Lombardi Filippo · Ständerat · 2017-09-12
Lombardi Filippo · Ständerat · Tessin · CVP-Fraktion · 2017-09-12
Wortprotokoll
Wir wiederholen immer die gleichen Argumente. Ich werde mich deshalb sehr kurz fassen.
Mir leuchtet die Argumentation des Büros absolut ein, und die Worte des Minderheitssprechers, Kollege Cramer, leuchten mir auch ein. Es ist klar: Wir pflegen in diesem Rat eine Diskussionskultur, die sich nicht bloss auf digitale Schematisierungen oder auf Schubladendenken limitieren lässt: Ja oder Nein, ein Rating links, Mitte oder rechts - oder was auch immer. Es ist eine andere Art der Diskussion, die wir hier pflegen. Es mag ein bisschen nostalgisch sein, das zu schätzen. Aber ich glaube, das schätzen wir trotzdem alle, immer noch. Die Transparenz ist gewährleistet; das wurde mehrmals gesagt. Hier geht es nicht um ein Problem der Transparenz. Es geht um die Vereinfachung der Arbeit der Rankings und Ratings. Das ist für mich kein gutes Argument; es spricht nicht dafür, unser bewährtes System zu ändern. Ich glaube wirklich, wie Kollege Cramer gesagt hat, dass wir für die Diskussionskultur etwas Gutes tun, wenn wir die Beobachter, das Publikum, die Journalisten eher zwingen, unsere Argumentationen anzuhören, als einfach am Ende des Jahres eine Summe zu errechnen.
Ich bitte Sie, der parlamentarischen Initiative Geissbühler keine Folge zu geben und auf den Entwurf der SPK-SR nicht einzutreten.