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preparatory:AB 220936

Schwander Pirmin · Nationalrat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2017-09-27

Wortprotokoll

Ja, Herr Kollege Hadorn, Sie wissen genau, dass wir von der SVP-Fraktion seit Jahren die Standards im Immobilienbereich kritisieren. Die Standards sind generell zu hoch. Wir kritisieren seit Jahren alle Objekte, bei denen der Standard zu hoch ist. Das wissen Sie genau, das können Sie auch in den Protokollen der Finanzkommissionen nachlesen.

Dazu eine generelle Bemerkung: Wir haben den Auftrag zu schauen, dass keine zu hohen Standards angewendet werden, die nicht nötig sind, deren Auswirkungen man mit blossem Auge gar nicht erkennt. Man erkennt sie dann auf dem Papier, weil die Kosten hoch sind. Mit blossem Auge erkennt man aber gar nicht, was das für ein Boden ist, ob er 100 oder 60 Franken pro Quadratmeter gekostet hat. Da müssen wir aufgrund der knappen Mittel hinschauen, dass nicht Materialien eingesetzt werden, die nicht nötig sind, die 200 Franken pro Quadratmeter kosten, obwohl 100 Franken genügen würden. Das einmal vom Grundsatz her.

Weshalb jetzt gerade diese Projekte? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten. Im Gegensatz zu den anderen Projekten, den anderen zivilen Bauten, die in der Botschaft enthalten sind, basieren diese Asylzentren auf Machbarkeitsstudien, bei denen man plus/minus 30 Prozent Reserve als Grundlage für die Kostendächer eingebaut hat. Bei den anderen Zivilbauten gibt es im Gegensatz dazu eine bessere Kostenschätzung, bessere Vorprojekte. Deshalb haken wir hier ein. Hier, genau bei diesen Asylzentren, hat es zu viel Luft.