Hösli Werner · Ständerat · 2017-11-28
Hösli Werner · Ständerat · Glarus · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2017-11-28
Wortprotokoll
Sie können ja aus der Fahne herauslesen, dass ich bei diesen Fragen sozusagen ein bisschen Slalom gefahren bin. Auch ich bin der Meinung, dass aufgrund der Situation im Finanzhaushalt die Landwirtschaft ebenfalls einen gewissen Beitrag zur Eindämmung des Kostenwachstums leisten muss. Ich habe bei den Beiträgen für die Qualitätssicherung Milch für null Franken gestimmt und auch jetzt bei den Forschungsbeiträgen zwei Minderheiten mit tieferen Beträgen unterstützt. Aber etwas, bei dem wir wirklich darauf achten müssen, dass wir unsere Landwirte nicht zu Spielbällen der Politik machen, sind die Direktzahlungen. Frau Fetz hat gesagt, es gebe ja grosse und kleine Betriebe. Aber der Durchschnitt von 20 bis 25 Hektaren ist im Berggebiet, würde ich mal sagen, ungefähr die Realität. Da sprechen wir dann bald einmal von 2000 bis 3000 Franken im Jahr für eine Bergbauernfamilie. Mit diesem Beitrag hier im Ständeratssaal zu spielen ist diesen Familien gegenüber, angesichts der Arbeit, die sie leisten, und der Anforderungen, die sie erfüllen, einfach nicht fair. Man kann bei allen anderen Positionen die tieferen Beträge vertreten, aber bei den Direktzahlungen sollten wir unbedingt beim höheren Betrag bleiben.