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AB 253554

Molina Fabian · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion · 2019-09-26

Wortprotokoll

L'accord de partenariat économique dont nous discutons aujourd'hui a un impact majeur sur la protection du climat et de l'environnement et sur la population, non seulement en Indonésie, mais aussi en Suisse.

Les réductions tarifaires prévues par l'accord de libre-échange alimenteront la demande en produits agricoles provenant d'Indonésie, en particulier en huile de palme. La culture de palmiers à huile est fortement industrialisée et associée à des graves violations non seulement de la protection de l'environnement, notamment par la déforestation de la forêt tropicale humide, mais aussi des droits de l'homme et du travail. Les conditions d'exportation profitent aux grandes entreprises agricoles en particulier, et non à la population en général.

Pour cette raison, le Parti socialiste fait campagne depuis des années en faveur de dispositions contraignantes en matière de durabilité dans les accords commerciaux. Ces dispositions doivent garantir le respect des conventions internationales relatives à la protection des droits de l'homme et de l'environnement. Ces dispositions doivent garantir que les produits qui entrent en Suisse en bénéficiant de préférences tarifaires n'ont pas été produits dans des conditions destructrices.

Solche Bestimmungen existieren im vorliegenden Abkommen. Das begrüssen wir sehr. Aber Papier ist dankbar. Wenn wir wollen, dass die Bestimmungen auch eingehalten werden, dann müssen wir sie überprüfen und müssen auf Verfehlungen reagieren. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Genau das verlange ich mit meiner Minderheit: eine[NB]innerstaatliche Umsetzung der völkerrechtlich vereinbarten Bestimmungen.

Mit meinem Antrag haben Sie die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass der Import von regenwaldzerstörerischem Palmöl ausgeschlossen ist, dass faire Arbeitsbedingungen in der indonesischen Landwirtschaft garantiert sind, dass Menschenrechte respektiert werden, und Sie machen einen Schritt in Richtung von fairem Handel auch für zukünftige Abkommen. Es wäre nämlich das erste Mal, dass die Schweiz sich bei einem Handelsabkommen ernsthaft um die Nachhaltigkeit kümmert anstatt nur um den Profit der Exportindustrie. Und das wäre auch ein Gewinn für die Schweizer Bäuerinnen und Bauern.

Zusammengefasst verlange ich mit meiner Minderheit vier Dinge: erstens, dass der Bundesrat die notwendigen Zuständigkeiten und Verfahren zur Umsetzung und Kontrolle dieser Nachhaltigkeitsbestimmungen in einer Verordnung regelt; zweitens, dass er zum Kapazitätsaufbau in Indonesien beiträgt und auch darüber Bericht erstattet; drittens, dass er wirksame Kontrollen ergreift und durchführt, um[NB]sicherzustellen, dass das in die Schweiz importierte Palmöl wirklich nachhaltig ist; und viertens, dass er uns, dem Parlament, regelmässig Bericht darüber erstattet.

Aus diesen Gründen bitte ich Sie namens der sozialdemokratischen Fraktion um die Unterstützung meiner Minderheit. Grazia fitg, grazie mille, merci beaucoup.