degré supérieur, qui soit un centre de compétences scientifiques pour la pédagogie professionnelle et pour le développement de la formation professionnelle. On sait que le développement de celle-ci est très important parce qu'on doit inventer de nouvelles formes de formation. Pensez seulement à la formation à distance ou à la formation des formateurs. Comme nous l'avons discuté l'autre jour, les formateurs doivent savoir utiliser les nouvelles technologies de la communication et de l'information.

A l'alinéa 4, nous avons prévu clairement que l'institut se subdivise en trois antennes régionales pour tenir compte des besoins des cantons, des régions linguistiques et des différences culturelles.

A l'alinéa 7, nous avons une disposition qui tient compte des préoccupations de la Conférence suisse des directeurs cantonaux de l'instruction publique. C'est une disposition évolutive, car elle prévoit qu'on peut, pour compléter l'institut, créer des institutions avec les cantons et reconnaître des institutions existantes.

L'alinéa 8 demande la collaboration à tous les niveaux, aussi au niveau cantonal, entre l'institut et les établissements de formation compétents.