Lombardi Filippo · Ständerat · 2018-03-06
Lombardi Filippo · Ständerat · Tessin · CVP-Fraktion · 2018-03-06
Wortprotokoll
Mi rallegro evidentemente di questi due messaggi e vi invito a mia volta ad entrare in materia perché la promozione dello sport e delle infrastrutture sportive è sicuramente una priorità per il nostro paese. Non basta festeggiare le medaglie olimpiche dei nostri eroi quando ritornano in patria. Bisogna preparare il terreno per le prossime generazioni affinché possa continuare questa bella esperienza.
Ich werde also auf beide Vorlagen eintreten. Ich möchte bei Kollege Hêche anknüpfen, was die vorgesehenen 6 Millionen Franken für den Neu- und Ausbau von dezentralen [PAGE 106] Infrastrukturen für das Eishockey betrifft. Zu meiner Interessenbindung: Ich habe bei keiner der Sportanlagen direkte Interessen, bin aber Präsident eines Sportclubs, der von einer Anlage Gebrauch macht, die für ihn existenziell wichtig ist.
Zu Recht hat der Berichterstatter gesagt, man habe sich bei der Eishockeyförderung die Frage gestellt, ob es auch 6 Millionen Franken wären oder allenfalls nur 5 Millionen, wenn nur fünf statt sechs Projekte in dieser Sparte baureif sein sollten. Die Antwort sei, dass der Kredit von 6 Millionen Franken unabhängig von der Anzahl der realisierten Anlagen gesprochen werde. Das ist auch gut so; diese Gelder waren ursprünglich im Konzept Nasak 4 für eine zentrale nationale Anlage vorgesehen, die dann aber nie zustande gekommen ist. Dann ist man zu Recht auf die Idee gekommen, eher eine regionale Zentralisierung vorzusehen, indem diese Mittel für Anlagen zur Verfügung gestellt werden, die im Bau oder baureif sind, und dafür eine Nutzungsvereinbarung mit dem Eishockeyverband abzuschliessen. Damit sollen diese Anlagen auch der Nationalmannschaft nützen bzw. für die Ausbildung des Nachwuchses, der Schiedsrichter usw. zur Verfügung stehen.
Nun, wichtig ist, wie Kollege Hêche unterstrichen hat, dass diese Gelder eben unabhängig von der Anzahl Anlagen zur Verfügung gestellt und auch ausgegeben werden und dass die Verteilung so gerecht gemacht wird wie möglich. Was heisst "so gerecht wie möglich"? Natürlich kann man immer, wenn es einen Verteilkampf gibt, sagen: Ja, ich habe ein grösseres Projekt; nein, ich bin eine Randregion und brauche deshalb mehr; nein, ich bin eine zentrale Region, deswegen bekomme ich mehr usw. Die einzige vernünftige Verteilung der Gelder, die ich sehen könnte - ich habe auch mit ein paar Kollegen darüber gesprochen -, wäre natürlich eine Teilung durch die Anzahl Projekte und Festivals. Sonst gibt es immer Gründe, um sich zugunsten der einen oder zulasten der anderen auszusprechen. Es braucht eine gerechte Verteilung.
Aber noch wichtiger scheint mir, was Kollege Hêche am Ende gesagt hat. Wichtig ist, dass diese Nutzungsvereinbarungen dann auch unterschrieben und effektiv umgesetzt werden. Es geht nicht nur darum, ein paar Millionen Franken für solche Anlagen zu verteilen, sondern eben auch darum, diese wichtige Dezentralisierung in Kraft zu setzen, indem dann sämtliche Anlagen effektiv auch für die Aus- und Weiterbildung unserer Sportelite in allen Bereichen benutzt werden.
Vielen herzlichen Dank also dem Bundesrat für die Vorlage. Ich werde sie in diesem Sinne unterstützen.