Aebi Andreas · Nationalrat · 2021-05-03
Aebi Andreas · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2021-05-03
Wortprotokoll
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, ich begrüsse Sie herzlich zur Sondersession.
Genau vor einem Jahr haben wir uns für eine ausserordentliche Session in den Bernexpo-Hallen getroffen. Es war für uns ein ungewohntes Arbeitsumfeld: nüchtern, funktional ausgestattet und auf Distanz bedacht. Mit dem Umzug an den Stadtrand von Bern konnten wir jedoch unsere parlamentarische Arbeit fortsetzen und unsere Aufgaben erfüllen. Die ausserordentliche Lage bedürfe eben auch ausserordentlicher Massnahmen, sagte damals meine Vorgängerin Isabelle Moret.
In den letzten zwölf Monaten haben wir uns immer wieder der aktuellen Lage angepasst und Erfahrungen gesammelt. Wir lernen, mit dem Virus zu leben. Nicht nur unser Parlamentsgebäude ist inzwischen Covid-19-tauglich, auch wir sind krisengeprüfter. Nach gut einem Jahr Covid-19 sind wir in der Lage, so bin ich überzeugt, pragmatischer und gelassener mit der Pandemie und ihren Folgen umzugehen. Doch gelassen bedeutet nicht nachlässig. Wir sind nach wie vor gefordert, können aber mit Zuversicht handeln. Konzentrieren wir uns also auf unsere Arbeit, und erfüllen wir sie gut. Das sind wir den Bürgerinnen und Bürgern schuldig.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine erfolgreiche und ergiebige Sondersession.
Ich informiere Sie darüber, dass unsere Kollegin Sandra Sollberger wegen Isolation bzw. Quarantäne infolge behördlicher Weisung im Zusammenhang mit Covid-19 gemäss Artikel 10a des Parlamentsgesetzes heute von zuhause aus über die Ratsgeschäfte abstimmen wird. Dies gilt nur für heute, ab morgen wird sie wieder anwesend sein.
Ich freue mich sehr zu sehen, dass Herr Nationalrat Angelo Barrile wieder unter uns weilt. Ganz herzlich willkommen, Angelo! (Beifall)