Aeschi Thomas · Nationalrat · 2016-12-07
Aeschi Thomas · Nationalrat · Zug · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2016-12-07
Wortprotokoll
Wie gesagt, Frau Riklin, ist alles eine Frage des Masses. Wenn ich höre, was für Studiengänge teilweise an unseren Universitäten angeboten werden, wenn ich höre, welche Reisen an irgendwelche Klimakonferenzen von unseren gutbezahlten Forschenden gemacht werden, dann sage ich: Hier gibt es ganz klar Bereinigungsbedarf. Ich bin einig mit Ihnen, Frau Riklin, dass wir gute Universitäten brauchen. Wir geben auch sehr viel Geld für diese Universitäten aus. Es soll aber nicht exzessiv sein. Das Wachstum war in den letzten Jahren wirklich horrend. Es kann hier etwas gebremst werden. Wie gesagt, Frau Riklin, vertrete ich hier den Antrag des Bundesrates. Zahlreiche Sprecher der linken [PAGE 2074] Seite haben vorhin gesagt, dass der Bundesrat beim Personal einen moderaten Vorschlag unterbreiten würde. Ich bitte Sie, auch hier dem Bundesrat zu folgen, einen moderaten Kurs einzuschlagen und nicht noch einmal das aufzustocken, was der Bundesrat vorschlägt.
Noch ein letzter Punkt: Irgendwo müssen wir diese Einsparungen machen, diese 1,5 Milliarden Franken, die in den nächsten zwei bis drei Jahren eingespart werden müssen. Wenn weder die Landwirtschaft noch der Verteidigungsbereich, noch der Bildungsbereich, noch der Entwicklungszusammenarbeitsbereich betroffen sein sollen, dann trifft es am Schluss einzig den Eigenbereich, das Personal. Ich bitte Sie, hier auch etwas breiter zu schauen. Frau Quadranti, Sie schauen mich jetzt an, weil ich die Landwirtschaft erwähnt habe. Bei der Landwirtschaft schlägt uns der Bundesrat eine Kürzung auf dem absoluten Betrag vor, eine absolute Reduktion. Hier beantragen wir einzig, konstant zu bleiben. Bei den anderen Bereichen beantragen wir Ihnen, das Mehrwachstum etwas zurückzufahren. Wir wachsen immer noch, aber nicht mehr ganz so viel.