preparatory:AB 223529
Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2017-12-07
Wortprotokoll
Der Bundesrat hat nun, wie ich das ausgeführt habe, die Teuerung der letzten Jahre aus den Budgetzahlen herausgenommen, weil die Teuerung nicht stattgefunden hat. Durch die Teuerung hatte sich ein reales Wachstum ergeben. Wir haben nun überall, auch bei der ETH, diese 3 Prozent herausgenommen.
Wir sind der Meinung, dass die ETH den Spielraum hat, diese 3 Prozent einzusparen. Ich möchte Sie noch einmal daran erinnern, dass die beiden ETH inzwischen 18 000 Vollzeitstellen haben, das entspricht also der Hälfte der Stellen der Bundesverwaltung. Eine betriebswirtschaftliche Binsenwahrheit besagt, dass, wer so schnell wachse, ohne die Prozesse einmal grundsätzlich zu überprüfen, ein gewisses Sparpotenzial habe. Der Bundesrat ist ja mit 3 Prozent Teuerungskorrektur noch bescheiden, würde ich jetzt einmal sagen. Wenn da eine Unternehmensberatung kommen würde - die ETH bilden ja die Leute aus, die dann dort arbeiten -, wäre man wohl bei 20 Prozent. Das ist definitiv nicht realistisch, aber ich denke, man kann wirklich einmal um 3 Prozent kürzen; das langfristige Wachstum ist ja gewährleistet.