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Aeschi Thomas · Nationalrat · 2016-03-08

Aeschi Thomas · Nationalrat · Zug · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2016-03-08

Wortprotokoll

Wo liegt das Problem? Das Problem liegt darin, dass eine effektive Einzelfallabrechnung grundsätzlich möglich wäre, aber einfach viel zu viel Aufwand bedeuten würde. Deshalb sagt auch der Bundesrat, er wolle keine effektive Einzelfallabrechnung, sondern wir müssten mit Pauschalen arbeiten. Nun gibt es in Artikel 36 Absatz 2 des Steuerharmonisierungsgesetzes diese Pauschale von 20 Prozent. Es gibt selbstverständlich Branchen mit höheren und Branchen mit tieferen Gewinnungskosten. Eine Pauschale von 20 Prozent, über alle Branchen hinweggebrochen, entspricht nicht jeder einzelnen Branche gleichermassen. Deshalb hier der Vorschlag der Mehrheit der Kommission, die beantragt, eine Abstufung nach einzelnen Branchen vorzunehmen.

Ich bitte Sie aus diesen Gründen, dem Antrag der Mehrheit zuzustimmen. Es ist mir klar, dass die 50 Prozent auch 45 oder 55 Prozent sein könnten, dass es keine exakt wissenschaftlich ermittelte Grösse ist und dass auch der Ständerat diesen Absatz nochmals ansehen sollte. Wir in der Kommission kamen aber mehrheitlich überein, dass es eine faire Lösung ist, wenn wir den Antrag auf eine Pauschale von 50 Prozent für Künstler und auf 20 Prozent für Sportler und Referenten einbringen.

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