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Kofmel Peter · Nationalrat · 2001-12-06

Kofmel Peter · Nationalrat · Solothurn · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2001-12-06

Wortprotokoll

Nicht einfach, weil es modern ist, kleine Gremien zu haben, beantragt die Minderheit, den Berufsbildungsrat nur mit höchstens 7 bis 11 Mitgliedern zu bestücken und nicht bis "höchstens 15" zu gehen. Der Berufsbildungsrat, wie er jetzt in der Fassung der Kommission im Gesetz steht, ist ganz klar ein eigentliches Führungsgremium, auch wenn die wirklichen Entscheidkompetenzen beim Bundesamt, Bundesrat oder Departement liegen. Dieses Führungsgremium soll mit den Besten und Wägsten ausstaffiert sein; es soll klein, aber fein sein. Wenn wir mit 15 Leuten ein halbes Berufsbildungsparlament bestellen, dann kriegen wir nur die zweite Garde; wir möchten gerne die erste darin haben.

Es wurde in der Kommission diskutiert, es sei dann zu wenig Platz, um alle Interessen zu berücksichtigen. Ich denke, das ist nicht der Fall. Wir haben etwas durchgezählt: Mit 11 Plätzen kann man Bund, die Kantone mehrfach, die klassischen dualen Berufe, die GSK-Berufe, die Gewerkschaften und weitere Organisationen der Arbeitswelt und auch die [PAGE 1760] Sprachregionen bestens abbilden. Im Eintretensreferat für die FDP-Fraktion habe ich gesagt, eine Leitlinie bei unseren Entscheiden sei auch Effizienz gewesen. Sie spielt hier ganz besonders: Ein 11er-Gremium im höchsten Fall ist einfach ein besseres Team als ein 15er-Gremium, das dann ein schon fast parlamentartiges Gebilde ist.

Sorgen Sie, indem Sie der Minderheit zustimmen, für einen kleinen, aber feinen und hochkarätigen eidgenössischen Berufsbildungsrat.

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