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Häberli-Koller Brigitte · Ständerat · 2019-03-07

Häberli-Koller Brigitte · Ständerat · Thurgau · CVP-Fraktion · 2019-03-07

Wortprotokoll

Ich möchte ganz kurz die Fakten wiederholen. Herr Rechsteiner hat jetzt ausführlich noch einmal die Begründung, weshalb Sie bitte dem Antrag der Mehrheit folgen sollten, dargelegt. Wie gesagt, liegt das Schreiben der Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs, Regionalkonferenz Ostschweiz, vor - es geht hier um St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Graubünden und auch Thurgau. Es ist mir auch klar, dass vielleicht nicht jeder von Ihnen diesen Brief gerade präsent hat; darum noch drei Punkte daraus:

Der rund 600 Meter lange Einspurabschnitt zwischen Rorschach und Rorschach Stadt ist der letzte Einspurabschnitt im Schweizer Schienennetz im Ost-West-Verkehr, und planerisch und betrieblich gilt er als Nadelöhr. Über diesen Abschnitt verkehren wie gesagt im Zeithorizont 2035 je Richtung vier S-Bahnen, zwei Interregio-Züge, ein Eurocity sowie die Züge des Güterverkehrs. Die Kapazität ist damit erschöpft. Verspätungen können entstehen, die sich dann wiederum auf die wichtige Linie Zürich-St. Gallen-Bregenz-München auswirken.

Sowohl planerisch als auch betrieblich entstehen mit der Beseitigung der Einspurstrecke und somit dem Bau der Doppelspurstrecke neue Möglichkeiten, die unter anderem eben auch für den Ausbau des Vollknotens St. Gallen und zur Realisierung des Viertelstundentakts der S-Bahnen zwischen St. Gallen und St. Margrethen genutzt werden können.

Die Investition ist aufwärts kompatibel und wird auch in künftigen Ausbauschritten und allen angepassten Angebotskonzepten wertvolle Dienste leisten.

Dies schreiben uns die kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs, Regionalkonferenz Ostschweiz, am 26. Februar 2019. Mehr möchte ich nicht hinzufügen.

Ich bitte Sie, die Mehrheit der Kommission zu unterstützen, und danke Ihnen dafür. [PAGE 85]