AB 240053
Carobbio Guscetti Marina · Nationalrat · Tessin · Sozialdemokratische Fraktion · 2018-12-13
Wortprotokoll
Art.[NB]5[NB]Abs.[NB]1; 13 Titel, Abs. 1, 2 Bst. c[GZ]
Antrag der Kommission[GZ]
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
[VS]
Art.[NB]5 al.[NB]1; 13 titre, al. 1, 2 let. c[GZ]
Proposition de la commission[GZ]
Adhérer au projet du Conseil fédéral[GZ]
[VS][GZ]
Angenommen - Adopté
[VS]
Art. 13a [GZ]
Antrag der Mehrheit [GZ]
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
[VS]
Antrag der Minderheit [GZ]
(Aebischer Matthias, Fehlmann Rielle, Gugger, Marti, Mazzone, Naef, Quadranti, Töngi, Wasserfallen Flavia)[GZ]
Abs. 5 [GZ]
Dieser Artikel ist nicht anwendbar auf in audiovisuellen Werken enthaltene Musik. Die Urheber von Werken der Musik haben Anspruch auf einen angemessenen Anteil aus dem Erlös ihrer kollektiv verwerteten ausschliesslichen Rechte. [PAGE 2189]
[VS]
Antrag Wasserfallen Christian[GZ]
Streichen
Schriftliche Begründung[GZ]
Damit keine Mehrfachbelastungen der Konsumentinnen und Konsumenten entstehen, sind die vorgeschlagenen neuen Artikel 13a und 35a betreffend Zugänglichmachen von audiovisuellen Werken bzw. Darbietungen auf Video-on-Demand-Plattformen ersatzlos zu streichen. Es wird über die Verwertungsgesellschaften eine echte Doppelvergütung angestrebt, indem diese einen neuen gesetzlichen Vergütungsanspruch fordern, welcher parallel zum bereits bestehenden ausschliesslichen Recht geschaffen werden soll. Das bedeutet, dass sie dann dieses ausschliessliche Recht weiterhin gegenüber Produzenten geltend machen wollen (Status quo) und zusätzlich den neuen Vergütungsanspruch gegenüber Video-on-Demand-Plattformen einfordern wollen. Diese Lösung wurde sogar vom Bundesrat selber als "Mehrfachvergütung zulasten der Konsumentinnen und Konsumenten" bezeichnet. Dies ist nachzulesen in der Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Stöckli 15.3876 vom 11. November[NB]2015. In der Agur 12 fand denn diese Absicht keine Mehrheiten. Das ursprüngliche Ziel der Agur 12 lautete ganz anders: Unbeabsichtigte Nutzungsschranken und Behinderung des Wettbewerbs sollten beseitigt werden. Ausserdem sollte die kollektive Verwertung grundlegend auf die Möglichkeit zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung hin überprüft werden, und die Verwertungsgesellschaften selber sollten besser überwacht werden. Diese Video-on-Demand-Bestimmungen könnten schlimmstenfalls dazu führen, dass Video-on-Demand-Plattformen keine oder nur noch wenige Schweizer Filme anbieten würden, da die Mehrfachbelastung für Konsumentinnen und Konsumenten das Angebot unattraktiv machen würde.
[VS]
Art. 13a [GZ]
Proposition de la majorité [GZ]
Adhérer au projet du Conseil fédéral
[VS]
Proposition de la minorité [GZ]
(Aebischer Matthias, Fehlmann Rielle, Gugger, Marti, Mazzone, Naef, Quadranti, Töngi, Wasserfallen Flavia)[GZ]
Al. 5 [GZ]
Le présent article ne s'applique pas à la musique contenue dans des oeuvres audiovisuelles. Les auteurs d'oeuvres musicales peuvent prétendre à une part adéquate du produit de leurs droits exclusifs gérés collectivement.
[VS]
Proposition Wasserfallen Christian[GZ]
Biffer
[VS]
Art. 35a [GZ]
Antrag der Mehrheit [GZ]
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
[VS]
Antrag der Minderheit [GZ]
(Aebischer Matthias, Fehlmann Rielle, Gugger, Marti, Mazzone, Naef, Quadranti, Töngi, Wasserfallen Flavia)[GZ]
Abs. 2 Bst. b Ziff. 1 [GZ]
... Computerspiele, Musikvideos, Konzertaufnahmen oder Dienst- und Auftragswerke von Sendeunternehmen ...
[VS]
Antrag Wasserfallen Christian[GZ]
Streichen
[VS]
Art. 35a [GZ]
Proposition de la majorité [GZ]
Adhérer au projet du Conseil fédéral
[VS]
Proposition de la minorité [GZ]
(Aebischer Matthias, Fehlmann Rielle, Gugger, Marti, Mazzone, Naef, Quadranti, Töngi, Wasserfallen Flavia)[GZ]
Al. 2 let. b ch. 1 [GZ]
... un jeu vidéo, une vidéo musicale, un enregistrement de concert, une oeuvre de service ou ...
[VS]
Proposition Wasserfallen Christian[GZ]
Biffer