preparatory:AB 256718
Zuberbühler David · Nationalrat · Appenzell A.-Rh. · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2019-12-18
Wortprotokoll
Besten Dank für diese Frage, Herr Kollege Fridez. Ja, im Vergleich zum Militärdienst ist es tatsächlich angenehmer, weil man im Armeedienst morgens um 6 Uhr aufsteht und die Armeeuniform anzieht und man abends um 23 Uhr oder noch später ins Bett geht. Man kann eben nicht seinem Privatleben nachgehen, wie es beispielsweise ein Zivildienstleistender machen kann.
Ich muss noch anfügen: Ich sage ja nichts gegen den Zivildienst an und für sich. Wir haben einfach etwas dagegen, dass sich die Anzahl Zulassungen in den letzten Jahren verfünffacht hat. Vor Abschaffung der Gewissensprüfung gab es 1000 bis 1300 Personen, die für den Zivildienst zugelassen wurden. Nach der Abschaffung der Gewissensprüfung hat sich diese Zahl verfünffacht. Diese Leute fehlen dann explizit bei der Armee. Die Bestände der Armee sind aufgrund der Alimentierung, die eben nicht mehr genügend ist, gefährdet.