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Germann Hannes · Ständerat · 2016-03-02

Germann Hannes · Ständerat · Schaffhausen · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2016-03-02

Wortprotokoll

Ich bitte Sie ebenfalls, auf diesen Gesetzentwurf einzutreten und sich an die Version des Bundesrates zu halten, wie es auch die Kollegen Bischofberger und Eder getan haben. Den Gesetzentwurf kann man grundsätzlich als positiv erachten. Als positiv zu erachten ist insbesondere auch, dass die Regelung zur Osteopathie Eingang gefunden hat. Ich glaube, das ist eine wichtige Neuerung. Positiv ist im Weiteren das Gesundheitsberuferegister, aber auch die Tatsache, dass die Berufsausbildung in der eigenen fachlichen Verantwortung liegt. Wichtig ist schliesslich mit Blick auf das Pflegeniveau die Gleichbehandlung der Ausbildungen an Fachhochschulen und an höheren Fachschulen bei der Berufsausübungsbewilligung.

Betreffend das Masterprofil weiche ich auch von der Stellungnahme der Gesundheitsdirektoren ab. Es scheint mir ganz wichtig, sich hier an die Fassung des Bundesrates zu halten. Denn gerade die Verakademisierung, wie sie angesprochen worden ist, gilt es im Bereich der Pflege zu verhindern. Sonst würde mit dem Masterstudiengang in Pflege eine Art Fremdkörper in Artikel 2 aufgenommen, der die Liste der Gesundheitsberufe enthält.

Ich bitte Sie also, auf die Vorlage einzutreten und sich in der Detailberatung bei den Artikeln 2, 3 und 12 jeweils der Minderheit Eder anzuschliessen.

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