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Widmer-Schlumpf Eveline · Bundesrat · 2015-03-16

Widmer-Schlumpf Eveline · Bundesrat · Graubünden · 2015-03-16

Wortprotokoll

Im August 2013 hat Griechenland planmässig begonnen, die vom ersten IWF-Programm beanspruchten Mittel zurückzuzahlen; das Programm war im Mai 2010 bewilligt worden. Alle Rückzahlungen wurden bisher rechtzeitig getätigt. Insgesamt hat Griechenland 2015 dem IWF Rückzahlungen - Amortisation und Zinsen - von umgerechnet 9,3 Milliarden Franken zu leisten.

Die Nationalbank leistet den schweizerischen Beitrag an die allgemeinen Ressourcen des IWF ohne Garantie des Bundes. Im Allgemeinen werden allfällig verspätete Zahlungen eines Schuldnerlandes über Anpassungen der Gebühren- und Vergütungssätze der Kredite gleichmässig zwischen Gläubiger- und Schuldnerländern aufgeteilt. Konkret heisst dies, dass die Verzinsung der Kreditorenposition der Nationalbank im IWF um höchstens einen Fünftel des Zinssatzes reduziert würde.

Gegenwärtig ist der hierfür massgebende Teil des Anteilskapitals der Schweiz, d. h. ihre "Quote" von insgesamt 4,62 Milliarden Franken, der vom Währungsfonds beansprucht wird, mit 136,4 Millionen Franken - dies ist der Stand per Ende Februar - relativ niedrig. Insgesamt trägt die Schweiz rund 2 Prozent der für die Kreditvergabe des IWF verfügbaren Mittel bei.

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