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preparatory:AB 250505

Stöckli Hans · Ständerat · Bern · Sozialdemokratische Fraktion · 2019-09-12

Wortprotokoll

Ich kann es sehr kurz machen: Der Bundesrat beantragt Annahme des Postulates. Das finde ich gut, weil die Arbeit an einem solchen Bericht die Gelegenheit dazu gibt, dass der Wandel in der soziodemografischen Struktur unseres Landes abgebildet wird. Im Mai hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Kulturbotschaft 2021-2024 eröffnet. In dieser Botschaft werden die verschiedenen gesellschaftlichen Tendenzen beschrieben, insbesondere die Fliehkräfte, die auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt wirken, darunter auch die Urbanisierung und der demografische Wandel.

Stadt und Land haben unterschiedliche Handlungsfelder der kulturellen Praxis und der Kulturförderung. In den letzten Jahren hat sich das Gebot verändert, und es ist richtig und wichtig, dass in der Zukunft auch auf diese Veränderung eingegangen wird. Mit der Ratifikation der Unesco-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen im Jahre 2008 hat sich die Schweiz verpflichtet, die kulturellen Ausdrucksformen in ihrer ganzen Breite zu fördern. Es ist wichtig, dass in der nächsten Botschaft, die der Bundesrat erarbeitet, die Veränderungen, die sich in unserem Land ergeben, auch in Form einer Anpassung der Kulturförderung Ausdruck finden werden. Ich gebe offen zu: Hintergrund dieses Postulates sind die Bemühungen verschiedenster Kreise in unserem Land, diesen Fliehkräften zu entgegnen und Antworten darauf zu geben, wie zum Beispiel mit dem Unspunnenfest in Interlaken.